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Netzkompetenz 2007 Politische Aspekte von Social Software   Partizipation & Citizen Journalism, politische Kommunikation Mag. David Röthler politik.netzkompetenz.at blog.netzkompetenz.at Stand:  26.05.09
Übersicht Partizipation Web 2.0/Social Software & Citizen Journalism Begriffsklärung User generated content in etablierten Medien Citizen Journalism Wohin? Weblogs Podcasts, RSS Wikis Second Life
E-media Nr. 26A, Jänner 2006
Definition Partizipation Einbindung von Individuen und Organisationen (sogenannte Stakeholder) in Entscheidungs- und Willensbildungsprozesse. Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung, Einbeziehung
Definition „Citizen Journalism“ Synonyme:  Grassrouts Journalism partizipativer Journalismus BürgerInnenjournalismus „  […] Tätigkeit von BürgerInnen, eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysierens, sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einzunehmen.  Ziel dieser Partizipation ist die Bereitstellung von unabhängigen […] und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Graswurzel-Journalismus
Definition Web 2.0 Eigentlich ein Marketingbegriff Technische Aspekte Ajax RSS … Soziale Aspekte (-> Social Software) Kommunikation Vernetzung Mehrwert entsteht durch die Partizipation der NutzerInnen  -> User generated content
Background: Web 2.0
Gesellschaftspolitische Dimension Pressefreiheit ist nicht mehr auf diejenigen beschränkt, denen die Medien gehören -> „Citizen Journalism“ Ende des „Gatekeeper“-Zeitalters  Ist Bertold Brechts Vision der „Radiotheorie“ in Erfüllung gegangen?
These Da politische Willensbildungsprozesse von Medien zumindest mitbestimmt werden, ist die Partizipation von BürgerInnen an der Medienproduktion eine (nicht die einzige!) Voraussetzung für politische Partizipation.
Politische Relevanz Hoffnung auf Wiederaneignung des politischen Prozesses durch die BürgerInnen auf Basis der neuen Technologien Utopie der Emanzipation des Menschen Weblogs als neue Form der Demokratie?
Neue Bottom-up-Beteiligungskultur oder bloß der nächste Techno-Hype der Web-Avantgarde?
Entstehungsgeschichte Web 2.0 60.000 Jahre  Menschen beginnen zu  sprechen 5.000 Jahre Schrift 600 Jahre Buchdruck 85 Jahre Radio 50 Jahre Fernsehen 25 Jahre Internet
 
Web 0.5 Zeit vor dem WWW: 1988-1995 E-Mail und Datenkommunikation
Web 1.0 Das Web 1.0 ist das Web von 1996  Statisches HTML, reine Einwegkommunikation, klassische Websites.
Web 1.5 Dotcom-Zeit: zwischen 1996 und 2001 Websites wurden dynamisch Ziel: Hits & Traffic  Interaktive Web-Sites: Shops, Communities, Foren. Meistens als Insellösungen Technologien teuer und kompliziert Personal Publishing nur eingeschränkt möglich
Web 2.0: Offenheit Erfolg der OpenSource-Bewegung, kostengünstig, keine großen technischen Hürden Offene Schnittstellen ermöglichen den leichten Austausch von Daten und Interaktion zwischen unterschiedlichen Systemen Aus der Kombination von verschiedenen Services entstehen völlig neue Nutzenaspekte
Web 2.0: Standardisierung Wichtigster Faktor für den Erfolg des Internet sind Standards (Beispiel TCP/IP) Eine Web 2.0-Applikation macht Gebrauch von Standards wie XHTML, CSS, und RSS
Web 2.0: Freiheit Weitreichende Möglichkeiten der Veröffentlichung eigener Daten
Web 2.0: weitere Aspekte Browser-basiert  Verlagerung von Desktop-Funktionen ins Netz  Starke Interaktivität Am User orientiertes Design  Flache Navigation
Web 2.0 Beispiele http:// del.icio.us / http://flickr.com/ http://www.youtube.com/ Napster -> BitTorrent: Peer-to-Peer
 
 
 
 
 
OhmyNews Südkorea seit 2000 41.000 registrierte OhmyNews-BürgerreporterInnen Gute Beiträge können freiwillig bezahlt werden Jeden Samstag druckt OhmyNews die besten Artikel als Zeitung „ Heirat von Technologie und Demokratie“ -> „digitale Demokratie“
 
 
Current.tv Projekt von Al Gore Internet & on air (KabelTV) User generated content US$ 500-1000 help change the tide of "consolidation and conglomeratization" of the media by leading the change to "democratization"
 
Readers Edition der Netzzeitung Moderiert durch freiwilliges Team Keine Bezahlung für Beiträge http://www.readers-edition.de/autor?user_id=olli http://exalo.eu/
 
YouTube in Zahlen Seit Februar 2005 Oktober 2006 Kauf von Google, ca. 1,3 Mrd. € Marktanteil Online-Videos 40-60% 65.000 Video-Uploads täglich 100 Mio. Videos täglich werden angesehen
Success-Story Geriatric1927,  Pseudonym  für  Peter Oakley  aus England http://www.youtube.com/profile?user=geriatric1927 Mehr als 2 Mio. Zugriffe auf einige seiner Videos
Folgen Private TV-Sender in Deutschland RTL:  http://www.clipfish.de/ ProSiebenSat.1 Media:  http://www.myvideo.de/ Dennoch ist YouTube auch in Deutschland weiterhin Marktführer.
 
