SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Digitale
Berufebilder im
Journalismus
Selbstvermarktung im
Digitalen Zeitalter

Workshop zur 9. Akademie
für Journalismus,
Bürgermedien,
Öffentlichkeitsarbeit &
Medienkompetenz

Track: LiMAonline

21. bis 25. März 2012
Technische Universität Berlin
6 Thesen zu Blogs für Journalisten

    Blogs als Kommunikationsmittel: Kommentieren,
    diskutieren, vernetzen, Inhalte weitergeben.

    Subjektiv statt Objektiv: Der Autor und seine
    Meinung stehen im Vordergrund.

    Mut zur Lücke: Über Spezialgebiete schreiben, zum
    Rest verlinken, offen zur Imperfektion stehen.

    Direkte Kommunikation mit dem Leser, der Leser
    wird ernst genommen und eingebunden.

    Mehr Unabhängigkeit von Verlagen – eigene Ideen
    und Geschäfsmodelle entwickeln.

    Der eigene Name als Marke: Sich als Experte für
    ein Spezialgebiet vermarkten.
1. Content is King:
Welche Themen eignen
        sich?
Fach-Informationen
Technik
Interviews
Meinung
Regelmäßiger Info-Dienst
Datenbank
Leser einbeziehen - Crowdsourcing

ca.300    Kommentare zu diversen Posts zum Thema
Fachkräftemangel seit Juli 2009

Karen: „Ich glaube die Realität auf dem Arbeitsmarkt ist hier
nicht bekannt... Mit ihrer deplazierten Initiative drängen sie
nur noch mehr Absolventen in Hartz IV.“

Norbert: „Auch noch zu berücksichtigen sind die vielen
Personalverleiher, sprich 'Sklavenhändler'..“

Geschädigter: „Und Ihre Fakten?... Also bitte! Es existiert
KEIN Ingenieurmangel. „
Diskussionen & Hintergrundberichte
8 Thesen zum Inhalt

    Kurze, gut strukturierte Texte

    Schnell & leich verständliche Inhalte

    Spezialisierung auf bestimmtes Thema

    Je mehr unterschiedliche Autoren & Meinungen,
    desto besser

    Regelmäßige Informationen binden Leser

    Bloggen muss Spaß machen

    Aufwand & Nutzen müssen sich die Waage halten

    Guter Inhalt lebt von der Persönlichkeit!
2. Das Auge ist mit: Design &
         Usability
Magazin Themes
Slider
Minimalistisch
Responsives Design
Vortrag bei der 9. Akademie für Journalismus, Bürgermedien, Öffentlichkeitsarbeit & Medienkompetenz
6 Thesen fürs Blog-Design

    Wichtiges weit oben, links auf der Startseite

    Lesbarkeit (Kontrast, Schriftart)

    Struktur (z.B. nach zwei Sätzen
    Zwischenüberschrift)

    Fotos sprechen den Leser emotional an und sind
    ein Hingucker – Artikel mit Fotos anteasern

    Zwei Klicks zum Ziel - zu viel Auswahl irritiert!

    Weniger ist mehr: Besser schlicht als aufwändig
    (Ladezeiten & Fehleranfälligkeit)

    Mobiles/Responsives Design je nach
    Bildschirmgröße
3. Wie macht man ein Blog
        bekannt?
Gute Suchmaschinenplätze
Suchmaschinenoptimierung

    Wichtige Keywords möglichst schon im
    Seitentitel, in Artikel-Überschrift und im
    Teaser einsetzen

    Google Keyword-Tools, Google Trends und
    Google Search Insights zur Auswertung von
    Suchanfragen bei Google nutzen

    Suchanfragen für die eigene Seite auswerten
Twitter, Facebook & Co. nutzen
Klassische Pressearbeit

    Kontakte nutzen, um auf das Blog
    aufmerksam zu machen

    Artikel in anderen Medien und Bücher
    nutzen, um Website zu bewerben

    Um Verlinkung bitten

    Führt im Idealfall zu weiteren
    Pressestimmen, Kooperationen, Aufträgen,
    Vorträgen

    Man etabliert sich allmählich als Experte
4. Probleme der
Werbefinanzierung
Bannerwerbung
Direktvermarktung
Affilate-Programme
Google Adsense
Intext-Werbung
Gekennzeichnte Textlinks
Kommerzielle Kommunikationen
müssen klar als solche zu erkennen
               sein.
Telemediengesetz §6 (http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/tmg/gesamt.pdf)
Unzulässige geschäftliche Handlungen im
Sinne des § 3 Absatz 3 sind....
der vom Unternehmer finanzierte Einsatz
redaktioneller Inhalte zu Zwecken der
Verkaufsförderung, ohne dass sich dieser
Zusammenhang aus dem Inhalt oder aus
der Art der optischen oder akustischen
Darstellung eindeutig ergibt (als
Information getarnte Werbung);
Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Anhang (zu § 3 Absatz 3) (http://www.gesetze-im-
internet.de/uwg_2004/anhang_26.html)
Werbefinanzierte E-Books
Trigami
Advertorial
8 Thesen zur Werbefinanzierung

