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Everybody’s	open	
Plädoyer	für	OER	aus	(medien-)pädagogischer	Sicht	
	
Sandra	Hofhues,	Universität	zu	Köln	
	
Wo	anfangen,	wo	aufhören?	
...	wenn	man	zu	einem	Plädoyer	für	Open	Educational	Resources	(kurz:	OER)	eingeladen	ist?		
	
Diese	 Frage	 hat	 mich	 seit	 einiger	 Zeit	 beschäftigt,	 macht	 es	 doch	 einen	 beträchtlichen	 Unter-
schied,	aus	welchem	Blickwinkel	ich	das	Thema	betrachte.	Ich	kann	unterscheiden	nach	Perso-
nen,	z.B.	nach	Forschenden	und	Lehrenden,	die	entweder	über	OER	forschen	oder	mit	OER	leh-
ren.	Genauso	gut	könnte	ich	mich	auf	die	bildungspolitische	Dimension	des	Themas	beziehen.	
Denn	die	Debatte	um	OER	ist	schon	älter,	viel	älter,	es	kommt	aber	erst	jüngst	zur	umfassende-
ren	Beschäftigung	mit	OER	in	Deutschland.	Hier	dürften	entsprechende	Fördermittel	des	Bundes	
aufgeweckt	haben.1	Natürlich	könnte	ich	auch	darüber	philosophieren,	wie	sich	formale	Bildung	
verändern	würde,	wären	Open	Access,	Open	Education	und	eben	OER	„normal“.	Und	nicht	zu-
letzt	ließe	sich	die	Studierendenperspektive	einnehmen,	für	die	die	Recherche	von	Materialien	
im	Internet	–	ganz	gleich,	ob	frei	lizenziert	oder	nicht	–	ohnehin	Alltag	ist.	Eine	Abfrage	unter	
Studierenden	hat	dies	gestern	praktisch	nochmals	gezeigt.	
	
Halten	wir	also	fest:	Ein	Plädoyer	gegen	kommt	nicht	in	Frage;	das	Thema	scheint	aktuell	zu	re-
levant	zu	sein;	auch	ist	offenbar	die	Zeit	gekommen,	sich	mit	obigen	Themen	intensiver	zu	befas-
sen	(siehe	auch	diese	Tagung	hier2).	Stattdessen	geht	es	darum,	die	vielfältigen	Debatten	und	
Diskurse	für	Universität	und	Hochschule	fruchtbar	zu	machen.	Die	anderen	Beitragenden	des	
heutigen	Tages	wirken	daran	maßgeblich	mit.		
	
Kern	der	OER-Debatte	und	ein	Bild		
	
Anstelle	eines,	ja	typischen	disziplinären	Einstiegs	habe	ich	mich	daher	für	ein	Bild	entschieden,	
das	Ihnen	und	mir	helfen	könnte,	den	eigentlichen	Kern	der	OER-Debatte	zu	greifen.	Es	handelt	
sich	dabei	um	ein	Bild,	das	ich	mit	Studierenden	immer	wieder	strapaziere,	wenn	wir	in	Lehr-
veranstaltungen,	etwa	in	meinem	Seminar	„Gestaltung	und	Produktion	digitalen	Lernmaterials“	
im	vergangenen	Sommersemester,	über	OER	zu	diskutieren.		
	
Und	zwar	thematisiere	ich	dort	mit	den	Studierenden	–	nachdem	etwa	2-3	Termine	im	Seminar	
vergangen	sind	–	die	offene	Türe	des	Seminarraums.	Neudeutsch	könnte	man	von	(m)einer	O-
pen	 Door-Policy	 sprechen.	 Denn	 physische	 Türen	 zu	 meinen	 Lehrveranstaltungen	 sind	 typi-
scherweise	offen.	Sie	sind	offen	dadurch,	dass	Studierende	jederzeit	den	Raum	verlassen	können,	
dies	aber	in	der	Regel	nicht	tun.	Auch	sind	sie	offen	dadurch,	dass	Gäste	jederzeit	ins	Seminar	
kommen	können.	Wahrscheinlich	sollte	ich	besser	sagen:	könnten,	denn	gängige	Praxis	ist	das	
nicht.		
	
Offene	Türen	in	Präsenz-Lehrveranstaltungen	
	
Sie	fragen	sich	zu	Recht,	warum	das	Bild	der	offenen	Tür	in	einer	Präsenz-Lehrveranstaltung	für	
das	Verständnis	dessen,	was	die	OER-Debatte	m.E.	ausmacht,	hilfreich	sein	könnte...		
	
