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1/2011




                                                                                                 MAGAZIN
Erfolgsmodell Familienunternehmen                                                                                                              Verbindlich


«Ticken» Familienunternehmen anders ?                                                                                                          Kleine und mittlere Unternehmen, die
                                                                                                                                               KMU, bilden das Rückgrat der Schweizer
                                                                                                                                               Wirtschaft. Auch im Aargau tragen
Viele der 1500 Mitgliedfirmen der Aargauischen Industrie- und Handelskammer ( AIHK )                                                           sie massgeblich zur Wertschöpfung bei:
sind KMU. Eine ganze Reihe dieser KMU sind Familienunternehmen. Von einem Vorfahren                                                            KMU bieten Arbeits- und Ausbildungs-
mit Unternehmergeist gegründet sind sie über Generationen gewachsen und haben                                                                  plätze an, zahlen Steuern und Sozial-
sich mit Innovationsfreude den wechselnden Rahmenbedingungen auf einem immer                                                                   abgaben, überzeugen mit Innovationen
globaleren Markt erfolgreich angepasst. Die AIHK wollte von den Verantwortlichen von                                                           und behaupten sich mit ihren Dienst-
drei Familienunternehmen, die sich auch in der AIHK engagieren, wissen, ob und wie                                                             leistungen und Produkten gegen globale
denn Familienunternehmen anders «ticken» als andere Firmen.                                                                                    Konkurrenz auf dem Markt.


Sie führen ein Unternehmen, das
älter ist als die Schweizer Bundesver-
fassung: Thomas Fischer als Präsident
des Verwaltungsrates und sein Sohn
Peter Fischer als Delegierter des Ver-
waltungsrates leiten als Eigentümer-
Unternehmer die Geschicke der
Fischer Reinach AG und deren Toch-
terfirma Fischer Rista AG. 1842, als                                                                                                                     Peter Lüscher, Geschäftsleiter AIHK
das aargauische Wynental noch von
der Stumpen- und Zigarrenproduk-                                                                                                               Viele der rund 1500 Mitgliedfirmen
tion sowie der Bandweberei – oft in                                                                                                            der Aargauischen Industrie- und Handels-
Heimarbeit – geprägt war, gründete                                                                                                             kammer ( AIHK ) sind KMU und eine
ihr Vorfahre eine Metallwarenfabrik,                                                                                                           Reihe von ihnen sind Familienbetriebe,
an deren Standort noch heute mit                                                                                                               die sich über Generationen etabliert
Metall gearbeitet wird. Aus dem                                                                                                                haben. KMU-Familienbetriebe, wollen
«Häftlimacher» von einst, in dessen                                                                                                            sie erfolgreich sein und bleiben, können
Fabrik Haken, Ösen, Nägel und                                                                                                                  sich aber nicht bloss auf den Lorbeeren
Agraffen für Kleider und Schuhe        Armierungen – von der Maschine geschweisst und gebogen – werden bei Fischer                             der Leistungen ihrer Vorfahren ausruhen.
produziert wurden, sind «die Metall-   Rista AG für den Weitertransport auf die Baustellen der Kunden gebündelt.                               Die aktive Generation ist gefordert, sich
former» von heute geworden, die                                                                                                                auf einem Markt mit rasch wandelnden
mit hochmodernen Maschinen und selbstgebauten Werk-          Oder jenes gestanzte Metallteil, das weltweit in jedem                            Rahmenbedingungen zu behaupten.
zeugen für die spezifischen Bedürfnisse ihrer Kunden         VW Polo mitfährt, damit in diesem das Lenkrad verstellt                           Nur mit Innovation und Flexibilität
                                                             werden kann. Komplex gefalzte Kupferteile, die in                                 können sich Familienunternehmen mit
                                                             Plastikdosen gefasst europaweit für einwandfrei funk-                             ihren Produkten und Dienstleistungen
                                                             tionierende Schütze sorgen oder Pinzetten für den                                 behaupten. Dank Tradition und Erfah-
                                                             Weltmarkt-Schlager «swiss army knife» von Victorinox.                             rung sind sie weniger der hektischen
                                                                                                                                               Optimierung von Quartalszahlen
                                                                                   Auch wenn die Tradition über 170 Jahre weit ins 19. Jahr-   verpflichtet. Wo die Eigentümer selbst
                                                                                   hundert zurück reicht, müssen die Reinacher innovativ       unternehmerisch wirken, planen sie
                                                                                   bleiben und agil auf die Bedürfnisse ihrer Kunden reagie-   oft mit längerem Atem und sind so für
                                                                                   ren: «Wir kommen gar nicht in Versuchung, fünfzig Jahre     Kunden, Mitarbeitende und den Wirt-
                                                                                   lang das Gleiche zu machen. In den dreissig Jahren unter    schafts-Standort Aargau zuverlässige
                                                           Bilder: Lucia Degonda




                                                                                   meiner Verantwortung hat sich die gesamte Produktpa-        Partner. Auf diesen Seiten dürfen wir
                                                                                   lette laufend gewandelt. Fast kein einziges Produkt von     Ihnen exemplarisch drei AIHK-Mitglieder
                                                                                                                                               vorstellen, die dem Kanton Aargau und
                                                                                      «Wir kommen gar nicht in Versuchung,                     seinen Menschen als Arbeitgeber ver-
                                                                                      50 Jahre lang das Gleiche zu machen.»                    pflichtet sind und sich nachhaltig und
                                                                                                                                               verbindlich für eine gesunde Wirtschaft
                                                                                   damals ist heute noch in unserem Angebot», illustriert      des Kantons einsetzen.
