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Digitale Bildung
Tobias Frischholz
CC BY-SA
„Der Endzustand des Digitalen ist längst da.
Es ist der Zustand des stetigen Wandels.“
— Ira Diethelm, 2016
Quelle: Loriot - Pappa ante Portas
Agenda
Digitalisierung
verändert
Gesellschaft
Digitalisierung im
schulischen Kontext
Medien im 21.
Jahrhundert
mebis
Abbildung	2.1	 Mögliche	Reaktionen	der	Schule	auf	den	digitalen	Leitmedienwechsel
Beat	Döbeli	Honegger	(2016):	Mehr	als	0	und	1	– Schule	in	einer	digitalisierten	Welt
hep	verlag,	www.mehrals0und1.ch
Digitalisierung
verändert
Gesellschaft
Amazing! Bird Sounds From The Lyre Bird - David Attenborough - BBC Wildlife
Die Bezeichnung
Digital Natives
ist irreführend!
Quelle: https://www.amazon.de/CTA-Digital-iPotty-1-Töpfchen-iPad-Halterung/dp/B00B3G8UGQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1478434514&sr=8-1&keywords=ipotty
Tina, 9 Jahre
„Wie kamen die Menschen
eigentlich ins Internet als es
noch keine Computer gab?“
Eine kurze Bestandsaufnahme…
„Das Internet ist für uns alle
Neuland.“
—Kanzlerin Merkel, 19.06.2013
• In Talkshows wird noch über das “ob” und nicht das
“wie” diskutiert.
• Kulturpessimismus
• Paradigmenwechsel von der Sprach- zur
Informationsgesellschaft noch nicht erkannt
Eine kurze Bestandsaufnahme…
• Nahezu vollständige
Ausstattung der 12- bis 19-
Jährigen mit Smartphones
• “always on”
• Jugendliche kennen kein
Leben ohne Internet und
Handy
• “Abhängen” mit der Peer-
Group ❤
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an Büchern
• Kein erkennbarer Trend weg
vom linearen Fernsehen
• “Second Screen”
Digitalisierung
im schulischen
Kontext
"Wieder ist Deutschland dasjenige OECD-
Land, in dem der Computer am seltensten als
Lernwerkzeug im Unterricht eingesetzt wird"
—Senkbeil/Wittwer
Auch die ICILS-Studie zeigt
eindeutig, „dass Lehrkräfte in
keinem anderen […]
teilnehmenden Land Computer
seltener im Unterricht einsetzen
als in Deutschland.“ (Bos et al.
2014, S. 203f.)
Quelle: ICILS-Studie
1
Quelle: Empirica
Digitale Bildung
Tobias Frischholz
CC BY-SA
Lernen mit Medien
Lernen über Medien
“Die hängen in
ihrer Freizeit
doch schon
den ganzen
Tag am
Smartphone!”
Schüler erlernen den Umgang
mit digitalen Medien
in ihrer Freizeit.
–Prof. Dr. Sauter, Blended Solutions
“Digitalisierung im Lernen ist keine
Modeerscheinung, sondern
zwingende Notwendigkeit für die
Arbeit und das Leben von Heute
und Morgen”
„Terra Nova“
• Arbeiten 4.0
• Social Workplace Learning
• Smart Workers
„Terra Nova“
• Arbeiten 4.0 / Schule ?
• Social Workplace Learning
• Smart Workers
Internet
“Die Schlauen werden
immer schlauer
und die Dummen werden
immer dümmer.”
Ersetzen Sie bitte “Internet” durch
ein Medium/Werkzeug Ihrer Wahl!
Die Lesesucht ist eine unmäßige
Begierde, seinen eigenen, untätigen Geist
mit den Einbildungen und Vorstellungen
Anderer aus deren Schriften
vorübergehend zu vergnügen. Man lieset,
nicht um sich mit Kenntnissen zu
bereichern, sondern um zu lesen; man
liest das Wahre und das Falsche
prüfungslos durch einander, ohne
Wißbegier, sondern mit Neugier. Man lieset
und vergisst.
Heinrich Zschokke: Die Lesesucht. In Stunden der Andacht zur
Beförderung wahren Christentums. 1821.
