DAV Panorama                                                                                            Richtig sichern   ...
DAV Panorama 4/2010 Sichern | Sicherheitsforschung Smart                           Cinch                          Click-Up...
DAV Panorama 4/2010 Eddy                             Nine                       Zap-O-Mat                       Grigri    ...
DAV Panorama 4/2010 Sichern | SicherheitsforschungSicherungs-geräte imVergleichGerät			                                   ...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Panorama 2010-4-geraete 18413

1.526 Aufrufe

Veröffentlicht am

0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
1.526
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
651
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
5
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Panorama 2010-4-geraete 18413

  1. 1. DAV Panorama Richtig sichern Teil 2 Geräte im Vergleich Halbautomaten Illustration: Georg Sojer sind keine Vollautomaten Kein Sicherungsgerät ist idiotensicher – Halbauto- maten werden oft als un- fallträchtig kritisiert. Doch einige Unfälle könnten durch sie verhindert werden. Wir haben die aktuellen Modelle auf Vorteile, Schwächen und Gefahren vergleichend untersucht. Von Chris Semmel und Flo HellbergS portklettern in der Halle kann im Prinzip sicher betrieben wer- den. Dennoch wurde ich neu-lich Zeuge eines Bodensturzes. Nach so mit dynamischen Sicherungsge- räten, die derzeit als der empfehlens- werte Standard gelten. Die Lehre daraus: Die entschei- troffen, die zwar eine gewisse Kletter- erfahrung besitzen, aber so gut wie nie einen Sturz halten mussten. Und noch ein Muster: In allen drei genann-Versorgung des Verletzten und Ab- dende Frage heißt nicht: „Welches Si- ten Fällen sicherten leichtere Frauentransport durch die Sanitäter stellt cherungsgerät?“ Denn Unfälle passie- ihren schwereren Partner. Genau fürsich die Frage: Wie konnte das passie- ren mit beiden Gerätetypen. Wesent- diese Zielgruppe – leichter als derren? Welches Sicherungsgerät wurde lich hilfreicher ist: „Wie konnte das Partner und wenig Erfahrung im Hal-verwendet? Am Abend berichtet ein passieren?“ Unfallursachen sind in der ten von Stürzen – können Halbauto-Kollege, dass er in einer 50 Kilome- Regel Bedienungsfehler wie „Hand- maten ein Sicherheitsplus bedeuten.ter entfernten Halle dasselbe Szenario haltung oben“ bei der Tube-Sicherung Sie funktionieren unabhängig von derbeobachtet hat. oder Ausschalten des Blockiermecha- Handkraft des Sichernden und bieten „Halbautomaten oder dynamisches nismus bei Halbautomaten. Aber wie eine Blockierunterstützung im FallBremsgerät?“ lautete das Thema un- wahrscheinlich – oder gar vorherseh- des Falles.seres letzten Beitrags in DAV Pano- bar – sind solche Fehlbedienungen bei Eine korrekte Bedienung ist beirama 3/10. Seit Erscheinen des Hefts einem Gerät? den Halbautomaten existenziell. Wiehaben wir von drei Bodenstürzen in Nur dem Gerät die Schuld zuzu- groß dabei der Spielraum für Abwei-Kletterhallen erfahren, bei denen mit weisen wäre zu einfach. Meist sind chungen ist, hängt vom Gerät ab. UmTube oder HMS gesichert wurde – al- Personen durch solche Unfälle be- Problemstellen aufzudecken und die56
