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Was ist eine Krise?°Ungleichgewicht zwischen Schwierigkeiten    und der Bedeutung eines Problems in  Verbindung mit Ressou...
Krise/psychiatrische Pflege°Bedeutung im Alltag; kennenlernen des  Wesens von Krisen.°Ideen entwickeln wie in der Betreuun...
Krisentypen/Das Phasenmodell   einer Krise Teil 1°Ähnlich der Dynamik von psychiatrischen  Erkrankungen verlaufen auch Kri...
Das Phasenmodell einer Krise°Angepasste, routinierte Reaktionen°Unsicherheit und Überforderung°Abwehr°Erschöpfung, Rat und...
Physische und psychische   Merkmale von Krisen°Physisch; Erhöhte Anspannung, Zittern,  Herzklopfen, Tachykardie, Fahrigkei...
Krisenintervention°Wurde in den 40er Jahren als  therapeutisches Konzept in den USA  entwickelt-Gemeindepsychiatrie°Ermögl...
Grundsätze Krisenintervention°…findet in einem zeitlich begrenzten  Rahmen statt.°…ist auf die Bewältigung der Krise zentr...
Wann ist eine Krise normal?°Verletzlichkeitsstressmodell in der  Entwicklung psychiatrischer Erkrankungen(Folie)°Entstehun...
Das 3 Phasen Modell der Entwicklung           schizophrener Psychosen➲   Angeb./erworb.biologische Einflüsse +    psychoso...
Das Verletzlichkeits-Stress-Modell➲   Individuelle Verletzlichkeit,entsteht aufgrund    biologischer/psychosozialer Grundl...
Schritte/Prinzipien der            KriseninterventionDie Schritte der Krisenintervention sind dem  des Pflegeprozesses ähn...
Wie können Gesprächshilfen       aussehen?!                             14
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Krisen und Notfallplanung 2°Fokus;schützen und Neues wagen…..°Aktives Krisenmanagement°Krisen Sinn geben…Krisen sind  Norm...
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Pflegeprozess/Pflegediagnostik°Auslösender Faktor;Wahrnehmung des  EreignissesPfleged.;Veränderte Denkprozesse,  unwirksam...
Pflegeprozess/Pflegediagnostik°Auslösender Faktor; verfügbare   BewältigungsmechanismenPfleged.: Defensives Coping,   unge...
Beispiel Pflegediagnosen/Krise 1°Unwirksames Coping, Störung der  Anpassungs/Problemlösungsfähigkeiten in  Bezug auf die  ...
Beispiel Pflegediagnosen/Krise 2°Selbstpflegedefizit,Beeinträchtigung  folgende Aktivitäten aus bzw. zu Ende zu  führen; e...
Beispiel Pflegediagnosen/Krise 3°Veränderte Denkprozesse,der Zustand  bei der kognitive Abläufe/Vorgänge  verändert erlebt...
Wie könnten erste Ziele  aussehen?!°realistische Wahrnehmung von  Bedrohlichkeit/Belastung der Krise.°Nutzung/Entwicklung ...
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NPK2012 - Joergen Mattenklotz: Krisenintervention in der psychiatrischen pflege

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Was ist eine Krise? Wie läuft die Intervention ab?