Die Lesesucht ist eine unmäßige
Begierde, seinen eigenen, untätigen Geist
mit den Einbildungen und Vorstellungen
Anderer aus deren Schriften
vorübergehend zu vergnügen. Man lieset,
nicht um sich mit Kenntnissen zu
bereichern, sondern um zu lesen; man
liest das Wahre und das Falsche
prüfungslos durch einander, ohne
Wißbegier, sondern mit Neugier. Man lieset
und vergisst.
nach Axel Krommer
Die Onlinesucht ist eine unmäßige
Begierde, seinen eigenen, untätigen Geist
mit den Einbildungen und Vorstellungen
Anderer aus deren Websites
vorübergehend zu vergnügen. Man surft,
nicht um sich mit Kenntnissen zu
bereichern, sondern um zu surfen; man
surft das Wahre und das Falsche
prüfungslos durch einander, ohne
Wißbegier, sondern mit Neugier. Man surft
und vergisst.
nach Axel Krommer
Und nun zu
Manfred Spitzer…
Digitale Demenz? Mythen und wissenschaftliche
Befundlage zur Auswirkung von Internetnutzung
Appel/Schreiner, Universität Koblenz-Landau
• Spitzers Mythen
• Reduzierung sozialer Interaktion
• Einsamkeit
• Weniger Wohlbefinden
• Adipositas
• Negative oder keine Effekte von Computer-unterstütztem Unterricht
• Wirkungslosigkeit von computerbasierten Lernspielen
• Verringerte schriftsprachliche Kompetenzen
• Aggressives Verhalten durch Gewaltspiele
Digitale Demenz? Mythen und wissenschaftliche
Befundlage zur Auswirkung von Internetnutzung
Appel/Schreiner, Universität Koblenz-Landau
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Kritik an Manfred Spitzer
Polemische und extrem schwarz-weiße
Argumentation
Was wir nicht brauchen, ist Medienkompetenz, ein
Internetführerschein oder Ähnliches. Das ist eher wie
das «Anfixen» in der Drogenszene.
Quelle: Manfred Spitzer im Sonntagsblick vom 29.07.2012 im Artikel Digitale Demenz
nach Beat Döbeli Honegger
Sehr selektives Zitieren
Kritik an Manfred Spitzer
nach Beat Döbeli Honegger
Quelle: Manfred Spitzer, Cyberkrank! Kapitel Digitale Jugend: unaufmerksam, ungebildet und
unbewegt. 2015 Quelle: Schaumberg et al., Lernen in Notebookklassen, 2007.
Korrelationen werden leichtfertig zu
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Zitat der Studie Media use, face-to-face communication, media
multitasking, and social well-being among 8- to 12-year-old girls
von R. Pea et al.:
"Die Studie zeigte zunächst, dass der häufige Konsum von
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Kritik an Manfred Spitzer
nach Beat Döbeli Honegger
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Kritik an Manfred Spitzer
nach Beat Döbeli Honegger
Keine wissenschaftliche Argumentation
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“Im Gegensatz zu Ihnen habe ich die Suchtfälle in meiner Klinik.”
nach Beat Döbeli Honegger
Kritik an Manfred Spitzer
–Kaiser Wilhelm II. (1859-1941)
“Ich glaube an das Pferd. Das
Automobil ist eine vorübergehende
Erscheinung.”
Argumente gegen das Digitale in der Schule
…kritisch betrachtet
„Digitale Medien machen nicht dumm, sondern nur dann, wenn
sie ungesteuert und ohne die Vermittlung reflexiver Distanz
genutzt werden.“
Hilbert Meyer, 2017
John Hattie, 2013
(1) Der Computereinsatz führt zu stärkeren Effekten, wenn
insgesamt Methodenvielfalt praktiziert wird.
(2) Der Computereinsatz führt zu stärkeren Effekten, wenn vorher
ein Lehrertraining stattgefunden.
(3) Der Computereinsatz führt zu stärkeren Effekten, wenn es
vielfältige Lernangebote und einen hohen Anteil an echter
Lernzeit gibt.
