Urheberrecht im Umfeld von Open Access -- Workshop am ZTG

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Workshop im Zentrum Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin am 26.02.2015 zu den Themenbereichen Urheberrecht, Zitieren, Rechteinholung, Open Access und Creative Commons-Lizenzen

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Urheberrecht im Umfeld von Open Access -- Workshop am ZTG

  1. 1. Urheberrecht im Umfeld von Open Access Dagmar Schobert, Kathleen Forth, Michaela Voigt openaccess@ub.tu-berlin.de Universitätsbibliothek der TU Berlin | Workshop im Zentrum Technik und Gesellschaft am 26.02.2015 Inhalte sind, sofern nicht anders gekennzeichnet, lizensiert unter CC BY 4.0 Creative Commons Namensnennung 4.0 International | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0
  2. 2. GRUNDSÄTZE URHEBERRECHT Seite 2
  3. 3. Urheberrechtsschutz Seite 3 • Urheber = Schöpfer eines Werkes • Betreuer wissenschaftlicher Arbeiten sind keine Urheber • Urheberrecht kann nur natürliche Person (Urheber) beanspruchen • vs. Inhaber Verwertungsrechte: natürliche oder juristische Person WER • Geschützt wird ein Werk • keine Ideen, Inhalte, Konzepte o.Ä. • Werk = persönliche geistige Schöpfung (§ 2 UrhG)  u.a. • Sprachwerke • Werke der Musik • Lichtbildwerke • Filmwerke WAS • Schutz per Gesetz • keine Registrierung notwendig (im Ggs. zu Patenten, Warenzeichen, Logos usw.) • Schutzdauer: 70 Jahre nach Tod des Urhebers WIE
  4. 4. Rechte der UrheberInnen • Erstveröffentlichung • Anerkennung der Urheberschaft • Schutz vor Entstellung Urheberpersönlichkeitsrechte (§§ 12 - 14) • Vervielfältigung • Verbreitung • Öffentliche Zugänglichmachung • Vortragen, Aufführen, Vorführen • … Verwertungsrechte (§§ 15 - 24) Seite 4
  5. 5. Einräumung von Nutzungsrechten Seite 5 • Nutzungsrechte können übertragen werden (§ 31 UrhG) • … einzeln für jede Verwertungsart • … zeitlich begrenzt (z.B. für 5 Jahre) • … räumlich begrenzt (z.B. für Vertrieb in Europa) • … ausschließlich oder einfach Verwertungs- rechte • Rechteinhaber kann Werk exklusiv nutzen • Auch UrheberIn muss Rechte für weitere Nutzungen einholen Ausschließlich • Rechteinhaber kann Werk nutzen • UrheberIn kann wiederholt einfache Rechte an verschiedene Vertragsparteien übertragen Einfach
  6. 6. Verlagsvertrag  Urheber räumt (einfache oder ausschließliche) Nutzungsrechte für (bestimmte) Verwertungen ein  Vertragsfreiheit: Vertragsparteien verhandeln die Bedingungen  ABER: seit 2014 unabdingbares Zweitverwertungsrecht (vgl. § 38 (4) UrhG)  Lesen Sie Ihren Verlagsvertrag und modifizieren Sie ihn unter Umständen!  Passage zur Übertragung exklusiver Rechte für alle Nutzungsarten streichen  Vertragszusatz einreichen mit Rechtevorbehalt (vgl. SPARC Author's Addendum) Seite 6
  7. 7. Zitatrecht  Zitatzweck („durch den besonderen Zweck gerechtfertigt“)  Keine Zustimmung des Rechteinhabers erforderlich, keine Vergütungspflicht  Auch Bildzitat möglich  Bedingungen:  Eigene Auseinandersetzung mit zitiertem Werk  nicht zur reinen Illustration!  Quellenangabe Seite 7 § 51 UrhG Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten Werkes zum Zweck des Zitats, sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist. Zulässig ist dies insbesondere, wenn 1. einzelne Werke nach der Veröffentlichung in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden, 2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden, 3. (…)
  8. 8. Rechte einholen Immer auf der sicheren Seite ist, wer die Rechte einholt!  Formlos per E-Mail: Titel, Urheber und Quelle benennen, Art und Zweck der Nutzung beschreiben (z.B. auf geplante Onlineveröffentlichung hinweisen)  Formulierungsvorschlag: Seite 8 Hiermit bitte ich um Genehmigung, das Werk … von Urheber … aus Quelle … für eine geplante Publikation in der Schriftenreihe … zu verwenden. Die Publikation wird verlegt beim Verlag …, sie wird gedruckt erscheinen und zeitgleich parallel online veröffentlicht.
