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Kinder - Ernährung
Die Ernährung sichert eine normale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
Ein gesundes Frühstück vor und ein vollwertiger Pausensnack in der Schule liefern ausreichend Energie und Nährstoffe, um einen anstrengenden Schultag zu überstehen.
Essverhalten wird erlernt!  Ernährungsverhalten ist ein zentraler Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Es wird wesentlich in den ersten 10 Lebensjahren erlernt und gebildet.
Inhalt
Inhalt ,[object Object],[object Object],[object Object],[object Object],[object Object],[object Object],[object Object],[object Object]
Die Ernährungssituation bei Kindern  (1) ,[object Object],[object Object],[object Object],[object Object],Der Kinderernährungsbericht aus dem Jahre 2002 zeigt auf, dass...
Die Ernährungssituation bei Kindern  (2) ,[object Object],[object Object],[object Object],[object Object]
Grundlagen
Denken und Lernen Denken benötigt Energie! Das Gehirn benötigt Zucker! Das Gehirn kann nur Glukose zur  Energiegewinnung nutzen Das Gehirn kann kein Fett und kein Eiweiß  verbrennen!
Hunger
Wie entsteht Hunger? Das Hungergefühl wird im Wesentlichen durch die Höhe des Blutzuckerspiegel und den Füllungszustand des Magens reguliert.  niedriger Blutzuckerspiegel  Hunger! leerer Magen
Hunger wird unterschiedlich wahrgenommen Ein Hungergefühl wird individuell ganz unterschiedlich wahrgenommen.  Manche Kinder spüren nicht, das es der Hunger ist, der sie reizbar macht.
Hunger hat Folgen! Hunger macht reizbar und unruhig Hunger stört das soziale Miteinander  Hunger kann Aggressionen auslösen Hunger macht unkonzentriert Hunger reduziert die Denkleistung
Blutzucker
Blutzucker (Blutglukose) Was ist der Blutzuckerwert? Der Blutzuckerwert bezeichnet die Konzentration an gelöstem Traubenzucker, der Glukose, im Blut. Durch die Glukose wird die Energieversorgung der Zellen sichergestellt .
Blutzuckerverlauf
Blutzuckerverlauf
Kohlenhydrate
Kohlenhydrate Eine zentrale Bedeutung in der Ernährung kommt den Kohlenhydraten zu
Kohlenhydrate Kohlenhydrate sind nicht gleich Kohlenhydrate! Komplexe vs. einfache Kohlenhydrate – oder Stärke vs. Zucker
Einfache Kohlenhydrate Zu den einfachen Kohlenhydraten zählen alle Zuckerarten z.B. Haushaltszucker (Saccharose), Traubenzucker (Glucose), Fruchtzucker (Fructose), Malzzucker (Maltose).  Diese einfachen Kohlenhydrate sind besonders in allen Süßigkeiten und Limonaden enthalten. Aber in auch Marmelade, Honig und Fruchtsäfte sind sie in großen Mengen vorhanden.
Einfache Kohlenhydrate Einfache Kohlenhydrate erhöhen innerhalb kurzer Zeit deutlich den Blutzuckerspiegel. Allerdings ist dieser Anstieg nur vorübergehend. Innerhalb von weniger als zwei Stunden stellt sich erneut ein Hungergefühl ein.
Komplexe Kohlenhydrate Zu den komplexen Kohlenhydraten zählt vor allem Stärke. Sie sind besonders in Reis, Kartoffeln, Nudeln, Haferflocken und Brot enthalten.  Komplexe Kohlenhydrate führen zu einem langsamen Blutzuckeranstieg, der über mehrere Stunden anhalten kann.
 
Kohlenhydrate aus Vollkorn Ein hoher Balaststoffanteil im Brot, wie bei Vollkornbrot, oder bei Vollkornreis trägt ebenfalls dazu bei, dass der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit langsam ansteigt und über längere Zeit hoch gehalten werden kann.
Schlussfolgerung: Satt, aber nicht leistungsfähig! Die Aufnahme einer fett- und eiweißreichen  Pausenmahlzeit macht satt, ohne jedoch die notwendige Zufuhr von Glukose für das Gehirn sicherzustellen. 25 g BiFi = 12 g Fett
Ernährungs-Aspekte
Bei der Ernährung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen   1. Angemessene Energiemengen (kcal) 2. Optimale Zusammensetzung der Nährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett) 3. Richtiger Zeitpunkt/Verteilung der Mahlzeiten 4. Ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen
Bei der Ernährung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen   1. Angemessene Energiemengen (kcal) 2. Optimale Zusammensetzung der Nährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett) 3. Richtiger Zeitpunkt/Verteilung der Mahlzeiten 4. Ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen
Energieverbrauch bei Kindern   Der durchschnittliche Energiebedarf von 7- bis 9-Jährigen liegt bei  1800 kcal/ Tag . Bei hoher körperlicher Aktivität steigt der Energiebedarf um ca. 10 bis 15%, bei niedriger Aktivität reduziert er sich um den gleichen Betrag.
