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… ein blaues Wunder erleben.
Alternativen für menschen- und lebens-
dienliches Wirtschaftshandeln
+++Dipl. Designer (FH) Ralph J. Schiel
Kloster Hegne · Marianum · 09.03.2016
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 2
Wie wird unternehmerischer
																					 Erfolg gemessen?
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 3
+ finanzieller Erfolg
+ monetäre Gewinnmaximierung
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+ Marktanteil
+ steigender Aktienkurs
+ Dividende
…
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 4
Wie wird der gesamtwirtschaftliche
Wohlstand eines Landes gemessen?
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 5
+ Brutto-Inlandsprodukt (BIP)
+ Wachstum
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 6
Was ist das Ziel des Wirtschaftens?
Geld.
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 7
Sagt das BIP verlässlich etwas aus über:
+ Sinkt oder steigt Armut?
+ Einkommensverteilung?
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Bedürfnisse?
+Globale Auswirkungen?
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 8
Sagt der Finanzgewinn etwas verläss-
liches über:
+Arbeitsplatzschaffung oder -abbau?
+Qualität der Arbeitsbedingungen?
+Gleichberechtigung von Frauen?
+Umweltauswirkungen?
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 9
„Wirtschaft, die nur auf Geldgewinn
ausgerichtet ist, ist „widernatürlich“.
Eine Gemeinschaft ist auf das „ge-
rechte Gute“ verpflichtet, das „ihr
zuträglich ist“ (= Gemeinwohl).“
Aristoteles, 384 - 322 v. Chr
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 10
„Unser altes Wirtschaftssystem wird
nie mehr zurückkommen. Es ist Zeit
ein neues zu bauen.“
Bill Clinton, 2012
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 11
Verfassungen nennen Gemeinwohl
als Ziel:
„Die gesamte wirtschaftliche Tätig-
keit dient dem Gemeinwohl.“
Art. 151, Bayerische Verfassung
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 12
„Die Schweizerische Eidgenossenschaft (…) fördert die
gemeinsame Wohlfahrt.“
Art. 2, Schweizer Bundesverfassung
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nach dem Allgemeinwohl ausgerichtet werden“
Italienische Verfassung
„Die oberste Staatsaufgabe ist die Förderung der gesam-
ten Volkswohlfahrt.“
Art. 14, Verfassung Liechtenstein
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 13
Gewinnmaximierung wird in keiner
Verfassung als Ziel genannt.
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 14
Realität der Sozialen Marktwirtschaft:
+ Kosten- und Standortkonkurrenz (Lohndumping,
Sozialdumping, Umweltdumping)
+ Wachstumszwang
+ Ausschaltung des Wettbewerbs - Monopolstreben
+ Aushöhlung der Demokratie (Lobbyismus)
+ Nachhaltigkeit ist eher „Greenwashing“ denn
wirklicher Bestandteil der Unternehmensstrategie
+ Globalisierung
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80 % der Bundesbürger wünschen sich angesichts
der europaweiten Krise eine neue Wirtschaftsord-
nung.
Zwei von drei Befragten misstrauen bei der Lö-
sung der Probleme den Selbstheilungskräften der
Märkte.
Der Kapitalismus sorge weder für einen „sozia-
len Ausgleich in der Gesellschaft“ noch für den
„Schutz der Umwelt“ oder einen „sorgfältigen Um-
gang mit den Ressourcen“.
Zeit Online, 15.08.2012, Befragung durch EMNID
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Was wäre wenn?
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Ein Hebel und Ansatz, um wirtschaft-
liches Handeln messbar zurück auf
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schen auszurichten.
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Die Gemeinwohl-Ökonomie möchte
in einem demokratischen, partizipa-
tiven und ergebnisoffenen Prozess
ein Wirtschaftssystem etablieren,
in dem das Gemeinwohl an oberster
Stelle steht.