U-Bahn-Anschläge, London  http://moblog.co.uk/view.php?id=77571
11. September 2001  http://www.snopes.com/rumors/crash.htm
 
 
Abraham Zapruder Fabrikant für Frauenbekleidung Verkaufte den Film für das Life Magazine für $150,000 (heute $ 500.000) http://en.wikipedia.org/wiki/Abraham_Zapruder
Weitere Beispiele Massenmedien http:// live.focus.de /   http://www.cnn.com/exchange/ http://www.n24.de/mobile_online/myvideo/ Alternativmedien http://austria.kanalb.org/ http://germany.indymedia.org/ http:// www.liveleak.com /
Initiative Qualität
Initiative Qualität
Zitate zum Thema „ Die Zeiten, in denen nicht-professionelle Augenzeugen bestenfalls als Zitatgeber dienten, sind ein für allemal vorbei. In welcher Form das die Medien verändert, ist allerdings noch nicht ausgemacht.“ Quelle: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/leser-reporter/
Zitate „ Meiner Meinung nach wird es zu einer eigenen Disziplin "Bürgerjournalismus" kommen, deren  Qualitäten genau im Fehlen der Professionalität  zu suchen sind. Die resultierenden Spannungen, die kreativen und ungewöhnlichen Momente sowie der unkonventionelle Aspekt können bei guten Produktionen ein wichtiges Argument zu Gunsten des Bürgerjournalismus sein.  Dass eine Menge Schrott produziert wird ist unbestritten, doch das verhält sich bei manchen professionellen Medienschaffenden genauso .“ http://medienspiegel.ch/archives/001368.html
Zitate „ Es ist eben meistens nur für eine Handvoll Leute interessant, wenn sich einer im stillen Kämmerlein den Frust von der Seele schreibt. Mit etwas Glück kann sich so einer  ein paar Minuten lang im medialen Rampenlicht sonnen .  Das war's dann auch schon...“
Zitate „ Eine zentrale  Aufgabe der traditionellen Medien besteht darin, den Laien journalistische Grundregeln zu vermitteln sowie Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, die es ihnen ermöglichen, "guten Journalismus" zu betreiben.  Professionelle Journalisten müssten sich wieder vermehrt in den Dienst der Bürger stellen und diese zu einem kritischen Umgang mit Informationen befähigen. Neben ihrer herkömmlichen Rolle als Gatekeeper müssten die "Mainstream-Medien" nicht zuletzt wieder vermehrt als Sinnstifter ("sensemaker") agieren und die Konsumenten zu den relevanten Informationen hinführen.“ Bill Kovach, http://www.krusenstern.ch/blogbuch/weblogs-veraendern-den-journalismus.html
 
