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Geschäftsprozessmodellierung mit ADONIS
U t h d lli d B i E i i WS10Unternehmensmodellierung und Business Engineering, WS10
A Min Tjoa & Marion Brandsteidl
Institute of Software Technology and Interactive Systems
Vienna University of Technologyy gy
Favoritenstraße 9-11/188, 1040 Vienna, Austria
phone: +43 (1) 58801-18801, fax: +43 (1) 58801-18896
tjoa | brandsteidl@ifs.tuwien.ac.at
Inhalt
 ADONIS Modelle
 Elemente
 Kontrollstrukturen
 Variablen
 Gliederung von Prozessen
 Modellieren von Arbeitsumgebungen
 Modellierung von Dokumenten
 Prakt. Beispiel
VU UMBE WS10 2
Werkzeuge zum Geschäftsprozessmanagementg p g
 Visualisierungswerkzeuge
G äf Darstellung von Geschäftsprozessen
 Modellierungswerkzeuge
D t ll d B h ib G häft Darstellung und Beschreibung von Geschäftsprozessen
 Simulationswerkzeuge
D t ll B h ib d Si l ti G häft Darstellung, Beschreibung und Simulation von Geschäftsprozessen
 Workflow-Managementsysteme / CSCW
A t ti i b t i bli h Ablä f Automatisierung betrieblicher Abläufe
VU UMBE WS10 3
ADONIS
 Softwareprodukt der Firma BOC
 Teil der Software:
 Geschäftsprozessmanagement-Toolkit
 Erhebung Erhebung
 Modellierung
 Analyse
 Simulation
Thema dieser
Einheit
 Simulation
VU UMBE WS10 4
Modellierung = Visualisierung & Beschreibungg g g
Visualisierung
Aktivität Bearbeiter Beschreibung Ergebnis Dokumente/
Beschreibung
Aktivität Bearbeiter Beschreibung Ergebnis Dokumente/
Hilfsmittel
Antragsdaten
erfassen
Sachbearbeiter,
Antragsbearbeiter
Prüfung des Antrags
und Übernahme der
Daten in die
Kundendatei
Antrag
Kreditsystem
Kundendatei
Antrag prüfen Kreditsach-
bearbeiter
Prüfen der Kredit-
sicherheiten
Bonitäts-
risiko
Kundendaten,
Kreditsystem
VU UMBE WS10 5
Modellierung mit ADONISg
Prozesslandkarte Arbeitsumgebungsmodell
Geschäftsprozessmodell Dokumentmodell
VU UMBE WS10 6
Zusammenhang der Modelleg
VU UMBE WS10 7
Inhalt
 ADONIS Modelle
 Elemente
 Kontrollstrukturen
 Variablen
 Gliederung von Prozessen
 Modellieren von Arbeitsumgebungen
 Modellierung von Dokumenten
 Prakt. Beispiel
VU UMBE WS10 8
Flussdiagramme: Modellierung von
Geschäftsprozessen – Elemente (1/2)p ( )
 Objekttypen
Prozess-Start Parallelität
Aktivität
Vereinigung
Entscheidung Prozess-Ende
Variable Ressource
Variablenbelegung Prozessaufruf
VU UMBE WS10 9
Variablenbelegung Prozessaufruf
Flussdiagramme: Modellierung von Geschäftsprozessen –
Elemente (2/2)( )
 Beziehungen
Nachfolger: Kennzeichnet die Reihenfolge der
AktivitätenAktivitäten
Belegt Variable: Verbindet Variablenbelegung und
VariableVariable
Belegt: Verbindet Variablenbelegung mit Aktivität /
Prozessstart
Verwendet: Verbindet Aktivität/Bearbeiter mit
Ressource
VU UMBE WS10 10
Elemente: Start, Ende, Aktivität, ,
Aktivität
 Genau einStart  Genau ein
Arbeitsschritt
 1-n Vorgänger
 Genau 1 Nachfolger
Start
 Beginn eines Geschäftsprozesses
 Genau 1 Nachfolger
 Es können Voraussetzungen gelten  Genau 1 NachfolgerEs können Voraussetzungen gelten,
die erfüllt sein müssen, damit der BP
überhaupt erst beginnen kann
Ende
 Ende eines Geschäftsprozesses
 1-n Vorgänger
 Liefert bestimmtes Ergebnis
VU UMBE WS10 11
g
 Ergebnis kann Input/Bedingung für andere BPs
sein
Darstellung und Beschreibung in ADONISg g
 “Notebook” zu jedem Objekt und jeder Beziehung
ä Zusätzliche Beschreibung
 Referenzierung auf
 Andere ModelleAndere Modelle
 Ressourcen
 …
VU UMBE WS10 12
[Doppelklick auf Aktivität]
„Alle Modellierungsobjekte“„ g j
VU UMBE WS10 13
Inhalt
 ADONIS Modelle
 Elemente
 Kontrollstrukturen
 Variablen
 Gliederung von Prozessen
 Modellieren von Arbeitsumgebungen
 Modellierung von Dokumenten
 Prakt. Beispiel
VU UMBE WS10 14
Parallelität (UND) (1/2)( ) ( )
Vereinigung:Parallelität: g g
Zusammenführung
paralleler Pfade
Parallelität:
Beginn paralleler
Bearbeitungspfade
Zwischen Parallelität und Vereinigung können beliebige Aktivitäten,
Kontrollstrukturen und Relationen modelliert werden.
