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Weil ich...
Warum bloggen?
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Zum Spaß                                                                          74,4 %
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Was bloggen?
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Berichte, Episoden, Anekdoten aus meinem Privatleben                                     76 %
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Weblogs und
Öffentlichkeiten
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„Medienrevolution“

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medial, manifest
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Weblogs und
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Wissensmanagement
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    Zettelkasten“

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Weblogs in der
Wissenschafts-
kommunikation
Weblog-Praktiken




           (Schmidt 2006)
Informationsmanagement

• „Elektronischer Zettelkasten“
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Identitätsmanagement

• Reputation aufbauen – jenseits der
  klassischen Kanäle

• Themen besetzen
• Sichtbarkeit und Komm...
Wissenskommunikation
Netzwerkmanagement

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•   Themen-Netzwerke

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Netzwerke




       (Benedikt Köhler, Blogging Science)
Weiterführende Literatur
Jan Schmidt. 2006. Weblogs – eine kommunikationssoziologische Studie.
Konstanz: UVK

Christian Ka...
2008 09 Fraunhofer Weblogs Kurz
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2008 09 Fraunhofer Weblogs Kurz

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Vortrag auf Workshop der PR-Leute des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik. Berlin, 25.09.2008.

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2008 09 Fraunhofer Weblogs Kurz