  2. 2. DAV Panorama 4/2010 Sichern | Sicherheitsforschung Smart Cinch Click-Up Sum Fotos: DAV-SicherheitsforschungEignung für verschiedene Anwender Fazit: Bei der Konstruktion des Smart handprinzips ist allerdings unbedingtzu beleuchten, hat die DAV Sicher- wurde spürbar auf intuitive Bedienung Pflicht. Einmal blockiert, bleibt dasheitsforschung die handelsüblichen und menschliche Reflexe geachtet, das Gerät in dieser Position und muss ak-halbautomatischen Sicherungsgeräte Gerät ist wenig anfällig für Fehler. We- tiv wieder in den Bedien-Modus ge-beurteilt. gen der karabinerabhängigen Brems- bracht werden. wirkung und der schwierigen Dosie- Gefahren: Ohne Bremshand am Seil Smart: fast schon super rung beim Ablassen ist es leider nicht blockiert das Gerät nur bei einem hef- Einfaches Funktionsprinzip ohne perfekt, aber momentan das Gerät mit tigen Impuls. Bei Bremshandpositi-komplexe Mechanik. Das Gerät löst der größten Sicherheitsreserve. on oben greift der Blockiermechanis-auch bei geringem Zug aus, besitzt mus nicht. Problematisch ist, dass dieohne Bremshand am Bremsseil aller- Cinch: nur für Experten Blockierfunktion von der Karabiner-dings „nur“ eine Bremskraft von 60 Sieben Unfälle beim Sichern des form und -dicke abhängt. Bei stark ge-bis 80 Kilogramm; wirkt also nur blo- Vorsteigers in einem Jahr sind er- krümmten D-Karabinern blockiertckier-unterstützend und macht nicht schreckend. Alles Fehlbedienungen. das Gerät nicht. Verwendet man ei-komplett zu. Bei viel Reibung im Seil- Sie liegen in der komplexen Bedie- nen zu dünnen Karabiner, verklemmtverlauf wirkt es dann selbstblockie- nung des Geräts begründet: Da das sich das Seil bei einem harten Sturzrend. Mit Bremshand am Brems- Cinch keine Feder besitzt, kann man derart, dass man es kaum mehr lösenseil ist aber jeder Sturz gut zu halten, nur dann Seil ausgeben, wenn man kann. Deshalb darf nur der empfoh-auch bei extrem dünnen Seilen. Zum das Gerät „offen“ hält. Der geradli- lene Sicherungskarabiner verwendetSeilausgeben und Ablassen wird der nige Seildurchlauf reduziert die Rei- werden.Rüssel des Geräts angehoben. bung fast auf null. Fazit: Der Ansatz des Geräts ist sehrGefahren: Korrekte Bremshandposi- Gefahren: Bereits das Verändern der gut und das Handling sehr angenehm.tion und Bremshandprinzip müs- Position des Geräts kann zur Fehl- Schade ist, dass die Funktion so starksen beachtet werden. Bedient man funktion führen. Hält man das Gerät von Karabinerform und Querschnittdas Gerät in Bremshand-Oben-Posi- wie in der Bedienungsanleitung vor- abhängt; in dieser Hinsicht ist das Ge-tion, kann der Blockiermechanismus gegeben, kann es trotz Einhalten des rät noch nicht völlig ausgereift. Beinicht wirken. Wird das Bremshand- Bremshandprinzips versagen (siehe Verwendung mit dem empfohlenenprinzip verletzt (keine Bremshand am Erklärungen in DAV Panorama 3/10). HMS-Karabiner „Mini“ ist es eineSeil), spricht das Gerät zwar schon bei Beim Ablassen ist die Reibung sehr interessante Neuentwicklung für An-sehr geringen Impulsen an, ein harter gering, eine zusätzliche Umlenkung fänger wie Experten.Sturz wird aber erst nach enorm gro- im Bremsseil ist zu empfehlen.ßem Seildurchlauf gebremst. Fazit: Sehr komplexes Gerät mit ver- Sum: mühsam, mit Tücken Das Smart funktioniert nur zu- steckten Bedienungstücken und da- Gerät mit geringer Verbreitung.verlässig bei Verwendung mit HMS- her hohem Unfallpotenzial. Nur für Durch die weiche Feder spricht dieoder Ovalkarabinern. Bei stark ge- Experten. Blockierfunktion sehr früh und be-krümmten D-förmigen Karabinern reits bei geringer Zugkraft an. Aboder in der schmalen Seite eines HMS Click-Up: hängt vom Karabiner ab einem Seildurchmesser von 10 Mil-hat das Gerät nur noch wenig