VU UMBE WS10 15
Parallelität (UND) (2/2)( ) ( )
 Nach einer Parallelität müssen alle ausgehenden Pfade in dem
Vereinigungsobjekt endenVereinigungsobjekt enden
 „Herausspringen“ aus der Parallelität ist nicht erlaubt!
VU UMBE WS10 16
bedingte Parallelität („OR“)g („ )
 Bsp. Für weiteren Einsatz der Parallelität – „bedingte Parallelität“
 Restaurantbesuch: Eine Person betritt ein Restaurant; Wenn sie
Hunger hat, isst sie eine Brezn; Wenn sie Durst hat, trinkt sie ein Bier;
Danach bezahlt sie;Danach bezahlt sie;
VU UMBE WS10 17
XOR-Verzweigungen (1/2)g g ( )
 Wird mit einer Bedingung versehen
 Bedingung bestimmt, welcher Pfad des Prozesses verfolgt wird
 Genau 1 Nachfolgepfad
( f ) Ü An den Konnektoren (zum Nachfolger) stehen Übergangsbedingungen
und (optional) -wahrscheinlichkeiten
2 n Nachfolger 2-n Nachfolger
 Jede Entscheidung muss einen eindeutigen Namen besitzen
VU UMBE WS10 18
XOR-Verzweigungen (2/2)g g ( )
VU UMBE WS10 19
Verzweigungen (Schleife) (1/2)g g ( ) ( )
 Schleifen werden mit dem Symbol „Entscheidung“ modelliert
VU UMBE WS10 20
Verzweigungen (Schleife) (2/2)g g ( ) ( )
 Wahrscheinlichkeit der Wahl eines Zweiges wächst mit der Anzahl der
DurchläufeDurchläufe
Wahrscheinlichkeit:Wahrscheinlichkeit:
Durchlauf 1: Ja=80%, Nein=20%
Durchlauf 2-n: Ja=95%, Nein=5%
VU UMBE WS10 21
Inhalt
 ADONIS Modelle
 Elemente
 Kontrollstrukturen
 Variablen
 Gliederung von Prozessen
 Modellieren von Arbeitsumgebungen
 Modellierung von Dokumenten
 Prakt. Beispiel
VU UMBE WS10 22
Variable und Variablenbelegungg g
 Modellieren von Entscheidungen und Übergangsbedingungen
 Jede Variable muss einen eindeutigen Namen besitzen
 Die möglichen Werte einer Variablen werden durch
V t il f kti d fi i tVerteilungsfunktionen definiert
 Variablenbelegung belegt Variable mit Werten
Symbol:
(ADONIS)
:
(ADONIS)
Variable Variablenbelegung
(ADONIS) (ADONIS)
VU UMBE WS10 23
Übergangsbedingungeng g g g
 Semantische Information zum Kontrollfluss
 Ermöglichen die Wahl von Pfaden bei Entscheidungen
 Beziehen sich auf Variablen, die vorher in einer Aktivität festgelegt
dwurden
 Werden an den Konnektoren festgelegt (Beziehung Nachfolger)
R f i b ti t V i bl d d A ä Referenzieren bestimmte Variablen und deren Ausprägungen
 Form: <Variablenname> <Vergleichsoperator> ‘<Wert>‘
 Änderung = ‘Vertrag‘ Änderung = Vertrag
 Schadenshöhe > ‘500‘
 Logische Verknüpfungen sind möglich
VU UMBE WS10 24
Beispiel: Variable & Variablenbelegungp g g
Variable
(Variablenname)
Variablenbelegung
(Variablenwerte/Verteilung)( ) ( g)
Übergangswahrscheinlichkeitg g
(bezieht sich auf Variable aus
vorheriger Aktivität)
Übergangsbedingung
(bezieht sich auf Variable aus
VU UMBE WS10 25
vorheriger Aktivität)
Variablen
 Geltungsbereich
 Lokale Variable
 Kann nur in jenem Modell referenziert werden, in welchem sie belegt wurde
 Globale Variable
 Kann auch in einem anderen dazugehörigen Prozess referenziert werden
 Variablentyp
 Gleitkommazahl bei:
 Normal-, Exponential- oder Gleichverteilung
 Aufzählung bei: Aufzählung bei:
 Diskrete Verteilung
VU UMBE WS10 26
Variablen – Diskrete Verteilung (1/2)g ( )
 Bekannte Menge möglicher Werte
 Für jeden Wert ist die Wahrscheinlichkeit seines Auftretens bekannt
 Beispiel: Die Variable x kann drei mögliche Werte annehmen, wobei
d W t t“ i 40% d di W t lb“ d ü “ i j 30% llder Wert „rot“ in 40% und die Werte „gelb“ und „grün“ in je 30% aller
Fälle auftreten.
