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Optimierung von Betrugsabwehr und Embargoprüfung
Volkswagen Financial Services
Success StoryCompliance
Die Volkswagen Financial Services AG ist mit über
6 Mio. Leasing- und Finanzierungsverträgen einer
der größten Finanzdienstleister Europas.
Nun sind die Waren, die VWFS hier finanziert, Autos
und damit hochwertige, mobile Objekte – was wiede-
rum potentielle Betrüger auf den Plan ruft, die diese
hochwertige Mobilität zwar schätzen, aber dafür nicht
bezahlen wollen. Weiterhin ist für die VWFS im Zuge der
gesetzlichen Vorgaben zwingend, sanktionierte Personen
/ Organisationen zu erkennen und zu verhindern, dass
diese von einer Geschäftsbeziehung profitieren können.
Um dies zu vermeiden setzt die VWFS jetzt auf ein System
zur Erkennung von potentiell betrügerischen Personen /
Organisationen – das Caution and Compliance Framework
(CCF) der Firma Uniserv.
Die Herausforderung
Bei einer Zentralen Geschäftspartneranwendung (ZGP),
in der mehr als 10 Millionen Kunden und Lieferanten
betreut werden, bleibt es nicht aus, dass sich auch das
eine oder andere „schwarze Schaf“ einschmuggelt. Für
eine Gesellschaft, die weltweit im Finanzierungsgeschäft
operiert, ist es daher besonders wichtig, Betrugsfälle so
früh wie möglich zu erkennen, sonst drohen schnell 5-
und mehrstellige Schadenssummen. Zudem müssen auch
die Anforderungen der Finanzsanktionslisten eingehalten
werden, hier drohen empfindliche Strafen.
Für die VWFS war es daher wichtig, eine Lösung zu finden,
die beides kann; nicht nur den gesetzlichen Anforde-
rungen genügen, sondern auch Betrugsverdachtsfälle
möglichst schon im Vorfeld ausschließen.
Der Entscheidungsweg
Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl einer sol-
chen Lösung bei der VWFS war die Integration in die
ZGP-Anwendung. Mit der ZGP-Anwendung, die auf
SAP Technologie basiert, hatte man bereits vorher
die Prozesse innerhalb der VWFS vereinheitlicht
und konsolidiert. Alle Kundendaten werden im ZGP
vorgehalten und gepflegt, was für die VWFS einen
einheitlichen Blick auf die Kunden und Partner ge-
währleistet. So können nicht nur Dubletten leichter
und schneller identifiziert werden, auch die Prozesse
konnten weitgehend optimiert und mögliche Potenti-
ale besser identifiziert und genutzt werden. Die ZGP-
Anwendung sollte daher als zentrale Anlaufstelle auch
für die Implementierung der Embargoprüfung und der
Betrugsabwehr dienen.
Schon mit der Einführung des ZGP begann die VWFS
damit, eine Lösung zu suchen, die genau diese Krite-
rien erfüllt. Verdächtige Personen / Organisationen
wurden zwar schon vorher geprüft, es handelte sich
jedoch meist um Insellösungen, die zudem hochma-
nuelle Prozesse vorsahen. Nach einer sehr intensiven
Vorauswahl möglicher Lösungen entschied sich VWFS
schließlich für das CCF, das in Zusammenarbeit mit
Uniserv und der Firma Paricon entstand.
Bereits bei der Einführung der ZGP-Anwendung in der
VWFS waren Paricon und Uniserv in den Bereichen
Adressprüfung und Dublettenerkennung maßgeblich
beteiligt, so lag es nahe, diese gute Zusammenarbeit
weiter fortzuführen. Entscheidend bei der Auswahl
war aber nicht nur die bewährte Partnerschaft –
gerade hinsichtlich der Kosten und des Gestaltungs-
spielraums, den das CCF bot, setzten sich Uniserv und
Paricon gegenüber anderen Lösungen durch. Und es
gab einen weiteren großen Vorteil: „Lösungen, die
entweder Betrugsabwehr oder eine Embargoprüfung
liefern konnten, gab es einige – eine Lösung die beides
kombinierte, konnte nur mithilfe des CCF realisiert
werden“ erläutert Harm Kratz, fachlicher Projektleiter.
Der Lösungsweg und seine Vorteile
Das CCF bietet der VWFS den Vorteil, dass es sich kom-
plett in ihre SAP-basierte ZGP-Anwendung integriert.
