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Joergen Mattenklotz
Fachkrankenpfleger für Psychiatrie
Fachleitung BEWO Sozialwerk St. Georg/Projektleitung APP Kreis Soest
Fachbuchautor

Tel. 0XXX XXXXX-XXX




       Demente Menschen verstehen
           „Eine Begegnung“

        Eine Einladung das Krankheitsbild DEMENZ mehr
kennenzulernen, einen Zugang zu den Betroffenen zu entwickeln.




Eickelborn, im August 2010
Was will der Vortrag?


• Zugang finden, ein Leben mit Demenz
  Wie verstehen? Wie und was kann
  helfen? Wo können alle Berufsgruppen
  als Teil eines Ganzen zusammenwirken
  zum Wohl des zu betreuenden
  Erkrankten.
Ausgangsgedanke
   Wir neigen dazu, den Handlungen, die wir bei
   gerontopsychiatrisch veränderten Menschen beobachten
   können, ihren Sinn abzusprechen!!

   Oftmals verstehen wir den Sinn aber einfach nicht.

   Wir sind die Unverständigen, aber noch Lernfähigen!

   Wir Professionellen müssen Lernen zu verstehen
(Teilnehmer Weiterbildung Fachkraft für Geronto)
Besonderheiten bei der Pflege alter
Menschen
 Alter wird gleichgesetzt mit Krankheit + Abbau der geistigen und
 körperlichen Kräfte
 Krankheiten im Alter eher chronisch, Ziel ist daher nicht Heilung,
 sondern eher Linderung und die Sicherung von Lebensqualität
 Es treten oft mehrere Krankheiten gleichzeitig auf ;
 Wechselwirkungen!!
  Zum besseren Verständnis sind Kenntnisse über die
 Lebensgeschichte wie auch historisches Wissen sehr hilfreich
 Pflege/Betreuung ist ein Prozess, der sich über Jahre bis zum
 Lebensende hin entwickelt, die entstehenden Beziehungen müssen
 verantwortungsvoll gestaltet werden
 Das Personal arbeitet am Wohnort der alten Menschen
Besonderheiten bei der Pflege
psychisch kranker alter Menschen
 Mögliche besondere Probleme beim Altern, wie z.b. Verluste des
 Partners u.a., und psychische Krankheitsprozess wirken
 wechselseitig aufeinander ein
 Körperliche, soziale u.psychische Probleme treten oft gleichzeitig
 auf, sind eng miteinander verknüpft.
 Neben der - Behandlung – wird die Beziehung zum Erkrankten zum
 Thema.“Es ist nicht nur wichtig, was gesagt und getan wird,
 sondern wie dies geschieht.“
 Körperliche Symptome können Ausdruck psychischer Konflikte
 sein.
 Psychische Symptome können auf körperliche Erkrankungen
 zurückzuführen sein.
Besonderheiten bei der Pflege
psychisch kranker alter Menschen
 Zahlreiche psychische Störungen können nur mit der
 Lebensgeschichte verstanden werden. Die Lebensgeschichte ist
 der Ansatz für die Arbeit mit den Betroffenen, für Gespräche und
 therapeutische Arbeit.
 Jede Erkrankung ist eingebettet in ein soziales Umfeld, in eine
 bestimmte körperl.Verfassung, eine bestimmte Lebensgeschichte.
 Erst Berücksichtigung dieser Dinge lässt das wirklich machbare
 erkennen. So wird auch der hilflose Helfer geschützt vor
 Selbstüberfoderung.
Zum Verlauf psychischer
Erkrankungen im Alter
 - „Der will ja nur nicht mehr..!“
 - „Der tut doch bloß so ..!“
 - „Das ist doch in dem Alter normal!“
 - „Wie weit ist die psychische Veränderung fortgeschritten?“
 - „Was kann der Betroffene noch, und in welchen Bereichen
 bedarf er unserer Führung bzw.Hilfe?“
 - „Wo besteht die Gefahr von Über wie Unterforderung?“
 - „Wo muss der Betroffene Verantwortung für sein Handeln
 übernehmen, und wo kann er das nicht?“
 - „Kann ich ihm trotz Verrücktheit normal begegnen?“
 - „Wo kann ich ihn in seiner - verrückten- Welt belassen und
 wo muss ich verantwortlich einschreiten?“
Demenz- Begriffsbestimmung

• Der Begriff „Demenz“ umschreibt
  einen chronisch fortschreitenden
  hirnorganischen Prozess, in dessen
  Verlauf durch den Abbau von
  Nervenzellen wichtige geistige
  Funktionen verloren gehen.
  (vgl. Blum 2005)
Demenzdiagnostik

