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Lachmann

W
Wettbewerb

Beitrag zum Thema 3-3 "Europäische Kulturhauptstadt" beim 64. Europäischen Wettbewerb von Mara Lachmann vom Gymnasium Tellkampfschule in Hannover, Niedersachsen

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Kultur für (H)alle
Europäische Kulturhauptstadt 2025
Eine Broschüre von
Luisa Kahle
Mara Lachmann
Mika Falke
Kultur
für
alle
Europäische Kulturhauptstadt 2025
( )H
Kultur für (H)alle
Es gibt viele, zu viele Menschen in unserem Land, die die schöne und unver-
gleichliche Stadt Halle an der Saale nicht kennen. Die Stadt Halle hat viele ver-
schiedene sowie kulturelle Seiten, die mit großer und berühmter Geschichte
verbunden sind - wie zum Beispiel der Hallesche Dom, Museen wie das Beatles-
museum, Denkmäler von berühmten Theologen, die Burg Giebichenstein sowie
die Moritzburg, die heute ein bedeutendes Kunstmuseum beherbergt, und vieles
mehr hat Halle an der Saale zu bieten.
“Das Schönste an Halle (…) sei jedoch Halles Hauptbahnhof (…), um diese
Stadt nach allen Himmelsrichtungen hin zu verlassen…“, so Curt Goetz im Jahr
1960. Mit der Hilfe der begeisterten und motivierten Bürger will die Stadt Halle
dieses Zitat widerlegen. Die rund 240.000 Einwohner (Stand 2016) sorgen
dafür, dass die Stadt lebendiger, farbenfroher und heller sein wird als je zuvor.
Die Hallenser sind davon überzeugt, dass Halle an der Saale das Potenzial hat,
Kulturhauptstadt 2025 zu werden.
Dazu Barbara Rösel: "Für mich war Halle schon immer Kulturhauptstadt und
das nicht nur wegen der vielfältigen Zeugnisse aus verschiedenen Epochen. Bei
jedem Besuch bestaune ich den Wandel. Halle hat sich neu erfunden, aus dem
tristen Plattenbau- und Industriestandort wurde eine lebendige Großstadt, die
Tradition und Moderne vereint.“
Halle hat zwar nicht die Fläche wie München oder Stuttgart, dennoch kann sie
sich durch andere “Größen“ sehen lassen, wie zum Beispiel die Größe der Ge-
schichte. Fast keine andere Stadt kann behaupten, so eng mit der deutschen
Geschichte verbunden zu sein wie die Stadt Halle - sie war irgendwie immer
dabei!
Mit der tatkräftigen Unterstützung der Hallenser werden viele verschiedene Pro-
jekte auf die Beine gestellt. Diese sind für Jung und Alt geeignet, machen Spaß
und bleiben garantiert in Erinnerung.
1)
2)
Luisa Kahle
Wandel Halle Stadtbild
1200 Jahre deutsche Geschichte in einer Stadt - ist das möglich? Irgendwie war Halle an der Saale immer dabei, wenn deutsche Geschichte
geschrieben wurde. Salz machte die Stadt im Mittelalter reich - Halle wurde Hansestadt und trat erstmals auf die europäische Bühne. Im
Zeitalter des Pietismus und der Aufklärung spielten die Universität der Stadt und die Franckeschen Stiftungen in der ersten Liga Europas. Sie
wurden Halles Tor zur Welt. Bedeutende Gelehrte lebten und wirkten in Halle, viele von ihnen fanden auf dem Stadtgottesacker ihre letzte Ru-
hestätte. Der Blick nach Europa spiegelt sich in dieser Anlage wider, der einzigen italienisch inspirierten Camposanto-Anlage nördlich der Alpen.
Doch die Geschichte von Halle hat auch ihre Schattenseiten. Wie durch ein Wunder überstand Halle
zwar den Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet, danach verfiel die einstige Schönheit zu DDR-Zeiten
und ging im Smog unter. Der Rauch aus den Chemiefabriken war der Preis für das lange Zeit erfolg-
reiche Wirtschaften im mitteldeutschen Chemiedreieck.
Auch das einzigartige Gebäudeensemble der Altstadt verschwand im Smog. Eine Diva in Grau. Zwei
weitere Wunder sollte die Altstadt erfahren: in der DDR verfiel sie, wurde aber kaum zerstört und sie er-
wachte nach der Wiedervereinigung schließlich aus ihrem Dornröschenschlaf. Heute können Besucher
sie in alter Pracht bewundern.
Die faszinierende Geschichte lässt sich im einzigartigen Stadtbild wiederfinden, in der Altstadt auf den
Spuren des Mittelalters und der frühen Neuzeit, umgeben vom denkmalgerecht sanierten Gründerzeit-
gürtel. Die großen Plattenbausiedlungen als Erbe der DDR am Stadtrand stehen heute für die Wieder-
vereinigung von Ost- und Westdeutschland, aber auch von Ost- und Westeuropa.
Mara Lachmann
Halle ins richtige Licht gerückt
Halle ist vielseitig. Vielseitig in der Kultur, den Lebensstilen und dem noch Möglichen, aber auch vielseitig in der
Bebauung. Halle ist eine Stadt zwischen Moderne und Tradition, Fortschritt und Rückgang, zwischen Bleiben und
Werden. Das Stadtbild wird von eben dieser Vielseitigkeit geprägt. Halle ist gekennzeichnet von der in Deutschland
nahezu einzigartigen Altstadt, Gründerzeitbauten, Neubauten, aber auch baulichen Relikten der DDR, den Platten-
bauten. Und auch wenn das Stadtbild von der Vielseitigkeit lebt, muss verbunden werden, was vorhanden ist.
Denn die Grenzen zwischen den Stadtteilen sind manchmal zu klar gezeichnet.
Bei den Lichtinstallationen geht es nicht nur darum, die von den meisten Menschen als schön empfundenen Gebäuden zu präsentieren,
sondern gerade z. B. Plattenbauten auszuleuchten. Denn diese sehen sich zwar auf den ersten Blick sehr ähnlich und doch hat
jeder Plattenbau etwas Besonderes an sich. Halle lebt von Viel-
seitigkeit und die Plattenbauten tragen zu dieser Vielseitigkeit
bei. Viele Einheimische identifizieren sich stark mit diesem
DDR-Baustil. Die Lichtinstallationen werden die Plattenbauten
als Chance darstellen. Sie werden ins richtige Licht gerückt.
Europa soll geeint sein in Vielfalt. Welche Stadt wäre besser
dafür geeignet, dieses Ziel der Europäischen Union zu präsen-
tieren als Halle? Denn Halle hat schon einmal dazu beigetragen
etwas zu vereinen: Ost- und Westdeutschland. Die Lichtinstalla-
tionen greifen Einheit in Vielfalt auf. Kleine Szenen aus der
Geschichte Ost- und Westeuropas werden auf ebene Gebäu-.
deflächen projiziert, Vorurteile abgebaut und eine engere
Bindung erzeugt. Welcher Ort würde sich besser eignen als
Plattenbauten, das Bild schlechthin für die Bebauung des
ehemaligen Ostblocks? Halle schlägt Brücken, bildhaft,
zwischen Ost- und Westdeutschland, aber auch zwischen
Ost- und Westeuropa.
Jeder Stadtteil ist etwas Besonderes und so hat auch jeder etwas sehr Besonderes zu bieten.
heiten und Unterschiede. In der Altstadt werden sich die Licht-
installationen an dem expressionistischen Künstler Lyonel Feininger orientieren, welcher viele Gebäude aus Halle unter besonderen
Lichteinwirkungen mit seinen Gemälden in Szene gesetzt hat. Es soll aber auch das Stadtbild als Gesamtheit durch die Licht-
installationen in Szene gesetzt werden. Licht soll Brücken schlagen zwischen den Stadtteilen.
Neben dem Gesamtbild sollen Akzente
gesetzt werden auf einzelne Gebäude und Facetten, auf Besonder
Lichtinstallationen werden die Stadtteile miteinander verbinden und diese
Kontraste entschärfen. Dabei geht es aber nicht nur darum, Stadtteile zu
verbinden, sondern auch um die Präsentation der einzelnen Stadtteile.
halle43 soll eine Bürgerinitiative werden. Die 43 Stadtteile Halles sollen von ihren
Bürgern unterschiedlicher Altersklassen und sozialer Schichten vorgestellt werden.
Dabei geht es nicht darum, ihren Stadtteil möglichst makellos darzustellen, sondern
ihn als Gesamtpaket zu präsentieren mit allen Vor- und Nachteilen, mit allem Fort-
schrittlichen und Baubedürftigen, mit allen Besonderheiten und Fehlern. Bewohner
können dabei ihren Schwerpunkt wählen, ob Historie oder Kunst, Lebenskultur des
Stadtteils oder besondere Orte, ob Sehenswertes oder
Verbesserungsbedürftiges alles wird bei halle43 eine
Stimme bekommen.
halle43 wird eine Stimme der Einwohner zu ihrer Stadt
sein. Besucher werden einen Einblick in den Hallenser
Alltag bekommen. Touren verschiedener Form und Län-
ge werden angeboten. Von ganz jung bis ganz alt wäre
für jeden etwas dabei. Es soll seniorengerechte und kinderfreundliche, Kunstlieb-
haber- und Geschichtsmuffel-Touren geben. Die Spannbreite der möglichen Themen
ist enorm, was den Bewohnern eine große Gestaltungsfreiheit lässt und zum
freiwilligen Engagement beitragen wird.
Jeder Stadtteil hat ungeliebte Ecken. halle43 bietet die Möglichkeit, diese
kreativ ins Stadtbild einzugliedern. Dabei werden beispielsweise verfallende,
alte Gebäude als Chance gesehen, sie zu Kunstwerken umzugestalten. Zu
europäischen Kunstwerken. Jeder wäre
Künstler und Mitgestalter, jeder könnte sich
verewigen in der Kulturhauptstadt Europas
2025, jeder könnte zeigen: Ich bin ein Teil
von Europa. Es werden vielfältige Kunst-
werke, an denen Menschen aus ganz Europa
mitwirken können ganz nach dem europä-
ischen Grundsatz „In Vielfalt geeint“.
Halle, eine Stadt am Fluss. Eine Stadt
im Fluss der Zeit. Die Saale, ein Fluss
in der „Stadt im Fluss“. Und doch ist
die Saale erstaunlich wenig integriert
in das Stadtbild. Gerade Halle hätte
ein großes Potenzial, eine Stadt am
Hallenser nutzen heute die Saaleaue als Naherholungsgebiet. Und doch ist die
Saale in der Stadt selbst nahezu unsichtbar. 2025 wird es Wege zur idyllischen
Landschaft der Saaleaue geben. Die Saale wird un-
übersehbar in die Stadt integriert sein, in die Alt-
und in die Neustadt. Dabei wird sie auch die Zwei an
der Saale, das alte Halle und Halle-Neustadt, ver-
binden und nicht länger voneinander trennen.
Es wird Entdeckerpfade entlang der einzigartigen
und idyllischen Flusslandschaft geben. Entdecker-
pfade zu der Geschichte, dem Ökosystem der Saale,
Kunst am Fluss und vieles mehr. Gerade auf die historischen Themen wird ein
Schwerpunkt gelegt - auf die Rolle Halles in der Geschichte Deutschlands und
Europas. Unterschiedlichste Stationen werden diese Themen Besuchern näher
bringen, durch Spiel und Spaß, Teamwork und Einzelarbeit, durch moderne und klas-
sische Medien. Geschichten aller Art über Halle und die Saale, für jung und alt,
werden erzählt. Und ganz nebenbei werden Besucher verschiedenster Länder sich
näher kommen, neue Kontakte und Freundschaften werden geknüpft und ge-
schlossen.
halle43
Wasser zu werden, wie es derzeit viele andere große Städte auch realisieren. Als
Kulturhauptstadt 2025 wird Halle seinen Fluss in die Stadt holen.