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  1. 1. Joergen MattenklotzFachkrankenpfleger für PsychiatriePDL Ambulante psychiatrische Pflege Kreis Soest Herz Willk lich omm en!Krisenintervention in derpsychiatrischen PflegeNeuss;13.09.2012Niederrheinischer Pflegekongress
  2. 2. Gliederung1. Was ist eine Krise?2. Krisentypen/Das Phasenmodell einer Krise3. Physische/psychische Merkmale von Krisen4. Krisenintervention5. Wann ist eine Krise normal?, Dynamik von psychiatrischen Erkrankungen, wann ein Notfall?!6. Schritte/Prinzipien der Krisenintervention/Gesprächshilfen/ Krisenplanung/B.vereinbarung7. Pflegeprozess, Pflegediagnostik 2
  3. 3. Was ist eine Krise?°Ungleichgewicht zwischen Schwierigkeiten und der Bedeutung eines Problems in Verbindung mit Ressourcen diese zu be- wältigen (Caplan 1964)°Krise griech.:ein dramatischer Höhepunkt, der eine Wende beeinhaltet(zum guten oder schlechten. Krise ist negativ besetzt, obwohl in jeder Krise eine Chance besteht. 3
  4. 4. Krise/psychiatrische Pflege°Bedeutung im Alltag; kennenlernen des Wesens von Krisen.°Ideen entwickeln wie in der Betreuung Schwerpunkte entwickelt werden könnte.°Begleitung in Krisen.°Vermittlung von Thematik; Krisen- Krisenbewältigung- Normalität. 4
  5. 5. Krisentypen/Das Phasenmodell einer Krise Teil 1°Ähnlich der Dynamik von psychiatrischen Erkrankungen verlaufen auch Krisen dynamisch°Grundsätzlich gibt es drei Typen von Krisen; - Krisen im Reifungsprozess - situative Krisen - außergewöhnliche Krisen (Benter 2001) 5
  6. 6. Das Phasenmodell einer Krise°Angepasste, routinierte Reaktionen°Unsicherheit und Überforderung°Abwehr°Erschöpfung, Rat und Hilflosigkeit (vgl. Caplan)°Drei Schwerpunkte bei der Bewältigung;- Wahrnehmung des Ereignisses- situative Unterstützung- verfügbare Mechanismen/Ideen 6
  7. 7. Physische und psychische Merkmale von Krisen°Physisch; Erhöhte Anspannung, Zittern, Herzklopfen, Tachykardie, Fahrigkeit in den Bewegungen, Übererregbarkeit/..Die Fliege an der Wand..°Psychisch; Schlaflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Anspannung in den Gesichtszügen, Angst/Furcht, Destruktives Verhalten sich und anderen gegenüber. (Zeller-Forster 1998) 7
  8. 8. Krisenintervention°Wurde in den 40er Jahren als therapeutisches Konzept in den USA entwickelt-Gemeindepsychiatrie°Ermöglicht die Begleitung von Klienten in ihrem sozialen Umfeld (Schnyder 1993) 8
  9. 9. Grundsätze Krisenintervention°…findet in einem zeitlich begrenzten Rahmen statt.°…ist auf die Bewältigung der Krise zentriert°…beeinhaltet eine aktive Haltung in der professionellen Begleitung der Krise°…fördert gesunde/progressive Bewältigungsstrategien des Klienten, ohne sie zu bewerten als richtig/falsch= Recovery°erfordert multiproff. Zusammenarbeit 9
  10. 10. Wann ist eine Krise normal?°Verletzlichkeitsstressmodell in der Entwicklung psychiatrischer Erkrankungen(Folie)°Entstehung psychiatrischer +/- Symptomatik/ICD 10/Erleben von psychiatrischer Symptomatik°(Folie +/- Symptomatik) 10
  11. 11. Das 3 Phasen Modell der Entwicklung schizophrener Psychosen➲ Angeb./erworb.biologische Einflüsse + psychosoziale Einflüsse,bedingen die Stärke von Verletzlichkeit von psychotischer Erkrankung➲ Obige Entwicklung gebündelt mit Stress kann im Rahmen von dynamischer Entwicklung zur akuten Entwicklung führen➲ Langzeitentwicklung nach wiederholten Statistiken in 3/3 nachgewiesen 11