W h h i li hk itWahrscheinlichkeit
0 40,4
0,2
Variable x
rot gelb grün
VU UMBE WS10 27
Variablen – Diskrete Verteilung (2/2)
ADONIS
 Die möglichen Werte und ihre Wahrscheinlichkeiten werden explizit
angegebenangegeben,
 z.B. Diskret(Ja 0,8; Nein 0,2)
"Di V i bl k di W t j"Die Variable kann die Werte ja
oder nein annehmen, wobei
durchschnittlich in 80% aller Fälle
der Wert "ja" und in 20% der Fälle
d W " i " i "der Wert "nein" ist."
Für jeden möglichen Wert eine
Wahrscheinlichkeit
Summe der Wahrscheinlichkeiten ist 1
VU UMBE WS10 28
Variablen – Gleichverteilung (1/2)g ( )
 Alle Werte eines Intervalls kommen mit der gleichen Wahrscheinlichkeit
vorvor.
 Anzugeben sind untere und obere Grenze des Intervalls:
 Gleich(<untere Grenze>;<obere Grenze>) Gleich(<untere Grenze>;<obere Grenze>)
Wahrscheinlichkeit
1 / (b-a)
Variable x
a b
VU UMBE WS10 29
Variablen – Gleichverteilung (2/2)
ADONIS
 Bsp: Eine Versicherung verkauft ein Produkt, bei dem ab einer
Versicherungssumme von 200 000 zusätzliche AktivitätenVersicherungssumme von 200.000,-- zusätzliche Aktivitäten
durchgeführt werden müssen. Das Produkt hat ein mögliches
Versicherungsvolumen von 10.000,-- bis 500.000,--g , ,
Versicherungssumme. Die Summen der 32 Verträge aus dem Bestand
der Versicherung verteilen sich etwa gleich auf das o. a. Intervall.
VU UMBE WS10 30
Variable festlegeng
Variablentyp
Gleitkommazahl/Aufzählu
Geltungsbereich
lokal/global
ng
VU UMBE WS10
[Doppelklick auf Variable]
31
Variablenbelegung festlegeng g g
VU UMBE WS10
[Doppelklick auf Variablenbelegung]
32
Übergangsbedingungen festlegeng g g g g
[Rechtsklick auf Konnektor
VU UMBE WS10 33[Doppelklick auf Konnektor]
[Rechtsklick auf Konnektor
 Übergangsbedingung]
Inhalt
 ADONIS Modelle
 Elemente
 Kontrollstrukturen
 Variablen
 Gliederung von Prozessen
 Modellieren von Arbeitsumgebungen
 Modellierung von Dokumenten
 Prakt. Beispiel
VU UMBE WS10 34
Subprozessep
 Eigenständige Teilschritte in Subprozesse auslagern
 Vorteile
 Erhöht die Übersichtlichkeit
Wi d db k it d T il h itt Wiederverwendbarkeit der Teilschritte
 Ein Subprozess kann beliebig oft von einem Prozess und von beliebig
vielen verschiedenen Prozessen aufgerufen werdenvielen verschiedenen Prozessen aufgerufen werden.
VU UMBE WS10 35
Beispiel: Subprozess (Prozessaufruf)p p ( )
In Notebook auf
S bSubprozess
verlinken!
VU UMBE WS10 36
Aggregationgg g
 Verwendung: Logische Strukturierung von Modellinhalten
VU UMBE WS10 37
Hierarchisierung von Modelleng
 Mehrstufige Organisation von Prozessmodellen
Ü Übersichtsmodell
 Grobmodell
Prozessmodell Prozessmodell
 Aktivitäten
 Hierarchisierung ermöglicht Hierarchisierung ermöglicht
den Überblick und die
Darstellung von Zusammen-g
hängen von Prozessen
Quelle: IDS Scheer AG
VU UMBE WS10 38
Prozesslandkarte – Beispiel ADONISp
Jedes Objekt einer
Prozesslandkarte steht für eine
detailliertere Prozesslandkartedetailliertere Prozesslandkarte
oder einen Geschäftsprozess
VU UMBE WS10 39
Inhalt
 ADONIS Modelle
 Elemente
 Kontrollstrukturen
 Variablen
 Gliederung von Prozessen
 Modellieren von Arbeitsumgebungen
 Modellierung von Dokumenten
 Prakt. Beispiel
VU UMBE WS10 40
Modellierung von Arbeitsumgebungeng g g
 Darstellung der Aufbauorganisation eines Unternehmens
Modellierungsklassen:
ist übergeordnetg
Bearbeiter
ist übergeordnet
hat Ressource
hö tBearbeiter gehört zu
ist Leiter
Rolle hat Rolle
benutzt Ressource
Ressource
VU UMBE WS10 41
