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Plastifloor® 115 B
Lösemittelfreies PMMA-Harz für Grundierung, Versiegelung oder
Kratzspachtelung für Betonfahrbahntafeln
16.04.2019 1 /3
Plasti-Chemie Produktionsgesellschaft mbH Telefon: +49 (0) 37 45 / 744 32-0 Email: info@plasti-chemie.de
Falgardring 1 Telefax: +49 (0) 37 45 / 744 32-27 Internet: www.plasti-chemie.de
D – 08223 Falkenstein / Germany
Beschreibung Plastifloor® 115 B ist ein niedrigviskoses, 2‐komponentiges und schnellhärtendes
Reaktionsharz auf Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA), das auch bei
niedrigen Temperaturen schnell aushärtet.
Anwendung Plastifloor® 115 B wird als Grundierung, Versiegelung oder Kratzspachtel auf
Brückenfahrbahntafel aus Beton mit einer Dichtungsschicht aus
Bitumen‐Schweißbahn eingesetzt, als Schutzschicht ist Gussasphalt zu verwenden.
Eigenschaften ‐ Leichte Verarbeitung
‐ Schnelle Aushärtung, auch bei sehr tiefen Temperaturen
‐ Hitzebeständig (bei Verlegung der Schweißbahn mit offener Flamme, Gussasphalt)
- Bereits nach 2 Stunden mit Bitumen-Schweißbahn belegbar
- Zur Anwendung auf „jungem“ Beton geeignet
- Sehr gute Witterungsbeständigkeit
‐ Hydrolyse‐ und alkalibeständig
‐ Lösemittelfrei
Lieferform 10 kg Eimer, 25 kg Eimer
Kenndaten
Farbton rötlich
Viskosität, 25°C 120-160 mPa*s ISO 2555
Dichte, 23°C ca. 1 g/ml ISO 2811
Topfzeit bei 20°C ca.12 min
Aushärtung bei 20°C ca. 30 - 45 min.
Flammpunkt 10 °C DIN 51755
Haltbarkeit 12 Monate ab Produktionsdatum
Anwendungsinformationen
Mischverhältnis
Vor Verwendung Plastifloor® 115 B muss gründlich aufgerührt werden.
Plastifloor® 115 B wird mit Härter 50 W sorgfältig gemischt. Die Härtermenge muss
der jeweiligen Objekttemperatur angepasst werden (siehe Tabelle).
Die benötigte Menge an Härterpulver ist temperaturabhängig:
Temperatur [°C] Härter 50 W [Gew.-%]*
- 5 6
5 - 10 5
10 - 15 4
15 - 20 3
20 - 25 2
25 - 30 1
*Härtermenge auf reines Harz berechnet (Härter 50W)
Umrechnung: 1 cm³ Härter = 0,64 g
1 g Härter = 1,57 cm³
Plastifloor® 115 B
Lösemittelfreies PMMA-Harz für Grundierung, Versiegelung oder
Kratzspachtelung für Betonfahrbahntafeln
16.04.2019 2 /3
Plasti-Chemie Produktionsgesellschaft mbH Telefon: +49 (0) 37 45 / 744 32-0 Email: info@plasti-chemie.de
Falgardring 1 Telefax: +49 (0) 37 45 / 744 32-27 Internet: www.plasti-chemie.de
D – 08223 Falkenstein / Germany
Grundierung auf Beton
Plastifloor® 115 B wird flutend in einem Arbeitsgang mit ca. 300 – 500 g/m2 auf die
vorbereitete Betonoberfläche aufgetragen, mit Moosgummischieber verteilt und
gleichmäßig mit einer Lammfellrolle abgerollt. Das PMMA-Harz ist so zu verteilen,
dass Materialansammlungen vermieden werden.
Die noch frische Grundierung ist mit feuergetrocknetem Quarzsand der Körnung 0,3
– 0,8 mm (max. 800 g/m2) abzustreuen. Eine Abstreuung im Überschuss ist
unbedingt zu vermeiden.
Versiegelung auf Beton
Aufbau gem. ZTV-ING, Teil 7, Abschnitt 1
Im ersten Arbeitsgang wird Plastifloor® 115 B in einer Menge von mindestens 400
g/m2 aufgetragen. Diese Lage Reaktionsharz muss unverzüglich nach dem Rollen
mit trockenem Quarzsand der Körnung 0,7-1,2 mm und einer Menge von max. 1
kg/m² abgestreut werden. Eine Abstreuung im Überschuss ist unbedingt zu
vermeiden. Nicht festhaftendes Abstreumaterial ist zu entfernen, sobald es der
Erhärtungszustand dieser Lage zulässt.