Halle im Fluss
In der DDR gehörte Halle zum mitteldeutschen Chemiedreieck, dieses bestand aus
mehreren Städten wie zum Beispiel Halle und Leipzig. Das Chemiedreieck war
sehr erfolgreich, doch mit der Zeit brach es zusammen. Der Grund dafür war die
Wiedervereinigung von Deutschland.
Aufgrund dessen strukturierte sich Halle drastisch um. Die Industrie war nicht mehr
der wirtschaftliche Motor der Region, die traditionsreiche Universität - gemeinsam
mit anderen Forschungseinrichtungen in der Stadt - blieb jedoch. Sie ist Arbeitgeber,
treibende Kraft der Innovation und prägt nicht zuletzt durch die ca. 20.000 Studenten
die (alternative) Kultur und das Stadtbild Halles.
Halle wurde zu einer jungen Stadt mit jungen Einwohnern
und zum Großteil wurde Halle eine Stadt, die von Uni-
versitäten und Hochschulen geprägt ist. Es gibt zahlreiche
Universitäten, wie zum Beispiel die Martin-Luther-
Universität. Martin Luther hat in Wittenberg die 95 Thesen
an die Schlosskirche genagelt, deswegen wurde sie
Martin-Luther-Universität genannt. Diese Universität hat
nicht nur einen Standort, sondern ist auf mehrere
einzelne Gebäude in der Stadt aufgeteilt. In den verschie-
denen Gebäuden befinden sich die einzelnen Studien-
gebiete. Der Vorteil davon ist, dass die Studenten mehr von
der Stadt haben und somit mehr sehen. Ein Nachteil ist
jedoch, dass das alles für die Studenten mit Stress verbunden
ist, weil man innerhalb von dreißig Minuten die halbe
Stadt durchqueren muss.
Halle - Stadt der Wissenschaft
Mika Falke

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  • 1. Kultur für (H)alle Europäische Kulturhauptstadt 2025 Eine Broschüre von Luisa Kahle Mara Lachmann Mika Falke Kultur für alle Europäische Kulturhauptstadt 2025 ( )H
  • 2. Kultur für (H)alle Es gibt viele, zu viele Menschen in unserem Land, die die schöne und unver- gleichliche Stadt Halle an der Saale nicht kennen. Die Stadt Halle hat viele ver- schiedene sowie kulturelle Seiten, die mit großer und berühmter Geschichte verbunden sind - wie zum Beispiel der Hallesche Dom, Museen wie das Beatles- museum, Denkmäler von berühmten Theologen, die Burg Giebichenstein sowie die Moritzburg, die heute ein bedeutendes Kunstmuseum beherbergt, und vieles mehr hat Halle an der Saale zu bieten. “Das Schönste an Halle (…) sei jedoch Halles Hauptbahnhof (…), um diese Stadt nach allen Himmelsrichtungen hin zu verlassen…“, so Curt Goetz im Jahr 1960. Mit der Hilfe der begeisterten und motivierten Bürger will die Stadt Halle dieses Zitat widerlegen. Die rund 240.000 Einwohner (Stand 2016) sorgen dafür, dass die Stadt lebendiger, farbenfroher und heller sein wird als je zuvor. Die Hallenser sind davon überzeugt, dass Halle an der Saale das Potenzial hat, Kulturhauptstadt 2025 zu werden. Dazu Barbara Rösel: "Für mich war Halle schon immer Kulturhauptstadt und das nicht nur wegen der vielfältigen Zeugnisse aus verschiedenen Epochen. Bei jedem Besuch bestaune ich den Wandel. Halle hat sich neu erfunden, aus dem tristen Plattenbau- und Industriestandort wurde eine lebendige Großstadt, die Tradition und Moderne vereint.“ Halle hat zwar nicht die Fläche wie München oder Stuttgart, dennoch kann sie sich durch andere “Größen“ sehen lassen, wie zum Beispiel die Größe der Ge- schichte. Fast keine andere Stadt kann behaupten, so eng mit der deutschen Geschichte verbunden zu sein wie die Stadt Halle - sie war irgendwie immer dabei! Mit der tatkräftigen Unterstützung der Hallenser werden viele verschiedene Pro- jekte auf die Beine gestellt. Diese sind für Jung und Alt geeignet, machen Spaß und bleiben garantiert in Erinnerung. 1) 2) Luisa Kahle
  • 3. Wandel Halle Stadtbild 1200 Jahre deutsche Geschichte in einer Stadt - ist das möglich? Irgendwie war Halle an der Saale immer dabei, wenn deutsche Geschichte geschrieben wurde. Salz machte die Stadt im Mittelalter reich - Halle wurde Hansestadt und trat erstmals auf die europäische Bühne. Im Zeitalter des Pietismus und der Aufklärung spielten die Universität der Stadt und die Franckeschen Stiftungen in der ersten Liga Europas. Sie wurden Halles Tor zur Welt. Bedeutende Gelehrte lebten und wirkten in Halle, viele von ihnen fanden auf dem Stadtgottesacker ihre letzte Ru- hestätte. Der Blick nach Europa spiegelt sich in dieser Anlage wider, der einzigen italienisch inspirierten Camposanto-Anlage nördlich der Alpen. Doch die Geschichte von Halle hat auch ihre Schattenseiten. Wie durch ein Wunder überstand Halle zwar den Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet, danach verfiel die einstige Schönheit zu DDR-Zeiten und ging im Smog unter. Der Rauch aus den Chemiefabriken war der Preis für das lange Zeit erfolg- reiche Wirtschaften im mitteldeutschen Chemiedreieck. Auch das einzigartige Gebäudeensemble der Altstadt verschwand im Smog. Eine Diva in Grau. Zwei weitere Wunder sollte die Altstadt erfahren: in der DDR verfiel sie, wurde aber kaum zerstört und sie er- wachte nach der Wiedervereinigung schließlich aus ihrem Dornröschenschlaf. Heute können Besucher sie in alter Pracht bewundern. Die faszinierende Geschichte lässt sich im einzigartigen Stadtbild wiederfinden, in der Altstadt auf den Spuren des Mittelalters und der frühen Neuzeit, umgeben vom denkmalgerecht sanierten Gründerzeit- gürtel. Die großen Plattenbausiedlungen als Erbe der DDR am Stadtrand stehen heute für die Wieder- vereinigung von Ost- und Westdeutschland, aber auch von Ost- und Westeuropa. Mara Lachmann
  • 4. Halle ins richtige Licht gerückt Halle ist vielseitig. Vielseitig in der Kultur, den Lebensstilen und dem noch Möglichen, aber auch vielseitig in der Bebauung. Halle ist eine Stadt zwischen Moderne und Tradition, Fortschritt und Rückgang, zwischen Bleiben und Werden. Das Stadtbild wird von eben dieser Vielseitigkeit geprägt. Halle ist gekennzeichnet von der in Deutschland nahezu einzigartigen Altstadt, Gründerzeitbauten, Neubauten, aber auch baulichen Relikten der DDR, den Platten- bauten. Und auch wenn das Stadtbild von der Vielseitigkeit lebt, muss verbunden werden, was vorhanden ist. Denn die Grenzen zwischen den Stadtteilen sind manchmal zu klar gezeichnet. Bei den Lichtinstallationen geht es nicht nur darum, die von den meisten Menschen als schön empfundenen Gebäuden zu präsentieren, sondern gerade z. B. Plattenbauten auszuleuchten. Denn diese sehen sich zwar auf den ersten Blick sehr ähnlich und doch hat jeder Plattenbau etwas Besonderes an sich. Halle lebt von Viel- seitigkeit und die Plattenbauten tragen zu dieser Vielseitigkeit bei. Viele Einheimische identifizieren sich stark mit diesem DDR-Baustil. Die Lichtinstallationen werden die Plattenbauten als Chance darstellen. Sie werden ins richtige Licht gerückt. Europa soll geeint sein in Vielfalt. Welche Stadt wäre besser dafür geeignet, dieses Ziel der Europäischen Union zu präsen- tieren als Halle? Denn Halle hat schon einmal dazu beigetragen etwas zu vereinen: Ost- und Westdeutschland. Die Lichtinstalla- tionen greifen Einheit in Vielfalt auf. Kleine Szenen aus der Geschichte Ost- und Westeuropas werden auf ebene Gebäu-. deflächen projiziert, Vorurteile abgebaut und eine engere Bindung erzeugt. Welcher Ort würde sich besser eignen als Plattenbauten, das Bild schlechthin für die Bebauung des ehemaligen Ostblocks? Halle schlägt Brücken, bildhaft, zwischen Ost- und Westdeutschland, aber auch zwischen Ost- und Westeuropa. Jeder Stadtteil ist etwas Besonderes und so hat auch jeder etwas sehr Besonderes zu bieten. heiten und Unterschiede. In der Altstadt werden sich die Licht- installationen an dem expressionistischen Künstler Lyonel Feininger orientieren, welcher viele Gebäude aus Halle unter besonderen Lichteinwirkungen mit seinen Gemälden in Szene gesetzt hat. Es soll aber auch das Stadtbild als Gesamtheit durch die Licht- installationen in Szene gesetzt werden. Licht soll Brücken schlagen zwischen den Stadtteilen. Neben dem Gesamtbild sollen Akzente gesetzt werden auf einzelne Gebäude und Facetten, auf Besonder Lichtinstallationen werden die Stadtteile miteinander verbinden und diese Kontraste entschärfen. Dabei geht es aber nicht nur darum, Stadtteile zu verbinden, sondern auch um die Präsentation der einzelnen Stadtteile.
