Werbeplanung.at SUMMIT 15 - Organisation und Erwartungsmanagement - Stefan Häckel

471 Aufrufe

Veröffentlicht am

Wie wird aus einem oft vagen Bedürfnis eine erfolgreiche Content Marketing Aktivität? Welche Handgriffe sind hinter dem Briefing zu erledigen, welche Fallen lauern? Und was kann man sich schließlich davon erwarten bzw. worauf sollte man auf keinen Fall hoffen?

Veröffentlicht in: Marketing
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
471
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
4
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
9
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Werbeplanung.at SUMMIT 15 - Organisation und Erwartungsmanagement - Stefan Häckel

  1. 1. Organisation & Erwartungsmanagement Wien, 30.06.2015 Stefan Häckel CEO VICE CEE
  2. 2. Wer von Ihnen wendet Content Marketing an oder wird damit gebrieft? Wer von Ihnen hat dahinter eine Content Strategie im Einsatz? Wer von Ihnen glaubt, mit Content Marketing erfolgreich zu sein? 2
  3. 3. EIN PAAR ZAHLEN aller B2B-Unternehmen in den USA setzen auf Content Marketing. (Content Marketing Institute, Oktober 2014) 3 86% der B2B-Unternehmen produzierten 2014 mehr Content als 2013. (Content Marketing Institute, Oktober 2014) 70% aller CMOs glauben, dass relevanter Content die Zukunft des Marketings ist. (Demand Metric) 78%
  4. 4. UND DIE KONSUMENTEN? aller Personen würden lieber über einen Artikel als eine Anzeige von einem Unternehmen erfahren. (Content Plus) 4 70% der Konsumenten finden maßgeschneiderten Content nützlich, 78% glauben, dass Unternehmen, die relevanten Content bereitstellen an guten Kundenbeziehungen interessiert sind. (CMO Council) 90% der Konsumenten haben ein positiveres Bild vom Unternehmen, nachdem sie deren Content gelesen haben. (Custom Content Council) 60%
  5. 5. DIE AUSGANGSLAGE 5 ATL & BTL Aktivitäten reichen nicht aus, um authentische Produktkommunikation zu etablieren. ATL BTL CONTENT MARKETING Eine Botschaft. Groß, verständlich & laut. Mehre Botschaften. Konsistent, Verlinkung auf Mehrwert. Restbudget. Einzelne kleine Kampagnen & Aktivitäten.
  6. 6. DIE ANFORDERUNG 6 Authentische Produktkommunikation soll mittels strategischem Content Marketing den Weg zur Zielgruppe finden, die mit ATL & BTL alleine nicht erreichbar ist. CONTENT SEEDING SOCIA L MOBIL E DEIN PRODU KT DEINE ZIELGRUPPECONTENT MARKETING BLOGS YOUTUBE
  7. 7. DIE REALITÄT 7 Aber wo anfangen? Mit wem sprechen? Wie briefen? Wo exekutieren? Wie messen? ??
  8. 8. DIE REALITÄT 8 Mit welchem Budget? Mit welchen Ressourcen?
  9. 9. DIE BASIS 9 Die 4 Säulen des Content Marketing Workflows 1Content Strategie 2Content & Asset Produktion 3Distribution & Aktivierung 4Monitoring & Reporting
  10. 10. 10 CONTENT STRATEGIE
  11. 11. CONTENT STRATEGIE 11 Brands & Produkte müssen sich derart präsentieren, dass die Zielgruppe mit ihnen sinnstiftende Verbindungen aufbauen kann. ENTDECKEN Fokus ist eine mehrdimensionale Interpretation der Brand oder des Produkts, die der Zielgruppe einen echten Mehrwert bietet. AUSTAUSCHEN Ziel ist, dass die Zielgruppe den Content liked, shared und sich damit austauscht und verbindet. ENTFALTEN Mit der persönlichen Entfaltung der Konsumenten kommt eine Stärkung der Marken-Konsumenten- Beziehung.
  12. 12. CONTENT STRATEGIE 12 Aus Brands müssen Content Publisher werden, aus klassischen Kampagnen wird Content Marketing BRAND ODER PRODUKT HISTORY SEKUNDÄRE CONTENT ASSETS BRAND ODER PRODUKT CLAIM KAMPAGNEN DACH PRODUKT FEATURES HERO CONTENT ASSETS KLASSISCHEKAMPAGNE CONTENTMARKETING
