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Social TV - Auf dem Weg zu einem neuen "multi-billion dollar business"?

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Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Media Future - Trends, Prognosen, Visionen", Hannover, 12. Januar 2012. http://bit.ly/x8WxOz

Veröffentlicht in: Wirtschaft & Finanzen
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Social TV - Auf dem Weg zu einem neuen "multi-billion dollar business"?

  1. 1. SOCIAL TV – AUF DEM WEG ZUEINEM NEUEN »MULTI-BILLIONDOLLAR BUSINESS«?Professor Dr. Beate Schneider DrChristopher Buschow, M.A.Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannoverin Kooperation mit MediaCom Agentur für Media-Beratung GmbHDo, 12.01.2012, 17 UhrVortragsreihe „Media F tV t ih M di Future – T d P Trends, Prognosen, Vi i Visionen“ “
  2. 2. 52 Prozent der Deutschen (14-49 J.) surfenwährend des Fernsehens – aber wo und warum? IP Deutschland/ TNS Emnid DigitalBarometer (Erhebung: November 2011), Basis: TV-Zuschauer 14-49 Jahre, n= 895 Frage: 2011) Jahre 895. „Kommt es bei Ihnen vor, dass Sie fernsehen und gleichzeitig im Internet surfen bzw. e-mailen? Welche Geräte nutzen Sie dann, um im Internet zu surfen?“ Quelle: http://www.tns-emnid.com/presse/pdf/presseinformationen/Digitalbarometer_Herbst_2011.pdfSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 2
  3. 3. Smart TV HbbTV Connected TV Internet TV Social TV Hybrid H b id TV Interactive TV Net TVSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 3
  4. 4. Social TV: Worum geht es? (1)„Unter Social TV wird ein Anwendungssystem verstanden, das zwei g yoder mehrere räumlich getrennte Zuschauer in die Lage versetzt, sichüber ein gemeinsames Audio-Video-Angebot mittels eineselektronischen K l kt i h Kommunikationskanals zu verständigen.“ ik ti k l tä di “ (Schatter 2010, S. 75)Mögliche Systematisierung anhand von: Device vs. Plattform One-Screen s Second-Screen One Screen vs. Second Screen Öffentlich vs. Privat Synchron vs. AsynchronSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 4
  5. 5. Social TV: Worum geht es? (2) Quelle: Hansen (2011); c‘t 2011, 19, S. 87 © Heise Medien Gruppe GmbH & Co. KGSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 5
  6. 6. (Quelle: Gartner, 2011)Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 6
  7. 7. (Quelle: Gartner, 2011)Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 7
  8. 8. “We think that social media meets television is the next big thing […] Whoever figures it out, will be the next out Steve Jobs of this generation.” Ynon Kreiz former CEO of Endemol Kreiz, Quelle: http://www.lostremote.com/2011/01/26/social-tv-is-going-to-be-huge-says-endemol-ceo/Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 8
  9. 9. Agenda(1) Das soziale Erlebnis Fernsehen: gestern – heute – morgen(2) Empirische Einblicke: Was zeichnet Social TV aus?  Showcases und B t P ti B i i l Sh d Best-Practice-Beispiele  Stand der Forschung: Ausgewählte Erkenntnisse vorliegender Studien  Forschungsgruppe „Social TV“ am IJK(3) Ausblick: Auf dem Weg zu einem „multi-billion dollar business“?Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 9
  10. 10. Agenda(1) Das soziale Erlebnis Fernsehen: gestern – heute – morgen(2) Empirische Einblicke: Was zeichnet Social TV aus?  Showcases und B t P ti B i i l Sh d Best-Practice-Beispiele  Stand der Forschung: Ausgewählte Erkenntnisse vorliegender Studien  Forschungsgruppe „Social TV“ am IJK(3) Ausblick: Auf dem Weg zu einem „multi-billion dollar business“?Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 10
