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1
CFO Insights#1
Tobias Kaufmann
Progressive Equity
Is It Possible to Achieve Equitable
Equity for Startup Employees?
Progressive Equity
CFO Insights #1
Status Quo (1)
8. September 2015 Progressive Equity 2
Mitarbeiteraktien
• Ausgabe von normalen
Aktien des Arbeitgebers
• Unentgeltlich oder
Vorzugspreis
• Gesperrt oder frei
• Vorteil:
- Vorteilhafte
Steuerkonditionen bei
Sperrfrist
• Nachteil
- Besteuerung bei
Erwerb
Mitarbeiteroptionen
• Recht für Aktienbezug
während/nach einer
bestimmten Frist
• Beteiligung erst bei
Ausübung
• Vorteil:
- Besteuerung bei Ausübung
(bei nichtkotiert oder
gesperrten Optionen)
• Nachteil:
- Anfangs keine
Beteiligung
Phantom Stocks
• Virtuelle Beteiligungsrechte
• Nicht buchhalterisch erfasst
• Vertrag (Phantom Stock
Agreement)
• Vorteil:
- Keine Verwässerung für
aktuelle Aktionäre
• Nachteil:
- Keine Mitwirkungs- und
Vermögensrechte
Progressive Equity
CFO Insights #1
Status Quo (2)
8. September 2015 Progressive Equity 3
Progressive Equity
CFO Insights #1
Wie kann eine Unternehmung im Falle eines erfolgreichen
Verkaufs/IPO mehr Mitarbeiter partizipieren und allenfalls finanziell
unabhängig werden lassen?
How to make equity distribution more
equitable?
(Andrew Mason, ehemaliger CEO Groupon)
8. September 2015 Progressive Equity 4
Progressive Equity (1)
Progressive Equity
CFO Insights #1
Progressive Equity (2)
8. September 2015 Progressive Equity 5
 Vergleichbar mit einer progressiven Steuer  Umverteilung
der Anteile
Beispiel:
Unternehmenswert: 1 Milliarde Franken
CEO besitzt 50% der Unternehmung = 500 Millionen Franken
Finanzielle Unabhängigkeitsgrenze: 50 Millionen Franken
Mit einem „Progressive Equity System“ wird alles über dem
festgelegten Grenzwert mit 50% „versteuert“ – du erhältst die
Hälfte, die andere Hälfte geht pro Rata an die übrigen MA.
In unserem Beispiel erhält der CEO also 50 Millionen und die
Hälfte der restlichen 450 Millionen, das heisst, 275 Millionen
Franken. Die übrigen 225 Millionen werden unter den restlichen
Mitarbeitern verteilt.
Aktionär
Mitarbeiterpool
Aktionär
50%
50%
Financial Independence Treshold
Progressive Equity
CFO Insights #1
Es handelt sich um ein natürliches Anreizsystem.
Die Mitarbeiter können ihren prozentualen Anteil
vergrössern, indem sie den Unternehmenswert steigern
Währenddem der Unternehmenswert steigt, werden die
Eigenkapitalanteile neu verteilt.
Weg von den grössten Inhabern zu den kleinsten.
Progressive Equity (3)
8. September 2015 Progressive Equity 6
Progressive Equity
CFO Insights #1
Progressive Equity (4)
8. September 2015 Progressive Equity 7
Beispiel SuperAwesomeStartup AG:
Angaben:
- Unternehmenswert: 100 Milliarden Franken
- FIT (Financial Independence Treshold): 50 Millionen
- Mitarbeiter: 5000
Progressive Equity
CFO Insights #1
Mitarbeiterbeteiligung (1)
8. September 2015 Progressive Equity 8
Gedanken / offene Fragen
• Wirkt ein Modell wie «Progressives Eigenkapital» attraktiv auf neue Mitarbeiter?
– Klar! Sie haben die Möglichkeit Ihren meist grossen Einsatz und die Unsicherheit, welche
Sie in Kauf genommen haben, zu entschädigen.
– Mitarbeiter eines Start-ups sind in der Regel von der Idee begeistert und wollen nicht nur
«mitarbeiten» sondern etwas bewegen und tragen so massgeblich zur Wertsteigerung bei.