Reichweite Ö
TV-Nutzung
Zukunft? Google Epic http://blog.aperto.de/?p=167
Medienkompetenz und Partizipation die Fähigkeit, Medien effektiv nutzen zu können: Buch in der Bibliothek suchen  sich in der Medienwelt orientieren können  Medien kritisch reflektieren selbst kreativ in der Medienwelt tätig werden
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Mk_Grafik.png
Web 2.0-Kompetenz Qualifizierung (der politisch Aktiven) im Umgang mit den neuen Technologien entscheidend -> breite „bottom-up“ Beteiligungskultur über das Netz könnte sich entfalten Ansonsten Web 2.0 Hype Digital Divide bleibt
Thesen: Politische Partizipation und Aktivismus 2.0?  Für die politische Kommunikation zivilgesellschaftlicher AkteurInnen birgt das Web 2.0 großes Potenzial.  Grassroots-Initiativen können ihren Wirkungsgrad durch die virtuelle Vernetzung mit anderen AkteurInnen erhöhen.
Demokratisierung durch Web 2.0? Wo fällt die Entscheidung? Aber: Agenda Setting Empowerment von Engagierten, die sich sonst kein Gehör verschaffen könnten Neue Kommunikationskanäle
Onlinedialog Politik-BürgerInnen in PoliterInnenweblogs „ Die Politik kann berechtigt hoffen, durch eigene Blogs eine größere Wirksamkeit ihrer Botschaften in der Netzöffentlichkeit zu erreichen – insbesondere durch die MultiplikatorInnen in der Blogosphäre –, die AnhängerInnenschaft oder SympathisantInnen besser zu vernetzen und aus erster Hand von Auffassungen und gesellschaftlichen Tendenzen zu erfahren, die im massenmedialen Diskurs und der politischen Sphäre nicht präsent sind. „Einfache“ MandatsträgerInnen können vor allem darauf hoffen, dass ein erfolgreicher Blog ihren Bekanntheitsgrad erhöht – sowohl bei MultiplikatorInnen in der Blogosphäre als auch, bei entsprechender Förderung durch ergänzende Maßnahmen, im Wahlkreis.“ http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B5_2005_Coenen.pdf
Ziele des Engagements von PolitikerInnen in der „Blogosphäre“ Transport von Meinungen: Agendasetting Sichtbarkeit in der Netzöffentlichkeit (MeinungsführerInnen) JournalistInnen lesen Weblogs Geringere Abhängigkeit vom Zugang zu etablierten Massenmedien Möglichkeit der Interaktion mit eher jungen, engagierten Menschen Selbstpräsentation als aufgeschlossen und modern gegenüber neuen Technologien
Ziele von PolitikerInnenweblogs Personalisierung der Kommunikation Dialog Verringertes hierarchisches Gefälle als bei offline-Kommunikation Relativ geringer Aufwand Teilnahme möglichst vieler Menschen an politischer Diskussion
Beispiele Weblog von Margot Wallström, Vizepräsidentin der EU-Kommission und zuständig für die Kommunikationsstrategie der EU http:// weblog.jrc.cec.eu.int / page / wallstrom http:// blog.brigittezypries.de / http:// www.ulrich-kelber.de / blog / http://www.katja-husen.de/blog/ http:// www.peterpilz.at / http://mariegoessmscam.twoday.net/ http:// blog.sms.at / loub http:// www.spd-podcast.de / http://bzoe-podcast.podspot.de/
Was sind Weblogs? Wort ist eine Mischung aus WEB und LOG Logbuch, Tagebuch  AutorIn: BloggerIn Gesamtheit der Weblogs: Blogosphäre chronologisch geordnete Sammlung von Beiträgen (Text, Bild, Audio, Video) Werden meist von Einzelpersonen erstellt
Technisch einfache Bedienung Weblogs entsprechen der ursprünglichen Intention des Internet: viele Menschen zu AkteurInnen zu machen. Keine besonderen technischen Kenntnisse notwendig Einfachere Bedienung als Content Mangement Systeme (CMS)
Interaktivität von Weblogs Hochgradige Vernetzung Diskussion kann auf einem Weblog begonnen und auf einem anderen fortgesetzt werden Kommentarfunktion
Arten von Weblogs  (Auswahl) Privates Weblog Alltagsberichte, persönliche Erlebnisse Fach-Weblog Diskussion und Austausch von Fachthemen, Erstellung eines digitalen Kompetenzprofils: „create and customize portfolios for academic, career, or personal uses“  Moblog Beiträge von einem mobilen Gerät gepostet; meistens Fotos mit der Handy-Kamera Photoblog Abbildung des Alltags in Fotografien Corporate/Business-Weblog MitarbeiterInnen schreiben im Namen einer Firma zu PR-Zwecken.
Motivation: Soziale Vernetzung „ Vor allem aber blogge ich, weil andere Blogger mir antworten können. Man sieht, das andere gleiche oder ähnliche Probleme haben und fühlt sich nicht allein gelassen… “  „ Was auch noch wichtig ist, ist die Hilfsbereitschaft in der Blogosphäre... dadurch erkennt man auch eine Gemeinschaft. Immer wenn jemand ein Problem mit der Technik oder so hat dann wird einfach weitergeholfen... “ „ Ich habe selber eine kurze, intensive, dann aber doch recht schmerzhafte Liebesgeschichte erlebt, wo ich lediglich sagen kann: Da haben mir fremde Leute, fremde LeserInnen sehr geholfen…. “
Ziele des Führens eines Weblogs Aufmerksamkeit  Reputation durch Authentizität Soziales Kapital durch Vernetzung
Effektivität Durch Vernetzung gute Auffindbarkeit durch Suchmaschinen Erstaunlich rasche Reaktionen von anderen Denkbar einfache Möglichkeiten der Publikation z.B. auch über E-mail, Mobiltelefon…
Wie komme ich zu einem Weblog Einrichtung bei einem oft kostenlosen Weblog-Dienst: z.B. blogger.com, twoday.net Installation einer Weblog-Software auf dem eigenen Webspace oder Server: z.B. WordPress, Drupal
Vorteile & Grenzen Vorteile Schnell, einfach, übersichtlich, chronologisch, schlichtes Layout Weitergabe von Neuigkeiten in regelmäßiger Zeitfolge  Diskussion dank der Kommentarfunktion  Wissensaustausch  Aufbau und Pflege von persönlichen Kontakten  Präsentation von eigenen Artikeln und Arbeiten
Vorteile & Grenzen Grenzen:  themenzentrierte Diskussion besser im  Forum ,  Projektmanagement besser in  Groupware Projektpräsentation besser in  CMS ,  kollaboratives Schreiben besser im  Wiki
Zahlen Weblogs China erwartet bis Ende 2006 60 Mio Weblogs;  jede/r zweite Internet-NutzerIn soll bis Jahresende online publizieren http://futurezone.orf.at/it/stories/107754/ 55 Mio November 2006 38,7 Mio Mai 2006 19,5 Mio Oktober 2005 14,2 Mio Sommer 2005 7,8 Mio März 2005
AutorInnen von Weblogs Männer und Frauen gleich verteilt Junge Menschen zwischen 18 und 35 Formales Bildungsniveau sehr hoch
Beispiele Weblogs www.spreeblick.de www.schockwellenreiter.de www.bildblog.de http://neoliberalismus.twoday.net
Beispiele  religion.ORF.at macht Konsumenten zu Produzenten http:// religion.orf.at /projekt02/ news /0511/ne051111_webcast_fr.htm http:// www.vimeo.com / http:// www.linz.at / hotspot_Portal /
Videoblogs http:// freevlog.org / http:// www.ourmedia.org / http:// video.google.com / http:// www.telekom.at / Content.Node / innovation / highlights / engerwitzdorf.php http:// www.current.tv
Weblogs von JournalistInnen http://medienspiegel.ch/ http://www.sixtus.net/ http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/ http://www.florianklenk.com/
RSS Bedeutung: R ich  S ite  S ummary R eally  S imple  S yndication „Syndication“ bedeutet in diesem Zusammenhang: Verkauf, Vertrieb, Übernahme von Content an/durch andere Medienanbieter Synonym: Newsfeed, RSS-Feed
Wie erkennt man einen RSS-Feed?
 
