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Einführung in
                                          ökonomisches Denken

                                          Relevanz für Soziale Arbeit
                                          Der Markt, Bedürfnisse und Güter
                                          Das ökonomische Prinzip
                                          Effizienz und Effektivität
                                          Der Wirtschaftskreislauf
                                          Praxis: Der Markt Sozialer Arbeit




Fachhochschule Heidelberg
 SRH Hochschule Heidelberg
Staatlich anerkannte Hochschule der SRH
 Staatlich anerkannte Fachhochschule
Einführung in
                                          ökonomisches Denken

                                          Relevanz für Soziale Arbeit
                                          Der Markt, Bedürfnisse und Güter
                                          Das ökonomische Prinzip
                                          Effizienz und Effektivität
                                          Der Wirtschaftskreislauf
                                          Praxis: Der Markt Sozialer Arbeit




Fachhochschule Heidelberg
 SRH Hochschule Heidelberg
Staatlich anerkannte Hochschule der SRH
 Staatlich anerkannte Fachhochschule
Orientierung




              ?              Was ist BWL?
                             Was nützt sie?
                         Wofür brauchen wir sie?



Ökonomische Grundlagen          Tobias Illig   SRH Hochschule Heidelberg   13
Begriffe

               1             Betrieb = planvoll organisierte Wirtschaftseinheit


               2             Fokus: Entscheidungen über den Einsatz von Mitteln,
                             mit denen Ziele optimal realisiert werden können.

               3             Ziel Unternehmen: Gewinnmaximierung


               4             Ziel Öffentliche Haushalte: Nutzen aller Bürger zu steigern
                             Bsp. Schulsozialarbeit: Jugendliche integrieren, Folgekosten sparen

               5             Finanzielles Gleichgewicht (Emil Gutenberg):
                             Organisation dann überlebensfähig, wenn Zahlungen
                             termingerecht erfolgen (Liquidität)


Quelle: Wöhe, Günter: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Tobias Illig
  Ökonomische Grundlagen                                                     München: Vahlen 1999, 19. Aufl. S. 1-56   SRH Hochschule Heidelberg   14
Erkenntnisinteressen

               1             Zielsetzungen von Unternehmen: Gewinn, optimale
                             Güterversorgung, Erringen wirtschaftlicher Machtpositionen

               2             Aufbau des Betriebes: Wahl der besten Rechtsform,
                             Standortauswahl

               3             Durchführung der Leistungserstellung und
                             Leistungsverwertung: Investitions- und
                             Finanzierungsentscheidungen, Produktionsprogramm,
                             Produktionsverfahren, Absatzpolitik)




Quelle: Wöhe, Günter: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Tobias Illig
  Ökonomische Grundlagen                                                     München: Vahlen 1999, 19. Aufl. S. 1-56   SRH Hochschule Heidelberg   15
Betriebliche Funktionen

                1             Betriebsführung (Leitung, Planung, Organisation, Überwachung)

                2             Finanzierung (Kapitalbeschaffung)

                3             Investition (Kapitalverwendung)

                4             Beschaffung (Arbeitskräfte, Betriebsmittel, Werkstoffe)

                5             Lagerung (Werkstoffe, Halb- und Fertigfabrikate, Waren)

                6              Leistungserstellung (Fertigung von Gütern, Bereitstellung
                                                von Dienstleistungen)
                7             Transport (innerbetrieblicher Transport, Außentransport)

                8             Absatz (Vertrieb, Werbung, Marketing, Marktforschung)


Quelle: Wöhe, Günter: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Tobias Illig
  Ökonomische Grundlagen                                                     München: Vahlen 1999, 19. Aufl. S. 1-56   SRH Hochschule Heidelberg   16
  Jahrelanger finanzieller und personeller Ausbau sozialer Dienstleistungen
  Besonders Wohlfahrtsverbände verzeichnen rapiden Anstieg wirtschaftlicher
   Bedeutung

