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Kivelitz, 44, ist Ban-
kenspezialistin in der
Düsseldorfer Beratung
für Personalmanage-
ment Von Rundstedt
HR Partners, für die
sie mit ihrem 15-köpfi-
gen Team als Regional
Manager Outplace-
ment die Finanzregion
Frankfurt betreut. Outplacement-Berater
sind in der Regel nicht die Überbringer der
Entlassungsbotschaften, sondern sie sollen
den Geschassten auf Kosten der Firmen
helfen, beruflich wieder Fuß zu fassen.
SPIEGEL: Frau Kivelitz, die Schweizer Groß-
bank UBS will 10000 Jobs abbauen. Schon
kurz nach der Ankündigung kamen in
London etliche Angestellte nicht mehr in
ihr Büro, ihr Mail-Konto war ge-
sperrt. Wie finden Sie als Kündi-
gungsexpertin die Aktion?
Kivelitz: Vor dem Hintergrund
deutscher Arbeitnehmerkultur
und aus der Perspektive der ent-
lassenen Banker würde ich das
auch als kränkend wahrnehmen.
Aber Sie müssen bedenken: Das
fand in Großbritannien statt, das
ganz andere arbeitsrechtliche
und kulturelle Maßstäbe anlegt.
Die Maßnahme spielte zudem
im Londoner Finanzdistrikt und
dort bei den Investmentbankern,
die wirklich andere Spielregeln
gewohnt sind.
SPIEGEL: Sie meinen, diese Alpha-
tiere des Finanzgewerbes sind
Härte gewohnt.
Kivelitz: In der Regel schon. In-
vestmentbanker kennen ihr Risi-
ko. Für viele andere Arbeitneh-
mer wäre diese Vorgehensweise
allerdings auch im Bankgewerbe
eher schockierend.
SPIEGEL: Gilt vielleicht: Je mäch-
tiger ein Banker ist, umso bruta-
ler kann er kaltgestellt werden?
Kivelitz: Nicht unbedingt. Soweit
aus der Ferne beurteilbar, sind
hier nicht nur Führungskräfte,
sondern Mitarbeiter aller Ebe-
nen betroffen, also auch Junior
und Senior Trader. Alle hatten
auch Zugang zu oft sensiblen
Kundendaten.
SPIEGEL: Hatte die UBS also schlicht Angst
vor spontanen Rachefeldzügen oder Da-
tenklau?
Kivelitz: Das kann ich nicht beurteilen.
Eine schnelle Trennung kann jedenfalls
auch eine Vorsichtsmaßnahme sein.
SPIEGEL: Müssen zumindest deutsche In-
vestmentbanker mit ähnlich rüden Raus-
schmissen rechnen?
Kivelitz: Ich habe von vergleichbaren
Aktionen in Deutschland bislang noch
nichts gehört. Hierzulande wäre derlei
angesichts von Betriebsräten und Mit-
bestimmung und einer anderen kulturel-
len Prägung selbst bei Top-Managern
nicht möglich – erst recht nicht an der
Basis.
SPIEGEL: Die Methoden sind demnach im
anglo-amerikanischen Investmentban-
king am brutalsten?
Kivelitz: Ich würde das Vorgehen schnell,
klar und effektiv nennen – so wie Invest-
mentbanker ja auch ihre Arbeit organi-
sieren. Das passt schon zusammen. Aber
wie gesagt: In Deutschland herrscht in
der Regel eine andere Kultur.
SPIEGEL: Immerhin haben sich selbst von
den harten Londoner Jungs einige über
die würdelose Art ihres Rausschmisses
beklagt …
Kivelitz: … was ich durchaus verstehen
kann. Das Büro ist für viele von ihnen ja
ein zweites Zuhause. Die Identifikation
mit ihrem Job ist dadurch sehr hoch.
SPIEGEL: Ist vor Ihnen schon mal ein
Investmentbanker in Tränen ausgebro-
chen?
