Die Geschichte des FIlms und des Kinos

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  • Deutschland: Neue Welle eher unbeliebt, Sex- und Romanfilme sind beliebter
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    1. 1. Tino Diesterheft + Thomas Hoffmann + Tom Hartig
    2. 2.  Die Frühgeschichte bis 1932 1932 - 1960 1960 - Heute Ausblick in die Zukunft Diskussion Quellen
    3. 3.  Frühgeschichte 1896 – 1913 1914 – 1927 1928 – 1932
    4. 4.  Erfindung der Fotografie und des Zelluloid Laterna Magica (18. Jh.) Film beruht auf einer Serie kleiner Erfindungen
    5. 5.  Erfindung des Films wird aber hauptsächlich Thomas Alva Edison zugeschrieben erfand das Kinetoskop
    6. 6.  1889: rohes Projektionssystem für eine Einzelperson seit Anfang der 90er Jahre produziert erstes kurzes Programm: „Fred Ott’s Sneeze“
    7. 7.  1895 wurde das Problem vom schrittweisen Bildtransport gelöst am 28.12. 1895 wurden in Paris die ersten projizierten Filme vor einem zahlenden Publikum gezeigt = Geburtsstunde des Films und Kinos
    8. 8.  Oskar Messter verbesserte die Malteserkreuzschaltung von Pierre Jules César Janssen und baute sie in einen Projektor ein In Deutschland werden erste Kinematographen aufgestellt
    9. 9.  Erste Filme der Lumières halten Ereignisse festGeorge Méliès produzierte Fantasie Edison machte einfachere Filme
    10. 10.  in den USA entstanden die ersten Produktionsfirmen (Biograph und Vitagraph Company) 1897 trat Edwin S. Porter in Edisons Firma ein
    11. 11.  Schnelle Entwicklung der Filmindustrie in Frankreich Brüder Lumière verkaufen 1897 ihre Patente an Charles Pathé der französische Film beherrschte die Leinwände in Europa
    12. 12.  Entwicklung vom Kurzfilm zum Langfilm Erster Langfilm: „Die Reise zum Mond“ (1902) 1905 setzte sich das Konzept des Filmtheaters durch Ausbildung von Genres Ende des ersten Jahrzehnts des 20. Jh. entstand die Bewegung „Film d’art” aufgrund verschiedener Patente gab es über 500 Gerichtsverfahren in den USA
    13. 13.  Ab 1914 Zentrum der Filmherstellung in Hollywood Stummfilm in den USA vor allem Komödie (Ansammlungen von Gags) grundlegendes politisches Problem
    14. 14.  „Vater“ des Spielfilms: David Wark Griffith kam bereits 1907 zum Film und führte Regie 1915: „The Birth of a Nation“ = finanziell erfolgreichster Stummfilm
    15. 15.  Von kleinen Produktionsfirmen zum Studiosystem Hollywood weist eine enorme Genrevielfalt auf (z.B. Kriegs-, Musik-, Abenteuer-, Gangsterfilm,...) etablierte Stars wie z.B. Rudolph Valentino, Greata Garbo und Charley Chaplin Banken hatten großen Einfluss in Filmindustrie Film in Amerika = Industrie, in Europa = Kunst
    16. 16.  1917 entstand in Deutschland die Universum-Film AG (Ufa) Namhafte Theaterregisseure, Schriftsteller und Schauspieler wenden sich dem Film zu der expressionistische Film entwickelte sich
    17. 17.  Zentralfigur des Weimarer Kinos: Produzent Erich Pommer Weimarer Kino: Hebung des ästhetischen Standards der Filme um Auslandsmärkte zu erobern Erfolg in USA Beginn der ersten Emigrationswelle nach Hollywood