Weil	die	Debatte	um	OER	für	mich	an	einer	anderen	Stelle	beginnt,	als	beim	tatsächlichen	Unter-
richtsmaterial,	das	an	vielen	Orten	gespeichert,	eingesetzt,	geändert,	miteinander	vermischt	und	
selbstorganisiert	verteilt	wird.3		 	
1	https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1132.html	(14.10.16)	
2	Plädoyer	im	Rahmen	des	Hochschuldidaktik-Tags	der	Universität	Siegen	am	13.10.2016,	siehe	http://www.uni-
siegen.de/uni/hochschuldidaktik/hdtag2016.html?lang=de	(14.10.2016)	
3	entlehnt	bei	http://www.opencontent.org/definition/	(14.10.2016)
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Für	mich	beginnt	die	Diskussion	um	OER	früher,	gewissermaßen	bei	der	offenen	Türe:		
	
Auch	hier	handelt	es	sich	um	eine	didaktische	Entscheidung,	warum	ich	mit	einer	offenen	(an-
stelle	einer	geschlossenen)	Türe	arbeite.	Hier	sollen	die	Studierenden	durch	die	offene	Türe	zu	
Beginn	jeder	Lehrveranstaltung	in	positiver	Weise	irritiert	werden	und	sich	an	öffentliche	Zuhö-
rerschaften	gewöhnen.	Meines	Erachtens	fällt	es	ihnen	dann	im	Verlauf	meiner	Lehrveranstal-
tung	leichter,	die	seminarbezogenen	Medienangebote	wie	den	Seminarblog4	oder	Twitter	(z.B.	
#digilern16)	öffentlich	zu	nutzen	und	diese	oder	andere	Angebote	mitzugestalten.	
	
Übertragen	 auf	 die	 OER-Debatte	 heißt	 das:	 Ich	frage	mich	als	Lehrende	(oder	Forschende	
gleichermaßen)	nicht	nur,	ob	das	in	der	Lehrveranstaltung	genutzte	oder	gestaltete	Material	of-
fen	zur	Verfügung	steht.	Ich	frage	mich	vielmehr,	warum	die	offene	Zugänglichkeit	für	Lernende	
oder	potenzielle	Lernende	wichtig	sein	könnte.	Die	Gründe	für	OER	und	damit	gegen	anderes	
Unterrichtsmaterial	sind	damit	normativer	Natur.	Materialien	sollen	frei	verfügbar	sein.	Mir	geht	
es	demnach	ums	Prinzip	(Sichtbarkeit,	Transparenz,	...),	insbesondere	aber	um	eine	Einladung	
zur	Mitgestaltung	von	Lehre	und	Lernen	durch	OER.	
	
Wie	ich	diese	Einladung	aussprechen	möchte,	bleibt	mir	überlassen.	Ich	überlege	mir	also,	wel-
che	Fähigkeiten	in	der	Rezeption	und	in	der	Produktion	von	Medien	vonnöten	sein	könnten	–	
auch	oder	gerade	heute.	
	
Everything’s	open	–	Everybody’s	open?	
	
Auch	wenn	das	Bild	der	offenen	Türe	nicht	überstrapaziert	werden	sollte,	verdeutlicht	es	doch	
eins:	Im	Kontext	der	OER-Debatte	sollten	wir	uns	mehr	denn	je	die	Frage	stellen,	was	eigentlich	
Offenheit	heißt,	wer	eigentlich	offen	ist	und	wie	man	Offenheit	in	der	Lehrpraxis	gestaltet.		
	
Als	Mediendidaktikerin/-pädagogin	kann	ich	Ihnen	sagen,	dass	man	auf	das	Was	und	das	Wie	in	
Forschung	und	Lehre	seit	langer	Zeit	Antworten	kennt.	Hier	verhält	es	sich	mit	OER	nicht	anders	
als	 mit	 traditionellen	 Lehr-Lernmedien.	 Dafür	 gelten	 bestimmte	 Kriterien	 oder	 Bedingungen,	
denen	zufolge	das	Unterrichtsmaterial	entweder	gut	oder	schlecht,	hoch-	oder	minderwertig,	al-
tersangemessen	oder	komplex	ist.	Die	aktuell	heftig	diskutierten	rechtlichen	Rahmenbedingun-
gen	für	OER	würden	sich	in	diese	Kriterien	einreihen.	Es	würde	z.B.	selbstverständlich,	sich	bei	
der	Materialproduktion	gleich	um	Lizenzen,	bspw.	Creative-Commons-Lizenzen5,	oder	um	das	
Copy	Left	(anstelle	von	Copy	Right)	Gedanken	zu	machen.	Die	Durchdringung	von	OER	bleibt	
aber	schwierig,	weil	nicht	jede/r	ein	Interesse	daran	hat,	Lernmaterialien	oder,	abstrakt	gespro-
chen,	sein	Wissen	zu	teilen.		
	