Beispiel: Arbeitsumgebungsmodellp g g
Organisationseinheit
„ist Leiter“
„ist
übergeordnet“
„hat
Ressource“
g
„gehört
zu“
„hat„hat
Rolle“
VU UMBE WS10 42
„benutzt
Ressource“
Ressourcen
 Verwendung in:
 Arbeitsumgebungsmodellen: Darstellung der real vorhandenen
Ressourcen im Unternehmen
 Geschäftsprozessmodellen: RessourcenzuordnungGeschäftsprozessmodellen: Ressourcenzuordnung
 "Platzhalter", die Ressourcen aus dem Arbeitsumgebungsmodell referenzieren
VU UMBE WS10 43
Zuweisung von Aktivitäten an Bearbeiterg
 Jeder Aktivität eines Prozesses muss ein zuständiger Bearbeiter
zugewiesen werdenzugewiesen werden
 Die Modellierung von Prozessen muss jedoch unabhängig sein von
konkreten Personen
 Mitarbeiter in Unternehmen wechseln
 Mitarbeiter bekommen innerhalb des Unternehmens neue Aufgaben
 Mitarbeiter sind zeitweise nicht verfügbar (Urlaub, Krankheit)
 In den Prozessmodellen werden die zuständigen Bearbeiter durch
Zugehörigkeit zuZugehörigkeit zu
 Organisationseinheiten
 RollenRollen
bestimmt
VU UMBE WS10 44
Zuweisung von Aktivitäten an Bearbeiterg
 Die zuständigen Bearbeiter werden durch Konstrukte spezifiziert, die
erst zur Zeit der Ausführung der Aktivität ausgeführt werden z B:erst zur Zeit der Ausführung der Aktivität ausgeführt werden, z.B:
 „zu unterschreiben vom Leiter der Abteilung“
 an alle Mitarbeiter der Arbeitsgruppe“ „an alle Mitarbeiter der Arbeitsgruppe
 „zu bearbeiten von einem Kreditsachbearbeiter“
 In ADONIS: Verbindung zwischen Geschäftsprozessmodell und In ADONIS: Verbindung zwischen Geschäftsprozessmodell und
Arbeitsumgebungsmodell durch:
 Verantwortliche Rolle (Karteikarte Beschreibung)( g)
 Bearbeiter (Karteikarte Arbeitsumgebung)
VU UMBE WS10 45
Zuweisung von Aktivitäten an Bearbeitern - über
verantwortliche Rolle
 Verbindung zwischen
Geschäftsprozessmodell undGeschäftsprozessmodell und
Arbeitsumgebungsmodell
VU UMBE WS10 46
Direkte Bearbeiterzuordnungg
 ADONIS bietet komplexere Ausdrücke, um den Bearbeiter zu
bestimmenbestimmen
 z.B. "alle Telefonistinnen des Callcenters oder der Leiter der Abteilung
Kundendienst"Kundendienst
VU UMBE WS10 47
Visualisierung von Rollen in Geschäftsprozesseng p
Hinweis: nur verfügbar in der ADONIS Vollversion
VU UMBE WS10
Hinweis: nur verfügbar in der ADONIS Vollversion.
48
Inhalt
 ADONIS Modelle
 Elemente
 Kontrollstrukturen
 Variablen
 Gliederung von Prozessen
 Modellieren von Arbeitsumgebungen
 Modellierung von Dokumenten
 Prakt. Beispiel
VU UMBE WS10 49
Dokumentenmodell
 Repräsentation aller benötigten Dokumente
 Inputdokumente
 Outputdokumente
Begleitende Dokumente Begleitende Dokumente
[Doppelklick auf Dokument]
VU UMBE WS10 50
Zuordnung von Dokumenten zu Aktivitäteng
 Bei der Zuordnung von
Dokumenten bestehen zweiDokumenten bestehen zwei
Möglichkeiten:
 direkter Verweis auf dasdirekter Verweis auf das
Dokument
 Verweise auf Objekte
eines Dokument-Modells
 Beispiele:
 auszufüllendes Formular
 Checklisten für den
BearbeiterBearbeiter
 Dokumentvorlage
VU UMBE WS10
Notebook einer Aktivität
51
Inhalt
 ADONIS Modelle
 Elemente
 Kontrollstrukturen
 Variablen
 Gliederung von Prozessen
 Modellieren von Arbeitsumgebungen
 Modellierung von Dokumenten
 Prakt. Beispiel
VU UMBE WS10 52
Geschäftsprozess – Beispielp p
VU UMBE WS10 53
Beispiel: Geschäftsprozessmodellierung in ADONISp p g
Prozessmodell:
Organisationsmodell:
VU UMBE WS10 54
Verknüpfung über Attribute
Vielen Dank!
VU UMBE WS10
Vielen Dank!