So bietet es nicht nur die Integration in eine Standard-
software, die Nutzer haben zusätzlich den Vorteil,
dass kein Medienbruch stattfindet und sie in ihrem
gewohnten Look-and-Feel weiterarbeiten können.
Durch die Integration in ein SAP-System ist zudem die
Erweiterbarkeit, Skalierbarkeit und Flexibilität gewähr-
leistet, die die VWFS verlangte, um die Betrugsabwehr-
und Embargoprozesse genau abbilden und optimieren
zu können.
Unabhängig vom CCF bot die Zentralisierung durch die
vorher eingeführte ZGP-Anwendung einige Vorteile,
die von der Betrugsabwehr und der Embargoprü-
fung mit genutzt werden konnten und letztendlich
auch den Ausschlag für ein zentralisiertes CCF gaben.
Vorher getrennte Bereiche die keine übergreifende
Prüfung vornehmen konnten, auch weil die Systeme
 Caution and Compliance Framework:
Die Lösung für Betrugsabwehr und Embargoprüfung
Verdachtsfälle auf einen Blick zentral identifizieren
	 Abdeckung der gesetzlichen Anforderungen zur
Erkennung von sanktionierten Geschäftspartnern
	 In bestehende Prozesse integrierbar
	 Prävention statt Reaktion
	 Minimierung manueller Nacharbeit
	 Standardlisten integriert, eigene
Listen individuell konfigurierbar
	 SOA-Integration möglich
CCF for SAP. Short facts.
nicht untereinander verbunden waren, konnten jetzt
miteinander kommunizieren – wer als Leasingnehmer
schon betrügerische Absichten hegte, kann jetzt auch
in der Finanzierung schnell und zuverlässig identifiziert
werden.
Die Prüfung auf Betrugsabwehr bzw. Embargoverlet-
zung ist daher jetzt nicht mehr vom Produkt (Leasing
oder Finanzierung) abhängig, sondern geschieht auf
Kundenbasis bereits bei Anlage bzw. Änderung eines
Kundenstamms. Fragt ein Kunde dann ein Produkt an,
wird ein möglicher Verdachtsfall vom System erkannt
und zunächst in einen Pool zur Überprüfung weiter-
geleitet. Zur Identifizierung möglicher Verdachtsfälle
werden dabei verschiedene Vergleiche eingesetzt,
bei denen die Datenqualitätslösungen von Uniserv
ihr volles Potential ausspielen konnten. Hier wurde
intensiv daran gearbeitet, die Vergleiche und deren
Ausprägungen so fein zu justieren, dass der Grundsatz
„so viel wie nötig, so wenig wie möglich“ optimal zum
Einsatz kommt.
Auf diese Weise landen tagtäglich mehrere Vorgänge
in den beiden Cockpits Embargo und Caution zur
weiteren Überprüfung – nur die wenigsten stellen sich
aber schlussendlich als echter Betrugsfall heraus. Im
Falle der VWFS war das CCF dennoch eine lohnende In-
vestition – schließlich hat sich bei der Finanzierung oder
dem Leasing von Autos bereits bei wenigen erkannten
Betrugsversuchen die Investition in das CCF mehr als
gerechnet. Ähnliches gilt natürlich für die Embargo-
prüfung – hier drohen bei Verletzung der gesetzlichen
Vorschriften der VWFS schnell empfindliche Strafen.
Bei der Prüfung von neuen Kundendaten setzt das CCF
nicht nur auf die Batchverarbeitung der Daten, die ma-
schinell über die Händler an die VWFS übergeben wer-
den, sondern wird online bereits während der Anlage
oder Änderung eines Geschäftspartners eingesetzt.
Dabei werden die Geschäftspartnerdaten zunächst an
die CCF-Prüfroutinen übergeben, die auf Basis verschie-
dener Suchalgorithmen die Daten gegen vordefinierte
Listen oder auch Listen, die der Kunde selbst definiert,
prüft. Sollte dabei ein Verdachtsfall auftreten, wird
ein Workflow gestartet, in dem Spezialistenteams
entscheiden, wie mit dem betroffenen Datensatz
verfahren werden soll. Im Anschluss können weitere
kundenspezifische Maßnahmen definiert werden.
Uniserv und Paricon konnten vor allem mit Ihrer Philo-
sophie überzeugen, die man mit dem Motto: „Konfigu-
ration statt Programmierung“ zusammenfassen kann.