Bei der Ernährung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen   1. Angemessene Energiemengen (kcal) 2. Optimale Zusammensetzung der Nährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett) 3. Richtiger Zeitpunkt/Verteilung der Mahlzeiten 4. Ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen
Empfehlungen 55%  der Nahrungsenergien kommen aus  Kohlenhydraten  (vorwiegend Getreide, Kartoffeln, Nudeln, Obst).  Fette  decken etwa  30%  des Energiebedarfs. Sie stammen überwiegend aus pflanzlichen Lebensmitteln. Die restlichen  15%  kommen aus  Eiweiß  (Proteine).
Optimierte Mischkost Im Konzept der "Optimierten Mischkost" wird der moderate Verzehr von Süßigkeiten "geduldet". 10% der täglichen Energiezufuhr können in Form von Zucker- und fettreichen Süßwaren verzehrt werden.  Das Konzept der "Optimierten Mischkost" wurde vom Dortmunder Forschungsinstitut für Kinderernährung entwickelt. Die Empfehlungen wurden von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) übernommen.
Süßigkeiten "geduldet" Bei einem für 7 bis 9-Jährige durchschnittlichen Energiebedarf von 1800 kcal/ Tag sind es maximal  180 kcal / Tag in Form von Süßwaren .
50 g Süßigkeiten
Wünschenswerte Zusammensetzung Kohlenhydrate:  55% Eiweiß: 15% Fett:  30%
Vorsicht Fett! ,[object Object],[object Object],[object Object]
Bei der Ernährung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen   1. Angemessene Energiemengen (kcal) 2. Optimale Zusammensetzung der Nährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett) 3. Richtiger Zeitpunkt/Verteilung der Mahlzeiten 4. Ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen
Das Frühstück Das Frühstück bildet die Basis für die ersten ein bis drei Schulstunden Je nach dem, wie das Frühstück zusammengesetzt ist, kann es die notwendige Energie nur für die erste Schulstunde, aber auch für die zweite und dritte Schulstunde liefern.
Die Denkleistung ist vom Blutzuckerspiegel abhängig ...  ,[object Object]
Die Qualität des Frühstücks -  Einfluss auf den Blutzuckerspiegel  Honig-Vollkornbrot   Toastbrot, Butter, Salami
Die Qualität des Frühstücks -  Einfluss auf den Blutzuckerspiegel   Honig-Vollkornbrot Toastbrot, Butter, Marmelade
Wie sieht es in der Realität aus? Wie viele Kinder frühstücken ausreichend?
Jedes 6. Kind verzichtet häufig oder immer auf das Frühstück
Morgens hab‘ ich  keinen Hunger!
Immerhin 65 % der 8- bis 12-Jährigen haben morgens keine Appetit
Ich trink‘ nur Milch!
Cornflakes  mit Milch
Eine Scheibe  Weißbrot, mehr  schaffe ich nicht !
... dann kann ich  länger schlafen! Ich frühstücke nicht!
Morgens am Tisch sitzen ist blöd!
Toastbrot mit Nutella, mh..                                               
Mein Müsli mit  Blaubeeren war lecker ! Mama holt oft frische Brötchen!                                               
Frühstücks-beispiele
Kohlenhydrate  Eiweiß  Fett 66%   12% 22% 25 g Haferflocken 15 g Zimties Vollkorn 100 ml Milch 180 ml Apfelschorle 244 kcal
50 g Vollkornbrot 8 g Butter 19 Marmelade KH Eiweiß Fett 61%   6% 33%
50 g Vollkornbrot 8 g Butter 19 Marmelade 180 ml Vollmilch KH Eiweiß Fett 49%   12% 39%
Pausenbrote
98 % der Kinder bekommen Pausenverpflegung und Getränke mit in die Schule.
Der Anteil der Kinder, der in der großen Pause überhaupt etwas ist und trinkt, soll nur bei 67% liegen.
