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Profilflyer Oeko-Institut

Oeko-Institut
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Profilflyer des Oeko-Instituts

Profilflyer Oeko-Institut

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Unabhängig, visionär, international
Forschung und Beratung am Öko-Institut
Herausforderung Nachhaltigkeit
Nicht erst seit der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise    Wir arbeiten:
ist klar: Ohne eine nachhaltige Ausrichtung von Unternehmen
ist wirtschaftlicher Erfolg langfristig nicht mehr gesichert. Die   Unabhängig
Forschungen der Klimawissenschaft und der Blick auf die Ver-        Wir forschen an der Schnittstelle zwischen Technik, Politik und
fügbarkeit von Ressourcen zeigen zudem, dass wir auch unsere        Gesellschaft, um Strategien und Grundlagen für den Schutz der
persönliche Lebensweise nachhaltig gestalten müssen, um die         Umwelt und damit der natürlichen Lebensgrundlagen des Men-
Natur als Grundlage unseres Lebens langfristig zu erhalten. Po-     schen zu entwickeln. Wir sind werteorientierte Wissenschaftler-
litik spielt bei der Rahmensetzung und als Unterstützer für die     Innen und BeraterInnen, die unabhängig von Einzelinteressen
Ausgestaltung dieser Handlungsfelder eine entscheidende Rolle.      Konzepte für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft entwer-
                                                                    fen.
Wir am Öko-Institut sind überzeugt, dass wir eine Welt gestal-
ten können, in der sich die Menschen nach den Grundsätzen der       Visionär
Nachhaltigkeit frei entfalten können.                               Wir entwickeln für unsere Auftraggeber aus Politik, Wirtschaft
                                                                    und Zivilgesellschaft außergewöhnliche Lösungen, insbesondere
Wir entwickeln Lösungsvorschläge, wie die Vision einer nachhal-     dort, wo uns Kurskorrekturen besonders wichtig sind. Ob „Ener-
tigen Entwicklung global, national und lokal umgesetzt werden       giewende“ oder „Modell Deutschland“ – unsere Studien skizzieren
kann. Mit unseren Ideen, unserem Verständnis und unserem Wis-       die Zukunft. Dabei vermitteln wir, wo sich Interessen gegenseitig
sen wollen wir die relevanten Akteure von notwendigen Verän-        zu blockieren drohen. Wir entwickeln wissenschaftliche Metho-
derungen überzeugen und sie auf dem Weg dahin unterstützen.         den weiter, um neue Wege für nachhaltige, praxisnahe Lösungen
                                                                    zu finden.

                                                                    International
                                                                    Wir beleuchten Fragestellungen und Herausforderungen zu
                                                                    Nachhaltigkeitsthemen wie Klima- oder Ressourcenschutz unter
                                                                    Einbezug des europäischen und internationalen Blickwinkels.
                                                                    Unsere Projektteams setzen sich interdisziplinär zusammen aus
                                                                    Natur-, Wirtschafts- und SozialwissenschaftlerInnen, Ingenieu-
                                                                    rInnen, JuristInnen und KommunikationsexpertInnen. Zudem
                                                                    kooperiert das Öko-Institut mit anderen wissenschaftlichen Insti-
                                                                    tutionen und engagiert sich in nationalen und internationalen
                                                                    Netzwerken, Gremien und Kommissionen.
Forschen. Beraten. Gestalten.
Wissenschaftlich fundierte Analysen und Ergeb-
nisse, Methodenentwicklung und umsetzungs-
orientierte Lösungsvorschläge sind zentrale
                                                  Forschen
Elemente unserer Arbeit. Aufbauend auf hervor-    Internationaler Ressourcenschutz
ragender Fachkompetenz und interdisziplinärer
Kooperation beraten wir unsere Auftraggeber
für konstruktive Entwicklungspfade in eine         ?    Die Herausforderung:
nachhaltige Zukunft. Nicht zuletzt übersetzen     Die Nachfrage nach natürlichen Ressourcen steigt weltweit. Gleichzeitig mit ih-
wir Wissenschaft in Alltag: Wir vermitteln zwi-   rem verstärkten Abbau und Verarbeitung steigen die Belastungen für Mensch
schen unterschiedlichen Positionen und leisten    und Umwelt, wenn nicht nachhaltige Ansätze favorisiert werden.
Entscheidungshilfen für eine ökologische Le-
bensweise.                                         !     Der Ansatz des Öko-Instituts:
                                                  Das Öko-Institut erarbeitet internationale Lösungen, wie Ressourcen nachhal-
Nachfolgend finden Sie sechs Beispiele un-
                                                  tig genutzt und Rohstoffe durch effizientes und sozial verträgliches Recycling
serer Arbeit, die exemplarisch für unsere Kern-
                                                  zurück gewonnen werden können. Die WissenschaftlerInnen erforschen, wie
kompetenzen stehen.
                                                  die Zusammenarbeit zwischen industrialisierten Staaten und den Schwellenlän-
                                                  dern optimiert werden kann. Sie entwickeln zugleich Eckpunkte für politische
                                                  Strategien, um aufzuzeigen, wie neue Technologien und nachwachsende Roh-
                                                  stoffe Beiträge zur Ressourceneffizienz leisten können.

