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Motivation

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Veröffentlicht in: Technologie, Gesundheit & Medizin
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Motivation

  1. 2. <ul><li>„ Motivation bezeichnet diejenigen psychischen </li></ul><ul><li>Prozesse , die die Einleitung und Aufrecht- </li></ul><ul><li>erhaltung zielbezogenen Handelns leisten .“ </li></ul><ul><li>(Albert Ziegler, Prof. f. Pädagog. Psychologie, Uni Ulm) </li></ul>
  2. 3. <ul><li>Eine Person ist weder in jeder Situation gleich stark noch für alle Dinge gleichermaßen motiviert </li></ul><ul><li>Motivation wirkt während des gesamten Handlungsprozesses </li></ul><ul><li>Motivation als Konkurrenz unterschiedlicher Handlungsalternativen </li></ul>
  3. 4. <ul><li>2 Faktoren beeinflussen die Entscheidung: </li></ul><ul><li>der Anreiz der Handlung </li></ul><ul><li>die subjektive Erfolgswahrscheinlichkeit der Handlungsalternativen </li></ul><ul><li>=> Entscheidung fällt </li></ul>
  4. 5. <ul><li>Betonung des Anreizes des Lernstoffes </li></ul><ul><li>„ Interessierte Lehrkräfte haben interessierte Kinder“ </li></ul><ul><li>Vermeidung extrinsischer Leistungsanreize </li></ul><ul><li>(z.B. Noten, Wettbewerbe) </li></ul>
  5. 6. <ul><li>Förderung einer individuellen Bezugsnorm </li></ul><ul><li>individuelle Lernfortschritte aufzeigen kein Vergleich mit sozialer Bezugsgruppe </li></ul><ul><li>Förderung einer flexiblen Begabungstheorie „Fähigkeiten sind nicht starr sondern veränderbar“ </li></ul><ul><li>EntitätstheoretikerInnen - Modifizierbarkeitstheoretiker </li></ul>
  6. 7. <ul><li>1 wesentlicher Faktor: </li></ul><ul><li>(kann zum Scheitern führen) </li></ul><ul><li>Unwissenheit der SchülerInnen, wie sie handeln können </li></ul>
  7. 8. <ul><li>Handlungsanweisungen müssen präzise sein </li></ul><ul><li>klare Angaben: wann, wo, was, wie </li></ul><ul><li>Setzung spezifischer, zeitlich naheliegender, herausfordernder Ziele </li></ul><ul><li>zeitlich überschaubare Zeiträume: nicht mehr als einige wenige Tage </li></ul>
  8. 9. <ul><li>Motivation kann auch während der Handlungs- </li></ul><ul><li>Ausführung ungünstig beeinflusst werden </li></ul><ul><li>(Anruf der Freundin) </li></ul><ul><li>Ergo: </li></ul><ul><li>Schutzbedürftigkeit der Handlungen gegen </li></ul><ul><li>Handlungsalternativen! </li></ul>
  9. 10. <ul><li>Lernen lehren </li></ul><ul><li>Hinweise auf Störquellen beim Lernen </li></ul><ul><li>Förderung der Selbstbeobachtungsfähigkeiten </li></ul><ul><li>Lernprozess wird Aufmerksamkeitskapazität entzogen </li></ul><ul><li>Verbalisierung des eigenen Vorgehens </li></ul><ul><li>Beobachtung des Lernprozesses „Wie hast du das gemacht?“ </li></ul>
  10. 11. <ul><li>nach Abschluss der Handlung wird Bilanz gezogen: </li></ul><ul><li>ob und mit welchem Aufwand wurde das Ziel erreicht ? </li></ul><ul><li>entspricht der mit der Handlungsausführung verbundene Anreiz dem in der Abwägephase antizipierten Anreiz ? </li></ul>
  11. 12. <ul><li>Reattributionstraining </li></ul><ul><li>Attributationen von Erfolgen auf internale Gründe </li></ul><ul><li>Attributationen von Misserfolgen auf variable Gründe </li></ul><ul><li>Verankerung des Lernstoffes im (Alltags-) Wissen der SchülerInnen </li></ul><ul><ul><li>Wissen nicht nur im jeweiligen Fachkontext vermitteln </li></ul></ul>

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