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"Nutzen erlebbar machen, Implementierung erleichtern"

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Vortrag von Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, auf der Veranstaltung "Technologiefortschritt durch E-Health in der Patientenversorgung" des BMC e.v.
Weitere Infos zu der Veranstaltung hier: http://www.bmcev.de/regional-nrw/event/technologiefortschritt-durch-e-health-in-der-patientenversorgung/

Veröffentlicht in: Gesundheit & Medizin
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"Nutzen erlebbar machen, Implementierung erleichtern"

  1. 1. Nutzen erlebbar machen, Implementierung erleichtern Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW Münster, 29. September 2016
  2. 2. 2 | Unser Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen "Nutzen erlebbar machen, Implementierung erleichtern“ Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW, 29. September 2016 Das Ziel muss lauten: Moderne Medizin bei bestmöglicher Qualität gut erreichbar machen.  Demographie/älter werdende Gesellschaft  Sicherstellung der Versorgung im ländlichen Raum oder in strukturschwachen Regionen  Qualität und Transparenz der Versorgung  Fachkräftemangel  Patientensicherheit  Finanzierung/Zusatzbeiträge  immer schnellere Innovationszyklen beim technischen Fortschritt  und andere mehr …
  3. 3. 3 | Digitalisierung kann oft als konkrete Lösung dienen "Nutzen erlebbar machen, Implementierung erleichtern“ Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW, 29. September 2016 Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Telemedizin und Telematik müssen konkreten Nutzen stiften.  Expertise transportieren, nicht Patienten  Medizinischen Rat leichter erreichbar machen  Fachpersonal entlasten, Bürokratie abbauen  Patientensicherheit erhöhen  Transparenz schaffen  …
  4. 4. 4 | Gute Erfahrungen gibt es schon viele. Beispiel „Teleintensivmedizin (TIM)“ der UK Aachen "Nutzen erlebbar machen, Implementierung erleichtern“ Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW, 29. September 2016 Quelle: UK Aachen
  5. 5. 5 | Videosprechstunde - Medizinischer Rat wird leichter erreichbar "Nutzen erlebbar machen, Implementierung erleichtern“ Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW, 29. September 2016  TK-Angebot einer Online-Videosprechstunde in der hautärztlichen Versorgung seit 09/2015  Nunmehr durch E-HealthG als Regelversorgung möglich, EBM Ziffer ab 1.7.2017  Die Online-Videosprechstunde dient nicht dem Erstkontakt zwischen Arzt und Patient, sondern der Verlaufskontrolle oder für Patienten-Rückfragen zu einer bereits eingeleiteten Behandlung.  Die teilnehmenden Ärzte rechnen ihr Honorar für die Online-Videosprechstunde direkt mit der TK ab. Den TK-Versicherten entstehen keine Kosten.  Aktuell in Nordrhein-Westfalen: Ausweitung des Angebots auf weitere Facharztgruppen
  6. 6. 6 | Akzeptanz bei den Versicherten und Patienten ist längst vorhanden "Nutzen erlebbar machen, Implementierung erleichtern“ Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW, 29. September 2016
  7. 7. 7 | Dr. Google wird beliebter!? "Nutzen erlebbar machen, Implementierung erleichtern“ Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW, 29. September 2016 Digitalisierung ist für die Versicherten kein Problem. Hemmen intolerante Strukturen im Gesundheitswesen die Entwicklung?
  8. 8. 8 | Haben wir die richtige Implementationsstrategie? "Nutzen erlebbar machen, Implementierung erleichtern“ Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW, 29. September 2016  Ist der Nutzen den Patienten und Behandlern hinreichend bekannt?  Muss der digitale Fortschritt gesetzlich verordnet werden? Ist das schnell genug?  Müssen wir die Bereitschaft zu neuen Formen der Zusammenarbeit stärker fördern?  Müssen wir die Finanzierung an verändertes, intersektorales Arbeiten anpassen? Passen sektorale Budgets noch zu vernetztem Handeln?  Müssen telemedizinische Verfahren, die bereits auf evidenzbasierter Medizin beruhen, erneut einer umfassenden Methodenbewertung (G-BA) unterzogen werden?  Werden Fördermittel bedarfsgerecht für digitale Innovationen im Gesundheitswesen eingesetzt?  Müssen wir uns von nationalen Lösungen verabschieden?
  9. 9. 9 | … einige aktuelle Antworten "Nutzen erlebbar machen, Implementierung erleichtern“ Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW, 29. September 2016  Digitale Versorgungsangebote tragen zur Sicherstellung moderner Medizin bei bestmöglicher Qualität und guter Erreichbarkeit bei. Sie müssen insbesondere die Selbstverantwortung der Patienten stärken und ihren Nutzen für den ersten Gesundheitsmarkt entfalten.  Wir brauchen zudem ein Angebot an elektronischen Gesundheitsakten, weil viele Versicherte sie wünschen. Aber sie selbst müssen bestimmen können, wer auf diese Daten zugreifen kann - und wer eben auch nicht.  Krankenkassen sind Experten für Datenschutz und Datensicherheit. Dieser Erfahrungsschatz von öffentlich-rechtlichen Körperschaften, die keine kommerziellen Interessen verfolgen, sollte stärker genutzt werden.
  10. 10. Falls Sie noch Fragen haben … … stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Günter van Aalst Techniker Krankenkasse Tel. 02 11 - 936 000 guenter.van.aalst@tk.de

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