DGE-Empfehlungen - geeignete Pausensnacks: ,[object Object],[object Object],[object Object],[object Object]
weniger geeignet sind:   ,[object Object],[object Object],Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung 2002
weniger geeignet sind:   ,[object Object],[object Object],[object Object],Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung 2002
Wie sieht es in der 3b aus?   ,[object Object],[object Object],[object Object],[object Object],[object Object],[object Object],[object Object],[object Object]
Wie sieht es in der 3b aus?   Was habe ich heute zu essen und zu trinken mit? Ich habe heute zum Essen Karoten und rote Paprika und zum Trinken habe ich Schwarzen Tee Was habe ich heute zu essen und zu trinken mit? Kartoffelbrot mit Salami Was habe ich heute zu essen und zu trinken mit? Wasser Brötchen mit gekochtemschinken und Kornflegx und Kinder countuy Was habe ich heute zu essen und zu trinken mit? Folkornbrot mit Käse. Ein 5 cm lange Gurke. Wasser. Mini-Salami Was habe ich heute zu essen und zu trinken mit? Ein Weißbrot mit marmelade, Apfel und Apfelsaft mit Wasser Was habe ich heute zu essen und zu trinken mit? Brot mit Wurst und Orangensaft
Beispiele Pausenbrot
Kohlenhydrate  Eiweiß  Fett 34%   11%  55% 50 g Vollkornbrot 11 g Butter 12 g Gouda 45% 223 kcal
 
Kohlenhydrate  Eiweiß  Fett 48%   17%  34% 50 g Vollkornbrot 11 g Philadelphia Balance 12 g Gouda 45% 159 kcal
Kohlenhydrate  Eiweiß  Fett 91%   2%  8% 81 kcal 18 g Kohlenhydrate
Pausenbrot + Obst Kohlenhydrate  Eiweiß  Fett 34%   11%  55% Kohlenhydrate  Eiweiß  Fett 91%   2%  8% Kohlenhydrate    Eiweiß    Fett   63%   12%   25%
200 ml Apfelsaftschorle:  50% Apfelsaft +  50% Mineralwasser 12 g Kohlenhydrate
Kohlenhydrate  Eiweiß  Fett 29%   11% 60% 329 kcal 54 g Vollkorntoast 12 g Butter 20 g Cervelatwurst 23 g Kohlenhydrate
Pausenbrot ist nicht gleich Pausenbrot!
Wünschenswerte Zusammensetzung Kohlenhydrate:  55% Eiweiß: 15% Fett:  30%
Pausenbrot im Vergleich Salami-Toast (341 kcal)   28%  11%  61% Cervelatwurst-Toast    (329 kcal)   29%   11%  60% Käsevollkornbrot (Butter) (223 kcal)   34%   11%   55% Käsevollkornbrot (Philadel.) (159 kcal)   48%   17%   34% Hähnchenbrust-Vollk.-Phila.  (152 kcal)   59%   21%   20% Honigvollkornbrot (Philadel.)  (172 kcal)   74%   11%   16% KH  Eiweiß  Fett
Pausenbrot im Vergleich Salami-Toast (341 kcal)   28%  11%  61% Käsevollkornbrot (Butter) (223 kcal)   34%   11%   55% Nutella-Toastbrot (Butter)  (238 kcal)   42%   9%   49% KH  Eiweiß  Fett
Pausenbrot im Vergleich Salami-Toast   23 (341 kcal)   Cervelatwurst-Toast      23 (329 kcal)   Käsevollkornbrot (Butter)  19 (223 kcal)   Käsevollkornbrot (Philadel.)  19 (159 kcal)   Hähnchenbrust-Vollk.-Phila.  22  (152 kcal)   Honigvollkornbrot (Philadel.)  32 (172 kcal)   Kohlenhydrate in Gramm
Wie viel Essen benötigt mein Kind eigentlich?
 
Kinder essen nicht an jedem Tag gleich viel!
Das sind fast 5 Gläser mit jeweils 200 ml!
Ist-Zustand Es wird zu wenig getrunken:  täglich nur 420 ml bei den  7- bis 9-Jährigen* * DONALD-Studie 2001
 
 
 
 
 
 
Immerhin 50 % der Kinder erreichen die Empfehlungen, der durchschnittliche Obstverzehr liegt bei 110 g pro Tag
 
Wie viel muss ein Schulkind essen, damit es bis zum Mittag konzentriert mitarbeiten kann? Mathe-Test in der 5. Stunde
Kohlenhydrate stehen im Mittelpunkt Pro Stunde benötigt jedes Schulkind im Alter von 7 bis 9 Jahren etwa  12 g Kohlenhydrate . Das entspricht genau einer BE = Broteinheit.
25 g Haferflocken 15 g Zimties Vollkorn 100 ml Milch 180 ml Apfelsaftschorle Das Frühstück 43 g Kohlenhydrate um 7:30 Uhr gegessen,  reichen maximal bis 11 Uhr
Auch ein gutes Frühstück reicht  maximal bis 11 Uhr   Haferflocken plus
50 g Vollkornbrot 11 g Butter 12 g Gouda 45% 18 g Kohlenhydrate 19 g Kohlenhydrate 37 g Kohlenhydrate um 9:30 Uhr in der Pause  gegessen, reichen ca. bis 13:30 Uhr Pausenbrot
Das Pausenbrot gegen 10 Uhr ist notwendig!   Haferflocken plus Pausenbrot
Schnelle Energiebereitstellung Was soll ein Kind essen, wenn es am späten Vormittag plötzlich hungrig wird?
Plötzlicher Hunger? Der schnelle Griff zu Schokoriegel, Waffeln und Co. ist der falsche Weg, denn diese Lebensmittel sind in der Regel zu süß und zu fett. Außerdem enthalten sie meist nur wenig oder gar keine Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe
Besonders geeignet: Trockenfrüchte frisches Obst
Frisches Obst
17 g Kohlenhydrate „pur“ 73 kcal Weintrauben: schnelle Energie Energie für ca. 1 1/2 Std .
