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Medienbildung an der Hochschule? #mwb2015

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In der Diskussion um Medien an der Hochschule lässt sich eine Überbetonung bestimmter Varianten des E-Learnings identifizieren. Es herrschen oft Angebote vor, die Medienrezeption als Zielkategorie aufnehmen oder sich innerhalb Software- und Werkzeug-orientierter Schulungen auf die technisch-funktionale Seite der Medien ‚schlagen’. Gleichzeitig stoßen digitale Infrastrukturen mit wachsender Komplexität der medialen Arrangements und subjektiven Handlungspraktiken an ihre eigenen (Ressourcen-)Grenzen. Greift man diese aktuellen Erkenntnisse auf, wird auch an der Hochschule die Subjekt-Umwelt-Relation mit persönlichkeitsbildenden Zielen wie wissenschaftliche und gesellschaftliche Mündigkeit oder Partizipation (wieder) virulent. Anhand einer Dokumentenanalyse wird daher im Poster aufgezeigt, wie Medienbildung an der Hochschule ermöglicht werden könnte und welche Rolle medienpädagogische Forschungs- und Entwicklungstätigkeit dabei spielt. ///// In the broader discussion of e-learning very closely interpreted settings of the well-known theoretical media pedagogical concepts could be identified. These settings often allow only a special kind of media education – the media reception – or they focus on the tool part or to be precise on the functional part of media and technology. We also see that the elder digital infrastructures like LMS do not have an answer of the user’s complex needs. This complexity and the constant change of practices led the infrastructures as digital resources more und more collide. Taking these insights and also Humboldt-ian goals of education (sensu Bildung) into consideration the relation between the subjects (learners, teaching staff etc.) and their (media) ecologies are getting highly virulent. Hence, the poster will show what potentials media education (‘Medienbildung’) at universities has and which role media pedagogical research and development plays in this context.

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Medienbildung an der Hochschule? #mwb2015