Diese	Argumentation	kommt	Ihnen	wahrscheinlich	bekannt	vor,	versucht	man	bereits	seit	den	
Wissensmanagement-Projekten	der	1990er-/2000er	Jahre	oder	früher	das	spezifische	Problem	
der	Wissenskommunikation	und	Wissensteilung	zu	lösen.	In	der	Hochphase	des	Wissensmana-
gements	 sind	 bspw.	 sehr	 viele	 Plattformen	 entstanden,	 die	 wie	 gelbe	 Seiten	 funktionierten.	
Überhaupt	glaubte	man,	dass	die	bloße	Bereitstellung	von	Wissen	hilfreich	sei,	um	es	zu	spei-
chern,	zu	teilen	oder	weiterzuentwickeln.	Nicht	selten	war	in	diesem	Zusammenhang	von	der	
lernenden	Organisation	die	Rede.		
	
Umfassend	gelöst	wurden	die	Herausforderungen	der	Wissensteilung	trotz	Medieneinsatz	nicht,	
weil	sich	die	Haltungen	zur	Wissensteilung	über	die	Jahre	nicht	grundlegend	veränderten.	Dabei	
verliert	Wissen	und	Information	als	Ressource	nicht	per	se	an	Wert,	nur	weil	es	über	das	Inter-
net	verfügbar	ist	–	ganz	im	Gegensatz	zu	anderen	Ressourcen.6	Aber	Wissen	wird	nach	wie	vor	
als	Macht	verstanden.	Und	damit	kommen	wir	zurück	zur	Frage,	wer	eigentlich	offen	ist.		
4	http://blog.hf.uni-koeln.de/oer/	(14.10.2016)	
5	http://creativecommons.org/	(14.10.2016)	
6	„Im	Unterschied	zu	Acker-	oder	Weideland	verlieren	Informationen	durch	intensivere	Nutzung	nicht	an	Wert.“	
https://de.wikipedia.org/wiki/Wissensallmende	(14.10.2016)
Dieser	Beitrag	steht	unter	CC-BY-NC-Lizenz.		 3	
Ich	halte	daher	fest:	Die	eigentliche	Herausforderung	im	Umgang	mit	OER	liegt	in	einer	offenen	
Haltung	zu	OER.		
	
Veränderungsprozesse	in	Gang	setzen	
	
Denken	 Sie	 noch	 einmal	 an	 die	 offene	 Türe	 zurück:	 Könnten	 Sie	 sich	 vorstellen,	 in	 Ihrer	
nächsten	Lehrveranstaltung	die	Türe	offen	zu	lassen?	Wenn	ja,	könnten	Sie	sich	auch	vorstellen,	
sich	digital	über	die	Schulter	schauen	zu	lassen?	Würden	Sie	den	geschützten	Raum	Ihrer	Lehr-
veranstaltung	 verlassen?	 Würden	 Sie	 Unsicherheiten,	 Vagheit	 und	 unvorhergesehene	 Kritik	
durch	andere	aushalten?		
	
Meines	 Erachtens	 geht	 es	 auch	 bei	 OER	 um	 einen	 Paradigmenwechsel	 hin	 zu	 Lehr-
Lernkonzepten,	 die	 sich	 öffnen.	 Den	 vielfach	 geforderten	 „Shift	 from	 Teaching	 to	 Learning“	
möchte	ich	hier	nicht	nochmals	strapazieren.	Ich	denke	nämlich,	dass	Sie	längst	verständen	ha-
ben,	worum	es	mir	geht.	Mir	geht	es	darum,	Ihnen	vor	allem	die	Tragweite	des	Einsatzes	von	
OER	und	evtl.	von	Digitalisierungsprozessen	aufzuzeigen.	Durch	ihren	Einsatz	stoßen	Sie	Verän-
derungsprozesse	in	Ihrer	Lehre,	möglicherweise	aber	auch	in	der	Universität	zum	akademischen	
Lehren	und	Lernen	im	21.	Jahrhundert	an.		
	
Das	Zur-Verfügung-Stellen	von	OER	stellt	daher	nur	den	ersten	Schritt	dar.	Er	zeichnet	gewis-
sermaßen	einen	einfachen	Digitalisierungsprozess	nach.	Darüber	hinaus	gilt	es	z.B.	in	der	Lehre	
nach	Möglichkeiten	zu	suchen,	OER	zusammen	mit	den	Studierenden	zu	gestalten	oder	zu	ver-
ändern,	ja	zu	remixen.	Denn	von	den	meisten	unbemerkt	habe	ich	vorhin	eine	Reihung	vorge-
nommen,	die	im	Open-Diskurs	als	das	5-R-Prinzip	des	Open-Content	bekannt	ist.	Auch	wenn	es	
darin	vor	allem	um	das	Recht	geht,		
	
1. Inhalte	zu	speichern	(Retain),		
2. wiederzuverwerten	(Reuse),		
3. zu	verändern	(Revise),		
4. miteinander	zu	vermischen	(Remix)	und		
5. schließlich	wieder	zu	verteilen	–	selbst,	auf	unterschiedlichsten	Plattformen	(Redistribute),	
	
wird	die	Tragweite	der	Debatte	anhand	der	Merkmale	besonders	deutlich.	Bei	OER	geht	es	näm-
lich	zentral	um	Mitgestaltung	von	Lehre	und	Lernen	sowie	um	geteiltes	Wissen	(siehe	oben).		
	