           Caritas             687.000                      Volkswagen      343.000 MitarbeiterInnen
                               MitarbeiterInnen
           Diakonisches Werk                                Daimler AG      271.500 MitarbeiterInnen
                               682.000
           Paritätischer       MitarbeiterInnen             BASF            95.200 MitarbeiterInnen
           Wohlfahrtsverband
                               432.000
           Deutsches Rotes     MitarbeiterInnen
                                                            Deutsche Bank   78.000 MitarbeiterInnen
           Kreuz                                                            (verteilt auf 76 Länder)

           Arbeiterwohlfahrt   123.000
                                                            SAP             42.772 MitarbeiterInnen
                               MitarbeiterInnen




Ökonomische Grundlagen                       Tobias Illig                      SRH Hochschule Heidelberg   17
Einführung in
                                          ökonomisches Denken

                                          Relevanz für Soziale Arbeit
                                          Der Markt, Bedürfnisse und Güter
                                          Das ökonomische Prinzip
                                          Effizienz und Effektivität
                                          Der Wirtschaftskreislauf
                                          Praxis: Der Markt Sozialer Arbeit




Fachhochschule Heidelberg
 SRH Hochschule Heidelberg
Staatlich anerkannte Hochschule der SRH
 Staatlich anerkannte Fachhochschule
Bedürfnisse + Kaufkraft     Bedarf + Kaufwille          Nachfrage             Angebot




           Definition:            Definition:                  Definition:                 Definition:
          Subjektive              Hierbei                Nachfrage ist der          Angebot der Güter
         Mangelempfin-          handelt es sich           Teil des Bedarfs, der
                                                                                      Alle Mittel, die der
        dungen, die man           um die mit               am Markt wirksam
                                                                                    Bedürfnisbefriedigung
       beseitigen möchte           Kaufkraft                       wird
                                                                                            dienen
                                 ausgestatten
        Sind unbegrenzte
                                 Bedürfnisse
            Wünsche
            Antrieb für
         wirtschaftliches
             Handeln




                                                                                                              19
Ökonomische Grundlagen                   Tobias Illig                             SRH Hochschule Heidelberg
20
Ökonomische Grundlagen   Tobias Illig   SRH Hochschule Heidelberg
Gliederung nach der


                   Dringlichkeit   Rangordnung           Gesellschaftswirkung

       Existenzbedürfnisse  Primärbedürfnisse      Individualbedürfnisse
       Kulturbedürfnisse    Sekundärbedürfnisse    Kollektivbedürfnisse
       Luxusbedürfnisse




                                                                                            21
Ökonomische Grundlagen              Tobias Illig                SRH Hochschule Heidelberg
  Definition Güter:
   Güter sind Mittel, die dem Menschen Nutzen bringen

  Freie Güter vs. Wirtschaftliche Güter

       o  a) stehen jedem kostenlos und unbegrenzt zur Verfügung
       o  b) knappe Güter, die nur unter Kosten hergestellt werden
          können.




                                                                             22
Ökonomische Grundlagen       Tobias Illig        SRH Hochschule Heidelberg
Einführung in
                                          ökonomisches Denken

                                          Relevanz für Soziale Arbeit
                                          Der Markt, Bedürfnisse und Güter
                                          Das ökonomische Prinzip
                                          Effizienz und Effektivität
                                          Der Wirtschaftskreislauf
                                          Praxis: Der Markt Sozialer Arbeit




Fachhochschule Heidelberg
 SRH Hochschule Heidelberg
Staatlich anerkannte Hochschule der SRH
 Staatlich anerkannte Fachhochschule
Das Wirtschaftlichkeitsprinzip




                                                                                      Bedarf
                          Menschliche
                          Bedürfnisse                                                                                  Begrenzte Güter
                          (unbegrenzt)                                                                                   (Knappheit)
                                                                                    Deckung


                                                                                                                Materielle Güter, z.B. Kleidung
                                                                                                                Immaterielle Güter, z.B. Spaß




Quelle: Wöhe, Günter: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1999, 19. Aufl. S. 1-56

  Ökonomische Grundlagen                                                     Tobias Illig                                  SRH Hochschule Heidelberg   24
Das Vernunft(Rational)prinzip