(4) Der Lernerfolg erhöht sich, wenn die Schüler die Kontrolle
über ihren Lernprozess haben.
(5) Kooperatives Lernen (peer learning) verstärkt die positiven
Effekte.
Digitale Medien
Heilsbringer oder Totengräber?
Es ist ein Handy und…
eine Enzyklopädie
eine Fotokamera
ein Arbeitsblatt
ein Vokabeltrainer
ein Bestimmungsbuch
ein Audiorekorder
eine Zettelablage
eine Spielkonsole
eine Videothek
ein Sexshop
ein Reisebüro
ein Schrittmesser
eine Uhr
ein Wecker
ein Radio und ein
Fernseher
eine Selbsthilfegruppe
ein Fotoalbum
ein Taschenrechner
ein Kompass
eine Sternenkarte
ein Navi
ein Musikabspielgerät
und eine
Plattensammlung
eine Zeitung
ein Wettbüro
eine Bücherei
und noch hundert andere Werkzeuge mehr.
nach @EdTech_Germany
Von der “Belehrungsdidaktik”…
• Fragend-
entwickelnder
Unterricht
• Lerngeschwindigkeit
variiert zwischen
Faktor 1-9
…zur “Ermöglichungsdidaktik”
• Erfahrungsräume
• Lernbegleitung
• Selbstorganisation
• Kompetenzreifung
Effektstärke bei Digitalen Medien
• Digitale Präsentationen d = 0.11 (Wecker, 2013)
• Animationen d = 0.37 (Höffler & Lentner)
• Intelligente Tutorielle Systeme d = 0.35-0.76
(Steenberger-Hu & Cooper, 2014; VanLeehn, 2011)
• Concept-Mapping-Tools d = 0.82 (Nesbit & Adesope, 2006)
Cognitive Load Theory (CLT)
• Arbeitsgedächtnis massiv
kapazitätsbeschränkt (7 ± 2
Einheiten)
• inhaltsbedingte kognitive Belastung
• sachfremde kognitive Belastung
• lernrelevante kognitive Belastung
Digitalpakt
• 40.000 Schulen
• 5 Mrd. Euro
• 2017 bis 2021 2018 bis 2022
• Breitband, WLAN, mobile Geräte
Digitalpakt
• 40.000 Schulen
• 5 Mrd. Euro ???
• 2017 bis 2021 2018 bis 2022
• Breitband, WLAN, mobile Geräte
Mit dem Prestigeprojekt von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) für
einen "Digitalpakt" zwischen Bund und Ländern für den Schulbereich wird es vorerst
nichts. Schon im Juli war zu hören, dass es mit der Initiative nicht vorangehe. Wanka
äußerte sich damals aber nicht groß dazu. Nun räumt die Bundesregierung in einer
Antwort auf eine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion ein: "Auf Bundesseite wie
auch mit den Ländern sind noch rechtliche, sachliche und haushalterische
Fragen zu klären. Die haushalterischen Entscheidungen liegen bei der nächsten
Bundesregierung und dem Haushaltsgesetzgeber der nächsten
Legislaturperiode.“
Quelle: heise online vom 31.08.2017
Medien
im
21. Jahrhundert
Lehr-Lern-theoretische Funktionen von
digitalen Medien
• Zugriff auf Informationen
• Scaffolding von Aktivitäten
• Kommunikation und Kooperation
zwischen Lernenden
• Zugriff auf Informationen
• Wissen bereitstellen
• Lernvideos (“Flipped Classroom”)
• Simulationen (“Coding”)
Lehr-Lern-theoretische Funktionen von
digitalen Medien
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=iQWvc6qhTds
Quelle: Pressebild Lego Education WeDo 2.0
Lehr-Lern-theoretische Funktionen von
digitalen Medien
Quelle: Pressebild Calliope mini
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• Scaffolding von
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https://de.serlo.org/mathe/terme-gleichungen/gleichungen/bruchgleichungen/aufgaben-bruchgleichungen-auf-lineare-gleichungen-fuehren
Lehr-Lern-theoretische Funktionen von
digitalen Medien
• Kommunikation und Kooperation zwischen Lernenden
Lehr-Lern-theoretische Funktionen von
digitalen Medien
so? oder so?