     Unternehmen wollen klare Zielgruppe

     Werbung muss zum Inhalt passen

     Produktbezogene Blogs (etwa Technik oder Sport)
     vermarkten sich leichter

     Erfolg im Internet genau messbar

     Hohe Konkurrenz, niedrige Preise

     Starke Spezialisierung bedeutet weniger
     Reichweite, weniger Themen

     Jeder Blog ist anders

     Grenzen von Redaktion & Werbung zuweilen
     fließend
5. Verwertungsgesellschaft
           Wort
In Kürze: So wird es gemacht

    Ab 1500 Abrufe pro Artikel: 30 Euro

    Ab 3000 Abrufe pro Artikel: 40 Euro

    Jeden Zählpixel einzeln einbauen

    Jeden Artikel einzeln melden

    Wer für andere schreibt, sich die
    Auszahlung mit dem Verlag

    Mein Fazit: Zu kompliziert für schnelle
    Online-Inhalte
So sieht es im Text aus:
VG-Wort-Tutorial
Elke Fleing: Berufung
  Selbständig
Whitepaper zum Thema
 Als Autor Tantiemen
 für Online-Texte von
 der VG Wort erhalten
(http://berufung-
    selbststaendig.de/2010/04/11/ausfuhrlic
    he-anleitung-wie-ihr-als-autor-
    tantiemen-fur-online-texte-von-der-vg-
    wort-bekommt/)
6. Paid Content
6 Thesen zum Paid-Content

    Inhalt nur für zahlende Nutzern

    Leser zahlen für einzigartige Inhalte die sie
    nirgendwo anders bekommen

    Leser zahlen für Kontext, Analyse,
    Einordnung, Kritisches Hinterfragen,
    Pointieren

    Leser zahlen für Medium ihres Vertrauens,
    Bezugspunkt im Internet

    Lieber Cent-Beträge pro Artikel statt Abos

    Leser zahlen auch freiwillig (Crowdfunding!)
Problem bei bezahlten Inhalten


     Nur wenige Leser sind bereit, für Inhalte zu Zahlen

     Die gleichen Inhalte gratis sind oft nur einen
     Mausklick entfernt

     Derzeit noch zu hohe Transaktionskosten bei
     Micropayment (zeitlich & finanziell)

     Alternativen wie flattr oder kachingel noch zu
     unbekanntBezahl-Inhalte hinter Paywall werden
     nicht von Google indiziert
Beispiel Paypal

Jede Zahlung aus EU & EWR kostet den
  Empfänger 35 Cent + max. 1,9 Prozent des
  Betrages, außerhalb EU & EWR sogar mehr.
Beispiel 1: Leser zahlt 50 Cent pro Artikel →
 Blogger erhält 7 Cent!
Beispiel 2: Leser zahlt 1 € pro Artikel → Blogger
 erhält 46 Cent!
Beispiel 3: Leser zahlt 2 € pro Artikel → Blogger
 erhält 1,27 €
Alternative Crowdfunding?
Freiwillig: Zahlung, wenn Blog/Artikel gefällt
Einfach: Spende mit wenigen Klicks!
Prinzip: Leser zahlt mindesten 2-5 Euro monatlich
 und gibt an, auf welche Blogs/Artikel Geld
 verteilt wird
Geringe Kosten: Blogger kann Geld sammeln und
 sich auf einmal auszahlen lassen
Networking-Effekt: Wer Geld verdienen will, muss
 auch selbst spenden
Was bringt es – am Bsp. flattr
taz-Blog: 143,55 € in 12 Tagen
Spreeblick: 110, 94 € in 14 Tagen
Law-Blog: 33,06 € im Mai
Yucca Tree - 17,54 € in 15 Tagen
Ein flattre-Klick ist im Schnitt 15 Cent wert
Über 8.200 eingestellten Seiten, davon 4.900
 deutschsprachig
Über 16.000 User
Flattr und Kachingle in Aktion
Rechere mit Crowdfunding
vorfinanzieren via Spot.us
Vielen Dank für Ihre
 Aufmerksamkeit!

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Chancen und Nutzen von Social Media für mittelständische Unternehmen
Chancen und Nutzen von Social Media für mittelständische UnternehmenChancen und Nutzen von Social Media für mittelständische Unternehmen
Chancen und Nutzen von Social Media für mittelständische Unternehmen
IHK Wiesbaden
 
So funktioniert Social Media auch für Unternehmen
So funktioniert Social Media auch für UnternehmenSo funktioniert Social Media auch für Unternehmen
So funktioniert Social Media auch für Unternehmen
Roman Rackwitz
 
DemokratieZweiNull: Dialog im Social Web
DemokratieZweiNull: Dialog im Social WebDemokratieZweiNull: Dialog im Social Web
DemokratieZweiNull: Dialog im Social Web
Sympra GmbH (GPRA)
 
Krisenkommunikation im Social Media-Universum
Krisenkommunikation im Social Media-UniversumKrisenkommunikation im Social Media-Universum
Krisenkommunikation im Social Media-Universum
IHK Wiesbaden
 
Selbstmarketing im Web 2.0 für freie Journalisten zum Medienforum Mittweida
Selbstmarketing im Web 2.0 für freie Journalisten zum Medienforum MittweidaSelbstmarketing im Web 2.0 für freie Journalisten zum Medienforum Mittweida
Selbstmarketing im Web 2.0 für freie Journalisten zum Medienforum Mittweida
Simone Janson
 