Anschließend wird in einem zweiten Arbeitsgang Plastifloor® 115 B in einer Menge
von mindestens 600 g/m2 gleichmäßig aufgebracht und so verteilt, dass
Materialansammlungen vermieden werden, die Abstreuung gleichmäßig benetzt ist
und eine gleichmäßig raue und augenscheinlich geschlossene Oberfläche vorliegt.
Diese Oberfläche wird nicht abgestreut.
Kratzspachtelung auf Beton
Vor Auftrag der Kratzspachtelung ist die Betonoberfläche mit ca. 400 g/m2
Plastifloor® 115 B zu grundieren, eine Abstreuung der Grundierung entfällt in
diesem Fall.
Eine Rautiefen des vorbereiteten Betons von ≥ 1,5 mm ist nach ZTV-ING mit einer
Kratzspachtelung aus Plastifloor® 115 B und Plastifloor® Zuschlägen zu egalisieren.
Die Oberfläche der Kratzspachtelung ist mit feuergetrocknetem Quarzsand der
Körnung 0,3 – 0,8 (max. 800 g/m2) abzustreuen. Eine Abstreuung im Überschuss ist
unbedingt zu vermeiden.
Nicht festhaftendes Abstreugut ist nach dem Aushärten der Kratzspachtelung zu
entfernen. Der Verbrauch an Kratzspachtung hängt von der Rautiefe der
Betonoberfläche ab.
Arbeiten auf mind. 7 Tage altem Beton
Die Betonoberfläche muss trocken sein. Die Prüfung der Trockenheit erfolgt durch
lokale Erwärmung mit einem Heißluftgebläse oder -fön. Feuchte Betone werden
dabei deutlich heller. In diesem Fall darf nicht gearbeitet werden.
Die 7 Tage alte Betonoberfläche ist gem. Abschnitt „Versiegelung auf Beton“ zu
behandeln.
Lufttemperatur - 5°C min. / + 35°C max.
Luftfeuchtigkeit Maximal 90%
Taupunkt Während der Applikation und der Aushärtung muss die Untergrundtemperatur
mind. + 3°C über der Taupunkttemperatur liegen. Vor Betauung schützen.
Plastifloor® 115 B
Lösemittelfreies PMMA-Harz für Grundierung, Versiegelung oder
Kratzspachtelung für Betonfahrbahntafeln
16.04.2019 3 /3
Plasti-Chemie Produktionsgesellschaft mbH Telefon: +49 (0) 37 45 / 744 32-0 Email: info@plasti-chemie.de
Falgardring 1 Telefax: +49 (0) 37 45 / 744 32-27 Internet: www.plasti-chemie.de
D – 08223 Falkenstein / Germany
Untergrundtemperatur - 5°C min. / + 35°C max.
Untergrundfeuchtigkeit
Betonbrücken: Anforderung gem. ZTV-ING, Teil 7, Abschnitt 1 "Föhntest"
Ingenieurbauwerke: < 4% Feuchte; (gemessen mit CM-Gerät) falls keine Forderung
nach den ZTV-ING gelten
Verarbeitungshinweise
Untergrundvorbereitung
Die Grundierung immer nur auf vorbereitetem Untergrund anwenden. Angaben zur
richtigen Untergrundvorbereitung finden Sie im entsprechenden Arbeitsleitfaden.
Nachdem die vorbereitenden Maßnahmen für den Untergrund abgeschlossen sind,
muss die Abreißfestigkeit des Betons überprüft werden. Die Abreißfestigkeit muss im
Mittel mindestens 1,5N/mm² betragen. Der kleinste Einzelwert darf nicht kleiner als
1,0 N/mm² sein.
Grundsätzlich müssen alle zu beschichtenden Betonflächen oder Betonersatzmörtel
tragfähig, trocken, sowie frei von Staub, Schlämme, losen Teilen, Ölen, Fetten und
sonstigen Verunreinigungen sein. Der Untergrund ist z.B. durch Sand-, Granulat-,
Kugelstrahlen bzw. Fräsen vorzubereiten.
