Der HandyromanEin Lesephänomen in Japan             - In Deutschland unbekannt
Der Handyroman in Japan●   Ursprünglich:                       ●   Inzwischen:
●   2007:      –   5 von 10 Bestsellern          ein Handyroman      –   Startauflagen von          50.000 bis 100.000 Ex....
Handykultur in Japan●   96% der Schüler    besitzen ein Handy    (und sind damit    online)●   Zum Handyvertrag,    E-Mail...
Der Stil des Handyromans●   Stil (Handy)                ●   Inhalt:    ●   Umgangssprachlich           ●   Über: Sex,    ●...
●   Leser:                        ●   Autoren: (Anfangs)    ●   Frauen                        ●   Wie Leser    ●   Teenage...
Boom-Auslöser            Joshi: Deep Love (2002)●   2000 eigene i-mode          ●   Gedrucktes Buch    Homepage           ...
Kostenlose Handyportale               Maho no i-rando    ●   Nach kostenloser           ●   Book:        Registrierung kan...
●   Kostenpflichtige           ●   Verlag Goma-Books    Handyromane:                   ●   Handyroman-Seite    Die Shincho...
Der Handyroman als Buch●   2007 jeder                        ●   Gebunden    zweite                            ●   Schutzu...
Der Handyroman in Dt.●   Autor:                        ●   Stil:    ●   Buchautoren                   ●   Kurze und prägna...
●   Bendel: Lucy Luder           ●   Clauß: Falkengrund    und der Mord im                  ●   Ersten 16 Folgen    studiV...
Blackbetty Verlag und            www.mobilebooks.com●   2007-2011                  ●   Vorgehen:      –   650 Buchtitel   ...
●   Heutige ebook Formate         ●   E-book shop „beam“    die ein Handy lesen    kann sehr                              ...
Wieso konnte sich der Handyroman bislang in      Deutschland nicht durchsetzen?                    und  Wird er sich viell...
Ideen für die Diskussion●   Inhaltliche                      ●   Voraussetzung    Unterschiede                         Deu...
●   Soziotechnische            ●   Kultur?    Unterschiede                   ●   Die Deutschen sind       –   Handys diver...
Die Zukunft des Handyromans●   Die Handyromane        ●   Handyboom ist    werden zusehends           abgeflaut, dennoch i...
●   Grund 7 gegen ein Handyverbot an Schulen:    „Was manche Oberstufenschüler in ihre Handys    tippen ist spannender, au...
Literatur●   Mauermann, Johanna: Handyromane. Ein    Lesephänomen in Japan●   Www.satzweiss.de●   Wayback machine: mobileb...
Anne Pinx: Der Handyroman – in Japan und hier in Deutschland
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  1. 1. Der HandyromanEin Lesephänomen in Japan - In Deutschland unbekannt
  2. 2. Der Handyroman in Japan● Ursprünglich: ● Inzwischen:
  3. 3. ● 2007: – 5 von 10 Bestsellern ein Handyroman – Startauflagen von 50.000 bis 100.000 Ex. ● 50 % der unter 20 jährigen Frauen lesen Handyromane
  4. 4. Handykultur in Japan● 96% der Schüler besitzen ein Handy (und sind damit online)● Zum Handyvertrag, E-Mail Adresse● Flatrate Angebote● i-mode (seit 1999)● Mobiles Internet
  5. 5. Der Stil des Handyromans● Stil (Handy) ● Inhalt: ● Umgangssprachlich ● Über: Sex, ● Kurze und knappe Vergewaltigung, Sätze Schwangerschaft, Abtreibung, Drogen, ● Viele Abkürzungen Selbstmord, Tod und ● Emoticons die alles überdauernde Liebe ● Vorherrschend: Dialoge und Monologe → fehlend: Gemüts- u. Ortsbeschreibungen
  6. 6. ● Leser: ● Autoren: (Anfangs) ● Frauen ● Wie Leser ● Teenager und 20er ● Schreiben unterwegs → 70 % der Leser auf Handy ● nah am Leser ● Markt wächst: ● Realität (gefühlt) – Männliche Leser – Pseudonym – Hausfrauen 30-40 J. ● Autoren: ● Zum Teil professionalisiert