  9. 9. OPEN ACCESS Seite 9
  10. 10. Vorteile von Open Access  Erhöhte Sichtbarkeit und Zitierhäufigkeit von Publikationen  Freier Zugang zu öffentlich finanzierten Forschungsergebnissen  Verbleib der Verwertungsrechte bei Autorinnen und Autoren  Gute Auffindbarkeit über Suchmaschinen und andere Nachweisdienste  Förderung der internationalen und interdisziplinären Zusammenarbeit  Förderung der Forschungseffizienz durch rasche Diskussion von Forschungsergebnissen  Verbesserung der Informationsversorgung und Ausweg aus der Zeitschriftenkrise Seite 10
  11. 11. Der Weg zu Open Access Seite 11 GOLDENER WEG: Open Access Verlag GRÜNER WEG: Zweitveröffentlichung auf Repositorium Open Access logo, converted into svg, designed by PLoS. This version with white background. Lizenziert unter Creative Commons Public Domain Dedication
  12. 12. Der Weg zu Open Access Seite 12 GOLDENER WEG: Open Access Verlag GRÜNER WEG: Zweitveröffentlichung auf Repositorium  Qualitätsgeprüfte Version sofort weltweit verfügbar  Übertragung von Nutzungsrechten an Allgemeinheit
  13. 13. Seite 13 Creative Commons- Lizenz: Namensnennung 3.0 Deutschland
  14. 14. Seite 14
  15. 15. Der Weg zu Open Access Seite 15 GOLDENER WEG: Open Access Verlag GRÜNER WEG: Zweitveröffentlichung auf Repositorium  zusätzlich zur traditionellen Closed Access-Publikation  in der Regel keine weiteren Rechte für Allgemeinheit  abhängig von Rechteinhaber: Zweitveröffentlichung des Preprint, Postprint oder der Verlagsversion nach Embargofrist
  16. 16. Zweitveröffentlichungen • viele Verlage gestatten inzwischen eine Zweitveröffentlichung • zu teils ganz unterschiedlichen Bedingungen  Preprint, Postprint, Verlagsversion? Eigene Webseite, institutionelles Repositorium, Fachrepositorium? Embargofrist von 6, 12 oder 24 Monaten? Wie muss Hinweis auf Verlagsangebot gestaltet sein? Verlagspolicies • Datenbank zu Verlagsleitlinien für wissenschaftliche Zeitschriften • OA-Policies für monographische Werke müssen gesondert ermittelt werden Recherchehilfe: SHERPA/RoMEO • „(…) eines wissenschaftlichen Beitrags, der im Rahmen einer mindestens zur Hälfte mit öffentlichen Mitteln geförderten Forschungstätigkeit entstanden und in einer periodisch mindestens zweimal jährlich erscheinenden Sammlung erschienen ist (…)“ • Unveräußerliches Recht, nur Postprint, 12 Monate Embargo § 38 (4) UrhG: Gesetzliches Zweitverwertungsrecht Seite 16
  17. 17. Zweitveröffentlichungen – Fragen Sie uns! • viele Verlage gestatten inzwischen eine Zweitveröffentlichung • zu teils ganz unterschiedlichen Bedingungen  Preprint, Postprint, Verlagsversion? Eigene Webseite, institutionelles Repositorium, Fachrepositorium? Embargofrist von 6, 12 oder 24 Monaten? Wie muss Hinweis auf Verlagsangebot gestaltet sein? Verlagspolicies • Datenbank zu Verlagsleitlinien für wissenschaftliche Zeitschriften • OA-Policies für monographische Werke müssen gesondert ermittelt werden Recherchehilfe: SHERPA/RoMEO • „(…) eines wissenschaftlichen Beitrags, der im Rahmen einer mindestens zur Hälfte mit öffentlichen Mitteln geförderten Forschungstätigkeit entstanden und in einer periodisch mindestens zweimal jährlich erscheinenden Sammlung erschienen ist (…)“ • Unveräußerliches Recht, nur Postprint, 12 Monate Embargo § 38 (4) UrhG: Gesetzliches Zweitverwertungsrecht Seite 17 Das Zweitverwertungsrecht und die Richtlinien der Verlage sind leider oft nicht ganz klar und konsistent formuliert. Gern unterstützen wir die Autoren der TU Berlin beim Klären der Rechte. Bitte wenden Sie sich an uns.