Moderne Kommunikation für Wirtschaftssenioren, Teil1
Moderne Kommunikation für Wirtschaftssenioren, Teil1Moderne Kommunikation für Wirtschaftssenioren, Teil1
Moderne Kommunikation für Wirtschaftssenioren, Teil1
reinhard|huber
 
Erfolgreich Bloggen - MIZ mediaCamp 2012
Erfolgreich Bloggen - MIZ mediaCamp 2012Erfolgreich Bloggen - MIZ mediaCamp 2012
Erfolgreich Bloggen - MIZ mediaCamp 2012
Simone Janson
 
wob brand afternoon 12 - B2B 2.0
wob brand afternoon 12 - B2B 2.0wob brand afternoon 12 - B2B 2.0
wob brand afternoon 12 - B2B 2.0
wob AG
 
Referat Social Media
Referat Social MediaReferat Social Media
Referat Social Media
Jean-Marc Hensch
 
7 Tipps für den guten Ruf im Netz
7 Tipps für den guten Ruf im Netz7 Tipps für den guten Ruf im Netz
7 Tipps für den guten Ruf im Netz
creazwo
 
Travel 2.0 in Österreich - Social Web Wegweiser für Touristiker
Travel 2.0 in Österreich - Social Web Wegweiser für TouristikerTravel 2.0 in Österreich - Social Web Wegweiser für Touristiker
Travel 2.0 in Österreich - Social Web Wegweiser für Touristiker
Martin Schobert
 
Der Lebenslauf ist tot. Es lebe der Lauf des Lebens.
Der Lebenslauf ist tot. Es lebe der Lauf des Lebens.Der Lebenslauf ist tot. Es lebe der Lauf des Lebens.
Der Lebenslauf ist tot. Es lebe der Lauf des Lebens.
Manuel P. Nappo
 
Content & Social Media Kommunikation
Content & Social Media KommunikationContent & Social Media Kommunikation
Content & Social Media Kommunikation
Roman Rackwitz
 
Social Media, mehr als nur Facebook!
Social Media, mehr als nur Facebook!Social Media, mehr als nur Facebook!
Social Media, mehr als nur Facebook!
reinhard|huber
 
Bewusste Reichweite 2.0 - Präsentation vom Werbewirkungsgipfel 2019
Bewusste Reichweite 2.0 - Präsentation vom Werbewirkungsgipfel 2019Bewusste Reichweite 2.0 - Präsentation vom Werbewirkungsgipfel 2019
Bewusste Reichweite 2.0 - Präsentation vom Werbewirkungsgipfel 2019
Axel Springer Marktforschung
 
SOCIAL MEDIA - CHANCE FÜR DIE BEWERBUNG? Tätowierung im Netz oder unverwechse...
SOCIAL MEDIA - CHANCE FÜR DIE BEWERBUNG? Tätowierung im Netz oder unverwechse...SOCIAL MEDIA - CHANCE FÜR DIE BEWERBUNG? Tätowierung im Netz oder unverwechse...
SOCIAL MEDIA - CHANCE FÜR DIE BEWERBUNG? Tätowierung im Netz oder unverwechse...
Simone Janson
 
Corporate Media 1.0 / Tina Kulow
Corporate Media 1.0 / Tina KulowCorporate Media 1.0 / Tina Kulow
Corporate Media 1.0 / Tina Kulow
Tina Kulow
 
Twitter - Mit 140 Zeichen zum Kunden (Deutsche Fachpresse Kongress09)
Twitter - Mit 140 Zeichen zum Kunden (Deutsche Fachpresse Kongress09)Twitter - Mit 140 Zeichen zum Kunden (Deutsche Fachpresse Kongress09)
Twitter - Mit 140 Zeichen zum Kunden (Deutsche Fachpresse Kongress09)
Nicole Simon
 
So meistern Sie die Social Media Herausforderung - Social Media Marketing für...
So meistern Sie die Social Media Herausforderung - Social Media Marketing für...So meistern Sie die Social Media Herausforderung - Social Media Marketing für...
So meistern Sie die Social Media Herausforderung - Social Media Marketing für...
Ingo Stoll
 
Social Media Guidelines
Social Media GuidelinesSocial Media Guidelines
Social Media Guidelines
IHK Wiesbaden
 

Was ist angesagt? (20)

Chancen und Nutzen von Social Media für mittelständische Unternehmen
Chancen und Nutzen von Social Media für mittelständische UnternehmenChancen und Nutzen von Social Media für mittelständische Unternehmen
Chancen und Nutzen von Social Media für mittelständische Unternehmen
 
So funktioniert Social Media auch für Unternehmen
So funktioniert Social Media auch für UnternehmenSo funktioniert Social Media auch für Unternehmen
So funktioniert Social Media auch für Unternehmen
 
DemokratieZweiNull: Dialog im Social Web
DemokratieZweiNull: Dialog im Social WebDemokratieZweiNull: Dialog im Social Web
DemokratieZweiNull: Dialog im Social Web
 
Krisenkommunikation im Social Media-Universum
Krisenkommunikation im Social Media-UniversumKrisenkommunikation im Social Media-Universum
Krisenkommunikation im Social Media-Universum
 
Selbstmarketing im Web 2.0 für freie Journalisten zum Medienforum Mittweida
Selbstmarketing im Web 2.0 für freie Journalisten zum Medienforum MittweidaSelbstmarketing im Web 2.0 für freie Journalisten zum Medienforum Mittweida
Selbstmarketing im Web 2.0 für freie Journalisten zum Medienforum Mittweida
 