  11. 11. Das soziale Erlebnis Fernsehen:ggestern – heute – morgen g Fernsehstuben (um 1935)  Gemeinsamer Fernsehversuchsbetrieb ähnlich dem Kino Couch TV: „Lagerfeuereffekt Lagerfeuereffekt“  Fehleinschätzung: Kritik am Fernsehen als isolierendes, unsoziales Erlebnis  Fernsehbegleitende Kommunikation (exempl. Hepp 1998; Klemm 2000) Public Viewing  z. B. zur WM 2006 oder als „Co-Viewing-Partys“Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 11
  12. 12. Das soziale Erlebnis Fernsehen:ggestern – heute – morgen g Fernsehen gemeinsam insgesamt: 61% n = 960 (14-49 Jahre) | Angaben in Prozent; Frage: „ Was schätzen Sie: Zu wie viel Prozent schauen Sie ...“ (Quelle: SevenOneMedia & mindline 2011 , S.16)Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 12
  13. 13. Das soziale Erlebnis Fernsehen:gestern – heute – morgeng gSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 13
  14. 14. Agenda(1) Das soziale Erlebnis Fernsehen: gestern – heute – morgen(2) Empirische Einblicke: Was zeichnet Social TV aus?  Showcases und Best-Practice-Beispiele Sh dB tP ti B i i l  Stand der Forschung: Ausgewählte Erkenntnisse vorliegender Studien  Forschungsgruppe „Social TV“ am IJK(3) Ausblick: Auf dem Weg zu einem „multi-billion dollar business“?Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 14
  15. 15. Social Network Twitter: TV-Inhalte als wichtig(st)eTriebfeder für Kommunikation Quelle: http://twitter.com/#!/twittercomms/status/108285017792331776Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 15
  16. 16. Der X-Factor-Effekt: fast 2% des gesamten Twitter- Traffics am Sonntag und Montag Abend g gQuelle: Gary Hayes http://www.slideshare.net/hayesg31/social-tv-gamification-of-and-inspiring-the-stories-of-tomorrow Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 16
  17. 17. …und in Deutschland? „Wir haben f t Wi h b festgestellt, dass i t llt d in der Werbepause die Server der Social Networks zu rauchen anfangen, anfangen weil viele Zuschauer online gehen. Das wollen wir für unsere Angebote nutzen.“ Arnd Benninghoff, V it A dB i h ff Vorsitzender d der Geschäftsführung von ProSiebenSat.1 DigitalQuelle: http://www internetworld de/Heftarchiv/2011/Ausgabe 13 2011/Wir setzen auf Social TV http://www.internetworld.de/Heftarchiv/2011/Ausgabe-13-2011/Wir-setzen-auf-Social-TVSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 17
  18. 18. Fallbeispiel: „The Voice of Germany“ (Pro7/Sat.1) 5,21 Millionen Zuschauer Bestwert von 30,9 Prozent bei den 14- bis 49- Jährigen Social-TV-Applikation “The Voice of Germany Connect” (Platz 49 der kostenlosen iPhone- ( Apps) Twitter-Hashtag #voice A Ausser X i N id h b alle J Xavier Naidoo haben ll Juroren ein i Twitter-Konto, auch viele Kandidaten sind dort aktiv HbbTV P l 20 000 Visits pro S d HbbTV-Portal: 20.000 Vi i Sendung 3,5 Millionen Video Views und knapp 10 Millionen Page Impressions im WWW Facebook: 4000 aktive Nutzer pro Monat © ProSieben/Sat.1Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 18
  19. 19. „Der Facebook-Manager für Strategic Media PartnershipsAndy Mitchell betonte bereits Anfang Juli 2011 diewachsende Bedeutung von sozialen Programmführernund erklärte Facebook mit seinen aktuell mehr als 1,65Milliarden Likes für Serien und TV-Shows zum idealenProgramm-Empfehlungsdienst…“ Quelle: http://socialtvnews tumblr com/post/9663894650/facebook-entwickelt-sich-zum-streaming-portal-socialtv http://socialtvnews.tumblr.com/post/9663894650/facebook entwickelt sich zum streaming portal socialtv http://www.ijk.hmtm-hannover.de
  20. 20. Zwei Entwicklungslinien für Social TV: One Screen vs Second Screen One-Screen vs. Second-Screen es creen-Device vices en-Dev cond-Sc e-Scree One SecSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 20
  21. 21. Zwei Entwicklungslinien für Social TV: One Screen vs Second Screen One-Screen vs. Second-Screen es creen-Device vices en-Dev cond-Sc e-Scree One SecSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 21