50 g Blaubeeren 7 g Kohlenhydrate 32 kcal Reicht gerade mal für 30 Min. - gleiches gilt für Gurke und Co.
220 g Gemüse 14,5 g Kohlenhydrate 84 kcal Energie für etwas mehr als 1 Stunde
30 g Kohlenhydrate 133 kcal Energie für 2 1/2 Std. schnell verfügbar
Obst ist ein schneller Energielieferant!   Apfel / Banane Hunger!
Kohlenhydrate  Eiweiß  Fett 25%   18%  57% 28 g Vollkorntoast 5,5 g Butter 23 g Gouda 45% 203 kcal Verdauungszeit deutlich zu lang, frühestens nach 90 Min. steigt der Blutzuckerspiegel an.
Das Käsebrot kommt zu spät!   Apfel / Banane Hunger! Käsebrot
Apfelsaftschorle: 50% Apfelsaft + 50% Mineralwasser 12 g Kohlenhydrate, schnell verfügbar
FAZIT: Gesunde Ernährung -  eine Herausforderung! Heute sind etwa 20% der 5- bis 7-jährigen und  mehr als 40% der 10-jährigen Kinder übergewichtig.  Knapp 40% der im Alter von 5-7 Jahren betroffenen Kinder und mehr als 60% der übergewichtigen  10-Jährigen bleiben übergewichtig bzw. "dick"  und werden übergewichtige und häufig kranke Erwachsene.
Body Mass Index Das "normale" Gewicht für die Größe kann anhand des BMIs (=Body Mass Index) errechnet werden.  Dieser errechnet sich aus dem Körpergewicht (in kg) geteilt durch die Größe in m zum Quadrat.
Body Mass Index Ein Beispiel:  Ein 6-jähriges Kind mit einem Gewicht von 21 kg und einer Größe von 1,21 m hat einen BMI von  14.3 kg/m 2   (21 kg : 1.21 m x 1.21 m = 21 kg : 1.46 m 2 ).  Der einzelne Wert wird mit Referenzdaten aus Deutschland verglichen.
Was ist normal? Der BMI eines Kindes bzw. Jugendlichen sollte zwischen der 10. und der 90. Perzentile für die entsprechende Alters- und Geschlechtsgruppe liegen. Unterhalb der 10. Perzentile besteht Untergewicht, während Kinder oberhalb der 90. Perzentile übergewichtig sind.  "Normales" oder "richtiges Körpergewicht" ist also kein genauer Wert, sondern entspricht einem weiten Bereich, welcher interindividuelle Unterschiede berücksichtigt.
Body Mass Index
Was bedeutet  glykämischer Index (GI)? Der Begriff Glykämischer Index (GI) ist eine Maßzahl für die Wirkung von Lebensmitteln auf den Blutzuckerspiegel.
Glykämischer Index (GI)? Ein  hoher  GI bedeutet, dass die Kohlenhydrate des Lebensmittels schnell verdaut werden und ins Blut gelangen, so dass der Blutzucker-spiegel rasch ansteigt.   Lebensmittel mit einem  geringen  GI bewirken dagegen nur einen langsamen und insgesamt geringeren Anstieg der Blutzucker-kurve.
Bevorzugte Aufnahme von Lebensmitteln mit geringem glykämischer Index (GI) Dies hat den Vorteil, dass der Körper weniger Insulin produziert.  Insulin ist ein körpereigenes Hormon, das von der Bauchspeicheldrüse gebildet wird.  Es sorgt dafür, dass der Blutzucker in den Körperzellen verwertet wird. fördern.
Bevorzugte Aufnahme von Lebensmitteln mit hohem glykämischen Index (GI) Produziert der Körper viel Insulin, zum Beispiel wenn sehr viele stärkehaltige Lebensmittel gegessen oder Limonaden getrunken werden, kann das sogar den Appetit steigern – lauter Effekte, die eine Gewichtszunahme eher fördern.
25 g Haferflocken 15 g Zimties Vollkorn 100 ml Milch
Kohlenhydrate  Eiweiß  Fett 25%   18%  57% 28 g Vollkorntoast 5,5 g Butter 23 g Gouda 45% 203 kcal
 
 
Kamps-Eck Dreieckiges Roggenvollkornbrot mit 90% Roggen, 10% Weizen kcal Eiweiß   Kohlehydrate   Fett    BE 275   9,2   36,1   10,4   3,3
Kürbiskernbrot Weizenmischbrot mit Kürbiskernen, 55% Weizen und 45% Roggen kcal Eiweiß Kohlehydrate Fett  BE 266   7   38,7 9,3 3,5
Korneck Dreieckiges Brötchen mit Kürbiskernen, Erdnüssen, Sonnenblumenkernen, Leinsamen und Sesam Ein Korneck wiegt ca. 100 g kcal   Eiweiß  Kohlehydrate   Fett  315   13   32   15
Kürbiskernbrötchen Ein Kürbiskernbrötchen wiegt ca. 85 g kcal   Eiweiß Kohlehydrate   Fett  312   13   38   12
Sonnenblumenbrötchen Weizenbrötchen mit Sonnenblumenkernen und Erdnüssen Ein Sonnenblumenbrötchen wiegt ca. 75 g kcal   Eiweiß Kohlehydrate   Fett  296   11   36   12

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  • 4. Essverhalten wird erlernt! Ernährungsverhalten ist ein zentraler Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Es wird wesentlich in den ersten 10 Lebensjahren erlernt und gebildet.