Offenheit	vermitteln?	
	
Wenn	OER	auf	Mitgestaltung	zielt,	stellt	sich	abschließend	die	Frage	danach,	wie	man	OER	zum	
Anlass	nehmen	könnte,	Lehre	anders	zu	gestalten.	Um	auf	diese	Frage	Antworten	zu	finden,	habe	
ich	Ihnen	zwei	Beispiele	mitgebracht,	die	ich	im	Zusammenhang	mit	der	OER-Debatte	in	einem	
Blogbeitrag	der	Wikimedia	(Hofhues,	2015)	skizziert	habe.		
	
Das	erste	Beispiel	verbindet	die	OER-Debatte	mit	dem	forschenden	Lernen:	
	
Beim	forschenden	Lernen	geht	es	darum,	Studierende	in	Forschungsaktivitäten	zu	involvieren.	
Gabi	Reinmann	(2015)	macht	zahlreiche	Spielarten	zwischen	Rezeption	forschungsbezogenen	
Wissens	 oder	 eigener	 Wissensproduktion	 aus.	 Würden	 jetzt	 bspw.	 Ihre	 Forschungstexte	 oder	
die	Ihrer	Kolleginnen	und	Kollegen	als	OER	im	Seminar	zum	Einsatz	kommen,	könnten	Studie-
rende	hiermit	in	folgender	Art	und	Weise	arbeiten	bzw.	forschen.	Studierende	könnten	begin-
nen,	diese	Forschungstexte	zu	hinterfragen,	eigene	Fragen	daran	zu	sammeln	oder	Artefakte	mit	
Ihnen	 weiterzuentwickeln.	 Zumindest	 drei	 der	 5R-Prinzipien	 (1.	 Retain,	 3.	 Reuse,	 3.	 Revise)	
würden	auf	diese	Weise	problemlos	umgesetzt.	Erst	die	weitere	Verarbeitung	und	Veröffentli-
chung	wird	Ihnen	wie	mir	schwer	fallen.	Denn	in	der	Wissenschaft	haben	Kopien	–	Mashups	–	
bislang	keinen	Wert	(Gehlen,	2011).
Dieser	Beitrag	steht	unter	CC-BY-NC-Lizenz.		 4	
Dafür	könnte	die	Beschäftigung	mit	OER	einen	direkten	Nutzen	für	Sie	und	Studierenden	erzeu-
gen,	wenn	interessante	neue	Forschungsfragen	erzeugt	werden,	Fehler	in	den	Forschungsarbei-
ten	aufgedeckt	werden	oder	sich	Studierende	schlicht	zu	Co-Forschenden	entwickeln.	
	
Zweitens	ließe	sich	die	OER-Debatte	mit	der	medienpraktischen	Arbeit	an	Universitäten	verbin-
den.		
	
Studierende	 würden	 dann	 selbst	 digitales	 Bildungsmaterial	 erstellen	 und	 gewissermaßen	 „am	
Material“	 ihre	 Medien-	 und	 Informationskompetenzen	 entwickeln.	 OER	 würde	 dann	 „von	 der	
Uni	für	die	Uni“	oder	für	ihren	Einsatz	in	anderen	Bildungseinrichtungen	(z.B.	Schulen)	produ-
ziert.	Nachnutzungsstrategien	sind	inklusive.	Denn	es	nicht	nur	wünschenswert,	sondern	gera-
dezu	 erwünscht,	das	 OER	 als	 Material	 auch	 zu	 erproben,	 gemeinsam	 weiterzuentwickeln	 und	
beständig	auf	dafür	gedachten	Plattformen	im	Internet	zu	veröffentlichen.		
	
Von	OER	zu	offenen	Bildungspraktiken	
	
Kerstin	Mayrberger	und	ich	(2013)	sprechen,	würde	man	die	Lehr-Lernszenarien	wie	oben	um-
setzen,	nicht	mehr	von	OER,	sondern	von	offenen	Bildungspraktiken,	die	durch	die	Beschäfti-
gung	mit	OER	entstehen.	Sie	adressieren	Aspekte	wie	Wissensteilung	und	-kommunikation	in	
der	 Lehre.	 Mehr	 noch:	 Sie	 stoßen	 kooperatives	 und	 kollaboratives	 Lernen	 in	 einer	 formalen	
Lehrveranstaltung	geradezu	an.		
	