Moderne Kommunikation für Wirtschaftssenioren, Teil1
Moderne Kommunikation für Wirtschaftssenioren, Teil1Moderne Kommunikation für Wirtschaftssenioren, Teil1
Moderne Kommunikation für Wirtschaftssenioren, Teil1
 
Erfolgreich Bloggen - MIZ mediaCamp 2012
Erfolgreich Bloggen - MIZ mediaCamp 2012Erfolgreich Bloggen - MIZ mediaCamp 2012
Erfolgreich Bloggen - MIZ mediaCamp 2012
 
wob brand afternoon 12 - B2B 2.0
wob brand afternoon 12 - B2B 2.0wob brand afternoon 12 - B2B 2.0
wob brand afternoon 12 - B2B 2.0
 
Referat Social Media
Referat Social MediaReferat Social Media
Referat Social Media
 
7 Tipps für den guten Ruf im Netz
7 Tipps für den guten Ruf im Netz7 Tipps für den guten Ruf im Netz
7 Tipps für den guten Ruf im Netz
 
Travel 2.0 in Österreich - Social Web Wegweiser für Touristiker
Travel 2.0 in Österreich - Social Web Wegweiser für TouristikerTravel 2.0 in Österreich - Social Web Wegweiser für Touristiker
Travel 2.0 in Österreich - Social Web Wegweiser für Touristiker
 
Der Lebenslauf ist tot. Es lebe der Lauf des Lebens.
Der Lebenslauf ist tot. Es lebe der Lauf des Lebens.Der Lebenslauf ist tot. Es lebe der Lauf des Lebens.
Der Lebenslauf ist tot. Es lebe der Lauf des Lebens.
 
Content & Social Media Kommunikation
Content & Social Media KommunikationContent & Social Media Kommunikation
Content & Social Media Kommunikation
 
Social Media, mehr als nur Facebook!
Social Media, mehr als nur Facebook!Social Media, mehr als nur Facebook!
Social Media, mehr als nur Facebook!
 
Bewusste Reichweite 2.0 - Präsentation vom Werbewirkungsgipfel 2019
Bewusste Reichweite 2.0 - Präsentation vom Werbewirkungsgipfel 2019Bewusste Reichweite 2.0 - Präsentation vom Werbewirkungsgipfel 2019
Bewusste Reichweite 2.0 - Präsentation vom Werbewirkungsgipfel 2019
 
SOCIAL MEDIA - CHANCE FÜR DIE BEWERBUNG? Tätowierung im Netz oder unverwechse...
SOCIAL MEDIA - CHANCE FÜR DIE BEWERBUNG? Tätowierung im Netz oder unverwechse...SOCIAL MEDIA - CHANCE FÜR DIE BEWERBUNG? Tätowierung im Netz oder unverwechse...
SOCIAL MEDIA - CHANCE FÜR DIE BEWERBUNG? Tätowierung im Netz oder unverwechse...
 
Corporate Media 1.0 / Tina Kulow
Corporate Media 1.0 / Tina KulowCorporate Media 1.0 / Tina Kulow
Corporate Media 1.0 / Tina Kulow
 
Twitter - Mit 140 Zeichen zum Kunden (Deutsche Fachpresse Kongress09)
Twitter - Mit 140 Zeichen zum Kunden (Deutsche Fachpresse Kongress09)Twitter - Mit 140 Zeichen zum Kunden (Deutsche Fachpresse Kongress09)
Twitter - Mit 140 Zeichen zum Kunden (Deutsche Fachpresse Kongress09)
 
So meistern Sie die Social Media Herausforderung - Social Media Marketing für...
So meistern Sie die Social Media Herausforderung - Social Media Marketing für...So meistern Sie die Social Media Herausforderung - Social Media Marketing für...
So meistern Sie die Social Media Herausforderung - Social Media Marketing für...
 
Social Media Guidelines
Social Media GuidelinesSocial Media Guidelines
Social Media Guidelines
 

Andere mochten auch

Flyer höhenverstellbare-Schreibtische-Tischgestelle
Flyer höhenverstellbare-Schreibtische-TischgestelleFlyer höhenverstellbare-Schreibtische-Tischgestelle
Flyer höhenverstellbare-Schreibtische-Tischgestelle
Oliver Schwab
 
RESULTADO TEST DE PERSONALIDAD
RESULTADO TEST DE PERSONALIDADRESULTADO TEST DE PERSONALIDAD
RESULTADO TEST DE PERSONALIDAD
AngiePrieto88
 
U win myint law profile myanmar
U win myint law profile myanmar U win myint law profile myanmar
U win myint law profile myanmar
Win Myint Law
 
Gestión tecnológica consulta
Gestión tecnológica consultaGestión tecnológica consulta
Gestión tecnológica consulta
AlexaCardonaR
 
Lo fácil y lo difícil
Lo fácil y lo difícilLo fácil y lo difícil
Lo fácil y lo difícil
luishuamanv
 
Genre research black comedy luke o'donnell
Genre research black comedy luke o'donnellGenre research black comedy luke o'donnell
Genre research black comedy luke o'donnell
haverstockmedia
 
Relatives all
Relatives   allRelatives   all
Norsah
NorsahNorsah
Identifying birds
Identifying birdsIdentifying birds
Identifying birds
Bernardo de León Suárez
 