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 20
Wirtschaftlichen Erfolg neu messen
Volkswirtschaft (Makroökonomie)
Bruttoinlandsprodukt > Gemeinwohlprodukt
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5 Werte der Gemeinwohl-Bilanz:
+ Menschenwürde
+ Solidarität
+ Ökologische Nachhaltigkeit
+ Soziale Gerechtigkeit
+ Demokratische Mitbestimmung
und Transparenz
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5 Berührungsgruppen
+ LieferantInnen
+ GeldgeberInnen
+ MitarbeiterInnen
+ KundInnen / Produkte / Dienstleistungen
+ Gesellschaftliches Umfeld
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Wert
Berührungsgruppe
Menschenwürde solidarität
Ökologische
nachhaltigkeit
soziale gerechtigkeit
Demokratische Mitbestim-
mung & transparenz
A) LieferantInnen A1: ethisches Beschaffungsmanagement Aktive Auseinandersetzung mit den Risiken zugekaufter Produkte / Dienstleistungen, Berücksichtigung sozialer und
ökologischer Aspekte bei der Auswahl von LieferantInnen und DienstleistungsnehmerInnen
B) geldgeberInnen B1: ethisches Finanzmanagement Berücksichtigung sozialer und ökologischer Aspekte bei der Auswahl der Finanzdienstleistungen; gemeinwohlorienterte Veranlagung und Finanzierung
C) MitarbeiterInnen
inklusive
eigentümerInnen
C1: Arbeitsplatzqualität und
gleichstellung
mitarbeiterorientierte Organisations-
kultur und –strukturen, Faire Beschäf-
tigungs- und Entgeltpolitik, Arbeits-
schutz und Gesundheitsförderung
einschließlich Work-Life-Balance/
flexible Arbeitszeiten, Gleichstellung
und Diversität
C2: gerechte Verteilung der
erwerbsarbeit
Abbau von Überstunden, Verzicht auf
All-inclusive-Verträge, Reduktion der
Regelarbeitszeit, Beitrag zur
Reduktion der Arbeitslosigkeit
C3: Förderung ökologischen
Verhaltens der MitarbeiterInnen
Aktive Förderung eines
nachhaltigen Lebensstils der
MitarbeiterInnen (Mobilität,
Ernährung), Weiterbildung und
Bewusstsein schaffende
Maßnahmen, nachhaltige
Organisationskultur
C4: gerechte Verteilung des
einkommens
Geringe innerbetriebliche
Einkommensspreizung (netto),
Einhaltung von Mindesteinkommen
und Höchsteinkommen
C5: Innerbetriebliche Demokratie
und transparenz
Umfassende innerbetriebliche Trans-
parenz, Wahl der Führungskräfte
durch die Mitarbeiter, konsensuale
Mitbestimmung bei Grundsatz- und
Rahmenentscheidungen, Übergabe
Eigentum an MitarbeiterInnen.
Z.B. Soziokratie
D) KundInnen /
produkte /
Dienstleistungen /
Mitunternehmen
D1: ethische Kundenbeziehung
Ethischer Umgang mit KundInnen,
KundInnenorientierung/ - mitbe-
stimmung, gemeinsame Produktent-
wicklung, hohe Servicequalität, hohe
Produkttransparenz
D2: solidarität mit Mitunternehmen
Weitergabe von Information, Know-
how, Arbeitskräften, Aufträgen,
zinsfreien Krediten; Beteiligung an
kooperativem Marketing und
kooperativer Krisenbewältigung
D3: Ökologische gestaltung der
produkte und Dienstleistungen
Angebot ökologisch höherwertiger
Produkte/Dienstleistungen;
Bewusstsein schaffende Maßnahmen;
Berücksichtigung ökologischer
Aspekte bei der KundInnenwahl
D4: soziale gestaltung der produk-
te und Dienstleistungen
Informationen/Produkten/Dienstleis-
tungen für benachteiligte KundInnen-
Gruppen. Unterstützung förderungs-
würdiger Marktstrukturen.