 
 
Feedreader, Aggregatoren Online http:// reader.google.com http:// www.bloglines.com / Offline http:// www.awasu.com / http:// www.sharpreader.net / http:// www.bradsoft.com / feeddemon  (nicht kostenlos)
 
Podcasts Audio Programme zum „Downloaden“ und Abspielen auf PCs oder portablen Geräten (z.B.: iPod)  Mp3-Format  Really Simple Syndication (RSS) „ Podcatching“ Software erforderlich
Podcasts-Beispiele http://www.friedrich-witt.de/ http://bzoe-podcast.podspot.de/ http://fm4.orf.at/station/205733/main http://www.spd-podcast.de/ http://poese-puben.de/
Wikis Demokratischste Form der Zusammenarbeit im Internet Jeder darf jede Web-Seite verändern. „ Wiki“ heißt auf Hawaiianisch „schnell“ Wikis funktionieren, auch wenn man meinen könnte, dass sie aufgrund des universellen Schreibrechts schnell im Chaos versinken müssten. Wiki wurde 1995 von Ward Cunningham erfunden
Einsatzmöglichkeiten von Wikis Gemeinsames Erstellen von Linklisten Texte gemeinsam entwerfen Projekte konzipieren Informationssammlung (-> Wikipedia)
Beispiele für Wikis Wikipedia http:// www.wikipedia.org / Web-Site des Wiki-Erfinders http://c2.com Attac Wiki http://wiki.attac.at/ Reise-Wiki http:// www.wikitravel.org
Unterscheidung zu Weblogs Wikis nicht chronologisch Inhalte bei Wikis von anderen veränderbar
Weitere Anwendungs-möglichkeiten von Social Software (insb. Weblogs) Weblogs in der Bildung Corporate Blogging  e-Portfolio
Second Life Massive Multiplayer Online Game  Welt wird von den „SpielerInnen“ selbst gestaltet 1,5 Mio BewohnerInnen 12.000 Neuanmeldungen täglich  600.000 $ Umsatz täglich
 
 
Wozu? Fundraising-Events Virtuelle Konferenzen, Treffen Unternehmen testen Produkte Musikindustrie
Die Zukunft gehört den virtuellen Welten „ Die Zukunft gehört den virtuellen Welten, ihren Gesellschaften und ihrer Wirtschaft. Das ist unaufhaltsam. Wenn es nicht Second Life ist, dann irgendeine andere virtuelle Welt.“ Landschafts-Designer Cezary Ostrowski http://www.focus.de/digital/netguide/online-game_nid_36203.html
Das Web der Zukunft? „ Looking at Second Life makes me realize just how much the Web, wonderful and useful as it is, still mimics a print model“ David Kirkpatrick  http://money.cnn.com/2006/11/09/technology/fastforward_secondlife.fortune/index.htm
Second Life & Medien http://secondlife.reuters.com/ http://www.slnn.com/ http://www.sun.com/aboutsun/media/presskits/secondlife/ http://nwn.blogs.com/nwn/ http://www.sueddeutsche.de/,trt3m2/ kultur / artikel /792/90702/
Second Life & Politik Mark Warner, möglicher Präsidentschaftskandidat der Demokraten für 2008 “ In Second Life,” said Warner, “distances and time differences vanish. It will allow us to reach people through a whole new medium. Social technologies can be great tools for political change, and virtual worlds like Second Life might be the next tool for engaging people in the real world democratic process. We want to use Second Life to continue the conversation about the direction of our country. My avatar is also pretty funny looking. That alone makes it worth checking out.”
Internetnutzung in Ö. Austrian Internet Monitor http://www.integral.co.at/ Österreichische Webanalyse http://www.oewa.at/ ORF Medienforschung http://mediaresearch.orf.at/
Hindernisse Mangelnde Usability, Barrierefreiheit Digital Divide -> 2. digitale Spaltung Überwachung Vorratsdatenspeicherung Kryptographieverbot Biometrie RFID Urheberrecht, Patentrecht Open Source Open Content -> Creative Commons Softwarepatente
Beiträge zum Thema Web 2.0 http://www.empulse.de/archives/2005/08/was_ist_eigentl_1.html#more http://de.wikipedia.org/wiki/Weblog Schmidt, Jan: Praktiken des Bloggens,   Strukturierungsprinzipien der Online-Kommunikation am Beispiel von Weblogs, Abschlußbericht zum Forschungsaufenthalt am „Zentrum für Neue Medien“ der Donau-Universität Krems (Österreich) 01.01.2005 bis 30.04.2005, Forschungsstelle „Neue Kommunikationsmedien“ an der Universität Bamberg
Weitere Artikel zum Thema Google http://www.heise.de/tp/r4/artikel/12/12187/1.html http://www.heise.de/newsticker/meldung/59709%20target= Social Software http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200104,300443,923120/grid_id/0/artpage/1/SH/0/depot/0/index.html Weblogs und Politik http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/bundestagswahl05/weblogstudieabold050922.shtml http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/wahlkampf_blogosphere050525.shtml?link=550 Weblogs als Mittel der Kommunikation zwischen Politik und Bürgern – Neue Chancen für E-Demokratie? http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B5_2005_Coenen_a.html http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B5_2005_Coenen.pdf Digital Divide http://www.politik-digital.de/edemocracy/wissensgesellschaft/klassengesellschaft.shtml Internetzukunft http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21889/1.html Citizen Journalism http://www.webwatching.info/
Weitere Artikel zum Thema Web 2.0 und politische Kommunikation  http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/web20/cokpueweb20undpolitKommunikation051222.shtml
Persönliche Links zum Thema http:// del.icio.us / davidro / kfj http://del.icio.us/davidro/citizenjournalism http://del.icio.us/davidro/politik
Kontakt Mag. David Röthler Maria-Cebotari-Str. 69, A-5020 Salzburg, Austria Mobile +43- 664 2139427   Skype: d.roethler [email_address] politik.netzkompetenz.at blog.netzkompetenz.at http://del.icio.us/davidro