Dank eigener Präzisionswerkzeuge in immer gleich hoher Quali-                      Thomas Fischer den Wechsel der Rahmenbedingungen
tät, spuckt die Kaltstanzmaschine 794 Teile in der Minute aus …                    und Anforderungen der Kunden, auf die sie als Zulieferer    Peter Lüscher
                                                                                   reagieren. Die Gleichung, dass man die Balance zwischen     Geschäftsleiter AIHK
Produkte entwickeln und produzieren. 3 000 000 000                                 dem Bewahren von Bewährtem und dem Integrieren von
verarbeitete Teile verlassen die Werkstätten im Wynental                           Innovation halten muss, will man am Markt bestehen, gilt
pro Jahr: Etwa Beschläge und Bauteile für Küchenkombi-                             für alle erfolgreichen Unternehmen – erst recht für
nationen, ohne die kein «Chuchichäschtli» auskommt.                                Familienunternehmen mit langer Tradition.
AIHK MAGAZIN                                 AIHK Aargauische Industrie- und Handelskammer



                                             Komplette Neuausrichtung                                      in der Pflicht, den 85 Mitarbeitenden «guet z’luege».
                                             «vendere necesse est» – Verkaufen ist notwendig, das          Nachdem sie von ihrer Familie angefragt worden war, ob
                                             lateinische Credo ihres Grossvaters Georg Heizmann            sie den Betrieb übernehmen wolle, hat sie nach dem
                                             begleitet die Enkelin Karin Streit-Heizmann, die seit 2004    Gespräch mit ihrem Mann, der ihr hohes Engagement
                                                                  die Firma leitet, noch heute und         voll unterstützt, zugesagt und den Einstieg in den Fami-
                                                                  hängt in ihrem Büro in der Aarauer       lienbetrieb über das prozessorientierte Qualitätsma-
                                                                  Telli. Will man als KMU bestehen,        nagement gefunden. Karin Streit kennt jetzt nicht nur
                                                                  braucht es manchmal auch drastische      jeden Schritt im Betrieb, sondern auch jeden und jede
                                                                  Veränderungen. 1992 hat sich die         der Mitarbeitenden mit ihren besonderen Qualitäten
                                                                  Firma, 1919 als Detaillist für Autozu-
                                                                  behör gegründet und so etabliert,               «Ich fühle mich persönlich
                                                                  dass Viele Heizmann noch heute           verantwortlich, den Leuten ‹guet z’luege›.»
                                                                  damit identifizieren, völlig neu aus-
                                                                  gerichtet und die Sparte Autozube-       und weiss die sich ergänzenden Kompetenzen und
                                                                  hör für Privatkunden ganz aufgege-       Fähigkeiten zu schätzen. Sorgfalt in der täglichen Arbeit
                                                                  ben. Nach dem Motto «Schläuche           und bei der Ausbildung der Lernenden wird gross
                                                                  braucht es überall», hat sich das        geschrieben: «Die Lehrlinge sind unsere Mitarbeitenden
                                                                  Unternehmen voll auf die Sparte          der Zukunft.» Geduld, Sorgfalt und Nachhaltigkeit in der
                                                                  Schlauchtechnik, Hydraulik und An-       Betriebsführung und bei der Entwicklung der Mitarbei-
                                                                  triebstechnik für Geschäftskunden        tenden, dabei selber Vorbild sein für diese Arbeitshal-
                                                                  konzentriert. Was blieb und bleibt:      tung, sind Schlüsselworte im Gespräch mit Karin Streit.
                                                                  die Ausrichtung auf die Bedürfnisse      «Ich fühle mich persönlich verantwortlich für die Familie
                                                                  der Kunden, für die Schläuche kon-       und die Leute, die hier zu anständigen Bedingungen
                                                                  fektioniert werden und die jederzeit     arbeiten.»