Menú comedo febrero
Menú comedo febreroMenú comedo febrero
Menú comedo febrero
comedorvt
 
The angry eye
The angry eyeThe angry eye
The angry eye
Ashley Morgan
 
M+E-Nachwuchskampagne, Fleischerhandwerk, textil+mode
M+E-Nachwuchskampagne, Fleischerhandwerk, textil+modeM+E-Nachwuchskampagne, Fleischerhandwerk, textil+mode
M+E-Nachwuchskampagne, Fleischerhandwerk, textil+mode
IW Medien GmbH
 
5.inscripcion
5.inscripcion5.inscripcion
5.inscripcion
AlexaCardonaR
 
Rewolucje kuchenne po niemiecku
Rewolucje kuchenne po niemieckuRewolucje kuchenne po niemiecku
Rewolucje kuchenne po niemiecku
Bednarska
 

Andere mochten auch (16)

Flyer höhenverstellbare-Schreibtische-Tischgestelle
Flyer höhenverstellbare-Schreibtische-TischgestelleFlyer höhenverstellbare-Schreibtische-Tischgestelle
Flyer höhenverstellbare-Schreibtische-Tischgestelle
 
RESULTADO TEST DE PERSONALIDAD
RESULTADO TEST DE PERSONALIDADRESULTADO TEST DE PERSONALIDAD
RESULTADO TEST DE PERSONALIDAD
 
U win myint law profile myanmar
U win myint law profile myanmar U win myint law profile myanmar
U win myint law profile myanmar
 
Gestión tecnológica consulta
Gestión tecnológica consultaGestión tecnológica consulta
Gestión tecnológica consulta
 
Lo fácil y lo difícil
Lo fácil y lo difícilLo fácil y lo difícil
Lo fácil y lo difícil
 
Genre research black comedy luke o'donnell
Genre research black comedy luke o'donnellGenre research black comedy luke o'donnell
Genre research black comedy luke o'donnell
 
Relatives all
Relatives   allRelatives   all
Relatives all
 
Norsah
NorsahNorsah
Norsah
 
Identifying birds
Identifying birdsIdentifying birds
Identifying birds
 
Menú comedo febrero
Menú comedo febreroMenú comedo febrero
Menú comedo febrero
 
The angry eye
The angry eyeThe angry eye
The angry eye
 
Mochin
MochinMochin
Mochin
 
Org tec1 002
Org tec1 002Org tec1 002
Org tec1 002
 
M+E-Nachwuchskampagne, Fleischerhandwerk, textil+mode
M+E-Nachwuchskampagne, Fleischerhandwerk, textil+modeM+E-Nachwuchskampagne, Fleischerhandwerk, textil+mode
M+E-Nachwuchskampagne, Fleischerhandwerk, textil+mode
 
5.inscripcion
5.inscripcion5.inscripcion
5.inscripcion
 
Rewolucje kuchenne po niemiecku
Rewolucje kuchenne po niemieckuRewolucje kuchenne po niemiecku
Rewolucje kuchenne po niemiecku
 

Ähnlich wie Vortrag bei der 9. Akademie für Journalismus, Bürgermedien, Öffentlichkeitsarbeit & Medienkompetenz

Bloggen mit Wordpress - Artwert Sommercampus
Bloggen mit Wordpress - Artwert SommercampusBloggen mit Wordpress - Artwert Sommercampus
Bloggen mit Wordpress - Artwert Sommercampus
Simone Janson
 
Kommerzielles Bloggen – wo sind die Chancen, wo sind die Grenzen?
Kommerzielles Bloggen – wo sind die Chancen, wo sind die Grenzen?Kommerzielles Bloggen – wo sind die Chancen, wo sind die Grenzen?
Kommerzielles Bloggen – wo sind die Chancen, wo sind die Grenzen?
Simone Janson
 
Kommunikation im Social Web, Bootcamp Web 2.0, mstreet
Kommunikation im Social Web, Bootcamp Web 2.0, mstreetKommunikation im Social Web, Bootcamp Web 2.0, mstreet
Kommunikation im Social Web, Bootcamp Web 2.0, mstreet
Karin Janner
 
Ihr Einstieg ins Internet Marketing
Ihr Einstieg ins Internet MarketingIhr Einstieg ins Internet Marketing
Ihr Einstieg ins Internet Marketing
Michael Krüger
 
PR im Internet_GK2_ABP-Fortbildung_Dr Andreas Gnann_2011-05-13
PR im Internet_GK2_ABP-Fortbildung_Dr Andreas Gnann_2011-05-13PR im Internet_GK2_ABP-Fortbildung_Dr Andreas Gnann_2011-05-13
PR im Internet_GK2_ABP-Fortbildung_Dr Andreas Gnann_2011-05-13
andreasgnann
 
5 stufen nr jahrestagung
5 stufen nr jahrestagung5 stufen nr jahrestagung
5 stufen nr jahrestagung
Ulrike Langer
 
Blogger Relations vs Public Relations
Blogger Relations vs Public RelationsBlogger Relations vs Public Relations
Blogger Relations vs Public Relations
Joker76
 
Digitale Selbstvermarktung Scoopcamp 2011
Digitale Selbstvermarktung Scoopcamp 2011Digitale Selbstvermarktung Scoopcamp 2011
Digitale Selbstvermarktung Scoopcamp 2011
Ulrike Langer
 