D5: erhöhung der sozialen und
ökologischen Branchenstandards
Vorbildwirkung, Entwicklung von
höheren Standards mit
MitbewerberInnen, Lobbying
e) gesellschaftliches
umfeld:
Region, Souverän,
zukünftige Generationen,
Zivilgesellschaft,
Mitmenschen und Natur
e1: sinn und gesellschaftliche Wir-
kung der produkte/Dienstleistungen
P/DL decken den Grundbedarf oder
dienen der Entwicklung der Menschen
/der Gemeinschaft/der Erde und
generieren positiven Nutzen.
e2: Beitrag zum gemeinwesen
Gegenseitige Unterstützung und
Kooperation durch Finanzmittel,
Dienstleistungen, Produkte,
Logistik, Zeit, Know-How,
Wissen, Kontakte, Einfluss
e3: reduktion ökologischer
Auswirkungen
Reduktion der Umweltauswirkungen
auf ein zukunftsfähiges Niveau: Res-
sourcen, Energie & Klima, Emissionen,
Abfälle etc.
e4: gemeinwohlorientierte gewinn-
verteilung
Sinkende/ keine Gewinnausschüttung
an Externe, Ausschüttung an Mitar-
beiter, Stärkung des Eigenkapitals,
sozial-ökologische Investitionen
e5: gesellschaftliche transparenz
und Mitbestimmung
Gemeinwohl- oder Nachhaltig-
keitsbericht, Mitbestimmung von
regionalen und zivilgesellschaftlichen
Berührungsgruppen
negativ-Kriterien Verletzung der ILO-Arbeitsnormen/
Menschenrechte
Menschenunwürdige
Produkte, z.B. Tretminen,
Atomstrom, GMO
Beschaffung bei / Kooperation mit
Unternehmen, welche die
Menschenwürde verletzen
Feindliche Übernahme
Sperrpatente
Dumpingpreise
Illegitime
Umweltbelastungen
Verstöße gegen
Umweltauflagen
Geplante Obsoleszenz
(kurze Lebensdauer der
Produkte)
Arbeitsrechtliches Fehlverhalten
seitens des Unternehmens
Arbeitsplatzabbau oder Standort-
verlagerung bei Gewinn
Umgehung der Steuerpflicht
Unangemessene Verzinsung
für nicht mitarbeitenden
Gesellschafter
Nichtoffenlegung aller
Beteiligungen und Töchter
Verhinderung eines
Betriebsrats
Nichtoffenlegung aller Finanzflüsse
an Lobbies / Eintragung in das
EU-Lobbyregister
Exzessive Einkommens-
spreizung
Detaillierte Beschreibung zu den Indikatoren finden sich im Handbuch zur Gemeinwohlbilanz auf www.gemeinwohl-oekonomie.org und im Redaktionswiki unter https://wiki.gwoe.net/display/Redaktion/Home.
Rückmeldungen an die jeweiligen Redakteure sind sehr erwünscht.
geMeInWOhL-MAtrIX 4.1
Diese Version gilt für alle Bilanzen, die ab dem 15. März 2013 für das zurückliegende
Bilanzjahr eingereicht werden.
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naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 24
8 Anforderung an eine Universal-Berichterstattung:
+ Ganzheitlichkeit
+ Messbarkeit
+ Vergleichbarkeit
+ Verständlichkeit
+ Verbindlichkeit
+ Externe Prüfung
+ Öffentlichkeit/Transparenz
+ Rechtsfolgen
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 25
Gemeinwohlorientiertes Wirtschaften belohnen:
+ Geringerer Mehrwertsteuersatz
+ Vorrang bei Vergabe öffentlicher Aufträge
+ Geringe Zollabgaben
+ Günstigere Kredite bei öffentlichen Banken
+ Vorzug bei Forschungskooperationen
+ Direkte Förderungen
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 26
Transparenz bei Produkten:
+ QR Code Labeling gibt Auskunft über Herkunft,
Herstellung, Transport, Umweltauswirkung,
soziale Auswirkungen, …
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 27
Die GWÖ Bewegung weltweit:
+ 8883 	 UnterstützerInnen
+ 6570	 Privatpersonen
+ 1980	 Unternehmen
+ 260	 Vereine
+ 8	 Gemeinden/Regionen
+ 65	 PolitikerInnen
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GWÖ orientierte Unternehmen aus der Region:
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Wie kann ich selbst
			 gemeinwohlorientiert handeln?
naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 30
Wie viele Sklaven arbeiten für mich?