Dies soll entschädigt werden.
• Loyalität – Werden die Mitarbeiter nach einem Exit trotz des Reichtums in der
Unternehmung bleiben wollen?
– Mitarbeiter könnten vertraglich an die Unternehmung gebunden werden.
– Sperrfristen der Aktien bezwecken, dass einerseits nicht alle Aktien zusammen ausgeübt
werden und andererseits, dass die Mitarbeiter der Unternehmung noch länger zur
Verfügung stehen.
Progressive Equity
CFO Insights #1
Mitarbeiterbeteiligung (2)
8. September 2015 Progressive Equity 9
Gedanken / offene Fragen
• Messgrösse – Wie soll festgelegt werden, welcher Mitarbeiter wieviel
Eigenkapitalanteile erhält?
– Realer Wert wie zum Beispiel der Bruttolohn oder Dienstjahre
– Sich lediglich auf den «Einfluss» zu stützen ist zu unklar und schwierig zu definiteren.
Hinzu kommt, dass Anteile meist bei Anstellung ausgegeben werden. Zu diesem
Zeitpunkt ist der spätere Einfluss bzw. Wert des Mitarbeiters unmöglich abzuschätzen.
• Einführungszeitpunkt – Wann muss die Geschäftsleitung anfangen sich über
Mitarbeiterbeteiligungen Gedanken zu machen?
– So früh wie möglich
– Der Gründer ist anfangs meist noch alleine. Wenn das Start-ups wächst und Mitarbeiter
benötigt werden, wäre es interessant, diesen ein Konzept aufzeigen zu können, wie im
Erfolgsfall mit Ihnen umgegangen wird.
Progressive Equity
CFO Insights #1
8. September 2015 Progressive Equity 10
Mitarbeiterbeteiligungsmodell
• Miteinbezug eines Spezialisten
• steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Konsequenzen
• Zweck des Beteiligungsmodells
Progressive Equity
• Transparenz
• Realer Wert als Messgrösse
• Klare Vertragsausarbeitung
• Offener Dialog mit Mitarbeitern
Empfehlungen
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8. September 2015 Progressive Equity 11
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SSUF CFO Insights 1: Progressive Equity

  • 1. SWISS START UP FACTORY 1 CFO Insights#1 Tobias Kaufmann Progressive Equity Is It Possible to Achieve Equitable Equity for Startup Employees?
  • 2. Progressive Equity CFO Insights #1 Status Quo (1) 8. September 2015 Progressive Equity 2 Mitarbeiteraktien • Ausgabe von normalen Aktien des Arbeitgebers • Unentgeltlich oder Vorzugspreis • Gesperrt oder frei • Vorteil: - Vorteilhafte Steuerkonditionen bei Sperrfrist • Nachteil - Besteuerung bei Erwerb Mitarbeiteroptionen • Recht für Aktienbezug während/nach einer bestimmten Frist • Beteiligung erst bei Ausübung • Vorteil: - Besteuerung bei Ausübung (bei nichtkotiert oder gesperrten Optionen) • Nachteil: - Anfangs keine Beteiligung Phantom Stocks • Virtuelle Beteiligungsrechte • Nicht buchhalterisch erfasst • Vertrag (Phantom Stock Agreement) • Vorteil: - Keine Verwässerung für aktuelle Aktionäre • Nachteil: - Keine Mitwirkungs- und Vermögensrechte
  • 3. Progressive Equity CFO Insights #1 Status Quo (2) 8. September 2015 Progressive Equity 3
  • 4. Progressive Equity CFO Insights #1 Wie kann eine Unternehmung im Falle eines erfolgreichen Verkaufs/IPO mehr Mitarbeiter partizipieren und allenfalls finanziell unabhängig werden lassen? How to make equity distribution more equitable? (Andrew Mason, ehemaliger CEO Groupon) 8. September 2015 Progressive Equity 4 Progressive Equity (1)
