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Umstellung auf ökologischen Landbau

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Andreas Vogel, Vorstandsvorsitzender der Agrargenossenschaft Eppendorf e.G.stellt den 536 ha großen Betrieb mit Hofladen vor.

Veröffentlicht in: Lebensmittel
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Umstellung auf ökologischen Landbau

  1. 1. Praktische Erfahrungen bei der Umstellung auf ökologischen Landbau in der Agrargenossenschaft Eppendorf eG Agr.-Ing. Andreas Vogel (Vorstandsvorsitzender Agrargenossenschaft)
  2. 2. Agrargenossenschaft Eppendorf eG Freiberger Str. 35 09575 Eppendorf www.landei-agrar.de Geschäftsführun g: Herr Andreas Vogel (Vorstandsvorsitzender) Herr Christina Seyfert (Vorstand) Aufsichtsrat : Herr Enrico Bender (Vorsitzender) Herr Heiko Valdorf Herr Marcel Seyfert Angestellte : 12 Vollzeit, 4 Teilzeit, 1 Lehrling Natürliche Bedingungen: Betriebsgröße: Höhenlage: Niederschlag: Jahresdurchschnittstemperatur : Acker-/Grünlandzahl: 536 ha 405 – 510 m über NN 800 mm Niederschlag 7,4 °C 32/35 Tierproduktion : Milchproduktion (160 Milchkühe mit Nachzucht), Legehennen (245 Stück) Pflanzenproduktio n: Winterweizen 109 ha, Winterroggen 106 ha, Ackerbohnen 75 ha, Silomais 21 ha, Kleegras 112 ha, Luzernegras 35 ha, Mähweiden 79 ha Hofladen : Eröffnung 2015, Vermarktung eigener Eierlikör, Eier und Käse sowie ausschließlich regionale Produkte Öko- Landbau: seit 05/2016, Gäa- Mitglied
  3. 3. Agrargenossenschaft Eppendorf eG Freiberger Str. 35 09575 Eppendorf www.landei-agrar.de Was ist ökologischer Landbau? - Kein chemisch synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel - Keine Gentechnik - Höhere Anforderungen an artgerechte Tierhaltung
  4. 4. Agrargenossenschaft Eppendorf eG Freiberger Str. 35 09575 Eppendorf www.landei-agrar.de Warum umgestellt? - Perspektivlosigkeit der konventionellen Produktion - Ökonomische Vorteile
  5. 5. Probleme Risiken Ertrags- schwankungen Motivation Mitarbeiter/ Verpächter Unkraut- bekämpfung Investitionen TiergesundheitAgrarpolitik Agrargenossenschaft Eppendorf eG Freiberger Str. 35 09575 Eppendorf www.landei-agrar.de
  6. 6. Bereich Bedenken, Fragen Ergebnis Futterproduktion Ertrag Kleegras wie konventionell , Mähweiden je nach Düngung Qualität Wie Konventionell wirtschaftlichste Kultur Kleegras (450 dt/ha Frischmasse bei 4 Schnitten) schwierigste Kulturen Mais und Ackerbohne (niedrige Temperaturen, Beikrautdruck sehr hoch) Fütterung Eiweißversorgung Milchkuhfütterung erfordert Zukauf von Eiweißträgern, Rasse (HF) muss entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit gefüttert werden. Grünfutterfütterung Probleme für kleine Ställe entsprechende Ladewagengrößen auf dem Markt zu finden, aber positiven Effekt auf Milchleistung Tiergesundheit Antibiotika Nur sehr geringe Mengen möglich (3 Behandlungsfolgen/Jahr möglich), Tiergesundheit wie konventionell Lebensalter höher als Konventionell noch keine Aussage möglich Milchqualität Besser oder schlechter Wie konventionell, Fett- und Eiweißgehalt leicht geringer, bei Heumilch höherer Omega-3- Gehalt und niedriger Clostridiengehalt (Käseherstellung) Milchleistung Niedriger Ca. 8000 Liter/Kuh und Jahr (ohne Fütterung von Maissilage) Milchpreis Höher Schwankung des Mehrpreises von 6-20 Cent, derzeit ca. 50 Cent Umstellung auf Ökolandbau in der Tierproduktion Agrargenossenschaft Eppendorf eG Freiberger Str. 35 09575 Eppendorf www.landei-agrar.de
  7. 7. Umstellung auf Ökolandbau in der Pflanzenproduktion Agrargenossenschaft Eppendorf eG Freiberger Str. 35 09575 Eppendorf www.landei-agrar.de Bereich Bedenken, Fragen Ergebnis Marktproduktion Ertragsrückgang Noch keine Aussage möglich, Ertrag entspricht ca. Bodenwertzahlen Schwankungen Noch keine Aussage möglich, Schwankungen um ca. 25% in der Kultur und Jahr wirtschaftlichste Kultur Weizen, Ölfrüchte (Anbaubedingungen) schwierigste Kulturen Winter- und Sommergerste, Raps, Mais Bodenbearbeitung Mulchsaat Keine Anwendung, 100 % Pflug Düngung nicht ausreichende Versorgung? Zukauf und Kooperationen möglich, Problem bei Backweizenproduktion durch mangelnde Ährengabe Bodenhilfsstoffe, Mikronährstoffe, EM nicht notwendig Pflanzenschutz Nicht ausreichend Striegeln und Hacken Ernte Beikrautbesatz Moderne Mähdrescher haben keine Probleme Strohernte mit feuchtem Beikraut Beikraut trocknet bei trockenem Wetter innerhalb von 2-3 Tagen Getreidelagerung Trocknung, Lagerung Bringt Vorteile bei Vermarktung
  8. 8. Winterweizen „Elixer“ Juni 2017
  9. 9. Winterroggen „SU Performer“ Juni 2017
  10. 10. Ackerbohne „Fuego“ Juni 2017
  11. 11. Silomais „Padrino“ Juni 2017
  12. 12. Luzerne-Gras „DSV-Country“ Juni 2017
  13. 13. Kleegras, Mai 2017
  14. 14. Striegel „APV“
  15. 15. Pflug „Kverneland“
  16. 16. Milchviehanlage Eppendorf
  17. 17. Auslauf Kälberstall
  18. 18. Kälberstall innen
  19. 19. Jungvieh
  20. 20. Werkstatt Eppendorf
  21. 21. „Hühnermobil“
  22. 22. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

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