So ergibt sich größtmögliche Flexibilität bei hoher
Stabilität und vor allem Release-Sicherheit. Die Firmen
Uniserv und Paricon konnten so nicht nur mit ihren sta-
bilen und flexiblen Produkten punkten sondern konn-
ten vor allem rund um die Projekteinführung mit einer
Für die VW Financial Services war es wichtig,
eine Lösung für Betrugsabwehr und Embar-
goprüfung zu finden, die sich nahtlos in den
internen Prozess einbindet. „Die Lösung von
uniserv und Paricon war die einzige auf dem
Markt, die sich einerseits komplett in unser
SAP System integrieren ließ und andererseits
beide Szenarien, Betrugsabwehr und Embargo-
prüfung, mit einer Lösung abdeckt“ erläutert
Jochen Mersmann, technischer Projektleiter.
Den Prozess im Blick
Größtmögliche Sicherheit bei hoher Stabilität
Thomas Damm
Leiter Betrugsprophylaxe, VWFS
„Für die technische Umsetzung
des CCF konnte die VWFS auf
die Firmen Paricon und Uniserv
vertrauen – beide hatten schon
bei der Einführung des ZGP
ihre Expertise im Bereich des Ab-
gleichs von Namen und Adressen im SAP-Umfeld bewiesen.
Die eigentliche Implementierung wurde dem engen Zeitplan
gerecht.“
SAP, SAP NetWeaver, mySAP Business Suite, mySAP CRM,
SAP R/3, mySAP ERP sowie ABAP sind Warenzeichen oder
eingetragene Warenzeichen der SAP AG in Deutschland und
in anderen Ländern weltweit. Alle anderen verwendeten
Firmen- und Produkt-namen sind Handelsnamen und/oder
eingetragene Waren-zeichen der jeweiligen Unternehmen.
UNISERV SAP™ Competence Center
Uniserv GmbH Software for Data Quality
Rastatter Straße 13
75179 Pforzheim
Telefon: 	+ 49 (0)7231 936-0
Fax: 	 +49 (0)7231 936-2500
info@enterprise-dataquality.com
www.enterprise-dataquality.com
kompletten Abdeckung der Anforderungen sowohl von
Produkt- als auch von Know-How Seite überzeugen.
Fazit
Die VW FS konnte mit Hilfe des CCF neben der Einhal-
tung der gesetzlichen Anforderungen auch die tat-
sächlichen Betrugsfälle signifikant senken. So führten
oft bereits Kleinigkeiten, wie z.B. eine Handynummer,
die in einem vorherigen Betrugsfall bereits verwendet
worden war, zu Treffern die es der VWFS ermöglichten,
einen Geschäftsvorgang vor weiteren Entscheidungen
genauer zu untersuchen. In einem mehrstufigen Prozess
werden solche Verdachtsfälle herausgefiltert und es
werden Maßnahmen ergriffen, die den tatsächlichen
Betrug effektiv verhindern können.
Zusätzlich profitiert die VWFS von deutlich optimierten
Prozessen in diesem Bereich – dauerte es beispielsweise
vorher durchaus bis zu zwei Wochen, um bei Eingang
einer neuen Embargoliste den kompletten Kundenbe-
stand zu durchforsten, so ist dieser Prozess inzwischen
bereits nach wenigen Stunden abgeschlossen.
Das Beispiel der VWFS zeigt, dass Compliance mehr
ist, als nur gesetzlichen Vorschriften zu genügen.
Das Caution and Compliance Framework von Uni-
serv ist daher als flexible Lösung konzipiert, die
von einem einfachen „Blacklistmatching“ bis hin zu
mehrstufigen, in den SAP-Workflow integrierten
Prozessen alles abdecken kann.
Fact Sheet VW FS
Unternehmen
Branche
Projekt
Szenario
Umgebung
Lösung
Nutzen
Volkswagen Financial Services AG
Finance
Lösung für gleichzeitige Betrugsabwehr und Embargoprüfung
Die Anforderungen der Finanzsanktionslisten müssen eingehalten und Betrugsverdachts-
fälle sollen im Vorfeld ausgeschlossen werden.
SAP Zentrales Geschäftspartnersystem
Integration der Lösung in die Zentralen Geschäftspartneranwendung im SAP-System, um
die Erweiterbarkeit, Skalierbarkeit und Flexibilität zu gewährleisten. Entscheidungen
werden anhand der Kundenstammdaten getroffen und nicht mehr auf Produktbasis
Einzige Lösung am Markt, die sowohl Betrugsabwehr als auch Embargoprüfung abdeckt.