                                                                  und schweizweit auf den Service der
                                                                  Fachleute und Ersatzteile zählen         Mitarbeitenden und Kunden verpflichtet
                                                                  können. «Wir kennen unsere Kun-          Diese Haltung den Mitarbeitenden gegenüber – auch in
                                                                  den, wissen genau, was sie brauchen      Zeiten wirtschaftlicher Krisen – ist prägend in den Famili-
                                                                  und können pragmatisch und schnell       enunternehmen: «Unsere 180 Mitarbeiter bringen rund
                                                                  auf ihre Bedürfnisse eingehen», fasst    2000 Jahre Erfahrungs-Know-how in die Firma ein», sagt
Christian Horisberger konfektioniert                              Karin Streit zusammen. Und so ver-       Peter Fischer zum Thema. Auch im Krisenjahr 2009, als für
in der Werkstatt von Heizmann auf            lassen im Tag rund dreihundert kleine Päckli das Haus,        die exportorientierten Zulieferer in Reinach die Auftrags-
Kundenwunsch einen Hydraulik-                jedes gefüllt mit exakt den richtigen Ersatzteilen. Im        bücher mit einem Mal gähnend leer waren, waren für
Schlauch mit Wasserverteilern für            grossen und übersichtlich geordneten Lager liegen auch        Fischer Entlassungen keine Option. Mit allen Mitteln –
eine Grossbaustelle.                         jene bereit, die nur alle zwei Jahre jemand nachfragt.        und gezwungenermassen zum Teil auch Kurzarbeit – hat
                                                                                                           er die Firma mit ihren Mitarbeitenden durch die Krise
                                             Im Kleinen gross                                              geführt. Auch dank dem Wissen, dass auf Krisen immer
                                             Ob es gilt, für ein Paket hundert gleiche Teile herbeizu-     wieder auch erfolgreiche Geschäftsjahre folgen. Und «die
                                             schaffen, oder eben für 300 kleine Pakete jeweils das         Mentalität des längeren Atems», wie sie Thomas Fischer
                                             eine, einzige und passende aus dem Lager zu holen,            als typisch schildert, schütze ausserdem vor Kurzschluss-
                                             macht für die logistischen Prozesse einen Riesenunter-        handlungen.
                                                                                                                        Bilder: Lucia Degonda




                                                                                                                                                Langfristig, nachhaltig
         Karin Streit-Heizmann im Lager                                                                                                         Hans-Jörg Bertschi, der vor der Über-
          ihrer Firma: Viel Luft in unter-                                                                                                      nahme der operativen Verantwor-
        schiedlich schweren Schläuchen,                                                                                                         tung der Bertschi AG in einem
    die zunehmend «lebendig» werden,                                                                                                            US-Konzern Erfahrungen gesammelt
            muss hier gestapelt werden.                                                                                                         hat, formuliert es so: «Wir werden
                                                                                                                                                nicht von der Börse getrieben und
                                                                                                                                                müssen daher nicht von Quartal zu
                                                                                                                                                Quartal die Shareholder mit Gewin-
                                                                                                                                                nen befriedigen.» Auch in Dürren-
                                                                                                                                                äsch wird langfristig geplant; seit
                                                                                                                                                Hans Bertschi mit dem ersten Lastwa-
                                                                                                                                                gen 1956 eine Einzelfirma gegründet
                                                                                                                                                hat, ist die unterdessen zur AG
Die Aargauische Industrie- und Handels-                                                                                                         gewandelte Firma mit 42 Niederlas-
kammer ( AIHK ) dankt Ihren Mitgliedern                                                                                                         sungen in 20 Staaten präsent.
Hans-Jörg Bertschi, Peter und Thomas
Fischer sowie Karin Streit-Heizmann für                                                                                          Aus der Fuhrhalterei des Urgross-
ihre Bereitschaft zur Mitarbeit am                                                                                               vaters, der im Nebenerwerb zum
AIHK-Magazin.                                schied. Da braucht es neben der Unterstützung durch           Landwirtschaftsbetrieb mit Ross und Wagen Material
                                             Computer auch sehr viel Know-how der Mitarbeitenden,          für die Elektrifizierung des Dorfes vom Bahnhof Teufen-
                                             auf das Heizmann zählt. «Mitarbeitende wie Kunden             thal nach Dürrenäsch gebracht hat, wie die in gesto-
                                             sind unser Kapital» und deshalb fühlt sich die Patronne       chen schöner Handschrift ausgestellte Rechnung über
AIHK Aargauische Industrie- und Handelskammer                                            AIHK MAGAZIN



«Fr. 123.35» von 1906 belegt, ist die multimodale Trans-            Nachfolge
port- und Logistik-Firma gewachsen. Mit 15 eigenen                  In einem weiteren Gebiet ist Nachhaltigkeit unerlässlich:
Containerterminals, rund 2000 Mitarbeitenden europa-                Bei der Planung und Regelung der eigenen Nachfolge,
weit ( 500 in der Schweiz ) bewegt Bertschi 15 000 Trans-           mit der Bertschi mit Anfang fünfzig schon weit gediehen
porteinheiten auf Schienen, Wasser und Strasse. Auch für            ist, «die nächste Generation kennt die Spielregeln und die
                                                                                         Weichen für die kommenden Jahre
                                                                                         sind gestellt». Klare Regeln, etwa,
                                                                                         dass die Eigentümer/Unternehmer           «Wir werden nicht
                                                                                         mit 65 in Pension gehen, haben sich       von der Börse getrieben.»