                                                        Ein Beispiel unserer Arbeit:
                                                        Elektroschrott-Recycling in Ghana und Nigeria
                                                  Schrott aus Computern, Fernsehern oder anderen Elektrogeräten enthält wert-
                                                  volle Metalle, wie Gold, Silber und Kupfer aber auch Schadstoffe wie Quecksil-
                                                  ber oder Cadmium. Wie Elektroschrott umweltgerecht recycelt und gleichzeitig
                                                  Sozialstandards eingehalten werden können, hat das Öko-Institut in Ghana
                                                  und Nigeria analysiert.




                                                  Beraten
                                                  Strategien für die Klima- und Energiepolitik
                                                   ?    Die Herausforderung:
                                                  Die Klimawissenschaft lässt keinen Zweifel daran: Um den gefährlichen Klima-
                                                  wandel zu begrenzen, müssen die Industrieländer ihren Treibhausgasausstoß
                                                  bis zum Jahr 2050 um 95 Prozent verringen. Dies erfordert Anstrengungen in
                                                  allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft.

                                                   !    Der Ansatz des Öko-Instituts:
                                                  Energie- und Klimaschutz sind zentrale Arbeitsfelder des Öko-Instituts: Wir ent-
                                                  werfen alternative und zugleich realisierbare Szenarien für ein nachhaltiges
                                                  Wirtschaftssystem auf der Grundlage erneuerbarer Energiequellen und effizi-
                                                  enter Technologien. Mit diesem Wissen beraten wir politische Entscheider für
                                                  eine nachhaltige Energie- und Klimapolitik – international, national und lokal.

                                                         Ein Beispiel unserer Arbeit:
                                                         „Modell Deutschland“: Klimaschutzvisionen konkret
                                                  In der Studie „Modell Deutschland – Klimaschutz bis 2050“ zeigt das Öko-Insti-
                                                  tut, wie das Ziel, die Treibhausgase um 95 Prozent zu mindern, erreicht werden
                                                  kann. Wir ermitteln für alle Sektoren der Wirtschaft die hierfür notwendigen
                                                  Investitionen in Infrastruktur und effiziente Technologien. Damit gestalten wir
                                                  die Diskussion um einen klimarelevanten Umbau der Gesellschaft aktiv mit.
Kernkompetenzen des Öko-Instituts

                 Vermitteln
                 Nachhaltigkeit für Unternehmen
                  ?     Die Herausforderung:
                 Unternehmen werden heute neben ihren wirtschaftlichen Aktivitäten zuneh-
                 mend an ihren sozialen und ökologischen Leistungen gemessen. Gesellschaft-
                 liche Verantwortung wird damit auch zu einem Wettbewerbsfaktor.