Allerdings	müssten	auch	wir	noch	einen	Schritt	weiter	gehen,	um	der	Debatte	gerecht	zu	wer-
den:	Um	sog.	OEP	handelt	es	sich	nur,	wenn	man	diese	auch	öffentlich	ins	Netz	stellt	oder	ge-
meinsam	im	Netz	(weiter-)entwickelt.	Hier	gibt	es	sozusagen	Potenzial,	das	wir	an	der	Universi-
tät	zu	Köln	in	den	kommenden	zwei	Jahren	z.B.	mit	OERlabs	ausschöpfen	wollen.	In	einer	Art	of-
fenem	Laborsetting	können	Studierende,	insbesondere	Lehramtsstudierende,	darin	ihre	Medi-
en-	 und	 Informationskompetenzen	 weiterentwickeln.	 Dabei	 werden	 sie	 von	 Kolleg*innen	 und	
mir,	d.h.	Lehrenden,	sowie	Studierenden,	d.h.	Peers,	angeleitet.		
	
Was	bleibt?	Vor	uns	liegt	ein,	so	hoffe	ich,	interessanter	Tag,	der	genau	diese	bisher	wenig	ge-
nutzten	Potenziale	der	„neuen“	Offenheit	eruieren	wird.	Ich	selbst	bleibe	gerne	vor	Ort,	um	mit	
Ihnen	nach	diesen	Potenzialen	zu	suchen,	helfe	aber	auch	bei	so	mancher	Einordnung,	die	Ihnen	
wahrscheinlich	im	Kontext	von	OER	wichtig	sein	wird.	
	
Herzlichen	Dank	für	Ihre	Aufmerksamkeit.		
	
	
	
	
	
Literatur	
Gehlen,	D.	(2011).	Mashup	–	Lob	der	Kopie.	Frankfurt:	Suhrkamp.	
Hofhues,	S.	(2015).	Offene	Bildungsressourcen	(OER)	an	Universitäten	und	Hochschulen:	Plädoyer	für	eine	didakti-
sche	Sicht.	Wikimedia	Blog.	Blogbeitrag	vom	27.	Juli	2015.	http://blog.wikimedia.de/2015/07/27/freies-wissen-
und-wissenschaft-teil-02-offene-bildungsressourcen-oer-an-universitaeten-und-hochschulen-plaedoyer-fuer-
eine-didaktische-sicht/	(14.10.2016).	
Mayrberger,	K.	&	Hofhues,	S.	(2013).	Akademische	Lehre	braucht	mehr	„Open	Educational	Practices“	für	den	Umgang	
mit	„Open	Educational	Resources“	–	ein	Plädoyer.	Zeitschrift	für	Hochschulentwicklung,	8(4),	56–68.	
Reinmann,	G.	(2015).	Forschungs-	und	Berufsorientierung	in	der	Lehre	aus	hochschuldidaktischer	Sicht.	In	P.	Tremp	
(Hrsg.),	Forschungsorientierung	und	Berufsbezug	im	Studium	(Blickpunkt	Hochschuldidaktik)	(S.	41-61).	Bielefeld:	
W.	Bertelsmann.

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Plädoyer für OER | Hochschuldidaktiktag (Universität Siegen)