                                                                                         auch für Karin Streit-Heizmann als
                                                                                         nachhaltiges Modell erwiesen: Ihr
                                                                                         Onkel, der mit dem Vater gemein-
                                                                                         sam die Geschäfte führte, war bereits
                                                                                         in Pension, als sie in die Firma einge-
                                                                                         treten ist. Nach zwei Jahren gemein-
                                                                                         samer Verantwortung ist auch ihr
                                                                                         Vater in Pension gegangen. Jetzt ist
                                                                                         sie seit 2004 als Aktionärin mit Stim-
                                                                                         menmehrheit und Geschäftsführerin
                                                                                         allein für die Geschicke der Firma
                                                                                         verantwortlich. «Ich habe die Verant-
                                                                                         wortung, die Firma in einem guten
                                                                                         Zustand weiter zu geben» und, das         Im Containerterminal Birrfeld wird nicht
«Dieser Silocontainer ist gestern mit 26,5 Tonnen Pulver befüllt in Köln auf den Zug     schätzt Karin Streit besonders an         nur umgeladen, hier werden die leeren
und kommt jetzt auf die Strasse nach Sins», erklärt Willi Lang.                          dieser Verantwortung: «Ich kann           Silocontainer auch akribisch geputzt
                                                                                         meine Firma auch mit meinen Wer-          «und das Wasser liefern wir einwandfrei
Bertschi stand bei Einbruch des Umsatzes 2009 fest: «Ich            ten und ethischen Vorstellungen prägen.» Sorgfalt,             vorgeklärt in die ARA».
will das Know-how der Mitarbeiter erhalten.» Und so hat             Umsicht, Respekt und Verbindlich-
der eine gesammelte Überzeiten und Ferien endlich für               keit nicht nur den Kunden und Mit-
die Weltreise verwendet und viele Fahrer blieben in der             arbeitenden, sondern auch dem
Werkstatt, wo die gut ausgebildeten Berufsleute Contai-             Gemeinwesen gegenüber: «Wir sind
ner und Fahrzeuge saniert haben. Abläufe und Prozesse               in dieser Region verankert, wollen
wurden optimiert, um weiterhin dem hoch gesteckten                  zum Umfeld direkt beitragen und
Ziel, in Sicherheit, Qualität und Umweltschutz von                  bringen auch Wertschöpfung in die
Chemie-Transporten führend zu sein, gerecht zu                      eigene Region.»
werden.
                                                                    Verbindlichkeit und Treue
Nachhaltigkeit in der Mitarbeiter-Ausbildung und -Ent-              Auch letzteres gilt für alle drei Fami-
wicklung – bei allen portraitierten Familienunternehmen             lienunternehmen: Sie sind ihrem
von hoher Priorität – ist für Bertschi nicht erst seit den          Standort treu geblieben. «Es gibt
Diskussionen um die CO2-Abgabe auch beim Betrieb eine               vielleicht das eine oder andere
Daueraufgabe. Seit sein Vater Hans 1963 den ersten                  ‹Gründli› für einen Wegzug, aber
Lastwagen auf einen Zug gestellt hat und so eine Pionier-           keinen einzigen guten Grund», ist
rolle bei der Verlagerung des Güterverkehrs auf die                 Peter Fischer überzeugt. Die ehema-
Schiene im Nord-Süd-Verkehr gespielt hatte, hat Hans-               ligen Häftlimacher und Drahtzieher
Jörg Bertschi mit Niederlassungen und Containertermi-               bleiben Reinach auch als Zulieferer
nals in 20 Staaten diesen Weg konsequent weitergeführt              von Metallteilen für die globalen
und in die West-Ost-Richtung erweitert. Unterdessen                 Märkte treu, genau so wie der multi-
wickelt Bertschi 80 Prozent allen Verkehrs über den                 modale Transport-Logistiker Bertschi
Schienen- oder Wasserweg ab und hat damit 2010 gegen-               immer noch von Dürrenäsch aus
über dem Strassentransport 215 000 Tonnen CO2 einge-                operiert – dem Dorf zwischen Seetal
spart – eine Einsparung immerhin in der Höhe der Jahres-            und Wynental mit genau einer
Emissionen einer Kleinstadt mit gut 25 000 Einwohnern,              Busverbindung pro Stunde an den
grösser als jede Stadt im Kanton Aargau.                            nächsten Bahnhof. ( kk )




Aargauische Industrie- und                  Mehr als 1500 Unternehmen – darunter viele KMU und Familien-      Die AIHK bietet ihren Mitgliedern eine umfangreiche Palette
Handelskammer (AIHK)                        unternehmen – sind Mitglied der Aargauischen Industrie-           von Dienstleistungen: Die Expertinnen und Experten der
Entfelderstrasse 11, 5001 Aarau             und Handelskammer (AIHK). Die AIHK vernetzt KMU und               AIHK-Geschäftsstelle beraten die Mitgliedfirmen konkret in
Telefon +41 (0)62 837 18 18                 Grossunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung         Rechts-, Wirtschafts- und Exportfragen. Neben Beratung
Fax      +41 (0)62 837 18 19                und vertritt deren Anliegen gegenüber Politik und Gesell-         der Mitglieder gehören Information und Schulung zu allen
info@aihk.ch                                schaft. Ob und wie die Familienunternehmen unter den KMU          Unternehmensfragen sowie die politische Arbeit und die AIHK-
www.aihk.ch, www.ahv-aihk.ch                «anders ticken» ist Thema dieser Seiten.                          Ausgleichskasse zum Angebot der Geschäftsstelle in Aarau.
