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Friedrich Schiller

  1. 1. Fest gemauert in der Erden Steht die Form, aus Lehm gebrannt. Heute muss die Glocke werden. Frisch Gesellen, seid zur Hand. Von der Stirne heiß Rinnen muss der Schweiß, Soll das Werk den Meister loben, Doch der Segen kommt von oben. Zum Werke, das wir ernst bereiten, Geziemt sich wohl ein ernstes Wort; Wenn gute Reden sie begleiten, Dann fliesst die Arbeit munter fort. So lasst uns jetzt mit Fleiß betrachten, Was durch die schwache Kraft entspringt, Den schlechten Mann muss man verachten, Der nie bedacht, was er vollbringt. Das ist's ja, was den Menschen zieret, Und dazu ward ihm der Verstand, Dass er im innern Herzen spüret, Was er erschafft mit seiner Hand. Friedrich Schiller wurde am 10. November 1759 in Marbach geboren und starb am 9. Mai 1805 in Weimar. Er hatte eine Lungenkrankheit, welch er nie mehr los wurde. Friedrich Schiller war von 1794 bis zu seinem Tod gut mit Johann Wolfgang von Goethe befreundet, zusammen mit Goethe entwickelte er den Stil der "Weimarer Klassik" welche in moderner Dramatik geschrieben war im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen. 1775 begann Schiller ein Medizinstudium. In der Nacht vom 22. auf den 23. September 1782 floh Schiller mit Andreas Streicher aus Stuttgart. Im Jahre 1787 be- gann Schiller ein Geschichts- und Philosophiestudium. Er beendete es 1794. Friedrich Schiller schrieb Gedichte, Bücher, Lieder und Theaterstücke. Das uns bekannteste Werk von Friedrich Schiller ist wohl Wilhelm Tell welches er um 1803-04 schrieb. Jetzo mit der Kraft des Stranges Wiegt die Glock mir aus der Gruft, Dass sie in das Reich des Klanges Steige, in die Himmelsluft. Ziehet, ziehet, hebt! Sie bewegt sich, schwebt, Freude dieser Stadt bedeute, Friede sei ihr erst Geläute.

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