  1. 1. Weblogs Auswirkungen auf Öffentlichkeiten, PR und Wissenschaft Christian Katzenbach Wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft Workshop des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik Berlin, 25.09.2008
  2. 2. Weblogs - was ist das?
  3. 3. [Screenshots]
  4. 4. Also: Was sind Weblogs?
  5. 5. Infrastruktur zur Publikation von Inhalten
  6. 6. Infrastruktur zur Publikation von Inhalten
  7. 7. Infrastruktur zur Publikation von Inhalten * einfach Inhalte ins Netz
  8. 8. Infrastruktur zur Publikation von Inhalten * einfach Inhalte ins Netz * Kommentare
  9. 9. Infrastruktur zur Publikation von Inhalten * einfach Inhalte ins Netz * Kommentare * Permalinks
  10. 10. Infrastruktur zur Publikation von Inhalten * einfach Inhalte ins Netz * Kommentare * Permalinks * Trackbacks
  11. 11. Warum bloggen? (N=1236) Zum Spaß 74,4 % Weil ich gerne schreibe 68,4 % Um eigene Ideen und Erlebnisse für mich festzuhalten 65,5 % Um mich mit anderen über Ideen/Erlebnisse auszutauschen 48,8 % Um mir Gefühle von der Seele zu schreiben 41 % Um mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben 39,2 % Um mein Wissen zu einem Thema anderen zugänglich zu machen 39,1 % Um mich selbst im Internet darzustellen 36,4 % Um neue Kontakte zu knüpfen 30,5 % Aus beruflichen Gründen 16,3 % Aus anderen Gründen 6,6 % Eig. Darstellung, nach Zahlen von Schmidt et al. 2006
  12. 12. Warum bloggen? (N=1236) Zum Spaß 74,4 % Weil ich gerne schreibe 68,4 % Um eigene Ideen und Erlebnisse für mich festzuhalten 65,5 % Um mich mit anderen über Ideen/Erlebnisse auszutauschen 48,8 % Um mir Gefühle von der Seele zu schreiben 41 % Um mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben 39,2 % Um mein Wissen zu einem Thema anderen zugänglich zu machen 39,1 % Um mich selbst im Internet darzustellen 36,4 % Um neue Kontakte zu knüpfen 30,5 % Aus beruflichen Gründen 16,3 % Aus anderen Gründen 6,6 % Eig. Darstellung, nach Zahlen von Schmidt et al. 2006
  13. 13. Was bloggen? (N=1236) Berichte, Episoden, Anekdoten aus meinem Privatleben 76 % Eigene Bilder oder Fotos 73,9 % Links zu „Fundstücken“ im Netz mit eigenem Kommentar 70 % Artikel zu Filmen, Büchern und/oder Musik 49,4 % Artikel zu meinen Hobbies 49,3 % Berichte, Episoden, Anekdoten aus meinem Arbeitsleben 45,1 % Artikel über Ereignisse oder Themen aus meiner Stadt/meiner Region 41,5 % Artikel zu beruflichen, schulischen oder studienbezogenen Themen 41,4 % Artikel zu aktuellen politischen Themen 35,7 % Gedichte, Liedtexte, Kurzgeschichten 31,6 % Berichte, Episoden, Anekdoten aus Studium oder Schulea) 30,8 % Eig. Darstellung, nach Zahlen von Schmidt et al. 2006
  14. 14. Was bloggen? (N=1236) Berichte, Episoden, Anekdoten aus meinem Privatleben 76 % Eigene Bilder oder Fotos 73,9 % Links zu „Fundstücken“ im Netz mit eigenem Kommentar 70 % Artikel zu Filmen, Büchern und/oder Musik 49,4 % Artikel zu meinen Hobbies 49,3 % Berichte, Episoden, Anekdoten aus meinem Arbeitsleben 45,1 % Artikel über Ereignisse oder Themen aus meiner Stadt/meiner Region 41,5 % Artikel zu beruflichen, schulischen oder studienbezogenen Themen 41,4 % Artikel zu aktuellen politischen Themen 35,7 % Gedichte, Liedtexte, Kurzgeschichten 31,6 % Berichte, Episoden, Anekdoten aus Studium oder Schulea) 30,8 % Eig. Darstellung, nach Zahlen von Schmidt et al. 2006
  15. 15. Trackbacks Link ? Link
  16. 16. Trackbacks Link Trackback ? Link Link k (Ping) Trackbac Trackback (Link)
  17. 17. Trackbacks Links
  18. 18. Trackbacks Links Trackbacks
  19. 19. Trackbacks Links Trackbacks Unterstützen Vernetzung und Anschlusskommunikation
  20. 20. Trackbacks Links Trackbacks
  21. 21. RSS-Feeds • Abonnieren der Einträge • Übersicht über viele Quellen • Persönliches Medienrepertoire • Verstetigung der Kommunikation
  22. 22. RSS-Feeds • Abonnieren der Einträge • Übersicht über viele Quellen • Persönliches Medienrepertoire • Verstetigung der Kommunikation
  23. 23. RSS-Feeds • Abonnieren der Einträge • Übersicht über viele Quellen • Persönliches Medienrepertoire • Verstetigung der Kommunikation
  24. 24. RSS-Feeds • Abonnieren der Einträge • Kontinuität und Bindung Übersicht über viele Quellen • Persönliches Medienrepertoire • Verstetigung der Kommunikation
  25. 25. Weblogs • Websites • Einfache Publikation von Inhalten • Chronologisch • Kommentare und Trackbacks • RSS