• Demenz wird diagnostiziert durch den
  Ausschluss anderer Erkrankungen mit
  Demenzsymptomatik, wie z.b. Tumore,
  Schilddrüsenerkrankung, wiederholte
  Schlaganfälle
• Genaue Verhaltensbeobachtung/beschreibung
  sind ein wichtiges Instrument von Diagnostik
  und für die Planung von Maßnahmen
  unabdingbar
Häufigkeit der Demenz in
verschiedenen Altersgruppen
•   65-69 Jahre     2,4-5,1%
•   70-74 Jahre     5,3-9,1%
•   75-79 Jahre     10-12,5%
•   80-90 Jahre     20-24,2%
•   über 90 Jahre   über 30%

• Demenz bei Bewohnern von Altenheimen
  50-70%
Formen der Demenz

• Alzheimer Demenz        45-70%

• Vaskuläre Demenz        15-25%

• Demenz bei Depression   ca.5%

• andere Demenzen         ca.5%
Medizinische Hintergründe der
Demenz 1
´Genauere Informationen über die einzelnen Störungsbilder sorgen für ein
   besseres Verständnis!!

•   Agnosie ; Unfähigkeit etwas zu erkennen und zu erfassen, obwohl es
    wahrgenommen wird.

•   Aphasie ; Sprachunfähigkeit . Mangelndes Sprachverständnis bei
    erhaltender Sprechfähigkeit und Sprechunfähigkeit bei erhaltenem
    Sprachverständnis sowie Mischformen.

•   Apraxie ; Handlungsunfähigkeit - Die gezielte Koordinierung von
    Bewegungsabläufen funktioniert nicht mehr. Das bezieht sich meist auf
    bestimmte Bewegungen oder Körperteile
Medizinische Hintergründe der
Demenz 2

•   Amnesie ; Verlust des Erinnerungsvermögens

•   Neglectphänomene; Unfähigkeit zu vollständiger Wahrnehmung
Demenz und Verwirrtheit 1

                           Demenz
•   Störung der Merkfähigkeit
•   Konzentrationsverlust
•   Verlust an Aufmerksamkeit
•   Verlust der Urteilsfähigkeit
•   Affektlabilität
•   langanhaltende Störungen nicht heilbar
Demenz und Verwirrtheit 2

•   Verwirrtheitszustände

•   Verminderte Aufmerksamkeit

•   Denkstörungen

•   Beeinträchtigung der Wahrnehmung

•   Störungen dauern nicht so lang

•   starke Schwankungen im Verlauf können überwiegend gut behandelt
    werden

•   keine oder nur teilweise Erinnerung an den Verwirrtheitszustand

•   Verwirrtheitszustände bei Demenz werden oft übersehen
Entstehung von
Verwirrtheitszuständen

•   Körperliche Faktoren, wie

•   Alkoholintoxikation

•   Über und Unterzuckerung

•   Austrocknung, Verstopfung, Durchfall usw.

•   Psychosoziale Faktoren, wie

•   Verunsichernde und überfordernde Situationen

•   Zumeist sind mehrere Faktoren beteiligt. Ein vorgeschädigtes Gehirn ist
    weniger belastbar
Die Demenz vom Typ Alzheimer

•   Verlauf

•   Schleichender Beginn

•   Zunahme der kognitiven Defizite mit affektiven und psychomotorischen
    Störungen, wie auch Persönlichkeitsveränderungen

•   Sprachvermögen sowie Mobilität geht in der Endphase der Erkrankung
    verloren

•   Dauer der Erkrankung 6-8 Jahre
Die Phasen der Erkrankung
Alzheimer 1.Phase

•   Alltägliche Dinge werden immer häufiger vergessen

•   Gegenstände werden verlegt/nicht wiedergefunden

•   Überforderung bei ungewohnten Handlungsabläufen, in Bezug auf
    Überblick/Koordination

•   Beim Sprechen fehlen manchmal die Worte
Die Phasen der Erkrankung
Alzheimer 2 Phase

•   Starke Einbußen in der Merkfähigkeit

•   Wichtige Dinge/Verabredungen werden vergessen

•   Hilfsmittel reichen nicht mehr aus

•   In komplexen Situationen werden Ausfallerscheinungen plötzlich
    ausgeprägt sichtbar.

•   Hier unbedingt Überforderungssituationen vermeiden , Hilfestellungen
    werden hier immer wichtiger.

•   Konfliktmanagement
Die Phsen in der Erkrankung
Alzheimer 3 Phase

•   Vermehrtes Angewiesen sein auf Hilfe

•   Inkontinenz ; Auf entsprechende Signale wird nicht mehr angemessen
    reagiert

•   Sprechvermögen lässt nach, ggf. bis zum völligen Verschwinden

•   Wahnideen können entstehen

•   Die Mobilität ist beeinträchtigt

•   Das Lachen funktioniert nicht mehr

•   Der Kopf kann nicht mehr gehalten werden
Welche Belastungen werden den
Betreuer beschäftigen?
•   Explosivreaktionen/Forderndes Verhalten