So viel zum IWB…
Pinterest-Board von Gerhard Brandhofer
“Demokratisierung des Projektors”
Please Do Not Annotate
PDFs... Trying to fill out a PDF
on a computer is WORSE than
just filling it out on paper!
We should not be using tech
for the sake of using tech.
— Alice Keeler
1 + 1 = ?
1 + 1 = 2
1 + 1 = 2
1 + 1 = 10
1 + 1 = 2
1 + 1 = 10
Dezimalsystem
Binärsystem
Neue Wege denken und gehen…
Dreifache
Herausforderung
für Schule
m
it…
über…
trotz…
DigitalerM
edien
unterrichten
Beispiel: Twitter
@schafzwitschern
• Schäfer als
Experte
• Schätz- und
Fermiaufgaben
• Inhaltlicher Bezug
zum
Sachunterricht
• Rechtschreibung
in Deutsch
(Christiane Schicke)
https://padlet.com/frandevol/w9foy46ztvgz
Beispiel: Padlet
Beispiel: Hörbücher
• Hörspiele selbst
aufnehmen und
schneiden
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vertonen
Beispiel: Actionbound
Beispiel: Minecraft
Beispiel: Podcasts
https://www.saferinternet.at/fileadmin/files/Materialien_2016/Der_Online-Zoo_Kinderbuch.pdf
Wie gehen wir als
Erwachsene damit um?
• Digitale Medien immer gemeinsam entdecken
• Regeln
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• Filter ersetzen Begleitung Erwachsener nicht
• Meinungen und Gefühle zu ungeeigneten
Inhalten thematisieren
• Vorbild sein!
Die Chancen
übertreffen
die Risiken
bei Weitem!
Kinder vor dem
“bösen Internet”
fernzuhalten ist
keine Lösung!
Kinder, die nichts
dürfen, werden zu
Erwachsenen, die
nichts können.
Wenn man schlechten
Unterricht digitalisiert,
kommt schlechter
digitalisierter
Unterricht heraus...
Kompetenzen für das 21.
Jahrhundert
• Kritisches Denken
• Kommunikation
• Kollaboration
• Kreativität
Literatur
• Beat Döbeli Honegger: “Mehr als 0 und 1”, hep Verlag. 2016
• Werner Hartmann, Alois Hundertpfund: “Digitale Kompetenz: Was die Schule dazu beitragen kann”, hep Verlag. 2015
• Senkbeil, Martin / Wittwer, Jörg: Die Computervertrautheit von Jugendlichen und Wirkungen der Computernutzung auf den fachlichen Kompetenzerwerb. In: PISA-
Konsortium Deutschland (Hrsg.): PISA `06. Die Ergebnisse der dritten internationalen Vergleichsstudie. Münster / New York / München / Berlin: Waxmann 2007. S. 277-
307.
• Hattie, John: „Lernen sichtbar machen“, Schneider Verlag. 2013
• Meyer, Hilbert: „Unterrichtsqualität in der digitalen Welt“, Oldenburg, 2017
• Philippe Wampfler: “Generation Social Media: Wie digitale Kommunikation Leben, Beziehungen und Lernen Jugendlicher verändert”, Vandenhoeck & Ruprecht. 2014
• Appel, Schreiner: “Digitale Demenz? Mythen und wissenschaftliche Befundlage zur Auswirkung von Internetnutzung”, Universität Koblenz-Landau. 2014
• Manfred Spitzer: “Über vermeintliche neue Erkenntnisse zu den Risiken und Nebenwirkungen digitaler Informationstechnik”, Universitätsklinik Ulm. 2014
• Appel, Schreiner: “Leben in einer digitalen Welt: Wissenschaftliche Befundlage und problematische Fehlschlüsse”, Universität Koblenz-Landau. 2015
• Thissen, Frank: „Lernen im 21. Jahrhundert“, Universität Stuttgart. 2015

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Digitale Bildung

  • 1. Digitale Bildung Tobias Frischholz CC BY-SA „Der Endzustand des Digitalen ist längst da. Es ist der Zustand des stetigen Wandels.“ — Ira Diethelm, 2016
  • 2.