Brems- Ganz neu auf dem Markt. Die Be- limeter und größer wird der Wider-kraft; das sollte man unbedingt ver- dienung gleicht exakt der Tube-Siche- stand beim Seilausgeben deswegenmeiden! rung. Durch die hohe Ansprechkraft unangenehm. Das Ablassen ist bei dicken Seilen ist kein Aufhalten des Blockiermecha- Gefahren: Um das Seil ausgeben zuschwer dosierbar und unangenehm nismus zum Seilausgeben notwen- können, muss man das Seil zum Kör-(leicht abhängig von der Form des Ka- dig, solche Fehlanwendungen werden per hin ausziehen und dabei das Gerätrabinerquerschnitts). vermieden. Das Einhalten des Brems- in einer horizontalen Position fixie- 57
  3. 3. DAV Panorama 4/2010 Eddy Nine Zap-O-Mat Grigri Fotos: DAV-Sicherheitsforschungren. Kippt man das Gerät in eine stei- tionsprinzip ähnelt sehr dem Logic man es nach unten und zum Körperlere Position, kann die Blockierfunk- von Cassin. Auf den ersten Blick wirkt hin ziehen, wodurch es anfällig für re-tion nicht mehr ansprechen. Vorsicht: das Gerät simpel, stellt sich bei der flexbedingte Panik-Unfälle ist.Das Gerät muss unbedingt im Kara- Anwendung jedoch als sehr komplex Fazit: Eine gewisse Anfälligkeit gegen-biner fixiert werden. Sonst kann es heraus. über menschlichen Reflexen und diesich bei einigen Karabinerformen ver- Gefahren: Bereits beim Seileinlegen Wahl der richtigen Federeinstellungkanten, wodurch die Blockierfunkti- kamen wir ins Straucheln. Es existie- verlangen Erfahrung. Akzeptables Ge-on nicht mehr gegeben ist. Auch ei- ren sieben Möglichkeiten, wobei eini- rät für Fortgeschrittene und Experten.ne Querstellung des Karabiners kann ge fatal wären. Hat man diese Heraus-zur Fehlfunktion führen. Öffnen des forderung bewältigt, bleibt die Gefahr, Grigri: der Klassiker für KennerBlockiermechanismus zum Ablas- dass sich beim Sichern möglicherwei- Das Grigri ist sozusagen der Platz-sen kann zu reflexbedingten Unfällen se die Führung des Seils im Gerät ver- hirsch der Halbautomaten mit derführen. ändert und damit auch die Bremswir- weitesten Verbreitung. Setzt man dieFazit: Durch einige versteckte Bedie- kung. Ob die Blockierung anspricht, Unfallzahlen in Relation zur Verwen-nungstücken besitzt das Gerät ein ho- hängt von der Bremshandposition ab. dungshäufigkeit, ist das Grigri keinhes Unfallpotenzial. Nur für Experten Probleme bereitet der Wechsel aus der Ausreißer.zu empfehlen. Blockierstellung zum Ablassen: Das Gefahren: Das Gerät ist anfällig für Fehl- Gerät zeigt dabei eine sehr geringe bedienungen aufgrund der mensch- Eddy: ideal zum Topropen Bremswirkung. Wird das Brems- lichen Reflexe sowohl beim Seilaus- Sehr massives Gerät mit komplexer handprinzip verletzt, ist die Blockier- geben wie beim Ablassen: Es gabMechanik. Positiv fällt die Panik-Si- funktion zufallsgeprägt: Bei unserem einige Unfälle durch Festhalten descherung beim Ablassen auf. Das Seil- Selbstblockier-Test sprach das Gerät Blockiermechanismus beim Seil-einziehen ist problemlos, das Seilaus- erst nach einem Seildurchlauf von 176 ausgeben und durch die Schreck-geben hingegen fast nicht zumutbar. Zentimetern an. reaktion, den Ablasshebel komplettGefahren: Das Öffnen des Geräts ist Fazit: Das Gerät hat einige Bedie- durchzuziehen.gewöhnungsbedürftig. Zum Seilaus- nungstücken beim Seileinlegen und Ohne Bremshand am Seil löst dasgeben fehlt eine dritte Hand, da der beim Wechsel zum Ablassen. Daher Gerät bei kleinen Stürzen und vielBlockierbolzen aufgehalten werden nur für Experten zu empfehlen. Seilreibung