  • 1. Dieser Beitrag steht unter CC-BY-NC-Lizenz. 1 Everybody’s open Plädoyer für OER aus (medien-)pädagogischer Sicht Sandra Hofhues, Universität zu Köln Wo anfangen, wo aufhören? ... wenn man zu einem Plädoyer für Open Educational Resources (kurz: OER) eingeladen ist? Diese Frage hat mich seit einiger Zeit beschäftigt, macht es doch einen beträchtlichen Unter- schied, aus welchem Blickwinkel ich das Thema betrachte. Ich kann unterscheiden nach Perso- nen, z.B. nach Forschenden und Lehrenden, die entweder über OER forschen oder mit OER leh- ren. Genauso gut könnte ich mich auf die bildungspolitische Dimension des Themas beziehen. Denn die Debatte um OER ist schon älter, viel älter, es kommt aber erst jüngst zur umfassende- ren Beschäftigung mit OER in Deutschland. Hier dürften entsprechende Fördermittel des Bundes aufgeweckt haben.1 Natürlich könnte ich auch darüber philosophieren, wie sich formale Bildung verändern würde, wären Open Access, Open Education und eben OER „normal“. Und nicht zu- letzt ließe sich die Studierendenperspektive einnehmen, für die die Recherche von Materialien im Internet – ganz gleich, ob frei lizenziert oder nicht – ohnehin Alltag ist. Eine Abfrage unter Studierenden hat dies gestern praktisch nochmals gezeigt. Halten wir also fest: Ein Plädoyer gegen kommt nicht in Frage; das Thema scheint aktuell zu re- levant zu sein; auch ist offenbar die Zeit gekommen, sich mit obigen Themen intensiver zu befas- sen (siehe auch diese Tagung hier2). Stattdessen geht es darum, die vielfältigen Debatten und Diskurse für Universität und Hochschule fruchtbar zu machen. Die anderen Beitragenden des heutigen Tages wirken daran maßgeblich mit. Kern der OER-Debatte und ein Bild Anstelle eines, ja typischen disziplinären Einstiegs habe ich mich daher für ein Bild entschieden, das Ihnen und mir helfen könnte, den eigentlichen Kern der OER-Debatte zu greifen. Es handelt sich dabei um ein Bild, das ich mit Studierenden immer wieder strapaziere, wenn wir in Lehr- veranstaltungen, etwa in meinem Seminar „Gestaltung und Produktion digitalen Lernmaterials“ im vergangenen Sommersemester, über OER zu diskutieren. Und zwar thematisiere ich dort mit den Studierenden – nachdem etwa 2-3 Termine im Seminar vergangen sind – die offene Türe des Seminarraums. Neudeutsch könnte man von (m)einer O- pen Door-Policy sprechen. Denn physische Türen zu meinen Lehrveranstaltungen sind typi- scherweise offen. Sie sind offen dadurch, dass Studierende jederzeit den Raum verlassen können, dies aber in der Regel nicht tun. Auch sind sie offen dadurch, dass Gäste jederzeit ins Seminar kommen können. Wahrscheinlich sollte ich besser sagen: könnten, denn gängige Praxis ist das nicht. Offene Türen in Präsenz-Lehrveranstaltungen Sie fragen sich zu Recht, warum das Bild der offenen Tür in einer Präsenz-Lehrveranstaltung für das Verständnis dessen, was die OER-Debatte m.E. ausmacht, hilfreich sein könnte... Weil die Debatte um OER für mich an einer anderen Stelle beginnt, als beim tatsächlichen Unter- richtsmaterial, das an vielen Orten gespeichert, eingesetzt, geändert, miteinander vermischt und selbstorganisiert verteilt wird.3 1 https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1132.html (14.10.16) 2 Plädoyer im Rahmen des Hochschuldidaktik-Tags der Universität Siegen am 13.10.2016, siehe http://www.uni- siegen.de/uni/hochschuldidaktik/hdtag2016.html?lang=de (14.10.2016) 3 entlehnt bei http://www.opencontent.org/definition/ (14.10.2016)
  • 2. Dieser Beitrag steht unter CC-BY-NC-Lizenz. 2 Für mich beginnt die Diskussion um OER früher, gewissermaßen bei der offenen Türe: Auch hier handelt es sich um eine didaktische Entscheidung, warum ich mit einer offenen (an- stelle einer geschlossenen) Türe arbeite. Hier sollen die Studierenden durch die offene Türe zu Beginn jeder Lehrveranstaltung in positiver Weise irritiert werden und sich an öffentliche Zuhö- rerschaften gewöhnen. Meines Erachtens fällt es ihnen dann im Verlauf meiner Lehrveranstal- tung leichter, die seminarbezogenen Medienangebote wie den Seminarblog4 oder Twitter (z.B. #digilern16) öffentlich zu nutzen und diese oder andere Angebote mitzugestalten. Übertragen auf die OER-Debatte heißt das: Ich frage mich als Lehrende (oder Forschende gleichermaßen) nicht nur, ob das in der Lehrveranstaltung genutzte oder gestaltete Material of- fen zur Verfügung steht. Ich frage mich vielmehr, warum die offene Zugänglichkeit für Lernende oder potenzielle Lernende wichtig sein könnte. Die Gründe für OER und damit gegen anderes Unterrichtsmaterial sind damit normativer Natur. Materialien sollen frei verfügbar sein. Mir geht es demnach ums Prinzip (Sichtbarkeit, Transparenz, ...), insbesondere aber um