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Social Software & Politik

  • 1. Netzkompetenz 2007 Politische Aspekte von Social Software Partizipation & Citizen Journalism, politische Kommunikation Mag. David Röthler politik.netzkompetenz.at blog.netzkompetenz.at Stand: 26.05.09
  • 2. Übersicht Partizipation Web 2.0/Social Software & Citizen Journalism Begriffsklärung User generated content in etablierten Medien Citizen Journalism Wohin? Weblogs Podcasts, RSS Wikis Second Life
  • 3. E-media Nr. 26A, Jänner 2006
  • 4. Definition Partizipation Einbindung von Individuen und Organisationen (sogenannte Stakeholder) in Entscheidungs- und Willensbildungsprozesse. Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung, Einbeziehung
  • 5. Definition „Citizen Journalism“ Synonyme: Grassrouts Journalism partizipativer Journalismus BürgerInnenjournalismus „ […] Tätigkeit von BürgerInnen, eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysierens, sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einzunehmen. Ziel dieser Partizipation ist die Bereitstellung von unabhängigen […] und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Graswurzel-Journalismus
  • 6. Definition Web 2.0 Eigentlich ein Marketingbegriff Technische Aspekte Ajax RSS … Soziale Aspekte (-> Social Software) Kommunikation Vernetzung Mehrwert entsteht durch die Partizipation der NutzerInnen -> User generated content
  • 8. Gesellschaftspolitische Dimension Pressefreiheit ist nicht mehr auf diejenigen beschränkt, denen die Medien gehören -> „Citizen Journalism“ Ende des „Gatekeeper“-Zeitalters Ist Bertold Brechts Vision der „Radiotheorie“ in Erfüllung gegangen?
  • 9. These Da politische Willensbildungsprozesse von Medien zumindest mitbestimmt werden, ist die Partizipation von BürgerInnen an der Medienproduktion eine (nicht die einzige!) Voraussetzung für politische Partizipation.
  • 10. Politische Relevanz Hoffnung auf Wiederaneignung des politischen Prozesses durch die BürgerInnen auf Basis der neuen Technologien Utopie der Emanzipation des Menschen Weblogs als neue Form der Demokratie?
  • 11. Neue Bottom-up-Beteiligungskultur oder bloß der nächste Techno-Hype der Web-Avantgarde?
  • 12. Entstehungsgeschichte Web 2.0 60.000 Jahre Menschen beginnen zu sprechen 5.000 Jahre Schrift 600 Jahre Buchdruck 85 Jahre Radio 50 Jahre Fernsehen 25 Jahre Internet
  • 13.  
  • 14. Web 0.5 Zeit vor dem WWW: 1988-1995 E-Mail und Datenkommunikation
  • 15. Web 1.0 Das Web 1.0 ist das Web von 1996 Statisches HTML, reine Einwegkommunikation, klassische Websites.
  • 16. Web 1.5 Dotcom-Zeit: zwischen 1996 und 2001 Websites wurden dynamisch Ziel: Hits & Traffic Interaktive Web-Sites: Shops, Communities, Foren. Meistens als Insellösungen Technologien teuer und kompliziert Personal Publishing nur eingeschränkt möglich
  • 17. Web 2.0: Offenheit Erfolg der OpenSource-Bewegung, kostengünstig, keine großen technischen Hürden Offene Schnittstellen ermöglichen den leichten Austausch von Daten und Interaktion zwischen unterschiedlichen Systemen Aus der Kombination von verschiedenen Services entstehen völlig neue Nutzenaspekte
  • 18. Web 2.0: Standardisierung Wichtigster Faktor für den Erfolg des Internet sind Standards (Beispiel TCP/IP) Eine Web 2.0-Applikation macht Gebrauch von Standards wie XHTML, CSS, und RSS
  • 19. Web 2.0: Freiheit Weitreichende Möglichkeiten der Veröffentlichung eigener Daten
  • 20. Web 2.0: weitere Aspekte Browser-basiert Verlagerung von Desktop-Funktionen ins Netz Starke Interaktivität Am User orientiertes Design Flache Navigation
  • 21. Web 2.0 Beispiele http:// del.icio.us / http://flickr.com/ http://www.youtube.com/ Napster -> BitTorrent: Peer-to-Peer
  • 22.  
  • 23.  
  • 24.  
  • 25.  
  • 26.  
  • 27. OhmyNews Südkorea seit 2000 41.000 registrierte OhmyNews-BürgerreporterInnen Gute Beiträge können freiwillig bezahlt werden Jeden Samstag druckt OhmyNews die besten Artikel als Zeitung „ Heirat von Technologie und Demokratie“ -> „digitale Demokratie“
  • 28.  
  • 29.  
  • 30. Current.tv Projekt von Al Gore Internet & on air (KabelTV) User generated content US$ 500-1000 help change the tide of "consolidation and conglomeratization" of the media by leading the change to "democratization"
  • 31.  
  • 32. Readers Edition der Netzzeitung Moderiert durch freiwilliges Team Keine Bezahlung für Beiträge http://www.readers-edition.de/autor?user_id=olli http://exalo.eu/
  • 33.  
  • 34. YouTube in Zahlen Seit Februar 2005 Oktober 2006 Kauf von Google, ca. 1,3 Mrd. € Marktanteil Online-Videos 40-60% 65.000 Video-Uploads täglich 100 Mio. Videos täglich werden angesehen
  • 35. Success-Story Geriatric1927, Pseudonym für Peter Oakley aus England http://www.youtube.com/profile?user=geriatric1927 Mehr als 2 Mio. Zugriffe auf einige seiner Videos
  • 36. Folgen Private TV-Sender in Deutschland RTL: http://www.clipfish.de/ ProSiebenSat.1 Media: http://www.myvideo.de/ Dennoch ist YouTube auch in Deutschland weiterhin Marktführer.
  • 37.  