  • 5. halle43 soll eine Bürgerinitiative werden. Die 43 Stadtteile Halles sollen von ihren Bürgern unterschiedlicher Altersklassen und sozialer Schichten vorgestellt werden. Dabei geht es nicht darum, ihren Stadtteil möglichst makellos darzustellen, sondern ihn als Gesamtpaket zu präsentieren mit allen Vor- und Nachteilen, mit allem Fort- schrittlichen und Baubedürftigen, mit allen Besonderheiten und Fehlern. Bewohner können dabei ihren Schwerpunkt wählen, ob Historie oder Kunst, Lebenskultur des Stadtteils oder besondere Orte, ob Sehenswertes oder Verbesserungsbedürftiges alles wird bei halle43 eine Stimme bekommen. halle43 wird eine Stimme der Einwohner zu ihrer Stadt sein. Besucher werden einen Einblick in den Hallenser Alltag bekommen. Touren verschiedener Form und Län- ge werden angeboten. Von ganz jung bis ganz alt wäre für jeden etwas dabei. Es soll seniorengerechte und kinderfreundliche, Kunstlieb- haber- und Geschichtsmuffel-Touren geben. Die Spannbreite der möglichen Themen ist enorm, was den Bewohnern eine große Gestaltungsfreiheit lässt und zum freiwilligen Engagement beitragen wird. Jeder Stadtteil hat ungeliebte Ecken. halle43 bietet die Möglichkeit, diese kreativ ins Stadtbild einzugliedern. Dabei werden beispielsweise verfallende, alte Gebäude als Chance gesehen, sie zu Kunstwerken umzugestalten. Zu europäischen Kunstwerken. Jeder wäre Künstler und Mitgestalter, jeder könnte sich verewigen in der Kulturhauptstadt Europas 2025, jeder könnte zeigen: Ich bin ein Teil von Europa. Es werden vielfältige Kunst- werke, an denen Menschen aus ganz Europa mitwirken können ganz nach dem europä- ischen Grundsatz „In Vielfalt geeint“. Halle, eine Stadt am Fluss. Eine Stadt im Fluss der Zeit. Die Saale, ein Fluss in der „Stadt im Fluss“. Und doch ist die Saale erstaunlich wenig integriert in das Stadtbild. Gerade Halle hätte ein großes Potenzial, eine Stadt am Hallenser nutzen heute die Saaleaue als Naherholungsgebiet. Und doch ist die Saale in der Stadt selbst nahezu unsichtbar. 2025 wird es Wege zur idyllischen Landschaft der Saaleaue geben. Die Saale wird un- übersehbar in die Stadt integriert sein, in die Alt- und in die Neustadt. Dabei wird sie auch die Zwei an der Saale, das alte Halle und Halle-Neustadt, ver- binden und nicht länger voneinander trennen. Es wird Entdeckerpfade entlang der einzigartigen und idyllischen Flusslandschaft geben. Entdecker- pfade zu der Geschichte, dem Ökosystem der Saale, Kunst am Fluss und vieles mehr. Gerade auf die historischen Themen wird ein Schwerpunkt gelegt - auf die Rolle Halles in der Geschichte Deutschlands und Europas. Unterschiedlichste Stationen werden diese Themen Besuchern näher bringen, durch Spiel und Spaß, Teamwork und Einzelarbeit, durch moderne und klas- sische Medien. Geschichten aller Art über Halle und die Saale, für jung und alt, werden erzählt. Und ganz nebenbei werden Besucher verschiedenster Länder sich näher kommen, neue Kontakte und Freundschaften werden geknüpft und ge- schlossen. halle43 Wasser zu werden, wie es derzeit viele andere große Städte auch realisieren. Als Kulturhauptstadt 2025 wird Halle seinen Fluss in die Stadt holen. Halle im Fluss
  • 6. In der DDR gehörte Halle zum mitteldeutschen Chemiedreieck, dieses bestand aus mehreren Städten wie zum Beispiel Halle und Leipzig. Das Chemiedreieck war sehr erfolgreich, doch mit der Zeit brach es zusammen. Der Grund dafür war die Wiedervereinigung von Deutschland. Aufgrund dessen strukturierte sich Halle drastisch um. Die Industrie war nicht mehr der wirtschaftliche Motor der Region, die traditionsreiche Universität - gemeinsam mit anderen Forschungseinrichtungen in der Stadt - blieb jedoch. Sie ist Arbeitgeber, treibende Kraft der Innovation und prägt nicht zuletzt durch die ca. 20.000 Studenten die (alternative) Kultur und das Stadtbild Halles. Halle wurde zu einer jungen Stadt mit jungen Einwohnern und zum Großteil wurde Halle eine Stadt, die von Uni- versitäten und Hochschulen geprägt ist. Es gibt zahlreiche Universitäten, wie zum Beispiel die Martin-Luther- Universität. Martin Luther hat in Wittenberg die 95 Thesen an die Schlosskirche genagelt, deswegen wurde sie Martin-Luther-Universität genannt. Diese Universität hat nicht nur einen Standort, sondern ist auf mehrere einzelne Gebäude in der Stadt aufgeteilt. In den verschie- denen Gebäuden befinden sich die einzelnen Studien- gebiete. Der Vorteil davon ist, dass die Studenten mehr von der Stadt haben und somit mehr sehen. Ein Nachteil ist jedoch, dass das alles für die Studenten mit Stress verbunden ist, weil man innerhalb von dreißig Minuten die halbe Stadt durchqueren muss. Halle - Stadt der Wissenschaft Mika Falke
  • 7. Im Falle einer erfolgreichen Bewerbung wird die Martin-Luther-Universität ein reichhaltiges Programm starten. Die Studenten können jeweils zu ihrer Studienausrichtung eine Art Tag der offenen Tür in den einzelnen Gebäuden anbieten, an dem sie zum Bei- spiel die Kultur der Stadt mit einbeziehen. Das wäre sehr gut, da es sehr interessant zum einen für die Studenten ist, aber zum anderen auch für die Gesellschaft. Außerdem könnte nicht nur eine Art Tag der offenen Tür in den Universitäten stattfinden, sondern auch außerhalb, wie zum Beispiel in der Stadt. Des Weiteren ist es auch sehr gut für die jüngere Generation, die sich vielleicht für die Universität interessiert oder sich allgemein nach einer Universität umschaut, weil man dort nochmal gesagt be- kommt, wie es in der Universität abläuft und man sich selber ein Bild von der Uni- versität machen kann. Türen öffnen Europa schaut auf Halle Erfahrungen aus anderen Städten (zum Beispiel Hannover EXPO 2000) haben gezeigt, dass die Städte einen großen Mehrwert durch diese Auszeichnung bekommen. Die ganze Welt schaut auf diese Stadt. Das hat zur Folge, dass viele Besucher, Touristen und andere Interessierte diese Stadt besuchen und erleben wollen. Für die erhöhten Erwartungen der Gäste und extremen Besucherzuwachs müssen Voraussetzungen geschaffen werden. Es müssen mehr Betten für die Übernachtung angeboten werden (Bau von Hotels). Zusätzlich muss die Anreise für die erhöhte Anzahl der Gäste garantiert werden (Ausbau der Infrastruktur: Straßen, Bahn und Flughafen). Hierfür braucht man sehr viel Geld, was vom Land bzw. Bund teilweise zur Verfügung gestellt wird. Selbst viele Jahre später profitiert die Stadt noch von solchen, nicht selbst finanzierten Fördergeldern. Ebenfalls profitieren von solch einem Event die Gaststädten, Kneipen und andere Unter- nehmen, die Gäste willkommen heißen. Auch der Einzelhandel (zum Beispiel Merchandising-Artikel) findet eine größere Anzahl an Abnehmern.
  • 8. Ein Pietist aus Halle - August Hermann Francke Halle in Europa Halle tritt auf die europäische Bühne. Doch gibt es berühmte Europäer aus Halle? Berühmte Europäer, die in Halle gewirkt haben? Ja, auch Halle hat wichtige Persönlichkeiten hervorgebracht - wissenschaftliche und kulturelle Vorbilder und Vorreiter sowie über- zeugte Europäer. Der Theologe und Pädagoge August Hermann Francke wurde 1663 im Norden Deutschlands geboren. Er war einer der Hauptvertreter des Halleschen Pietismus, was soviel bedeutet wie Überarbeitung des christlichen Glaubens. Er gründete 1698 die bis heute bestehenden Frankeschen Stiftungen. Die Begründung dieser Stiftungen in Halle an der Saale stellt sein eigentliches Lebenswerk dar. Es gibt bereits öffentliche Führungen und Themen- führungen zu besonderen Schwerpunkten. Die vorhan- denen Führungen sollen vermehrt werden und inte- ressanter auch für Kinder gemacht werden. Zusätzlich können Besucher sich die Schulen anschauen. Es wird zusätzlich Schnupperstunden in den Grundschulen geben, welche sich junge Besucher anschauen können. Während- dessen haben die Erwachsenen die Möglichkeit, sich den Füh- rungen über das Gelände anzuschließen. Die historischen Franckeschen Stiftungen stehen auf der deutschen Vorschlagslistefür das UNESCO- Weltkulturerbe. Heute befinden sich über fünfzig verschiedene Einrichtungen auf dem Stiftungsgelände, unter anderem Teile der Martin-Luther-Universität, vier Schulen und das Deutsche Jugendinstitut. Seit dem Jahr 1829 befindet sich zudem ein Denkmal von August Herrmann Francke auf dem Hof der Frankeschen Stiftungen. Francke ließ Waisenhäuser, Werkstätten, Gärten sowie Schul- und Wohngebäude errichten. Dadurch, dass die Schulen viele soziale Initiativen boten und pietistisch geprägt waren, bekamen sie inter- nationale Bedeutung. Francke verstarb im Jahr 1727 in seinem Wohnhaus, welches sich ebenfalls auf dem Gelände befindet. Heute wird es als Startpunkt für die Führungen genutzt. Luisa Kahle
  • 9. … wurde geschrieben von Georg Friedrich Händel, der ein deutsch-britischer Komponist des Barocks war und 1685 in Halle an der Saale geboren wurde. Er komponierte zahlreiche Opern, unter anderem auch Messiah mit dem weltbekannten Chor „Halleluja“. Des Weiteren schrieb Händel viele Stücke für Or- chester sowie für Kammer- und Klaviermusik. Händel reiste durch viele Länder, unter anderem machte er eine vierjährige Studienreise durch Italien, bis er schließ- lich in (Halle)lujah... An einem aufgebauten Stand am Marktplatz sollen einige dieser Stücke abgespielt werden. Besucher können sie sich dann selbst- ständig und beliebig oft anhören. Um es auch für kleine Besucher interessant zu machen, können diese kleine Puzzle mit den Bildern von Komponisten, wie zum Beispiel Georg Friedrich Händel, zusammensetzen. Zu jedem Puzzle gibt es kleine, kurze Informationstexte mit ein paar interessanten Informationen über die Künstler. Zum anderen wird es auch ein paar lustige Geschichten zu den jeweiligen Künstlern geben, die nicht nur für die kleinen sondern auch für die großen Besucher inte- ressant sind. Dorothea Christiane Erxleben, geboren 1715, war eine deutsche Ärztin und eine Pionierin des Frauenstudiums, das heißt, dass sie die Anfänge dieser Entwicklung mitbestimmte. 1741 begann sie, an der Martin-Luther-Universität in Halle an der Saale zu praktizieren. Im Zusammenhang damit wird es Führungen durch die Martin-Luther-Universität geben, in deren Räumen bzw. Fachräumen Dorothea gearbeitet/praktiziert hat. Zusätzlich wird es eine Rallye zu Erxleben geben, die quer durch die Stadt führt. Zum einen durch Halles Altstadt, zudem aber auch durch das Zentrum der Stadt. Die Fragen und Aufgaben werden nicht allzu zu schwer sein, damit kleine Besucher auch ihren Spaß daran haben. Wenn alle Antworten richtig sind, wird man mit Hilfe von Koordinaten zum Schluss zu einer „Süßen Überraschung“ geführt. Aus ihrer Heimatstadt, Quedlinburg, bekam sie nur die Worte „Dilettantin“ zu hören. Im Jahre 1747 übernahm sie die Arztpraxis ihres Vaters, der im selben Jahr verstorben war. Am 12. Juni 1755 bekam Dorothea Christiane Erxleben dann mit 40 Jahren ihren Doktortitel verliehen. Was daran so besonders ist - sie war die erste deutsche Frau, der dies gelang. Mit ihren vier Kindern und ihrem Mann lebte sie in Quedlinburg, bis sie dort 1762 an Brustkrebs starb. London landete. Dort erntete er im Queens Theater 1711 seine ersten Erfolge mit der Urauffüh- rung „Rinaldo“. Letztendlich starb er in 1759 in London. An seinem 100. Todestag, sprich im Jahre 1859, wurde für Händel ein Denk- mal errichtet, welches sich heute auf dem Marktplatz von Halle an der Saale befindet und welches das einzige Denkmal in Deutsch- land von Händel ist. Frau Doktor: Dorothea Christiane Erxleben