"Web 2.0 für Stiftungen", Facebook, Twitter & Co für Anfänger (Broschüre)
"Web 2.0 für Stiftungen", Facebook, Twitter & Co für Anfänger (Broschüre)"Web 2.0 für Stiftungen", Facebook, Twitter & Co für Anfänger (Broschüre)
"Web 2.0 für Stiftungen", Facebook, Twitter & Co für Anfänger (Broschüre)
Jens Rehlaender
 
Geld verdienen im Blog
Geld verdienen im BlogGeld verdienen im Blog
Geld verdienen im Blog
Timo Stoppacher
 
Ein Blog ist kein Selbstgespraech
Ein Blog ist kein SelbstgespraechEin Blog ist kein Selbstgespraech
Ein Blog ist kein Selbstgespraech
Corporate Dialog GmbH
 
Blogger Relations - 10 Wahrheiten
Blogger Relations - 10 WahrheitenBlogger Relations - 10 Wahrheiten
Blogger Relations - 10 Wahrheiten
Olaf Nitz
 
Blogger Relations – So kooperieren PR-Pros erfolgreich mit Bloggern
Blogger Relations – So kooperieren PR-Pros erfolgreich mit BloggernBlogger Relations – So kooperieren PR-Pros erfolgreich mit Bloggern
Blogger Relations – So kooperieren PR-Pros erfolgreich mit Bloggern
Start Talking
 
Mit Twitter, Blogs, Facebook und co zu mehr Besuchern - Folien IMEX2010
Mit Twitter, Blogs, Facebook und co zu mehr Besuchern - Folien IMEX2010Mit Twitter, Blogs, Facebook und co zu mehr Besuchern - Folien IMEX2010
Mit Twitter, Blogs, Facebook und co zu mehr Besuchern - Folien IMEX2010
Nicole Simon
 
Blogger Relations & Food Blogs (Webmontag Halle)
Blogger Relations & Food Blogs (Webmontag Halle)Blogger Relations & Food Blogs (Webmontag Halle)
Blogger Relations & Food Blogs (Webmontag Halle)
Stefanie Bamberg
 
Im Zentrum: Ihre Website im Social-Media-Zeitalter
Im Zentrum: Ihre Website im Social-Media-ZeitalterIm Zentrum: Ihre Website im Social-Media-Zeitalter
Im Zentrum: Ihre Website im Social-Media-Zeitalter
Blogwerk AG
 
Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin ...
Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin ...Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin ...
Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin ...
Karin Janner
 
Trends im Onlinejournalismus
Trends im OnlinejournalismusTrends im Onlinejournalismus
Trends im Onlinejournalismus
Ulrike Langer
 
Geld verdienen im Netz - Teil 1
Geld verdienen im Netz - Teil 1Geld verdienen im Netz - Teil 1
Geld verdienen im Netz - Teil 1
Ulrike Langer
 
100414 paid content
100414 paid content100414 paid content
100414 paid content
Michael Konitzer
 

Ähnlich wie Vortrag bei der 9. Akademie für Journalismus, Bürgermedien, Öffentlichkeitsarbeit & Medienkompetenz (20)

Bloggen mit Wordpress - Artwert Sommercampus
Bloggen mit Wordpress - Artwert SommercampusBloggen mit Wordpress - Artwert Sommercampus
Bloggen mit Wordpress - Artwert Sommercampus
 
Kommerzielles Bloggen – wo sind die Chancen, wo sind die Grenzen?
Kommerzielles Bloggen – wo sind die Chancen, wo sind die Grenzen?Kommerzielles Bloggen – wo sind die Chancen, wo sind die Grenzen?
Kommerzielles Bloggen – wo sind die Chancen, wo sind die Grenzen?
 
Kommunikation im Social Web, Bootcamp Web 2.0, mstreet
Kommunikation im Social Web, Bootcamp Web 2.0, mstreetKommunikation im Social Web, Bootcamp Web 2.0, mstreet
Kommunikation im Social Web, Bootcamp Web 2.0, mstreet
 
Ihr Einstieg ins Internet Marketing
Ihr Einstieg ins Internet MarketingIhr Einstieg ins Internet Marketing
Ihr Einstieg ins Internet Marketing
 
PR im Internet_GK2_ABP-Fortbildung_Dr Andreas Gnann_2011-05-13
PR im Internet_GK2_ABP-Fortbildung_Dr Andreas Gnann_2011-05-13PR im Internet_GK2_ABP-Fortbildung_Dr Andreas Gnann_2011-05-13
PR im Internet_GK2_ABP-Fortbildung_Dr Andreas Gnann_2011-05-13
 
5 stufen nr jahrestagung
5 stufen nr jahrestagung5 stufen nr jahrestagung
5 stufen nr jahrestagung
 
Blogger Relations vs Public Relations
Blogger Relations vs Public RelationsBlogger Relations vs Public Relations
Blogger Relations vs Public Relations
 
Digitale Selbstvermarktung Scoopcamp 2011
Digitale Selbstvermarktung Scoopcamp 2011Digitale Selbstvermarktung Scoopcamp 2011
Digitale Selbstvermarktung Scoopcamp 2011
 