  18. 18. Seite 18 Authors may self-archive the author’s accepted manuscript of their articles on their own websites. Authors may also deposit this version of the article in any repository, provided it is only made publicly available 12 months after official publication or later. He/ she may not use the publisher's version (the final article), which is posted on SpringerLink and other Springer websites, for the purpose of self-archiving or deposit. Furthermore, the author may only post his/her version provided acknowledgement is given to the original source of publication and a link is inserted to the published article on Springer's website. The link must be provided by inserting the DOI number of the article in the following sentence: “The final publication is available at Springer via http://dx.doi.org/[insert DOI]”
  19. 19. CREATIVE COMMONS Seite 19
  20. 20. Prinzipien  Creative Commons 2001 in USA gegründet, gemeinnützige Organisation  1. Version der Lizenzen 2002 veröffentlicht  Lizenzen in USA für internationale Anwendung entwickelt  Lizenzmodule im Laufe der Jahre mehrfach überarbeitet, aktuell Version 4.0 von 2013 Seite 20
  21. 21. Warum CC-Lizenzen?  Kreatives Potential nutzen: Verbreitung und Nutzung von Werken erleichtern  Urheberrecht in digitaler Welt nutzen  (c) All rights reserved  (cc) Some rights reserved  Keine Abschaffung des Urheberrechts, sondern baut auf UrhG auf und erweitert „Standardeinstellung“  Rechte und Pflichten für Urheber und Nutzer  Lizenzgeber kann eine einmal vergebene Lizenz nicht widerrufen Seite 21 Graphik von Timothy Vollmer (cc) 2013, lizenziert unter Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
  22. 22. Baukastenprinzip Seite 22 4 Lizenzmodule  6 mögliche Lizenztypen  BY: Attribution = Namensnennung  SA: Share-alike = Weitergabe unter gleichen Bedingungen  NC: Non-commercial = Nicht-kommerziell  ND: No Derivatives = Keine Bearbeitung
  23. 23. Bestandteile  Ausführlicher Lizenzvertrag  Kurzfassung (Commons Deed)  Maschinenlesbare Fassung Seite 23 Abb. Three “Layers” Of Creative Commons Licenses von Creative Commons, lizenziert unter CC BY 3.0 Unported
  24. 24. Bestandteile: Lizenzvertrag Seite 24
  25. 25. Bestandteile: Kurzfassung (Commons Deed) Seite 25
  26. 26. Bestandteile: Maschinenlesbare Fassung Seite 26
  27. 27. Lizenzbedingungen Seite 27 Immer erlaubt Vervielfältigung und Verbreitung Recht auf öffentliches Zeigen Immer obligatorisch Urheber nennen Link zur Fundstelle Link zum Lizenztext Ggf. weitere Einschränkungen Beispiel 1: kommerzielle Verwendung Beispiel 2: Bearbeitung
  28. 28. Lizenzbedingungen Seite 28 Immer erlaubt Vervielfältigung und Verbreitung Recht auf öffentliches Zeigen Immer obligatorisch Urheber nennen Link zur Fundstelle Link zum Lizenztext Ggf. weitere Einschränkungen Beispiel 1: kommerzielle Verwendung Beispiel 2: Bearbeitung Mit CC-Lizenzen räumen Sie der Allgemeinheit Nutzungsrechte ein, die weiter sind, als das deutsche Urheberrecht sie vorsieht.