  • 10. Sogar eine berühmte Krimireihe spielt in Halle an der Saale - „Zorn“. Diese Fern- sehreihe hat mittlerweile die Dreharbeiten für den fünften Teil begonnen. Dafür wird An diesen und an noch weiteren Drehorten werden erneut Dreharbeiten statt- finden. Allerdings dieses Mal für Besucher. Sie sollen die Möglichkeit bekom- men, sich selber wie Schauspieler zu fühlen. Die dafür benötigten Utensilien stellt uns der erfahrene Regisseur Andreas Herzog zur Verfügung. Er stand auch bei anderen berühmten sowie erfolgreichen Krimiserien am Set, wie beispielsweise bei der Krimiserie “Tatort“. Besucher werden die Möglichkeit haben, die kurzen, neugedrehten Szenen schneiden zu lassen und sich dann per E-Mail zusenden zulassen. Es soll nicht nur eine Freude für Kleine sein, sondern auch für Erwachsene ist es eine neue Erfahrung, die sie nicht ver- gessen werden. Bisher gibt es vier Teile dieser Krimireihe. Immer mit am Start waren die beiden Hauptakteure Axel Ranisch und Stephan Luca. Die bereits vorhandenen vier Folgen sollen auf eine große Leinwand projiziert und auf dem Marktplatz gezeigt werden, was an ein Kino erinnert. Es wird viele Sitzmöglichkeiten geben, die zur kalten Jahreszeiten mit Decken aufgepolstert werden. Zusätzlich werden heiße Getränke, wie zum Beispiel Kaffee für die Erwachsenen sowie jungen Er- wachsenen, aber auch Kakao für die kleinen Besucher, bereit stehen. Für die hitzigen Tage, Wochen und Monate im Sommer werden erfrischende Kalt- getränke bereitgestellt. Hans Dietrich Genscher, geboren 1927 in einem Stadtteil von Halle, war fünf Jahre lang Bundesinnenminister der Bundesrepublik Deutschland (1969-1974). Später wurde er dann Bundesaußenminister (1974-1992). Genscher trug einen großen Teil zur Wieder- vereinigung Deutschlands bei, daher wird er auch als historische Schlüsselfigur bezeichnet. Berühmt und beliebt wurde er mit seiner kurz andauernden Ansprache auf dem Balkon der Prager Botschaft, die er am 30. September 1989 hielt: Und weiter kam Genscher nicht. Denn seine weiteren Worte gingen im lauten Jubel der Menge unter. Insgesamt war er acht- zehn Jahre im Amt. „Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Aus- reise…“ Es wird mehrere Workshops geben. Zum einen soll es einen Workshop zum Thema DDR geben. Dort werden Besucher in Form von praktischen Übungen etwas über die DDR und ihren Verlauf erfahren. Zusätzlich wird es noch einen weiteren Workshop geben zum Thema Hans- Dietrich Genscher. In diesem Workshop werden in erster Linie Ideen und Vorschläge zu bestimmten Themen gesammelt und anschließend soll mit den Besuchern dieses Workshops darüber diskutiert werden. In einer dreistündigen “Hans-Dietrich-Genscher-Tour“ wird es eine besondere Art von Führung geben. In dieser Führung werden drei Spielplätze innerhalb dieser Tour besucht. Junge Besucher können dort toben, spielen und sich verausgaben, während Erwachsene dem Tour- führer zuhören können. Diese Tour soll das symbolisieren, was Genscher bewirkt hat - die Freiheit. Nämlich, dass die Deutschen selber entscheiden können, wo und wann sie sich aufhalten. Nach seiner Amtszeit übte Genscher viele weitere Tätigkeiten aus. Zum einen war er elf Jahre lang Rechtsanwalt und zwei Jahre lang Präsident der Deutschen Gesell- schaft für Auswärtige Politik. Seit dem Jahr 2000 war Genscher zudem noch geschäftsführender Gesellschafter der Hans-Dietrich Genscher Consult GmbH bis er schließlich Ende März im Jahr 2016 in Bonn verstarb. Hans Dietrich Genscher: der Mann im gelben Pullunder Mordsstimmung in Halle an Orten wie zum Beispiel der Burg Giebichenstein, auf der ein Mord geschieht, sowie an der Kröllwitzer Petruskirche gedreht. 3)
  • 11. Es ist unmöglich, Halle in einem Wort zu beschreiben, denn Halle ist eine Stadt der Gegensätze. Halle ist vielseitig, eine Stadt der Wissenschaft, der Tradition, aber auch der Moderne. Sie ist offen und gleichzeitig familiär, sie hat eine Atmosphäre, die nur eine weltgewandte mittelgroße Stadt haben kann. Gegensätze machen Halle zu einer besonderen Stadt, ob im Alltag oder in Kunst und Kultur, ob im Stadtbild, in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Sie ver- helfen Halle zum Beinamen „Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts“. Nun wird die Stadt Halle ihr großes Potenzial ausschöpfen und nicht nur als Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts gelten, sondern Kulturhauptstadt Europas werden. Die Händelstadt ist keine verschlafene mittelgroße Stadt, sondern die Stadt, die sie ist - eine lebendige Stadt, eine dynamische Stadt. Großstädtischer als so manche Stadt mit mehr Einwohnern und gemütlicher als so manches Dorf. Die Stadt der Gegensätze wird auf die deutsche, auf die europäische Bühne treten und ihre Potenziale nachhaltig stärken. Und dass das Schönste von Halle der Bahnhof sei, wird sich endgültig als Gerücht erweisen. Halle heißt Europa willkommen! Halle heißt Europa willkommen Kultur für alle Europäische Kulturhauptstadt 2025 ( )H Mara Lachmann
  • 12. 64. Europäischer Wettbewerb 2017 In Vielfalt geeint - Europa zwischen Tradition und Moderne Erstellung einer Broschüre zum Thema 3-3 Europäische Kulturhauptstadt Bewerbung von Halle (Saale) zur Kulturhauptstadt Europas Gymnasium Tellkampfschule Bearbeitung Luisa Kahle Mara Lachmann Mika Falke Betreuende Lehrkraft Stephanie Strasser Hannover, Januar 2017
  • 13. Erläuterung der Broschüre Die Broschüre „Kultur für (H)alle“ dient als Bewerbung von Halle an der Saale als Europäi- sche Kulturhauptstadt 2025. Unter diesem Motto will die Stadt Halle allen Besuchern Kultur bieten, aber dabei auch die Einwohner berücksichtigen. Dies soll durch das in Klammern stehende „H“ und dem sich daraus ergebenden „(H)alle“ verdeutlicht werden. Dabei soll Halle als Gesamtheit, das heißt nicht nur mit den guten Seiten, sondern auch den schlechten Seiten sowie mit den daraus resultierenden großen Gegensätzen in der Stadt, vorgestellt werden. Halle soll als lebendige, pulsierende Stadt in Europa wahrgenommen werden. Die Broschüre ist in drei Teile gegliedert, in denen Projekte für die Europäische Kulturhaupt- stadt vorgestellt werden. In allen Projekten wird darauf geachtet, den Dialog zu den Bürgern zu suchen. Im ersten Teil geht es um das Stadtbild und den Wandel von diesem im Laufe der Zeit. Damit wird ein erster Einblick in die Geschichte, das Lebensgefühl und die Vielfalt in Halle gewährt. Außerdem werden hier die Gegensätze im Stadtbild gezeigt und die Möglich- keiten, die sich für Halles Entwicklung ergeben. Im zweiten Teil werden berühmte Persönlichkeiten, die aus Halle kamen oder in Halle gewirkt haben, vorgestellt. Sie alle haben etwas Besonderes erreicht in ihrem Leben und können deshalb als europäische Vorbilder gelten. Hierdurch wird die Strahlkraft, die Halle in Europa hat bzw. hatte, offenbart. Ein genauerer Einblick in die Geschichte Halles (in verschiedenen Epochen) an konkreten Beispielen ist gewährleistet. Im dritten Teil wird der Wissenschaftsstandort Halle vorgestellt und die neuen Möglichkeiten, die sich für Halle als Europäische Kulturhauptstadt ergeben. In der Broschüre werden die Gegensätze in Halle aufgezeigt, von der geschichtsträchtigen Vergangenheit, dem einzigartigen Stadtbild und den besonderen Persönlichkeiten zur mo- dernen, sich schnell weiter entwickelnden Stadt. Um die Nachvollziehbarkeit der einzelnen Teile in der Broschüre zu unterstützen, wurde für die Überschriften jedes Teils eine eigene Farbe gewählt. Außerdem werden die Texte durch viele Bilder unterstützt, damit diese nachvollziehbarer sind und Leser sich einen ersten bildli- chen Eindruck von Halle verschaffen können. Die Fotos zeigen die Vielseitigkeit von Halle auf.
  • 14. Quellen Mara Lachmann Literatur Halle Stadtmarketing (2007): Camposanto in Halle. Der Stadtgottesacker. Halle. Kowalsky, Jörg & Winklhofer, Dagmar, Hrsg. (1993): Diva in Grau. Häuser und Gesichter in Halle. Halle. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (2016): Studieren in Halle 2016/2017. Halle. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (o. J.): Leben in der Universitätsstadt Halle. Halle. Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Hrsg. (2010): Halle (Saale). Internationale Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010. Magdeburg. Schütze-Rodemann, Sigrid (1996): Halle (Saale): Eine Stadt zwischen Erhalt und Veränderung. Halle. Internet http://www.alte-salzstrasse.de/index.php?id=halle-salz&L=2, zuletzt aufgerufen am 5.1.2017 http://www.francke-halle.de/wir-ueber-uns-a-2963.html, zuletzt aufgerufen am 5.1.2017 http://www.halle.de/de/Verwaltung/Stadtentwicklung/Freiraumplanung/Freiraum-und-Wegekonzept/, zuletzt aufgerufen am 5.1.2017 http://www.halle.de/de/Verwaltung/Stadtentwicklung/Stadtteile/Uebersicht/, zuletzt aufgerufen am 5.1.2017 http://www.uni-halle.de/universitaet/geschichte/, zuletzt aufgerufen am 5.1.2017 http://www.zeit.de/reisen/2015-03/halle-saale-unterschaetzte-stadt, zuletzt aufgerufen am 5.1.2017 https://europa.eu/european-union/about-eu/symbols/motto_de, zuletzt aufgerufen am 5.1.2017 https://www.wettbewerb-zukunftsstadt.de/teilnehmende-kommunen/halle-saale.html, zuletzt aufgeru- fen am 5.1.2017 www.halle.de/de/Kultur/Stadtgeschichte/Chronik, zuletzt aufgerufen am 5.1.2017 Quellen Mika Falke Internet http://wissenschaft-in-halle.de/?page_id=47, zuletzt aufgerufen am 4.1.2017 http://www.halle.de/de/Wissenschaft/, zuletzt aufgerufen am 4.1.2017 http://www.heimatundwelt.de/kartenansicht.xtp?artId=978-3-14-100270- 6&seite=22&id=22339&kartennr=1, zuletzt aufgerufen am 4.1.2017 http://www.mdr.de/damals/archiv/artikel85418.html, zuletzt aufgerufen am 4.1.2017 http://www.uni-halle.de, zuletzt aufgerufen am 4.1.2017 https://de.wikipedia.org/wiki/Expo_2000, zuletzt aufgerufen am 4.1.2017 https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturhauptstadt_Europas, zuletzt aufgerufen am 4.1.2017