Mischen Zu Beginn den Inhalt des Eimers gründlich aufrühren. Anschließend den Härter bei
langsam laufendem Rührwerk zugeben und 1 Min. mischen. Dabei muss darauf
geachtet werden, dass das Material an Boden und Rand des Behälters mit erfasst
wird. Bei Materialtemperaturen < ‐5 °C sollte 3 Min. gerührt werden, da der Härter
länger benötigt, um sich aufzulösen. Das gilt insbesondere bei Herstellung einer
Kratzspachtelung. Bei einer Kratzspachtelung muss darauf geachtet werden, dass
eine homogene Verteilung des Härters gegeben ist. Erst Zuschläge, dann Härter.
Auftrag Die empfohlene Auftragsmenge der Grundierung wird mit dem Fellroller oder
Gummischieber gleichmäßig und filmbildend aufgerollt. Pfützenbildung ist zu
vermeiden. Nach der Aushärtung sind eventuell vorhandene Fehlstellen (Blasen,
nicht vollständig geschlossene Bereiche) durch einen zweiten Auftrag zu schließen.
Punktuelle Vertiefungen ggf. mit einem Pinsel nacharbeiten. Für die weiteren
Beschichtungsarbeiten ist eine geschlossene filmbildende Grundierschicht
notwendig.
Lagerung: Für Methacrylatharze gelten die Vorschriften beim Umgang mit leicht entzündlichen
Stoffen. Plastifloor® Harze sind kühl, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt,
möglichst bei Temperaturen von 15-20 °C zu lagern. Bei der Lagerung können sich
Paraffinanteile absetzen. Vor der Verarbeitung sind die Gebinde daher gründlich
aufzurühren. Beachten Sie bitte auch unsere Hinweise auf den
Sicherheitsdatenblättern.
Unsere Angaben über unsere Produkte und Geräte sowie über unsere Anlagen und Verfahren beruhen auf umfangreicher
Entwicklungsarbeit und anwendungstechnischer Erfahrung. Wir vermitteln diese Ergebnisse, mit denen wir keine über den jeweiligen
Einzelvertrag hinausgehenden Haftung übernehmen, in Wort und Schrift nach bestem Wissen, behalten uns jedoch technische
Änderungen im Zuge der Produktionsentwicklung vor. Das entbindet den Benutzer jedoch nicht davon, unsere Erzeugnisse und
Verfahren auf ihre Anwendung für den eigenen Gebrauch selbst zu prüfen. Das gilt auch hinsichtlich der Wahrung von Schutzrechten
Dritter sowie für die Anwendungen und Verfahrensweisen, die von uns nicht ausdrücklich schriftlich abgegeben sind.

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Plastifloor 115 b-ger-16.04.2019_pcp

  • 1. Plastifloor® 115 B Lösemittelfreies PMMA-Harz für Grundierung, Versiegelung oder Kratzspachtelung für Betonfahrbahntafeln 16.04.2019 1 /3 Plasti-Chemie Produktionsgesellschaft mbH Telefon: +49 (0) 37 45 / 744 32-0 Email: info@plasti-chemie.de Falgardring 1 Telefax: +49 (0) 37 45 / 744 32-27 Internet: www.plasti-chemie.de D – 08223 Falkenstein / Germany Beschreibung Plastifloor® 115 B ist ein niedrigviskoses, 2‐komponentiges und schnellhärtendes Reaktionsharz auf Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA), das auch bei niedrigen Temperaturen schnell aushärtet. Anwendung Plastifloor® 115 B wird als Grundierung, Versiegelung oder Kratzspachtel auf Brückenfahrbahntafel aus Beton mit einer Dichtungsschicht aus Bitumen‐Schweißbahn eingesetzt, als Schutzschicht ist Gussasphalt zu verwenden. Eigenschaften ‐ Leichte Verarbeitung ‐ Schnelle Aushärtung, auch bei sehr tiefen Temperaturen ‐ Hitzebeständig (bei Verlegung der Schweißbahn mit offener Flamme, Gussasphalt) - Bereits nach 2 Stunden mit Bitumen-Schweißbahn belegbar - Zur Anwendung auf „jungem“ Beton geeignet - Sehr gute Witterungsbeständigkeit ‐ Hydrolyse‐ und alkalibeständig ‐ Lösemittelfrei Lieferform 10 kg Eimer, 25 kg Eimer Kenndaten Farbton rötlich Viskosität, 25°C 120-160 mPa*s ISO 2555 Dichte, 23°C ca. 1 g/ml ISO 2811 Topfzeit bei 20°C ca.12 min Aushärtung bei 20°C ca. 30 - 45 min. Flammpunkt 10 °C DIN 51755 Haltbarkeit 12 Monate ab Produktionsdatum Anwendungsinformationen Mischverhältnis Vor Verwendung Plastifloor® 115 B muss gründlich aufgerührt werden. Plastifloor® 115 B wird mit Härter 50 W sorgfältig gemischt. Die Härtermenge muss der jeweiligen Objekttemperatur angepasst werden (siehe Tabelle). Die benötigte Menge an Härterpulver ist temperaturabhängig: Temperatur [°C] Härter 50 W [Gew.