                                                                 Minimalprinzip
                                                           Gegebenen Güterertrag mit
                                                     geringstmöglichem Mitteleinsatz erzielen


                                                                            Minimalprinzip

                                    Ziel                                                                                 Mittel
                                                                             Maximalprinzip


                                                                Maximalprinzip
                                                             mit gegebenen Mitteln
                                                             (Produktionsfaktoren)
                                                         größtmöglichen Ertrag erzielen


Quelle: Wöhe, Günter: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1999, 19. Aufl. S. 1-56


  Ökonomische Grundlagen                                                     Tobias Illig                              SRH Hochschule Heidelberg   25
Das Vernunft(Rational)prinzip


                               Mengenmäßige                                                         Wertmäßige
                                  Definition                                                         Definition
                              (kg, Stückzahlen)                                                   (Geld, Finanzen)



                                                             „Wirtschaft ist der Inbegriff aller planvollen
                                                                  menschlichen Tätigkeiten, die unter
                                                                Beachtung des ökonomischen Prinzips
                                                              (Rationalprinzip) mit dem Zweck erfolgen,
                                                               die – an den Bedürfnissen der Menschen
                                                                gemessen – bestehende Knappheit der
                                                                      Güter zu verringern.“ (S. 2)

Quelle: Wöhe, Günter: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1999, 19. Aufl. S. 1-56

  Ökonomische Grundlagen                                                     Tobias Illig                              SRH Hochschule Heidelberg   26
Erwerbswirtschaftliches   Wirtschaftliche   Gemeinwirtschaftliches
             Prinzip                 Ziele              Prinzip



               Oberziel:                                  Oberziel:
        Gewinnmaximierung                               Optimale
                                                     Bedarfsdeckung

           (freie Wirtschaft)
                                                  Untergeordnete Ziele:
                                                    Verlustminimierung
                                                      Kostendeckung
                                                   (Öffentlicher Dienst)

                                                                                27
Ökonomische Grundlagen          Tobias Illig        SRH Hochschule Heidelberg
Orientierung



               !         Bsp.
                         - Kleidung
                         - Energieversorgung
                         - Medikamentenvergabe
                         - Beratungsfälle
                         - Betreuungsplätze
                         - Therapiemethoden
                         - Lernverhalten
                         - Flirtverhalten
                         - Tötungsanlagen


Ökonomische Grundlagen          Tobias Illig     SRH Hochschule Heidelberg   28
Orientierung



               !         Wirtschaft ist
                         wertneutral.

                         Die Ziele, die sie
                         verfolgt, geben ihr
                         eine Wertung.

Ökonomische Grundlagen          Tobias Illig   SRH Hochschule Heidelberg   29
Einführung in
                                          ökonomisches Denken

                                          Relevanz für Soziale Arbeit
                                          Der Markt, Bedürfnisse und Güter
                                          Das ökonomische Prinzip
                                          Effizienz und Effektivität
                                          Der Wirtschaftskreislauf
                                          Praxis: Der Markt Sozialer Arbeit




Fachhochschule Heidelberg
 SRH Hochschule Heidelberg
Staatlich anerkannte Hochschule der SRH
 Staatlich anerkannte Fachhochschule
Max. Effizienz vs. max. Effektivität

               Problem: In der Praxis ist der Nutzen nur nachträglich
                        feststellbar, daher ist es sinnlos, die Optimas
                                         anzustreben.

             Kosten/
             Nutzen                                                            Ineffizienz




                              Effizienz
                  Nutzen/                           Optimum
                   Ertrag

              Aufwand/
               Kosten



                                                                                 Menge
                                                                                             31
Ökonomische Grundlagen               Tobias Illig             SRH Hochschule Heidelberg
32
Ökonomische Grundlagen   Tobias Illig   SRH Hochschule Heidelberg
Einführung in
                                          ökonomisches Denken

                                          Relevanz für Soziale Arbeit
                                          Der Markt, Bedürfnisse und Güter
                                          Das ökonomische Prinzip
                                          Effizienz und Effektivität
                                          Der Wirtschaftskreislauf
                                          Praxis: Der Markt Sozialer Arbeit




