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Erstellung einer Social
Media Marketing Strategie
Wie Unternehmen anhand von 73 Fragen eine passende
Strategie für das eigene Social Media Engagement entwickeln
Autor: Andre Jontza
!1
Herausforderung
Was haben der Social Media Marketing Manager und
Hannibal vom A-Team gemeinsam? Genau, beide lieben es,
wenn ein Plan funktioniert. Zur Erreichung dieses Ziels
benötigt der Social Media Marketing Manager mindestens
genauso viel Planung und Geschick wie Hannibal.
Hannibals Erfolgsstrategie ist geprägt von ausgefeilter
Ressourcenplanung -Wer? Was? Wann? Wie? Womit? Nur
so kann er seine Feinde in die Flucht schlagen. Genauso
handelt ein guter Social Media Marketing Manager, denn
ein gut strukturierter und detaillierter Plan verhilft Social
Media Engagements optimal zu planen und sich von
Wettbewerbern abzuheben.
!2
Zunächst...
Bevor Sie sich nun mit der Erstellung einer Social
Media Marketing Strategie beschäftigen,
empfehle ich Ihnen zunächst einen Blick in die
Grundlagen des Social Media Marketing
(bit.ly/SoMeGrundlagen)
Sie werden am Ende der Grundlagen
Präsentation automatisch hier her zurück geführt.
!3
Bestandteile einer Social Media
Marketing Strategie
1. Analyse der Ausgangssituation
2. Markenanalyse
3. Definition der Zielgruppen
4. Festlegung der Ziele
5. Auswahl der Social Media Plattformen
6. Erstellung einer Contentstrategie
7. Implementierung ins Unternehmen
8. Implementierung in den Marketing-Mix
9. Operative Umsetzung
10. Monitoring
!4
Hinweis: Die Social Media Marketing-Strategie ist Teil
der Marketinggesamtstrategie. Sie orientiert sich an
den Oberzielen, die in der Marketinggesamtstrategie
beschrieben sind. Ebenso verhält es sich der
Abgrenzung des Marktes und der Definition der
Zielgruppen.
!5
1. Analyse der
Ausgangssituation
!6
Analyse der Ausgangssituation
• Wie wird bisher kommuniziert?
• Wie ist das Unternehmen online aufgestellt?
• Wie wird über das Unternehmen im Internet gesprochen?
• Nutzen die Zielgruppen Social Media?
• Wie macht die Konkurrenz Social Media?
• Ist das Unternehmen bereit für Social Media (personelle, finanzielle,
infrastrukturelle Ressourcen & Haltung der Beteiligten zum Thema Social Media)?
• Wird das Unternehmen mit einer möglichen Machtverschiebung zum Nachfrager
fertig?
• Welche sind die Chancen, welche die Risiken?
!7
2. Markenanalyse
!8
Markenanalyse
• Für welche Eigenschaften steht die Marke?
• Welchen Nutzen bietet die Marke?
• Wie soll die Marke auf die Zielgruppen
wirken?
• Wofür steht die Marke?
• Woran glaubt die Marke?
!9
3. Definition der Zielgruppen
!10
Definition der Zielgruppen
• Welche Zielgruppen gibt es?
• Welche demografischen Merkmale haben die einzelnen
Zielgruppen?
• Welche sozioökonomischen Merkmale haben die Zielgruppen?
• Welche psychografischen Merkmale haben die Zielgruppen?
• Wie treffen die einzelnen Zielgruppen Kaufentscheidungen
• Wie ist das Informations- und Kommunikationsverhalten der
Zielgruppen?
!11
4. Festlegung der Ziele
!12
Festlegung der Ziele
• Welche Oberziele verfolgt die Marketinggesamtstrategie?
• Welche der Oberziele können / sollen durch das Social Media Marketing
unterstützt werden?
• Welche Unterziele entstehen für das Social Media Marketing?
• Hinweis zur Formulierung der Unterziele:
• S - Ziel muss spezifiziert sein
• M - Ziel muss messbar sein
• A - Ziel muss anspruchsvoll sein
• R - Ziel muss realistisch formuliert sein
• T - Ziel muss terminiert sein
!13
5. Auswahl der Social
Media Plattformen
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Auswahl der Plattformen
• Auf welchen Plattformen bewegen sich die Zielgruppen?
• Welche Relevanz haben die Plattformen für die Zielgruppen?
• Wofür stehen die Plattformen?
• Welche Eigenschaften weisen die Plattformen auf?