-	 Voll integrierbar in die internen Prozesse der VWFS
-	 Flexible und extrem detaillierte Konfiguration der Filterkriterien.
-	 Schnelles Return on Investment
Vertrauensvolle Zusammenarbeit

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  • 1. Optimierung von Betrugsabwehr und Embargoprüfung Volkswagen Financial Services Success StoryCompliance Die Volkswagen Financial Services AG ist mit über 6 Mio. Leasing- und Finanzierungsverträgen einer der größten Finanzdienstleister Europas. Nun sind die Waren, die VWFS hier finanziert, Autos und damit hochwertige, mobile Objekte – was wiede- rum potentielle Betrüger auf den Plan ruft, die diese hochwertige Mobilität zwar schätzen, aber dafür nicht bezahlen wollen. Weiterhin ist für die VWFS im Zuge der gesetzlichen Vorgaben zwingend, sanktionierte Personen / Organisationen zu erkennen und zu verhindern, dass diese von einer Geschäftsbeziehung profitieren können. Um dies zu vermeiden setzt die VWFS jetzt auf ein System zur Erkennung von potentiell betrügerischen Personen / Organisationen – das Caution and Compliance Framework (CCF) der Firma Uniserv. Die Herausforderung Bei einer Zentralen Geschäftspartneranwendung (ZGP), in der mehr als 10 Millionen Kunden und Lieferanten betreut werden, bleibt es nicht aus, dass sich auch das eine oder andere „schwarze Schaf“ einschmuggelt. Für eine Gesellschaft, die weltweit im Finanzierungsgeschäft operiert, ist es daher besonders wichtig, Betrugsfälle so früh wie möglich zu erkennen, sonst drohen schnell 5- und mehrstellige Schadenssummen. Zudem müssen auch die Anforderungen der Finanzsanktionslisten eingehalten werden, hier drohen empfindliche Strafen. Für die VWFS war es daher wichtig, eine Lösung zu finden, die beides kann; nicht nur den gesetzlichen Anforde- rungen genügen, sondern auch Betrugsverdachtsfälle möglichst schon im Vorfeld ausschließen.
  • 2. Der Entscheidungsweg Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl einer sol- chen Lösung bei der VWFS war die Integration in die ZGP-Anwendung. Mit der ZGP-Anwendung, die auf SAP Technologie basiert, hatte man bereits vorher die Prozesse innerhalb der VWFS vereinheitlicht und konsolidiert. Alle Kundendaten werden im ZGP vorgehalten und gepflegt, was für die VWFS einen einheitlichen Blick auf die Kunden und Partner ge- währleistet. So können nicht nur Dubletten leichter und schneller identifiziert werden, auch die Prozesse konnten weitgehend optimiert und mögliche Potenti- ale besser identifiziert und genutzt werden. Die ZGP- Anwendung sollte daher als zentrale Anlaufstelle auch für die Implementierung der Embargoprüfung und der Betrugsabwehr dienen. Schon mit der Einführung des ZGP begann die VWFS damit, eine Lösung zu suchen, die genau diese Krite- rien erfüllt. Verdächtige Personen / Organisationen wurden zwar schon vorher geprüft, es handelte sich jedoch meist um Insellösungen, die zudem hochma- nuelle Prozesse vorsahen. Nach einer sehr intensiven Vorauswahl möglicher Lösungen entschied sich VWFS schließlich für das CCF, das in Zusammenarbeit mit Uniserv und der Firma Paricon entstand. Bereits bei der Einführung der ZGP-Anwendung in der VWFS waren Paricon und Uniserv in den Bereichen Adressprüfung und Dublettenerkennung maßgeblich beteiligt, so lag es nahe, diese gute Zusammenarbeit weiter fortzuführen. Entscheidend bei der Auswahl war aber nicht nur die bewährte Partnerschaft – gerade hinsichtlich der Kosten und des Gestaltungs- spielraums, den das CCF bot, setzten sich Uniserv und Paricon gegenüber anderen Lösungen durch. Und es gab einen weiteren großen Vorteil: „Lösungen, die entweder Betrugsabwehr oder eine Embargoprüfung liefern konnten, gab es einige – eine Lösung die beides kombinierte, konnte nur mithilfe des CCF realisiert werden“ erläutert Harm Kratz, fachlicher Projektleiter. Der Lösungsweg