  • 38. U-Bahn-Anschläge, London http://moblog.co.uk/view.php?id=77571
  • 39. 11. September 2001 http://www.snopes.com/rumors/crash.htm
  • 40.  
  • 41.  
  • 42. Abraham Zapruder Fabrikant für Frauenbekleidung Verkaufte den Film für das Life Magazine für $150,000 (heute $ 500.000) http://en.wikipedia.org/wiki/Abraham_Zapruder
  • 43. Weitere Beispiele Massenmedien http:// live.focus.de / http://www.cnn.com/exchange/ http://www.n24.de/mobile_online/myvideo/ Alternativmedien http://austria.kanalb.org/ http://germany.indymedia.org/ http:// www.liveleak.com /
  • 46. Zitate zum Thema „ Die Zeiten, in denen nicht-professionelle Augenzeugen bestenfalls als Zitatgeber dienten, sind ein für allemal vorbei. In welcher Form das die Medien verändert, ist allerdings noch nicht ausgemacht.“ Quelle: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/leser-reporter/
  • 47. Zitate „ Meiner Meinung nach wird es zu einer eigenen Disziplin "Bürgerjournalismus" kommen, deren Qualitäten genau im Fehlen der Professionalität zu suchen sind. Die resultierenden Spannungen, die kreativen und ungewöhnlichen Momente sowie der unkonventionelle Aspekt können bei guten Produktionen ein wichtiges Argument zu Gunsten des Bürgerjournalismus sein. Dass eine Menge Schrott produziert wird ist unbestritten, doch das verhält sich bei manchen professionellen Medienschaffenden genauso .“ http://medienspiegel.ch/archives/001368.html
  • 48. Zitate „ Es ist eben meistens nur für eine Handvoll Leute interessant, wenn sich einer im stillen Kämmerlein den Frust von der Seele schreibt. Mit etwas Glück kann sich so einer ein paar Minuten lang im medialen Rampenlicht sonnen . Das war's dann auch schon...“
  • 49. Zitate „ Eine zentrale Aufgabe der traditionellen Medien besteht darin, den Laien journalistische Grundregeln zu vermitteln sowie Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, die es ihnen ermöglichen, "guten Journalismus" zu betreiben. Professionelle Journalisten müssten sich wieder vermehrt in den Dienst der Bürger stellen und diese zu einem kritischen Umgang mit Informationen befähigen. Neben ihrer herkömmlichen Rolle als Gatekeeper müssten die "Mainstream-Medien" nicht zuletzt wieder vermehrt als Sinnstifter ("sensemaker") agieren und die Konsumenten zu den relevanten Informationen hinführen.“ Bill Kovach, http://www.krusenstern.ch/blogbuch/weblogs-veraendern-den-journalismus.html
  • 50.  
  • 53. Zukunft? Google Epic http://blog.aperto.de/?p=167
  • 54. Medienkompetenz und Partizipation die Fähigkeit, Medien effektiv nutzen zu können: Buch in der Bibliothek suchen sich in der Medienwelt orientieren können Medien kritisch reflektieren selbst kreativ in der Medienwelt tätig werden
  • 56. Web 2.0-Kompetenz Qualifizierung (der politisch Aktiven) im Umgang mit den neuen Technologien entscheidend -> breite „bottom-up“ Beteiligungskultur über das Netz könnte sich entfalten Ansonsten Web 2.0 Hype Digital Divide bleibt
  • 57. Thesen: Politische Partizipation und Aktivismus 2.0? Für die politische Kommunikation zivilgesellschaftlicher AkteurInnen birgt das Web 2.0 großes Potenzial. Grassroots-Initiativen können ihren Wirkungsgrad durch die virtuelle Vernetzung mit anderen AkteurInnen erhöhen.
  • 58. Demokratisierung durch Web 2.0? Wo fällt die Entscheidung? Aber: Agenda Setting Empowerment von Engagierten, die sich sonst kein Gehör verschaffen könnten Neue Kommunikationskanäle
  • 59. Onlinedialog Politik-BürgerInnen in PoliterInnenweblogs „ Die Politik kann berechtigt hoffen, durch eigene Blogs eine größere Wirksamkeit ihrer Botschaften in der Netzöffentlichkeit zu erreichen – insbesondere durch die MultiplikatorInnen in der Blogosphäre –, die AnhängerInnenschaft oder SympathisantInnen besser zu vernetzen und aus erster Hand von Auffassungen und gesellschaftlichen Tendenzen zu erfahren, die im massenmedialen Diskurs und der politischen Sphäre nicht präsent sind. „Einfache“ MandatsträgerInnen können vor allem darauf hoffen, dass ein erfolgreicher Blog ihren Bekanntheitsgrad erhöht – sowohl bei MultiplikatorInnen in der Blogosphäre als auch, bei entsprechender Förderung durch ergänzende Maßnahmen, im Wahlkreis.“ http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B5_2005_Coenen.pdf
  • 60. Ziele des Engagements von PolitikerInnen in der „Blogosphäre“ Transport von Meinungen: Agendasetting Sichtbarkeit in der Netzöffentlichkeit (MeinungsführerInnen) JournalistInnen lesen Weblogs Geringere Abhängigkeit vom Zugang zu etablierten Massenmedien Möglichkeit der Interaktion mit eher jungen, engagierten Menschen Selbstpräsentation als aufgeschlossen und modern gegenüber neuen Technologien
  • 61. Ziele von PolitikerInnenweblogs Personalisierung der Kommunikation Dialog Verringertes hierarchisches Gefälle als bei offline-Kommunikation Relativ geringer Aufwand Teilnahme möglichst vieler Menschen an politischer Diskussion