Kivelitz: Auf den ersten Blick sind viele
sehr selbstbewusst, bestimmt und ziel-
orientiert. Aber im Rahmen unserer Be-
ratungsbeziehung merken wir dann doch
oft: Hinter der Fassade stecken auch da
Menschen, die mit Emotionen und Unsi-
cherheiten kämpfen.
SPIEGEL: Das Investmentbanking erlebt
ohnehin gerade eine Krise. Bedeutet das
andererseits, dass auf Ihre eigene Branche
nun Boomjahre zukommen?
Kivelitz: Die Anfragen aus dem Bank-
gewerbe häufen sich bei uns – sowohl
von national wie auch international täti-
gen Häusern.
SPIEGEL: Firmen wie Von Rund-
stedt geht es demnach vor allem
in miesen Zeiten gut.
Kivelitz: Ähnlich wie Ärzte helfen
wir Menschen, mit schwierigen
Situationen umzugehen und
nach einer Entlassung eine neue
Zukunft zu finden.
SPIEGEL: Mussten Sie persönlich
schon mal eine Entlassung ver-
dauen?
Kivelitz: Nein. Ich habe aber im
Zuge einer Fusion mal die dazu-
gehörigen – wie es so schön
heißt – „Personalanpassungs-
maßnahmen“ hautnah erlebt.
Mit allen menschlichen Dramen,
die das mit sich bringt.
SPIEGEL: Im Film „Up in the Air“
muss George Clooney als Out-
placement-Berater die Drecks-
arbeit der Kündigungen selbst
übernehmen. Wie fanden Sie
ihn – so als Rausschmeißer?
Kivelitz: Er zeigt eine Zerrissen-
heit, die ich sehr gut nachvoll-
ziehen konnte. Das Berufsbild
„Trennungsberater“ wird im Film
stark verzerrt dargestellt. Unsere
Aufgabe ist die Unterstützung
der Mitarbeiter bei der Suche
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Londoner Spielregeln

  • 1. Kivelitz, 44, ist Ban- kenspezialistin in der Düsseldorfer Beratung für Personalmanage- ment Von Rundstedt HR Partners, für die sie mit ihrem 15-köpfi- gen Team als Regional Manager Outplace- ment die Finanzregion Frankfurt betreut. Outplacement-Berater sind in der Regel nicht die Überbringer der Entlassungsbotschaften, sondern sie sollen den Geschassten auf Kosten der Firmen helfen, beruflich wieder Fuß zu fassen. SPIEGEL: Frau Kivelitz, die Schweizer Groß- bank UBS will 10000 Jobs abbauen. Schon kurz nach der Ankündigung kamen in London etliche Angestellte nicht mehr in ihr Büro, ihr Mail-Konto war ge- sperrt. Wie finden Sie als Kündi- gungsexpertin die Aktion? Kivelitz: Vor dem Hintergrund deutscher Arbeitnehmerkultur und aus der Perspektive der ent- lassenen Banker würde ich das auch als kränkend wahrnehmen. Aber Sie müssen bedenken: Das fand in Großbritannien statt, das ganz andere arbeitsrechtliche und kulturelle Maßstäbe anlegt. Die Maßnahme spielte zudem im Londoner Finanzdistrikt und dort bei den Investmentbankern, die wirklich andere Spielregeln gewohnt sind. SPIEGEL: Sie meinen, diese Alpha- tiere des Finanzgewerbes sind Härte gewohnt. Kivelitz: In der Regel schon. In- vestmentbanker kennen ihr Risi- ko. Für viele andere Arbeitneh- mer wäre diese Vorgehensweise allerdings auch im Bankgewerbe eher schockierend. SPIEGEL: Gilt vielleicht: Je mäch- tiger ein Banker ist, umso bruta- ler kann er kaltgestellt werden? Kivelitz: Nicht unbedingt. Soweit aus der Ferne beurteilbar, sind hier nicht nur Führungskräfte, sondern Mitarbeiter aller Ebe- nen betroffen, also auch Junior und Senior Trader. Alle hatten auch Zugang zu