"Web 2.0 für Stiftungen", Facebook, Twitter & Co für Anfänger (Broschüre)
"Web 2.0 für Stiftungen", Facebook, Twitter & Co für Anfänger (Broschüre)"Web 2.0 für Stiftungen", Facebook, Twitter & Co für Anfänger (Broschüre)
"Web 2.0 für Stiftungen", Facebook, Twitter & Co für Anfänger (Broschüre)
 
Geld verdienen im Blog
Geld verdienen im BlogGeld verdienen im Blog
Geld verdienen im Blog
 
Ein Blog ist kein Selbstgespraech
Ein Blog ist kein SelbstgespraechEin Blog ist kein Selbstgespraech
Ein Blog ist kein Selbstgespraech
 
Blogger Relations - 10 Wahrheiten
Blogger Relations - 10 WahrheitenBlogger Relations - 10 Wahrheiten
Blogger Relations - 10 Wahrheiten
 
Blogger Relations – So kooperieren PR-Pros erfolgreich mit Bloggern
Blogger Relations – So kooperieren PR-Pros erfolgreich mit BloggernBlogger Relations – So kooperieren PR-Pros erfolgreich mit Bloggern
Blogger Relations – So kooperieren PR-Pros erfolgreich mit Bloggern
 
Mit Twitter, Blogs, Facebook und co zu mehr Besuchern - Folien IMEX2010
Mit Twitter, Blogs, Facebook und co zu mehr Besuchern - Folien IMEX2010Mit Twitter, Blogs, Facebook und co zu mehr Besuchern - Folien IMEX2010
Mit Twitter, Blogs, Facebook und co zu mehr Besuchern - Folien IMEX2010
 
Blogger Relations & Food Blogs (Webmontag Halle)
Blogger Relations & Food Blogs (Webmontag Halle)Blogger Relations & Food Blogs (Webmontag Halle)
Blogger Relations & Food Blogs (Webmontag Halle)
 
Im Zentrum: Ihre Website im Social-Media-Zeitalter
Im Zentrum: Ihre Website im Social-Media-ZeitalterIm Zentrum: Ihre Website im Social-Media-Zeitalter
Im Zentrum: Ihre Website im Social-Media-Zeitalter
 
Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin ...
Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin ...Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin ...
Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin ...
 
Trends im Onlinejournalismus
Trends im OnlinejournalismusTrends im Onlinejournalismus
Trends im Onlinejournalismus
 
Geld verdienen im Netz - Teil 1
Geld verdienen im Netz - Teil 1Geld verdienen im Netz - Teil 1
Geld verdienen im Netz - Teil 1
 
100414 paid content
100414 paid content100414 paid content
100414 paid content
 

Vortrag bei der 9. Akademie für Journalismus, Bürgermedien, Öffentlichkeitsarbeit & Medienkompetenz