  • 15. Quellen Luisa Kahle Internet http://blog.s-ketterer.de/deutschlands-erste-frau-doktor/, zuletzt aufgerufen am 25.12.2016 http://www.beatlesmuseum.net/cms/, zuletzt aufgerufen am 07.01.2017 http://www.bild.de/unterhaltung/tv/krimi/dreh-bild-kennt-halles-karte-des-zorns-38186686.bild.html, zuletzt aufgerufen am 25.12.2016 http://www.briefmarken-bilder.de/brd-briefmarken-1959/georg-friedrich-haendel-komponist, zuletzt aufgerufen am 25.12.2016 http://www.francke-halle.de/themenfuehrungen-durch-die-franckeschen-stiftungen/veranstaltungen-v- 55.html, zuletzt aufgerufen am 04.01.2017 http://www.genscher.de/Consult.html, zuletzt aufgerufen am 04.01.2017 http://www.halle365.de/veranstaltungsorte-sehenswuerdigkeiten, zuletzt aufgerufen am 25.12.2016 https://de.wikipedia.org/wiki/Dorothea_Christiane_Erxleben, zuletzt aufgerufen am 22.12.2016 https://de.wikipedia.org/wiki/Franckesche_Stiftungen, zuletzt aufgerufen am 04.01.2017 https://de.wikipedia.org/wiki/Händel-Denkmal, zuletzt aufgerufen am 25.12.2016 https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Dietrich_Genscher, zuletzt aufgerufen am 25.12.2016 https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kirchen_in_Halle_(Saale), zuletzt aufgerufen am 07.01.2017 https://www.halle-im-bild.de/fotos/denkmaeler, zuletzt aufgerufen am 07.01.2017 https://www.hdg.de/lemo/biografie/hans-dietrich-genscher.html, zuletzt aufgerufen am 04.01.2017 Zitate 1) Curt Goetz (1960): Die Memoiren des Peterhans von Binningen. Berlin. Zit. unter http://hallelife.de/nachrichten/halle-saale/kunst-kultur/news/items/Das-schoenste-an-Halle-ist-der- Bahnhof-.html, zuletzt aufgerufen am 4.1.2017 2) Schriftliche Auskunft Barbara Rösel, Bremen (ehemals Halle) am 4.1.2017 3) https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Dietrich_Genscher, zuletzt aufgerufen am 25.12.2016
  • 16. Bildquellen Deckblatt Fünf Türme von Halle (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, o. J.) Kultur für (H)alle Marktplatz (http://www.skyline-panorama.de/panorama/halle-saale/p_00753_halle-panorama.htm) Halle Neustadt (Postkarte Halle (Saale) – Neustadt Zentrum, dawei postcards Ltd., Halle) Universitätsplatz (http://www.kubische-panoramen.de/index.php?id_id=10890&p=f) Saale (http://www.halle-entdecken.de/wissenswertes/strassen/riveufer-halle-saale.html) Blick vom Giebichenstein (http://thiesstreifinger.com/halle/) Wandel Halle Stadtbild Marktkirche mit Händeldenkmal (Kowalsky, J. & Winklhofer, D., Hrsg., 1993) Franckesche Stiftungen (http://www.francke-halle.de/300-jahre-langes-haus/veranstaltungen-v- 254.html) Martin-Luther-Universität (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2016) Stadtgottesacker (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:HalleStadtgottesTor.jpg?uselang=de) Marktkirche mit Händeldenkmal (hallesaale, Händelstadt, Hrsg. (2016): Welcome to the hometown of G. F. Handel. Halle) Hallmarkt (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, o. J.) Verfallenes Gründerzeithaus (http://www.mz-web.de/halle-saale/richard-wagner-strasse-an-marodem- haus-stuerzt-gaube-ab-7049570) Sanierte Häuserzeile (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, o. J.) Gr. Ulrichstraße (http://www.halle.de/en/Culture-Tourism/Points-of-Interest/Halles-City-Centre-06044/) Sanierter Plattenbau (http://www.mdr.de/damals/archiv/plattenbau104.html) Ackerbürgerhof (http://www.halle.de/de/Kultur/Tourismus/Sehenswertes/Architektur- entdecken/Ackerbuergerhof-Gro-06453/) Halle ins richtige Licht gerückt Frankesche Stiftungen (http://www.francke-halle.de/informationszentrum-der-franckeschen- stiftungen/einrichtungen-e-13.html) Gemälde Marktkirche mit dem Pfeil von Lynonel Feininger (http://www.stiftung- moritzburg.de/dauerausstellung/lyonel-feininger-empore/) Plattenbau mit Lichtwelle (http://www.lr-online.de/regionen/senftenberg/Design-mit-Funktion-fuer-das- Hochhaus-am-See;art1054,4980796) halle43 Luftbild Paulusviertel (https://www.stadtbild-deutschland.org/forum/index.php?thread/2040-halle-saale- paulusviertel/) Skaterbahn Halle-Neustadt (Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen- Anhalt, Hrsg., 2010) All you can paint (http://thiesstreifinger.com/halle/)
  • 17. Halle im Fluss Saalestrand an der Ziegelwiese (https://andreasweise-photographie.com/2014/05/22/an-der-saale- hellem-strande/) Sonnenbaden an der Saale (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, o. J.) Saale Richtung Böllberger Weg (http://thiesstreifinger.com/halle/) Mansfelder Str., Saalebrücke (http://thiesstreifinger.com/halle/) Halle Stadt der Wissenschaft Universitätsplatz (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2016) Universitätsring (http://thiesstreifinger.com/halle/) Türen öffnen Universitätsplatz (http://thiesstreifinger.com/halle/) Hörsaal (http://www.studienangebot.uni-halle.de/de/www/detail/?id=25&name=Chemie) Universitätsplatz (http://thiesstreifinger.com/halle/) Bibliothek (http://www.jura.uni-halle.de/studienbewerber/rechtswissenschaft/gruende-fuer-halle/bilder- vom-uniplatz/) Magazin Bibliothek (http://magazin.uni-halle.de/16701/mammutaufgabe-am-buecherregal/) Universitätsplatz (http://www.jura.uni-halle.de/studienbewerber/rechtswissenschaft/gruende-fuer- halle/bilder-vom-uniplatz/) Löwengebäude (http://www.mz-web.de/halle-saale/internationale-studenten-in-halle-studienkolleg- droht-das-aus-3466854) Hörsaal (http://www.mz-web.de/halle-saale/uni-halle--zukunftsplaene-statt-abgesang-an-der-mlu- 24608016) Europa schaut auf Halle Marktplatz (http://www.saaleradweg.de/etappen/etappe-7/) Kleine Ulrichstraße (http://www.saaleradweg.de/etappen/etappe-7/) Ein Pietist aus Halle - August Hermann Francke Franckesche Stiftungen (http://www.panoramio.com/user/12349?photo_page=2) August Hermann Francke (http://www.konferenz-kultur.de/images/gallery/mitglied/franckesche- stiftungen/antoine-pesne-august-hermann-francke.jpg) Lageplan Franckesche Stiftungen (http://www.francke-halle.de/resources/images/location- plan/plan.jpg) (Halle)luja; Georg Friedrich Händel (http://www.klassika.info/Komponisten/Haendel/Bild.png) Händeldenkmal Seitensicht (https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/6/6d/Händel-Denkmal- Seitenblick.jpg) Marktkirche mit Händeldenkmal (hallesaale, Händelstadt, Hrsg. (2016): Welcome to the hometown of G. F. Handel. Halle)
  • 18. Frau Doktor: Dorothea Christiane Erxleben Dorothea Christiane Erxleben (http://www.beliebte-vornamen.de/wp-content/uploads/dorothea-von- lieven.jpg) Alte Medizinische Fakultät Halle (http://www.medizin.uni-halle.de/index.php?id=1408) Gebäude der Medizinischen Fakultät heute (http://www.leerstehende- baudenkmale.de/baudenkmale/sachsenanhalt/stadthalle/z-baldleer/bio/03.htm) Hans Dietrich Genscher: der Mann im gelben Pullunder Hans Dietrich Genscher (https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1f/Genscher-19- 09-2013.jpg/220px-Genscher-19-09-2013.jpg) Mordsstimmung in Halle Filmarbeiten auf Burg Giebichenstein (http://www.mz-web.de/halle-saale/bilder/--1646984) Filmaufnahmen Zorn (http://www.mz-web.de/halle-saale/bilder/--1646984) Halle heißt Europa willkommen Roter Turm (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, o. J.)
  • 19. 64. Europäischer Wettbewerb 2017 In Vielfalt geeint - Europa zwischen Tradition und Moderne Erstellung einer Broschüre zum Thema 3-3 Europäische Kulturhauptstadt Bewerbung von Halle (Saale) zur Kulturhauptstadt Europas Gymnasium Tellkampfschule Bearbeitung Luisa Kahle Mara Lachmann Mika Falke Betreuende Lehrkraft Stephanie Strasser Hannover, Januar 2017
  • 20. Kultur für H(alle) Es gibt viele, zu viele Menschen in unserem Land, die die schöne und unvergleichliche Stadt Halle an der Saale nicht kennen. Die Stadt Halle hat viele verschiedene sowie kulturelle Seiten, die mit großer und berühmter Geschichte verbunden sind - wie zum Beispiel der Hallesche Dom, Museen wie das Beatlesmuseum, Denkmäler von berühmten Theologen, die Burg Giebichenstein sowie die Moritz- burg, die heute ein bedeutendes Kunstmuseum beherbergt, und vieles mehr hat Halle an der Saale zu bieten. “Das Schönste an Halle ( ) sei jedoch Halles Hauptbahnhof ( ), um diese Stadt nach allen Himmels- richtungen hin zu verlassen “, so Curt Goetz im Jahr 1960. Mit der Hilfe der begeisterten und moti- vierten Bürger will die Stadt Halle dieses Zitat widerlegen. Die rund 240.000 Einwohner (Stand 2016) sorgen dafür, dass die Stadt lebendiger, farbenfroher und heller sein wird als je zuvor. Die Hallenser sind davon überzeugt, dass Halle an der Saale das Potenzial hat, Kulturhauptstadt 2025 zu werden. Dazu Barbara Rösel: "Für mich war Halle schon immer Kulturhauptstadt und das nicht nur wegen der vielfältigen Zeugnisse aus verschiedenen Epochen. Bei jedem Besuch bestaune ich den Wandel. Halle hat sich neu erfunden, aus dem tristen Plattenbau- und Industriestandort wurde eine lebendige Großstadt, die Tradition und Moderne vereint.“ Halle hat zwar nicht die Fläche wie München oder Stuttgart, dennoch kann sie sich durch andere “Größen“ sehen lassen, wie zum Beispiel die Größe der Geschichte. Fast keine andere Stadt kann behaupten, so eng mit der deutschen Geschichte verbunden zu sein wie die Stadt Halle - sie war ir- gendwie immer dabei! Mit der tatkräftigen Unterstützung der Hallenser werden viele verschiedene Projekte auf die Beine gestellt. Diese sind für Jung und Alt geeignet, machen Spaß und bleiben garantiert in Erinnerung. Luisa Kahle Wandel Halle Stadtbild 1200 Jahre deutsche Geschichte in einer Stadt - ist das möglich? Irgendwie war Halle an der Saale immer dabei, wenn deutsche Geschichte geschrieben wurde. Salz machte die Stadt im Mittelalter reich - Halle wurde Hansestadt und trat erstmals auf die europäische Bühne. Im Zeitalter des Pietis- mus und der Aufklärung spielten die Universität der Stadt und die Franckeschen Stiftungen in der ersten Liga Europas. Sie wurden Halles Tor zur Welt. Bedeutende Gelehrte lebten und wirkten in Halle, viele von ihnen fanden auf dem Stadtgottesacker ihre letzte Ruhestätte. Der Blick nach Europa spiegelt sich in dieser Anlage wider, der einzigen italienisch inspirierten Camposanto-Anlage nördlich der Alpen. Doch die Geschichte von Halle hat auch ihre Schattenseiten. Wie durch ein Wunder überstand Halle zwar den Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet, danach verfiel die einstige Schönheit zu DDR-Zei- ten und ging im Smog unter. Der Rauch aus den Chemiefabriken war der Preis für das lange Zeit er- folgreiche Wirtschaften im mitteldeutschen Chemiedreieck.