  • 6.
  • 7.
  • 8.
  • 10. Denken und Lernen Denken benötigt Energie! Das Gehirn benötigt Zucker! Das Gehirn kann nur Glukose zur Energiegewinnung nutzen Das Gehirn kann kein Fett und kein Eiweiß verbrennen!
  • 12. Wie entsteht Hunger? Das Hungergefühl wird im Wesentlichen durch die Höhe des Blutzuckerspiegel und den Füllungszustand des Magens reguliert. niedriger Blutzuckerspiegel Hunger! leerer Magen
  • 13. Hunger wird unterschiedlich wahrgenommen Ein Hungergefühl wird individuell ganz unterschiedlich wahrgenommen. Manche Kinder spüren nicht, das es der Hunger ist, der sie reizbar macht.
  • 14. Hunger hat Folgen! Hunger macht reizbar und unruhig Hunger stört das soziale Miteinander Hunger kann Aggressionen auslösen Hunger macht unkonzentriert Hunger reduziert die Denkleistung
  • 16. Blutzucker (Blutglukose) Was ist der Blutzuckerwert? Der Blutzuckerwert bezeichnet die Konzentration an gelöstem Traubenzucker, der Glukose, im Blut. Durch die Glukose wird die Energieversorgung der Zellen sichergestellt .
  • 20. Kohlenhydrate Eine zentrale Bedeutung in der Ernährung kommt den Kohlenhydraten zu
  • 21. Kohlenhydrate Kohlenhydrate sind nicht gleich Kohlenhydrate! Komplexe vs. einfache Kohlenhydrate – oder Stärke vs. Zucker
  • 22. Einfache Kohlenhydrate Zu den einfachen Kohlenhydraten zählen alle Zuckerarten z.B. Haushaltszucker (Saccharose), Traubenzucker (Glucose), Fruchtzucker (Fructose), Malzzucker (Maltose). Diese einfachen Kohlenhydrate sind besonders in allen Süßigkeiten und Limonaden enthalten. Aber in auch Marmelade, Honig und Fruchtsäfte sind sie in großen Mengen vorhanden.
  • 23. Einfache Kohlenhydrate Einfache Kohlenhydrate erhöhen innerhalb kurzer Zeit deutlich den Blutzuckerspiegel. Allerdings ist dieser Anstieg nur vorübergehend. Innerhalb von weniger als zwei Stunden stellt sich erneut ein Hungergefühl ein.
  • 24. Komplexe Kohlenhydrate Zu den komplexen Kohlenhydraten zählt vor allem Stärke. Sie sind besonders in Reis, Kartoffeln, Nudeln, Haferflocken und Brot enthalten. Komplexe Kohlenhydrate führen zu einem langsamen Blutzuckeranstieg, der über mehrere Stunden anhalten kann.
  • 25.  
  • 26. Kohlenhydrate aus Vollkorn Ein hoher Balaststoffanteil im Brot, wie bei Vollkornbrot, oder bei Vollkornreis trägt ebenfalls dazu bei, dass der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit langsam ansteigt und über längere Zeit hoch gehalten werden kann.
  • 27. Schlussfolgerung: Satt, aber nicht leistungsfähig! Die Aufnahme einer fett- und eiweißreichen Pausenmahlzeit macht satt, ohne jedoch die notwendige Zufuhr von Glukose für das Gehirn sicherzustellen. 25 g BiFi = 12 g Fett
  • 29. Bei der Ernährung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen 1. Angemessene Energiemengen (kcal) 2. Optimale Zusammensetzung der Nährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett) 3. Richtiger Zeitpunkt/Verteilung der Mahlzeiten 4. Ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen
  • 30. Bei der Ernährung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen 1. Angemessene Energiemengen (kcal) 2. Optimale Zusammensetzung der Nährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett) 3. Richtiger Zeitpunkt/Verteilung der Mahlzeiten 4. Ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen
  • 31. Energieverbrauch bei Kindern Der durchschnittliche Energiebedarf von 7- bis 9-Jährigen liegt bei 1800 kcal/ Tag . Bei hoher körperlicher Aktivität steigt der Energiebedarf um ca. 10 bis 15%, bei niedriger Aktivität reduziert er sich um den gleichen Betrag.