+ http://slaveryfootprint.org
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…
Wo und wie konsumiere ich?
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+ Werte und Ziele der Läden
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ökologische und ethische
Grundsätze beachten
Quelle: http://blogmopped.com/2013/01/12/random-collection/
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www.Stadtplan-Zukunft.info
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https://www.facebook.com/giveboxkonstanz
· Karlruherstr. 10, Wollmatingen
Bildquelle:naturblau+++
Facebook-Gruppen:
· Verschenks Konstanz
· Verleihs Konstanz
· Virtual Flohmarkt Konstanz
…
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Alternativen zu amazon:
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Was passiert mit meinem Geld auf der Bank?
+ zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen
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+ keine Investition in Rüstung, Atomkraft, Kohle,
Kinderarbeit, GMOs, Lebensmittelspektulation
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Infos zur GWÖ Bewegung:
+ https://www.ecogood.org
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GWÖ Regionalgruppe Konstanz
Treffen jeden 1. Dienstag/Monat im Technologiezentrum KN
konstanz@list.gemeinwohl-oekonomie.org
http://konstanz.gwoe.net/
https://www.facebook.com/groups/343779062467678/?fref=ts
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Diese Präsentation gibt es unter:
http://de.slideshare.net/RalphJSchiel
Regionalgruppe Konstanz
+++ naturblau - Die Werteagentur +++ Blarerstr. 56 +++ 78462 Konstanz +++
+++ Tel: +49-7531-282 48 90 +++ Fax: +49-7531-282 48 99 +++ info@naturblau.de +++ www.naturblau.de +++ blog.naturblau.de +++
+++ Geschäftsleitung: Ralph J. Schiel +++ USt-IdNr.: DE281458270 +++ Amtsgericht Konstanz +++

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Gemeinwohl-Ökonomie - ein Wirtschaftsmodell für den Wertewandel

  • 1. … ein blaues Wunder erleben. Alternativen für menschen- und lebens- dienliches Wirtschaftshandeln +++Dipl. Designer (FH) Ralph J. Schiel Kloster Hegne · Marianum · 09.03.2016
  • 2. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 2 Wie wird unternehmerischer Erfolg gemessen?
  • 3. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 3 + finanzieller Erfolg + monetäre Gewinnmaximierung + Exportzahlen + Marktanteil + steigender Aktienkurs + Dividende …
  • 4. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 4 Wie wird der gesamtwirtschaftliche Wohlstand eines Landes gemessen?
  • 5. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 5 + Brutto-Inlandsprodukt (BIP) + Wachstum
  • 6. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 6 Was ist das Ziel des Wirtschaftens? Geld.
  • 7. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 7 Sagt das BIP verlässlich etwas aus über: + Sinkt oder steigt Armut? + Einkommensverteilung? + Befriedigung menschlicher Bedürfnisse? +Globale Auswirkungen?
  • 8. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 8 Sagt der Finanzgewinn etwas verläss- liches über: +Arbeitsplatzschaffung oder -abbau? +Qualität der Arbeitsbedingungen? +Gleichberechtigung von Frauen? +Umweltauswirkungen?
  • 9. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 9 „Wirtschaft, die nur auf Geldgewinn ausgerichtet ist, ist „widernatürlich“. Eine Gemeinschaft ist auf das „ge- rechte Gute“ verpflichtet, das „ihr zuträglich ist“ (= Gemeinwohl).“ Aristoteles, 384 - 322 v. Chr
  • 10. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 10 „Unser altes Wirtschaftssystem wird nie mehr zurückkommen. Es ist Zeit ein neues zu bauen.“ Bill Clinton, 2012
  • 11. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 11 Verfassungen nennen Gemeinwohl als Ziel: „Die gesamte wirtschaftliche Tätig- keit dient dem Gemeinwohl.“ Art. 151, Bayerische Verfassung
  • 12. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 12 „Die Schweizerische Eidgenossenschaft (…) fördert die gemeinsame Wohlfahrt.“ Art. 2, Schweizer Bundesverfassung „Die öffentliche und private Wirtschaftstätigkeit [soll] nach dem Allgemeinwohl ausgerichtet werden“ Italienische Verfassung „Die oberste Staatsaufgabe ist die Förderung der gesam- ten Volkswohlfahrt.“ Art. 14, Verfassung Liechtenstein
  • 13. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 13 Gewinnmaximierung wird in keiner Verfassung als Ziel genannt.