In Bewegung für
     die Unternehmen
                                                                                                           n
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                                              ü                  Die AIHK unterstützt ihre Mitglieder mit Beratung

                                       Fö                        in Rechts-, Wirtschafts-, Exportfragen, Seminaren,
                                              tz




                                                                 Information, Wissens- / Technologietransfer und
                                                  en
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                                                                 einer eigenen AHV- / Familienausgleichskasse.
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Aargauische Industrie- und Handelskammer (AIHK)  Entfelderstrasse 11
                                                             n        CH-5001 Aarau                     n


Telefon +41 (0)62 837 18 18   info@aihk.ch
                                  n          www.aihk.ch
                                                  n         www.ahv-aihk.ch      n

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Erfolgsmodell Familienunternehmen

  • 1. 1/2011 MAGAZIN Erfolgsmodell Familienunternehmen Verbindlich «Ticken» Familienunternehmen anders ? Kleine und mittlere Unternehmen, die KMU, bilden das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Auch im Aargau tragen Viele der 1500 Mitgliedfirmen der Aargauischen Industrie- und Handelskammer ( AIHK ) sie massgeblich zur Wertschöpfung bei: sind KMU. Eine ganze Reihe dieser KMU sind Familienunternehmen. Von einem Vorfahren KMU bieten Arbeits- und Ausbildungs- mit Unternehmergeist gegründet sind sie über Generationen gewachsen und haben plätze an, zahlen Steuern und Sozial- sich mit Innovationsfreude den wechselnden Rahmenbedingungen auf einem immer abgaben, überzeugen mit Innovationen globaleren Markt erfolgreich angepasst. Die AIHK wollte von den Verantwortlichen von und behaupten sich mit ihren Dienst- drei Familienunternehmen, die sich auch in der AIHK engagieren, wissen, ob und wie leistungen und Produkten gegen globale denn Familienunternehmen anders «ticken» als andere Firmen. Konkurrenz auf dem Markt. Sie führen ein Unternehmen, das älter ist als die Schweizer Bundesver- fassung: Thomas Fischer als Präsident des Verwaltungsrates und sein Sohn Peter Fischer als Delegierter des Ver- waltungsrates leiten als Eigentümer- Unternehmer die Geschicke der Fischer Reinach AG und deren Toch- terfirma Fischer Rista AG. 1842, als Peter Lüscher, Geschäftsleiter AIHK das aargauische Wynental noch von der Stumpen- und Zigarrenproduk- Viele der rund 1500 Mitgliedfirmen tion sowie der Bandweberei – oft in der Aargauischen Industrie- und Handels- Heimarbeit – geprägt war, gründete kammer ( AIHK ) sind KMU und eine ihr Vorfahre eine Metallwarenfabrik, Reihe von ihnen sind Familienbetriebe, an deren Standort noch heute mit die sich über Generationen etabliert Metall gearbeitet wird. Aus dem haben. KMU-Familienbetriebe, wollen «Häftlimacher» von einst, in dessen sie erfolgreich sein und bleiben, können Fabrik Haken, Ösen, Nägel und sich aber nicht bloss auf den Lorbeeren Agraffen für Kleider und Schuhe Armierungen – von der Maschine geschweisst und gebogen – werden bei Fischer der Leistungen ihrer Vorfahren ausruhen. produziert wurden, sind «die Metall- Rista AG für den Weitertransport auf die Baustellen der Kunden gebündelt. Die aktive Generation ist gefordert, sich former» von heute geworden, die auf einem Markt mit rasch wandelnden mit hochmodernen Maschinen und selbstgebauten Werk- Oder jenes gestanzte Metallteil, das weltweit in jedem Rahmenbedingungen zu behaupten. zeugen für die spezifischen Bedürfnisse ihrer Kunden VW Polo mitfährt, damit in diesem das Lenkrad verstellt Nur mit Innovation und Flexibilität werden kann. Komplex gefalzte Kupferteile, die in können sich Familienunternehmen mit Plastikdosen gefasst europaweit für einwandfrei funk- ihren Produkten und Dienstleistungen tionierende Schütze sorgen oder Pinzetten für den behaupten. Dank Tradition und Erfah- Weltmarkt-Schlager «swiss army knife» von Victorinox. rung