  22. 22. Quelle: Samsung http://samsung.de/de/microsites/smarttv/images/feat_socailtv.jpgSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 22
  23. 23. One-Screen –Beispiel: „ p „Samsung SmartTV“ g  Ausgewählte Samsung Fernseher ( Smart TV“) lassen sich („Smart TV ) mittlerweile mit Samsung-Handys und -Tablets steuern  „One-Screen -Lösung: Tweets zur laufenden Sendungen One Screen“ Lösung: werden parallel zum Fernsehbild angezeigt Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 23
  24. 24. Folgen: Samsungs „Free the TV Challenge“ Quelle: http://www.freethetvchallenge.com/Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 24
  25. 25. Folgen: Spekulationen über TV-Geräte von Apple US-Analyst erwartet Markteinstieg in 2012: Sprach- und Gestensteuerung? Bislang nur Set-Top-Box als Nebengeschäft Steve Jobs: “It will have the simplest user It interface you could imagine. I finally cracked it.” (gegenüber dem Autor seiner Biographie, zit. n. The Daily, 2011) Quelle: http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204791104577106531093742246.htmlSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 25
  26. 26. Quelle: http://www.goldmedia.com/uploads/media/Chart_Internetfaehige_Geraete_Goldmedia_web.JPGSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 26
  27. 27. Zwei Entwicklungslinien für Social TV: One Screen vs Second Screen One-Screen vs. Second-Screen es creen-Device vices en-Dev cond-Sc e-Scree One SecSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 27
  28. 28. Zwei Entwicklungslinien für Social TV: One Screen vs Second Screen One-Screen vs. Second-Screen es creen-Device vices en-Dev cond-Sc e-Scree One SecSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 28
  29. 29. Check-In-Services Audio Recognition TechnologySocial Network Sites Future Trends Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 29
  30. 30. “…Its strategic. These days, everyone watches TV with another screen on. With IntoNow (re-branded as Yahoo TV?) Yahoo will be able to build specific media experiences around the TV shows its users are watching. That means Yahoo will have as good of a shot as anybody at b i on th t second screen at any given ti b d t being that d t i time. W We imagine it wont be too hard selling ads in that space. Yahoo sells brand advertising to big mainstream audiences. TV shows attract big mainstream audiences. Y h can j t pitch th b d th t b i t di Yahoo just it h the brands that bought ht the TV shows its users are watching.” Quelle: http://www businessinsider com/yahoo paid 20 million for a 12 week old company and it was a brilliant move 2011 4 http://www.businessinsider.com/yahoo-paid-20-million-for-a-12-week-old-company-and-it-was-a-brilliant-move-2011-4Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 30
  31. 31. Agenda(1) Das soziale Erlebnis Fernsehen: gestern – heute – morgen(2) Empirische Einblicke: Was zeichnet Social TV aus?  Showcases und B t P ti B i i l Sh d Best-Practice-Beispiele  Stand der Forschung: Ausgewählte Erkenntnisse vorliegender Studien  Forschungsgruppe „Social TV“ am IJK(3) Ausblick: Auf dem Weg zu einem „multi-billion dollar business“?Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 31
  32. 32. 52 Prozent der Deutschen (14-49 J.) surfenwährend des Fernsehens – aber wo und warum? IP Deutschland/ TNS Emnid DigitalBarometer (Erhebung: November 2011), Basis: TV-Zuschauer 14-49 Jahre, n= 895 Frage: 2011) Jahre 895. „Kommt es bei Ihnen vor, dass Sie fernsehen und gleichzeitig im Internet surfen bzw. e-mailen? Welche Geräte nutzen Sie dann, um im Internet zu surfen?“ Quelle: http://www.tns-emnid.com/presse/pdf/presseinformationen/Digitalbarometer_Herbst_2011.pdfSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 32