eine Einladung zur Mitgestaltung von Lehre und Lernen durch OER. Wie ich diese Einladung aussprechen möchte, bleibt mir überlassen. Ich überlege mir also, wel- che Fähigkeiten in der Rezeption und in der Produktion von Medien vonnöten sein könnten – auch oder gerade heute. Everything’s open – Everybody’s open? Auch wenn das Bild der offenen Türe nicht überstrapaziert werden sollte, verdeutlicht es doch eins: Im Kontext der OER-Debatte sollten wir uns mehr denn je die Frage stellen, was eigentlich Offenheit heißt, wer eigentlich offen ist und wie man Offenheit in der Lehrpraxis gestaltet. Als Mediendidaktikerin/-pädagogin kann ich Ihnen sagen, dass man auf das Was und das Wie in Forschung und Lehre seit langer Zeit Antworten kennt. Hier verhält es sich mit OER nicht anders als mit traditionellen Lehr-Lernmedien. Dafür gelten bestimmte Kriterien oder Bedingungen, denen zufolge das Unterrichtsmaterial entweder gut oder schlecht, hoch- oder minderwertig, al- tersangemessen oder komplex ist. Die aktuell heftig diskutierten rechtlichen Rahmenbedingun- gen für OER würden sich in diese Kriterien einreihen. Es würde z.B. selbstverständlich, sich bei der Materialproduktion gleich um Lizenzen, bspw. Creative-Commons-Lizenzen5, oder um das Copy Left (anstelle von Copy Right) Gedanken zu machen. Die Durchdringung von OER bleibt aber schwierig, weil nicht jede/r ein Interesse daran hat, Lernmaterialien oder, abstrakt gespro- chen, sein Wissen zu teilen. Diese Argumentation kommt Ihnen wahrscheinlich bekannt vor, versucht man bereits seit den Wissensmanagement-Projekten der 1990er-/2000er Jahre oder früher das spezifische Problem der Wissenskommunikation und Wissensteilung zu lösen. In der Hochphase des Wissensmana- gements sind bspw. sehr viele Plattformen entstanden, die wie gelbe Seiten funktionierten. Überhaupt glaubte man, dass die bloße Bereitstellung von Wissen hilfreich sei, um es zu spei- chern, zu teilen oder weiterzuentwickeln. Nicht selten war in diesem Zusammenhang von der lernenden Organisation die Rede. Umfassend gelöst wurden die Herausforderungen der Wissensteilung trotz Medieneinsatz nicht, weil sich die Haltungen zur Wissensteilung über die Jahre nicht grundlegend veränderten. Dabei verliert Wissen und Information als Ressource nicht per se an Wert, nur weil es über das Inter- net verfügbar ist – ganz im Gegensatz zu anderen Ressourcen.6 Aber Wissen wird nach wie vor als Macht verstanden. Und damit kommen wir zurück zur Frage, wer eigentlich offen ist. 4 http://blog.hf.uni-koeln.de/oer/ (14.10.2016) 5 http://creativecommons.org/ (14.10.2016) 6 „Im Unterschied zu Acker- oder Weideland verlieren Informationen durch intensivere Nutzung nicht an Wert.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Wissensallmende (14.10.2016)
  • 3. Dieser Beitrag steht unter CC-BY-NC-Lizenz. 3 Ich halte daher fest: Die eigentliche Herausforderung im Umgang mit OER liegt in einer offenen Haltung zu OER. Veränderungsprozesse in Gang setzen Denken Sie noch einmal an die offene Türe zurück: Könnten Sie sich vorstellen, in Ihrer nächsten Lehrveranstaltung die Türe offen zu lassen? Wenn ja, könnten Sie sich auch vorstellen, sich digital über die Schulter schauen zu lassen? Würden Sie den geschützten Raum Ihrer Lehr- veranstaltung verlassen? Würden Sie Unsicherheiten, Vagheit und unvorhergesehene Kritik durch andere aushalten? Meines Erachtens geht es auch bei OER um einen Paradigmenwechsel hin zu Lehr- Lernkonzepten, die sich öffnen. Den vielfach geforderten „Shift from Teaching to Learning“ möchte ich hier nicht nochmals strapazieren. Ich denke nämlich, dass Sie längst verständen ha- ben, worum es mir geht. Mir geht es darum, Ihnen vor allem die Tragweite des Einsatzes von OER und evtl. von Digitalisierungsprozessen aufzuzeigen. Durch ihren Einsatz stoßen Sie Verän- derungsprozesse in Ihrer Lehre, möglicherweise aber auch in der Universität zum akademischen Lehren und Lernen im 21. Jahrhundert an. Das Zur-Verfügung-Stellen von OER stellt daher nur den ersten Schritt dar. Er zeichnet gewis- sermaßen einen einfachen Digitalisierungsprozess nach. Darüber hinaus gilt es z.B. in der Lehre nach Möglichkeiten zu suchen, OER zusammen mit den Studierenden zu gestalten oder zu ver- ändern, ja zu remixen. Denn von den meisten unbemerkt habe ich vorhin eine Reihung vorge- nommen, die im Open-Diskurs als das 5-R-Prinzip des Open-Content bekannt ist. Auch wenn es darin vor allem um das Recht geht, 1. Inhalte zu speichern (Retain), 2. wiederzuverwerten (Reuse), 3. zu verändern (Revise), 4. miteinander zu vermischen (Remix) und 5. schließlich wieder zu verteilen – selbst, auf unterschiedlichsten Plattformen (Redistribute), wird die Tragweite der Debatte anhand