  • 1. Digitale Berufebilder im Journalismus Selbstvermarktung im Digitalen Zeitalter Workshop zur 9. Akademie für Journalismus, Bürgermedien, Öffentlichkeitsarbeit & Medienkompetenz Track: LiMAonline 21. bis 25. März 2012 Technische Universität Berlin
  • 2. 6 Thesen zu Blogs für Journalisten  Blogs als Kommunikationsmittel: Kommentieren, diskutieren, vernetzen, Inhalte weitergeben.  Subjektiv statt Objektiv: Der Autor und seine Meinung stehen im Vordergrund.  Mut zur Lücke: Über Spezialgebiete schreiben, zum Rest verlinken, offen zur Imperfektion stehen.  Direkte Kommunikation mit dem Leser, der Leser wird ernst genommen und eingebunden.  Mehr Unabhängigkeit von Verlagen – eigene Ideen und Geschäfsmodelle entwickeln.  Der eigene Name als Marke: Sich als Experte für ein Spezialgebiet vermarkten.
  • 3. 1. Content is King: Welche Themen eignen sich?
  • 10. Leser einbeziehen - Crowdsourcing ca.300 Kommentare zu diversen Posts zum Thema Fachkräftemangel seit Juli 2009 Karen: „Ich glaube die Realität auf dem Arbeitsmarkt ist hier nicht bekannt... Mit ihrer deplazierten Initiative drängen sie nur noch mehr Absolventen in Hartz IV.“ Norbert: „Auch noch zu berücksichtigen sind die vielen Personalverleiher, sprich 'Sklavenhändler'..“ Geschädigter: „Und Ihre Fakten?... Also bitte! Es existiert KEIN Ingenieurmangel. „
  • 12. 8 Thesen zum Inhalt  Kurze, gut strukturierte Texte  Schnell & leich verständliche Inhalte  Spezialisierung auf bestimmtes Thema  Je mehr unterschiedliche Autoren & Meinungen, desto besser  Regelmäßige Informationen binden Leser  Bloggen muss Spaß machen  Aufwand & Nutzen müssen sich die Waage halten  Guter Inhalt lebt von der Persönlichkeit!
  • 13. 2. Das Auge ist mit: Design & Usability
  • 19. 6 Thesen fürs Blog-Design  Wichtiges weit oben, links auf der Startseite  Lesbarkeit (Kontrast, Schriftart)  Struktur (z.B. nach zwei Sätzen Zwischenüberschrift)  Fotos sprechen den Leser emotional an und sind ein Hingucker – Artikel mit Fotos anteasern  Zwei Klicks zum Ziel - zu viel Auswahl irritiert!  Weniger ist mehr: Besser schlicht als aufwändig (Ladezeiten & Fehleranfälligkeit)  Mobiles/Responsives Design je nach Bildschirmgröße
  • 20. 3. Wie macht man ein Blog bekannt?
  • 22. Suchmaschinenoptimierung  Wichtige Keywords möglichst schon im Seitentitel, in Artikel-Überschrift und im Teaser einsetzen  Google Keyword-Tools, Google Trends und Google Search Insights zur Auswertung von Suchanfragen bei Google nutzen  Suchanfragen für die eigene Seite auswerten
  • 23. Twitter, Facebook & Co. nutzen
  • 24. Klassische Pressearbeit  Kontakte nutzen, um auf das Blog aufmerksam zu machen  Artikel in anderen Medien und Bücher nutzen, um Website zu bewerben  Um Verlinkung bitten  Führt im Idealfall zu weiteren Pressestimmen, Kooperationen, Aufträgen, Vorträgen  Man etabliert sich allmählich als Experte
  • 32. Kommerzielle Kommunikationen müssen klar als solche zu erkennen sein. Telemediengesetz §6 (http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/tmg/gesamt.pdf)
  • 33. Unzulässige geschäftliche Handlungen im Sinne des § 3 Absatz 3 sind.... der vom Unternehmer finanzierte Einsatz redaktioneller Inhalte zu Zwecken der Verkaufsförderung, ohne dass sich dieser Zusammenhang aus dem Inhalt oder aus der Art der optischen oder akustischen Darstellung eindeutig ergibt (als Information getarnte Werbung); Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Anhang (zu § 3 Absatz 3) (http://www.gesetze-im- internet.de/uwg_2004/anhang_26.html)
  • 37. 8 Thesen zur Werbefinanzierung  Unternehmen wollen klare Zielgruppe  Werbung muss zum Inhalt passen  Produktbezogene Blogs (etwa Technik oder Sport) vermarkten sich leichter  Erfolg im Internet genau messbar  Hohe Konkurrenz, niedrige Preise  Starke Spezialisierung bedeutet weniger Reichweite, weniger Themen  Jeder Blog ist anders  Grenzen von Redaktion & Werbung zuweilen fließend
  • 39. In Kürze: So wird es gemacht  Ab 1500 Abrufe pro Artikel: 30 Euro  Ab 3000 Abrufe pro Artikel: 40 Euro  Jeden Zählpixel einzeln einbauen  Jeden Artikel einzeln melden  Wer für andere schreibt, sich die Auszahlung mit dem Verlag  Mein Fazit: Zu kompliziert für schnelle Online-Inhalte
  • 40. So sieht es im Text aus:
  • 41. VG-Wort-Tutorial Elke Fleing: Berufung Selbständig Whitepaper zum Thema Als Autor Tantiemen für Online-Texte von der VG Wort erhalten (http://berufung- selbststaendig.de/2010/04/11/ausfuhrlic he-anleitung-wie-ihr-als-autor- tantiemen-fur-online-texte-von-der-vg- wort-bekommt/)
  • 43. 6 Thesen zum Paid-Content  Inhalt nur für zahlende Nutzern  Leser zahlen für einzigartige Inhalte die sie nirgendwo anders bekommen  Leser zahlen für Kontext, Analyse, Einordnung, Kritisches Hinterfragen, Pointieren  Leser zahlen für Medium ihres Vertrauens, Bezugspunkt im Internet  Lieber Cent-Beträge pro Artikel statt Abos  Leser zahlen auch freiwillig (Crowdfunding!)
  • 44. Problem bei bezahlten Inhalten  Nur wenige Leser sind bereit, für Inhalte zu Zahlen  Die gleichen Inhalte gratis sind oft nur einen Mausklick entfernt  Derzeit noch zu hohe Transaktionskosten bei Micropayment (zeitlich & finanziell)  Alternativen wie flattr oder kachingel noch zu unbekanntBezahl-Inhalte hinter Paywall werden nicht von Google indiziert
  • 45. Beispiel Paypal Jede Zahlung aus EU & EWR kostet den Empfänger 35 Cent + max. 1,9 Prozent des Betrages, außerhalb EU & EWR sogar mehr. Beispiel 1: Leser zahlt 50 Cent pro Artikel → Blogger erhält 7 Cent! Beispiel 2: Leser zahlt 1 € pro Artikel → Blogger erhält 46 Cent! Beispiel 3: Leser zahlt 2 € pro Artikel → Blogger erhält 1,27 €
  • 46. Alternative Crowdfunding? Freiwillig: Zahlung, wenn Blog/Artikel gefällt Einfach: Spende mit wenigen Klicks! Prinzip: Leser zahlt mindesten 2-5 Euro monatlich und gibt an, auf welche Blogs/Artikel Geld verteilt wird Geringe Kosten: Blogger kann Geld sammeln und sich auf einmal auszahlen lassen Networking-Effekt: Wer Geld verdienen will, muss auch selbst spenden
  • 47. Was bringt es – am Bsp. flattr taz-Blog: 143,55 € in 12 Tagen Spreeblick: 110, 94 € in 14 Tagen Law-Blog: 33,06 € im Mai Yucca Tree - 17,54 € in 15 Tagen Ein flattre-Klick ist im Schnitt 15 Cent wert Über 8.200 eingestellten Seiten, davon 4.900 deutschsprachig Über 16.000 User
  • 48. Flattr und Kachingle in Aktion
  • 50. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!