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Simone Halder, Hörgeräteakustik Meisterin Oticon GmbH Hamburg© 2011 BUNDESVERBAND DER HÖRGERÄTE-INDUSTRIE | HÖREN IST HIGH...
• Die Fähigkeit mit zwei Ohren zu hören• Daten gemeinsam Auswerten                                                        ...
Räumliches Hören durch:• Laufzeitunterschied (Zeit)• Kopfabschattung (Pegel)Spektrale UnterschiedeILD = Interaurale Level ...
Bei Hörverlust sind hier die ersten und größten Einbußen wahrzu nehmenSelektives Hören basiert aufhohen Frequenzen• diese ...
Der wichtige Hochtonbereich ( 6 - 10 kHz) wird nur von ganz wenigen Hörsystemen gut übertragen.Gesundes Gehör (ohneHörsyst...
Möglichkeit durch Datenaustausch• Messen der ILD über 4  Mikrofone (2 pro Hörsystem)• Parallele  Signalverarbeitung  in 2 ...
• Ohne Raumklang        Sprachverstehen bei:            + 1 dB SNR (Normalhörender)• Mit Raumklang bei:      - 14.5 dB SNR...
50 % Gewinn durch Binaurale Signalverarbeitung                                                                            ...
Zusammenfassung:• Pegeldifferenz ist wichtig für das Gehirn um     Richtungen zu erkennen• Herkömmliche Hörsysteme nivelli...
Räumliches Hören im echten Leben und mit Hörsystemen
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Räumliches Hören im echten Leben und mit Hörsystemen

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Veröffentlicht am

Experten-Vortrag auf der IFA 2011 von Simone Halder, Hörgeräteakustiker Meisterin Oticon GmbH Hamburg

Themen: Definition „Binaurales Hören“, Wie ist dies für unser Gehirn möglich?, Räumliches Hören,

Veröffentlicht in: Technologie
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Räumliches Hören im echten Leben und mit Hörsystemen

  1. 1. Simone Halder, Hörgeräteakustik Meisterin Oticon GmbH Hamburg© 2011 BUNDESVERBAND DER HÖRGERÄTE-INDUSTRIE | HÖREN IST HIGH TECH. Alle Rechte vorbehalten 1
  2. 2. • Die Fähigkeit mit zwei Ohren zu hören• Daten gemeinsam Auswerten Ermöglicht räumliches Hören© 2011 BUNDESVERBAND DER HÖRGERÄTE-INDUSTRIE | HÖREN IST HIGH TECH. Alle Rechte vorbehalten 2
  3. 3. Räumliches Hören durch:• Laufzeitunterschied (Zeit)• Kopfabschattung (Pegel)Spektrale UnterschiedeILD = Interaurale Level (Pegel)Differenzen© 2011 BUNDESVERBAND DER HÖRGERÄTE-INDUSTRIE | HÖREN IST HIGH TECH. Alle Rechte vorbehalten 3
  4. 4. Bei Hörverlust sind hier die ersten und größten Einbußen wahrzu nehmenSelektives Hören basiert aufhohen Frequenzen• diese helfen im Lärm zu Verstehen• Oberhalb 4 kHz besonders deutlichHerkömmliche Hörsysteme helfen hier nicht© 2011 BUNDESVERBAND DER HÖRGERÄTE-INDUSTRIE | HÖREN IST HIGH TECH. Alle Rechte vorbehalten 4
  5. 5. Der wichtige Hochtonbereich ( 6 - 10 kHz) wird nur von ganz wenigen Hörsystemen gut übertragen.Gesundes Gehör (ohneHörsystem)Nivellierung durch Automatik (beiSystemen ohne Raumklang)Hörsystem mit Raumklang© 2011 BUNDESVERBAND DER HÖRGERÄTE-INDUSTRIE | HÖREN IST HIGH TECH. Alle Rechte vorbehalten 5
  6. 6. Möglichkeit durch Datenaustausch• Messen der ILD über 4 Mikrofone (2 pro Hörsystem)• Parallele Signalverarbeitung in 2 Chips Rekonstruktion der ILD Basis für Sprachverstehen in Lärm© 2011 BUNDESVERBAND DER HÖRGERÄTE-INDUSTRIE | HÖREN IST HIGH TECH. Alle Rechte vorbehalten 6
  7. 7. • Ohne Raumklang Sprachverstehen bei: + 1 dB SNR (Normalhörender)• Mit Raumklang bei: - 14.5 dB SNRVerbesserung um: + 15.5 dB SNR! + 1 dB SNR = 12 -20 % mehr Sprachverstehen© 2011 BUNDESVERBAND DER HÖRGERÄTE-INDUSTRIE | HÖREN IST HIGH TECH. Alle Rechte vorbehalten 7
  8. 8. 50 % Gewinn durch Binaurale Signalverarbeitung 50 % Leiter der Studie: Lise Bruun Hansen; in Deutschland: Dr. Birgitta Gabriel© 2011 BUNDESVERBAND DER HÖRGERÄTE-INDUSTRIE | HÖREN IST HIGH TECH. Alle Rechte vorbehalten 8
  9. 9. Zusammenfassung:• Pegeldifferenz ist wichtig für das Gehirn um Richtungen zu erkennen• Herkömmliche Hörsysteme nivellieren diese Pegeldifferenz Es gibt heute Hörsysteme die natürliches räumliches Hören erhalten© 2011 BUNDESVERBAND DER HÖRGERÄTE-INDUSTRIE | HÖREN IST HIGH TECH. Alle Rechte vorbehalten 9

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