•   Kommunikationsschwierigkeiten

•   Verdächtigungen und Misstrauen/Vorwürfe

•   Nächtliches Wachsein/Umherirren/Entlaufen

•   Halluzinationen/Wahnideen

•   Probleme im Alltag, bei Essen/Baden und anderen Dingen

•   Inkontinenz/Ungewöhnliches sex.Verhalten

•   Ständiges Fragen/wiederholen derselben Handlung/Hinterherlaufen
Ursache/Verlauf „vaskuläre
Demenz“

•   Ursachen ; Mangeldurchblutung des Gehirns

•   Verlauf ; Eher plötzlicher Beginn, sprunghafter Verlauf

•   nicht ein einzelner großer „Schlaganfall“ führt in der Regel zu einer
    Demenz, sondern wiederholte, kleinere Hirninfarkte

•   Symptome kleinerer Infarkte; Verlangsamung in den Bewegungen,
    Verlangsamung im Denken, Verlangsamung in der Sprache, untypische
    Initiativlosigkeit
Verlauf „vaskuläre Demenz“ 2

•   Anfangsstadium; Ausfälle wie beschrieben welche einzelne Fähigkeiten
    betreffen (wie z.B. das Finden passender Worte)

•   Die Persönlichkeit bleibt eher länger erhalten

•   Fortgeschrittenes Stadium; es treten die allgemein beschriebenen
    Merkmale der Demenz hervor, Auftreten neurologischer Symptome

•   Deutliche Stimmungslabilität
Direkte/Indirekte Folgen der
gestörten Einprägung-Demenz

•   Direkt; Desorientierung in unbekannter Umgebung, und hinsichtlich der
    Zeit/umherirren-vor allem in der Nacht

•   Ständig die gleichen Fragen stellen, dieselben Geschichten erzählen/beim
    erzählen rasch den Faden verlieren

•   Jüngste Ereignisse können nicht erinnert werden

•   Es kann nichts Neues gelernt werden

•   Es werden Gegenstände verlegt/verloren

•   Neue Gesichter werden oft nicht wiedererkannt

•   Rascher Stimmungswechsel
Indirekte Folgen

•   Rückzug/Kontaktvermeidung

•   Verlust an Initiative

•   Es wird unter Umständen eine „Fassade“ errichtet

•   Abstreiten von Vergesslichkeit

•   Sich abhängig machen/vereinnahmen von Pflegepersonen und anderen
    Helfern

•   Misstrauen/Vorwürfe-Aggressivität/Depressivität

•   Unruhe in der Motorik

•   Übermäßiges Essen/Trinken oder Rauchen
Folgen des Gedächtnisabbaus

•   Fertigkeiten gehen verloren

•   Ereignisse werden vergessen

•   Soziale Fertigkeiten/Verhaltensregeln gehen verloren

•   Die Sprache verändert sich

•   Nichterkennen bekannter Personen/wiederbeleben verstorbener Personen

•   Abbau intellektueller Fähigkeiten

•   Veränderung der Persönlichkeit
Welche Gefühle beherrschen den
Verwirrten?

•   Angst/Ohnmacht/Kränkung/Trauer/Sehnsucht

•   Gestörte zeitl. Orientierung=„Es soll so sein wie früher“

•   Gestörte örtl. Orientierung=„Ich fühle mich hier fremd“

•   Gestörte situative Orientierung=„Ich bin unsicher, ich kann mir die Situation
    nicht erklären“

•   Gestörte Orientierung zur Person=„Ich fühle mich anders-der bin ich nicht“
Kommunikation, dem Dementen
das Verstehen Erleichtern

•   Überprüfen, inwieweit Hör/Sehstörungen vorliegen

•   Nicht lauter sprechen als normal

•   Beim Sprechen immer im Blickfeld bleiben

•   Für eine ruhige Umgebung ohne Störungen sorgen

•   Nie zwei Dinge gleichzeitig tun

•   In kurzen und deutlichen Sätzen sprechen, keine Fragen mit mehreren
    Auswahlmöglichkeiten stellen

•   Immer das was gerade gemacht und auch geplant wird erläutern
Kommunikation 2

•   Auf Gesichtsausdruck des Dementen achten: Hat er mich verstanden?

•   Die eigenen körpersprachlichen Möglichkeiten einsetzen

•   Handlungen an Rituale koppeln

•   Fragen so formulieren, dass das Risiko des Versagens möglichst gering
    ist/Warum? vermeiden

•   Überflüssige Worte, Verallgemeinerungen, Relativierungen
    vermeiden/Nicht flüstern

•   Geduld/Gelassenheit beim Warten auf die Antwort des Betroffenen
Zur Grundhaltung des Betreuers

•   Den Dementen als Erwachsenen ansprechen

•   Den Dementen in Entscheidungen einbeziehen

•   Vertrauen und Zutrauen haben

•   Den Dementen in ein Gespräch einbeziehen, nicht über ihn reden

•   Ein Lächeln erleichtert die Kommunikation

•   Den Dementen nicht drängen, wenn z.B. das Gedächtnis versagt

•   Im Gespräch bleiben, nie Verstehen vorgeben, wenn dem nicht auch
    wirklich so ist
Zur Grundhaltung 2

•   Den Gebärden des Dementen Beachtung schenken

•   Nach den Gefühlen suchen, die hinter den(wahrscheinlich wenig
    sinnvollen) Worten stecken

•   Je nach Situation auf die Gefühle des Dementen reagieren

•   Mit zunehmender Dauer wird sich auch die Kommunikation verändern;
    Körperlicher Kontakt wird immer wichtiger werden
Spezielle
Verhaltensprobleme/Gedächtnis

            Wie würde ich mit Gedächtnisproblemen umgehen?