sind sie weniger der hektischen Optimierung von Quartalszahlen Auch wenn die Tradition über 170 Jahre weit ins 19. Jahr- verpflichtet. Wo die Eigentümer selbst hundert zurück reicht, müssen die Reinacher innovativ unternehmerisch wirken, planen sie bleiben und agil auf die Bedürfnisse ihrer Kunden reagie- oft mit längerem Atem und sind so für ren: «Wir kommen gar nicht in Versuchung, fünfzig Jahre Kunden, Mitarbeitende und den Wirt- lang das Gleiche zu machen. In den dreissig Jahren unter schafts-Standort Aargau zuverlässige Bilder: Lucia Degonda meiner Verantwortung hat sich die gesamte Produktpa- Partner. Auf diesen Seiten dürfen wir lette laufend gewandelt. Fast kein einziges Produkt von Ihnen exemplarisch drei AIHK-Mitglieder vorstellen, die dem Kanton Aargau und «Wir kommen gar nicht in Versuchung, seinen Menschen als Arbeitgeber ver- 50 Jahre lang das Gleiche zu machen.» pflichtet sind und sich nachhaltig und verbindlich für eine gesunde Wirtschaft damals ist heute noch in unserem Angebot», illustriert des Kantons einsetzen. Dank eigener Präzisionswerkzeuge in immer gleich hoher Quali- Thomas Fischer den Wechsel der Rahmenbedingungen tät, spuckt die Kaltstanzmaschine 794 Teile in der Minute aus … und Anforderungen der Kunden, auf die sie als Zulieferer Peter Lüscher reagieren. Die Gleichung, dass man die Balance zwischen Geschäftsleiter AIHK Produkte entwickeln und produzieren. 3 000 000 000 dem Bewahren von Bewährtem und dem Integrieren von verarbeitete Teile verlassen die Werkstätten im Wynental Innovation halten muss, will man am Markt bestehen, gilt pro Jahr: Etwa Beschläge und Bauteile für Küchenkombi- für alle erfolgreichen Unternehmen – erst recht für nationen, ohne die kein «Chuchichäschtli» auskommt. Familienunternehmen mit langer Tradition.
  • 2. AIHK MAGAZIN AIHK Aargauische Industrie- und Handelskammer Komplette Neuausrichtung in der Pflicht, den 85 Mitarbeitenden «guet z’luege». «vendere necesse est» – Verkaufen ist notwendig, das Nachdem sie von ihrer Familie angefragt worden war, ob lateinische Credo ihres Grossvaters Georg Heizmann sie den Betrieb übernehmen wolle, hat sie nach dem begleitet die Enkelin Karin Streit-Heizmann, die seit 2004 Gespräch mit ihrem Mann, der ihr hohes Engagement die Firma leitet, noch heute und voll unterstützt, zugesagt und den Einstieg in den Fami- hängt in ihrem Büro in der Aarauer lienbetrieb über das prozessorientierte Qualitätsma- Telli. Will man als KMU bestehen, nagement gefunden. Karin Streit kennt jetzt nicht nur braucht es manchmal auch drastische jeden Schritt im Betrieb, sondern auch jeden und jede Veränderungen. 1992 hat sich die der Mitarbeitenden mit ihren besonderen Qualitäten Firma, 1919 als Detaillist für Autozu- behör gegründet und so etabliert, «Ich fühle mich persönlich dass Viele Heizmann noch heute verantwortlich, den Leuten ‹guet z’luege›.» damit identifizieren, völlig neu aus- gerichtet und die Sparte Autozube- und weiss die sich ergänzenden Kompetenzen und hör für Privatkunden ganz aufgege- Fähigkeiten zu schätzen. Sorgfalt in der täglichen Arbeit ben. Nach dem Motto «Schläuche und bei der Ausbildung der Lernenden wird gross braucht es überall», hat sich das geschrieben: «Die Lehrlinge sind unsere Mitarbeitenden Unternehmen voll auf die Sparte der Zukunft.» Geduld, Sorgfalt und Nachhaltigkeit in der Schlauchtechnik, Hydraulik und An- Betriebsführung und bei der Entwicklung der Mitarbei- triebstechnik für Geschäftskunden tenden, dabei selber Vorbild sein für diese Arbeitshal- konzentriert. Was blieb und bleibt: tung, sind Schlüsselworte im Gespräch mit Karin Streit. die Ausrichtung auf die Bedürfnisse «Ich fühle mich persönlich verantwortlich für die Familie der Kunden, für die Schläuche kon- und die Leute, die hier zu anständigen Bedingungen fektioniert werden und die jederzeit arbeiten.» und schweizweit auf den Service der Fachleute und Ersatzteile zählen Mitarbeitenden und Kunden verpflichtet können. «Wir kennen unsere Kun- Diese Haltung den Mitarbeitenden gegenüber – auch in den, wissen genau, was sie brauchen Zeiten wirtschaftlicher Krisen – ist prägend in den Famili- und können pragmatisch und schnell enunternehmen: «Unsere 180 Mitarbeiter bringen rund auf ihre Bedürfnisse eingehen», fasst 2000 Jahre Erfahrungs-Know-how in die Firma