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Quellcodehinterlegung sicher gestalten<br />RA und FA für IT-Recht Stephan Schmidt<br />schmidt@teclegal-rheinmain.de<br />
Agenda<br />Bedeutung von Quellcode<br />Anspruch auf Quellcode<br />Grundsätze der Hinterlegung<br />Phasen der Hinterleg...
Bedeutung von Quellcode<br />… für den Anwender<br />Sicherstellung der praktischen Nutzbarkeit der Software<br />… für de...
Anspruch auf Quellcode<br />Mit ausdrücklicher Vereinbarung<br />Ohne Vereinbarung<br />Standardsoftware (-)<br />Individu...
Grundsätze der Hinterlegung<br />Die Interessenlage der Parteien entspricht der Bedeutung des Quellcodes<br />Hersteller w...
Phasen der Hinterlegung<br />Hinterlegung läuft in drei Phasen ab<br />Abschluss der Verträge<br />Wahl der Hinterlegungss...
Phasen der Hinterlegung<br />Prüfung und Lagerung des Quellcodes<br />Erfolgt durch Escrow-Agenten<br />Meist sind verschi...
Entscheidung für oder gegen Hinterlegung<br />Wann ist eine Hinterlegung sinnvoll:<br />Lizenzsumme größer EUR 50.000,-<br...
Vertragsgestaltung 1<br />Verhältnis zur Softwarebeschaffung beachten<br />Was ist wann zu hinterlegen?<br />Was wird unte...
Vertragsgestaltung 2<br />Hinterlegungsgut beschreiben<br />Bezeichnung und Versionsangaben<br />Anzahl der Datenträger, D...
Vertragsgestaltung 3<br />Herausgabefälle und –umfang regeln<br />z.B.: schriftliche Zustimmung, Pflichtverletzungen, Gesc...
Q&A<br />Stephan Schmidt<br />Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht<br />teclegal Rhein-Main Rechtsanwälte<br />schmidt...
Quellcodehinterlegung richtig gestalten
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Quellcodehinterlegung richtig gestalten

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Vortrag gehalten auf der nrwconf 2009 am 28.08.2009 in Wuppertal

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Quellcodehinterlegung richtig gestalten

  1. 1. Quellcodehinterlegung sicher gestalten<br />RA und FA für IT-Recht Stephan Schmidt<br />schmidt@teclegal-rheinmain.de<br />
  2. 2. Agenda<br />Bedeutung von Quellcode<br />Anspruch auf Quellcode<br />Grundsätze der Hinterlegung<br />Phasen der Hinterlegung<br />Entscheidung für/gegen Hinterlegung<br />Vertragsgestaltung<br />Q & A<br />
  3. 3. Bedeutung von Quellcode<br />… für den Anwender<br />Sicherstellung der praktischen Nutzbarkeit der Software<br />… für den Hersteller<br />Geschäftsgeheimnis<br />Monopolstellung im Bezug auf Weiterentwicklung<br />Quellcodehinterlegung = Software-Escrow<br />
  4. 4. Anspruch auf Quellcode<br />Mit ausdrücklicher Vereinbarung<br />Ohne Vereinbarung<br />Standardsoftware (-)<br />Individualsoftware (+/-)<br />Kommt auf die Umstände des Einzelfalls an<br />
  5. 5. Grundsätze der Hinterlegung<br />Die Interessenlage der Parteien entspricht der Bedeutung des Quellcodes<br />Hersteller will darüber hinaus:<br />Nachweis der Urheberschaft<br />Verwaltung von Versionsständen<br />Sicherung von Patentansprüchen in den USA (1st-to-invent)<br />Lösung der Gegensätze  Hinterlegung<br />
  6. 6. Phasen der Hinterlegung<br />Hinterlegung läuft in drei Phasen ab<br />Abschluss der Verträge<br />Wahl der Hinterlegungsstelle (Escrow-Agenten)<br />Wahl des Hinterlegungsmodells zwischen klassischen dreiseitigen Vertragsmodellen, Ziehungsmodellen und Kettenvertragsmodellen<br />
  7. 7. Phasen der Hinterlegung<br />Prüfung und Lagerung des Quellcodes<br />Erfolgt durch Escrow-Agenten<br />Meist sind verschiedene Stufen vorgesehen<br />Herausgabe des Quellcodes<br />wegen „harter“ + „weicher“ Herausgabegründe<br />
  8. 8. Entscheidung für oder gegen Hinterlegung<br />Wann ist eine Hinterlegung sinnvoll:<br />Lizenzsumme größer EUR 50.000,-<br />Installation mit mehr als 50 Anwendern<br />Software bildet kritische Prozesse ab<br />Ersatz der Kosten nur bedingt möglich<br />Hersteller ist Unsicherheitsfaktor<br />Kein Generalunternehmer vorhanden<br />Verpflichtungen gegenüber Dritten<br />Komplexes Entwicklungsprojekt<br />
  9. 9. Vertragsgestaltung 1<br />Verhältnis zur Softwarebeschaffung beachten<br />Was ist wann zu hinterlegen?<br />Was wird unter welchen Umständen herausgegeben?<br />Was darf in welchen Fällen mit dem Quellcode gemacht werden?<br />Urheberrechte regeln<br />
  10. 10. Vertragsgestaltung 2<br />Hinterlegungsgut beschreiben<br />Bezeichnung und Versionsangaben<br />Anzahl der Datenträger, Datenträgertypen etc<br />Name + Funktionalität jeder Anwendung<br />Namen + Versionen der Entwicklerwerkzeuge<br />Dokumentation, Technische Hinweise, User-Guides<br />Ausdruck der Dateiverzeichnisse<br />Namen + Kontaktdaten von Entwicklern<br />
  11. 11. Vertragsgestaltung 3<br />Herausgabefälle und –umfang regeln<br />z.B.: schriftliche Zustimmung, Pflichtverletzungen, Geschäftsaufgabe und/oder Insolvenz, <br />Insolvenzfestigkeit prüfen<br />Kosten regeln<br />
  12. 12. Q&A<br />Stephan Schmidt<br />Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht<br />teclegal Rhein-Main Rechtsanwälte<br />schmidt@teclegal-rheinmain.de<br />

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