55
Literatur
 Helmut Balzert. Lehrbuch der Software-Technik: Software-
Management Software QualitätssicherungManagement, Software-Qualitätssicherung,
Unternehmensmodellierung
 Karin Redl Basisschulung ADONIS Karin Redl. Basisschulung ADONIS
 Stefan Junginger. Modellierung von Geschäftsprozessen: State-of-the-
Art, neuere Entwicklungen und Forschungspotenziale. (BPMS-Bericht,Art, neuere Entwicklungen und Forschungspotenziale. (BPMS Bericht,
Universität Wien)
 Dimitris Karagiannis. Grundzüge der Wirtschaftsinformatik, Teil 3:g g ,
Business Engineering
VU UMBE WS10 56

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07 geschaeftsprozessmodellierung mit_adonis_tu_slides

  • 1. Geschäftsprozessmodellierung mit ADONIS U t h d lli d B i E i i WS10Unternehmensmodellierung und Business Engineering, WS10 A Min Tjoa & Marion Brandsteidl Institute of Software Technology and Interactive Systems Vienna University of Technologyy gy Favoritenstraße 9-11/188, 1040 Vienna, Austria phone: +43 (1) 58801-18801, fax: +43 (1) 58801-18896 tjoa | brandsteidl@ifs.tuwien.ac.at
  • 2. Inhalt  ADONIS Modelle  Elemente  Kontrollstrukturen  Variablen  Gliederung von Prozessen  Modellieren von Arbeitsumgebungen  Modellierung von Dokumenten  Prakt. Beispiel VU UMBE WS10 2
  • 3. Werkzeuge zum Geschäftsprozessmanagementg p g  Visualisierungswerkzeuge G äf Darstellung von Geschäftsprozessen  Modellierungswerkzeuge D t ll d B h ib G häft Darstellung und Beschreibung von Geschäftsprozessen  Simulationswerkzeuge D t ll B h ib d Si l ti G häft Darstellung, Beschreibung und Simulation von Geschäftsprozessen  Workflow-Managementsysteme / CSCW A t ti i b t i bli h Ablä f Automatisierung betrieblicher Abläufe VU UMBE WS10 3
  • 4. ADONIS  Softwareprodukt der Firma BOC  Teil der Software:  Geschäftsprozessmanagement-Toolkit  Erhebung Erhebung  Modellierung  Analyse  Simulation Thema dieser Einheit  Simulation VU UMBE WS10 4
  • 5. Modellierung = Visualisierung & Beschreibungg g g Visualisierung Aktivität Bearbeiter Beschreibung Ergebnis Dokumente/ Beschreibung Aktivität Bearbeiter Beschreibung Ergebnis Dokumente/ Hilfsmittel Antragsdaten erfassen Sachbearbeiter, Antragsbearbeiter Prüfung des Antrags und Übernahme der Daten in die Kundendatei Antrag Kreditsystem Kundendatei Antrag prüfen Kreditsach- bearbeiter Prüfen der Kredit- sicherheiten Bonitäts- risiko Kundendaten, Kreditsystem VU UMBE WS10 5
  • 6. Modellierung mit ADONISg Prozesslandkarte Arbeitsumgebungsmodell Geschäftsprozessmodell Dokumentmodell VU UMBE WS10 6
  • 8. Inhalt  ADONIS Modelle  Elemente  Kontrollstrukturen  Variablen  Gliederung von Prozessen  Modellieren von Arbeitsumgebungen  Modellierung von Dokumenten  Prakt. Beispiel VU UMBE WS10 8
  • 9. Flussdiagramme: Modellierung von Geschäftsprozessen – Elemente (1/2)p ( )  Objekttypen Prozess-Start Parallelität Aktivität Vereinigung Entscheidung Prozess-Ende Variable Ressource Variablenbelegung Prozessaufruf VU UMBE WS10 9 Variablenbelegung Prozessaufruf
  • 10. Flussdiagramme: Modellierung von Geschäftsprozessen – Elemente (2/2)( )  Beziehungen Nachfolger: Kennzeichnet die Reihenfolge der AktivitätenAktivitäten Belegt Variable: Verbindet Variablenbelegung und VariableVariable Belegt: Verbindet Variablenbelegung mit Aktivität / Prozessstart Verwendet: Verbindet Aktivität/Bearbeiter mit Ressource VU UMBE WS10 10
  • 11. Elemente: Start, Ende, Aktivität, , Aktivität  Genau einStart  Genau ein Arbeitsschritt  1-n Vorgänger  Genau 1 Nachfolger Start  Beginn eines Geschäftsprozesses  Genau 1 Nachfolger  Es können Voraussetzungen gelten  Genau 1 NachfolgerEs können Voraussetzungen gelten, die erfüllt sein müssen, damit der BP überhaupt erst beginnen kann Ende  Ende eines Geschäftsprozesses  1-n Vorgänger  Liefert bestimmtes Ergebnis VU UMBE WS10 11 g  Ergebnis kann Input/Bedingung für andere BPs sein