-%]* - 5 6 5 - 10 5 10 - 15 4 15 - 20 3 20 - 25 2 25 - 30 1 *Härtermenge auf reines Harz berechnet (Härter 50W) Umrechnung: 1 cm³ Härter = 0,64 g 1 g Härter = 1,57 cm³
  • 2. Plastifloor® 115 B Lösemittelfreies PMMA-Harz für Grundierung, Versiegelung oder Kratzspachtelung für Betonfahrbahntafeln 16.04.2019 2 /3 Plasti-Chemie Produktionsgesellschaft mbH Telefon: +49 (0) 37 45 / 744 32-0 Email: info@plasti-chemie.de Falgardring 1 Telefax: +49 (0) 37 45 / 744 32-27 Internet: www.plasti-chemie.de D – 08223 Falkenstein / Germany Grundierung auf Beton Plastifloor® 115 B wird flutend in einem Arbeitsgang mit ca. 300 – 500 g/m2 auf die vorbereitete Betonoberfläche aufgetragen, mit Moosgummischieber verteilt und gleichmäßig mit einer Lammfellrolle abgerollt. Das PMMA-Harz ist so zu verteilen, dass Materialansammlungen vermieden werden. Die noch frische Grundierung ist mit feuergetrocknetem Quarzsand der Körnung 0,3 – 0,8 mm (max. 800 g/m2) abzustreuen. Eine Abstreuung im Überschuss ist unbedingt zu vermeiden. Versiegelung auf Beton Aufbau gem. ZTV-ING, Teil 7, Abschnitt 1 Im ersten Arbeitsgang wird Plastifloor® 115 B in einer Menge von mindestens 400 g/m2 aufgetragen. Diese Lage Reaktionsharz muss unverzüglich nach dem Rollen mit trockenem Quarzsand der Körnung 0,7-1,2 mm und einer Menge von max. 1 kg/m² abgestreut werden. Eine Abstreuung im Überschuss ist unbedingt zu vermeiden. Nicht festhaftendes Abstreumaterial ist zu entfernen, sobald es der Erhärtungszustand dieser Lage zulässt. Anschließend wird in einem zweiten Arbeitsgang Plastifloor® 115 B in einer Menge von mindestens 600 g/m2 gleichmäßig aufgebracht und so verteilt, dass Materialansammlungen vermieden werden, die Abstreuung gleichmäßig benetzt ist und eine gleichmäßig raue und augenscheinlich geschlossene Oberfläche vorliegt. Diese Oberfläche wird nicht abgestreut. Kratzspachtelung auf Beton Vor Auftrag der Kratzspachtelung ist die Betonoberfläche mit ca. 400 g/m2 Plastifloor® 115 B zu grundieren, eine Abstreuung der Grundierung entfällt in diesem Fall. Eine Rautiefen des vorbereiteten Betons von ≥ 1,5 mm ist nach ZTV-ING mit einer Kratzspachtelung aus Plastifloor® 115 B und Plastifloor® Zuschlägen zu egalisieren. Die Oberfläche der Kratzspachtelung ist mit feuergetrocknetem Quarzsand der Körnung 0,3 – 0,8 (max. 800 g/m2) abzustreuen. Eine Abstreuung im Überschuss ist unbedingt zu vermeiden. Nicht festhaftendes Abstreugut ist nach dem Aushärten der Kratzspachtelung zu entfernen. Der Verbrauch an Kratzspachtung hängt von der Rautiefe der Betonoberfläche ab. Arbeiten auf mind. 7 Tage altem Beton Die Betonoberfläche muss trocken sein. Die Prüfung der Trockenheit erfolgt durch lokale Erwärmung mit einem Heißluftgebläse oder -fön. Feuchte Betone werden dabei deutlich heller. In diesem Fall darf nicht gearbeitet werden. Die 7 Tage alte Betonoberfläche ist gem. Abschnitt „Versiegelung auf Beton“ zu behandeln. Lufttemperatur - 5°C min. / + 35°C max. Luftfeuchtigkeit Maximal 90% Taupunkt Während der Applikation und der Aushärtung muss die Untergrundtemperatur mind. + 3°C über der Taupunkttemperatur liegen. Vor Betauung schützen.