  13. 13. CONTENT THEMEN 13 Wie können wir unsere Prognosen mit Content unterstützen? Wie kann uns Content dabei helfen unsere Ziele zu erreichen? Welche Personas wollen wir adressieren? Was sind die FAQs unserer Kunden? Was frustriert unsere Kunden und unsere Erwartungshaltung? Was sind die übergeordneten Business Goals der nächsten Quartale? Was sagt uns unsere Marktforschung? Dabei handelt es sich um wichtige Themen, die Unternehmens Stakeholder mit Content unterstützt sehen wollen.
  14. 14. FALSCHE FRAGEN 14 Was kann ich tun, damit mein Produkt immer im Fokus steht? Welche Assets meiner Werbekampagne kann ich als Content Marketing Aktivitäten verwenden? Warum ist das Logo nicht größer? Welche Features muss ich im Content Marketing unterbringen, weil sie ATL keinen Platz mehr hatten?
  15. 15. NÖTIGES MINDSET 15 • Content muss wie ein Produkt begriffen werden und nicht als Aktivierung des Produkts • Content muss wie ein Produkt aktiviert werden • Content muss in allen Kanälen massgeschneidert stattfinden können • Content muss von allen relevanten Unternehmensbereiche mitgetragen werden • Content muss eine eindeutige Message und eine eindeutige Destination haben
  16. 16. KALTE DUSCHE 16 Seien sie nicht der Marketer, der seinen Content im Nachhinein rechtfertigen muss.
  17. 17. CONTENT STRATEGIE 17 Content Marketing bedarf zu allererst einer umfassenden Grundlagenvorbereitung. 1 RESEARCH Brand Reputation, echte Zielgruppe <> avisierte Zielgruppe, Consumer Behavior, Mitbewerb, Trends, Technik, Plattformen STRATEGY Entwicklung der Content Strategie auf Basis des Researchs & der Ziele 2 3 BRIEFING Brand- & Produktbriefing, Zielvorgaben, KPIs
  18. 18. 18 CONTENT & ASSET PRODUKTION
  19. 19. EDITORIAL BOARD 19 Definition der zur Verfügung stehenden Ressourcen. Definition der Rollen im Team, festlegen der Verantwortungen. Head of Content MarketingStrategie, Qualitätssicherung, Tonalität Editorial Board Themen, Schwerpunkte aus den Unternehmensbereichen Editors Recherche, Produktion Produktmanage ment Produkte, Claims
  20. 20. CONTENT ENTWICKLUNG 20 4 KAMPAGNEN GUIDE LINE Entwicklung des Kampagnendachs EDITORIAL GUIDE LINEDefinition der Themenkategorien, Definition der Tonalität5 CONTENT PRODUCTIONRecherche und Aufarbeitung des redaktionellen Contents6
  21. 21. CONTENT STRUKTUR Klassifizierung der Themen nach Relevanz & Tragfähigkeit, Erstellung einer Asset Library VIDEO INTERACTIVE EXPERIENTIAL Earned Media, Hohes Engagement; Aus der Informationsflut herausragen, Anlaßbezogen HERO STORIES (VIDEO, INTERACTIVE, EXPERIENTIAL) ARTIKEL, BLOG POSTS Aufbau der Glaubwürdigkeit in den Themenfeldern; Laufende Berichterstattung 1 2 3 4 5 1 2 3 4 5 6 7 8 9 6 7 8 9 BASIC STORIES (TEXT & FOTO) SOCIAL SEEDING (POSTINGS) Das Gesamtvolumen der Assets wird über Social Media aktiviert; Erhöhung der Visibility, Lückenlose Coverage POSTINGS, AKTIVIERUNG
  22. 22. CONTENT PLAN 22 Übersetzung in einen Content Kalender zur möglichst lückenlosen Coverage HERO STORIES (VIDEO, INTERACTIVE, EXPERIENTIAL) COVERAGECOVERAGE (SUMME ALLER AKTIVITÄTEN) W1 W2 W3 W4 W5 W6 W7 W8 W9 W10 W11 W12 BASIC STORIES (TEXT & FOTO) VIDEO INTERACTIVE EXPERIENTIAL 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 0 1 1 1 2 1 3 1 4 1 5 1 6 1 7 1 8 1 9 2 0 2 1 2 2 2 3 2 4 VIDEO VIDEO SOCIAL SEEDING (POSTINGS)
  23. 23. CONTENT SKALIERUNG 23 Mehrfache Verwendung der einzelnen Assets in den Kanälen. CONTENT LIBRARY EMAIL BLAST CRM BLOG POST BLOG POST BLOG POST WEBSITE VIDEONATIVE ADS BLOG POST