  • 12. Darstellung und Beschreibung in ADONISg g  “Notebook” zu jedem Objekt und jeder Beziehung ä Zusätzliche Beschreibung  Referenzierung auf  Andere ModelleAndere Modelle  Ressourcen  … VU UMBE WS10 12 [Doppelklick auf Aktivität]
  • 14. Inhalt  ADONIS Modelle  Elemente  Kontrollstrukturen  Variablen  Gliederung von Prozessen  Modellieren von Arbeitsumgebungen  Modellierung von Dokumenten  Prakt. Beispiel VU UMBE WS10 14
  • 15. Parallelität (UND) (1/2)( ) ( ) Vereinigung:Parallelität: g g Zusammenführung paralleler Pfade Parallelität: Beginn paralleler Bearbeitungspfade Zwischen Parallelität und Vereinigung können beliebige Aktivitäten, Kontrollstrukturen und Relationen modelliert werden. VU UMBE WS10 15
  • 16. Parallelität (UND) (2/2)( ) ( )  Nach einer Parallelität müssen alle ausgehenden Pfade in dem Vereinigungsobjekt endenVereinigungsobjekt enden  „Herausspringen“ aus der Parallelität ist nicht erlaubt! VU UMBE WS10 16
  • 17. bedingte Parallelität („OR“)g („ )  Bsp. Für weiteren Einsatz der Parallelität – „bedingte Parallelität“  Restaurantbesuch: Eine Person betritt ein Restaurant; Wenn sie Hunger hat, isst sie eine Brezn; Wenn sie Durst hat, trinkt sie ein Bier; Danach bezahlt sie;Danach bezahlt sie; VU UMBE WS10 17
  • 18. XOR-Verzweigungen (1/2)g g ( )  Wird mit einer Bedingung versehen  Bedingung bestimmt, welcher Pfad des Prozesses verfolgt wird  Genau 1 Nachfolgepfad ( f ) Ü An den Konnektoren (zum Nachfolger) stehen Übergangsbedingungen und (optional) -wahrscheinlichkeiten 2 n Nachfolger 2-n Nachfolger  Jede Entscheidung muss einen eindeutigen Namen besitzen VU UMBE WS10 18
  • 19. XOR-Verzweigungen (2/2)g g ( ) VU UMBE WS10 19
  • 20. Verzweigungen (Schleife) (1/2)g g ( ) ( )  Schleifen werden mit dem Symbol „Entscheidung“ modelliert VU UMBE WS10 20
  • 21. Verzweigungen (Schleife) (2/2)g g ( ) ( )  Wahrscheinlichkeit der Wahl eines Zweiges wächst mit der Anzahl der DurchläufeDurchläufe Wahrscheinlichkeit:Wahrscheinlichkeit: Durchlauf 1: Ja=80%, Nein=20% Durchlauf 2-n: Ja=95%, Nein=5% VU UMBE WS10 21
  • 22. Inhalt  ADONIS Modelle  Elemente  Kontrollstrukturen  Variablen  Gliederung von Prozessen  Modellieren von Arbeitsumgebungen  Modellierung von Dokumenten  Prakt. Beispiel VU UMBE WS10 22
  • 23. Variable und Variablenbelegungg g  Modellieren von Entscheidungen und Übergangsbedingungen  Jede Variable muss einen eindeutigen Namen besitzen  Die möglichen Werte einer Variablen werden durch V t il f kti d fi i tVerteilungsfunktionen definiert  Variablenbelegung belegt Variable mit Werten Symbol: (ADONIS) : (ADONIS) Variable Variablenbelegung (ADONIS) (ADONIS) VU UMBE WS10 23
  • 24. Übergangsbedingungeng g g g  Semantische Information zum Kontrollfluss  Ermöglichen die Wahl von Pfaden bei Entscheidungen  Beziehen sich auf Variablen, die vorher in einer Aktivität festgelegt dwurden  Werden an den Konnektoren festgelegt (Beziehung Nachfolger) R f i b ti t V i bl d d A ä Referenzieren bestimmte Variablen und deren Ausprägungen  Form: <Variablenname> <Vergleichsoperator> ‘<Wert>‘  Änderung = ‘Vertrag‘ Änderung = Vertrag  Schadenshöhe > ‘500‘  Logische Verknüpfungen sind möglich VU UMBE WS10 24
  • 25. Beispiel: Variable & Variablenbelegungp g g Variable (Variablenname) Variablenbelegung (Variablenwerte/Verteilung)( ) ( g) Übergangswahrscheinlichkeitg g (bezieht sich auf Variable aus vorheriger Aktivität) Übergangsbedingung (bezieht sich auf Variable aus VU UMBE WS10 25 vorheriger Aktivität)
  • 26. Variablen  Geltungsbereich  Lokale Variable  Kann nur in jenem Modell referenziert werden, in welchem sie belegt wurde  Globale Variable  Kann auch in einem anderen dazugehörigen Prozess referenziert werden  Variablentyp  Gleitkommazahl bei:  Normal-, Exponential- oder Gleichverteilung  Aufzählung bei: Aufzählung bei:  Diskrete Verteilung VU UMBE WS10 26