  29. 29. Empfehlungen der Universitätsbibliothek • Behalten Sie sich Rechte für die eigene Weiternutzung Ihrer Inhalte vor. • Publizieren Sie nur in Verlagen, die mindestens den Grünen Weg gestatten. • Heben Sie Ihre Postprints und Verlagsverträge auf. Übertragen Sie möglichst keine ausschließlichen Nutzungsrechte an Verlage! • Kennzeichnen Sie die Werke Anderer. • Immer auf der sicheren Seite ist, wer die Rechte einholt. • Halten Sie alle Lizenzbedingungen von Creative Commons-lizenzierten Werken ein. Seien Sie sorgsam bei der Nutzung von Werken Dritter! • Der Universitätsverlag empfiehlt die Verwendung der Creative Commons-Lizenz: Namensnennung 3.0 Deutschland. Stellen Sie möglichst Ihre Werke unter einer freien Lizenz zur Verfügung! Seite 29
  30. 30. Warum nicht …? NC – Keine kommerzielle Nutzung Term „nicht kommerziell“ nicht klar definiert Untersagung von eigentlich gewünschten Nutzungen SA – Weitergabe unter gleichen Bedingungen Drohende Lizenzinkompatibilität bei weiterer Verwendung „copyleft“-Prinzip nur für „Abwandlungen“ – teils schwierige Abgrenzung: was gilt als Abwandlung? ND – Keine Bearbeitung Teils schwierige Abgrenzung: was gilt als Abwandlung bzw. Bearbeitung? Nicht vereinbar mit Forderung zur Nachnutzung von OA- Werken Seite 30
  31. 31. NC – Keine kommerzielle Nutzung  Lizenztext lässt offen, was als kommerzielle Nutzung zu verstehen ist  Bisher keine eindeutigen Gerichtsurteile zur Auslegung des Terms „nicht- kommerziell“  Im Zweifel auf Verwendung eines NC-lizenzierten Werkes verzichten  Empfehlung: möglichst keine NC-Klauseln für eigene Werke nutzen Seite 31 Die Rechteeinräumung gemäß Abschnitt 3 gilt nur für Handlungen, die nicht vorrangig auf einen geschäftlichen Vorteil oder eine geldwerte Vergütung gerichtet sind („nicht-kommerzielle Nutzung“, „Non-commercial-Option“). Wird Ihnen in Zusammenhang mit dem Schutzgegenstand dieser Lizenz ein anderer Schutzgegenstand überlassen, ohne dass eine vertragliche Verpflichtung hierzu besteht (etwa im Wege von File-Sharing), so wird dies nicht als auf geschäftlichen Vorteil oder geldwerte Vergütung gerichtet angesehen, wenn in Verbindung mit dem Austausch der Schutzgegenstände tatsächlich keine Zahlung oder geldwerte Vergütung geleistet wird. (vgl. Abs. 4. b des Lizenztextes der CC BY NC 3.0 DE) Kommerziell ist eine Nutzung dann, wenn sie in erster Linie auf kommerziell relevante Vorteile oder auf eine Vergütung abzielt. (vgl. Tooltip zu „kommerzielle Zwecke“ in Commons Deed der CC BY NC 3.0 DE)
  32. 32. SA – Weitergabe unter gleichen Bedingungen  SA-Klausel muss „nur“ für Abwandlungen eingehalten werden  Ziel: Pool an frei lizenzierten Werken erweitern  Bekanntester Anwender: Wikipedia  ABER: was zählt als „Abwandlung“? Seite 32 Sie dürfen eine Abwandlung ausschließlich unter den Bedingungen i. dieser Lizenz, ii. einer späteren Version dieser Lizenz mit denselben Lizenzelementen, iii. einer rechtsordnungsspezifischen Creative-Commons-Lizenz mit denselben Lizenzelementen ab Version 3.0 aufwärts (z.B. Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 US), iv. der Creative-Commons-Unported-Lizenz mit denselben Lizenzelementen ab Version 3.0 aufwärts, oder v. einer mit Creative Commons kompatiblen Lizenz verbreiten oder öffentlich zeigen. (4. b des Lizenztextes der CC BY SA 3.0 DE)