  • 32. Bei der Ernährung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen 1. Angemessene Energiemengen (kcal) 2. Optimale Zusammensetzung der Nährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett) 3. Richtiger Zeitpunkt/Verteilung der Mahlzeiten 4. Ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen
  • 33. Empfehlungen 55% der Nahrungsenergien kommen aus Kohlenhydraten (vorwiegend Getreide, Kartoffeln, Nudeln, Obst). Fette decken etwa 30% des Energiebedarfs. Sie stammen überwiegend aus pflanzlichen Lebensmitteln. Die restlichen 15% kommen aus Eiweiß (Proteine).
  • 34. Optimierte Mischkost Im Konzept der "Optimierten Mischkost" wird der moderate Verzehr von Süßigkeiten "geduldet". 10% der täglichen Energiezufuhr können in Form von Zucker- und fettreichen Süßwaren verzehrt werden. Das Konzept der "Optimierten Mischkost" wurde vom Dortmunder Forschungsinstitut für Kinderernährung entwickelt. Die Empfehlungen wurden von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) übernommen.
  • 35. Süßigkeiten "geduldet" Bei einem für 7 bis 9-Jährige durchschnittlichen Energiebedarf von 1800 kcal/ Tag sind es maximal 180 kcal / Tag in Form von Süßwaren .
  • 38.
  • 39. Bei der Ernährung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen 1. Angemessene Energiemengen (kcal) 2. Optimale Zusammensetzung der Nährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett) 3. Richtiger Zeitpunkt/Verteilung der Mahlzeiten 4. Ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen
  • 40. Das Frühstück Das Frühstück bildet die Basis für die ersten ein bis drei Schulstunden Je nach dem, wie das Frühstück zusammengesetzt ist, kann es die notwendige Energie nur für die erste Schulstunde, aber auch für die zweite und dritte Schulstunde liefern.
  • 41.
  • 42. Die Qualität des Frühstücks - Einfluss auf den Blutzuckerspiegel Honig-Vollkornbrot Toastbrot, Butter, Salami
  • 43. Die Qualität des Frühstücks - Einfluss auf den Blutzuckerspiegel Honig-Vollkornbrot Toastbrot, Butter, Marmelade
  • 44. Wie sieht es in der Realität aus? Wie viele Kinder frühstücken ausreichend?
  • 45. Jedes 6. Kind verzichtet häufig oder immer auf das Frühstück
  • 46. Morgens hab‘ ich keinen Hunger!
  • 47. Immerhin 65 % der 8- bis 12-Jährigen haben morgens keine Appetit
  • 49. Cornflakes mit Milch
  • 50. Eine Scheibe Weißbrot, mehr schaffe ich nicht !
  • 51. ... dann kann ich länger schlafen! Ich frühstücke nicht!
  • 52. Morgens am Tisch sitzen ist blöd!
  • 53. Toastbrot mit Nutella, mh..                                               
  • 54. Mein Müsli mit Blaubeeren war lecker ! Mama holt oft frische Brötchen!                                               
  • 56. Kohlenhydrate Eiweiß Fett 66% 12% 22% 25 g Haferflocken 15 g Zimties Vollkorn 100 ml Milch 180 ml Apfelschorle 244 kcal
  • 57. 50 g Vollkornbrot 8 g Butter 19 Marmelade KH Eiweiß Fett 61% 6% 33%
  • 58. 50 g Vollkornbrot 8 g Butter 19 Marmelade 180 ml Vollmilch KH Eiweiß Fett 49% 12% 39%
  • 60. 98 % der Kinder bekommen Pausenverpflegung und Getränke mit in die Schule.
  • 61. Der Anteil der Kinder, der in der großen Pause überhaupt etwas ist und trinkt, soll nur bei 67% liegen.
  • 62.
  • 63.
  • 64.
  • 65.
  • 66. Wie sieht es in der 3b aus? Was habe ich heute zu essen und zu trinken mit? Ich habe heute zum Essen Karoten und rote Paprika und zum Trinken habe ich Schwarzen Tee Was habe ich heute zu essen und zu trinken mit? Kartoffelbrot mit Salami Was habe ich heute zu essen und zu trinken mit? Wasser Brötchen mit gekochtemschinken und Kornflegx und Kinder countuy Was habe ich heute zu essen und zu trinken mit? Folkornbrot mit Käse. Ein 5 cm lange Gurke. Wasser. Mini-Salami Was habe ich heute zu essen und zu trinken mit? Ein Weißbrot mit marmelade, Apfel und Apfelsaft mit Wasser Was habe ich heute zu essen und zu trinken mit? Brot mit Wurst und Orangensaft
  • 68. Kohlenhydrate Eiweiß Fett 34% 11% 55% 50 g Vollkornbrot 11 g Butter 12 g Gouda 45% 223 kcal
  • 69.  