  • 21. Auch das einzigartige Gebäudeensemble der Altstadt verschwand im Smog. Eine Diva in Grau. Zwei weitere Wunder sollte die Altstadt erfahren: in der DDR verfiel sie, wurde aber kaum zerstört und sie erwachte nach der Wiedervereinigung schließlich aus ihrem Dornröschenschlaf. Heute können Besu- cher sie in alter Pracht bewundern. Die faszinierende Geschichte lässt sich im einzigartigen Stadtbild wiederfinden, in der Altstadt auf den Spuren des Mittelalters und der frühen Neuzeit, umgeben vom denkmalgerecht sanierten Gründer- zeitgürtel. Die großen Plattenbausiedlungen als Erbe der DDR am Stadtrand stehen heute für die Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland, aber auch von Ost- und Westeuropa. Mara Lachmann Halle ins richtige Licht gerückt Halle ist vielseitig. Vielseitig in der Kultur, den Lebensstilen und dem noch Möglichen, aber auch viel- seitig in der Bebauung. Halle ist eine Stadt zwischen Moderne und Tradition, Fortschritt und Rück- gang, zwischen Bleiben und Werden. Das Stadtbild wird von eben dieser Vielseitigkeit geprägt. Halle ist gekennzeichnet von der in Deutschland nahezu einzigartigen Altstadt, Gründerzeitbauten, Neu- bauten, aber auch baulichen Relikten der DDR, den Plattenbauten. Und auch wenn das Stadtbild von der Vielseitigkeit lebt, muss verbunden werden, was vorhanden ist. Denn die Grenzen zwischen den Stadtteilen sind manchmal zu klar gezeichnet. Lichtinstallationen werden die Stadtteile miteinander verbinden und diese Kontraste entschärfen. Da- bei geht es aber nicht nur darum, Stadtteile zu verbinden, sondern auch um die Präsentation der ein- zelnen Stadtteile. Jeder Stadtteil ist etwas Besonderes und so hat auch jeder etwas sehr Besonderes zu bieten. Neben dem Gesamtbild sollen Akzente gesetzt werden auf einzelne Gebäude und Facet- ten, auf Besonderheiten und Unterschiede. In der Altstadt werden sich die Lichtinstallationen an dem expressionistischen Künstler Lyonel Feininger orientieren, welcher viele Gebäude aus Halle unter besonderen Lichteinwirkungen mit seinen Gemälden in Szene gesetzt hat. Es soll aber auch das Stadtbild als Gesamtheit durch die Lichtinstallationen in Szene gesetzt werden. Licht soll Brücken schlagen zwischen den Stadtteilen. Bei den Lichtinstallationen geht es nicht nur darum, die von den meisten Menschen als schön em- pfundenen Gebäuden zu präsentieren, sondern gerade z. B. Plattenbauten auszuleuchten. Denn diese sehen sich zwar auf den ersten Blick sehr ähnlich und doch hat jeder Plattenbau etwas Beson- deres an sich. Halle lebt von Vielseitigkeit und die Plattenbauten tragen zu dieser Vielseitigkeit bei. Viele Einheimische identifizieren sich stark mit diesem DDR-Baustil. Die Lichtinstallationen werden die Plattenbauten als Chance darstellen. Sie werden ins richtige Licht gerückt. Europa soll geeint sein in Vielfalt. Welche Stadt wäre besser dafür geeignet, dieses Ziel der Europäi- schen Union zu präsentieren als Halle? Denn Halle hat schon einmal dazu beigetragen etwas zu ver- einen: Ost- und Westdeutschland. Die Lichtinstallationen greifen Einheit in Vielfalt auf. Kleine Szenen aus der Geschichte Ost- und Westeuropas werden auf ebene Gebäudeflächen projiziert, Vorurteile abgebaut und eine engere Bindung erzeugt. Welcher Ort würde sich besser eignen als Plattenbauten, das Bild schlechthin für die Bebauung des ehemaligen Ostblocks? Halle schlägt Brücken, bildhaft, zwischen Ost- und Westdeutschland, aber auch zwischen Ost- und Westeuropa. Mara Lachmann
  • 22. halle43 halle43 soll eine Bürgerinitiative werden. Die 43 Stadtteile Halles sollen von ihren Bürgern unter- schiedlicher Altersklassen und sozialer Schichten vorgestellt werden. Dabei geht es nicht darum, ihren Stadtteil möglichst makellos darzustellen, sondern ihn als Gesamtpaket zu präsentieren mit allen Vor- und Nachteilen, mit allem Fortschrittlichen und Baubedürftigen, mit allen Besonderheiten und Fehlern. Bewohner können dabei ihren Schwerpunkt wählen, ob Historie oder Kunst, Lebenskultur des Stadt- teils oder besondere Orte, ob Sehenswertes oder Verbesserungsbedürftiges alles wird bei halle43 eine Stimme bekommen. halle43 wird eine Stimme der Einwohner zu ihrer Stadt sein. Besucher werden einen Einblick in den Hallenser Alltag bekommen. Touren verschiedener Form und Länge werden angeboten. Von ganz jung bis ganz alt wäre für jeden etwas dabei. Es soll seniorengerechte und kinderfreundliche, Kunst- liebhaber- und Geschichtsmuffel-Touren geben. Die Spannbreite der möglichen Themen ist enorm, was den Bewohnern eine große Gestaltungsfreiheit lässt und zum freiwilligen Engagement beitragen wird. Jeder Stadtteil hat ungeliebte Ecken. halle43 bietet die Möglichkeit, diese kreativ ins Stadtbild einzu- gliedern. Dabei werden beispielsweise verfallende, alte Gebäude als Chance gesehen, sie zu Kunst- werken umzugestalten. Zu europäischen Kunstwerken. Jeder wäre Künstler und Mitgestalter, jeder könnte sich verewigen in der Kulturhauptstadt Europas 2025, jeder könnte zeigen: Ich bin ein Teil von Europa. Es werden vielfältige Kunstwerke, an denen Menschen aus ganz Europa mitwirken können ganz nach dem europäischen Grundsatz „In Vielfalt geeint“. Mara Lachmann Halle im Fluss Halle, eine Stadt am Fluss. Eine Stadt im Fluss der Zeit. Die Saale, ein Fluss in der „Stadt im Fluss“. Und doch ist die Saale erstaunlich wenig integriert in das Stadtbild. Gerade Halle hätte ein großes Potenzial, eine Stadt am Wasser zu werden, wie es derzeit viele andere große Städte auch realisie- ren. Als Kulturhauptstadt 2025 wird Halle seinen Fluss in die Stadt holen. Hallenser nutzen heute die Saaleaue als Naherholungsgebiet. Und doch ist die Saale in der Stadt selbst nahezu unsichtbar. 2025 wird es Wege zur idyllischen Landschaft der Saaleaue geben. Die Saale wird unübersehbar in die Stadt integriert sein, in die Alt- und in die Neustadt. Dabei wird sie auch die Zwei an der Saale, das alte Halle und Halle-Neustadt, verbinden und nicht länger voneinan- der trennen. Es wird Entdeckerpfade entlang der einzigartigen und idyllischen Flusslandschaft geben. Entdecker- pfade zu der Geschichte, dem Ökosystem der Saale, Kunst am Fluss und vieles mehr. Gerade auf die historischen Themen wird ein Schwerpunkt gelegt - auf die Rolle Halles in der Geschichte Deutsch- lands und Europas. Unterschiedlichste Stationen werden diese Themen Besuchern näher bringen, durch Spiel und Spaß, Teamwork und Einzelarbeit, durch moderne und klassische Medien. Ge-
  • 23. schichten aller Art über Halle und die Saale, für jung und alt, werden erzählt. Und ganz nebenbei wer- den Besucher verschiedenster Länder sich näher kommen, neue Kontakte und Freundschaften wer- den geknüpft und geschlossen. Mara Lachmann Halle - Stadt der Wissenschaft In der DDR gehörte Halle zum mitteldeutschen Chemiedreieck, dieses bestand aus mehreren Städten wie zum Beispiel Halle und Leipzig. Das Chemiedreieck war sehr erfolgreich, doch mit der Zeit brach es zusammen. Der Grund dafür war die Wiedervereinigung von Deutschland. Aufgrund dessen strukturierte sich Halle drastisch um. Die Industrie war nicht mehr der wirtschaftliche Motor der Region, die traditionsreiche Universität - gemeinsam mit anderen Forschungseinrichtungen in der Stadt - blieb jedoch. Sie ist Arbeitgeber, treibende Kraft der Innovation und prägt nicht zuletzt durch die ca. 20.000 Studenten die (alternative) Kultur und das Stadtbild Halles. Halle wurde zu einer jungen Stadt mit jungen Einwohnern und zum Großteil wurde Halle eine Stadt, die von Universitäten und Hochschulen geprägt ist. Es gibt zahlreiche Universitäten, wie zum Beispiel die Martin-Luther-Universität. Martin Luther hat in Wittenberg die 95 Thesen an die Schlosskirche ge- nagelt, deswegen wurde sie Martin-Luther-Universität genannt. Diese Universität hat nicht nur einen Standort, sondern ist auf mehrere einzelne Gebäude in der Stadt aufgeteilt. In den verschiedenen Gebäuden befinden sich die einzelnen Studiengebiete. Der Vorteil davon ist, dass die Studenten mehr von der Stadt haben und somit mehr sehen. Ein Nachteil ist jedoch, dass das alles für die Studenten mit Stress verbunden ist, weil man innerhalb von dreißig Minuten die halbe Stadt durchqueren muss. Mika Falke Türen öffnen Im Falle einer erfolgreichen Bewerbung wird die Martin-Luther-Universität ein reichhaltiges Programm starten. Die Studenten können jeweils zu ihrer Studienausrichtung eine Art Tag der offenen Tür in den einzelnen Gebäuden anbieten, an dem sie zum Beispiel die Kultur der Stadt mit einbeziehen. Das wäre sehr gut, da es sehr interessant zum einen für die Studenten ist, aber zum anderen auch für die Gesellschaft. Außerdem könnte nicht nur eine Art Tag der offenen Tür in den Universitäten stattfinden, sondern auch außerhalb, wie zum Beispiel in der Stadt. Des Weiteren ist es auch sehr gut für die jüngere Ge- neration, die sich vielleicht für die Universität interessiert oder sich allgemein nach einer Universität umschaut, weil man dort nochmal gesagt bekommt, wie es in der Universität abläuft und man sich selber ein Bild von der Universität machen kann. Mika Falke
  • 24. Europa schaut auf Halle Erfahrungen aus anderen Städten (zum Beispiel Hannover EXPO 2000) haben gezeigt, dass die Städte einen großen Mehrwert durch diese Auszeichnung bekommen. Die ganze Welt schaut auf diese Stadt. Das hat zur Folge, dass viele Besucher, Touristen und andere Interessierte diese Stadt besuchen und erleben wollen. Für die erhöhten Erwartungen der Gäste und extremen Besucherzuwachs müssen Voraussetzungen geschaffen werden. Es müssen mehr Betten für die Übernachtung angeboten werden (Bau von Ho- tels). Zusätzlich muss die Anreise für die erhöhte Anzahl der Gäste garantiert werden (Ausbau der Infrastruktur: Straßen, Bahn und Flughafen). Hierfür braucht man sehr viel Geld, was vom Land bzw. Bund teilweise zur Verfügung gestellt wird. Selbst viele Jahre später profitiert die Stadt noch von solchen, nicht selbst finanzierten Fördergeldern. Ebenfalls profitieren von solch einem Event die Gaststädten, Kneipen und andere Unternehmen, die Gäste willkommen heißen. Auch der Einzelhandel (zum Beispiel Merchandising-Artikel) findet eine größere Anzahl an Abnehmern. Mika Falke Halle in Europa Halle tritt auf die europäische Bühne. Doch gibt es berühmte Europäer aus Halle? Berühmte Euro- päer, die in Halle gewirkt haben? Ja, auch Halle hat wichtige Persönlichkeiten hervorgebracht - wis- senschaftliche und kulturelle Vorbilder und Vorreiter sowie überzeugte Europäer. Ein Pietist aus Halle - August Hermann Francke Der Theologe und Pädagoge August Hermann Francke wurde 1663 im Norden Deutschlands gebo- ren. Er war einer der Hauptvertreter des Halleschen Pietismus, was soviel bedeutet wie Überarbeitung des christlichen Glaubens. Er gründete 1698 die bis heute bestehenden Frankeschen Stiftungen. Die Begründung dieser Stiftungen in Halle an der Saale stellt sein eigentliches Lebenswerk dar. Francke ließ Waisenhäuser, Werkstätten, Gärten sowie Schul- und Wohngebäude errichten. Dadurch, dass die Schulen viele soziale Initiativen boten und pietistisch geprägt waren, bekamen sie internatio- nale Bedeutung. Francke verstarb im Jahr 1727 in seinem Wohnhaus, welches sich ebenfalls auf dem Gelände befindet. Heute wird es als Startpunkt für die Führungen genutzt. Es gibt bereits öffentliche Führungen und Themenführungen zu besonderen Schwerpunkten. Die vor- handenen Führungen sollen vermehrt werden und interessanter auch für Kinder gemacht werden. Zusätzlich können Besucher sich die Schulen anschauen. Es wird zusätzlich Schnupperstunden in
  • 25. den Grundschulen geben, welche sich junge Besucher anschauen können. Währenddessen haben die Erwachsenen die Möglichkeit, sich den Führungen über das Gelände anzuschließen. Die historischen Franckeschen Stiftungen stehen auf der deutschen Vorschlagsliste für das UNESCO- Weltkulturerbe. Heute befinden sich über fünfzig verschiedene Einrichtungen auf dem Stiftungsge- lände, unter anderem Teile der Martin-Luther-Universität, vier Schulen und das Deutsche Jugend- institut. Seit dem Jahr 1829 befindet sich zudem ein Denkmal von August Herrmann Francke auf dem Hof der Frankeschen Stiftungen. Luisa Kahle (Halle)lujah... O wurde geschrieben von Georg Friedrich Händel, welcher deutsch-britischer Komponist des Barocks war und 1685 in Halle an der Saale geboren wurde. Er komponierte zahlreiche Opern, unter anderem auch Messiah mit dem weltbekannten Chor „Halleluja“. Des Weiteren schrieb Händel viele Stücke für Orchester sowie für Kammer- und Klaviermusik. An einem aufgebauten Stand am Marktplatz sollen einige dieser Stücke abgespielt werden. Besucher können sie sich dann selbstständig und beliebig oft anhören. Um es auch für kleine Besucher interes- sant zu machen, können diese kleine Puzzle mit den Bildern von Komponisten, wie zum Beispiel Georg Friedrich Händel, zusammensetzen. Zu jedem Puzzle gibt es kleine, kurze Informationstexte mit ein paar interessanten Informationen über die Künstler. Zum anderen wird es auch ein paar lustige Geschichten zu den jeweiligen Künstlern geben, die nicht nur für die kleinen sondern auch für die gro- ßen Besucher interessant sind. Händel reiste durch viele Länder, unter anderem machte er eine vierjährige Studienreise durch Italien, bis er schließlich in London landete. Dort erntete er im Queens Theater 1711 seine ersten Erfolge mit der Uraufführung „Rinaldo“. Letztendlich starb er in 1759 in London. An seinem 100. Todestag, sprich im Jahre 1859, wurde für Händel ein Denkmal errichtet, welches sich heute auf dem Marktplatz von Halle an der Saale befindet und welches das einzige Denkmal in Deutschland von Händel ist. Luisa Kahle Frau Doktor: Dorothea Christiane Erxleben Dorothea Christiane Erxleben, geboren 1715, war eine deutsche Ärztin und eine Pionierin des Frau- enstudiums, das heißt, dass sie die Anfänge dieser Entwicklung mitbestimmte. 1741 begann sie, an der Martin-Luther-Universität in Halle an der Saale zu praktizieren. Im Zusammenhang damit wird es Führungen durch die Martin-Luther-Universität geben, in deren Räumen bzw. Fachräumen Dorothea gearbeitet/praktiziert hat.