  24. 24. 24 DISTRIBUTION & AKTIVIERUNG
  25. 25. DISTRIBUTION & AKTIVIERUNG 25 Orchestrierte Distribution & Aktivierung zur Maximierung der Ergebnisse. ACTIVATION STRATEGY Social Media Aktivierung, Social Media Ads, Content Seeding, Blogs, Owned Media, CRM 7 PUBLISHING Orchestrierte Veröffentlichung aller Blog Beiträge laut dem Content Calender 8 AKTIVIERUNG Parallel die Aktivierung der Assets via Owned Media, über Blog Beiträge mit Basic & Extended Reach bis zu Paid Media 9
  26. 26. BLOGS INTEGRATION 26 Einteilung der Blogs nach Themenschwerpunkten, Relevanz & Reichweite. Große Reichweite, große Glaubwürdigkeit, starke redaktionelle Stimme, starke Brand oder Persönlichkeit TIER 1 Distribution der Hero Stories; exklusive Content Assets, die auf den Blog und/oder die Persönlichkeit abgestimmt sind Mittlere Reichweite, gute Glaubwürdigkeit, gute Reputation, eindeutige Themenzuordnung TIER 2 Distribution ausgewählter Basic Stories; eventuell exklusive Content Assets, die auf den Blog abgestimmt sind Am Weg zu Reputation & Reichweite, enthusiastischer, eventuell kooperativer TIER 3 Distribution von Basic Stories; Short Form Content in Form von Postings als Verlinkung auf Hero Stories
  27. 27. DISTRIBUTION & AKTIVIERUNG 27 DEDICATED CONTENT EDITORIAL OPERATED MEDIA (EXTENDED REACH) COVERAGE (TOTAL REACH) OWNED & PAID MEDIA (BASIC & AMPLIFIED REACH) PAID MEDIA BLOGS, SEEDING OWNED MEDIA
  28. 28. 28 MONITORING & REPORTING
  29. 29. MONITORING & REPORTING Laufendes Management der Kampagne & Kanäle bis hin zum abschließenden Reporting. KAMPAGNENMANAGEMENT Laufende Publishing-Kontrolle aller Beiträge, ständiger Austausch mit den Blogs 10 REPORTING Zum Ende der Kampagne umfassendes Reporting aller Aktivitäten & Reichweite 11
  30. 30. AND THEN WE START ALL OVER AGAIN
  31. 31. MESSUNG DER PRODUKTIVITÄT Content Marketing unterliegt einem ständigen Audit der Prozessschritte und deren Ergebnissen. Welche Assets haben länger gebraucht oder mehr gekostet als geplant? Welche Schritte im Prozess schränken die Kreativität und Produktivität ein? Wo läßt sich die Aktivierung verbessern? Welche geplanten High-Flyer waren in Wahrheit Low Performer? Und umgekehrt?
  32. 32. 32 ERWARTUNGS MANAGEMENT
  33. 33. 33 VERBESSERUNG DER AUSGANGSLAGE ATL BTL CONTENT MARKETING Breitenkommunikation (Aktivierung Content Marketing) Verlängerung Breitenkommunikation & Aktivierung Content Marketing Verlängerung & Erweiterung Breitenkommunikation. Fokus auf Long-Tail. ATL BTL CM Eine Botschaft. Groß, verständlich & laut. Mehre Botschaften. Konsistent, Verlinkung auf Mehrwert. Long-Tail. Fokussierung auf Botschaftenvielfalt mit einem klaren Absender.
  34. 34. ZIELE & DIMENSIONEN Erreichung der klassischen Content Marketing KPIs als Teil der Unternehmensziele. MONETÄR ROI Leads Conversion Rate Warenkorbwert SEO Keyword Rankings Organische Reichweite Natürliche Links BRAND & ENGAGEMENT Brand Awareness User Engagement Social Signals Verweildauer TRAFFIC & TRUST Unique Clients Recurring Clients Brand Trust
  35. 35. 35 WELCHE GEFAHREN LAUERN?
  36. 36. DIE HERAUSFORDERUNGEN 36 66% der Marketer befürchten, das begonnene Content Marketing Aktivitäten in den folgenden Quartalen stagnieren. (Content Marketing Institute, Oktober 2014) 73% der Marketer geben Engpässe bei Ressourcen als größte Herausforderung für Content Marketing an. (Namics, 2015) 75% der Kaufentscheidungen sind von digitalem Content beeinflusst. (Website Marketing Group, 2015)
  37. 37. VIELEN DANK Stefan Häckel CEO VICE CEE

×