Fachhochschule Heidelberg
 SRH Hochschule Heidelberg
Staatlich anerkannte Hochschule der SRH
 Staatlich anerkannte Fachhochschule
34
Ökonomische Grundlagen   Tobias Illig   SRH Hochschule Heidelberg
Wirtschaftskreislauf mit Bank als Mittler


                                 2 Löhne, Zinsen, Gewinne


                                   1 Arbeit, Kapital, Boden


                         Kapital                           Kapital


                          Zins                                 Zins

    Unternehmen
                                                   Bank
    (Produzenten)                                         Haushalte (Konsumenten)
                             3 Waren, Dienstleistungen


                           4 Erlös aus Verkauf von Waren/
                                       Dienstl.
                                                                                          35
Ökonomische Grundlagen              Tobias Illig              SRH Hochschule Heidelberg
Marktformen




                         Angebot
                                   Polypolistisch          Oligopolistisch           Monopolistisch
      Nachfrage


                                   Vollkommene                Angebots-
       Polypolistisch                                                               Angebotsmonopol
                                    Konkurrenz                 Oligopol

                                    Nachfrage-                Bilaterales             Beschränktes
      Oligopolistisch
                                     Oligopol                  Oligopol             Angebotsmonopol


                                    Nachfrage-              Beschränktes                  Bilaterales
      Monopolistisch
                                     Monopol              Nachfragemonopol                 Monopol




                                                                                                        36
Ökonomische Grundlagen                     Tobias Illig                     SRH Hochschule Heidelberg
Marktformen in der Praxis



                  Angebot
               Angebot
           Nachfrage          Atomistisch            Oligopolistisch           Monopolistisch
           Nachfrage

                                                                                Telekom-Neu-
       Atomistisch              Metzger                  Strom                    anschluss


                            Mietwagenfirmen           Zündkerzen-                Großkunden
     Oligopolistisch         KFZ-Hersteller          hersteller OEM                der Post

                              Berater von  Rüstungshersteller                  Bundesauftrag
     Monopolistisch
                            Bundesbehörden  nationaler Markt                    an die Post




                                                                                                   37
Ökonomische Grundlagen                Tobias Illig                     SRH Hochschule Heidelberg
Nachfragekurve
        Preis                                         Das Verhalten der Nachfrager
         (p)                                              lässt sich durch eine
                   N                                   Nachfragekurve darstellen.
                                                       Diese ist der Ausdruck einer
                                                         funktionalen Beziehung
                                                       zwischen Preiserhöhung und
                                                           abgesetzter Menge.
                                                         Je höher der Preis, desto
                                                        geringer ist die abgesetzte
                                                N
                                                                  Menge!


                                                    Menge (m)



                                                                                             38
Ökonomische Grundlagen           Tobias Illig                    SRH Hochschule Heidelberg
Angebotskurve
        Preis
         (p)                                    A

                                                                    Die Menge, die ein Betrieb
                                                                    anbietet, ist ebenfalls eine
                                                                      Funktion des Preises.
                                                               Je höher der Preis, zu dem der
                                                               Betrieb verkaufen kann, desto
                                                                 größer wird die angebotene
                                                                 Menge sein und umgekehrt

                    A


             0                                          Menge (m)


                                                                                                         39
Ökonomische Grundlagen                   Tobias Illig                        SRH Hochschule Heidelberg
Preis                N                  A
         (p)                                                     Im Schnittpunkt von
                                                                Gesamtnachfrage und
                                                                Gesamtangebotskurve
                                                                 liegt der Konkurrenz-
                                                                         Preis.
                                                                    Hier stimmen
                                                                   angebotene und
                                                         N        abgesetzte Menge
                                                                       überein
                         A



                                                    Menge (m)
              0




                                                                                              40
Ökonomische Grundlagen           Tobias Illig                     SRH Hochschule Heidelberg
Einführung in
                                          ökonomisches Denken