  • 14. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 14 Realität der Sozialen Marktwirtschaft: + Kosten- und Standortkonkurrenz (Lohndumping, Sozialdumping, Umweltdumping) + Wachstumszwang + Ausschaltung des Wettbewerbs - Monopolstreben + Aushöhlung der Demokratie (Lobbyismus) + Nachhaltigkeit ist eher „Greenwashing“ denn wirklicher Bestandteil der Unternehmensstrategie + Globalisierung
  • 15. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 15 80 % der Bundesbürger wünschen sich angesichts der europaweiten Krise eine neue Wirtschaftsord- nung. Zwei von drei Befragten misstrauen bei der Lö- sung der Probleme den Selbstheilungskräften der Märkte. Der Kapitalismus sorge weder für einen „sozia- len Ausgleich in der Gesellschaft“ noch für den „Schutz der Umwelt“ oder einen „sorgfältigen Um- gang mit den Ressourcen“. Zeit Online, 15.08.2012, Befragung durch EMNID
  • 16. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 16 Was wäre wenn?
  • 17. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 17 Ein Hebel und Ansatz, um wirtschaft- liches Handeln messbar zurück auf die Bedürfnisse und Werte der Men- schen auszurichten.
  • 18. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 18
  • 19. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 19 Die Gemeinwohl-Ökonomie möchte in einem demokratischen, partizipa- tiven und ergebnisoffenen Prozess ein Wirtschaftssystem etablieren, in dem das Gemeinwohl an oberster Stelle steht.
  • 20. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 20 Wirtschaftlichen Erfolg neu messen Volkswirtschaft (Makroökonomie) Bruttoinlandsprodukt > Gemeinwohlprodukt Betriebswirtschaft (Mikroökonomie) Finanzgewinn > Gemeinwohl-Bilanz
  • 21. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 21 5 Werte der Gemeinwohl-Bilanz: + Menschenwürde + Solidarität + Ökologische Nachhaltigkeit + Soziale Gerechtigkeit + Demokratische Mitbestimmung und Transparenz
  • 22. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 22 5 Berührungsgruppen + LieferantInnen + GeldgeberInnen + MitarbeiterInnen + KundInnen / Produkte / Dienstleistungen + Gesellschaftliches Umfeld
  • 23. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 23 Wert Berührungsgruppe Menschenwürde solidarität Ökologische nachhaltigkeit soziale gerechtigkeit Demokratische Mitbestim- mung & transparenz A) LieferantInnen A1: ethisches Beschaffungsmanagement Aktive Auseinandersetzung mit den Risiken zugekaufter Produkte / Dienstleistungen, Berücksichtigung sozialer und ökologischer Aspekte bei der Auswahl von LieferantInnen und DienstleistungsnehmerInnen B) geldgeberInnen B1: ethisches Finanzmanagement Berücksichtigung sozialer und ökologischer Aspekte bei der Auswahl der Finanzdienstleistungen; gemeinwohlorienterte Veranlagung und Finanzierung C) MitarbeiterInnen inklusive eigentümerInnen C1: Arbeitsplatzqualität und gleichstellung mitarbeiterorientierte Organisations- kultur und –strukturen, Faire Beschäf- tigungs- und Entgeltpolitik, Arbeits- schutz und Gesundheitsförderung einschließlich Work-Life-Balance/ flexible Arbeitszeiten, Gleichstellung und Diversität C2: gerechte Verteilung der erwerbsarbeit Abbau von Überstunden, Verzicht auf All-inclusive-Verträge, Reduktion der Regelarbeitszeit, Beitrag zur Reduktion der Arbeitslosigkeit C3: Förderung ökologischen Verhaltens der MitarbeiterInnen Aktive Förderung eines nachhaltigen Lebensstils der MitarbeiterInnen (Mobilität, Ernährung), Weiterbildung und Bewusstsein schaffende