•   Hilfestellungen bei leichten Gedächtnisstörungen: Merkhilfen, eine Liste
    von möglichen Tagesaktivitäten anfertigen, Orienthierungshilfen,
    eindeutige Umgebungsgestaltung (Schrankschubladen beschriften uvm.)

•   Hilfestellungen bei fortgeschrittenen Gedächtnisstörungen:

•   Verwendung von Bildern/Symbolen, Leuchtstreifen an der Wand, für den
    Weg Bett-Toilette
Spezielle Verhaltensprobleme
Überschiessende Reaktionen
    Wie würde ich reagieren, wenn ich die Übersicht verliere, wenn ich
        feststelle, das eine Situation mich überfordert, wenn eigentlich
             vertraute Abläufe zunehmend komplizierter werden?



•   Hilfestellungen : den Alltag soweit wie möglich vereinfachen

•   Alle Tätigkeiten die Sie am, und mit dem dementen Menschen erklären

•   Beruhigungen aussprechen , Hektik vermeiden und dem alten Menschen
    Zeit lassen

•   Reizüberflutung vermeiden, nicht einreden
Spezielle Verhaltensprobleme
Überschiessende Reaktionen 2


                                 Umgang:
•   Das auffällige Verhalten akzeptieren, es ist Demenz kein böser Wille

•   Seien Sie vorsichtig bei der Deutung von Verhalten!!

•   Bewahren Sie Ruhe, das deeskaliert

•   Vermeiden Sie unnötige Konfrontationen

•   Verlieren Sie nicht die eigene Beherrschung, vermeiden Sie Frustration
    und Mutlosigkeit
Spezielle Verhaltensprobleme
Probleme mit Sprache/verständnis
Wie fühle ich mich, wenn ich mich anderen Menschen nicht verständlich
    machen kann? Wie reagiere ich, wenn ich nicht verstehe, was andere
       Menschen mir mitteilen wollen? Wie geht es mir, wenn ich keine
       Ahnung davon habe, wozu andere Menschen mich veranlassen
                                    möchten?

•   Hilfestellungen bei beeinträchtigten Mitteilungsvermögen:

•   Hilfestellung bei der Wortfindung

•   Ruhiges und gelassenes Vorgehen

•   Äußerungen nicht im Sinne Ihrer Realität berichtigen
Spezielle Verhaltensprobleme
    Probleme mit Spracheverständnis2
•   Hilfestellung bei beeinträchtigten Sprachverständnis:

•   Die Hörfähigkeit überprüfen

•   Eine tiefe Stimmlage wählen (Orienthierung)

•   Kurze, einfache Wörter verwenden, langsames und deutliches Sprechen, nur
    eine Frage auf einmal

•   Geräusche, visuelle Ablenkungen ausschalten

•   die Reaktion abwarten, dabei Zeit lassen

•   Wahlmöglichkeiten einräumen, aber nicht zwischen zu vielen gleichzeitig

•   Zu Eigentätigkeit anleiten, zu Aktivitäten auffordern
Spezielle Verhaltensprobleme
Koordinationsverlust
    Wie reagiere ich, wenn ich geplante Bewegungen nicht mehr sinnvoll
     ausführen kann? Wie fühle ich mich, wenn ich in meinen Handlungen
             zunehmend ungeschickter werde, obwohl mit meiner
             Bewegungsfähigkeit eigentlich alles in Ordnung ist?

•   Hilfestellungen : Tätigkeiten in Teilschritte zerlegen, Bewegungen
    anstoßen und führen

•   Vorhandene Erinnerungsbilder anregen, Gegenstände wie Kamm/Seife in
    die Hand geben

•   Tätigkeiten abändern/so Selbstständigkeit erhalten
Spezielle Verhaltensprobleme
Wandern
•   Wie ergeht es mir an Orten , die mir unbekannt sind ? Wie fühle ich
    mich inmitten unvertrauter Personen ? Was tue ich, wenn ich nachts
    nicht schlafen kann? Wie reagiere ich, wenn ich mich entschlossen
    habe, einen Ort aufzusuchen, von dem ich weiß, dass ich mich dort
    wohlfühlen werde, und andere Menschen wollen mich daran hindern?
    Wie verhalte ich mich bei großer innerer Unruhe?