• Welchen Nutzen können die Plattformen der Marke bieten?
• Welche Ressourcen / welche Inhalte sind ist für eine optimale
Bespielung der Plattformen nötig?
• Welche konkreten Ziele ergeben sich hinsichtlich der ausgewählten
Plattformen?
!15
6. Erstellung einer
Contentstrategie
!16
Contentstrategie
• Make or Buy?
• Hat das Unternehmen / die Marke eine Geschichte zu erzählen?
• Worüber sprechen die Zielgruppen & wie positioniert sich das Unternehmen
dazu?
• Ist die Positionierung ungewöhnlich, kontrovers, spannend, einzigartig,
unterhaltsam?
• Löst die Positionierung ein Problem oder wird von den Zielgruppen als
bereichernd wahrgenommen?
• In welchen Abteilungen entsteht regelmäßig geeigneter Content?
• Welchen Content kann das Unternehmen / die Marke nach aussen
kommunizieren?
• Lässt der Content Raum für Emotionen?
!17
Contentstrategie
• Welche Mehrwerte bietet dieser Content für die Zielgruppen?
• Kann dieser Content Interaktion und positive Resonanz auslösen?
• Kann dieser Content die Zielgruppen einbeziehen?
• Trifft dieser Content die Tonalität der Zielgruppen?
• Welche Medienformen können einbezogen werden?
• In welcher Frequenz, zu welcher Zeit kann Content geliefert und
verarbeitet werden?
• Hinweis: Das operative Ergebnis einer Contentstrategie ist ein
Redaktionsplan
!18
7. Implementierung ins
Unternehmen
!19
Implementierung ins Unternehmen
• Wie werden die Verantwortlichkeit für Social Media verteilt?
• Wie wird abgesichert, dass die Verantwortlichen ausreichend Kompetenz besitzen?
• Verfügen die Verantwortlichen über genügend Ressourcen und
Entscheidungsgewalten?
• Wie hoch ist das Social Media Marketing Budget?
• Wie lässt sich die Geschäftsführung überzeugen und als Multiplikator gewinnen?
• Wie lassen sich die Mitarbeiter ausreichend überzeugen?
• Wie wird die interne Contentlieferung gesichert?
• Wie werden alle Beteiligten regelmäßig über das Social Media Engagement informiert?
• Sind Guidelines für die Mitarbeiter über den privaten Umgang in Social Media nötig?
!20
8. Implementierung in den
Marketing-Mix
!21
Implementierung in den
Marketing-Mix
• Welche Rolle spielt Social Media im
Marketing-Mix?
• Welchen Mehrwert bietet Social Media den
übrigen Kommunikationsinstrumenten?
• Wie wird Social Media mit den übrigen
Kommunikationsinstrumenten verknüpft (in
beide Richtungen)?
!22
9. Operative Umsetzung
!23
Operative Umsetzung
• Make or Buy?
• Sind die Zuständigkeiten geregelt?
• Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gilt es
einzuhalten?
• Welche Fach- und Machtpromotoren können wie
gewonnen werden?
• Wie werden die entstehenden Communities aufgeweckt,
zur Interaktion bewegt und zusammengehalten?
!24
Operative Umsetzung
• Wie wird eine optimale Verbreitung (WoM) der eigenen Inhalte
im Social Web erreicht?
• Wie wird mit Shitstorms und Krisen umgegangen?
• Wie lassen sich Empathie, Authentizität und respektvoller
Umgang absichern?
• Welche technischen Geräte und Freiheiten benötigen die
Verantwortlichen?
• Wie wird das Budget konkret genutzt?
• Sind in den Gesprächen Menschen erkennbar?
!25
10. Monitoring
!26
Monitoring
• Hat man (optimalerweise) alle Interaktionen bzgl. der eigenen Marke
außerhalb der eigenen Social Media Profile im Blick?
• Welche sind die konkreten Ziele des Social Media Marketing (SMART)?
• Welche sind die Key Performance Indikatoren zur Messung der
Zielerreichung?
• Welche Tools sollen das Monitoring unterstützen?
• Welche sind die Auswahlkriterien zur Entscheidung für ein Tool?
• Welche sind die Monitoringquellen und Suchbegriffe?
• Wie sollen die Ergebnisse verarbeitet und genutzt werden?
!27
Die vergangenen 73 Fragen und die gegebene
Strukturierung ermöglichen die Erstellung einer
umfassenden, individuellen Social Media Strategie für
Unternehmen.

Wenn Sie bei diesem Unterfangen Beratung wünschen,
sprechen Sie mich gern an.