                  !    Der Ansatz des Öko-Instituts:
                 Das Öko-Institut arbeitet gemeinsam mit Unternehmen daran, nachhaltige
                 Produkte und Technologien zu konzipieren. Die WissenschaftlerInnen beraten
                 Firmen zudem, wie sie Umwelt- und Klimaaspekte strategisch entwickeln und
                 operativ umsetzen können. Nicht zuletzt begleiten wir Unternehmen bei der
                 Kommunikation der Nachhaltigkeitskonzepte an ihre Stakeholder.

                        Ein Beispiel unserer Arbeit:
                        Ermittlung des „CO2-Fußabdrucks“
                 Im Product Carbon Footprint (PCF) Projekt erstellen ausgewählte Unternehmen
                 gemeinsam mit dem Öko-Institut und weiteren Partnern Treibhausgasbilanzen
                 für Produkte und Dienstleistungen. Ziel ist es, Unternehmen strategische Ein-
                 sparpotenziale im Lebenszyklus von Produkten aufzuzeigen. Gemeinsam mit
                 dem Umweltministerium und dem Umweltbundesamt hat das Öko-Institut
                 Empfehlungen veröffentlicht für die Entwicklung einer international einheit-
                 lichen Methode und zur Positionsklärung zu CO2-Labeln.




                 Bewerten
                 Risiken von Technologien und Anlagen
                  ?    Die Herausforderung:
                 Nukleare und konventionelle Anlagen und Technologien stellen uns vor He-
                 rausforderungen bei der Sicherheit für Mensch und Umwelt. Radioaktive und
                 chemotoxische Abfälle müssen bearbeitet oder entsorgt werden. Auch der
                 Rück- oder Umbau dieser Anlagen muss langfristig gefahrlos bleiben.

                  !     Der Ansatz des Öko-Instituts:
                 Die WissenschaftlerInnen bewerten bestehende Sicherheitskonzepte, entwer-
                 fen Szenarien möglicher Risiken und forschen zu Optionen, diese zu minimie-
                 ren. Sie behalten dabei die Umweltverträglichkeit der Technologien und Anla-
                 gen ebenso im Blick wie die Interessen lokaler AnwohnerInnen oder anderer
                 Akteure der Zivilgesellschaft.

                         Ein Beispiel unserer Arbeit:
                         Sichere Lagerung radioaktiver Abfälle
                 Das Salzbergwerk Asse II, in dem seit den 1960er Jahren schwach- und mittelra-
                 dioaktive Abfälle lagern, kämpft mit dem Eintritt von Wasser. Das Öko-Institut
                 berät die Bundesregierung bei der Bewertung von Maßnahmen, wie die Asse
                 stillzulegen und die radioaktiven Abfälle sicher zu lagern sind. Dafür spielen
                 geologische, technische und Strahlenschutzfragen eine entscheidende Rolle.
Unterstützen
Entscheidungshilfen für nachhaltigen Konsum
 ?     Die Herausforderung:
Um anspruchsvolle Klima- und Umweltziele zu erreichen, müssen sich nicht nur Pro-
dukte, sondern auch Konsummuster deutlich ändern. Mehr Transparenz unterstützt
KonsumentInnen bei der Auswahl von ressourcen- und klimaschonend hergestellten
Produkten und einer sparsamen Nutzung. Innovationsziele geben die Richtung für Po-
litik und Unternehmen vor.

 !    Der Ansatz des Öko-Instituts:
Haushaltsgeräte, Telekommunikation, Ernährung: Das Öko-Institut entwickelt Strate-
gien für nachhaltigen Konsum in verschiedenen Bereichen. Die WissenschaftlerInnen
beraten die EU-Kommission und Bundesministerien zu produktpolitischen Gesetzen
und Programmen und formulieren konkrete Handlungstipps für KonsumentInnen.