    18. 18.  Kostenintensive Herstellung der spektakulären Filme stürzte die Ufa in eine tiefe Finanzkrise Einer dieser Filme war Metropolis von Fritz Lang 1927
    19. 19.  Nadeltonverfahren 1927: eine Nadel als Tonabnehmer erster vollwertiger Spielfilm: „Der Jazzsänger“ im selben Jahr aus den USA
    20. 20.  Höhepunkte des deutschen Stummfilms: „Die Büchse der Pandora“ (1928/29), „Asphalt“ (1928/29) Erster Ufa-Tonfilm: 1929 „Melodie des Herzens“
    21. 21.  Deutsche Regisseure kamen durch zwei Wellen nach Hollywood US-Vormacht auf dem internationalen Filmmarkt Anfang der 30er beherrschte das amerikanische Kino die Leinwände
    22. 22.  1932 - 1945 1945 - 1960
    23. 23.  Filmindustrie = Platz drei der umsatzstärksten Branchen Amerikas Kapital kommt von New Yorker Banken Aktienmehrheit an Studios seit 20ern Entscheidungsgewalt selbst bei künstlerischen Fragen
    24. 24.  Will H. Hays, Leiter der MPAA formuliert den Motion Picture Production Code, auch Hays Code. wird durch überaus eng formulierte Restriktionen zu einem lenkendem Apparat
    25. 25.  Mit Börsencrash vom Oktober 1929 entwickelt sich neuer Pessimismus im Land Neues Genre: Gangsterfilm Spricht der Gegenwart die Garantie für Ordnung und Sicherheit ab Höhepunkt: Howard Hawks Scarface
    26. 26.  Gegenstück: Das Filmmusical Illusorische Welten des Glücks und der Ausgelassenheit Choreographische Meisterleistung: Die 42. Straße (1933) Die Blütezeit des Filmmusicals endet 1939
    27. 27.  Neue Technik: Drei-Streifen-Technicolorfilm Anfang: „Jahrmakt der Eitelkeiten“ (1935) von Rouben Mamoulian Erst Filme wie „Disneys Schneewittchen und die sieben Zwerge“ und „Vom Winde verweht“ beliebt
    28. 28.  1933-45 Filmproduktion in Deutschland unterm Hakenkreuz politisch instrumentalisiert Wird sowohl an scheinbar unpolitischen Unterhaltungsfilmen (Hans Albers, Heinz Rühmann…) deutlich wie auch an offensichtlichen Propagandafilmen (Riefenstahl…)
    29. 29.  1940 erstes Wochenschaukino in Berlin Zeigt im stündlichen Wechsel Kriegs- wochenschauen (später Deutschen Wochenschau) Filmkultur in Frankreich und England während der 2.WK stark behindert
    30. 30.  Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus In US-Filmindustrie viele Jahre lang keine kritischen Stimmen 1934 führt die MPAA Richtlinien ein, nachdenen sich die amerikanischen Filme dem Deutschland gegenüber neutral zu verhalten haben
    31. 31.  Trotz Verbot Produktionen gegen Nationalsozialsimus Der Kriegseintritt der USA am 8. Dezember 1941 setzt dem ein abruptes Ende
    32. 32. Neues Genre: Film NoirInden vierziger Jahren setzt den Amerikanerndie Kriegserfahrung zuDiesmal ist das Unvermögen des Films,Lösungen zu bieten oder anzudeuten,besonders auffälligAls Gegenstück erneutes Revival des Musicals
    33. 33.  entwicklung anspruchsvoller erfolgreiche Filme in großer Vielfalt mit vielen internationalen Stars Marilyn Monroe, Romy Schneider, Marlon Brando… Stars als Aushängeschilder Bereichert die Situation der BRD die sonst von seriellen Heimat-, Schlager-, und Kriegsfilmen geprägt war.