Maßnahmen, nachhaltige Organisationskultur C4: gerechte Verteilung des einkommens Geringe innerbetriebliche Einkommensspreizung (netto), Einhaltung von Mindesteinkommen und Höchsteinkommen C5: Innerbetriebliche Demokratie und transparenz Umfassende innerbetriebliche Trans- parenz, Wahl der Führungskräfte durch die Mitarbeiter, konsensuale Mitbestimmung bei Grundsatz- und Rahmenentscheidungen, Übergabe Eigentum an MitarbeiterInnen. Z.B. Soziokratie D) KundInnen / produkte / Dienstleistungen / Mitunternehmen D1: ethische Kundenbeziehung Ethischer Umgang mit KundInnen, KundInnenorientierung/ - mitbe- stimmung, gemeinsame Produktent- wicklung, hohe Servicequalität, hohe Produkttransparenz D2: solidarität mit Mitunternehmen Weitergabe von Information, Know- how, Arbeitskräften, Aufträgen, zinsfreien Krediten; Beteiligung an kooperativem Marketing und kooperativer Krisenbewältigung D3: Ökologische gestaltung der produkte und Dienstleistungen Angebot ökologisch höherwertiger Produkte/Dienstleistungen; Bewusstsein schaffende Maßnahmen; Berücksichtigung ökologischer Aspekte bei der KundInnenwahl D4: soziale gestaltung der produk- te und Dienstleistungen Informationen/Produkten/Dienstleis- tungen für benachteiligte KundInnen- Gruppen. Unterstützung förderungs- würdiger Marktstrukturen. D5: erhöhung der sozialen und ökologischen Branchenstandards Vorbildwirkung, Entwicklung von höheren Standards mit MitbewerberInnen, Lobbying e) gesellschaftliches umfeld: Region, Souverän, zukünftige Generationen, Zivilgesellschaft, Mitmenschen und Natur e1: sinn und gesellschaftliche Wir- kung der produkte/Dienstleistungen P/DL decken den Grundbedarf oder dienen der Entwicklung der Menschen /der Gemeinschaft/der Erde und generieren positiven Nutzen. e2: Beitrag zum gemeinwesen Gegenseitige Unterstützung und Kooperation durch Finanzmittel, Dienstleistungen, Produkte, Logistik, Zeit, Know-How, Wissen, Kontakte, Einfluss e3: reduktion ökologischer Auswirkungen Reduktion der Umweltauswirkungen auf ein zukunftsfähiges Niveau: Res- sourcen, Energie & Klima, Emissionen, Abfälle etc. e4: gemeinwohlorientierte gewinn- verteilung Sinkende/ keine Gewinnausschüttung an Externe, Ausschüttung an Mitar- beiter, Stärkung des Eigenkapitals, sozial-ökologische Investitionen e5: gesellschaftliche transparenz und Mitbestimmung Gemeinwohl- oder Nachhaltig- keitsbericht, Mitbestimmung von regionalen und zivilgesellschaftlichen Berührungsgruppen negativ-Kriterien Verletzung der ILO-Arbeitsnormen/ Menschenrechte Menschenunwürdige Produkte, z.B. Tretminen, Atomstrom, GMO Beschaffung bei / Kooperation mit Unternehmen, welche die Menschenwürde verletzen Feindliche Übernahme Sperrpatente Dumpingpreise Illegitime Umweltbelastungen Verstöße gegen Umweltauflagen Geplante Obsoleszenz (kurze Lebensdauer der Produkte) Arbeitsrechtliches Fehlverhalten seitens des Unternehmens Arbeitsplatzabbau oder Standort- verlagerung bei Gewinn Umgehung der Steuerpflicht Unangemessene Verzinsung für nicht mitarbeitenden Gesellschafter Nichtoffenlegung aller Beteiligungen und Töchter Verhinderung eines Betriebsrats Nichtoffenlegung aller Finanzflüsse an Lobbies / Eintragung in das EU-Lobbyregister Exzessive Einkommens- spreizung Detaillierte Beschreibung zu den Indikatoren finden sich im Handbuch zur Gemeinwohlbilanz auf www.gemeinwohl-oekonomie.org und im Redaktionswiki unter https://wiki.gwoe.net/display/Redaktion/Home. Rückmeldungen an die jeweiligen Redakteure sind sehr erwünscht. geMeInWOhL-MAtrIX 4.1 Diese Version gilt für alle Bilanzen, die ab dem 15. März 2013 für das zurückliegende Bilanzjahr eingereicht werden. 90 50 90 -200 -200 -200 -100 -200 -150 -200 -200 -200 -100 -150 -200 -100 -200 -100 -200 -150 50 70 40 30 90 70 30 60 60 90 90 30 30 30