  • 70. Kohlenhydrate Eiweiß Fett 48% 17% 34% 50 g Vollkornbrot 11 g Philadelphia Balance 12 g Gouda 45% 159 kcal
  • 71. Kohlenhydrate Eiweiß Fett 91% 2% 8% 81 kcal 18 g Kohlenhydrate
  • 72. Pausenbrot + Obst Kohlenhydrate Eiweiß Fett 34% 11% 55% Kohlenhydrate Eiweiß Fett 91% 2% 8% Kohlenhydrate Eiweiß Fett 63% 12% 25%
  • 73. 200 ml Apfelsaftschorle: 50% Apfelsaft + 50% Mineralwasser 12 g Kohlenhydrate
  • 74. Kohlenhydrate Eiweiß Fett 29% 11% 60% 329 kcal 54 g Vollkorntoast 12 g Butter 20 g Cervelatwurst 23 g Kohlenhydrate
  • 75. Pausenbrot ist nicht gleich Pausenbrot!
  • 77. Pausenbrot im Vergleich Salami-Toast (341 kcal) 28% 11% 61% Cervelatwurst-Toast (329 kcal) 29% 11% 60% Käsevollkornbrot (Butter) (223 kcal) 34% 11% 55% Käsevollkornbrot (Philadel.) (159 kcal) 48% 17% 34% Hähnchenbrust-Vollk.-Phila. (152 kcal) 59% 21% 20% Honigvollkornbrot (Philadel.) (172 kcal) 74% 11% 16% KH Eiweiß Fett
  • 78. Pausenbrot im Vergleich Salami-Toast (341 kcal) 28% 11% 61% Käsevollkornbrot (Butter) (223 kcal) 34% 11% 55% Nutella-Toastbrot (Butter) (238 kcal) 42% 9% 49% KH Eiweiß Fett
  • 79. Pausenbrot im Vergleich Salami-Toast 23 (341 kcal) Cervelatwurst-Toast 23 (329 kcal) Käsevollkornbrot (Butter) 19 (223 kcal) Käsevollkornbrot (Philadel.) 19 (159 kcal) Hähnchenbrust-Vollk.-Phila. 22 (152 kcal) Honigvollkornbrot (Philadel.) 32 (172 kcal) Kohlenhydrate in Gramm
  • 80. Wie viel Essen benötigt mein Kind eigentlich?
  • 81.  
  • 82. Kinder essen nicht an jedem Tag gleich viel!
  • 83. Das sind fast 5 Gläser mit jeweils 200 ml!
  • 84. Ist-Zustand Es wird zu wenig getrunken: täglich nur 420 ml bei den 7- bis 9-Jährigen* * DONALD-Studie 2001
  • 85.  
  • 86.  
  • 87.  
  • 88.  
  • 89.  
  • 90.  
  • 91. Immerhin 50 % der Kinder erreichen die Empfehlungen, der durchschnittliche Obstverzehr liegt bei 110 g pro Tag
  • 92.  
  • 93. Wie viel muss ein Schulkind essen, damit es bis zum Mittag konzentriert mitarbeiten kann? Mathe-Test in der 5. Stunde
  • 94. Kohlenhydrate stehen im Mittelpunkt Pro Stunde benötigt jedes Schulkind im Alter von 7 bis 9 Jahren etwa 12 g Kohlenhydrate . Das entspricht genau einer BE = Broteinheit.
  • 95. 25 g Haferflocken 15 g Zimties Vollkorn 100 ml Milch 180 ml Apfelsaftschorle Das Frühstück 43 g Kohlenhydrate um 7:30 Uhr gegessen, reichen maximal bis 11 Uhr
  • 96. Auch ein gutes Frühstück reicht maximal bis 11 Uhr Haferflocken plus
  • 97. 50 g Vollkornbrot 11 g Butter 12 g Gouda 45% 18 g Kohlenhydrate 19 g Kohlenhydrate 37 g Kohlenhydrate um 9:30 Uhr in der Pause gegessen, reichen ca. bis 13:30 Uhr Pausenbrot
  • 98. Das Pausenbrot gegen 10 Uhr ist notwendig! Haferflocken plus Pausenbrot
  • 99. Schnelle Energiebereitstellung Was soll ein Kind essen, wenn es am späten Vormittag plötzlich hungrig wird?
  • 100. Plötzlicher Hunger? Der schnelle Griff zu Schokoriegel, Waffeln und Co. ist der falsche Weg, denn diese Lebensmittel sind in der Regel zu süß und zu fett. Außerdem enthalten sie meist nur wenig oder gar keine Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe
  • 103. 17 g Kohlenhydrate „pur“ 73 kcal Weintrauben: schnelle Energie Energie für ca. 1 1/2 Std .
  • 104. 50 g Blaubeeren 7 g Kohlenhydrate 32 kcal Reicht gerade mal für 30 Min. - gleiches gilt für Gurke und Co.
  • 105. 220 g Gemüse 14,5 g Kohlenhydrate 84 kcal Energie für etwas mehr als 1 Stunde
  • 106. 30 g Kohlenhydrate 133 kcal Energie für 2 1/2 Std. schnell verfügbar
  • 107. Obst ist ein schneller Energielieferant! Apfel / Banane Hunger!
