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Restaurant-Kritik.de - Aus dem Innenleben einer Bewertungsplattform

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Präsentation bei der Social Media Night Stuttgart am 18. August 2014

Veröffentlicht in: Soziale Medien
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Restaurant-Kritik.de - Aus dem Innenleben einer Bewertungsplattform

  1. 1. AUS DEM INNENLEBEN EINER BEWERTUNGSPLATTFORM
  2. 2. –Ein Gastronom „Guten Tag, ich möchte nicht, dass unser Restaurant auf ihrer Seite bewertet oder registriert wird. Bitte löschen Sie Eintragungen über uns.“
  3. 3. DIE FORSCHUNG • Wichtige Informationsquelle: • Forschungsergebnis: Valides Urteil über Hotel mindestens 10 Bewertungen, letzte nicht älter als 1/2 Jahr. • 84 % der Befragten halten die Bewertungen insgesamt für glaubwürdig. • Bewertungen sind 15% = Fake, 15% = unfair. (70 % OKAY!) • „Nutzer haben kritische Methoden entwickelt, um Ausreißer zu erkennen und in eigenes Urteil einzubeziehen.“ Hotelwebsite 28% Bewertungsportal 46%
  4. 4. RESTAURANT-KRITIK.DE • Gründung 2002 • 96.000 eingetragene Restaurants • 300.000 Bewertungen • 300 neue Bewertungen täglich • 100.000 Nutzer täglich • Hamburg, 12 MitarbeiterInnen • Social Media T FB G+
  5. 5. PRINZIPIEN• Transparenz gastronomischer Leistungen in Deutschland herstellen. • Nur Bediengastronomie. • Fair, ehrlich, unabhängig, sachlich und zeitnah bewerten. • Keine Inhaber. Keine Mitarbeiter. Keine Gefälligkeitsbewertungen durch Gäste. • Bewertet werden: Ambiente, Speisen, Service, Sauberkeit, Preis-Leistung.
  6. 6. Daten eines Restaurants ◦ Eintrag ◦ Änderung ◦ Löschung Redaktionelle Prüfung ◦ Plausibilität ◦ Internet ◦ Brief Nutzer schreibt Kritik. Sofort online. Nachträgliche Prüfung durch: ◦ Redaktion ◦ Community ◦ Gastronom Geänderte, finale Bewertung. Redaktion prüft gemeldete Kritiken. Ggfs. Deaktivierung, Nutzer informieren. PROZESS
  7. 7. DIE COMMUNITY
  8. 8. ZWISCHENFAZIT Es ist verdammt aufwändig, gefälschte Bewertungen zu lancieren.
  9. 9. BEISPIEL
  10. 10. Sie haben eine schlechte Bewertung erhalten?
  11. 11. IM NAMEN DES VOLKES• Klage eines Restaurants auf Löschung einer Bewertung abgewiesen. • Versierter Kritiker schreibt über Besuch eines maritimen Restaurants an Ostseeküste • Kritisiert Speisekarte als „üblich“. Bestellt Fisch „glasig“ - bekommt er nicht. Kritisiert Preisstaffelung zwischen kleiner & großer Portion (10,50 /12,50€). Statt französischem Wein wird deutsche Cuvée serviert: „Warenunterschiebung“. • Fazit: „Hier wendet sich
  12. 12. Keine falschen Tatsachenbehauptungen. Nur subjektive Meinungsäußerungen. Keine Schmähungen. „Hier wendet sich der Gast mit Grausen“ „Gerade noch im Rahmen des rechtlich Zulässigen“. „Ausführungen in einer Restaurantkritik dürfen durchaus plakativ und scharf formuliert sein.“ IM NAMEN DES VOLKES
  13. 13. Selbst auf der Plattform aktiv werden. Transparenz in Bezug auf die Rolle herstellen. Anonyme Verteidigung ist kontraproduktiv! Injurien ad personam gehen gar nicht: Inkompetenz unterstellen, beleidigen, Hausverbot. Präsenz zeigen. Erklären. Bedauern. Sachlich. Lernfähig. Teil der Community werden. Fachkompetenz ist gern gesehen. WAS TUN?
  14. 14. @restokritik @baranek ende.

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