•   Hilfestellungen: Verwendung von Merkzetteln

•   Verwendung von Armbändern, Halsketten die Sicherheit geben können
Spezielle Verhaltensprobleme
Wandern 2

•   Möglichst keine Umgebungswechsel

•   Gespräche über neuen Wohnort „Altenheim“, dabei immer wieder auf
    vertraute Gegenstände hinweisen, der unbekannte Ort soll so bekannt
    werden

•   Orientierungshilfen, vertraute Kontakte ermöglichen

•   Kleine Aufgaben übertragen
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!




            Bis dahin!!!!

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Demente Menschen verstehen - „Eine Begegnung“

  • 1. Joergen Mattenklotz Fachkrankenpfleger für Psychiatrie Fachleitung BEWO Sozialwerk St. Georg/Projektleitung APP Kreis Soest Fachbuchautor Tel. 0XXX XXXXX-XXX Demente Menschen verstehen „Eine Begegnung“ Eine Einladung das Krankheitsbild DEMENZ mehr kennenzulernen, einen Zugang zu den Betroffenen zu entwickeln. Eickelborn, im August 2010
  • 2. Was will der Vortrag? • Zugang finden, ein Leben mit Demenz Wie verstehen? Wie und was kann helfen? Wo können alle Berufsgruppen als Teil eines Ganzen zusammenwirken zum Wohl des zu betreuenden Erkrankten.
  • 3. Ausgangsgedanke Wir neigen dazu, den Handlungen, die wir bei gerontopsychiatrisch veränderten Menschen beobachten können, ihren Sinn abzusprechen!! Oftmals verstehen wir den Sinn aber einfach nicht. Wir sind die Unverständigen, aber noch Lernfähigen! Wir Professionellen müssen Lernen zu verstehen (Teilnehmer Weiterbildung Fachkraft für Geronto)
  • 4. Besonderheiten bei der Pflege alter Menschen Alter wird gleichgesetzt mit Krankheit + Abbau der geistigen und körperlichen Kräfte Krankheiten im Alter eher chronisch, Ziel ist daher nicht Heilung, sondern eher Linderung und die Sicherung von Lebensqualität Es treten oft mehrere Krankheiten gleichzeitig auf ; Wechselwirkungen!! Zum besseren Verständnis sind Kenntnisse über die Lebensgeschichte wie auch historisches Wissen sehr hilfreich Pflege/Betreuung ist ein Prozess, der sich über Jahre bis zum Lebensende hin entwickelt, die entstehenden Beziehungen müssen verantwortungsvoll gestaltet werden Das Personal arbeitet am Wohnort der alten Menschen
  • 5. Besonderheiten bei der Pflege psychisch kranker alter Menschen Mögliche besondere Probleme beim Altern, wie z.b. Verluste des Partners u.a., und psychische Krankheitsprozess wirken wechselseitig aufeinander ein Körperliche, soziale u.psychische Probleme treten oft gleichzeitig auf, sind eng miteinander verknüpft. Neben der - Behandlung – wird die Beziehung zum Erkrankten zum Thema.“Es ist nicht nur wichtig, was gesagt und getan wird, sondern wie dies geschieht.“ Körperliche Symptome können Ausdruck psychischer Konflikte sein. Psychische Symptome können auf körperliche Erkrankungen zurückzuführen sein.
  • 6. Besonderheiten bei der Pflege psychisch kranker alter Menschen Zahlreiche psychische Störungen können nur mit der Lebensgeschichte verstanden werden. Die Lebensgeschichte ist der Ansatz für die Arbeit mit den Betroffenen, für Gespräche und therapeutische Arbeit. Jede Erkrankung ist eingebettet in ein soziales Umfeld, in eine bestimmte körperl.Verfassung, eine bestimmte Lebensgeschichte. Erst Berücksichtigung dieser Dinge lässt das wirklich machbare erkennen. So wird auch der hilflose Helfer geschützt vor Selbstüberfoderung.
  • 7. Zum Verlauf psychischer Erkrankungen im Alter - „Der will ja nur nicht mehr..!“ - „Der tut doch bloß so ..!“ - „Das ist doch in dem Alter normal!“ - „Wie weit ist die psychische Veränderung fortgeschritten?“ - „Was kann der Betroffene noch, und in welchen Bereichen bedarf er unserer Führung bzw.Hilfe?“ - „Wo besteht die Gefahr von Über wie Unterforderung?“ - „Wo muss der Betroffene Verantwortung für sein Handeln übernehmen, und wo kann er das nicht?“ - „Kann ich ihm trotz Verrücktheit normal begegnen?“ - „Wo kann ich ihn in seiner - verrückten- Welt belassen und wo muss ich verantwortlich einschreiten?“