  • 5. Progressive Equity CFO Insights #1 Progressive Equity (2) 8. September 2015 Progressive Equity 5  Vergleichbar mit einer progressiven Steuer  Umverteilung der Anteile Beispiel: Unternehmenswert: 1 Milliarde Franken CEO besitzt 50% der Unternehmung = 500 Millionen Franken Finanzielle Unabhängigkeitsgrenze: 50 Millionen Franken Mit einem „Progressive Equity System“ wird alles über dem festgelegten Grenzwert mit 50% „versteuert“ – du erhältst die Hälfte, die andere Hälfte geht pro Rata an die übrigen MA. In unserem Beispiel erhält der CEO also 50 Millionen und die Hälfte der restlichen 450 Millionen, das heisst, 275 Millionen Franken. Die übrigen 225 Millionen werden unter den restlichen Mitarbeitern verteilt. Aktionär Mitarbeiterpool Aktionär 50% 50% Financial Independence Treshold
  • 6. Progressive Equity CFO Insights #1 Es handelt sich um ein natürliches Anreizsystem. Die Mitarbeiter können ihren prozentualen Anteil vergrössern, indem sie den Unternehmenswert steigern Währenddem der Unternehmenswert steigt, werden die Eigenkapitalanteile neu verteilt. Weg von den grössten Inhabern zu den kleinsten. Progressive Equity (3) 8. September 2015 Progressive Equity 6
  • 7. Progressive Equity CFO Insights #1 Progressive Equity (4) 8. September 2015 Progressive Equity 7 Beispiel SuperAwesomeStartup AG: Angaben: - Unternehmenswert: 100 Milliarden Franken - FIT (Financial Independence Treshold): 50 Millionen - Mitarbeiter: 5000
  • 8. Progressive Equity CFO Insights #1 Mitarbeiterbeteiligung (1) 8. September 2015 Progressive Equity 8 Gedanken / offene Fragen • Wirkt ein Modell wie «Progressives Eigenkapital» attraktiv auf neue Mitarbeiter? – Klar! Sie haben die Möglichkeit Ihren meist grossen Einsatz und die Unsicherheit, welche Sie in Kauf genommen haben, zu entschädigen. – Mitarbeiter eines Start-ups sind in der Regel von der Idee begeistert und wollen nicht nur «mitarbeiten» sondern etwas bewegen und tragen so massgeblich zur Wertsteigerung bei. Dies soll entschädigt werden. • Loyalität – Werden die Mitarbeiter nach einem Exit trotz des Reichtums in der Unternehmung bleiben wollen? – Mitarbeiter könnten vertraglich an die Unternehmung gebunden werden. – Sperrfristen der Aktien bezwecken, dass einerseits nicht alle Aktien zusammen ausgeübt werden und andererseits, dass die Mitarbeiter der Unternehmung noch länger zur Verfügung stehen.
  • 9. Progressive Equity CFO Insights #1 Mitarbeiterbeteiligung (2) 8. September 2015 Progressive Equity 9 Gedanken / offene Fragen • Messgrösse – Wie soll festgelegt werden, welcher Mitarbeiter wieviel Eigenkapitalanteile erhält? – Realer Wert wie zum Beispiel der Bruttolohn oder Dienstjahre – Sich lediglich auf den «Einfluss» zu stützen ist zu unklar und schwierig zu definiteren. Hinzu kommt, dass Anteile meist bei Anstellung ausgegeben werden. Zu diesem Zeitpunkt ist der spätere Einfluss bzw. Wert des Mitarbeiters unmöglich abzuschätzen. • Einführungszeitpunkt – Wann muss die Geschäftsleitung anfangen sich über Mitarbeiterbeteiligungen Gedanken zu machen? – So früh wie möglich – Der Gründer ist anfangs meist noch alleine. Wenn das Start-ups wächst und Mitarbeiter benötigt werden, wäre es interessant, diesen ein Konzept aufzeigen zu können, wie im Erfolgsfall mit Ihnen umgegangen wird.
  • 10. Progressive Equity CFO Insights #1 8. September 2015 Progressive Equity 10 Mitarbeiterbeteiligungsmodell • Miteinbezug eines Spezialisten • steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Konsequenzen • Zweck des Beteiligungsmodells Progressive Equity • Transparenz • Realer Wert als Messgrösse • Klare Vertragsausarbeitung • Offener Dialog mit Mitarbeitern Empfehlungen
  • 11. Progressive Equity CFO Insights #1 8. September 2015 Progressive Equity 11 Thank You