nicht aus, weil zur Aus-muss, während eine Hand das Seil lösung des Blockiermechanismus einauszieht und die fehlende dritte das Zap-O-Mat: kreatives Konzept Federwiderstand überwunden wer-Bremsseil halten sollte. Fehlbedie- Das Zap-O-Mat ähnelt sehr dem den muss. Eine korrekte Bedienungnungen sind daher naheliegend. Sirius von TRE, ist aber für Einfach- ist komplex und wenig intuitiv.Fazit: Exzellentes Gerät zum Toprope- seile gebaut. Die Besonderheit: Man Fazit: Hat man Erfahrung beim Ablas-Sichern, auch für Anfänger und Kin- kann die Federhärte variieren, die sen und bedient das Gerät nach derder. Für die Vorstiegssicherung aller- den Auslösewiderstand bestimmt. So „Gaswerkmethode“ (siehe DAV Pa-dings ungeeignet, da entweder das lässt sich das Gerät dem Seil anpas- norama 3/10) ist das Gerät für Erfah-Bremshandprinzip verletzt werden sen: dickes Seil – harte Feder, dünnes rene und Experten empfehlenswert.muss oder aber die Bedienung äußerst Seil – weiche Feder.unkomfortabel ist. Gefahren: Ob die Blockierung anspricht, Fazit: Lerns und mach‘s richtig ist von der Bremshandposition abhän- Da Menschen fehlbar sind, müsste Nine: viele Fehleroptionen gig. Das Gerät sollte nur mit Brems- das perfekte Sicherungsgerät eigent- Von dem Gerät lag uns nur ein Pro- handposition unten bedient werden, lich ein Vollautomat sein – aber es gibttotyp vor, der aber im Wesentlichen auch wenn der Hersteller beide Mög- eben bestenfalls Halbautomaten. Beidem Seriengerät entspricht. Sein Funk- lichkeiten zulässt. Zum Ablassen muss all diesen Geräten ist die Bremsseil-58
  4. 4. DAV Panorama 4/2010 Sichern | SicherheitsforschungSicherungs-geräte imVergleichGerät Grigri Zap-O-Mat Cinch Smart 1 Click-Up Nine 2 Eddy SumHersteller Petzl Edelrid Trango Mammut CT Salewa Edelrid FadersSeildurchmesser 9,7-11 mm 3 8,9-10,5 mm 9,4-11 mm 8,9-10,5 mm 9-10,5 mm 9-11 mm 9-11,4 mm 9,1-10,5 mmGewicht 227 g 164 g 179 g 81 g 117 g 156 g 2 361 g 255 gPreis 69,90 € 69,90 € 69,90 € 29,90 € 46,90 € 44,95 € 99,90 € 79,80 €Bedienungs- 9,1 mm neu: ++ + 4 ++ + + + – +komfort 7 10,3 mm alt: +/– +/– 4 + +/– +/– – –– –Ablassen 8 +/– – –– – + –– ++ +/–Durchlaufwert 9 9,7 neu: 3,4 kN 9,1 neu: 1,3 kN 9,4 neu: 1,6 kN 9,1 neu: 0,6 kN 9,1 neu: 1,3 kN 9,1 neu: 1,9 kN 9,1 neu: 2,6 kN 9,1 neu: 2,4 kN(statisch) 10,3 alt: 4,1 kN 10,3 alt: 2,8 kN 4 10,3 alt: 3,7 kN 10,3 alt: 0,8 kN 10,3 alt: 3,9 kN 10,3 alt: 2,1 kN 10,3 alt: 5,2 kN 10,3 alt: 5,1 kNAuto-Blockier-Funktion A: 10 +/– – 4 + ++ 6 –– + +/– ++ bei Sturz unter Umlenkung (meistens) (nur zufällig) (bei Hebel (bei Reibung (stoppt nur (nach großem (meistens) (zuverlässig) rechts ja) zuverlässig) bei Krangel) Durchlauf ja)Auto-Blockier-Funktion B: 11 ++ + + – 6 in 2,5 m + +/– + + Sturz 1 m über erster Exe 5 (4 cm) (66 cm) (45 cm) nicht gestoppt (39 cm) (176 cm) (32 cm) (41 cm)Komplexität Seilausgeben 12 – +/– –– + ++ + –– +/–Fehler- Bremshand- A – +/– –– ++ ++ + –– ––anfälligkeit prinzip 13 B + – + +/– –– +/– +/– + menschliche Reflexe 14 – – –– ++ ++ + +/– +/– Bremsmechanik 15 +/– – –– + + –– – –Karabinerabhängigkeit 16 keine gering keine bedingt ja, extrem gering keine ja, extremZielgruppe G + E 17 G + E E A + G + E + J A + G + E + J (G) + E Vorstieg/Toprope (G) + E E/A+J 1 Das Gerät unterstützt die Handkraft, blockiert aber nicht vollständig; deshalb kein Halbautomat im eigentlichen Sinn (wird auch vom Hersteller so kommuniziert) 2 Von diesem Gerät lag uns nur ein Prototyp für die Bewertung vor 3 10-11 mm auf dem Gerät angegeben, laut