  • 3.
  • 4. Quelle: Loriot - Pappa ante Portas
  • 7.
  • 9. Amazing! Bird Sounds From The Lyre Bird - David Attenborough - BBC Wildlife
  • 10.
  • 11. Die Bezeichnung Digital Natives ist irreführend! Quelle: https://www.amazon.de/CTA-Digital-iPotty-1-Töpfchen-iPad-Halterung/dp/B00B3G8UGQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1478434514&sr=8-1&keywords=ipotty
  • 12. Tina, 9 Jahre „Wie kamen die Menschen eigentlich ins Internet als es noch keine Computer gab?“
  • 13.
  • 14.
  • 15.
  • 16.
  • 17. Eine kurze Bestandsaufnahme… „Das Internet ist für uns alle Neuland.“ —Kanzlerin Merkel, 19.06.2013
  • 18. • In Talkshows wird noch über das “ob” und nicht das “wie” diskutiert. • Kulturpessimismus • Paradigmenwechsel von der Sprach- zur Informationsgesellschaft noch nicht erkannt Eine kurze Bestandsaufnahme…
  • 19. • Nahezu vollständige Ausstattung der 12- bis 19- Jährigen mit Smartphones • “always on” • Jugendliche kennen kein Leben ohne Internet und Handy • “Abhängen” mit der Peer- Group ❤ • Noch kein sinkendes Interesse an Büchern • Kein erkennbarer Trend weg vom linearen Fernsehen • “Second Screen”
  • 21. "Wieder ist Deutschland dasjenige OECD- Land, in dem der Computer am seltensten als Lernwerkzeug im Unterricht eingesetzt wird" —Senkbeil/Wittwer
  • 22. Auch die ICILS-Studie zeigt eindeutig, „dass Lehrkräfte in keinem anderen […] teilnehmenden Land Computer seltener im Unterricht einsetzen als in Deutschland.“ (Bos et al. 2014, S. 203f.) Quelle: ICILS-Studie
  • 24. Digitale Bildung Tobias Frischholz CC BY-SA Lernen mit Medien Lernen über Medien
  • 25. “Die hängen in ihrer Freizeit doch schon den ganzen Tag am Smartphone!”
  • 26. Schüler erlernen den Umgang mit digitalen Medien in ihrer Freizeit.
  • 27. –Prof. Dr. Sauter, Blended Solutions “Digitalisierung im Lernen ist keine Modeerscheinung, sondern zwingende Notwendigkeit für die Arbeit und das Leben von Heute und Morgen”
  • 28. „Terra Nova“ • Arbeiten 4.0 • Social Workplace Learning • Smart Workers
  • 29. „Terra Nova“ • Arbeiten 4.0 / Schule ? • Social Workplace Learning • Smart Workers
  • 30. Internet “Die Schlauen werden immer schlauer und die Dummen werden immer dümmer.” Ersetzen Sie bitte “Internet” durch ein Medium/Werkzeug Ihrer Wahl!
  • 31. Die Lesesucht ist eine unmäßige Begierde, seinen eigenen, untätigen Geist mit den Einbildungen und Vorstellungen Anderer aus deren Schriften vorübergehend zu vergnügen. Man lieset, nicht um sich mit Kenntnissen zu bereichern, sondern um zu lesen; man liest das Wahre und das Falsche prüfungslos durch einander, ohne Wißbegier, sondern mit Neugier. Man lieset und vergisst. Heinrich Zschokke: Die Lesesucht. In Stunden der Andacht zur Beförderung wahren Christentums. 1821.