  33. 33. Erkenntnisse zur Fernseh-Parallelnutzung Das Internet wird insgesamt am vielfältigsten genutzt Konvergente Nutzung von Fernsehen und Internet ist faktisch (noch) kaum vorhanden Radio und Fernsehen werden nach wie vor überwiegend exklusiv genutzt, genutzt aber: Personen mit überdurchschnittlicher Parallelnutzung nutzen vor allem die Kombinationen Radio & Internet und Fernsehen & Internet sehr stark Das Nebeneinander von Fernsehen und Internet ist besonders in der Altersgruppe 14-29 stark ausgeprägt „Social interaction around TV is spreading online > 40% use social Social online, media from the TV sofa.“ (Ericsson Consumer Lab 2011, S. 55)Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 33
  34. 34. Devices für eine ParallelnutzungIP Deutschland/ TNS Emnid DigitalBarometer (Erhebung: November 2011) Basis: TV Zuschauer 14-49 Jahre, die zumindest selten 2011), TV-Zuschauer 14 49 Jahrebeim Fernsehen im Internet surfen, n= 468. Frage: „Welche Geräte nutzen Sie dann, um im Internet zu surfen?“Quelle:http://www.tns-emnid.com/presse/pdf/presseinformationen/Digitalbarometer_Herbst_2011.pdfSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 34
  35. 35. Nielsen: “iPad users spend most time in front of TV” [common “situational use”] Quelle: http://www.lostremote.com/2011/05/20/ipad-users-spend-most-time-in-front-of-tvSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 35
  36. 36. Welchen Einfluss haben verschiedene Formate aufdie Kommunikation im Social-TV-Umfeld? „Having exposed paticipants to various content genres, we f t t found th t [ ] th t d that […] the type of TV content has a significant influence on communication communication“ Schatz, Baillie, Fröhlich & Egger (2008), S. 2Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 36
  37. 37. Parallelnutzung nach FormatgenreIP Deutschland/ TNS Emnid DigitalBarometer (Erhebung: November 2011), Basis: Erw. 14-49 Jahre mit Parallel-Nutzung oft/ sehr oft, n=145.145 Frage: „Wie oft kommt es vor, dass Sie die folgenden Arten von Fernsehsendungen schauen und dabei gleichzeitig auch im Internet Wie vorsurfen? Wie ist das mit ...“ Quelle: http://www.tns-emnid.com/presse/pdf/presseinformationen/Digitalbarometer_Herbst_2011.pdf Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 37
  38. 38. UK: Interaktion mit Content variiert Soap Operas sind die am meisten verfolgten TV-Programme auf Twitter, v.a. kontinuierliche, konstante hohe Kommentierung, persönliche Interaktion mit den Charakteren und ihren Handlungen Nachrichten-Sendungen und Reportagen finden sehr unterschiedlich Beachtung: Mit steigender Brisanz des Themas steigt auch die Tweet- Häufigkeit – gerade politische Themen provozieren Diskurse auf Twitter Auch Filme, insbesondere Blockbuster, werden regelmäßig auf Twitter kommentiert – dies ist jedoch sehr stark abhängig von Genre und Format Sport-Events: Zentrale Spielhighlights erfahren besondere Aufmerksamkeit (Der Super-Bowl 2011 generierte z.T. mehr als 4.000 Tweets pro Sekunde) Show- und Liveformate wie die Oscar-Nacht generieren regelmäßig sehr hohe Tweet-Zahlen (Während der Oscars twitterten 388.717 Nutzer 1.269.970 1 269 970 Nachrichten) Quelle: http://bit.ly/h2bxtiSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 38
  39. 39. Agenda(1) Das soziale Erlebnis Fernsehen: gestern – heute – morgen(2) Empirische Einblicke: Was zeichnet Social TV aus?  Showcases und B t P ti B i i l Sh d Best-Practice-Beispiele  Stand der Forschung: Ausgewählte Erkenntnisse vorliegender Studien  Forschungsgruppe „Social TV“ am IJK(3) Ausblick: Auf dem Weg zu einem „multi-billion dollar business“?Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 39