der Merkmale besonders deutlich. Bei OER geht es näm- lich zentral um Mitgestaltung von Lehre und Lernen sowie um geteiltes Wissen (siehe oben). Offenheit vermitteln? Wenn OER auf Mitgestaltung zielt, stellt sich abschließend die Frage danach, wie man OER zum Anlass nehmen könnte, Lehre anders zu gestalten. Um auf diese Frage Antworten zu finden, habe ich Ihnen zwei Beispiele mitgebracht, die ich im Zusammenhang mit der OER-Debatte in einem Blogbeitrag der Wikimedia (Hofhues, 2015) skizziert habe. Das erste Beispiel verbindet die OER-Debatte mit dem forschenden Lernen: Beim forschenden Lernen geht es darum, Studierende in Forschungsaktivitäten zu involvieren. Gabi Reinmann (2015) macht zahlreiche Spielarten zwischen Rezeption forschungsbezogenen Wissens oder eigener Wissensproduktion aus. Würden jetzt bspw. Ihre Forschungstexte oder die Ihrer Kolleginnen und Kollegen als OER im Seminar zum Einsatz kommen, könnten Studie- rende hiermit in folgender Art und Weise arbeiten bzw. forschen. Studierende könnten begin- nen, diese Forschungstexte zu hinterfragen, eigene Fragen daran zu sammeln oder Artefakte mit Ihnen weiterzuentwickeln. Zumindest drei der 5R-Prinzipien (1. Retain, 3. Reuse, 3. Revise) würden auf diese Weise problemlos umgesetzt. Erst die weitere Verarbeitung und Veröffentli- chung wird Ihnen wie mir schwer fallen. Denn in der Wissenschaft haben Kopien – Mashups – bislang keinen Wert (Gehlen, 2011).
  • 4. Dieser Beitrag steht unter CC-BY-NC-Lizenz. 4 Dafür könnte die Beschäftigung mit OER einen direkten Nutzen für Sie und Studierenden erzeu- gen, wenn interessante neue Forschungsfragen erzeugt werden, Fehler in den Forschungsarbei- ten aufgedeckt werden oder sich Studierende schlicht zu Co-Forschenden entwickeln. Zweitens ließe sich die OER-Debatte mit der medienpraktischen Arbeit an Universitäten verbin- den. Studierende würden dann selbst digitales Bildungsmaterial erstellen und gewissermaßen „am Material“ ihre Medien- und Informationskompetenzen entwickeln. OER würde dann „von der Uni für die Uni“ oder für ihren Einsatz in anderen Bildungseinrichtungen (z.B. Schulen) produ- ziert. Nachnutzungsstrategien sind inklusive. Denn es nicht nur wünschenswert, sondern gera- dezu erwünscht, das OER als Material auch zu erproben, gemeinsam weiterzuentwickeln und beständig auf dafür gedachten Plattformen im Internet zu veröffentlichen. Von OER zu offenen Bildungspraktiken Kerstin Mayrberger und ich (2013) sprechen, würde man die Lehr-Lernszenarien wie oben um- setzen, nicht mehr von OER, sondern von offenen Bildungspraktiken, die durch die Beschäfti- gung mit OER entstehen. Sie adressieren Aspekte wie Wissensteilung und -kommunikation in der Lehre. Mehr noch: Sie stoßen kooperatives und kollaboratives Lernen in einer formalen Lehrveranstaltung geradezu an. Allerdings müssten auch wir noch einen Schritt weiter gehen, um der Debatte gerecht zu wer- den: Um sog. OEP handelt es sich nur, wenn man diese auch öffentlich ins Netz stellt oder ge- meinsam im Netz (weiter-)entwickelt. Hier gibt es sozusagen Potenzial, das wir an der Universi- tät zu Köln in den kommenden zwei Jahren z.B. mit OERlabs ausschöpfen wollen. In einer Art of- fenem Laborsetting können Studierende, insbesondere Lehramtsstudierende, darin ihre Medi- en- und Informationskompetenzen weiterentwickeln. Dabei werden sie von Kolleg*innen und mir, d.h. Lehrenden, sowie Studierenden, d.h. Peers, angeleitet. Was bleibt? Vor uns liegt ein, so hoffe ich, interessanter Tag, der genau diese bisher wenig ge- nutzten Potenziale der „neuen“ Offenheit eruieren wird. Ich selbst bleibe gerne vor Ort, um mit Ihnen nach diesen Potenzialen zu suchen, helfe aber auch bei so mancher Einordnung, die Ihnen wahrscheinlich im Kontext von OER wichtig sein wird. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Literatur Gehlen, D. (2011). Mashup – Lob der Kopie. Frankfurt: Suhrkamp. Hofhues, S. (2015). Offene Bildungsressourcen (OER) an Universitäten und Hochschulen: Plädoyer für eine didakti- sche Sicht. Wikimedia Blog. Blogbeitrag vom 27. Juli 2015. http://blog.wikimedia.de/2015/07/27/freies-wissen- und-wissenschaft-teil-02-offene-bildungsressourcen-oer-an-universitaeten-und-hochschulen-plaedoyer-fuer- eine-didaktische-sicht/ (14.10.2016). Mayrberger, K. & Hofhues, S. (2013). Akademische Lehre braucht mehr „Open Educational Practices“ für den Umgang mit „Open Educational Resources“ – ein Plädoyer. Zeitschrift für Hochschulentwicklung, 8(4), 56–68. Reinmann, G. (2015). Forschungs- und Berufsorientierung in der Lehre aus hochschuldidaktischer Sicht. In P. Tremp (Hrsg.), Forschungsorientierung und Berufsbezug im Studium (Blickpunkt Hochschuldidaktik) (S. 41-61). Bielefeld: W. Bertelsmann.