  • 108. Kohlenhydrate Eiweiß Fett 25% 18% 57% 28 g Vollkorntoast 5,5 g Butter 23 g Gouda 45% 203 kcal Verdauungszeit deutlich zu lang, frühestens nach 90 Min. steigt der Blutzuckerspiegel an.
  • 109. Das Käsebrot kommt zu spät! Apfel / Banane Hunger! Käsebrot
  • 110. Apfelsaftschorle: 50% Apfelsaft + 50% Mineralwasser 12 g Kohlenhydrate, schnell verfügbar
  • 111. FAZIT: Gesunde Ernährung - eine Herausforderung! Heute sind etwa 20% der 5- bis 7-jährigen und mehr als 40% der 10-jährigen Kinder übergewichtig. Knapp 40% der im Alter von 5-7 Jahren betroffenen Kinder und mehr als 60% der übergewichtigen 10-Jährigen bleiben übergewichtig bzw. "dick" und werden übergewichtige und häufig kranke Erwachsene.
  • 112. Body Mass Index Das "normale" Gewicht für die Größe kann anhand des BMIs (=Body Mass Index) errechnet werden. Dieser errechnet sich aus dem Körpergewicht (in kg) geteilt durch die Größe in m zum Quadrat.
  • 113. Body Mass Index Ein Beispiel: Ein 6-jähriges Kind mit einem Gewicht von 21 kg und einer Größe von 1,21 m hat einen BMI von 14.3 kg/m 2 (21 kg : 1.21 m x 1.21 m = 21 kg : 1.46 m 2 ). Der einzelne Wert wird mit Referenzdaten aus Deutschland verglichen.
  • 114. Was ist normal? Der BMI eines Kindes bzw. Jugendlichen sollte zwischen der 10. und der 90. Perzentile für die entsprechende Alters- und Geschlechtsgruppe liegen. Unterhalb der 10. Perzentile besteht Untergewicht, während Kinder oberhalb der 90. Perzentile übergewichtig sind. "Normales" oder "richtiges Körpergewicht" ist also kein genauer Wert, sondern entspricht einem weiten Bereich, welcher interindividuelle Unterschiede berücksichtigt.
  • 116. Was bedeutet glykämischer Index (GI)? Der Begriff Glykämischer Index (GI) ist eine Maßzahl für die Wirkung von Lebensmitteln auf den Blutzuckerspiegel.
  • 117. Glykämischer Index (GI)? Ein hoher GI bedeutet, dass die Kohlenhydrate des Lebensmittels schnell verdaut werden und ins Blut gelangen, so dass der Blutzucker-spiegel rasch ansteigt. Lebensmittel mit einem geringen GI bewirken dagegen nur einen langsamen und insgesamt geringeren Anstieg der Blutzucker-kurve.
  • 118. Bevorzugte Aufnahme von Lebensmitteln mit geringem glykämischer Index (GI) Dies hat den Vorteil, dass der Körper weniger Insulin produziert. Insulin ist ein körpereigenes Hormon, das von der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Es sorgt dafür, dass der Blutzucker in den Körperzellen verwertet wird. fördern.
  • 119. Bevorzugte Aufnahme von Lebensmitteln mit hohem glykämischen Index (GI) Produziert der Körper viel Insulin, zum Beispiel wenn sehr viele stärkehaltige Lebensmittel gegessen oder Limonaden getrunken werden, kann das sogar den Appetit steigern – lauter Effekte, die eine Gewichtszunahme eher fördern.
  • 120. 25 g Haferflocken 15 g Zimties Vollkorn 100 ml Milch
  • 121. Kohlenhydrate Eiweiß Fett 25% 18% 57% 28 g Vollkorntoast 5,5 g Butter 23 g Gouda 45% 203 kcal
  • 122.  
  • 123.  
  • 124. Kamps-Eck Dreieckiges Roggenvollkornbrot mit 90% Roggen, 10% Weizen kcal Eiweiß Kohlehydrate Fett BE 275 9,2 36,1 10,4 3,3
  • 125. Kürbiskernbrot Weizenmischbrot mit Kürbiskernen, 55% Weizen und 45% Roggen kcal Eiweiß Kohlehydrate Fett BE 266 7 38,7 9,3 3,5
  • 126. Korneck Dreieckiges Brötchen mit Kürbiskernen, Erdnüssen, Sonnenblumenkernen, Leinsamen und Sesam Ein Korneck wiegt ca. 100 g kcal Eiweiß Kohlehydrate Fett 315 13 32 15
  • 127. Kürbiskernbrötchen Ein Kürbiskernbrötchen wiegt ca. 85 g kcal Eiweiß Kohlehydrate Fett 312 13 38 12
  • 128. Sonnenblumenbrötchen Weizenbrötchen mit Sonnenblumenkernen und Erdnüssen Ein Sonnenblumenbrötchen wiegt ca. 75 g kcal Eiweiß Kohlehydrate Fett 296 11 36 12