  • 27. Variablen – Diskrete Verteilung (1/2)g ( )  Bekannte Menge möglicher Werte  Für jeden Wert ist die Wahrscheinlichkeit seines Auftretens bekannt  Beispiel: Die Variable x kann drei mögliche Werte annehmen, wobei d W t t“ i 40% d di W t lb“ d ü “ i j 30% llder Wert „rot“ in 40% und die Werte „gelb“ und „grün“ in je 30% aller Fälle auftreten. W h h i li hk itWahrscheinlichkeit 0 40,4 0,2 Variable x rot gelb grün VU UMBE WS10 27
  • 28. Variablen – Diskrete Verteilung (2/2) ADONIS  Die möglichen Werte und ihre Wahrscheinlichkeiten werden explizit angegebenangegeben,  z.B. Diskret(Ja 0,8; Nein 0,2) "Di V i bl k di W t j"Die Variable kann die Werte ja oder nein annehmen, wobei durchschnittlich in 80% aller Fälle der Wert "ja" und in 20% der Fälle d W " i " i "der Wert "nein" ist." Für jeden möglichen Wert eine Wahrscheinlichkeit Summe der Wahrscheinlichkeiten ist 1 VU UMBE WS10 28
  • 29. Variablen – Gleichverteilung (1/2)g ( )  Alle Werte eines Intervalls kommen mit der gleichen Wahrscheinlichkeit vorvor.  Anzugeben sind untere und obere Grenze des Intervalls:  Gleich(<untere Grenze>;<obere Grenze>) Gleich(<untere Grenze>;<obere Grenze>) Wahrscheinlichkeit 1 / (b-a) Variable x a b VU UMBE WS10 29
  • 30. Variablen – Gleichverteilung (2/2) ADONIS  Bsp: Eine Versicherung verkauft ein Produkt, bei dem ab einer Versicherungssumme von 200 000 zusätzliche AktivitätenVersicherungssumme von 200.000,-- zusätzliche Aktivitäten durchgeführt werden müssen. Das Produkt hat ein mögliches Versicherungsvolumen von 10.000,-- bis 500.000,--g , , Versicherungssumme. Die Summen der 32 Verträge aus dem Bestand der Versicherung verteilen sich etwa gleich auf das o. a. Intervall. VU UMBE WS10 30
  • 32. Variablenbelegung festlegeng g g VU UMBE WS10 [Doppelklick auf Variablenbelegung] 32
  • 33. Übergangsbedingungen festlegeng g g g g [Rechtsklick auf Konnektor VU UMBE WS10 33[Doppelklick auf Konnektor] [Rechtsklick auf Konnektor  Übergangsbedingung]
  • 34. Inhalt  ADONIS Modelle  Elemente  Kontrollstrukturen  Variablen  Gliederung von Prozessen  Modellieren von Arbeitsumgebungen  Modellierung von Dokumenten  Prakt. Beispiel VU UMBE WS10 34
  • 35. Subprozessep  Eigenständige Teilschritte in Subprozesse auslagern  Vorteile  Erhöht die Übersichtlichkeit Wi d db k it d T il h itt Wiederverwendbarkeit der Teilschritte  Ein Subprozess kann beliebig oft von einem Prozess und von beliebig vielen verschiedenen Prozessen aufgerufen werdenvielen verschiedenen Prozessen aufgerufen werden. VU UMBE WS10 35
  • 36. Beispiel: Subprozess (Prozessaufruf)p p ( ) In Notebook auf S bSubprozess verlinken! VU UMBE WS10 36
  • 37. Aggregationgg g  Verwendung: Logische Strukturierung von Modellinhalten VU UMBE WS10 37
  • 38. Hierarchisierung von Modelleng  Mehrstufige Organisation von Prozessmodellen Ü Übersichtsmodell  Grobmodell Prozessmodell Prozessmodell  Aktivitäten  Hierarchisierung ermöglicht Hierarchisierung ermöglicht den Überblick und die Darstellung von Zusammen-g hängen von Prozessen Quelle: IDS Scheer AG VU UMBE WS10 38
  • 39. Prozesslandkarte – Beispiel ADONISp Jedes Objekt einer Prozesslandkarte steht für eine detailliertere Prozesslandkartedetailliertere Prozesslandkarte oder einen Geschäftsprozess VU UMBE WS10 39
  • 40. Inhalt  ADONIS Modelle  Elemente  Kontrollstrukturen  Variablen  Gliederung von Prozessen  Modellieren von Arbeitsumgebungen  Modellierung von Dokumenten  Prakt. Beispiel VU UMBE WS10 40
  • 41. Modellierung von Arbeitsumgebungeng g g  Darstellung der Aufbauorganisation eines Unternehmens Modellierungsklassen: ist übergeordnetg Bearbeiter ist übergeordnet hat Ressource hö tBearbeiter gehört zu ist Leiter Rolle hat Rolle benutzt Ressource Ressource VU UMBE WS10 41
  • 42. Beispiel: Arbeitsumgebungsmodellp g g Organisationseinheit „ist Leiter“ „ist übergeordnet“ „hat Ressource“ g „gehört zu“ „hat„hat Rolle“ VU UMBE WS10 42 „benutzt Ressource“