  • 62. Beispiele Weblog von Margot Wallström, Vizepräsidentin der EU-Kommission und zuständig für die Kommunikationsstrategie der EU http:// weblog.jrc.cec.eu.int / page / wallstrom http:// blog.brigittezypries.de / http:// www.ulrich-kelber.de / blog / http://www.katja-husen.de/blog/ http:// www.peterpilz.at / http://mariegoessmscam.twoday.net/ http:// blog.sms.at / loub http:// www.spd-podcast.de / http://bzoe-podcast.podspot.de/
  • 63. Was sind Weblogs? Wort ist eine Mischung aus WEB und LOG Logbuch, Tagebuch AutorIn: BloggerIn Gesamtheit der Weblogs: Blogosphäre chronologisch geordnete Sammlung von Beiträgen (Text, Bild, Audio, Video) Werden meist von Einzelpersonen erstellt
  • 64. Technisch einfache Bedienung Weblogs entsprechen der ursprünglichen Intention des Internet: viele Menschen zu AkteurInnen zu machen. Keine besonderen technischen Kenntnisse notwendig Einfachere Bedienung als Content Mangement Systeme (CMS)
  • 65. Interaktivität von Weblogs Hochgradige Vernetzung Diskussion kann auf einem Weblog begonnen und auf einem anderen fortgesetzt werden Kommentarfunktion
  • 66. Arten von Weblogs (Auswahl) Privates Weblog Alltagsberichte, persönliche Erlebnisse Fach-Weblog Diskussion und Austausch von Fachthemen, Erstellung eines digitalen Kompetenzprofils: „create and customize portfolios for academic, career, or personal uses“ Moblog Beiträge von einem mobilen Gerät gepostet; meistens Fotos mit der Handy-Kamera Photoblog Abbildung des Alltags in Fotografien Corporate/Business-Weblog MitarbeiterInnen schreiben im Namen einer Firma zu PR-Zwecken.
  • 67. Motivation: Soziale Vernetzung „ Vor allem aber blogge ich, weil andere Blogger mir antworten können. Man sieht, das andere gleiche oder ähnliche Probleme haben und fühlt sich nicht allein gelassen… “ „ Was auch noch wichtig ist, ist die Hilfsbereitschaft in der Blogosphäre... dadurch erkennt man auch eine Gemeinschaft. Immer wenn jemand ein Problem mit der Technik oder so hat dann wird einfach weitergeholfen... “ „ Ich habe selber eine kurze, intensive, dann aber doch recht schmerzhafte Liebesgeschichte erlebt, wo ich lediglich sagen kann: Da haben mir fremde Leute, fremde LeserInnen sehr geholfen…. “
  • 68. Ziele des Führens eines Weblogs Aufmerksamkeit Reputation durch Authentizität Soziales Kapital durch Vernetzung
  • 69. Effektivität Durch Vernetzung gute Auffindbarkeit durch Suchmaschinen Erstaunlich rasche Reaktionen von anderen Denkbar einfache Möglichkeiten der Publikation z.B. auch über E-mail, Mobiltelefon…
  • 70. Wie komme ich zu einem Weblog Einrichtung bei einem oft kostenlosen Weblog-Dienst: z.B. blogger.com, twoday.net Installation einer Weblog-Software auf dem eigenen Webspace oder Server: z.B. WordPress, Drupal
  • 71. Vorteile & Grenzen Vorteile Schnell, einfach, übersichtlich, chronologisch, schlichtes Layout Weitergabe von Neuigkeiten in regelmäßiger Zeitfolge Diskussion dank der Kommentarfunktion Wissensaustausch Aufbau und Pflege von persönlichen Kontakten Präsentation von eigenen Artikeln und Arbeiten
  • 72. Vorteile & Grenzen Grenzen: themenzentrierte Diskussion besser im Forum , Projektmanagement besser in Groupware Projektpräsentation besser in CMS , kollaboratives Schreiben besser im Wiki
  • 73. Zahlen Weblogs China erwartet bis Ende 2006 60 Mio Weblogs; jede/r zweite Internet-NutzerIn soll bis Jahresende online publizieren http://futurezone.orf.at/it/stories/107754/ 55 Mio November 2006 38,7 Mio Mai 2006 19,5 Mio Oktober 2005 14,2 Mio Sommer 2005 7,8 Mio März 2005
  • 74. AutorInnen von Weblogs Männer und Frauen gleich verteilt Junge Menschen zwischen 18 und 35 Formales Bildungsniveau sehr hoch
  • 75. Beispiele Weblogs www.spreeblick.de www.schockwellenreiter.de www.bildblog.de http://neoliberalismus.twoday.net
  • 76. Beispiele religion.ORF.at macht Konsumenten zu Produzenten http:// religion.orf.at /projekt02/ news /0511/ne051111_webcast_fr.htm http:// www.vimeo.com / http:// www.linz.at / hotspot_Portal /
  • 77. Videoblogs http:// freevlog.org / http:// www.ourmedia.org / http:// video.google.com / http:// www.telekom.at / Content.Node / innovation / highlights / engerwitzdorf.php http:// www.current.tv
  • 78. Weblogs von JournalistInnen http://medienspiegel.ch/ http://www.sixtus.net/ http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/ http://www.florianklenk.com/
  • 79. RSS Bedeutung: R ich S ite S ummary R eally S imple S yndication „Syndication“ bedeutet in diesem Zusammenhang: Verkauf, Vertrieb, Übernahme von Content an/durch andere Medienanbieter Synonym: Newsfeed, RSS-Feed
  • 80. Wie erkennt man einen RSS-Feed?
  • 81.  
  • 82.  
  • 83.  
  • 84. Feedreader, Aggregatoren Online http:// reader.google.com http:// www.bloglines.com / Offline http:// www.awasu.com / http:// www.sharpreader.net / http:// www.bradsoft.com / feeddemon (nicht kostenlos)
  • 85.  
  • 86. Podcasts Audio Programme zum „Downloaden“ und Abspielen auf PCs oder portablen Geräten (z.B.: iPod) Mp3-Format Really Simple Syndication (RSS) „ Podcatching“ Software erforderlich
  • 87. Podcasts-Beispiele http://www.friedrich-witt.de/ http://bzoe-podcast.podspot.de/ http://fm4.orf.at/station/205733/main http://www.spd-podcast.de/ http://poese-puben.de/