Bedienungsanleitung ist bis 9,7 mm zulässig 4 as Gerät hat zwei Federhärten für den Blockierbolzen; gemessen wurde die weiche beim dünnen und die harte beim dicken Seil D 5 Getestet wurde der Seildurchlauf bei einem Sturz in die Exe mit 2,0 m Fallhöhe, 88 kg, ohne Bremshand am Seil und mit dem dünnsten laut Bedienungsanleitung zugelassenen Seil (Smart, Zap-O-Mat, Click-Up, Nine, Eddy, Sum mit 9,1 mm Joker; Grigri mit 9,7 mm Booster; Cinch mit 9,4 mm Stinger) 6 Gerät spricht sehr gut an. Ohne Bremshand am Bremsseil und ohne Seilreibung (keine weiteren Zwischensicherungen) ist die Bremskraft zu gering und stoppt den Sturz nicht. Ein Vor- Das stiegssturz mit Zwischensicherungen im Seilverlauf (Kletterhallensituation) hingegen wurde vom Gerät auch ohne Bremshand am Bremsseil gestoppt.Was getestet wurde: (++ sehr gut,+ gut, +/– neutral, – ungünstig, –– sehr ungünstig)7 Bedienungskomfort: Widerstand beim Seilausgeben mit einem neuen 9,1-mm- und einem stark gebrauchten 10,3-mm-Seil8 Ablassen: Ablassverhalten mit dem dünnsten zugelassenen Seildurchmesser9 Durchlaufwert: Bei zwei unterschiedlichen Seilen wurde gemessen, ab welcher Kraft das Seil bei Blockierung durch das Gerät läuft10 Auto-Blockier-Funktion A: Stoppt das Gerät ohne Bremshand am Bremsseil einen Sturz in der Toprope-Situation mit eingehängten Exen (normale Seilreibung)?11 Auto-Blockier-Funktion B: Ob und nach welchem Seildurchlauf stoppt das Gerät ohne Bremshand am Bremsseil einen Sturz einen Meter über der ersten Zwischensicherung?12 Komplexität Seilausgeben: Wie kompliziert ist das für Halbautomaten heikle Seilausgeben entsprechend der empfohlenen Bedienungsanleitung?13 Fehleranfälligkeit Bremshandprinzip: Wie wahrscheinlich ist das Loslassen des Bremsseils (A) und wie fatal sind die Folgen des Fehlers (B)?14 Fehleranfälligkeit Reflexe: Wie anfällig ist das Gerät für Fehlbedienungen durch Reflexhandlungen wie etwa die Schreckreaktion „Zudrücken“?15 Fehleranfälligkeit Bremsmechanik: Wie anfällig ist das Gerät bezüglich einer fehlerhaften Bremshandposition oder bei ungünstiger Geräteposition?16 Karabinerabhängigkeit: Wie abhängig ist die Funktion des Geräts von Karabinerform und -querschnitt?17 Zielgruppe: A = Anfänger, G = Geübte, E = Experten, J = Jugendliche/Kinder (10-16 J.)kontrolle essenziell, jedes Gerät kann es kein Halten mehr und der Part- thode sicher bedienen. Die Tabelle gibtfalsch bedient werden. Wie nahelie- ner liegt am Boden. Ein Grund, sich einen Überblick über unsere Unter-gend jedoch Fehlbedienungen sind, gut zu überlegen, ob man nicht doch suchungen und zu genaueren Details.liegt mit am Gerät. zu einem sinnvollen Halbautomaten Auf eines der Grundprobleme beim Dynamische Sicherungsgeräte sind greift und sich intensiv mit dessen Sichern, einen großen Gewichtsun-von ihrer Bedienung her leichter zu korrekter Bedienung auseinander- terschied, werden wir in einer künf-durchschauen. Aber wenn sich einmal setzt. Positiv ist, dass die neuen Ge- tigen Veröffentlichung eingehen. oein kleiner Fehler einschleicht, ein zu räte Smart und Click-Up stark in Rich- Videos im Web: Die richtige Bedienung allerdünnes Seil, einmal doch die Brems- tung intuitiver und einfacher Bedie- üblichen Sicherungsgeräte sowie fatale und häufig zuhand nicht am Seil, ein Sturz just im nung gehen. Und auch das gute alte beobachtende Fehlbedienungen finden Sie als Video-Moment des Umgreifens, dann gibt Grigri lässt sich mit der Gaswerkme- Clips auf www.sicher-klettern.de 59

×