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Dieser Anstieg ist nicht nur wegen der absoluten Größenordnung bemerkenswert, sondern auch angesichts dessen, dass sich die Häufigkeit der Onlinenutzung pro Woche nur geringfügig ausgedehnt hat (2013: 5,8 Tage; 2012: 5,7 Tage). Besonders stark stieg die Internetnutzung bei den 14- bis 29-Jährigen an: von 168 Minuten (2012) auf 237 Minuten (2013) (vgl. dazu ausführlich den Beitrag von Birgit van Eimeren und Beate Frees in diesem Heft). Die Ausweitung des Internetkonsums ist auf die gestiegene Nutzung mobiler Endgeräte und die zunehmende Bedeutung der Unterwegsnut- zung zurückzuführen. Personen, die mobile Gerä- te verwenden, sind häufiger und länger im Netz als Personen, die nicht über Smartphones, Tablets, MP3-Player oder E-Book-Reader ins Internet ge- hen. An 6,3 Tagen in der Woche sind sie online, ihre durchschnittliche tägliche Verweildauer be- trägt 208 Minuten. Diejenigen, die keine mobilen Geräte für den Netzzugang verwenden, sind an 5,1 Tagen online, ihre Verweildauer im Netz liegt bei 122 Minuten täglich (vgl. Tabelle 1). Geräteausstattung der Onlinehaushalte Der Anstieg der Nutzungsdauer geht eng einher mit der steigenden Verfügbarkeit neuer mobiler Endgeräte in den deutschen Haushalten. In den letzten Jahren haben die Deutschen beträchtlich in ihre Haushaltsausstattung investiert, was sich sowohl in der Anzahl der im Haushalt vorhande- nen Endgeräte, über die man ins Internet geht, wie auch in der zunehmenden Spezialisierung bei der Nutzung dieser Endgeräte zeigt. Im Schnitt stehen in jedem Onlinerhaushalt 5,3 internetfähi- ge Endgeräte zur Verfügung, die abhängig von der jeweiligen Nutzungssituation und Nutzungsab- sicht eingesetzt werden. Kein anderes mobiles Endgerät hat sich schneller verbreitet als der Tablet-PC. Allein in den USA wurden in weniger als zwei Jahren nach Markt- einführung des iPads über 40 Millionen Tablets verkauft – eine Anzahl, für die die Smartphones sieben Jahre brauchten. Zwar reicht die Tablet- PC-Ausstattung in deutschen Haushalten noch nicht an US-amerikanische Verhältnisse heran. Jedoch erkennen auch hierzulande immer mehr Onliner die Vorzüge gegenüber Laptop und PC ei- nerseits und gegenüber dem Smartphone ande- rerseits. Gegenüber PC und Laptop zeichnen sich die Tablets vor allem durch ihr geringeres Gewicht und den Umstand aus, dass man nahezu sofort und (theoretisch) überall online ist, gegenüber den Smartphones durch ihren größeren Bild- schirm – Vorzüge, die inzwischen 19 Prozent der deutschen Onlinehaushalte zu einer Anschaffung bewogen haben (vgl. Tabelle 2). 2012 war ein Tablet erst in 8 Prozent der Internethaushalte vorhanden. Mobile Zugangswege ins Netz War bis 2008 der stationäre PC das Mittel der Wahl für den Internetzugang (85%), nutzen inzwi- schen nur noch 70 Prozent der Nutzer den statio- nären PC (vgl. Tabelle 3). Im Gegenzug gewinnen Laptop, Tablet-PC und Smartphone immer stärker an Zuspruch. 67 Prozent der deutschen Onliner gehen inzwischen (auch) über einen Laptop ins Netz (2008: 40%). Der Anteil derjenigen, die für den Internetzugang ihr Smartphone nutzen, stieg binnen fünf Jahren von 4 Prozent (2008) auf 45 Prozent (2013). Versechsfacht hat sich innerhalb von einem Jahr auch die Zahl derjenigen, die über ihren Fernseher ins Internet gehen: von 2 Prozent auf 12 Prozent. Im Einsatz der Endgeräte zeichnen sich deut- liche altersspezifische Unterschiede ab. Während in den älteren Onlinersegmenten der stationäre PC (noch) der erste Weg ins Internet ist, wird dieser bei den unter 50-Jährigen allmählich durch kleinere, flexiblere und mobile Geräte abgelöst. Zwar verwenden unter den 14- bis 29-Jährigen noch zwei Drittel den stationären PC (65%) für den Weg ins Netz, mobile Geräte wie Laptop (75%) und Smartphone (69%) werden jedoch bevorzugt. Bei den 30- bis 49-Jährigen rangiert der Laptop (69%) mit dem stationären PC (71%) nahezu gleichauf. Das Smartphone wird von jedem Zweiten aus der mittleren Generation für den Inter- netzugang eingesetzt (48%). Jedoch nicht jedes internetfähige Gerät im Haus- halt nutzen die Onliner für den Weg ins Netz. Von den in einem durchschnittlichen Onlinerhaushalt verfügbaren 5,3 internetfähigen Geräten werden für den Internetzugang lediglich 2,5 mehr oder weniger regelmäßig eingesetzt. Dabei ist die Wahl des Endgerätes keine „Entweder-oder-Entschei- dung“, sondern jeweils abhängig davon, welche Anwendungen eingesetzt werden und an wel- chem Ort sich der Onliner aktuell befindet: Über das Smartphone findet ein Großteil der täglichen Kommunikation mit Freunden, Bekannten und Kollegen statt. Das Smartphone ist auch das Gerät, das am häufigsten unterwegs, sprich au- Unterwegsnutzung treibt Entwicklung beim Internetkonsum Zunehmende Spezialisierung in der Nutzung der Endgeräte Größter Zuwachs bei Tablet-PCs Trend: Mobile Endgeräte lösen stationäre Geräte bei Internet- zugang ab Nutzungsszenarien mobiler Endgeräte abhängig von Anwendung und Nutzungsort * BR-Unternehmensplanung und Medienforschung, Leiterin der ARD/ZDF-Projektgruppe Multimedia ISBN 978-3-86644-665-6 Michael Grosch Gerd Gidion Mediennutzungs- gewohnheiten im Wandel Ergebnisse einer Befragung zur studiumsbezogenen Mediennutzung Jüngste Entwicklungen im Medienbereich, oft umschrieben mit dem Begriff „Web 2.0“, führten zu tiefgreifenden Veränderungen in Studium. So haben relativ neue Angebote wie beispielsweise Google oder Wikipedia bereits den Alltag der Studierenden vollständig durchdrungen. Diese Angebote erfreuen sich höchster Akzeptanz nicht nur im privaten, sondern auch im universitären Bereich. Gleichzeitig werden die von den Universitäten selbst angebotenen E-Learning-Dienste häufig von den Studierenden abgelehnt. Vor diesem Hintergrund wurde am Karlsruher Institut für Technologie das Mediennutzungsverhalten der Studierenden untersucht. Vorliegende Arbeit beschreibt detailliert welche Medien und Medientypen von den Studierenden besonders akzeptiert werden, welche Geräte genutzt und welche möglichen Einflüsse auf das Nutzungsverhalten der Studierenden bestehen. IBPInstitut für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik MichaelGrosch,GerdGidionMediennutzungsgewohnheitenimWandel HIS:Forum Hochschule 7 | 2013 Bernd Vogel | Andreas Woisch Orte des Selbststudiums Eine empirische Studie zur zeitlichen und räumlichen Organisation des Lernens von Studierenden E4$:;).1&HfJ1kk333@H+.@*)kJ*ZkJ$2lGkG]>ABmAn@J*Zd&HfJ1kk *+#2+2@$2<"@$%+]<":0.:$H)@*)kL400K)WK)k*4;$N)%K.kBnCBopmd&HfJ1kk 333@":*]5*Z]4%0+%).K$*+)@*)kO0)"*N+%kY%0+%).K$*+)kQDPkV+N):)%@J*Z& Y3*",05"*",)"&%$00"* !H)4:+)]#)0)+K)K)&`%"0c.)&#)#)%3R:M#):& I4%5)JK)&+%&()*+)%*+*"<M<=& ()*+)%JR*"#4#+<&$%*&()*+)%2+0*$%#&& 0)#K&P4<$.&"$Z&K);H%+.;H]& +%.K:$N)%K)00)%&()*+)%2)#:+b&& 4b)%d&H4;H.;H$0+.;H)&I4%5)JK)&& ):NT#0+;H)%&N)+.K&()*+)%]&&&&&&&&&&& :)5)JM4%=&%+;HK&]J:4*$<M4%@& ,Z/88"-,*R(!*-+%#"'%#"%*0(&7"85*** ):%)%*)=&)H:)%*)=&3)+K):)&9%L40L+):K)&4*):& j:$JJ)%&$%K):&/):a;<.+;HM#$%#&*):&V+%2+%*$%#& +%&+H:)&q<4.c.K)N)& /+0*e$)00)1&HfJ.1kkr+;@<:kJk4Ws$SL&

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