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Sozialpolitik
Begriffsklärung: Sozialpolitik im weiteren Sinne <ul><li>Schutz gegen Risken der Überlastung des Einzelnen </li></ul><ul><...
Begriffsklärung: Sozialpolitik im engeren Sinne <ul><li>Alter </li></ul><ul><li>Arbeitslosigkeit </li></ul><ul><li>Invalid...
Machtressourcentheorie <ul><li>Machtressourcen von gesellschaftlichen Gruppen mit entgegengesetzten wirtschaftlichen und s...
Machtressourcentheorie <ul><li>Interessengruppen haben kein Interesse an der Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Reich...
Parteiendifferenz-These <ul><li>Parteipolitische Färbung von Legislative und Exekutive macht großen Unterschied bei Output...
Goesta Esping-Andersen: Powerressourcenansatz <ul><li>2 Hauptmachtressourcen: Kapital und Recht der politischen Betätigung...
Liberaler Wohlfahrtsstaat <ul><li>Limitierte Sozialleistungen für Niedriglohngruppen </li></ul><ul><li>Ermunterung private...
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Politisch-Institutionelle Theorien <ul><li>Prägung des politischen Handelns und der Ergebnisse der Staatstätigkeit durch i...
Internationale Hypothese <ul><li>Sozialpolitische Praxis wird von externen Kräften bestimmt/beeinflusst </li></ul><ul><li>...
Dänemark: Wahlen 2005 (179 Sitze)
Sozialleistungsquoten in % BIP
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Theorien: Sozialpolitik

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Theorien: Sozialpolitik

  1. 1. Sozialpolitik
  2. 2. Begriffsklärung: Sozialpolitik im weiteren Sinne <ul><li>Schutz gegen Risken der Überlastung des Einzelnen </li></ul><ul><li>Verminderung von Ungleichheit </li></ul><ul><li>Unterstützung der Selbstregulierungsfähigkeit </li></ul><ul><li>Streben nach Vollbeschäftigung </li></ul><ul><li>(Manfred G. Schmidt) </li></ul>
  3. 3. Begriffsklärung: Sozialpolitik im engeren Sinne <ul><li>Alter </li></ul><ul><li>Arbeitslosigkeit </li></ul><ul><li>Invalidität/Unfall </li></ul><ul><li>Krankheit </li></ul><ul><li>Familienpolitische Lasten </li></ul><ul><li>(Bildung) </li></ul><ul><li>(Wohnen) </li></ul><ul><li>Sozialpolitik im engeren Sinne = Sicherung gegen die Risken einer arbeitsteiligen Gesellschaft </li></ul>
  4. 4. Machtressourcentheorie <ul><li>Machtressourcen von gesellschaftlichen Gruppen mit entgegengesetzten wirtschaftlichen und sozialen Interessen </li></ul><ul><li>Messgrößen: Organisationskraft, „Kampfkraft“ (Mobilisierungsfähigkeit), (außer)parlamentarische Präsenz, Regierungsbeteiligung </li></ul>
  5. 5. Machtressourcentheorie <ul><li>Interessengruppen haben kein Interesse an der Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Reichtums, sondern streben Umverteilung zu ihren Gunsten an </li></ul><ul><li>Soziale Ungleichheit wird gesenkt durch: </li></ul><ul><li>Geeinte Gewerkschaften mit hohem Organisationsgrad </li></ul><ul><li>Hohe Stimmen- und Kabinettsanteile „linker“ Parteien </li></ul><ul><li>Kooperation von Gewerkschaften mit Linksparteien </li></ul>
  6. 6. Parteiendifferenz-These <ul><li>Parteipolitische Färbung von Legislative und Exekutive macht großen Unterschied bei Output und Outcome </li></ul><ul><li>„ Ansteckungseffekte“ (Oppositionsparteien und kleinere Regierungsparteien) </li></ul><ul><li>Erklärt Unterschiede zwischen Gliedstaaten </li></ul><ul><li>„ marktgesteuerter Kapitalismus“: USA, Irland, Australien, Neuseeland </li></ul>
  7. 7. Goesta Esping-Andersen: Powerressourcenansatz <ul><li>2 Hauptmachtressourcen: Kapital und Recht der politischen Betätigung </li></ul><ul><li>Parteipolitische Zusammensetzung von Regierungen </li></ul><ul><li>Anzahl der Parlamentsitze linker Parteien/Stärke der Gewerkschaften </li></ul><ul><li>Nachhaltigkeit und Bildung von „Power-Allianzen“ </li></ul><ul><li>Ausmaß öffentlich bereitgestellter sozialer Rechte versus Privatinitiative/Familie </li></ul>
  8. 8. Liberaler Wohlfahrtsstaat <ul><li>Limitierte Sozialleistungen für Niedriglohngruppen </li></ul><ul><li>Ermunterung privater Wohlfahrt </li></ul><ul><li>Strenge Anspruchsvoraussetzungen </li></ul>
  9. 9. Konservativ-korporatistischer Wohlfahrtsstaat <ul><li>Erhaltung von Status- und Gruppenunterschieden </li></ul><ul><li>Erhaltung traditioneller Familienstrukturen </li></ul><ul><li>Untergeordnete Rolle von Betriebs- und Privatleistungen </li></ul>
  10. 10. „ Sozialdemokratischer“ Wohlfahrtsstaat <ul><li>Universale Leistungen </li></ul><ul><li>„ Gleichheit höchsten Standards statt Gleichheit der Minimalbedürfnisse“ </li></ul><ul><li>Identische Rechte für Arbeiter, Angestellte und Beamte </li></ul>
  11. 11. Politisch-Institutionelle Theorien <ul><li>Prägung des politischen Handelns und der Ergebnisse der Staatstätigkeit durch institutionelle Bedingungen </li></ul><ul><li>Politische Institutionen sind der „geronnene Wille“ der Vorgängerregierungen (Schmid) </li></ul><ul><li>„ politisches Erbe“ </li></ul><ul><li>Pfadabhängigkeit </li></ul><ul><li>Zielgerichtete Veränderung durch Akteure schwierig </li></ul><ul><li>Je größer die Anzahl der institutionellen Vetoplayer desto kleiner ist sozialpolitisches Engagement (Stichwort direkte Demokratie) </li></ul>
  12. 12. Internationale Hypothese <ul><li>Sozialpolitische Praxis wird von externen Kräften bestimmt/beeinflusst </li></ul><ul><li>Europäische Integration und wachsende Weltmarkteinbindung beschränken die Handlungsmöglichkeiten der Sozialpolitik </li></ul><ul><li>Handlungszwänge durch internationalen Standortwettbewerb </li></ul><ul><li>Indirekte Effekte durch Zwang zur Haushaltskonsolidierung </li></ul>
  13. 13. Dänemark: Wahlen 2005 (179 Sitze)
  14. 14. Sozialleistungsquoten in % BIP

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