  • 88. Wikis Demokratischste Form der Zusammenarbeit im Internet Jeder darf jede Web-Seite verändern. „ Wiki“ heißt auf Hawaiianisch „schnell“ Wikis funktionieren, auch wenn man meinen könnte, dass sie aufgrund des universellen Schreibrechts schnell im Chaos versinken müssten. Wiki wurde 1995 von Ward Cunningham erfunden
  • 89. Einsatzmöglichkeiten von Wikis Gemeinsames Erstellen von Linklisten Texte gemeinsam entwerfen Projekte konzipieren Informationssammlung (-> Wikipedia)
  • 90. Beispiele für Wikis Wikipedia http:// www.wikipedia.org / Web-Site des Wiki-Erfinders http://c2.com Attac Wiki http://wiki.attac.at/ Reise-Wiki http:// www.wikitravel.org
  • 91. Unterscheidung zu Weblogs Wikis nicht chronologisch Inhalte bei Wikis von anderen veränderbar
  • 92. Weitere Anwendungs-möglichkeiten von Social Software (insb. Weblogs) Weblogs in der Bildung Corporate Blogging e-Portfolio
  • 93. Second Life Massive Multiplayer Online Game Welt wird von den „SpielerInnen“ selbst gestaltet 1,5 Mio BewohnerInnen 12.000 Neuanmeldungen täglich 600.000 $ Umsatz täglich
  • 94.  
  • 95.  
  • 96. Wozu? Fundraising-Events Virtuelle Konferenzen, Treffen Unternehmen testen Produkte Musikindustrie
  • 97. Die Zukunft gehört den virtuellen Welten „ Die Zukunft gehört den virtuellen Welten, ihren Gesellschaften und ihrer Wirtschaft. Das ist unaufhaltsam. Wenn es nicht Second Life ist, dann irgendeine andere virtuelle Welt.“ Landschafts-Designer Cezary Ostrowski http://www.focus.de/digital/netguide/online-game_nid_36203.html
  • 98. Das Web der Zukunft? „ Looking at Second Life makes me realize just how much the Web, wonderful and useful as it is, still mimics a print model“ David Kirkpatrick http://money.cnn.com/2006/11/09/technology/fastforward_secondlife.fortune/index.htm
  • 99. Second Life & Medien http://secondlife.reuters.com/ http://www.slnn.com/ http://www.sun.com/aboutsun/media/presskits/secondlife/ http://nwn.blogs.com/nwn/ http://www.sueddeutsche.de/,trt3m2/ kultur / artikel /792/90702/
  • 100. Second Life & Politik Mark Warner, möglicher Präsidentschaftskandidat der Demokraten für 2008 “ In Second Life,” said Warner, “distances and time differences vanish. It will allow us to reach people through a whole new medium. Social technologies can be great tools for political change, and virtual worlds like Second Life might be the next tool for engaging people in the real world democratic process. We want to use Second Life to continue the conversation about the direction of our country. My avatar is also pretty funny looking. That alone makes it worth checking out.”
  • 101. Internetnutzung in Ö. Austrian Internet Monitor http://www.integral.co.at/ Österreichische Webanalyse http://www.oewa.at/ ORF Medienforschung http://mediaresearch.orf.at/
  • 102. Hindernisse Mangelnde Usability, Barrierefreiheit Digital Divide -> 2. digitale Spaltung Überwachung Vorratsdatenspeicherung Kryptographieverbot Biometrie RFID Urheberrecht, Patentrecht Open Source Open Content -> Creative Commons Softwarepatente
  • 103. Beiträge zum Thema Web 2.0 http://www.empulse.de/archives/2005/08/was_ist_eigentl_1.html#more http://de.wikipedia.org/wiki/Weblog Schmidt, Jan: Praktiken des Bloggens, Strukturierungsprinzipien der Online-Kommunikation am Beispiel von Weblogs, Abschlußbericht zum Forschungsaufenthalt am „Zentrum für Neue Medien“ der Donau-Universität Krems (Österreich) 01.01.2005 bis 30.04.2005, Forschungsstelle „Neue Kommunikationsmedien“ an der Universität Bamberg
  • 104. Weitere Artikel zum Thema Google http://www.heise.de/tp/r4/artikel/12/12187/1.html http://www.heise.de/newsticker/meldung/59709%20target= Social Software http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200104,300443,923120/grid_id/0/artpage/1/SH/0/depot/0/index.html Weblogs und Politik http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/bundestagswahl05/weblogstudieabold050922.shtml http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/wahlkampf_blogosphere050525.shtml?link=550 Weblogs als Mittel der Kommunikation zwischen Politik und Bürgern – Neue Chancen für E-Demokratie? http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B5_2005_Coenen_a.html http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B5_2005_Coenen.pdf Digital Divide http://www.politik-digital.de/edemocracy/wissensgesellschaft/klassengesellschaft.shtml Internetzukunft http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21889/1.html Citizen Journalism http://www.webwatching.info/
  • 105. Weitere Artikel zum Thema Web 2.0 und politische Kommunikation http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/web20/cokpueweb20undpolitKommunikation051222.shtml
  • 106. Persönliche Links zum Thema http:// del.icio.us / davidro / kfj http://del.icio.us/davidro/citizenjournalism http://del.icio.us/davidro/politik
  • 107. Kontakt Mag. David Röthler Maria-Cebotari-Str. 69, A-5020 Salzburg, Austria Mobile +43- 664 2139427 Skype: d.roethler [email_address] politik.netzkompetenz.at blog.netzkompetenz.at http://del.icio.us/davidro