Andre Jontza, Social Media Manager
Xing: Andre Jontza
Twitter: AndreJontza
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Erstellung einer Social Media Marketing Strategie (Andre Jontza)

  • 1. Erstellung einer Social Media Marketing Strategie Wie Unternehmen anhand von 73 Fragen eine passende Strategie für das eigene Social Media Engagement entwickeln Autor: Andre Jontza !1
  • 2. Herausforderung Was haben der Social Media Marketing Manager und Hannibal vom A-Team gemeinsam? Genau, beide lieben es, wenn ein Plan funktioniert. Zur Erreichung dieses Ziels benötigt der Social Media Marketing Manager mindestens genauso viel Planung und Geschick wie Hannibal. Hannibals Erfolgsstrategie ist geprägt von ausgefeilter Ressourcenplanung -Wer? Was? Wann? Wie? Womit? Nur so kann er seine Feinde in die Flucht schlagen. Genauso handelt ein guter Social Media Marketing Manager, denn ein gut strukturierter und detaillierter Plan verhilft Social Media Engagements optimal zu planen und sich von Wettbewerbern abzuheben. !2
  • 3. Zunächst... Bevor Sie sich nun mit der Erstellung einer Social Media Marketing Strategie beschäftigen, empfehle ich Ihnen zunächst einen Blick in die Grundlagen des Social Media Marketing (bit.ly/SoMeGrundlagen) Sie werden am Ende der Grundlagen Präsentation automatisch hier her zurück geführt. !3
  • 4. Bestandteile einer Social Media Marketing Strategie 1. Analyse der Ausgangssituation 2. Markenanalyse 3. Definition der Zielgruppen 4. Festlegung der Ziele 5. Auswahl der Social Media Plattformen 6. Erstellung einer Contentstrategie 7. Implementierung ins Unternehmen 8. Implementierung in den Marketing-Mix 9. Operative Umsetzung 10. Monitoring !4
  • 5. Hinweis: Die Social Media Marketing-Strategie ist Teil der Marketinggesamtstrategie. Sie orientiert sich an den Oberzielen, die in der Marketinggesamtstrategie beschrieben sind. Ebenso verhält es sich der Abgrenzung des Marktes und der Definition der Zielgruppen. !5
  • 7. Analyse der Ausgangssituation • Wie wird bisher kommuniziert? • Wie ist das Unternehmen online aufgestellt? • Wie wird über das Unternehmen im Internet gesprochen? • Nutzen die Zielgruppen Social Media? • Wie macht die Konkurrenz Social Media? • Ist das Unternehmen bereit für Social Media (personelle, finanzielle, infrastrukturelle Ressourcen & Haltung der Beteiligten zum Thema Social Media)? • Wird das Unternehmen mit einer möglichen Machtverschiebung zum Nachfrager fertig? • Welche sind die Chancen, welche die Risiken? !7
  • 9. Markenanalyse • Für welche Eigenschaften steht die Marke? • Welchen Nutzen bietet die Marke? • Wie soll die Marke auf die Zielgruppen wirken? • Wofür steht die Marke? • Woran glaubt die Marke? !9
  • 10. 3. Definition der Zielgruppen !10
  • 11. Definition der Zielgruppen • Welche Zielgruppen gibt es? • Welche demografischen Merkmale haben die einzelnen Zielgruppen? • Welche sozioökonomischen Merkmale haben die Zielgruppen? • Welche psychografischen Merkmale haben die Zielgruppen? • Wie treffen die einzelnen Zielgruppen Kaufentscheidungen • Wie ist das Informations- und Kommunikationsverhalten der Zielgruppen? !11
  • 12. 4. Festlegung der Ziele !12
  • 13. Festlegung der Ziele • Welche Oberziele verfolgt die Marketinggesamtstrategie? • Welche der Oberziele können / sollen durch das Social Media Marketing unterstützt werden? • Welche Unterziele entstehen für das Social Media Marketing? • Hinweis zur Formulierung der Unterziele: • S - Ziel muss spezifiziert sein • M - Ziel muss messbar sein • A - Ziel muss anspruchsvoll sein • R - Ziel muss realistisch formuliert sein • T - Ziel muss terminiert sein !13
  • 14. 5. Auswahl der Social Media Plattformen !14