  • 8. Demenz- Begriffsbestimmung • Der Begriff „Demenz“ umschreibt einen chronisch fortschreitenden hirnorganischen Prozess, in dessen Verlauf durch den Abbau von Nervenzellen wichtige geistige Funktionen verloren gehen. (vgl. Blum 2005)
  • 9. Demenzdiagnostik • Demenz wird diagnostiziert durch den Ausschluss anderer Erkrankungen mit Demenzsymptomatik, wie z.b. Tumore, Schilddrüsenerkrankung, wiederholte Schlaganfälle • Genaue Verhaltensbeobachtung/beschreibung sind ein wichtiges Instrument von Diagnostik und für die Planung von Maßnahmen unabdingbar
  • 10. Häufigkeit der Demenz in verschiedenen Altersgruppen • 65-69 Jahre 2,4-5,1% • 70-74 Jahre 5,3-9,1% • 75-79 Jahre 10-12,5% • 80-90 Jahre 20-24,2% • über 90 Jahre über 30% • Demenz bei Bewohnern von Altenheimen 50-70%
  • 11. Formen der Demenz • Alzheimer Demenz 45-70% • Vaskuläre Demenz 15-25% • Demenz bei Depression ca.5% • andere Demenzen ca.5%
  • 12. Medizinische Hintergründe der Demenz 1 ´Genauere Informationen über die einzelnen Störungsbilder sorgen für ein besseres Verständnis!! • Agnosie ; Unfähigkeit etwas zu erkennen und zu erfassen, obwohl es wahrgenommen wird. • Aphasie ; Sprachunfähigkeit . Mangelndes Sprachverständnis bei erhaltender Sprechfähigkeit und Sprechunfähigkeit bei erhaltenem Sprachverständnis sowie Mischformen. • Apraxie ; Handlungsunfähigkeit - Die gezielte Koordinierung von Bewegungsabläufen funktioniert nicht mehr. Das bezieht sich meist auf bestimmte Bewegungen oder Körperteile
  • 13. Medizinische Hintergründe der Demenz 2 • Amnesie ; Verlust des Erinnerungsvermögens • Neglectphänomene; Unfähigkeit zu vollständiger Wahrnehmung
  • 14. Demenz und Verwirrtheit 1 Demenz • Störung der Merkfähigkeit • Konzentrationsverlust • Verlust an Aufmerksamkeit • Verlust der Urteilsfähigkeit • Affektlabilität • langanhaltende Störungen nicht heilbar
  • 15. Demenz und Verwirrtheit 2 • Verwirrtheitszustände • Verminderte Aufmerksamkeit • Denkstörungen • Beeinträchtigung der Wahrnehmung • Störungen dauern nicht so lang • starke Schwankungen im Verlauf können überwiegend gut behandelt werden • keine oder nur teilweise Erinnerung an den Verwirrtheitszustand • Verwirrtheitszustände bei Demenz werden oft übersehen
  • 16. Entstehung von Verwirrtheitszuständen • Körperliche Faktoren, wie • Alkoholintoxikation • Über und Unterzuckerung • Austrocknung, Verstopfung, Durchfall usw. • Psychosoziale Faktoren, wie • Verunsichernde und überfordernde Situationen • Zumeist sind mehrere Faktoren beteiligt. Ein vorgeschädigtes Gehirn ist weniger belastbar
  • 17. Die Demenz vom Typ Alzheimer • Verlauf • Schleichender Beginn • Zunahme der kognitiven Defizite mit affektiven und psychomotorischen Störungen, wie auch Persönlichkeitsveränderungen • Sprachvermögen sowie Mobilität geht in der Endphase der Erkrankung verloren • Dauer der Erkrankung 6-8 Jahre
  • 18. Die Phasen der Erkrankung Alzheimer 1.Phase • Alltägliche Dinge werden immer häufiger vergessen • Gegenstände werden verlegt/nicht wiedergefunden • Überforderung bei ungewohnten Handlungsabläufen, in Bezug auf Überblick/Koordination • Beim Sprechen fehlen manchmal die Worte
  • 19. Die Phasen der Erkrankung Alzheimer 2 Phase • Starke Einbußen in der Merkfähigkeit • Wichtige Dinge/Verabredungen werden vergessen • Hilfsmittel reichen nicht mehr aus • In komplexen Situationen werden Ausfallerscheinungen plötzlich ausgeprägt sichtbar. • Hier unbedingt Überforderungssituationen vermeiden , Hilfestellungen werden hier immer wichtiger. • Konfliktmanagement
  • 20. Die Phsen in der Erkrankung Alzheimer 3 Phase • Vermehrtes Angewiesen sein auf Hilfe • Inkontinenz ; Auf entsprechende Signale wird nicht mehr angemessen reagiert • Sprechvermögen lässt nach, ggf. bis zum völligen Verschwinden • Wahnideen können entstehen • Die Mobilität ist beeinträchtigt • Das Lachen funktioniert nicht mehr • Der Kopf kann nicht mehr gehalten werden