  • 24. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 24 8 Anforderung an eine Universal-Berichterstattung: + Ganzheitlichkeit + Messbarkeit + Vergleichbarkeit + Verständlichkeit + Verbindlichkeit + Externe Prüfung + Öffentlichkeit/Transparenz + Rechtsfolgen
  • 25. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 25 Gemeinwohlorientiertes Wirtschaften belohnen: + Geringerer Mehrwertsteuersatz + Vorrang bei Vergabe öffentlicher Aufträge + Geringe Zollabgaben + Günstigere Kredite bei öffentlichen Banken + Vorzug bei Forschungskooperationen + Direkte Förderungen
  • 26. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 26 Transparenz bei Produkten: + QR Code Labeling gibt Auskunft über Herkunft, Herstellung, Transport, Umweltauswirkung, soziale Auswirkungen, …
  • 27. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 27 Die GWÖ Bewegung weltweit: + 8883 UnterstützerInnen + 6570 Privatpersonen + 1980 Unternehmen + 260 Vereine + 8 Gemeinden/Regionen + 65 PolitikerInnen
  • 28. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 28 GWÖ orientierte Unternehmen aus der Region:
  • 29. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 29 Wie kann ich selbst gemeinwohlorientiert handeln?
  • 30. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 30 Wie viele Sklaven arbeiten für mich? + http://slaveryfootprint.org + Wohnen + Konsum + Mobilität + Energie + Kleidung, Schmuck …
  • 31. Wo und wie konsumiere ich? + regional einkaufen + Werte und Ziele der Läden + Unternehmen, die soziale, ökologische und ethische Grundsätze beachten Quelle: http://blogmopped.com/2013/01/12/random-collection/
  • 32. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 32 www.Stadtplan-Zukunft.info
  • 33. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 33 https://www.facebook.com/giveboxkonstanz · Karlruherstr. 10, Wollmatingen Bildquelle:naturblau+++ Facebook-Gruppen: · Verschenks Konstanz · Verleihs Konstanz · Virtual Flohmarkt Konstanz …
  • 34. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 34 Alternativen zu amazon:
  • 35. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 35 Was passiert mit meinem Geld auf der Bank? + zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen + umfassende Transparenz + keine Investition in Rüstung, Atomkraft, Kohle, Kinderarbeit, GMOs, Lebensmittelspektulation
  • 36. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 36 Infos zur GWÖ Bewegung: + https://www.ecogood.org
  • 37. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 37 GWÖ Regionalgruppe Konstanz Treffen jeden 1. Dienstag/Monat im Technologiezentrum KN konstanz@list.gemeinwohl-oekonomie.org http://konstanz.gwoe.net/ https://www.facebook.com/groups/343779062467678/?fref=ts
  • 38. naturblau +++ Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie +++Kloster Hegne - Marianum +++ 09.03.2016 +++ 38 Diese Präsentation gibt es unter: http://de.slideshare.net/RalphJSchiel Regionalgruppe Konstanz +++ naturblau - Die Werteagentur +++ Blarerstr. 56 +++ 78462 Konstanz +++ +++ Tel: +49-7531-282 48 90 +++ Fax: +49-7531-282 48 99 +++ info@naturblau.de +++ www.naturblau.de +++ blog.naturblau.de +++ +++ Geschäftsleitung: Ralph J. Schiel +++ USt-IdNr.: DE281458270 +++ Amtsgericht Konstanz +++