  • 32. Die Lesesucht ist eine unmäßige Begierde, seinen eigenen, untätigen Geist mit den Einbildungen und Vorstellungen Anderer aus deren Schriften vorübergehend zu vergnügen. Man lieset, nicht um sich mit Kenntnissen zu bereichern, sondern um zu lesen; man liest das Wahre und das Falsche prüfungslos durch einander, ohne Wißbegier, sondern mit Neugier. Man lieset und vergisst. nach Axel Krommer
  • 33. Die Onlinesucht ist eine unmäßige Begierde, seinen eigenen, untätigen Geist mit den Einbildungen und Vorstellungen Anderer aus deren Websites vorübergehend zu vergnügen. Man surft, nicht um sich mit Kenntnissen zu bereichern, sondern um zu surfen; man surft das Wahre und das Falsche prüfungslos durch einander, ohne Wißbegier, sondern mit Neugier. Man surft und vergisst. nach Axel Krommer
  • 34. Und nun zu Manfred Spitzer…
  • 35. Digitale Demenz? Mythen und wissenschaftliche Befundlage zur Auswirkung von Internetnutzung Appel/Schreiner, Universität Koblenz-Landau • Spitzers Mythen • Reduzierung sozialer Interaktion • Einsamkeit • Weniger Wohlbefinden • Adipositas • Negative oder keine Effekte von Computer-unterstütztem Unterricht • Wirkungslosigkeit von computerbasierten Lernspielen • Verringerte schriftsprachliche Kompetenzen • Aggressives Verhalten durch Gewaltspiele
  • 36. Digitale Demenz? Mythen und wissenschaftliche Befundlage zur Auswirkung von Internetnutzung Appel/Schreiner, Universität Koblenz-Landau • Spitzers Mythen • Reduzierung sozialer Interaktion • Einsamkeit • Weniger Wohlbefinden • Adipositas • Negative oder keine Effekte von Computer-unterstütztem Unterricht • Wirkungslosigkeit von computerbasierten Lernspielen • Verringerte schriftsprachliche Kompetenzen • Aggressives Verhalten durch Gewaltspiele
  • 37. Kritik an Manfred Spitzer Polemische und extrem schwarz-weiße Argumentation Was wir nicht brauchen, ist Medienkompetenz, ein Internetführerschein oder Ähnliches. Das ist eher wie das «Anfixen» in der Drogenszene. Quelle: Manfred Spitzer im Sonntagsblick vom 29.07.2012 im Artikel Digitale Demenz nach Beat Döbeli Honegger
  • 38. Sehr selektives Zitieren Kritik an Manfred Spitzer nach Beat Döbeli Honegger
  • 39. Quelle: Manfred Spitzer, Cyberkrank! Kapitel Digitale Jugend: unaufmerksam, ungebildet und unbewegt. 2015 Quelle: Schaumberg et al., Lernen in Notebookklassen, 2007.
  • 40. Korrelationen werden leichtfertig zu Kausalitäten gemacht Zitat der Studie Media use, face-to-face communication, media multitasking, and social well-being among 8- to 12-year-old girls von R. Pea et al.: "Die Studie zeigte zunächst, dass der häufige Konsum von Videos einen ungünstigen Einfluss auf erfolgreiche soziale Beziehungen hat.“ obwohl die Autoren der Studie selbst deutlich betonen, dass ihre Studie keine kausalen Aussagen zulasse (S. 9). Kritik an Manfred Spitzer nach Beat Döbeli Honegger
  • 41.
  • 42. Publikationen teilweise sehr schlecht lektoriert • Mehrere Rechenfehler in Digitale Demenz (Link) • Literaturquellen des 7. Kapitels fehlen vollständig Kritik an Manfred Spitzer nach Beat Döbeli Honegger
  • 43. Keine wissenschaftliche Argumentation “Es gibt keine einzige seriöse Studie, die eine positive Wirkung von Computern zum Lernen zeigt.” “Ich bin Arzt, ich weiß das.” / “Ich als Wissenschaftler weiß das.” “Im Gegensatz zu Ihnen habe ich die Suchtfälle in meiner Klinik.” nach Beat Döbeli Honegger Kritik an Manfred Spitzer
  • 44. –Kaiser Wilhelm II. (1859-1941) “Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.”