                                          Relevanz für Soziale Arbeit
                                          Der Markt, Bedürfnisse und Güter
                                          Das ökonomische Prinzip
                                          Effizienz und Effektivität
                                          Der Wirtschaftskreislauf
                                          Praxis: Der Markt Sozialer Arbeit




Fachhochschule Heidelberg
 SRH Hochschule Heidelberg
Staatlich anerkannte Hochschule der SRH
 Staatlich anerkannte Fachhochschule

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2 - Einführung ökonomisches Denken

  • 1. Einführung in ökonomisches Denken Relevanz für Soziale Arbeit Der Markt, Bedürfnisse und Güter Das ökonomische Prinzip Effizienz und Effektivität Der Wirtschaftskreislauf Praxis: Der Markt Sozialer Arbeit Fachhochschule Heidelberg SRH Hochschule Heidelberg Staatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  • 2. Einführung in ökonomisches Denken Relevanz für Soziale Arbeit Der Markt, Bedürfnisse und Güter Das ökonomische Prinzip Effizienz und Effektivität Der Wirtschaftskreislauf Praxis: Der Markt Sozialer Arbeit Fachhochschule Heidelberg SRH Hochschule Heidelberg Staatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  • 3. Orientierung ? Was ist BWL? Was nützt sie? Wofür brauchen wir sie? Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 13
  • 4. Begriffe 1 Betrieb = planvoll organisierte Wirtschaftseinheit 2 Fokus: Entscheidungen über den Einsatz von Mitteln, mit denen Ziele optimal realisiert werden können. 3 Ziel Unternehmen: Gewinnmaximierung 4 Ziel Öffentliche Haushalte: Nutzen aller Bürger zu steigern Bsp. Schulsozialarbeit: Jugendliche integrieren, Folgekosten sparen 5 Finanzielles Gleichgewicht (Emil Gutenberg): Organisation dann überlebensfähig, wenn Zahlungen termingerecht erfolgen (Liquidität) Quelle: Wöhe, Günter: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Tobias Illig Ökonomische Grundlagen München: Vahlen 1999, 19. Aufl. S. 1-56 SRH Hochschule Heidelberg 14
  • 5. Erkenntnisinteressen 1 Zielsetzungen von Unternehmen: Gewinn, optimale Güterversorgung, Erringen wirtschaftlicher Machtpositionen 2 Aufbau des Betriebes: Wahl der besten Rechtsform, Standortauswahl 3 Durchführung der Leistungserstellung und Leistungsverwertung: Investitions- und Finanzierungsentscheidungen, Produktionsprogramm, Produktionsverfahren, Absatzpolitik) Quelle: Wöhe, Günter: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Tobias Illig Ökonomische Grundlagen München: Vahlen 1999, 19. Aufl. S. 1-56 SRH Hochschule Heidelberg 15
  • 6. Betriebliche Funktionen 1 Betriebsführung (Leitung, Planung, Organisation, Überwachung) 2 Finanzierung (Kapitalbeschaffung) 3 Investition (Kapitalverwendung) 4 Beschaffung (Arbeitskräfte, Betriebsmittel, Werkstoffe) 5 Lagerung (Werkstoffe, Halb- und Fertigfabrikate, Waren) 6 Leistungserstellung (Fertigung von Gütern, Bereitstellung von Dienstleistungen) 7 Transport (innerbetrieblicher Transport, Außentransport) 8 Absatz (Vertrieb, Werbung, Marketing, Marktforschung) Quelle: Wöhe, Günter: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Tobias Illig Ökonomische Grundlagen München: Vahlen 1999, 19. Aufl. S. 1-56 SRH Hochschule Heidelberg 16
  • 7.   Jahrelanger finanzieller und personeller Ausbau sozialer Dienstleistungen   Besonders Wohlfahrtsverbände verzeichnen rapiden Anstieg wirtschaftlicher Bedeutung Caritas 687.000 Volkswagen 343.000 MitarbeiterInnen MitarbeiterInnen Diakonisches Werk Daimler AG 271.500 MitarbeiterInnen 682.000 Paritätischer MitarbeiterInnen BASF 95.200 MitarbeiterInnen Wohlfahrtsverband 432.000 Deutsches Rotes MitarbeiterInnen Deutsche Bank 78.000 MitarbeiterInnen Kreuz (verteilt auf 76 Länder) Arbeiterwohlfahrt 123.000 SAP 42.772 MitarbeiterInnen MitarbeiterInnen Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 17