  • 43. Ressourcen  Verwendung in:  Arbeitsumgebungsmodellen: Darstellung der real vorhandenen Ressourcen im Unternehmen  Geschäftsprozessmodellen: RessourcenzuordnungGeschäftsprozessmodellen: Ressourcenzuordnung  "Platzhalter", die Ressourcen aus dem Arbeitsumgebungsmodell referenzieren VU UMBE WS10 43
  • 44. Zuweisung von Aktivitäten an Bearbeiterg  Jeder Aktivität eines Prozesses muss ein zuständiger Bearbeiter zugewiesen werdenzugewiesen werden  Die Modellierung von Prozessen muss jedoch unabhängig sein von konkreten Personen  Mitarbeiter in Unternehmen wechseln  Mitarbeiter bekommen innerhalb des Unternehmens neue Aufgaben  Mitarbeiter sind zeitweise nicht verfügbar (Urlaub, Krankheit)  In den Prozessmodellen werden die zuständigen Bearbeiter durch Zugehörigkeit zuZugehörigkeit zu  Organisationseinheiten  RollenRollen bestimmt VU UMBE WS10 44
  • 45. Zuweisung von Aktivitäten an Bearbeiterg  Die zuständigen Bearbeiter werden durch Konstrukte spezifiziert, die erst zur Zeit der Ausführung der Aktivität ausgeführt werden z B:erst zur Zeit der Ausführung der Aktivität ausgeführt werden, z.B:  „zu unterschreiben vom Leiter der Abteilung“  an alle Mitarbeiter der Arbeitsgruppe“ „an alle Mitarbeiter der Arbeitsgruppe  „zu bearbeiten von einem Kreditsachbearbeiter“  In ADONIS: Verbindung zwischen Geschäftsprozessmodell und In ADONIS: Verbindung zwischen Geschäftsprozessmodell und Arbeitsumgebungsmodell durch:  Verantwortliche Rolle (Karteikarte Beschreibung)( g)  Bearbeiter (Karteikarte Arbeitsumgebung) VU UMBE WS10 45
  • 46. Zuweisung von Aktivitäten an Bearbeitern - über verantwortliche Rolle  Verbindung zwischen Geschäftsprozessmodell undGeschäftsprozessmodell und Arbeitsumgebungsmodell VU UMBE WS10 46
  • 47. Direkte Bearbeiterzuordnungg  ADONIS bietet komplexere Ausdrücke, um den Bearbeiter zu bestimmenbestimmen  z.B. "alle Telefonistinnen des Callcenters oder der Leiter der Abteilung Kundendienst"Kundendienst VU UMBE WS10 47
  • 48. Visualisierung von Rollen in Geschäftsprozesseng p Hinweis: nur verfügbar in der ADONIS Vollversion VU UMBE WS10 Hinweis: nur verfügbar in der ADONIS Vollversion. 48
  • 49. Inhalt  ADONIS Modelle  Elemente  Kontrollstrukturen  Variablen  Gliederung von Prozessen  Modellieren von Arbeitsumgebungen  Modellierung von Dokumenten  Prakt. Beispiel VU UMBE WS10 49
  • 50. Dokumentenmodell  Repräsentation aller benötigten Dokumente  Inputdokumente  Outputdokumente Begleitende Dokumente Begleitende Dokumente [Doppelklick auf Dokument] VU UMBE WS10 50
  • 51. Zuordnung von Dokumenten zu Aktivitäteng  Bei der Zuordnung von Dokumenten bestehen zweiDokumenten bestehen zwei Möglichkeiten:  direkter Verweis auf dasdirekter Verweis auf das Dokument  Verweise auf Objekte eines Dokument-Modells  Beispiele:  auszufüllendes Formular  Checklisten für den BearbeiterBearbeiter  Dokumentvorlage VU UMBE WS10 Notebook einer Aktivität 51
  • 52. Inhalt  ADONIS Modelle  Elemente  Kontrollstrukturen  Variablen  Gliederung von Prozessen  Modellieren von Arbeitsumgebungen  Modellierung von Dokumenten  Prakt. Beispiel VU UMBE WS10 52
  • 53. Geschäftsprozess – Beispielp p VU UMBE WS10 53
  • 54. Beispiel: Geschäftsprozessmodellierung in ADONISp p g Prozessmodell: Organisationsmodell: VU UMBE WS10 54 Verknüpfung über Attribute
  • 55. Vielen Dank! VU UMBE WS10 Vielen Dank! 55
  • 56. Literatur  Helmut Balzert. Lehrbuch der Software-Technik: Software- Management Software QualitätssicherungManagement, Software-Qualitätssicherung, Unternehmensmodellierung  Karin Redl Basisschulung ADONIS Karin Redl. Basisschulung ADONIS  Stefan Junginger. Modellierung von Geschäftsprozessen: State-of-the- Art, neuere Entwicklungen und Forschungspotenziale. (BPMS-Bericht,Art, neuere Entwicklungen und Forschungspotenziale. (BPMS Bericht, Universität Wien)  Dimitris Karagiannis. Grundzüge der Wirtschaftsinformatik, Teil 3:g g , Business Engineering VU UMBE WS10 56