  • 15. Auswahl der Plattformen • Auf welchen Plattformen bewegen sich die Zielgruppen? • Welche Relevanz haben die Plattformen für die Zielgruppen? • Wofür stehen die Plattformen? • Welche Eigenschaften weisen die Plattformen auf? • Welchen Nutzen können die Plattformen der Marke bieten? • Welche Ressourcen / welche Inhalte sind ist für eine optimale Bespielung der Plattformen nötig? • Welche konkreten Ziele ergeben sich hinsichtlich der ausgewählten Plattformen? !15
  • 17. Contentstrategie • Make or Buy? • Hat das Unternehmen / die Marke eine Geschichte zu erzählen? • Worüber sprechen die Zielgruppen & wie positioniert sich das Unternehmen dazu? • Ist die Positionierung ungewöhnlich, kontrovers, spannend, einzigartig, unterhaltsam? • Löst die Positionierung ein Problem oder wird von den Zielgruppen als bereichernd wahrgenommen? • In welchen Abteilungen entsteht regelmäßig geeigneter Content? • Welchen Content kann das Unternehmen / die Marke nach aussen kommunizieren? • Lässt der Content Raum für Emotionen? !17
  • 18. Contentstrategie • Welche Mehrwerte bietet dieser Content für die Zielgruppen? • Kann dieser Content Interaktion und positive Resonanz auslösen? • Kann dieser Content die Zielgruppen einbeziehen? • Trifft dieser Content die Tonalität der Zielgruppen? • Welche Medienformen können einbezogen werden? • In welcher Frequenz, zu welcher Zeit kann Content geliefert und verarbeitet werden? • Hinweis: Das operative Ergebnis einer Contentstrategie ist ein Redaktionsplan !18
  • 20. Implementierung ins Unternehmen • Wie werden die Verantwortlichkeit für Social Media verteilt? • Wie wird abgesichert, dass die Verantwortlichen ausreichend Kompetenz besitzen? • Verfügen die Verantwortlichen über genügend Ressourcen und Entscheidungsgewalten? • Wie hoch ist das Social Media Marketing Budget? • Wie lässt sich die Geschäftsführung überzeugen und als Multiplikator gewinnen? • Wie lassen sich die Mitarbeiter ausreichend überzeugen? • Wie wird die interne Contentlieferung gesichert? • Wie werden alle Beteiligten regelmäßig über das Social Media Engagement informiert? • Sind Guidelines für die Mitarbeiter über den privaten Umgang in Social Media nötig? !20
  • 21. 8. Implementierung in den Marketing-Mix !21
  • 22. Implementierung in den Marketing-Mix • Welche Rolle spielt Social Media im Marketing-Mix? • Welchen Mehrwert bietet Social Media den übrigen Kommunikationsinstrumenten? • Wie wird Social Media mit den übrigen Kommunikationsinstrumenten verknüpft (in beide Richtungen)? !22
  • 24. Operative Umsetzung • Make or Buy? • Sind die Zuständigkeiten geregelt? • Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gilt es einzuhalten? • Welche Fach- und Machtpromotoren können wie gewonnen werden? • Wie werden die entstehenden Communities aufgeweckt, zur Interaktion bewegt und zusammengehalten? !24
  • 25. Operative Umsetzung • Wie wird eine optimale Verbreitung (WoM) der eigenen Inhalte im Social Web erreicht? • Wie wird mit Shitstorms und Krisen umgegangen? • Wie lassen sich Empathie, Authentizität und respektvoller Umgang absichern? • Welche technischen Geräte und Freiheiten benötigen die Verantwortlichen? • Wie wird das Budget konkret genutzt? • Sind in den Gesprächen Menschen erkennbar? !25
  • 27. Monitoring • Hat man (optimalerweise) alle Interaktionen bzgl. der eigenen Marke außerhalb der eigenen Social Media Profile im Blick? • Welche sind die konkreten Ziele des Social Media Marketing (SMART)? • Welche sind die Key Performance Indikatoren zur Messung der Zielerreichung? • Welche Tools sollen das Monitoring unterstützen? • Welche sind die Auswahlkriterien zur Entscheidung für ein Tool? • Welche sind die Monitoringquellen und Suchbegriffe? • Wie sollen die Ergebnisse verarbeitet und genutzt werden? !27
  • 28. Die vergangenen 73 Fragen und die gegebene Strukturierung ermöglichen die Erstellung einer umfassenden, individuellen Social Media Strategie für Unternehmen. Wenn Sie bei diesem Unterfangen Beratung wünschen, sprechen Sie mich gern an. Andre Jontza, Social Media Manager Xing: Andre Jontza Twitter: AndreJontza !28