  • 26. Zusätzlich wird es eine Rallye zu Erxleben geben, die quer durch die Stadt führt. Zum einen durch Halles Altstadt, zudem aber auch durch das Zentrum der Stadt. Die Fragen und Aufgaben werden nicht allzu zu schwer sein, damit kleine Besucher auch ihren Spaß daran haben. Wenn alle Antworten richtig sind, wird man mit Hilfe von Koordinaten zum Schluss zu einer „Süßen Überraschung“ geführt. Aus ihrer Heimatstadt, Quedlinburg, bekam sie nur die Worte „Dilettantin“ zu hören. Im Jahre 1747 übernahm sie die Arztpraxis ihres Vaters, der im selben Jahr verstorben war. Am 12. Juni 1755 bekam Dorothea Christiane Erxleben dann mit 40 Jahren ihren Doktortitel verliehen. Was daran so besonders ist - sie war die erste deutsche Frau, der dies gelang. Mit ihren vier Kindern und ihrem Mann lebte sie in Quedlinburg, bis sie dort 1762 an Brustkrebs starb. Luisa Kahle Hans Dietrich Genscher: der Mann im gelben Pullunder Hans Dietrich Genscher, geboren 1927 in einem Stadtteil von Halle, war fünf Jahre lang Bundesin- nenminister der Bundesrepublik Deutschland (1969-1974). Später wurde er dann Bundesaußenmi- nister (1974-1992). Genscher trug einen großen Teil zur Wiedervereinigung Deutschlands bei, daher wird er auch als historische Schlüsselfigur bezeichnet. Berühmt und beliebt wurde er mit seiner kurz andauernden Ansprache auf dem Balkon der Prager Botschaft, die er am 30. September 1989 hielt: „Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise “ Und weiter kam Genscher nicht. Denn seine weiteren Worte gingen im lauten Jubel der Menge unter. Insgesamt war er achtzehn Jahre im Amt. Es wird mehrere Workshops geben. Zum einen soll es einen Workshop zum Thema DDR geben. Dort werden Besucher in Form von praktischen Übungen etwas über die DDR und ihren Verlauf erfahren. Zusätzlich wird es noch einen weiteren Workshop geben zum Thema Hans- Dietrich Genscher. In diesem Workshop werden in erster Linie Ideen und Vorschläge zu bestimmten Themen gesammelt und anschließend soll mit den Besuchern dieses Workshops darüber diskutiert werden. In einer dreistündigen “Hans-Dietrich-Genscher-Tour“ wird es eine besondere Art von Führung geben. In dieser Führung werden drei Spielplätze innerhalb dieser Tour besucht. Junge Besucher können dort toben, spielen und sich verausgaben, während Erwachsene dem Tourführer zuhören können. Diese Tour soll das symbolisieren, was Genscher bewirkt hat - die Freiheit. Nämlich, dass die Deut- schen selber entscheiden können, wo und wann sie sich aufhalten. Nach seiner Amtszeit übte Genscher viele weitere Tätigkeiten aus. Zum einen war er elf Jahre lang Rechtsanwalt und zwei Jahre lang Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Seit dem Jahr 2000 war Genscher zudem noch geschäftsführender Gesellschafter der Hans-Dietrich Gen- scher Consult GmbH bis er schließlich Ende März im Jahr 2016 in Bonn verstarb. Luisa Kahle
  • 27. Mordsstimmung in Halle Sogar eine berühmte Krimireihe spielt in Halle an der Saale - „Zorn“. Diese Fernsehreihe hat mittler- weile die Dreharbeiten für den fünften Teil begonnen. Dafür wird an Orten wie zum Beispiel der Burg Giebichenstein, auf der ein Mord geschieht, sowie an der Kröllwitzer Petruskirche gedreht. An diesen und an noch weiteren Drehorten werden erneut Dreharbeiten stattfinden. Allerdings dieses Mal für Besucher. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, sich selber wie Schauspieler zu fühlen. Die dafür benötigten Utensilien stellt uns der erfahrene Regisseur Andreas Herzog zur Verfügung. Er stand auch bei anderen berühmten sowie erfolgreichen Krimiserien am Set, wie beispielsweise bei der Krimiserie “Tatort“. Besucher werden die Möglichkeit haben, die kurzen, neugedrehten Szenen schneiden zu lassen und sich dann per E-Mail zusenden zulassen. Es soll nicht nur eine Freude für Kleine sein, sondern auch für Erwachsene ist es eine neue Erfahrung, die sie nicht vergessen werden. Bisher gibt es vier Teile dieser Krimireihe. Immer mit am Start waren die beiden Hauptakteure Axel Ranisch und Stephan Luca. Die bereits vorhandenen vier Folgen sollen auf eine große Leinwand pro- jiziert und auf dem Marktplatz gezeigt werden, was an ein Kino erinnert. Es wird viele Sitzmöglichkei- ten geben, die zur kalten Jahreszeiten mit Decken aufgepolstert werden. Zusätzlich werden heiße Getränke, wie zum Beispiel Kaffee für die Erwachsenen sowie jungen Erwachsenen, aber auch Kakao für die kleinen Besucher, bereit stehen. Für die hitzigen Tage, Wochen und Monate im Sommer wer- den erfrischende Kaltgetränke bereitgestellt. Luisa Kahle Halle heißt Europa willkommen Es ist unmöglich, Halle in einem Wort zu beschreiben, denn Halle ist eine Stadt der Gegensätze. Halle ist vielseitig, eine Stadt der Wissenschaft, der Tradition, aber auch der Moderne. Sie ist offen und gleichzeitig familiär, sie hat eine Atmosphäre, die nur eine weltgewandte mittelgroße Stadt haben kann. Gegensätze machen Halle zu einer besonderen Stadt, ob im Alltag oder in Kunst und Kultur, ob im Stadtbild, in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Sie verhelfen Halle zum Beinamen „Kulturhaupt- stadt Sachsen-Anhalts“. Nun wird die Stadt Halle ihr großes Potenzial ausschöpfen und nicht nur als Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts gelten, sondern Kulturhauptstadt Europas werden. Die Händelstadt ist keine verschlafene mittelgroße Stadt, sondern die Stadt, die sie ist - eine leben- dige Stadt, eine dynamische Stadt. Großstädtischer als so manche Stadt mit mehr Einwohnern und gemütlicher als so manches Dorf. Die Stadt der Gegensätze wird auf die deutsche, auf die europäi- sche Bühne treten und ihre Potenziale nachhaltig stärken. Und dass das Schönste von Halle der Bahnhof sei, wird sich endgültig als Gerücht erweisen. Halle heißt Europa willkommen! Mara Lachmann
  • 28. Erläuterung der Broschüre Die Broschüre „Kultur für (H)alle“ dient als Bewerbung von Halle an der Saale als Europäi- sche Kulturhauptstadt 2025. Unter diesem Motto will die Stadt Halle allen Besuchern Kultur bieten, aber dabei auch die Einwohner berücksichtigen. Dies soll durch das in Klammern stehende „H“ und dem sich daraus ergebenden „(H)alle“ verdeutlicht werden. Dabei soll Halle als Gesamtheit, das heißt nicht nur mit den guten Seiten, sondern auch den schlechten Seiten sowie mit den daraus resultierenden großen Gegensätzen in der Stadt, vorgestellt werden. Halle soll als lebendige, pulsierende Stadt in Europa wahrgenommen werden. Die Broschüre ist in drei Teile gegliedert, in denen Projekte für die Europäische Kulturhaupt- stadt vorgestellt werden. In allen Projekten wird darauf geachtet, den Dialog zu den Bürgern zu suchen. Im ersten Teil geht es um das Stadtbild und den Wandel von diesem im Laufe der Zeit. Damit wird ein erster Einblick in die Geschichte, das Lebensgefühl und die Vielfalt in Halle gewährt. Außerdem werden hier die Gegensätze im Stadtbild gezeigt und die Möglich- keiten, die sich für Halles Entwicklung ergeben. Im zweiten Teil werden berühmte Persönlichkeiten, die aus Halle kamen oder in Halle gewirkt haben, vorgestellt. Sie alle haben etwas Besonderes erreicht in ihrem Leben und können deshalb als europäische Vorbilder gelten. Hierdurch wird die Strahlkraft, die Halle in Europa hat bzw. hatte, offenbart. Ein genauerer Einblick in die Geschichte Halles (in verschiedenen Epochen) an konkreten Beispielen ist gewährleistet. Im dritten Teil wird der Wissenschaftsstandort Halle vorgestellt und die neuen Möglichkeiten, die sich für Halle als Europäische Kulturhauptstadt ergeben. In der Broschüre werden die Gegensätze in Halle aufgezeigt, von der geschichtsträchtigen Vergangenheit, dem einzigartigen Stadtbild und den besonderen Persönlichkeiten zur mo- dernen, sich schnell weiter entwickelnden Stadt. Um die Nachvollziehbarkeit der einzelnen Teile in der Broschüre zu unterstützen, wurde für die Überschriften jedes Teils eine eigene Farbe gewählt. Außerdem werden die Texte durch viele Bilder unterstützt, damit diese nachvollziehbarer sind und Leser sich einen ersten bildli- chen Eindruck von Halle verschaffen können. Die Fotos zeigen die Vielseitigkeit von Halle auf.