und seine Vorteile Das CCF bietet der VWFS den Vorteil, dass es sich kom- plett in ihre SAP-basierte ZGP-Anwendung integriert. So bietet es nicht nur die Integration in eine Standard- software, die Nutzer haben zusätzlich den Vorteil, dass kein Medienbruch stattfindet und sie in ihrem gewohnten Look-and-Feel weiterarbeiten können. Durch die Integration in ein SAP-System ist zudem die Erweiterbarkeit, Skalierbarkeit und Flexibilität gewähr- leistet, die die VWFS verlangte, um die Betrugsabwehr- und Embargoprozesse genau abbilden und optimieren zu können. Unabhängig vom CCF bot die Zentralisierung durch die vorher eingeführte ZGP-Anwendung einige Vorteile, die von der Betrugsabwehr und der Embargoprü- fung mit genutzt werden konnten und letztendlich auch den Ausschlag für ein zentralisiertes CCF gaben. Vorher getrennte Bereiche die keine übergreifende Prüfung vornehmen konnten, auch weil die Systeme  Caution and Compliance Framework: Die Lösung für Betrugsabwehr und Embargoprüfung Verdachtsfälle auf einen Blick zentral identifizieren Abdeckung der gesetzlichen Anforderungen zur Erkennung von sanktionierten Geschäftspartnern In bestehende Prozesse integrierbar Prävention statt Reaktion Minimierung manueller Nacharbeit Standardlisten integriert, eigene Listen individuell konfigurierbar SOA-Integration möglich CCF for SAP. Short facts.
  • 3. nicht untereinander verbunden waren, konnten jetzt miteinander kommunizieren – wer als Leasingnehmer schon betrügerische Absichten hegte, kann jetzt auch in der Finanzierung schnell und zuverlässig identifiziert werden. Die Prüfung auf Betrugsabwehr bzw. Embargoverlet- zung ist daher jetzt nicht mehr vom Produkt (Leasing oder Finanzierung) abhängig, sondern geschieht auf Kundenbasis bereits bei Anlage bzw. Änderung eines Kundenstamms. Fragt ein Kunde dann ein Produkt an, wird ein möglicher Verdachtsfall vom System erkannt und zunächst in einen Pool zur Überprüfung weiter- geleitet. Zur Identifizierung möglicher Verdachtsfälle werden dabei verschiedene Vergleiche eingesetzt, bei denen die Datenqualitätslösungen von Uniserv ihr volles Potential ausspielen konnten. Hier wurde intensiv daran gearbeitet, die Vergleiche und deren Ausprägungen so fein zu justieren, dass der Grundsatz „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“ optimal zum Einsatz kommt. Auf diese Weise landen tagtäglich mehrere Vorgänge in den beiden Cockpits Embargo und Caution zur weiteren Überprüfung – nur die wenigsten stellen sich aber schlussendlich als echter Betrugsfall heraus. Im Falle der VWFS war das CCF dennoch eine lohnende In- vestition – schließlich hat sich bei der Finanzierung oder dem Leasing von Autos bereits bei wenigen erkannten Betrugsversuchen die Investition in das CCF mehr als gerechnet. Ähnliches gilt natürlich für die Embargo- prüfung – hier drohen bei Verletzung der gesetzlichen Vorschriften der VWFS schnell empfindliche Strafen. Bei der Prüfung von neuen Kundendaten setzt das CCF nicht nur auf die Batchverarbeitung der Daten, die ma- schinell über die Händler an die VWFS übergeben wer- den, sondern wird online bereits während der Anlage oder Änderung eines Geschäftspartners eingesetzt. Dabei werden die Geschäftspartnerdaten zunächst an die CCF-Prüfroutinen übergeben, die auf Basis verschie- dener Suchalgorithmen die Daten gegen vordefinierte Listen oder auch Listen, die der Kunde selbst definiert, prüft. Sollte dabei ein Verdachtsfall auftreten, wird ein Workflow gestartet, in dem Spezialistenteams entscheiden, wie mit dem betroffenen Datensatz verfahren werden soll. Im Anschluss können weitere kundenspezifische Maßnahmen definiert werden. Uniserv und Paricon konnten vor allem mit Ihrer Philo- sophie überzeugen, die man mit dem Motto: „Konfigu- ration statt Programmierung“ zusammenfassen kann. So ergibt sich größtmögliche