ein», sagt Christian Horisberger konfektioniert Karin Streit zusammen. Und so ver- Peter Fischer zum Thema. Auch im Krisenjahr 2009, als für in der Werkstatt von Heizmann auf lassen im Tag rund dreihundert kleine Päckli das Haus, die exportorientierten Zulieferer in Reinach die Auftrags- Kundenwunsch einen Hydraulik- jedes gefüllt mit exakt den richtigen Ersatzteilen. Im bücher mit einem Mal gähnend leer waren, waren für Schlauch mit Wasserverteilern für grossen und übersichtlich geordneten Lager liegen auch Fischer Entlassungen keine Option. Mit allen Mitteln – eine Grossbaustelle. jene bereit, die nur alle zwei Jahre jemand nachfragt. und gezwungenermassen zum Teil auch Kurzarbeit – hat er die Firma mit ihren Mitarbeitenden durch die Krise Im Kleinen gross geführt. Auch dank dem Wissen, dass auf Krisen immer Ob es gilt, für ein Paket hundert gleiche Teile herbeizu- wieder auch erfolgreiche Geschäftsjahre folgen. Und «die schaffen, oder eben für 300 kleine Pakete jeweils das Mentalität des längeren Atems», wie sie Thomas Fischer eine, einzige und passende aus dem Lager zu holen, als typisch schildert, schütze ausserdem vor Kurzschluss- macht für die logistischen Prozesse einen Riesenunter- handlungen. Bilder: Lucia Degonda Langfristig, nachhaltig Karin Streit-Heizmann im Lager Hans-Jörg Bertschi, der vor der Über- ihrer Firma: Viel Luft in unter- nahme der operativen Verantwor- schiedlich schweren Schläuchen, tung der Bertschi AG in einem die zunehmend «lebendig» werden, US-Konzern Erfahrungen gesammelt muss hier gestapelt werden. hat, formuliert es so: «Wir werden nicht von der Börse getrieben und müssen daher nicht von Quartal zu Quartal die Shareholder mit Gewin- nen befriedigen.» Auch in Dürren- äsch wird langfristig geplant; seit Hans Bertschi mit dem ersten Lastwa- gen 1956 eine Einzelfirma gegründet hat, ist die unterdessen zur AG Die Aargauische Industrie- und Handels- gewandelte Firma mit 42 Niederlas- kammer ( AIHK ) dankt Ihren Mitgliedern sungen in 20 Staaten präsent. Hans-Jörg Bertschi, Peter und Thomas Fischer sowie Karin Streit-Heizmann für Aus der Fuhrhalterei des Urgross- ihre Bereitschaft zur Mitarbeit am vaters, der im Nebenerwerb zum AIHK-Magazin. schied. Da braucht es neben der Unterstützung durch Landwirtschaftsbetrieb mit Ross und Wagen Material Computer auch sehr viel Know-how der Mitarbeitenden, für die Elektrifizierung des Dorfes vom Bahnhof Teufen- auf das Heizmann zählt. «Mitarbeitende wie Kunden thal nach Dürrenäsch gebracht hat, wie die in gesto- sind unser Kapital» und deshalb fühlt sich die Patronne chen schöner Handschrift ausgestellte Rechnung über
  • 3. AIHK Aargauische Industrie- und Handelskammer AIHK MAGAZIN «Fr. 123.35» von 1906 belegt, ist die multimodale Trans- Nachfolge port- und Logistik-Firma gewachsen. Mit 15 eigenen In einem weiteren Gebiet ist Nachhaltigkeit unerlässlich: Containerterminals, rund 2000 Mitarbeitenden europa- Bei der Planung und Regelung der eigenen Nachfolge, weit ( 500 in der Schweiz ) bewegt Bertschi 15 000 Trans- mit der Bertschi mit Anfang fünfzig schon weit gediehen porteinheiten auf Schienen, Wasser und Strasse. Auch für ist, «die nächste Generation kennt die Spielregeln und die Weichen für die kommenden Jahre sind gestellt». Klare Regeln, etwa, dass die Eigentümer/Unternehmer «Wir werden nicht mit 65 in Pension gehen, haben sich von der Börse getrieben.» auch für Karin Streit-Heizmann als nachhaltiges Modell erwiesen: Ihr Onkel, der mit dem Vater gemein- sam die Geschäfte führte, war bereits in Pension, als sie in die Firma einge- treten ist. Nach zwei Jahren gemein- samer Verantwortung ist auch ihr Vater in Pension gegangen. Jetzt ist sie seit 2004 als Aktionärin mit Stim- menmehrheit und Geschäftsführerin allein für die Geschicke der Firma verantwortlich. «Ich habe die Verant- wortung, die Firma in einem guten Zustand weiter zu geben» und, das Im Containerterminal Birrfeld wird nicht «Dieser Silocontainer ist gestern mit 26,5 Tonnen Pulver befüllt in Köln auf den Zug schätzt Karin Streit besonders an nur umgeladen, hier werden die leeren und kommt jetzt auf die Strasse nach Sins», erklärt Willi Lang. dieser Verantwortung: «Ich kann Silocontainer auch akribisch geputzt meine Firma auch mit meinen Wer- «und das Wasser liefern wir einwandfrei