  • 29. Quellen Mara Lachmann Literatur Halle Stadtmarketing (2007): Camposanto in Halle. Der Stadtgottesacker. Halle. Kowalsky, Jörg & Winklhofer, Dagmar, Hrsg. (1993): Diva in Grau. Häuser und Gesichter in Halle. Halle. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (2016): Studieren in Halle 2016/2017. Halle. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (o. J.): Leben in der Universitätsstadt Halle. Halle. Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Hrsg. (2010): Halle (Saale). Internationale Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010. Magdeburg. Schütze-Rodemann, Sigrid (1996): Halle (Saale): Eine Stadt zwischen Erhalt und Veränderung. Halle. Internet http://www.alte-salzstrasse.de/index.php?id=halle-salz&L=2, zuletzt aufgerufen am 5.1.2017 http://www.francke-halle.de/wir-ueber-uns-a-2963.html, zuletzt aufgerufen am 5.1.2017 http://www.halle.de/de/Verwaltung/Stadtentwicklung/Freiraumplanung/Freiraum-und-Wegekonzept/, zuletzt aufgerufen am 5.1.2017 http://www.halle.de/de/Verwaltung/Stadtentwicklung/Stadtteile/Uebersicht/, zuletzt aufgerufen am 5.1.2017 http://www.uni-halle.de/universitaet/geschichte/, zuletzt aufgerufen am 5.1.2017 http://www.zeit.de/reisen/2015-03/halle-saale-unterschaetzte-stadt, zuletzt aufgerufen am 5.1.2017 https://europa.eu/european-union/about-eu/symbols/motto_de, zuletzt aufgerufen am 5.1.2017 https://www.wettbewerb-zukunftsstadt.de/teilnehmende-kommunen/halle-saale.html, zuletzt aufgeru- fen am 5.1.2017 www.halle.de/de/Kultur/Stadtgeschichte/Chronik, zuletzt aufgerufen am 5.1.2017 Quellen Mika Falke Internet http://wissenschaft-in-halle.de/?page_id=47, zuletzt aufgerufen am 4.1.2017 http://www.halle.de/de/Wissenschaft/, zuletzt aufgerufen am 4.1.2017 http://www.heimatundwelt.de/kartenansicht.xtp?artId=978-3-14-100270- 6&seite=22&id=22339&kartennr=1, zuletzt aufgerufen am 4.1.2017 http://www.mdr.de/damals/archiv/artikel85418.html, zuletzt aufgerufen am 4.1.2017 http://www.uni-halle.de, zuletzt aufgerufen am 4.1.2017 https://de.wikipedia.org/wiki/Expo_2000, zuletzt aufgerufen am 4.1.2017 https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturhauptstadt_Europas, zuletzt aufgerufen am 4.1.2017
  • 30. Quellen Luisa Kahle Internet http://blog.s-ketterer.de/deutschlands-erste-frau-doktor/, zuletzt aufgerufen am 25.12.2016 http://www.beatlesmuseum.net/cms/, zuletzt aufgerufen am 07.01.2017 http://www.bild.de/unterhaltung/tv/krimi/dreh-bild-kennt-halles-karte-des-zorns-38186686.bild.html, zuletzt aufgerufen am 25.12.2016 http://www.briefmarken-bilder.de/brd-briefmarken-1959/georg-friedrich-haendel-komponist, zuletzt aufgerufen am 25.12.2016 http://www.francke-halle.de/themenfuehrungen-durch-die-franckeschen-stiftungen/veranstaltungen-v- 55.html, zuletzt aufgerufen am 04.01.2017 http://www.genscher.de/Consult.html, zuletzt aufgerufen am 04.01.2017 http://www.halle365.de/veranstaltungsorte-sehenswuerdigkeiten, zuletzt aufgerufen am 25.12.2016 https://de.wikipedia.org/wiki/Dorothea_Christiane_Erxleben, zuletzt aufgerufen am 22.12.2016 https://de.wikipedia.org/wiki/Franckesche_Stiftungen, zuletzt aufgerufen am 04.01.2017 https://de.wikipedia.org/wiki/Händel-Denkmal, zuletzt aufgerufen am 25.12.2016 https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Dietrich_Genscher, zuletzt aufgerufen am 25.12.2016 https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kirchen_in_Halle_(Saale), zuletzt aufgerufen am 07.01.2017 https://www.halle-im-bild.de/fotos/denkmaeler, zuletzt aufgerufen am 07.01.2017 https://www.hdg.de/lemo/biografie/hans-dietrich-genscher.html, zuletzt aufgerufen am 04.01.2017 Zitate 1) Curt Goetz (1960): Die Memoiren des Peterhans von Binningen. Berlin. Zit. unter http://hallelife.de/nachrichten/halle-saale/kunst-kultur/news/items/Das-schoenste-an-Halle-ist-der- Bahnhof-.html, zuletzt aufgerufen am 4.1.2017 2) Schriftliche Auskunft Barbara Rösel, Bremen (ehemals Halle) am 4.1.2017 3) https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Dietrich_Genscher, zuletzt aufgerufen am 25.12.2016
  • 31. Bildquellen Deckblatt Fünf Türme von Halle (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, o. J.) Kultur für (H)alle Marktplatz (http://www.skyline-panorama.de/panorama/halle-saale/p_00753_halle-panorama.htm) Halle Neustadt (Postkarte Halle (Saale) – Neustadt Zentrum, dawei postcards Ltd., Halle) Universitätsplatz (http://www.kubische-panoramen.de/index.php?id_id=10890&p=f) Saale (http://www.halle-entdecken.de/wissenswertes/strassen/riveufer-halle-saale.html) Blick vom Giebichenstein (http://thiesstreifinger.com/halle/) Wandel Halle Stadtbild Marktkirche mit Händeldenkmal (Kowalsky, J. & Winklhofer, D., Hrsg., 1993) Franckesche Stiftungen (http://www.francke-halle.de/300-jahre-langes-haus/veranstaltungen-v- 254.html) Martin-Luther-Universität (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2016) Stadtgottesacker (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:HalleStadtgottesTor.jpg?uselang=de) Marktkirche mit Händeldenkmal (hallesaale, Händelstadt, Hrsg. (2016): Welcome to the hometown of G. F. Handel. Halle) Hallmarkt (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, o. J.) Verfallenes Gründerzeithaus (http://www.mz-web.de/halle-saale/richard-wagner-strasse-an-marodem- haus-stuerzt-gaube-ab-7049570) Sanierte Häuserzeile (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, o. J.) Gr. Ulrichstraße (http://www.halle.de/en/Culture-Tourism/Points-of-Interest/Halles-City-Centre-06044/) Sanierter Plattenbau (http://www.mdr.de/damals/archiv/plattenbau104.html) Ackerbürgerhof (http://www.halle.de/de/Kultur/Tourismus/Sehenswertes/Architektur- entdecken/Ackerbuergerhof-Gro-06453/) Halle ins richtige Licht gerückt Frankesche Stiftungen (http://www.francke-halle.de/informationszentrum-der-franckeschen- stiftungen/einrichtungen-e-13.html) Gemälde Marktkirche mit dem Pfeil von Lynonel Feininger (http://www.stiftung- moritzburg.de/dauerausstellung/lyonel-feininger-empore/) Plattenbau mit Lichtwelle (http://www.lr-online.de/regionen/senftenberg/Design-mit-Funktion-fuer-das- Hochhaus-am-See;art1054,4980796) halle43 Luftbild Paulusviertel (https://www.stadtbild-deutschland.org/forum/index.php?thread/2040-halle-saale- paulusviertel/) Skaterbahn Halle-Neustadt (Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen- Anhalt, Hrsg., 2010) All you can paint (http://thiesstreifinger.com/halle/)
  • 32. Halle im Fluss Saalestrand an der Ziegelwiese (https://andreasweise-photographie.com/2014/05/22/an-der-saale- hellem-strande/) Sonnenbaden an der Saale (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, o. J.) Saale Richtung Böllberger Weg (http://thiesstreifinger.com/halle/) Mansfelder Str., Saalebrücke (http://thiesstreifinger.com/halle/) Halle Stadt der Wissenschaft Universitätsplatz (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2016) Universitätsring (http://thiesstreifinger.com/halle/) Türen öffnen Universitätsplatz (http://thiesstreifinger.com/halle/) Hörsaal (http://www.studienangebot.uni-halle.de/de/www/detail/?id=25&name=Chemie) Universitätsplatz (http://thiesstreifinger.com/halle/) Bibliothek (http://www.jura.uni-halle.de/studienbewerber/rechtswissenschaft/gruende-fuer-halle/bilder- vom-uniplatz/) Magazin Bibliothek (http://magazin.uni-halle.de/16701/mammutaufgabe-am-buecherregal/) Universitätsplatz (http://www.jura.uni-halle.de/studienbewerber/rechtswissenschaft/gruende-fuer- halle/bilder-vom-uniplatz/) Löwengebäude (http://www.mz-web.de/halle-saale/internationale-studenten-in-halle-studienkolleg- droht-das-aus-3466854) Hörsaal (http://www.mz-web.de/halle-saale/uni-halle--zukunftsplaene-statt-abgesang-an-der-mlu- 24608016) Europa schaut auf Halle Marktplatz (http://www.saaleradweg.de/etappen/etappe-7/) Kleine Ulrichstraße (http://www.saaleradweg.de/etappen/etappe-7/) Ein Pietist aus Halle - August Hermann Francke Franckesche Stiftungen (http://www.panoramio.com/user/12349?photo_page=2) August Hermann Francke (http://www.konferenz-kultur.de/images/gallery/mitglied/franckesche- stiftungen/antoine-pesne-august-hermann-francke.jpg) Lageplan Franckesche Stiftungen (http://www.francke-halle.de/resources/images/location- plan/plan.jpg) (Halle)luja; Georg Friedrich Händel (http://www.klassika.info/Komponisten/Haendel/Bild.png) Händeldenkmal Seitensicht (https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/6/6d/Händel-Denkmal- Seitenblick.jpg) Marktkirche mit Händeldenkmal (hallesaale, Händelstadt, Hrsg. (2016): Welcome to the hometown of G. F. Handel. Halle)
  • 33. Frau Doktor: Dorothea Christiane Erxleben Dorothea Christiane Erxleben (http://www.beliebte-vornamen.de/wp-content/uploads/dorothea-von- lieven.jpg) Alte Medizinische Fakultät Halle (http://www.medizin.uni-halle.de/index.php?id=1408) Gebäude der Medizinischen Fakultät heute (http://www.leerstehende- baudenkmale.de/baudenkmale/sachsenanhalt/stadthalle/z-baldleer/bio/03.htm) Hans Dietrich Genscher: der Mann im gelben Pullunder Hans Dietrich Genscher (https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1f/Genscher-19- 09-2013.jpg/220px-Genscher-19-09-2013.jpg) Mordsstimmung in Halle Filmarbeiten auf Burg Giebichenstein (http://www.mz-web.de/halle-saale/bilder/--1646984) Filmaufnahmen Zorn (http://www.mz-web.de/halle-saale/bilder/--1646984) Halle heißt Europa willkommen Roter Turm (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, o. J.)