Flexibilität bei hoher Stabilität und vor allem Release-Sicherheit. Die Firmen Uniserv und Paricon konnten so nicht nur mit ihren sta- bilen und flexiblen Produkten punkten sondern konn- ten vor allem rund um die Projekteinführung mit einer Für die VW Financial Services war es wichtig, eine Lösung für Betrugsabwehr und Embar- goprüfung zu finden, die sich nahtlos in den internen Prozess einbindet. „Die Lösung von uniserv und Paricon war die einzige auf dem Markt, die sich einerseits komplett in unser SAP System integrieren ließ und andererseits beide Szenarien, Betrugsabwehr und Embargo- prüfung, mit einer Lösung abdeckt“ erläutert Jochen Mersmann, technischer Projektleiter. Den Prozess im Blick Größtmögliche Sicherheit bei hoher Stabilität Thomas Damm Leiter Betrugsprophylaxe, VWFS „Für die technische Umsetzung des CCF konnte die VWFS auf die Firmen Paricon und Uniserv vertrauen – beide hatten schon bei der Einführung des ZGP ihre Expertise im Bereich des Ab- gleichs von Namen und Adressen im SAP-Umfeld bewiesen. Die eigentliche Implementierung wurde dem engen Zeitplan gerecht.“
  • 4. SAP, SAP NetWeaver, mySAP Business Suite, mySAP CRM, SAP R/3, mySAP ERP sowie ABAP sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der SAP AG in Deutschland und in anderen Ländern weltweit. Alle anderen verwendeten Firmen- und Produkt-namen sind Handelsnamen und/oder eingetragene Waren-zeichen der jeweiligen Unternehmen. UNISERV SAP™ Competence Center Uniserv GmbH Software for Data Quality Rastatter Straße 13 75179 Pforzheim Telefon: + 49 (0)7231 936-0 Fax: +49 (0)7231 936-2500 info@enterprise-dataquality.com www.enterprise-dataquality.com kompletten Abdeckung der Anforderungen sowohl von Produkt- als auch von Know-How Seite überzeugen. Fazit Die VW FS konnte mit Hilfe des CCF neben der Einhal- tung der gesetzlichen Anforderungen auch die tat- sächlichen Betrugsfälle signifikant senken. So führten oft bereits Kleinigkeiten, wie z.B. eine Handynummer, die in einem vorherigen Betrugsfall bereits verwendet worden war, zu Treffern die es der VWFS ermöglichten, einen Geschäftsvorgang vor weiteren Entscheidungen genauer zu untersuchen. In einem mehrstufigen Prozess werden solche Verdachtsfälle herausgefiltert und es werden Maßnahmen ergriffen, die den tatsächlichen Betrug effektiv verhindern können. Zusätzlich profitiert die VWFS von deutlich optimierten Prozessen in diesem Bereich – dauerte es beispielsweise vorher durchaus bis zu zwei Wochen, um bei Eingang einer neuen Embargoliste den kompletten Kundenbe- stand zu durchforsten, so ist dieser Prozess inzwischen bereits nach wenigen Stunden abgeschlossen. Das Beispiel der VWFS zeigt, dass Compliance mehr ist, als nur gesetzlichen Vorschriften zu genügen. Das Caution and Compliance Framework von Uni- serv ist daher als flexible Lösung konzipiert, die von einem einfachen „Blacklistmatching“ bis hin zu mehrstufigen, in den SAP-Workflow integrierten Prozessen alles abdecken kann. Fact Sheet VW FS Unternehmen Branche Projekt Szenario Umgebung Lösung Nutzen Volkswagen Financial Services AG Finance Lösung für gleichzeitige Betrugsabwehr und Embargoprüfung Die Anforderungen der Finanzsanktionslisten müssen eingehalten und Betrugsverdachts- fälle sollen im Vorfeld ausgeschlossen werden. SAP Zentrales Geschäftspartnersystem Integration der Lösung in die Zentralen Geschäftspartneranwendung im SAP-System, um die Erweiterbarkeit, Skalierbarkeit und Flexibilität zu gewährleisten. Entscheidungen werden anhand der Kundenstammdaten getroffen und nicht mehr auf Produktbasis Einzige Lösung am Markt, die sowohl Betrugsabwehr als auch Embargoprüfung abdeckt. - Voll integrierbar in die internen Prozesse der VWFS - Flexible und extrem detaillierte Konfiguration der Filterkriterien. - Schnelles Return on Investment Vertrauensvolle Zusammenarbeit