Diese Präsentation wurde erfolgreich gemeldet.
Die SlideShare-Präsentation wird heruntergeladen. ×

Kooperationen im Bildungssektor

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Hier ansehen

1 von 22 Anzeige
Anzeige

Weitere Verwandte Inhalte

Ähnlich wie Kooperationen im Bildungssektor (20)

Weitere von Ass.-Prof. Dr. Sandra Hofhues (20)

Anzeige

Aktuellste (20)

Kooperationen im Bildungssektor

  1. 1. #VdDL 1 Kooperationen im Bildungssektor Jun.-Prof. Dr. Sandra Hofhues Professur für Mediendidaktik/Medienpädagogik Department Erziehungs- und Sozialwissenschaften Humanwissenschaftliche Fakultät Universität zu Köln E: sandra.hofhues@uni-koeln.de B: www.sandrahofhues.de T: @shofhues Vereinigung der Didaktischen Leitungen NRW (06.12.2018)
  2. 2. #VdDL 2 Kooperationen im Bildungssektor Agenda 1  Sinnvoll kooperieren: Drei Beispiele zum Einstieg und zur Illustration 2  Kooperation ungleich Kollaboration: Definition(en), Chancen und Grenzen der Zusammenarbeit 3  Reflexion der eigenen Rolle im Akteursgefüge oder: Was hat Kooperation mit mir zu tun? 4  Gestaltungsvorschlag (statt Fazit)
  3. 3. #VdDL 3 1 Sinnvoll kooperieren: Drei Beispiele zum Einstieg und zur Illustration
  4. 4. #VdDL 4 #Sinnvoll Sinn als subjektive Kategorie Sinn als objektive / externe Zuschreibung
  5. 5. #VdDL 5 Beispiele für Kooperationen im Bildungssektor Projektbezogene Kooperation(en) Merkmal: Externe (Sinn-)Zuschreibung und Kompensation ‚fehlender‘ Ressourcen (insbesondere Inhalte, Projektförmigkeit) Medienprojekte Projekte zur ökonomischen Bildung Wissenschaftspropädeutik/ Berufsorientierung Quelle: Hofhues, S. & Schiefner-Rohs, M. (2012). Crossing Boundaries: Handeln in Medienprojekten zwischen Medienbildung und ökonomischer Bildung. medien + erziehung (merz) Wissenschaft. 6, 93–102. Icons (www.flaticon.com) made by Becris / Smashicons / Nhor Phai, jeweils CC 3.0 BY.
  6. 6. #VdDL 6 Beispiele für Kooperationen im Bildungssektor Kollaboration im Kollegium Merkmal: Interne und i.d.R. subjektive (Sinn-)Zuschreibung unter Berücksichtigung eigener Ressourcen Unterrichtsplanung/ -entwicklung Entwicklung der Einzelschule Unterrichtsplanung (bezogenaufdenFachunterricht) Unterrichtsentwicklung (bezogenauffachübergreifenden UnterrichtundProjekte) GemeinsameGestaltung desFachunterrichts (Beispiel:Unterrichtseinheit‚Andorra‘ Inder8.Klasse(Gym.)imFachDeutsch) Arbeitanübergreifenden FragenderGestaltungvon Schule/Unterricht Themenbezogene Verantwortungsübernahme (i.d.R.arbeitsteilig) (Beispiel:Medienberater*innen) Projekttage/Schulfestmitallen AkteurinnenundAkteurenderSchule Schulentwicklungstage zurFestigung/Entwicklungdeseigenen (kooperativen)Selbstverständnisses
  7. 7. #VdDL 7 Beispiele für Kooperationen im Bildungssektor Kooperatives Selbstverständnis Merkmal: Vermischte Sinnzuschreibungen, idealerweise gelebtes ‚Innen‘ der Schule, welches nach Außen gekehrt wird Beispiel: Medienentwicklungspläne als nach außen sichtbare Stellungnahmen auf Schulwebseiten Quelle: https:// www.comenius-gs- buchloe.de/images/artikel/ Referenzschule/MEP-GS- Buchloe.pdf
  8. 8. #VdDL 8 Beispiele für Kooperationen im Bildungssektor Was lässt sich aus den Beispielen ablesen? |  Begründungen für/gegen Kooperation sind nicht unbedingt didaktisch ‚motiviert‘. |  Kooperationsform orientiert sich an |  Innen und Außen der Schule, |  (konkreten) Entwicklungsmöglichkeiten und (meist an) Defiziten, |  der Schule als (gestaltete und zu gestaltende) Organisation (Blömeke & Herzig, 2009) |  Festhalten lässt sich zudem: Kooperation ist ungleich Kollaboration. Quelle: Blömeke, S. & Herzig, B. (2009). Schule als gestaltete und zu gestaltende Institution – ein systematischer Überblick über aktuelle und historische Schultheorien. In S. Blömeke, et al. (Hrsg.), Handbuch Schule. Theorie – Organisation – Entwicklung (S. 15-28.). Bad Heilbrunn Klinkhardt.
  9. 9. #VdDL 9 2 Kooperation ungleich Kollaboration: Definition(en), Chancen und Grenzen der Zusammenarbeit
  10. 10. #VdDL 10 Kooperation ungleich Kollaboration Definitionsversuche Kooperationen können in der gemeinsamen Bearbeitung von Problemstellungen, der Nutzung verteilter Informationen und in der Abstimmung von Aktivitäten bestehen. (Definition in enger Anlehnung an Faulstich, 2002, S. 195) Faulstich, P. (2002). Lernen in Wissensnetzen. In P. Dehnbostel, U. Elsholz, J. Meister & J. Meyer-Menk (Hrsg.), Vernetzte Kompetenzentwicklung. Alternative Positionen zur Weiterbildung (S. 185–199). Berlin: Sigma.