  • 21. Welche Belastungen werden den Betreuer beschäftigen? • Explosivreaktionen/Forderndes Verhalten • Kommunikationsschwierigkeiten • Verdächtigungen und Misstrauen/Vorwürfe • Nächtliches Wachsein/Umherirren/Entlaufen • Halluzinationen/Wahnideen • Probleme im Alltag, bei Essen/Baden und anderen Dingen • Inkontinenz/Ungewöhnliches sex.Verhalten • Ständiges Fragen/wiederholen derselben Handlung/Hinterherlaufen
  • 22. Ursache/Verlauf „vaskuläre Demenz“ • Ursachen ; Mangeldurchblutung des Gehirns • Verlauf ; Eher plötzlicher Beginn, sprunghafter Verlauf • nicht ein einzelner großer „Schlaganfall“ führt in der Regel zu einer Demenz, sondern wiederholte, kleinere Hirninfarkte • Symptome kleinerer Infarkte; Verlangsamung in den Bewegungen, Verlangsamung im Denken, Verlangsamung in der Sprache, untypische Initiativlosigkeit
  • 23. Verlauf „vaskuläre Demenz“ 2 • Anfangsstadium; Ausfälle wie beschrieben welche einzelne Fähigkeiten betreffen (wie z.B. das Finden passender Worte) • Die Persönlichkeit bleibt eher länger erhalten • Fortgeschrittenes Stadium; es treten die allgemein beschriebenen Merkmale der Demenz hervor, Auftreten neurologischer Symptome • Deutliche Stimmungslabilität
  • 24. Direkte/Indirekte Folgen der gestörten Einprägung-Demenz • Direkt; Desorientierung in unbekannter Umgebung, und hinsichtlich der Zeit/umherirren-vor allem in der Nacht • Ständig die gleichen Fragen stellen, dieselben Geschichten erzählen/beim erzählen rasch den Faden verlieren • Jüngste Ereignisse können nicht erinnert werden • Es kann nichts Neues gelernt werden • Es werden Gegenstände verlegt/verloren • Neue Gesichter werden oft nicht wiedererkannt • Rascher Stimmungswechsel
  • 25. Indirekte Folgen • Rückzug/Kontaktvermeidung • Verlust an Initiative • Es wird unter Umständen eine „Fassade“ errichtet • Abstreiten von Vergesslichkeit • Sich abhängig machen/vereinnahmen von Pflegepersonen und anderen Helfern • Misstrauen/Vorwürfe-Aggressivität/Depressivität • Unruhe in der Motorik • Übermäßiges Essen/Trinken oder Rauchen
  • 26. Folgen des Gedächtnisabbaus • Fertigkeiten gehen verloren • Ereignisse werden vergessen • Soziale Fertigkeiten/Verhaltensregeln gehen verloren • Die Sprache verändert sich • Nichterkennen bekannter Personen/wiederbeleben verstorbener Personen • Abbau intellektueller Fähigkeiten • Veränderung der Persönlichkeit
  • 27. Welche Gefühle beherrschen den Verwirrten? • Angst/Ohnmacht/Kränkung/Trauer/Sehnsucht • Gestörte zeitl. Orientierung=„Es soll so sein wie früher“ • Gestörte örtl. Orientierung=„Ich fühle mich hier fremd“ • Gestörte situative Orientierung=„Ich bin unsicher, ich kann mir die Situation nicht erklären“ • Gestörte Orientierung zur Person=„Ich fühle mich anders-der bin ich nicht“
  • 28. Kommunikation, dem Dementen das Verstehen Erleichtern • Überprüfen, inwieweit Hör/Sehstörungen vorliegen • Nicht lauter sprechen als normal • Beim Sprechen immer im Blickfeld bleiben • Für eine ruhige Umgebung ohne Störungen sorgen • Nie zwei Dinge gleichzeitig tun • In kurzen und deutlichen Sätzen sprechen, keine Fragen mit mehreren Auswahlmöglichkeiten stellen • Immer das was gerade gemacht und auch geplant wird erläutern
  • 29. Kommunikation 2 • Auf Gesichtsausdruck des Dementen achten: Hat er mich verstanden? • Die eigenen körpersprachlichen Möglichkeiten einsetzen • Handlungen an Rituale koppeln • Fragen so formulieren, dass das Risiko des Versagens möglichst gering ist/Warum? vermeiden • Überflüssige Worte, Verallgemeinerungen, Relativierungen vermeiden/Nicht flüstern • Geduld/Gelassenheit beim Warten auf die Antwort des Betroffenen
  • 30. Zur Grundhaltung des Betreuers • Den Dementen als Erwachsenen ansprechen • Den Dementen in Entscheidungen einbeziehen • Vertrauen und Zutrauen haben • Den Dementen in ein Gespräch einbeziehen, nicht über ihn reden • Ein Lächeln erleichtert die Kommunikation • Den Dementen nicht drängen, wenn z.B. das Gedächtnis versagt • Im Gespräch bleiben, nie Verstehen vorgeben, wenn dem nicht auch wirklich so ist