Bertschi stand bei Einbruch des Umsatzes 2009 fest: «Ich ten und ethischen Vorstellungen prägen.» Sorgfalt, vorgeklärt in die ARA». will das Know-how der Mitarbeiter erhalten.» Und so hat Umsicht, Respekt und Verbindlich- der eine gesammelte Überzeiten und Ferien endlich für keit nicht nur den Kunden und Mit- die Weltreise verwendet und viele Fahrer blieben in der arbeitenden, sondern auch dem Werkstatt, wo die gut ausgebildeten Berufsleute Contai- Gemeinwesen gegenüber: «Wir sind ner und Fahrzeuge saniert haben. Abläufe und Prozesse in dieser Region verankert, wollen wurden optimiert, um weiterhin dem hoch gesteckten zum Umfeld direkt beitragen und Ziel, in Sicherheit, Qualität und Umweltschutz von bringen auch Wertschöpfung in die Chemie-Transporten führend zu sein, gerecht zu eigene Region.» werden. Verbindlichkeit und Treue Nachhaltigkeit in der Mitarbeiter-Ausbildung und -Ent- Auch letzteres gilt für alle drei Fami- wicklung – bei allen portraitierten Familienunternehmen lienunternehmen: Sie sind ihrem von hoher Priorität – ist für Bertschi nicht erst seit den Standort treu geblieben. «Es gibt Diskussionen um die CO2-Abgabe auch beim Betrieb eine vielleicht das eine oder andere Daueraufgabe. Seit sein Vater Hans 1963 den ersten ‹Gründli› für einen Wegzug, aber Lastwagen auf einen Zug gestellt hat und so eine Pionier- keinen einzigen guten Grund», ist rolle bei der Verlagerung des Güterverkehrs auf die Peter Fischer überzeugt. Die ehema- Schiene im Nord-Süd-Verkehr gespielt hatte, hat Hans- ligen Häftlimacher und Drahtzieher Jörg Bertschi mit Niederlassungen und Containertermi- bleiben Reinach auch als Zulieferer nals in 20 Staaten diesen Weg konsequent weitergeführt von Metallteilen für die globalen und in die West-Ost-Richtung erweitert. Unterdessen Märkte treu, genau so wie der multi- wickelt Bertschi 80 Prozent allen Verkehrs über den modale Transport-Logistiker Bertschi Schienen- oder Wasserweg ab und hat damit 2010 gegen- immer noch von Dürrenäsch aus über dem Strassentransport 215 000 Tonnen CO2 einge- operiert – dem Dorf zwischen Seetal spart – eine Einsparung immerhin in der Höhe der Jahres- und Wynental mit genau einer Emissionen einer Kleinstadt mit gut 25 000 Einwohnern, Busverbindung pro Stunde an den grösser als jede Stadt im Kanton Aargau. nächsten Bahnhof. ( kk ) Aargauische Industrie- und Mehr als 1500 Unternehmen – darunter viele KMU und Familien- Die AIHK bietet ihren Mitgliedern eine umfangreiche Palette Handelskammer (AIHK) unternehmen – sind Mitglied der Aargauischen Industrie- von Dienstleistungen: Die Expertinnen und Experten der Entfelderstrasse 11, 5001 Aarau und Handelskammer (AIHK). Die AIHK vernetzt KMU und AIHK-Geschäftsstelle beraten die Mitgliedfirmen konkret in Telefon +41 (0)62 837 18 18 Grossunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung Rechts-, Wirtschafts- und Exportfragen. Neben Beratung Fax +41 (0)62 837 18 19 und vertritt deren Anliegen gegenüber Politik und Gesell- der Mitglieder gehören Information und Schulung zu allen info@aihk.ch schaft. Ob und wie die Familienunternehmen unter den KMU Unternehmensfragen sowie die politische Arbeit und die AIHK- www.aihk.ch, www.ahv-aihk.ch «anders ticken» ist Thema dieser Seiten. Ausgleichskasse zum Angebot der Geschäftsstelle in Aarau.
  • 4. In Bewegung für die Unternehmen n me eh r rn de su nte g z u o n ro s i tun sat U , G stleis g a n i KM ien Or e tzt e l , D n d e n er n nd re K v e, Ha u f ü h IH t r i A a Die I n d u s arg s n A men. au nto h esse n e n K a er ne Inter firm i m Unt men m un d einsa Syste ie d f ür tt die gem ische n unge n gl zen ertri polit ding it rnet IHK v Die A er nehme n im ahm enbe Ve ale R n. nt ln ei d er U für optim s Hande M sich sche Vertreten setzt für u nte r neh meri Unt erst ü Die AIHK unterstützt ihre Mitglieder mit Beratung Fö in Rechts-, Wirtschafts-, Exportfragen, Seminaren, tz Information, Wissens- / Technologietransfer und en rd einer eigenen AHV- / Familienausgleichskasse. ern Die A IHK fö schaf rd e r t tliche das V Zusam erstän Gesel menh dnis f lschaf änge ür wir t sow in Sta t- ie bei at un den S d ozialp artner n. Aargauische Industrie- und Handelskammer (AIHK) Entfelderstrasse 11 n CH-5001 Aarau n Telefon +41 (0)62 837 18 18 info@aihk.ch n www.aihk.ch n www.ahv-aihk.ch n