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eEvolution® mit RFID
 eEvolution in Produktionsprozessen

Objektorientierte Software Entwicklung
       (Carl-Stefan Kerckhoff)
RFID – Was ist das?
• RFID steht für Radiofrequenz-Identifikation.
  Diese Technologie ermöglicht es, Daten
  mittels Radiowellen berührungslos und ohne
  Sichtkontakt zu übertragen.
• Also eine kontaktlose
  Kommunikationstechnik, die Informationen
  zur Identifikation von Personen, Waren
  sowie Gütern überträgt.
RFID – die 2 Arten
Passive Transponder:
 haben keine eigene Spannungsversorgung und beziehen Ihre Energie direkt aus
 dem Energiefeld des Lesegerätes, dadurch sind passive Transponder vollkommen
 wartungsfrei. Die Lesereichweiten sind jedoch stark von der Größe des
 Transponders, der Frequenz sowie der Antenne abhängig.
Aktive Transponder:
sind im Vergleich zu passiven wesentlich komplexer aufgebaut und haben eine
integrierte Spannungsversorgung (Batterie oder Akku), die es ermöglicht viel
größere Lesereichweiten zu erzielen.
Durch die Spannungsversorgung einer Batterie oder eines Akkus ist die
Lebensdauer dieser Transponder begrenzt, zusätzlich sind die Produktionskosten
ein vielfaches höher als bei passiven Transpondern.
RFID – Die globalen Anwendungsgebiete
• die automatische Erkennung von Gütern entlang der
  Wertschöpfungskette – vor allem bei Produktion, Transport und
  Lagerung

• die Erkennung von Personen, beispielsweise bei der
  Implementierung von Systemen zur Vergabe und Kontrolle von
  Zugangsberechtigungen (Schlüsselanhänger).

• die Authentifizierung von Gütern, wie sie heute zur Gegenprüfung
  von Replikaten z.B. Kopien aus dem Ausland oder zur
  Garantieabwicklung genutzt werden.
Globale Sicht eEvolution
Beispiel: Kanban „Pull“ – Prinzip
Kanban ist ein Konzept zur Steuerung der Produktion, das die Materialversorgung durch
das verbrauchsgesteuerte Holprinzip („Pull“-Prinzip) realisiert. Die Produktion wird Just-
in-Time durch den Verbrauch der nachgelagerten Stelle ausgelöst. Ausgangspunkt für
einen Fertigungsauftrag ist somit der Kunde, die produzierte Menge entspricht der
abgesetzten Menge.
Der am Produkt angebrachte RFID Träger dient dabei als Informationsauslöser oder sogar
als Speicher!
Der Auslöser des Prozesses ist dabei der Lesevorgang.
RFID in der Prozesssteuerung: Platz-Einlagerung
•   Hierbei muss nicht immer das Produkt ein RFID Tag haben. So
    können auch s.g. Halbzeuge auf rollbaren Lagerwagen (Horden
    Wagen) abgelegt werden.
•   Hierbei trägt der s.g. Hordenwagen ein RFID Tag und die
    Produkte werden dann beim Be- und Entladen des Wagens
    stückweise gescannt.
•   Die Zuordnung der Halbfertig- oder auch Fertigprodukte erfolgt
    dann auf ein Lagerplatz der genau der Hordenwagen-
    Identifikationsnummer entspricht.
•   Auch die Auf-/Abstapelfolge wird dabei festgehalten.
•   Beim auslesen der Hordenwagen „ID“ lassen sich so alle
    Informationen (was liegt auf dem Lagerplatz?) abrufen.
•   Auch eine Komplettbuchung des Wageninhaltes ist so möglich.
Produktion im Fokus!
Das Modell Produktion
Warum RFID in der Fertigung?
•   Abbilden der Produktionskette über Statussignale an
    vordefinierten Messpunkten in Form einer, am Produkt
    steckenden RFID, als produkteigenen Laufkarten Adresse
•   Wareneingänge über s.g. Kanban Meldepunkte
•   „Pull“ Prinzip
•   Messpunkte dienen als Buchungsauslöser von Zeit und/oder
    Materialbuchungen oder vordefinierten Prozessauslöser
•   Überwachung von Zeit und Mengen
Die RFID Trägertypen (Tag) in Bildern
Beispiel: Mobile Erfassung RFID via
                              TIMEBOY III
- mit Erfassung via Barcode
- Einlesen RFID
- Tastatureingabe
- Funkübertragung
- Speicherung der Daten
Die Software des Timeboy V




                             Server/Gateway
Der Timeboy III - Menü Konfigurator/Designer
Der Prozess in der eEvolution - Produktion
Mit den passenden Produktionspapieren werden Einlagerungen durch den Workflow der
Menüführung im Timeboy III/V in der Fertigung einfach, schnell und sicher.