  7. 7. Boom-Auslöser Joshi: Deep Love (2002)● 2000 eigene i-mode ● Gedrucktes Buch Homepage (Eigenverlag 100.000 Ex.) (Starts Publishing 2,7 Mio. Ex.)● Ein Kapitel pro Woche / max. 1600 Zeichen zum ● Kino-, TV-, Manga- und download Spieladaptionen● Eigene Werbung ● Inhalt: ● Flyer an Schulmädchen – 17jährige Schülerin – Zuhause missbraucht ● Leser schicken Links per Handy – Prostituiert sich (4-25%) – Verliebt sich in ● E-mail Austausch mit todkranken jungen Lesern – Stirbt an folgen einer HIV-Infizierung
  8. 8. Kostenlose Handyportale Maho no i-rando ● Nach kostenloser ● Book: Registrierung kann eine eigene Seite ● Inhaltsverzeichnisse erstellt werden und Kapitel (Handy u. Computer) ● 1000 Zeichen pro Seite ● Blog, Tagebuch und und 500 Seiten pro Book-Applikation Buch ● Virtuelles Buchregal ● Andere Nutzer können● 5,2 Mio. registrierte Nutzer Geschichten● 1 Mio. (begonnene) Romane kommentieren und weiterempfehlen → Bestseller-Phänomen
  9. 9. ● Kostenpflichtige ● Verlag Goma-Books Handyromane: ● Handyroman-Seite Die Shincho Handy- Orion Kollektion – Es werden Klassiker ● Es schreiben auch zum download angeboten bereits bekannte Autoren (bsp. Naitoh ● Im Handyroman- Mica „Love Link“ Format gedruckt 15.000 abrufe pro Tag) ● Erfolgreiche Texte werden auch gedruckt
  10. 10. Der Handyroman als Buch● 2007 jeder ● Gebunden zweite ● Schutzumschlag Bestseller ein Handyroman ● Handy Leserichtung ● Preis: ca. 8 bis 11, 50 € ● Seiten: 170-720
  11. 11. Der Handyroman in Dt.● Autor: ● Stil: ● Buchautoren ● Kurze und prägnante – Oliver Bendel Sätze – Martin Clauß ● Auch ausschweifende – Wolfgang Hohlbein Beschreibungen● Inhalt: ● Verlinkung zu Websites möglich ● Ähnlich zu Bsp. Wikipedia herkömmlichen Büchern ● weniger prekäre Inhalte ● Auf jüngere Zielgruppe ausgerichtet
  12. 12. ● Bendel: Lucy Luder ● Clauß: Falkengrund und der Mord im ● Ersten 16 Folgen studiVZ (2007) umsonst ● Eine Studentin die ein ● Gruselromane Detektivbüro aufmacht und ihre Fälle halbwegs löst ● Hohlbein: Wyrm ● Wöchentlich weiter geschrieben ● Als Buch veröffentlicht
  13. 13. Blackbetty Verlag und www.mobilebooks.com● 2007-2011 ● Vorgehen: – 650 Buchtitel – 1. SMS mit Codewort senden – Cover, Klappentext und 2. man bekommt ein Autoreninformation Link zum download – Seiten werden 3. das Buch umgeblättert installiert sich selbst – Keine zusätzliche – Abgerechnet als Software nötig (da Premium-SMS über meisten Handys Handyrechnung Java) – Kosten pro Titel 1,99 – 5,00 €
  14. 14. ● Heutige ebook Formate ● E-book shop „beam“ die ein Handy lesen kann sehr ● Bietet für die Serie unterschiedlich Falkengund die → großer Bücher in Informationsbedarf – pdf (Begründung von mobilebooks – mobipocket bzw. satzweiss) – epub
  15. 15. Wieso konnte sich der Handyroman bislang in Deutschland nicht durchsetzen? und Wird er sich vielleicht noch durchsetzen?
  16. 16. Ideen für die Diskussion● Inhaltliche ● Voraussetzung Unterschiede Deutschland: – Die Geschichten sind ● 92% der Jugendlichen noch zu klassisch zw.12-19 J. Besitzen (keine neuen Ideen) ein Handy → da keine Laien (Realitätsgefühl kleiner ● Wenige sind online (2005)
  17. 17. ● Soziotechnische ● Kultur? Unterschiede ● Die Deutschen sind – Handys diverser zu stark an das – E-books bekannter gedruckte Buch gebunden – Bsp. E-books in den● Plattform fehlt USA auch viel erfolgreicher
  18. 18. Die Zukunft des Handyromans● Die Handyromane ● Handyboom ist werden zusehends abgeflaut, dennoch ist kostenpflichtig oder es noch interessant gleich als ebook als leichte angeboten Jugendlektüre
  19. 19. ● Grund 7 gegen ein Handyverbot an Schulen: „Was manche Oberstufenschüler in ihre Handys tippen ist spannender, authentischer und größere Literatur als das, was momentan so aus manchen Literaturhäusern kommt. Wäre doch schade um die schönen Geschichten.“ (10 Gründe gegen ein Handy-Verbot an Schulen von Lars-Weisbrod, Süddeutsche Zeitung, 29.03.2006)
  20. 20. Literatur● Mauermann, Johanna: Handyromane. Ein Lesephänomen in Japan● Www.satzweiss.de● Wayback machine: mobilebooks und blackbetty

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