6 Hürden für den Ausbau der
Windenergie an Land
3. Windbranchentag in Hessen · 22. Juli 2014 · Frankfurt am Main
Florian H...
Hessische Hürden
1. Naturschutzleitfaden dominiert andere Belange
2. DFS / BAF blockieren große Flächen
3. BI‘s gegen Wind...
1. Naturschutz dominiert andere Belange
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• Leitfaden zur Berücksichtigung der Naturschutzbelange bei der Planung und
Gene...
2. Flugsicherung blockiert große Flächen
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• Belange der Bundesbehörden (insb. DFS/BAF) schließen großflächig die
Errichtu...
3. Bürgerinitiativen gegen Windenergie
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• Vielerorts polemisieren Bürgerinitiativen gegen die Errichtung von
Windparks un...
Bundesweite Hürden
4. Ausschreibungen ab 2017
5. Länderöffnungsklausel
6. Verpflichtende Direktvermarktung
4. Ausschreibungen ab 2017
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• Die Bundesregierung plant ab 2017 die Förderhöhe und den Ausbau der
Windenergie über Aussch...
5. Länderöffnungsklausel
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• Bundesländer sollen Möglichkeit erhalten, nach eigenem Ermessen
Mindestabstände zwischen WEA ...
6. Verpflichtende Direktvermarktung verhindert Marktintegration für
Windstrom
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• Verpflichtende Direktvermarktung:
 Die ...
Parallele Foren in R109 – R112
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• 13:00 Uhr: EEG2.0
 Prof. Dr. Uwe Leprich, Michael Häußer, Simon Schäfer-Stradowsky, J...
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Regionalverband Südhessen
Mainstraße 20
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Die 6 Hürden der Windenergie in Hessen

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Vortrag von Florian Häuser BWE Regionalverband Südhessen auf dem 3. Windbranchentag in Frankfurt/Main am 22.7.2014

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Die 6 Hürden der Windenergie in Hessen