  • 45. Argumente gegen das Digitale in der Schule …kritisch betrachtet
  • 46. „Digitale Medien machen nicht dumm, sondern nur dann, wenn sie ungesteuert und ohne die Vermittlung reflexiver Distanz genutzt werden.“ Hilbert Meyer, 2017
  • 47. John Hattie, 2013 (1) Der Computereinsatz führt zu stärkeren Effekten, wenn insgesamt Methodenvielfalt praktiziert wird. (2) Der Computereinsatz führt zu stärkeren Effekten, wenn vorher ein Lehrertraining stattgefunden. (3) Der Computereinsatz führt zu stärkeren Effekten, wenn es vielfältige Lernangebote und einen hohen Anteil an echter Lernzeit gibt. (4) Der Lernerfolg erhöht sich, wenn die Schüler die Kontrolle über ihren Lernprozess haben. (5) Kooperatives Lernen (peer learning) verstärkt die positiven Effekte.
  • 49.
  • 50.
  • 51. Es ist ein Handy und… eine Enzyklopädie eine Fotokamera ein Arbeitsblatt ein Vokabeltrainer ein Bestimmungsbuch ein Audiorekorder eine Zettelablage eine Spielkonsole eine Videothek ein Sexshop ein Reisebüro ein Schrittmesser eine Uhr ein Wecker ein Radio und ein Fernseher eine Selbsthilfegruppe ein Fotoalbum ein Taschenrechner ein Kompass eine Sternenkarte ein Navi ein Musikabspielgerät und eine Plattensammlung eine Zeitung ein Wettbüro eine Bücherei und noch hundert andere Werkzeuge mehr. nach @EdTech_Germany
  • 52. Von der “Belehrungsdidaktik”… • Fragend- entwickelnder Unterricht • Lerngeschwindigkeit variiert zwischen Faktor 1-9
  • 53. …zur “Ermöglichungsdidaktik” • Erfahrungsräume • Lernbegleitung • Selbstorganisation • Kompetenzreifung
  • 54. Effektstärke bei Digitalen Medien • Digitale Präsentationen d = 0.11 (Wecker, 2013) • Animationen d = 0.37 (Höffler & Lentner) • Intelligente Tutorielle Systeme d = 0.35-0.76 (Steenberger-Hu & Cooper, 2014; VanLeehn, 2011) • Concept-Mapping-Tools d = 0.82 (Nesbit & Adesope, 2006)
  • 55. Cognitive Load Theory (CLT) • Arbeitsgedächtnis massiv kapazitätsbeschränkt (7 ± 2 Einheiten) • inhaltsbedingte kognitive Belastung • sachfremde kognitive Belastung • lernrelevante kognitive Belastung
  • 56.
  • 57. Digitalpakt • 40.000 Schulen • 5 Mrd. Euro • 2017 bis 2021 2018 bis 2022 • Breitband, WLAN, mobile Geräte
  • 58. Digitalpakt • 40.000 Schulen • 5 Mrd. Euro ??? • 2017 bis 2021 2018 bis 2022 • Breitband, WLAN, mobile Geräte Mit dem Prestigeprojekt von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) für einen "Digitalpakt" zwischen Bund und Ländern für den Schulbereich wird es vorerst nichts. Schon im Juli war zu hören, dass es mit der Initiative nicht vorangehe. Wanka äußerte sich damals aber nicht groß dazu. Nun räumt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion ein: "Auf Bundesseite wie auch mit den Ländern sind noch rechtliche, sachliche und haushalterische Fragen zu klären. Die haushalterischen Entscheidungen liegen bei der nächsten Bundesregierung und dem Haushaltsgesetzgeber der nächsten Legislaturperiode.“ Quelle: heise online vom 31.08.2017
  • 60. Lehr-Lern-theoretische Funktionen von digitalen Medien • Zugriff auf Informationen • Scaffolding von Aktivitäten • Kommunikation und Kooperation zwischen Lernenden
  • 61. • Zugriff auf Informationen • Wissen bereitstellen • Lernvideos (“Flipped Classroom”) • Simulationen (“Coding”) Lehr-Lern-theoretische Funktionen von digitalen Medien Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=iQWvc6qhTds
  • 62. Quelle: Pressebild Lego Education WeDo 2.0 Lehr-Lern-theoretische Funktionen von digitalen Medien Quelle: Pressebild Calliope mini Lehrerhandreichung
  • 63. • Scaffolding von Aktivitäten • Reduktion der Komplexität • Rechenaufgaben überprüfen https://de.serlo.org/mathe/terme-gleichungen/gleichungen/bruchgleichungen/aufgaben-bruchgleichungen-auf-lineare-gleichungen-fuehren Lehr-Lern-theoretische Funktionen von digitalen Medien
  • 64. • Kommunikation und Kooperation zwischen Lernenden Lehr-Lern-theoretische Funktionen von digitalen Medien so? oder so?