  • 3. Plastifloor® 115 B Lösemittelfreies PMMA-Harz für Grundierung, Versiegelung oder Kratzspachtelung für Betonfahrbahntafeln 16.04.2019 3 /3 Plasti-Chemie Produktionsgesellschaft mbH Telefon: +49 (0) 37 45 / 744 32-0 Email: info@plasti-chemie.de Falgardring 1 Telefax: +49 (0) 37 45 / 744 32-27 Internet: www.plasti-chemie.de D – 08223 Falkenstein / Germany Untergrundtemperatur - 5°C min. / + 35°C max. Untergrundfeuchtigkeit Betonbrücken: Anforderung gem. ZTV-ING, Teil 7, Abschnitt 1 "Föhntest" Ingenieurbauwerke: < 4% Feuchte; (gemessen mit CM-Gerät) falls keine Forderung nach den ZTV-ING gelten Verarbeitungshinweise Untergrundvorbereitung Die Grundierung immer nur auf vorbereitetem Untergrund anwenden. Angaben zur richtigen Untergrundvorbereitung finden Sie im entsprechenden Arbeitsleitfaden. Nachdem die vorbereitenden Maßnahmen für den Untergrund abgeschlossen sind, muss die Abreißfestigkeit des Betons überprüft werden. Die Abreißfestigkeit muss im Mittel mindestens 1,5N/mm² betragen. Der kleinste Einzelwert darf nicht kleiner als 1,0 N/mm² sein. Grundsätzlich müssen alle zu beschichtenden Betonflächen oder Betonersatzmörtel tragfähig, trocken, sowie frei von Staub, Schlämme, losen Teilen, Ölen, Fetten und sonstigen Verunreinigungen sein. Der Untergrund ist z.B. durch Sand-, Granulat-, Kugelstrahlen bzw. Fräsen vorzubereiten. Mischen Zu Beginn den Inhalt des Eimers gründlich aufrühren. Anschließend den Härter bei langsam laufendem Rührwerk zugeben und 1 Min. mischen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass das Material an Boden und Rand des Behälters mit erfasst wird. Bei Materialtemperaturen < ‐5 °C sollte 3 Min. gerührt werden, da der Härter länger benötigt, um sich aufzulösen. Das gilt insbesondere bei Herstellung einer Kratzspachtelung. Bei einer Kratzspachtelung muss darauf geachtet werden, dass eine homogene Verteilung des Härters gegeben ist. Erst Zuschläge, dann Härter. Auftrag Die empfohlene Auftragsmenge der Grundierung wird mit dem Fellroller oder Gummischieber gleichmäßig und filmbildend aufgerollt. Pfützenbildung ist zu vermeiden. Nach der Aushärtung sind eventuell vorhandene Fehlstellen (Blasen, nicht vollständig geschlossene Bereiche) durch einen zweiten Auftrag zu schließen. Punktuelle Vertiefungen ggf. mit einem Pinsel nacharbeiten. Für die weiteren Beschichtungsarbeiten ist eine geschlossene filmbildende Grundierschicht notwendig. Lagerung: Für Methacrylatharze gelten die Vorschriften beim Umgang mit leicht entzündlichen Stoffen. Plastifloor® Harze sind kühl, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt, möglichst bei Temperaturen von 15-20 °C zu lagern. Bei der Lagerung können sich Paraffinanteile absetzen. Vor der Verarbeitung sind die Gebinde daher gründlich aufzurühren. Beachten Sie bitte auch unsere Hinweise auf den Sicherheitsdatenblättern. Unsere Angaben über unsere Produkte und Geräte sowie über unsere Anlagen und Verfahren beruhen auf umfangreicher Entwicklungsarbeit und anwendungstechnischer Erfahrung. Wir vermitteln diese Ergebnisse, mit denen wir keine über den jeweiligen Einzelvertrag hinausgehenden Haftung übernehmen, in Wort und Schrift nach bestem Wissen, behalten uns jedoch technische Änderungen im Zuge der Produktionsentwicklung vor. Das entbindet den Benutzer jedoch nicht davon, unsere Erzeugnisse und Verfahren auf ihre Anwendung für den eigenen Gebrauch selbst zu prüfen. Das gilt auch hinsichtlich der Wahrung von Schutzrechten Dritter sowie für die Anwendungen und Verfahrensweisen, die von uns nicht ausdrücklich schriftlich abgegeben sind.