- Barcodegeführtes Menü
- Abfrage von Mitarbeiter Ausweise
- Schleifenfunktionen bei
   wiederkehrenden Eingaben
- Sofortübergaben per Funk an den
   eEvolution –Applikationsserver-
- Liest RFID Transponder
Warum RFID in der Fertigung?

• einfache Rückverfolgung bis weit in die Produktion
• produktionssichere Identifizierung der Produkte
• einfache Produktionsflussüberwachung
• Betriebsdatenerfassung
• Zeiterfassung
• QS / ISO 9001 / Anforderung unserer Kunden
• durchgängiger Verwendungsnachweis der Gussform zum
  Fertigteil
• Nachkalkulation auf Basis der tatsächlich benötigten Zeiten
• Terminierung des Fertigungsworkflow und dessen Kapazitäten
• Verfolgbarkeit des Fertigungsstatus
Integration im Artikelstamm
Arbeit für den Applikationsserver
Der Applikationsserver arbeitet die Buchungssätze dann mit
eEvolution konformen Buchungsregeln im Sekundentakt ab.
Die Verarbeitung der RFID in eEvolution®
• Die ID, welche als Nummer über den RFID Lesevorgang übermittelt wird,
  kann im eEvolution System als Seriennummer, oder Interne/Externe
  Chargen-Nr. oder auch als Träger des Lagers mit Lagerplatz in codierter
  Form dienen.
• Gleichzeitig ist diese auch für nachgelagerte Prozesse als Barcodequelle
  zu verwenden.
• Auch für interne und externe Mitarbeiter dient der RFID Code z.B. über
  dessen Schlüsselanhänger als Mitarbeiter Identifikation für deren
  Buchungsvorgänge.
• In Fertig- und Halbfertigen Produkten oder auch Einzelteilen dienen die
  RFID Tag als Identifikations- und Informationsträger um diese z.B. für
  weitere Workflow-analysen zu nutzen.
eEvolution mit RFID