  • 8. Einführung in ökonomisches Denken Relevanz für Soziale Arbeit Der Markt, Bedürfnisse und Güter Das ökonomische Prinzip Effizienz und Effektivität Der Wirtschaftskreislauf Praxis: Der Markt Sozialer Arbeit Fachhochschule Heidelberg SRH Hochschule Heidelberg Staatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  • 9. Bedürfnisse + Kaufkraft Bedarf + Kaufwille Nachfrage Angebot Definition: Definition: Definition: Definition:  Subjektive  Hierbei  Nachfrage ist der   Angebot der Güter Mangelempfin- handelt es sich Teil des Bedarfs, der   Alle Mittel, die der dungen, die man um die mit am Markt wirksam Bedürfnisbefriedigung beseitigen möchte Kaufkraft wird dienen ausgestatten   Sind unbegrenzte Bedürfnisse Wünsche   Antrieb für wirtschaftliches Handeln 19 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 10. 20 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 11. Gliederung nach der Dringlichkeit Rangordnung Gesellschaftswirkung  Existenzbedürfnisse  Primärbedürfnisse  Individualbedürfnisse  Kulturbedürfnisse  Sekundärbedürfnisse  Kollektivbedürfnisse  Luxusbedürfnisse 21 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 12.   Definition Güter: Güter sind Mittel, die dem Menschen Nutzen bringen   Freie Güter vs. Wirtschaftliche Güter o  a) stehen jedem kostenlos und unbegrenzt zur Verfügung o  b) knappe Güter, die nur unter Kosten hergestellt werden können. 22 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 13. Einführung in ökonomisches Denken Relevanz für Soziale Arbeit Der Markt, Bedürfnisse und Güter Das ökonomische Prinzip Effizienz und Effektivität Der Wirtschaftskreislauf Praxis: Der Markt Sozialer Arbeit Fachhochschule Heidelberg SRH Hochschule Heidelberg Staatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  • 14. Das Wirtschaftlichkeitsprinzip Bedarf Menschliche Bedürfnisse Begrenzte Güter (unbegrenzt) (Knappheit) Deckung Materielle Güter, z.B. Kleidung Immaterielle Güter, z.B. Spaß Quelle: Wöhe, Günter: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1999, 19. Aufl. S. 1-56 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 24
  • 15. Das Vernunft(Rational)prinzip Minimalprinzip Gegebenen Güterertrag mit geringstmöglichem Mitteleinsatz erzielen Minimalprinzip Ziel Mittel Maximalprinzip Maximalprinzip mit gegebenen Mitteln (Produktionsfaktoren) größtmöglichen Ertrag erzielen Quelle: Wöhe, Günter: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1999, 19. Aufl. S. 1-56 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 25
  • 16. Das Vernunft(Rational)prinzip Mengenmäßige Wertmäßige Definition Definition (kg, Stückzahlen) (Geld, Finanzen) „Wirtschaft ist der Inbegriff aller planvollen menschlichen Tätigkeiten, die unter Beachtung des ökonomischen Prinzips (Rationalprinzip) mit dem Zweck erfolgen, die – an den Bedürfnissen der Menschen gemessen – bestehende Knappheit der Güter zu verringern.“ (S. 2) Quelle: Wöhe, Günter: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen 1999, 19. Aufl. S. 1-56 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 26
  • 17. Erwerbswirtschaftliches Wirtschaftliche Gemeinwirtschaftliches Prinzip Ziele Prinzip Oberziel: Oberziel: Gewinnmaximierung Optimale Bedarfsdeckung (freie Wirtschaft) Untergeordnete Ziele:   Verlustminimierung   Kostendeckung (Öffentlicher Dienst) 27 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 18. Orientierung ! Bsp. - Kleidung - Energieversorgung - Medikamentenvergabe - Beratungsfälle - Betreuungsplätze - Therapiemethoden - Lernverhalten - Flirtverhalten - Tötungsanlagen Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 28