  33. 33. ND – Keine Bearbeitung Seite 33 Der Begriff „Abwandlung“ im Sinne dieser Lizenz bezeichnet das Ergebnis jeglicher Art von Veränderung des Schutzgegenstandes, solange die eigenpersönlichen Züge des Schutzgegenstandes darin nicht verblassen und daran eigene Schutzrechte entstehen. Das kann insbesondere eine Bearbeitung, Umgestaltung, Änderung, Anpassung, Übersetzung oder Heranziehung des Schutzgegenstandes zur Vertonung von Laufbildern sein. Nicht als Abwandlung des Schutzgegenstandes gelten seine Aufnahme in eine Sammlung oder ein Sammelwerk und die freie Benutzung des Schutzgegenstandes. (Abs. 1. a des Lizenztextes der CC BY 3.0 DE) Was gilt als Bearbeitung? Rein technische Änderungen und Vervielfältigungen? Nein, vgl. CC-Lizenztextlesung (ab ca. 00:35:00) CC-lizenziertes Lied nutzen zur Vertonung eines Videos? Ja, vgl. CC-Lizenztextlesung (ca. 00:36:50) Aufnahme in Sammelband? Nein, vgl. Abs. 1. a des Lizenztextes der CC BY 3.0 DE Bildausschnitt? Bild einfärben? Jein: „Das Beschneiden eines Bildes stellt eine Umgestaltung im Sinne des § 23 Abs. 1 UrhG dar, wenn dadurch die Bildaussage verändert wird.“ (OLG Köln, Urteil vom 31.10.2014, Az. 6 U 60/14)
  34. 34. Warum nicht …? NC – Keine kommerzielle Nutzung Term „nicht kommerziell“ nicht klar definiert Untersagung von eigentlich gewünschten Nutzungen SA – Weitergabe unter gleichen Bedingungen Drohende Lizenzinkompatibilität bei weiterer Verwendung „copyleft“-Prinzip nur für „Abwandlungen“ – teils schwierige Abgrenzung: was gilt als Abwandlung? ND – Keine Bearbeitung Teils schwierige Abgrenzung: was gilt als Abwandlung bzw. Bearbeitung? Nicht vereinbar mit Forderung zur Nachnutzung von OA- Werken Seite 34 Nicht vereinbar mit Forderung zur Nachnutzbarkeit von Open Access-Werken
  35. 35. Weiterführende Literatur & Links  Informationen des Universitätsverlags: http://verlag.tu-berlin.de/  TU Berlin, Referat V D: Leitfaden Urheberrecht der Technischen Universität Berlin (13.11.2014)  Creative Commons:  Frequently Asked Questions  Best practices for attribution  Anleitung inkl. Beispiele für korrekte Kennzeichnung CC- lizenzierter Werke  License Versions  Übersicht über Geschichte, Entwicklung und Unterschiede der verschiedenen Versionen von CC-Lizenzen  Klimpel, Paul: Freies Wissen dank Creative-Commons-Lizenzen. Folgen, Risiken und Nebenwirkungen der Bedingung »nicht-kommerziell - NC« (2012)  Kreutzer, Till: Open-Content-Lizenzen. Ein Leitfaden für die Praxis (2011)  pb21.de: CC-Lizenztextlesung – Juristen und Pädagogen erklären die Creative Commons Lizenzen (2014)  Juristen Till Kreutzer und John H. Weitzmann kommentieren und erläutern CC-Lizenztexte (Video, ca. 2 Std. 10 min) Seite 35
  36. 36. Weiterführende Literatur & Links (2)  SHERPA/RoMEO  Datenbank mit Informationen zu Verlagsleitlinien bzgl. Parallelpublikationen  Directory of Open Access Journals (DOAJ)  Verzeichnis von Open Access-Zeitschriften  Stand Februar 2015: über 10.000 wissenschaftliche OA-Journale  Directory of Open Access Books (DOAB)  Verzeichnis von Open Access-Monographien  Stand Februar 2015: über 2700 OA-Monographien von ca. 90 Verlagen  Ermöglicht u.a. Suche nach Verlagen, die Open Access-Monographien ermöglichen  Suche nach Creative Commons-lizenzierten Inhalten  Wikimedia Commons: Suche nach frei lizenziertem Bild-, Audio- und Videomaterial  Flickr: Erweiterte Suche ermöglicht Filtern nach CC-Lizenz  Google Bilder: Nach Suche ist unter „Suchoptionen“ ein Filtern nach Nutzungsrechten möglich  open-access.net  Informationplattform rund um Open Access  u.a. Infos zu Rechtsfragen, Geschäftsmodellen  insbes. FAQ für Autorinnen und Autoren Seite 36
  37. 37. Fragen?! Seite 37 Telefon (030) 314- Dagmar Schobert 76127 Michaela Voigt 76130 Kathleen Forth 76131 openaccess@ub.tu-berlin.de

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