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eEvolution mit RFID

  • 1. eEvolution® mit RFID eEvolution in Produktionsprozessen Objektorientierte Software Entwicklung (Carl-Stefan Kerckhoff)
  • 2. RFID – Was ist das? • RFID steht für Radiofrequenz-Identifikation. Diese Technologie ermöglicht es, Daten mittels Radiowellen berührungslos und ohne Sichtkontakt zu übertragen. • Also eine kontaktlose Kommunikationstechnik, die Informationen zur Identifikation von Personen, Waren sowie Gütern überträgt.
  • 3. RFID – die 2 Arten Passive Transponder: haben keine eigene Spannungsversorgung und beziehen Ihre Energie direkt aus dem Energiefeld des Lesegerätes, dadurch sind passive Transponder vollkommen wartungsfrei. Die Lesereichweiten sind jedoch stark von der Größe des Transponders, der Frequenz sowie der Antenne abhängig. Aktive Transponder: sind im Vergleich zu passiven wesentlich komplexer aufgebaut und haben eine integrierte Spannungsversorgung (Batterie oder Akku), die es ermöglicht viel größere Lesereichweiten zu erzielen. Durch die Spannungsversorgung einer Batterie oder eines Akkus ist die Lebensdauer dieser Transponder begrenzt, zusätzlich sind die Produktionskosten ein vielfaches höher als bei passiven Transpondern.
  • 4. RFID – Die globalen Anwendungsgebiete • die automatische Erkennung von Gütern entlang der Wertschöpfungskette – vor allem bei Produktion, Transport und Lagerung • die Erkennung von Personen, beispielsweise bei der Implementierung von Systemen zur Vergabe und Kontrolle von Zugangsberechtigungen (Schlüsselanhänger). • die Authentifizierung von Gütern, wie sie heute zur Gegenprüfung von Replikaten z.B. Kopien aus dem Ausland oder zur Garantieabwicklung genutzt werden.
  • 6. Beispiel: Kanban „Pull“ – Prinzip Kanban ist ein Konzept zur Steuerung der Produktion, das die Materialversorgung durch das verbrauchsgesteuerte Holprinzip („Pull“-Prinzip) realisiert. Die Produktion wird Just- in-Time durch den Verbrauch der nachgelagerten Stelle ausgelöst. Ausgangspunkt für einen Fertigungsauftrag ist somit der Kunde, die produzierte Menge entspricht der abgesetzten Menge. Der am Produkt angebrachte RFID Träger dient dabei als Informationsauslöser oder sogar als Speicher! Der Auslöser des Prozesses ist dabei der Lesevorgang.
  • 7. RFID in der Prozesssteuerung: Platz-Einlagerung • Hierbei muss nicht immer das Produkt ein RFID Tag haben. So können auch s.g. Halbzeuge auf rollbaren Lagerwagen (Horden Wagen) abgelegt werden. • Hierbei trägt der s.g. Hordenwagen ein RFID Tag und die Produkte werden dann beim Be- und Entladen des Wagens stückweise gescannt. • Die Zuordnung der Halbfertig- oder auch Fertigprodukte erfolgt dann auf ein Lagerplatz der genau der Hordenwagen- Identifikationsnummer entspricht. • Auch die Auf-/Abstapelfolge wird dabei festgehalten. • Beim auslesen der Hordenwagen „ID“ lassen sich so alle Informationen (was liegt auf dem Lagerplatz?) abrufen. • Auch eine Komplettbuchung des Wageninhaltes ist so möglich.
  • 10. Warum RFID in der Fertigung? • Abbilden der Produktionskette über Statussignale an vordefinierten Messpunkten in Form einer, am Produkt steckenden RFID, als produkteigenen Laufkarten Adresse • Wareneingänge über s.g. Kanban Meldepunkte • „Pull“ Prinzip • Messpunkte dienen als Buchungsauslöser von Zeit und/oder Materialbuchungen oder vordefinierten Prozessauslöser • Überwachung von Zeit und Mengen
  • 11. Die RFID Trägertypen (Tag) in Bildern
  • 12. Beispiel: Mobile Erfassung RFID via TIMEBOY III - mit Erfassung via Barcode - Einlesen RFID - Tastatureingabe - Funkübertragung - Speicherung der Daten
  • 13. Die Software des Timeboy V Server/Gateway
  • 14. Der Timeboy III - Menü Konfigurator/Designer
  • 15. Der Prozess in der eEvolution - Produktion
  • 16. Mit den passenden Produktionspapieren werden Einlagerungen durch den Workflow der Menüführung im Timeboy III/V in der Fertigung einfach, schnell und sicher. - Barcodegeführtes Menü - Abfrage von Mitarbeiter Ausweise - Schleifenfunktionen bei wiederkehrenden Eingaben - Sofortübergaben per Funk an den eEvolution –Applikationsserver- - Liest RFID Transponder
  • 17. Warum RFID in der Fertigung? • einfache Rückverfolgung bis weit in die Produktion • produktionssichere Identifizierung der Produkte • einfache Produktionsflussüberwachung • Betriebsdatenerfassung • Zeiterfassung • QS / ISO 9001 / Anforderung unserer Kunden • durchgängiger Verwendungsnachweis der Gussform zum Fertigteil • Nachkalkulation auf Basis der tatsächlich benötigten Zeiten • Terminierung des Fertigungsworkflow und dessen Kapazitäten • Verfolgbarkeit des Fertigungsstatus
  • 19. Arbeit für den Applikationsserver Der Applikationsserver arbeitet die Buchungssätze dann mit eEvolution konformen Buchungsregeln im Sekundentakt ab.
  • 20. Die Verarbeitung der RFID in eEvolution® • Die ID, welche als Nummer über den RFID Lesevorgang übermittelt wird, kann im eEvolution System als Seriennummer, oder Interne/Externe Chargen-Nr. oder auch als Träger des Lagers mit Lagerplatz in codierter Form dienen. • Gleichzeitig ist diese auch für nachgelagerte Prozesse als Barcodequelle zu verwenden. • Auch für interne und externe Mitarbeiter dient der RFID Code z.B. über dessen Schlüsselanhänger als Mitarbeiter Identifikation für deren Buchungsvorgänge. • In Fertig- und Halbfertigen Produkten oder auch Einzelteilen dienen die RFID Tag als Identifikations- und Informationsträger um diese z.B. für weitere Workflow-analysen zu nutzen.