  • 19. Orientierung ! Wirtschaft ist wertneutral. Die Ziele, die sie verfolgt, geben ihr eine Wertung. Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg 29
  • 20. Einführung in ökonomisches Denken Relevanz für Soziale Arbeit Der Markt, Bedürfnisse und Güter Das ökonomische Prinzip Effizienz und Effektivität Der Wirtschaftskreislauf Praxis: Der Markt Sozialer Arbeit Fachhochschule Heidelberg SRH Hochschule Heidelberg Staatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  • 21. Max. Effizienz vs. max. Effektivität Problem: In der Praxis ist der Nutzen nur nachträglich feststellbar, daher ist es sinnlos, die Optimas anzustreben. Kosten/ Nutzen Ineffizienz Effizienz Nutzen/ Optimum Ertrag Aufwand/ Kosten Menge 31 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 22. 32 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 23. Einführung in ökonomisches Denken Relevanz für Soziale Arbeit Der Markt, Bedürfnisse und Güter Das ökonomische Prinzip Effizienz und Effektivität Der Wirtschaftskreislauf Praxis: Der Markt Sozialer Arbeit Fachhochschule Heidelberg SRH Hochschule Heidelberg Staatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  • 24. 34 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 25. Wirtschaftskreislauf mit Bank als Mittler 2 Löhne, Zinsen, Gewinne 1 Arbeit, Kapital, Boden Kapital Kapital Zins Zins Unternehmen Bank (Produzenten) Haushalte (Konsumenten) 3 Waren, Dienstleistungen 4 Erlös aus Verkauf von Waren/ Dienstl. 35 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 26. Marktformen Angebot Polypolistisch Oligopolistisch Monopolistisch Nachfrage Vollkommene Angebots- Polypolistisch Angebotsmonopol Konkurrenz Oligopol Nachfrage- Bilaterales Beschränktes Oligopolistisch Oligopol Oligopol Angebotsmonopol Nachfrage- Beschränktes Bilaterales Monopolistisch Monopol Nachfragemonopol Monopol 36 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 27. Marktformen in der Praxis Angebot Angebot Nachfrage Atomistisch Oligopolistisch Monopolistisch Nachfrage Telekom-Neu- Atomistisch Metzger Strom anschluss Mietwagenfirmen Zündkerzen- Großkunden Oligopolistisch KFZ-Hersteller hersteller OEM der Post Berater von Rüstungshersteller Bundesauftrag Monopolistisch Bundesbehörden nationaler Markt an die Post 37 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 28. Nachfragekurve Preis Das Verhalten der Nachfrager (p) lässt sich durch eine N Nachfragekurve darstellen. Diese ist der Ausdruck einer funktionalen Beziehung zwischen Preiserhöhung und abgesetzter Menge. Je höher der Preis, desto geringer ist die abgesetzte N Menge! Menge (m) 38 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 29. Angebotskurve Preis (p) A Die Menge, die ein Betrieb anbietet, ist ebenfalls eine Funktion des Preises. Je höher der Preis, zu dem der Betrieb verkaufen kann, desto größer wird die angebotene Menge sein und umgekehrt A 0 Menge (m) 39 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 30. Preis N A (p) Im Schnittpunkt von Gesamtnachfrage und Gesamtangebotskurve liegt der Konkurrenz- Preis. Hier stimmen angebotene und N abgesetzte Menge überein A Menge (m) 0 40 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 31. Einführung in ökonomisches Denken Relevanz für Soziale Arbeit Der Markt, Bedürfnisse und Güter Das ökonomische Prinzip Effizienz und Effektivität Der Wirtschaftskreislauf Praxis: Der Markt Sozialer Arbeit Fachhochschule Heidelberg SRH Hochschule Heidelberg Staatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule