Herunterladen – 30 Tage kostenlos
Anmelden
Hochladen
Sprache (DE)
Support
Business
Mobil
Soziale Medien
Marketing
Technologie
Kunst & Fotos
Karriere
Design
Bildung
Präsentationen & Vorträge
Regierungs- und gemeinnützige Organisationen
Gesundheitswesen
Internet
Recht
Leadership & Management
Automobil
Ingenieurwesen
Software
Personalbeschaffung & Personalwesen
Einzelhandel
Vertrieb
Serviceleistungen
Wissenschaft
Kleinunternehmen & Unternehmertum
Lebensmittel
Umweltschutz
Wirtschaft & Finanzen
Daten & Analysen
Investorbeziehungen
Sport
Seele & Geist
News & Politik
Reisen
Weiterbildung und Persönlichkeitsentwicklung
Immobilien
Unterhaltung & Humor
Gesundheit & Medizin
Geräte & Hardware
Lifestyle
Sprache ändern
Sprache
English
Español
Português
Français
Deutsche
Abbrechen
Speichern
DE
Hochgeladen von
SwissDigital
2,812 aufrufe
Silicon Bahnhof - Co-Working Space der SBB im Portrait
Mehr lesen
0
Speichern
Teilen
Einbetten
Präsentation einbetten
Herunterladen
13-mal heruntergeladen
1
/ 1
Weitere ähnliche Inhalte
PDF
Artificial Intelligence, Data and Competition – SCHREPEL – June 2024 OECD dis...
von
OECD Directorate for Financial and Enterprise Affairs
PDF
How to Leverage AI to Boost Employee Wellness - Lydia Di Francesco - SocialHR...
von
SocialHRCamp
PDF
Storytelling For The Web: Integrate Storytelling in your Design Process
von
Chiara Aliotta
PDF
2024 State of Marketing Report – by Hubspot
von
Marius Sescu
PDF
2024 Trend Updates: What Really Works In SEO & Content Marketing
von
Search Engine Journal
PDF
Everything You Need To Know About ChatGPT
von
Expeed Software
PDF
Product Design Trends in 2024 | Teenage Engineerings
von
Pixeldarts
PDF
How Race, Age and Gender Shape Attitudes Towards Mental Health
von
ThinkNow
Artificial Intelligence, Data and Competition – SCHREPEL – June 2024 OECD dis...
von
OECD Directorate for Financial and Enterprise Affairs
How to Leverage AI to Boost Employee Wellness - Lydia Di Francesco - SocialHR...
von
SocialHRCamp
Storytelling For The Web: Integrate Storytelling in your Design Process
von
Chiara Aliotta
2024 State of Marketing Report – by Hubspot
von
Marius Sescu
2024 Trend Updates: What Really Works In SEO & Content Marketing
von
Search Engine Journal
Everything You Need To Know About ChatGPT
von
Expeed Software
Product Design Trends in 2024 | Teenage Engineerings
von
Pixeldarts
How Race, Age and Gender Shape Attitudes Towards Mental Health
von
ThinkNow
Empfohlen
PDF
AI Trends in Creative Operations 2024 by Artwork Flow.pdf
von
marketingartwork
PDF
Skeleton Culture Code
von
Skeleton Technologies
PDF
PEPSICO Presentation to CAGNY Conference Feb 2024
von
Neil Kimberley
PDF
Content Methodology: A Best Practices Report (Webinar)
von
contently
PPTX
How to Prepare For a Successful Job Search for 2024
von
Albert Qian
PDF
Social Media Marketing Trends 2024 // The Global Indie Insights
von
Kurio // The Social Media Age(ncy)
PDF
Trends In Paid Search: Navigating The Digital Landscape In 2024
von
Search Engine Journal
PDF
5 Public speaking tips from TED - Visualized summary
von
SpeakerHub
PDF
ChatGPT and the Future of Work - Clark Boyd
von
Clark Boyd
PDF
Getting into the tech field. what next
von
Tessa Mero
PDF
Google's Just Not That Into You: Understanding Core Updates & Search Intent
von
Lily Ray
PDF
How to have difficult conversations
von
Rajiv Jayarajah, MAppComm, ACC
PDF
Introduction to Data Science
von
Christy Abraham Joy
PDF
Time Management & Productivity - Best Practices
von
Vit Horky
PDF
The six step guide to practical project management
von
MindGenius
PDF
Beginners Guide to TikTok for Search - Rachel Pearson - We are Tilt __ Bright...
von
RachelPearson36
PDF
Unlocking the Power of ChatGPT and AI in Testing - A Real-World Look, present...
von
Applitools
PDF
12 Ways to Increase Your Influence at Work
von
GetSmarter
PDF
ChatGPT webinar slides
von
Alireza Esmikhani
PDF
More than Just Lines on a Map: Best Practices for U.S Bike Routes
von
Project for Public Spaces & National Center for Biking and Walking
AI Trends in Creative Operations 2024 by Artwork Flow.pdf
von
marketingartwork
Skeleton Culture Code
von
Skeleton Technologies
PEPSICO Presentation to CAGNY Conference Feb 2024
von
Neil Kimberley
Content Methodology: A Best Practices Report (Webinar)
von
contently
How to Prepare For a Successful Job Search for 2024
von
Albert Qian
Social Media Marketing Trends 2024 // The Global Indie Insights
von
Kurio // The Social Media Age(ncy)
Trends In Paid Search: Navigating The Digital Landscape In 2024
von
Search Engine Journal
5 Public speaking tips from TED - Visualized summary
von
SpeakerHub
ChatGPT and the Future of Work - Clark Boyd
von
Clark Boyd
Getting into the tech field. what next
von
Tessa Mero
Google's Just Not That Into You: Understanding Core Updates & Search Intent
von
Lily Ray
How to have difficult conversations
von
Rajiv Jayarajah, MAppComm, ACC
Introduction to Data Science
von
Christy Abraham Joy
Time Management & Productivity - Best Practices
von
Vit Horky
The six step guide to practical project management
von
MindGenius
Beginners Guide to TikTok for Search - Rachel Pearson - We are Tilt __ Bright...
von
RachelPearson36
Unlocking the Power of ChatGPT and AI in Testing - A Real-World Look, present...
von
Applitools
12 Ways to Increase Your Influence at Work
von
GetSmarter
ChatGPT webinar slides
von
Alireza Esmikhani
More than Just Lines on a Map: Best Practices for U.S Bike Routes
von
Project for Public Spaces & National Center for Biking and Walking
Silicon Bahnhof - Co-Working Space der SBB im Portrait
1.
12 | Unternehmen
handelszeitung | Nr. 21 | 23. Mai 2013 keystone/tobiasfrieman Silicon BahnhofSBB Die Bundesbahnen stellen Startups in Zürich kostenlos Büros zur Verfügung. Im Gegenzug sollen die Jungunternehmer dem Staatsbetrieb digitale Geschäftsideen liefern. Sven Millischer, Judith Wittwer D ie Zukunft der SBB beginnt an der Kasernenstrasse 95 in Zürich. An bester Lage, gleich neben dem Hauptbahnhof, sind mehrere Internet- Startups auf Einladung der Bundesbah- nen einquartiert. Büros, Sitzungszimmer, Kopier- und Kaffeeautomaten – alles ist kostenlos für die Jungunternehmer im ers- ten Stock des Sihlpost-Gebäudes, wo einst die behäbige SBB-Kreisdirektion III walte- te. Nun brütet die Generation Internet vor ihren Laptops über den ferrovialen Ge- schäftsmodellen der Zukunft. Die Bahn braucht neue Ideen. Das Ge- schäft mit dem Reisen lief auch mal bes- ser. Wegen Wirtschaftsflaute und Fran- kenstärke verlieren die SBB nicht nur Aus- flügler und Touristen – auch der chronisch defizitäre Güterverkehr leidet. Zu schaffen machte dem Konzern zuletzt zudem eine Serie von Zugunfällen. Und viele Bahnrei- sende ärgerten sich über rigide Bussen für falsch gelöste Tickets. Die Bundesbahnen waren bei den Kunden schon beliebter. Umso mehr wollen die SBB die Reisen- den jetzt mit neuen Dienstleistungen an sich binden. Dabei denkt die Bahn nicht nur ans Zugfahren. Die Jungunternehmer in der Sihlpost sollen auf Nebengleisen für zusätzliche Erträge sorgen. Auserwählte im Konzernschoss Der Einzug in den sogenannten «Co- Working-Space» der SBB ist auf Mitte Feb- ruar erfolgt. Wenige Wochen zuvor muss- ten sich rund 45 interessierte Jungunter- nehmen dem Auswahlverfahren stellen, umeinen der fünf begehrtenArbeitsplätze im SBB-Büro zu ergattern. Zuständig für die Selektion war unter anderem Manuel Gerres. Der 29-jährige Deutsche ist seit letztem Herbst bei den SBB verantwortlich für die Bezie- hungspflege zur Jungunter- nehmer-Szene. Zuvor war er Partner beim Berliner Gründerzentrum seedlab. «Ziel ist es, Synergien, Know-how und Netzwerk- expertise zwischen Grün- dern und den SBB zu verstärken und zu- sammen aufzubauen», erklärt Gerres ge- genüber einer Schweizer Startups-Platt- form. Dafür würden Jungunternehmen aus den Geschäftsfeldern Neue Medien, mobile und E-Commerce, digitale Zah- lungssysteme sowie Big Data gesucht. Zu den Auserwählten, die im Konzern- schoss der SBB arbeiten dürfen, gehört die Startup-Firma Park It. Gründerin ist Jas- min Samsudeen. Die 26-jährige Juristin hatte vor gut zwei Jahren die Idee zu einer Parkplatz-App, mit der Autofahrer über das Mobiltelefon ein Parkfeld finden und buchen können. Sie zeigt sich vom Alltag im Co-Working-Space begeistert: «Mit der SBB als Partnerin im Rücken haben wir mehr Beachtung gefunden.» Die SBB sorgen aber nicht nur für die nötige Glaubwürdigkeit und Resonanz. Die Bahnmanager sind selbst an einer Parkplatz-Lösung interessiert, die auf der Park-It-Idee basiert. Denn für die SBB ist die Bewirtschaftung der eigenen Park flächen ein attraktives Geschäftsfeld. An 580 der insgesamt 800 Bahnhöfen zählt die SBB derzeit über 26 000 Parkfelder. Tendenz steigend. Zum Vergleich: Der Flughafen Zürich stellt seinen Passagieren rund 10 000 Parkflächen zur Verfügung. Die SBB ist damit im Ge- schäft mit den Parkplätzen ein wichtiger Akteur. Anfang Juni wird Park It zusammen mit den SBB einen Pilot lan- cieren. Vorgestellt werde die mobile App an einer Veran- staltung im Zürcher Co-Working-Space, verrät ein Insider. Dabei handelt es sich of- fenbar um eine mobile Park-and-Rail- Anwendung. Mit der neu entwickelten Smartphone-Applikation sollen die SBB ihre eigenen Parkplätze effizienter bewirt- schaften können. Gleichzeitig sollen die Endkunden einfacher eine SBB-Parkflä- che per Mobiltelefon reservieren können. Nebst digitalen Lösungen für die Park- flächen-Bewirtschaftung wollen die SBB auch ihre Fahrgastinformationen künftig gewinnbringend nutzbar machen. Ein möglicher Puzzlestein hierzu soll die Microzahlungslösung des Zürcher Star- tups Millipay bilden. Die SBB wissen schliesslich, wohin ihre Kunden reisen, er- klärt Geschäftsleitungsmitglied Andreas Sprock. «Auf dieser Datenbasis lassen sich Zusatzdienstleistungen entwickeln, die sich dann über ein Micropayment-System wie das unsrige abrechnen liessen.» Denk- bar ist beispielsweise, dass die Bundes- bahnen künftig Auswärtigen für wenige Rappen Informationen ihrer Zieldestina tion aufs Mobiltelefon liefern: Einen digi- talen Museumsführer, einen Restaurant- tipp oder den aktuellen Pistenbericht fürs Skigebiet, in das der Bahngast gerade un- terwegs ist. Die Bezahlung der Kleinstbe- träge würde dann über Millipay erfolgen. Es gebe zwar erste Projektideen mit den SBB, sagt Andreas Sprock: «Spruchreif ist aber noch nichts.» Der digitale Verkaufskanal ist für die Bahn bereits heute ein stark wachsender. Im letzten Jahr setzten die SBB fast 10 Pro- zent der Tickets mobil oder übers Internet ab. Dies entspricht einem Plus von knapp 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. SBB lassen Muskeln spielen Ergänzen wollen die SBB den digitalen Billettautomaten künftig auch um soge- nanntes Social-Media-Shopping, bei dem sich die Bahnkunden auf der Zugreise ge- genseitig Produkte empfehlen. Produkte, die sie später in den Bahnhofsshops kau- fen oder sich an ein persönliches Schliess- fach liefern lassen können. Um die Social-Media-Idee umzuset- zen, lud der Bahnkonzern auch den di gitalen Schweizer Pinnwand-Anbieter thingle.com in den Zürcher Co-Working- Space zur Kooperation. Doch rasch wurde klar, dass man sich nicht einig würde. «An- fang April haben wir uns entschieden, nicht