oft sensiblen Kundendaten. SPIEGEL: Hatte die UBS also schlicht Angst vor spontanen Rachefeldzügen oder Da- tenklau? Kivelitz: Das kann ich nicht beurteilen. Eine schnelle Trennung kann jedenfalls auch eine Vorsichtsmaßnahme sein. SPIEGEL: Müssen zumindest deutsche In- vestmentbanker mit ähnlich rüden Raus- schmissen rechnen? Kivelitz: Ich habe von vergleichbaren Aktionen in Deutschland bislang noch nichts gehört. Hierzulande wäre derlei angesichts von Betriebsräten und Mit- bestimmung und einer anderen kulturel- len Prägung selbst bei Top-Managern nicht möglich – erst recht nicht an der Basis. SPIEGEL: Die Methoden sind demnach im anglo-amerikanischen Investmentban- king am brutalsten? Kivelitz: Ich würde das Vorgehen schnell, klar und effektiv nennen – so wie Invest- mentbanker ja auch ihre Arbeit organi- sieren. Das passt schon zusammen. Aber wie gesagt: In Deutschland herrscht in der Regel eine andere Kultur. SPIEGEL: Immerhin haben sich selbst von den harten Londoner Jungs einige über die würdelose Art ihres Rausschmisses beklagt … Kivelitz: … was ich durchaus verstehen kann. Das Büro ist für viele von ihnen ja ein zweites Zuhause. Die Identifikation mit ihrem Job ist dadurch sehr hoch. SPIEGEL: Ist vor Ihnen schon mal ein Investmentbanker in Tränen ausgebro- chen? Kivelitz: Auf den ersten Blick sind viele sehr selbstbewusst, bestimmt und ziel- orientiert. Aber im Rahmen unserer Be- ratungsbeziehung merken wir dann doch oft: Hinter der Fassade stecken auch da Menschen, die mit Emotionen und Unsi- cherheiten kämpfen. SPIEGEL: Das Investmentbanking erlebt ohnehin gerade eine Krise. Bedeutet das andererseits, dass auf Ihre eigene Branche nun Boomjahre zukommen? Kivelitz: Die Anfragen aus dem Bank- gewerbe häufen sich bei uns – sowohl von national wie auch international täti- gen Häusern. SPIEGEL: Firmen wie Von Rund- stedt geht es demnach vor allem in miesen Zeiten gut. Kivelitz: Ähnlich wie Ärzte helfen wir Menschen, mit schwierigen Situationen umzugehen und nach einer Entlassung eine neue Zukunft zu finden. SPIEGEL: Mussten Sie persönlich schon mal eine Entlassung ver- dauen? Kivelitz: Nein. Ich habe aber im Zuge einer Fusion mal die dazu- gehörigen – wie es so schön heißt – „Personalanpassungs- maßnahmen“ hautnah erlebt. Mit allen menschlichen Dramen, die das mit sich bringt. SPIEGEL: Im Film „Up in the Air“ muss George Clooney als Out- placement-Berater die Drecks- arbeit der Kündigungen selbst übernehmen. Wie fanden Sie ihn – so als Rausschmeißer? Kivelitz: Er zeigt eine Zerrissen- heit, die ich sehr gut nachvoll- ziehen konnte. Das Berufsbild „Trennungsberater“ wird im Film stark verzerrt dargestellt. Unsere Aufgabe ist die Unterstützung der Mitarbeiter bei der Suche nach einer neuen Position, nicht das Aussprechen der Trennung oder gar die Entscheidung dar- über, von welchem Mitarbeiter sich das Unternehmen trennt. INTERVIEW: THOMAS TUMA D E R S P I E G E L 4 5 / 2 0 1 2 71 K Ü N D I G U N G E N „Londoner Spielregeln“ Der Fall UBS zeigt: Die rüdesten Rausschmisse gibt’s in der Banken- branche. Das hat Gründe, weiß Expertin Susanne Kivelitz. REXFEATURES Ex-Lehman-Banker 2008: „Schnell, klar und effektiv“