  40. 40. Forschungsprojekt am IJK Forschungsteam „Social-TV-Inhalte“  Wie stellt sich der Austausch über TV-Inhalte in sozialen Netzwerken TV Inhalte in Deutschland dar?  Über welche Genres und Formate wird sich (vermehrt) ausgetauscht?  Welche Formen der Äußerungen gibt es im fernsehbegleitenden Kontext in sozialen Netzwerken? Forschungsteam „Future Trends“  Welche Trends sehen verschiedene Expertengruppen ( p g pp (u.a. TV- Sender, Hardware-Hersteller, Blogger, Journalisten, Entrepreneure, Lead User) für die Zukunft von Social-TV-Angeboten? Kooperation mit MediaCom Agentur f Media-Beratung G C für GmbHSchneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 40
  41. 41. Agenda(1) Das soziale Erlebnis Fernsehen: gestern – heute – morgen(2) Empirische Einblicke: Was zeichnet Social TV aus?  Showcases und B t P ti B i i l Sh d Best-Practice-Beispiele  Stand der Forschung: Ausgewählte Erkenntnisse vorliegender Studien  Forschungsgruppe „Social TV“ am IJK(3) Ausblick: Auf dem Weg zu einem „multi-billion dollar business“?Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 41
  42. 42. Ausblick: Social TV für Fernsehsender undHardware-Herstelller „Markenpflege“ etablierter Anbieter Erfolgsmessung bestehender Programme Online „Testbed“ für neue Formate Neuer Di t ib ti N Distributionskanal fü S d k l für Sendungen Kundenbindung durch Interaktion und Partizipation Vielfältige neue Werbeformate »multi-billion dollar business«?Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 42
  43. 43. Ausblick: Social TV für Werbung und MarketingZu welchen Shows twittern„Mountain Dew“-Trinker? © Ad Age / Quelle: http://adage.com/article/the-media-guy/social-tv/229845/ Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 43
  44. 44. 10 Expertenvorhersagen für Social TV in 20121. Die Zahl der Social TV-Start-Ups wird sich verdoppeln2. Twitter wird seine Verknüpfung mit TV weiter stärken3. Der Kampf um den Second-Screen kommt in die heiße Phase4. Facebook wird die sozialen Empfehlungsdienste für TV ausbauen p g5. Fernsehgeräte wird selber in Sendungen einchecken können6. Das Stellenprofil des Social-TV-Producers entsteht p7. Es wird eine Fülle an neuer Apps erscheinen8. Google TV startet einen zweiten – erfolgreichen (?) – Anlauf9. Die Fernbedienung kommt aus der Mode10. Soziale Empfehlungen werden auch auf TV-Geräten wichtiger Quelle: http://www.lostremote.com/2011/12/30/1-predictions-for-social-tv-in-2012/Schneider/Buschow,Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 44
  45. 45. Literaturverzeichnis Ericsson Consumer Lab (Hrsg.) (2011). TV & Video 2011. Consumer Trends. Global Version. Gartner (2011). Der Gartner Hype Cycle 2011. Zugriff am unter 28.11.2011 unter p g yp y http://www.wollmilchsau.de/der-gartner-hype-cycle-2011/ Hansen, S. (2011). Schlau-TV. Intelligente Fernseher sollen das Wohnzimmer erobern. c’t, o.J. (19), 86-90. Hepp, A. (1998). Fernsehaneignung und Alltagsgespräche. Fernsehnutzung aus der Perspektive der Cultural Studies. Wiesbaden: Westdeutscher. Klemm, M. (2000). Zuschauerkommunikation. Formen und Funktionen der alltäglichen kommunikativen Fernsehaneignung. Frankfurt am Main: Peter Lang. Schatter, G. (2010).Techniken der gemeinschaftlichen Medienrezeption. Hintergrund Anspruch und Tendenzen des Social TV In 13 Buckower Mediengespräche: Die Bedeutung der TV. 13. Unterhaltungsmedien für die Konstruktion des Politikbildes. München: Kopaed (S. 67-77). Schatz, R., Baillie, L., Fröhlich, P. & Egger, S. (2008). Getting the Couch Potato to Engage in Conversation: Social TV in a Converging Media Environment. Workshop at EuroITV’2008, Salzburg, Austria , July 2-4, 2008. y , SevenOne Media & mindline (Hrsg.) (2011, Juni). Soziale Medien in der Ich-Gesellschaft? Ergebnisse einer Repräsentativbefragung. The Daily (Hrsg.) (2011). Siri tells us our future. Zugriff am 29.11.2011 unter http://www.thedaily.com/page/2011/10/27/102711 biz siri col 1 2/ http://www.thedaily.com/page/2011/10/27/102711-biz-siri-col-1-2/Schneider/Buschow, Social TV, 12.01.2012 http://www.ijk.hmtm-hannover.de 45

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