    34. 34.  Der Kalte Krieg in Hollywood Politik Joseph McCarthys wirkte sich auch auf Hollywood aus. Das House of Un-American Activities Committee (Senatsausschuss zur Ermittlung von unamerikanischen Umtrieben) Wollte kommunistische Tendenzen aus Hollywood vertreiben
    35. 35.  1951 The Thing (From Another World) von Christian Nyby
    36. 36.  Kino schwersten Krise seiner Geschichte Fernsehen erlebt einen rasanten Aufschwung (Produktion von 6500 (1946) auf 7 Millionen (1951)) Dazu: Urteil des Obersten Gerichtshofes, Produktionsgesellschaften müssen angeschlossene Kinoketten abstoßen
    37. 37.  Gegenmaßnahmen: technische Weiterentwicklung des Films wird vorangetrieben Breitwandformat und der Stereoton verschaffen dem Kino wieder Attraktivität enorme Geldsummen für einzelne Projekte (unzählige Statisten, riesige Bauten und aufwändige Effekte) Filmkonzerne steigen auch in das Fernsehgeschäft ein
    38. 38. Klassisch 42. Straße (1933)Cinemascope: Das Gewand (1953)
    39. 39.  1960 - 1980 1980 - Heute Ausblick in die Zukunft Diskussion
    40. 40.  Neue Generation von Filmemachern sprengt alte Konventionen „New Hollywood“, „Nouvelle Vague“, „Neuer deutscher Film“ Zunahme des Autorenfilms
    41. 41.  New American Cinema Group : "Gemeinsame Überzeugungen, gemeinsames Wissen, gemeinsamer Zorn und gemeinsame Ungeduld verbinden uns – und sie verbinden uns auch mit den jungen Filmbewegungen der ganzen Welt. Unsere Kollegen in Frankreich, Italien, Russland, Polen oder England können sich auf unsere Entschlossenheit verlassen. Wie sie haben wir die Große Lüge im Leben und in der Kunst satt. [...] Wir wollen keine falschen, auf Hochglanz polierten, glatten Filme – wir wollen sie rau, ungeglättet, aber lebendig; wir wollen keine Filme in Rosa – wir wollen sie rot wie das Blut.„(Film Culture 1961, 17ff)
    42. 42.  Super 8 – Film wird entwickelt Hays Code wird 1968 abgeschafft Filme behandeln gesellschaftskritisch Themen wie Politik, Sex und Gewalt
    43. 43.  „Bonnie und Clyde“, „Die Reifeprüfung“, „2001: Odysee im Weltraum“, „Easy Rider“, „French Connection“, „Der Pate“, „Taxi Driver“, „Apocalypse Now“, The Wild Bunch“ „Aguirre, der Zorn Gottes“, „Angst essen Seele auf“, „Der amerikanische Freund“, „Die Blechtrommel“
    44. 44.  Woody Allen, Robert Altmann, Stanley Kubrick, Arthur Penn, Martin Scorsese, Alfred Hitchcock, Sam Peckinpah, Sidney Pollack, Billy Wilder Rainer Werner Fassbinder, Werner Herzog, Volker Schlöndorff, Wim Wenders
    45. 45.  Das Videoformat ermöglicht vom Kino unabhängigen Filmkonsum Spezialeffekte erreichen durch Computertechnik ein neues Niveau
    46. 46.  Neue Strömungen werden wirtschaftlich erfolgreicher Einführung des Videos führt zu neuem Absatzmarkt für Kinofilme Beginn der Sequels zwecks Gewinnmaximierung
    47. 47.  Blockbuster prägen das Kino Action und Fantasy werden beliebte Genres in den 80ern In den 90ern haben auch Independent-Filme Erfolge („Pulp Fiction“, „Sex, lies and video“, „Clerks – Die Ladenhüter“)
    48. 48.  „Toy Story“ markiert den Anfang kommerziell erfolgreicher, rein computeranimierter Filme Digitales Drehen und Vorführen nimmt zu Multiplexkinos haben sich durchgesetzt
    49. 49.  Der Film als Marke gewinnt an Bedeutung gegenüber dem Film als Kunstwerk Direct-to-video Filme werden en masse produziert Ausgebaute Verwertungsketten sind zum finanziellen Grundpfeiler der Filmindustrie geworden: Videos, Fernsehen, Merchandising
    50. 50.  Grenze zwischen Virtualität und Realität verschwimmt zunehmend Homecinema-Anlagen und Raubkopien erfordern Maßnahmen durch die Filmindustrie
    51. 51.  Was ist von der Zukunft des Kinofilms zu erwarten? Ersetzt das immer umfangreichere Homecinema-Angebot und der leichtere Zugang zu Filmangeboten den Besuch des Kinos? Seit 30 Jahren kaum Neues...ist das Kino reif für eine Revolution?
    52. 52.  Werner Faulstich: „Mediengeschichte von 1700 bis ins 3. Jahrtausend“ (UTB, 2006) Thomas Elsaesser: „Filmgeschichte und frühes Kino“ (edition text + kritik, 2002) Rudolf Stöber: „Medingeschichte“ (Westdeutscher Verlag, 2003) James Monaco: „Film verstehen“ (rororo, 2006) http://www.wikipedia.de http://www.35millimeter.de

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