  11. 11. #VdDL 11 Kooperation ungleich Kollaboration Definitionsversuche „Kooperation als Prinzip ... ist nicht einfach ‚da‘ oder entwickelt sich von allein; sie muss ... angestoßen werden und einem ... Ziel folgen.“ (Hofhues, 2013, S. 11) Hofhues, S. (2013). Lernen durch Kooperation: Potenziale der Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen am Beispiel eines Schule-Wirtschaft-Projekts. Reihe Ökonomie und Bildung. Schwalbach: Wochenschau Verlag.
  12. 12. #VdDL 12 Kooperation ungleich Kollaboration Chancen/Grenzen Chancen: Neue/ergänzende Inhalte, Motivation durch externe Zielorientierung, (soziales) Lernen durch Kooperation, (Schul-)Marketing, ... Grenzen: Ungelöstes Problem von Wissensteilung/-kooperation, Einflussnahme durch schulexterne Akteurinnen und Akteure, ...
  13. 13. #VdDL 13 Kooperation ungleich Kollaboration Was lässt sich aus didaktischer Sicht ablesen? Verständnis von Didaktik als Gestaltung von Unterricht und Schule Gemeinsame Bestimmung des Innen und Außen der Schule als Organisation, aber: Wie? Dialog als Verbindung zu (älteren) Fragen von Schulentwicklung (pädagogisch, organisational)
  14. 14. #VdDL 14 3 Reflexion der eigenen Rolle oder: Was hat Kooperation mit mir zu tun?
  15. 15. #VdDL 15 Reflexion der eigenen Rolle im Akteursgefüge Gestalt(ung) und Systematik der OERlabs Quelle: https://oerlabs.de/ Ziele |  Sensibilisierung für offene Bildungsmaterialien (OER) |  Werben für Kooperation und Wissensteilung in der Lehrer*innenbildung |  Zeitlich begrenzter Prozess (ungleich Intervention) mit Veranstaltungen und ‚Tiefenbohrungen‘
  16. 16. #VdDL 16 Universität ZfL ZfSL Medien- forschung Bibliothek Medien- zentren Hochschul- didaktik Lehrende Studierende Lehrer *innen Schulen Schüler *innen Hochschul- forschung Schul- forschung Reflexion der eigenen Rolle im Akteursgefüge Blick auf das Akteursgefüge der OERlabs Weiterführend: Schiefner-Rohs, M. & Hofhues, S. (2018). Zurück in die Zukunft. Anforderungen an Medienbildung in der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen am Beispiel eines Praxis- und Entwicklungsprojekts. MedienPädagogik 31. (Themenheft ‚Digitale Bildung’), 58-77.
  17. 17. #VdDL 17 Reflexion der eigenen Rolle im Akteursgefüge Gemeinsame Ergebnisse der OERlabs
  18. 18. #VdDL 18 Reflexion der eigenen Rolle im Akteursgefüge Was lässt sich aus den OERlabs übertragen? |  Jede*r hat eigene Rolle im Akteursgefüge. Sie gilt es wahrzunehmen. |  Am Schwierigsten sind Routinen im Alltag zu überwinden – nicht nur in Bezug auf Medien. |  Dialogische Formen/Formate greifen auf, wie offene Fragen kooperativ-vernetzt bearbeitet werden können. |  Verfahren der Arbeitsteilung und falsch verstandenes Management sorgen u.a. für a) Übergabe- und b) Zuständigkeitsprobleme. (vgl. Hofhues, Pensel & Möller, 2018) Quelle: Hofhues, S., Pensel, S. & Möller, F. (2018). Begrenzte Hochschulentwicklung: das Beispiel digitaler Lerninfrastrukturen. In B. Getto, P. Hintze & M. Kerres (Hrsg.), Digitalisierung und Hochschulentwicklung (S. 49-59). Reihe Medien in der Wissenschaft (Band 74). Münster: Waxmann.
  19. 19. #VdDL 19 4 Gestaltungsvorschlag (statt Fazit)
  20. 20. #VdDL 20 Die Einzelschule im Akteursgefüge Herausforderungen bei der Gestaltung von Schulkooperation(en) Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen Gestaltung als Chance (Überwindung von Routinen) Ausbau und Pflege bestehender Netzwerke Fokus auf die Einzelschule
  21. 21. #VdDL 21 Studierende Schule Eltern ZfL Medien- forschung Bibliothek Medien- berater *innen Region Wirtschaft Schüler *innen ZfSL Hochschul- forschung Schul- forschung Reflexion der eigenen Rolle im Akteursgefüge Blick auf ein (mögliches) Gefüge in/an Schulen Didaktische Leitungen Lehrer *innen „epistemisch kritische Haltung in Bezug auf Wissen und Gewissheiten“ (Moldaschl, 2017, S. 56) Quelle: Moldaschl, M. (2017). Reflexivität und Kreativität. Konträre Quellen kompetenter Improvisation. In W. Stark. D. Vossebrecher, C. Dell & H. Schmidhuber (Hrsg.), Improvisation und Organisation. Muster zur Innovation sozialer Systeme (S. 47-72). Bielefeld: transcript.
  22. 22. #VdDL 22 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Jun.-Prof. Dr. Sandra Hofhues Professur für Mediendidaktik/Medienpädagogik Department Erziehungs- und Sozialwissenschaften Humanwissenschaftliche Fakultät Universität zu Köln E: sandra.hofhues@uni-koeln.de B: www.sandrahofhues.de T: @shofhues

×