  • 65. So viel zum IWB… Pinterest-Board von Gerhard Brandhofer
  • 66.
  • 68.
  • 69. Please Do Not Annotate PDFs... Trying to fill out a PDF on a computer is WORSE than just filling it out on paper! We should not be using tech for the sake of using tech. — Alice Keeler
  • 70. 1 + 1 = ?
  • 71. 1 + 1 = 2
  • 72. 1 + 1 = 2 1 + 1 = 10
  • 73. 1 + 1 = 2 1 + 1 = 10 Dezimalsystem Binärsystem Neue Wege denken und gehen…
  • 75. Beispiel: Twitter @schafzwitschern • Schäfer als Experte • Schätz- und Fermiaufgaben • Inhaltlicher Bezug zum Sachunterricht • Rechtschreibung in Deutsch (Christiane Schicke)
  • 77. Beispiel: Hörbücher • Hörspiele selbst aufnehmen und schneiden • Klassenzimmer-Bibliothek vertonen
  • 79.
  • 83.
  • 84.
  • 85.
  • 86.
  • 87.
  • 88.
  • 89.
  • 90. Wie gehen wir als Erwachsene damit um?
  • 91. • Digitale Medien immer gemeinsam entdecken • Regeln • Mahlzeiten medienfrei halten • Filter ersetzen Begleitung Erwachsener nicht • Meinungen und Gefühle zu ungeeigneten Inhalten thematisieren • Vorbild sein!
  • 92.
  • 94. Kinder vor dem “bösen Internet” fernzuhalten ist keine Lösung! Kinder, die nichts dürfen, werden zu Erwachsenen, die nichts können.
  • 95. Wenn man schlechten Unterricht digitalisiert, kommt schlechter digitalisierter Unterricht heraus...
  • 96.
  • 97. Kompetenzen für das 21. Jahrhundert • Kritisches Denken • Kommunikation • Kollaboration • Kreativität
  • 98. Literatur • Beat Döbeli Honegger: “Mehr als 0 und 1”, hep Verlag. 2016 • Werner Hartmann, Alois Hundertpfund: “Digitale Kompetenz: Was die Schule dazu beitragen kann”, hep Verlag. 2015 • Senkbeil, Martin / Wittwer, Jörg: Die Computervertrautheit von Jugendlichen und Wirkungen der Computernutzung auf den fachlichen Kompetenzerwerb. In: PISA- Konsortium Deutschland (Hrsg.): PISA `06. Die Ergebnisse der dritten internationalen Vergleichsstudie. Münster / New York / München / Berlin: Waxmann 2007. S. 277- 307. • Hattie, John: „Lernen sichtbar machen“, Schneider Verlag. 2013 • Meyer, Hilbert: „Unterrichtsqualität in der digitalen Welt“, Oldenburg, 2017 • Philippe Wampfler: “Generation Social Media: Wie digitale Kommunikation Leben, Beziehungen und Lernen Jugendlicher verändert”, Vandenhoeck & Ruprecht. 2014 • Appel, Schreiner: “Digitale Demenz? Mythen und wissenschaftliche Befundlage zur Auswirkung von Internetnutzung”, Universität Koblenz-Landau. 2014 • Manfred Spitzer: “Über vermeintliche neue Erkenntnisse zu den Risiken und Nebenwirkungen digitaler Informationstechnik”, Universitätsklinik Ulm. 2014 • Appel, Schreiner: “Leben in einer digitalen Welt: Wissenschaftliche Befundlage und problematische Fehlschlüsse”, Universität Koblenz-Landau. 2015 • Thissen, Frank: „Lernen im 21. Jahrhundert“, Universität Stuttgart. 2015