  12. 12. Das Verletzlichkeits-Stress-Modell➲ Individuelle Verletzlichkeit,entsteht aufgrund biologischer/psychosozialer Grundlagen➲ Akute und überdauernde Belastungen mit dem Faktor Stress , sorgen dafür das Frühwarnzeichen entstehen können➲ Es entsteht ein Grenzbereich im Erleben des Alltags,von Realitäten.➲ Verlauf völlig offen,Chance zur eigenen Bewältigung gegeben. 12
  13. 13. Schritte/Prinzipien der KriseninterventionDie Schritte der Krisenintervention sind dem des Pflegeprozesses ähnlich:°Einschätzung/Assesment°Entscheidung und Planung der Intervention°Intervention und „Auflösung“ der Krise°Abschluß;Zukunftsplanung 13
  14. 14. Wie können Gesprächshilfen aussehen?! 14
  15. 15. Krisen und Notfallplanung 1°Schlagsetze; Auch im Notfall, muß der Rahmen definiert sein, die eine Interventionsaufgabe lösbar machen.°Wie schwer eine Krise ist, lässt sich am ehesten an der Veränderbarkeit von Gefährdung während des Betreuungskontakts erkennen.°Kommunikation;zuhören/moderieren°Fördern sie erzählen, konstruktive Äußerungen. 15
  16. 16. Krisen und Notfallplanung 2°Fokus;schützen und Neues wagen…..°Aktives Krisenmanagement°Krisen Sinn geben…Krisen sind Normalität/kein Leben ohne Krisen.°Selbst/Fremdgefährdung einschätzen°Fehlende Erreichbarkeit kann ein Zeichen von zunehmender Gefährdung sein. Drohungen wörtlich nehmen!!°Suizidalität offen machen 16
  17. 17. Ein Assessment zur Krisenintervention°Auslöser,welche Gefahren bringt die Krise mit sich?, wann traten die Symptome auf?°Wie schätzt der Klient das Ereignis ein..Themen/Erinnerungen?°Unterstützungssysteme, und Ressourcen?°Welche Bewältigungsstrategien hat der Klient bereits erfolgreich angewandt? 17
  18. 18. Pflegeprozess/Pflegediagnostik°Auslösender Faktor;Wahrnehmung des EreignissesPfleged.;Veränderte Denkprozesse, unwirksames verleugnen, Gefahr der Gewalt gegen sich selbst, PTBS Reaktion.°Auslösender Faktor:Situative Unterstützung Pfleged.:Entscheidungskonflikt,beeinträcht igte Anpassung, familiäres Coping fehlerhaft beeinträchtigte soziale Interaktion, Hilflosigkeit. 18
  19. 19. Pflegeprozess/Pflegediagnostik°Auslösender Faktor; verfügbare BewältigungsmechanismenPfleged.: Defensives Coping, ungenügendes Coping, Machtlosigkeit(in Anlehnung an Nanda,POP,Jones) 19
  20. 20. Beispiel Pflegediagnosen/Krise 1°Unwirksames Coping, Störung der Anpassungs/Problemlösungsfähigkeiten in Bezug auf die Situationseinschätzung/Auswahl von Reaktionen/Unfähigkeiten Ressourcen einzusetzen.°Beschäftigungsdefizit, verminderter Antrieb, mangelndes Interesse /Engagement für die Gestaltung von Freizeit und Erholung. 20
  21. 21. Beispiel Pflegediagnosen/Krise 2°Selbstpflegedefizit,Beeinträchtigung folgende Aktivitäten aus bzw. zu Ende zu führen; essen,waschen,Toilette, ankleiden und sein äußeres pflegen.°Angst, unsicheres vages normales Gefühl, dessen Ursache oft schwierig zu erkennen ist.°Schlafstörung,Störungen die einem Menschen Missbehagen bereiten, das Alltagsleben stören. 21
  22. 22. Beispiel Pflegediagnosen/Krise 3°Veränderte Denkprozesse,der Zustand bei der kognitive Abläufe/Vorgänge verändert erlebt werden.°Geringes Selbstwertgefühl,negative Selbsteinschätzung in Bezug auf sich selbst,die direkt oder indirekt ausgedrückt werden können. 22
  23. 23. Wie könnten erste Ziele aussehen?!°realistische Wahrnehmung von Bedrohlichkeit/Belastung der Krise.°Nutzung/Entwicklung geeigneter Coping Mechanismen zur Bewältigung einer Krise.°die Inanspruchnahme angemessener Unterstützungssysteme.- Die Verfeinerung der Pflegeziele hängt an den Pflegediagnosen und den Ressourcen der Klienten. 23
  24. 24. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Haben Sie etwa noch Fragen?

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