mit SBB Digital zusammenzuarbei- ten», sagt Walter Buschta, Marketingchef und Geschäftsleitungsmitglied von thing- le.com. Man sei nun nicht mehr im Co- Working-Space der Bundesbahnen zuge- gen. «Die SBB wollten von uns, dass wir praktisch gratis ein umfangreiches, indivi- dualisiertes Projekt realisieren», erklärt Buschta. «Die Positionen lagen sehr weit auseinander, sodass die SBB ihre Social- Shopping-Pläne nun mit anderen Part- nern versuchen umzusetzen.» Bei der Suche nach gemeinsamen Ge- schäftsmodellen lässt der Bahnkonzern also durchaus seine Muskeln spielen. Vor IdeenklaumüsstendieStartupsaberkeine Angst haben, betont Gerres auf startwerk. ch, allein schon weil die SBB ihren Ruf nicht aufs Spiel setzen könnten. Zudem werde man den Jungunternehmen auch rechtliche Sicherheit bieten. Absichtser- klärungen und Geheimhaltungsvereinba- rungen seien vorgesehen, erklärt Gerres. Stella Schiefer, Gründerin des Ikea- Mitbringservice bringbee.ch, berichtet in- des von unterschiedlichen Interessenla- gen zwischen Konzern und Kleinbetrieb: Jedes Startup habe seine eigene Agenda. Das müssten auch die SBB respektieren: «Wir haben keine Zeit und kein Geld, in ein Projekt zu investieren, das sich am Ende doch nicht realisiert.» Dennoch hofft Schieffer weiterhin darauf, dass sich eine Zusammenarbeit mit den Bundesbahnen ergibt. Allerdings drängt die Zeit. Bald müssen sich die Jungunternehmer eine neue Blei- be suchen. Denn der Co-Working-Space ist ein Provisorium, befristet bis Ende No- vember. Dann sollen die Büroräumlich- keiten in der denkmalgeschützen Sihlpost saniert werden. Halle des Zürcher Hauptbahnhofs: Die Bundesbahnen wollen mit neuen Social-Media-Dienstleistungen die Reisenden stärker an sich binden. Schweizer Gründerszene Auf diese Internet-Startups setzen die SBB Millipay Das Zürcher Startup hat ein Java-basiertes Zahlungssystem entwi- ckelt, mit dem im Internet Kleinstbeträge nur mit einem Klick abgerechnet werden können. Ein erster Schweizer Kunde für Millipay ist der Internet-TV-Dienst swiss- sport.tv, der seine Live-Übertragungen von Randsportarten mit dem neuartigen Zahlungssystem monetarisiert. Thingle Das Jungunternehmen mit 15Mitarbeitenden ist in Zürich und New York beheimatet und gilt als Mischung zwischen der sozialen Bilderplattform «Pinterest» und dem Online-Lexikon Wikipedia. Geht es nach den Gründern, so sollen künftig Firmen auf Thingle ihre Produkte präsentieren und gegen Be- zahlung in Kontakt mit Kunden treten. Park It Das fünfköpfige Team will über eine Handy-Applikation Parkplatzbe sitzer, die ihr Parkfeld temporär nicht brauchen, mit platzsuchenden Fahr- zeuglenkern zusammenbringen. Die Höhe der Parkgebühr bestimmen die Anbieter selber. Das Startup-Unterneh- men hat über 5000 Mitglieder und finan- ziert sich über Kommissionsgebühren. Shortcut Bilderkennung ist die Speziali- tät dieser Internet-Anwendung, welche die reale mit der digitalen Welt verbin- den möchte. Wer die Handy-Applikation nutzt, kann damit Printartikel und Pla- katwerbung abfotografieren und wird so zur entsprechenden Digitalversion ver- linkt. Shortcut finanziert sich mit Gebüh- ren der Verlage und Anzeigenkunden. Bringbee Auf der gleichnamigen Web site lässt sich ein reduziertes Sortiment an kleinen Gegenständen des schwedi- schen Möbelhauses Ikea bestellen. Der Clou an der Sache ist, dass die Benutzer die Artikel nicht selber abholen müssen, sondern dass andere Ikea-Kunden dies für sie übernehmen. Die Fahrer erhalten hierfür eine Abgeltung. Anfang Juni wird Park It zusammen mit den SBB einen Pilot lancieren. © Alle Rechte vorbehalten - Axel Springer Schweiz AG, - Jede Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.as-infopool.de/lizenzierung HANDELSZEITUNG-2013-05-23-tui- a37a9d2b8588000044820896c922184d
Herunterladen