  1. 1. 6 Hürden für den Ausbau der Windenergie an Land 3. Windbranchentag in Hessen · 22. Juli 2014 · Frankfurt am Main Florian Häuser
  2. 2. Hessische Hürden 1. Naturschutzleitfaden dominiert andere Belange 2. DFS / BAF blockieren große Flächen 3. BI‘s gegen Windkraft
  3. 3. 1. Naturschutz dominiert andere Belange 3 • Leitfaden zur Berücksichtigung der Naturschutzbelange bei der Planung und Genehmigung von WEA in Hessen  Leitfaden oder Erlass?  Maximale Anforderungen an den Untersuchungsaufwand  Naturschutzbelange dominieren andere Belange insb. der Windenergie  Widerspruch zum Prinzip der Ausweisung von Vorranggebieten mit Ausschlusswirkung  In Windvorranggebieten mit Ausschlusswirkung muss der Vorrang Windenergie vor allen anderen Belangen stehen, sonst Ausschlusswirkung nicht haltbar  Überprüfung der Bewertungsgrundlagen in den 3 hessischen Planungsregionen  Bedeutung der Windkraft in den Zulassungsbehörden und ONB verdeutlichen (bspw. über eine Positivkampagne)  Neu geschaffene Lenkungsgruppe (Tappeser/Samson) zur Erarbeitung von Lösungsvorschlägen bzw. Interessenausgleiche zwischen Natur und WEA
  4. 4. 2. Flugsicherung blockiert große Flächen 4 • Belange der Bundesbehörden (insb. DFS/BAF) schließen großflächig die Errichtung von WEA aus  Großflächiger Ausschluss von WEA innerhalb eines 15 km Radius um Drehfunkfeuer (VOR/DVOR)  Verhinderung des Ausbaus von WEA insbesondere in Rhein-Main und Südhessen  Trotz Vorlage eines Gutachtens zur Interaktion zwischen WEA und DVOR, werden weiter ablehnenden Stellungnahmen versendet  Pauschaler 15-km-Puffer um Funkfeuer ist als Ausschlusskriterium nicht haltbar  Teilregionalplan Südhessen und regionaler FNP Rhein-Main wenden bereits 3-km- Puffer an  Behörden (Dezernat Luftfahrt) sollten sich bei fachlich unbegründeten Einwendungen über die Flugsicherung hinwegsetzen
  5. 5. 3. Bürgerinitiativen gegen Windenergie 5 • Vielerorts polemisieren Bürgerinitiativen gegen die Errichtung von Windparks und setzten die örtlichen politischen Verantwortlichen mit falschen Behauptungen unter Druck  Trotz weiterhin breiter Zustimmung zur Energiewende bildet sich lokaler Unmut  „Energiewende ja, aber bitte nicht vor meiner Haustür“  Entwicklung eines Kommunikationskonzepts zur Ausweisung von Flächen  Hilfestellung für die Kommunen in der örtlichen Diskussion (Bürgerforum Energieland Hessen – Hessenagentur)  Änderung der HGO, Schaffung von Möglichkeiten für Gemeinden und Kommunen zur Beteiligung an der gesamten Wertschöpfung  Interkommunale Zusammenarbeit  Solidarpakt zwischen Landesbetrieben und Gemeinden
  6. 6. Bundesweite Hürden 4. Ausschreibungen ab 2017 5. Länderöffnungsklausel 6. Verpflichtende Direktvermarktung
  7. 7. 4. Ausschreibungen ab 2017 7 • Die Bundesregierung plant ab 2017 die Förderhöhe und den Ausbau der Windenergie über Ausschreibungsverfahren zur organisieren.  Kostenreduzierung ist fragwürdig  Höhere Unsicherheit für Investoren , da Vorarbeit geleistet werden muss ohne zu Wissen ob Zuschlag erfolgt  Ggf. vollständige Entwicklung einer Vielzahl von Standorten notwendig um Zuschlag für ein Projekt zu erhalten  Mögliche Folgen: Verlust der Akteurs Vielfalt und Verschiebung der Marktanteile zu Gunsten großer Konzerne  Vor Einführung, Sicherstellung, dass ein solches Modell zur tatsächlichen Kostenreduzierung für den Verbraucher führt  Sicherstellung eines minimalen Aufwands vor Zuschlag um Projektierungskosten gering zu halten  Akteurs Vielfalt muss erhalten bleiben (Akzeptanz)
  8. 8. 5. Länderöffnungsklausel 8 • Bundesländer sollen Möglichkeit erhalten, nach eigenem Ermessen Mindestabstände zwischen WEA und Wohnbebauung festzulegen  Seehofers 10xH-Regelung (10-facher Abstand zur Gesamthöhe)  Kollidiert mit dem Planungsrecht der Kommunen  Steht im Widerspruch zur Privilegierung von WEA im Außenbereich und dem BImSch-Verfahren (Orientierung an Immissionsschutzrechtlichen Kriterien)  Erhöht Planungsrisiken und erschwert den Ausbau der Windkraft generell  Die Bundesländer sollten weiterhin das bewährte gesetzliche Regelwerk nutzen
  9. 9. 6. Verpflichtende Direktvermarktung verhindert Marktintegration für Windstrom 9 • Verpflichtende Direktvermarktung:  Die Direktvermarktung zwingt Anlagenbetreiber dazu, sauberen Strom als Graustrom an der Börse zu „verramschen“.  Volkswirtschaftlich unsinnig  Modelle etablieren, die es ermöglichen Windstrom direkt zu vermarkten
  10. 10. Parallele Foren in R109 – R112 10 • 13:00 Uhr: EEG2.0  Prof. Dr. Uwe Leprich, Michael Häußer, Simon Schäfer-Stradowsky, Josef Werum und Tom Lange • 13:00 Uhr: Ausweisungs- und Genehmigungspraxis in Hessen  Matthias Bergmeier, Dr. Jochen Karl, Dr. Dirk Sudhaus, Lars Simpelkamp und Urta Steinhäusser • 14:30 Uhr: Erneuerbare Energieziele und Politik  Landtagsfraktionen Hessen, Prof. Dr. Martina Klärle, Prof. Dr. Uwe Leprich und Michael Häußer • 16:00 Uhr: Bürgerbeteiligung  Thomas Berg, Dr. Ingo Ewald, Matthias Heim und Florian Voigt • 16:00 Uhr: Kleinwindkraft  Prof. Walter Baur, Dr. Konstantinos Kelaiditis, Roger Schneider und Dr. Normann Günther
  11. 11. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Bundesverband WindEnergie e.V. Regionalverband Südhessen Mainstraße 20 63165 Mühlheim am Main

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