  26. 26. Weblogs und Öffentlichkeiten
  27. 27. Weblogs und Öffentlichkeiten „Medienrevolution“ „Strukturwandel von Öffentlichkeit“
  28. 28. Weblogs und Öffentlichkeiten „Medienrevolution“ „Klowände des Internet“ „Strukturwandel von „99% der Weblogs sind Müll“ Öffentlichkeit“
  29. 29. Öffentlichkeit Ö̈ffentlichkeit lässt sich [...] als ein Netzwerk für die Kommunikation von Inhalten und Stellungnahmen, also von Meinungen beschreiben; dabei werden die Kommunikationsflüsse so gefiltert und synthetisiert, dass sie sich zu themenspezifisch gebündelten öffentlichen Meinungen verdichten. (Habermas1992: 436)
  30. 30. Ebenen von Öffentlichkeiten Jarren/Donges 2002, nach Gerhards/Neidhardt 1991
  31. 31. Weblogs und Öffentlichkeiten • „The gates come down“ • Jeder kann sich medial äußern (Tsunami, Anschläge in London) • Vom Gatekeeping zum Gatewatching
  32. 32. Persönliche Öffentlichkeiten
  33. 33. Persönliche Öffentlichkeiten (N=1236) Berichte, Episoden, Anekdoten aus meinem Privatleben 76 % Eigene Bilder oder Fotos 73,9 % Links zu „Fundstücken“ im Netz mit eigenem Kommentar 70 % Artikel zu Filmen, Büchern und/oder Musik 49,4 % Artikel zu meinen Hobbies 49,3 % Berichte, Episoden, Anekdoten aus meinem Arbeitsleben 45,1 % Artikel über Ereignisse oder Themen aus meiner Stadt/meiner Region 41,5 % Artikel zu beruflichen, schulischen oder studienbezogenen Themen 41,4 % Artikel zu aktuellen politischen Themen 35,7 % Gedichte, Liedtexte, Kurzgeschichten 31,6 % Berichte, Episoden, Anekdoten aus Studium oder Schulea) 30,8 %
  34. 34. Persönliche Öffentlichkeiten • Alltag und Privates werden medial verhandelt • Lebenswelten geteilt • Bildung von Gemeinschaften (nach Interessen und Kompetenzen)
  35. 35. Persönliche Öffentlichkeiten medial, manifest Weblogs Massenmedien Veranstaltungen Encounter Cafés, Büros direkt, flüchtig persönlich Relevanz gesellschaftlich
  36. 36. Persönliche Öffentlichkeiten medial, manifest Weblogs Massenmedien Blogs ermöglichen Anschlusskommunikation – auch in massenmediale Arenen hinein Veranstaltungen Encounter Cafés, Büros direkt, flüchtig persönlich Relevanz gesellschaftlich
  37. 37. [Screenshots]
  38. 38. Weblogs und Öffentlichkeiten • Kleine Öffentlichkeiten entstehen • Im Zentrum: Themen und Personen, nicht gesellschaftliche Relevanz • Steigern Möglichkeiten zur Anschlusskommunikation enorm • Blogosphäre mit eigenen Filter- und Selektions-Mechanismen
  39. 39. Weblogs und PR
  40. 40. Der Geist ist aus der Flasche – lerne mit ihm umzugehen
  41. 41. Corporate Weblogs • Einfaches Publikationsinstrument • Direkter Dialog mit Stakeholdern – keine Vermittler notwendig • Neue Formate (jenseits der PM) • Wichtig: Authenzität
  42. 42. Blog-Monitoring • Gespräche finden jetzt im medialen Raum statt • Chance und Risiken • Issues Management
  43. 43. Wissensmanagement • „Elektronischer Zettelkasten“ • Info organisieren - für sich sebst und andere • Informelles Wissen kodifizieren • Kommunikationsmedium • Gemeinschaftsbildung
  44. 44. Weblogs in der Wissenschafts- kommunikation
  45. 45. Weblog-Praktiken (Schmidt 2006)
  46. 46. Informationsmanagement • „Elektronischer Zettelkasten“ • Persönliche Lernjournale • Kommunikation nach außen • Wissensmanagement in Instituten • Experten identifizieren
  47. 47. Identitätsmanagement • Reputation aufbauen – jenseits der klassischen Kanäle • Themen besetzen • Sichtbarkeit und Kommunikation nach außen
  48. 48. Wissenskommunikation
  49. 49. Netzwerkmanagement • Aufbau von Kontakten • Themen-Netzwerke • Feedback und Austausch
  50. 50. Netzwerke (Benedikt Köhler, Blogging Science)
  51. 51. Weiterführende Literatur Jan Schmidt. 2006. Weblogs – eine kommunikationssoziologische Studie. Konstanz: UVK Christian Katzenbach. 2008. Weblogs und ihre Öffentlichkeiten. Motive und Strukturen der Kommunikation im Web 2.0. München: R. Fischer. Zerfaß/Welker/Schmidt (Hrsg.). 2008. Kommunikation und Partizipation im Social Web. 2 Bände. Köln: Halem. und: Weblog „Wissenswerkstatt“, http://www.wissenswerkstatt.net Kontakt Christian Katzenbach FU Berlin – Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft Garystr, 55, 14195 Berlin christian.katzenbach@fu-berlin.de http://katzenbach.info

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