  • 31. Zur Grundhaltung 2 • Den Gebärden des Dementen Beachtung schenken • Nach den Gefühlen suchen, die hinter den(wahrscheinlich wenig sinnvollen) Worten stecken • Je nach Situation auf die Gefühle des Dementen reagieren • Mit zunehmender Dauer wird sich auch die Kommunikation verändern; Körperlicher Kontakt wird immer wichtiger werden
  • 32. Spezielle Verhaltensprobleme/Gedächtnis Wie würde ich mit Gedächtnisproblemen umgehen? • Hilfestellungen bei leichten Gedächtnisstörungen: Merkhilfen, eine Liste von möglichen Tagesaktivitäten anfertigen, Orienthierungshilfen, eindeutige Umgebungsgestaltung (Schrankschubladen beschriften uvm.) • Hilfestellungen bei fortgeschrittenen Gedächtnisstörungen: • Verwendung von Bildern/Symbolen, Leuchtstreifen an der Wand, für den Weg Bett-Toilette
  • 33. Spezielle Verhaltensprobleme Überschiessende Reaktionen Wie würde ich reagieren, wenn ich die Übersicht verliere, wenn ich feststelle, das eine Situation mich überfordert, wenn eigentlich vertraute Abläufe zunehmend komplizierter werden? • Hilfestellungen : den Alltag soweit wie möglich vereinfachen • Alle Tätigkeiten die Sie am, und mit dem dementen Menschen erklären • Beruhigungen aussprechen , Hektik vermeiden und dem alten Menschen Zeit lassen • Reizüberflutung vermeiden, nicht einreden
  • 34. Spezielle Verhaltensprobleme Überschiessende Reaktionen 2 Umgang: • Das auffällige Verhalten akzeptieren, es ist Demenz kein böser Wille • Seien Sie vorsichtig bei der Deutung von Verhalten!! • Bewahren Sie Ruhe, das deeskaliert • Vermeiden Sie unnötige Konfrontationen • Verlieren Sie nicht die eigene Beherrschung, vermeiden Sie Frustration und Mutlosigkeit
  • 35. Spezielle Verhaltensprobleme Probleme mit Sprache/verständnis Wie fühle ich mich, wenn ich mich anderen Menschen nicht verständlich machen kann? Wie reagiere ich, wenn ich nicht verstehe, was andere Menschen mir mitteilen wollen? Wie geht es mir, wenn ich keine Ahnung davon habe, wozu andere Menschen mich veranlassen möchten? • Hilfestellungen bei beeinträchtigten Mitteilungsvermögen: • Hilfestellung bei der Wortfindung • Ruhiges und gelassenes Vorgehen • Äußerungen nicht im Sinne Ihrer Realität berichtigen
  • 36. Spezielle Verhaltensprobleme Probleme mit Spracheverständnis2 • Hilfestellung bei beeinträchtigten Sprachverständnis: • Die Hörfähigkeit überprüfen • Eine tiefe Stimmlage wählen (Orienthierung) • Kurze, einfache Wörter verwenden, langsames und deutliches Sprechen, nur eine Frage auf einmal • Geräusche, visuelle Ablenkungen ausschalten • die Reaktion abwarten, dabei Zeit lassen • Wahlmöglichkeiten einräumen, aber nicht zwischen zu vielen gleichzeitig • Zu Eigentätigkeit anleiten, zu Aktivitäten auffordern
  • 37. Spezielle Verhaltensprobleme Koordinationsverlust Wie reagiere ich, wenn ich geplante Bewegungen nicht mehr sinnvoll ausführen kann? Wie fühle ich mich, wenn ich in meinen Handlungen zunehmend ungeschickter werde, obwohl mit meiner Bewegungsfähigkeit eigentlich alles in Ordnung ist? • Hilfestellungen : Tätigkeiten in Teilschritte zerlegen, Bewegungen anstoßen und führen • Vorhandene Erinnerungsbilder anregen, Gegenstände wie Kamm/Seife in die Hand geben • Tätigkeiten abändern/so Selbstständigkeit erhalten
  • 38. Spezielle Verhaltensprobleme Wandern • Wie ergeht es mir an Orten , die mir unbekannt sind ? Wie fühle ich mich inmitten unvertrauter Personen ? Was tue ich, wenn ich nachts nicht schlafen kann? Wie reagiere ich, wenn ich mich entschlossen habe, einen Ort aufzusuchen, von dem ich weiß, dass ich mich dort wohlfühlen werde, und andere Menschen wollen mich daran hindern? Wie verhalte ich mich bei großer innerer Unruhe? • Hilfestellungen: Verwendung von Merkzetteln • Verwendung von Armbändern, Halsketten die Sicherheit geben können
  • 39. Spezielle Verhaltensprobleme Wandern 2 • Möglichst keine Umgebungswechsel • Gespräche über neuen Wohnort „Altenheim“, dabei immer wieder auf vertraute Gegenstände hinweisen, der unbekannte Ort soll so bekannt werden • Orientierungshilfen, vertraute Kontakte ermöglichen • Kleine Aufgaben übertragen
  • 40. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Bis dahin!!!!