       Ein Beispiel unserer Arbeit:
       Vergabekriterien für den „Klimaengel“
Das Umweltzeichen „Blauer Engel“ mit der Zusatzinformation „Schützt das Klima“ soll
VerbraucherInnen beim umwelt- und klimafreundlichen Einkauf unterstützen. Das Öko-
Institut leitet für die 100 wichtigsten Produktgruppen Kriterien ab, wann Spitzenmo-
delle als energiesparend und umweltfreundlich gelten können. Die Ergebnisse dienen
als Vergabegrundlage für den blauen „Klimaengel“ und gehen auch in die europäische
Ökodesign-Richtlinie ein.




Gestalten
Ambitioniertes Umweltrecht
 ?    Die Herausforderung:
Zur Gestaltung einer nachhaltigen Umweltpolitik ist politische Steuerung auf interna-
tionaler, europäischer und nationaler Ebene notwendig. Dabei entstehende Fragestel-
lungen müssen unter juristischen, ökonomischen und sozialwissenschaftlichen Blick-
winkeln gleichermaßen erörtert werden.

 !     Der Ansatz des Öko-Instituts:
Ob Abfallrecht oder Immissionsschutz, Umweltgesetzbuch oder Unternehmensverant-
wortung: Unsere WissenschaftlerInnen untersuchen, welche Steuerungsinstrumente für
die Erreichung umweltpolitischer Ziele besonders wirksam sind. Dabei ist die interdiszi-
plinäre Zusammenarbeit in den Projektteams Ausgangspunkt jeder wissenschaftlichen
Arbeit.

       Ein Beispiel unserer Arbeit:
       Nachhaltigkeit im Kapitalmarkt- und Anlagerecht
Umweltschutz, Klimawandel und Ressourcenmanagement stehen zunehmend im Fokus
der Kapitalmärkte. Bisher fehlt jedoch ihre Integration in den Rechtsrahmen. Alle Ri-
siken mit ökonomischen Folgen müssen bei Entscheidungen über Investitionen, Risiko-
quantifizierungen oder Unternehmensbewertungen offengelegt werden. Das Öko-Insti-
tut arbeitet zur Frage, wie rechtlich sichergestellt werden kann, dass umweltbezogenen
Risiken und Chancen angemessen ermittelt und dargestellt werden. Damit wird die
Basis geschaffen, Fehler zu vermeiden, die zur letzten Finanzmarktkrise geführt haben.
Das Öko-Institut auf einen Blick
Das Öko-Institut ist eine der europaweit führenden, unabhängigen
Forschungs- und Beratungseinrichtungen für eine nachhaltige Zu-                „Die über 30-jährige Entwicklung des Öko-Insti-
kunft. Seit der Gründung des Instituts im Jahr 1977 forschen wir               tuts ist eine Erfolgsgeschichte! Die vielfältigen
engagiert für Mensch und Umwelt. Dabei schließen unsere Wissen-
                                                                               Erfahrungen in Zusammenarbeit zwischen Zivil-
schaftlerInnen jedes Jahr rund 200 Projekte in folgenden Arbeits-
gebieten ab:
                                                                               gesellschaft, politischer Gestaltung und wirt-
                                                                               schaftlichen Entwicklungstendenzen haben
   Chemikalienmanagement
                                                                               diesem Institut eine außerordentlich breite Erfah-
   Energie und Klimaschutz
   Immissions- und Strahlenschutz
                                                                               rungsgrundlage und Beratungskompetenz gesi-
   Internationaler Ressourcenschutz                                            chert. Auf dieser Grundlage wird dieses Institut
   Landwirtschaft und Biodiversität                                            auch für die Zukunft in einer offenen, demokra-
   Mobilität, Transport und Verkehr                                            tischen Gesellschaft von außerordentlich großer
   Nachhaltigkeit in Konsum und Unternehmen                                    Bedeutung sein.“
   Nukleartechnik und Anlagensicherheit
   Recht, Politik und Governance
   Risiko- und Technologiebewertung
Das Öko-Institut ist ein gemeinnütziger Verein. Wir finanzieren un-
sere Arbeit in erster Linie über Drittmittel für Projekte. Zu unseren
wichtigsten Auftraggebern gehören Ministerien auf Bundes- und
Landesebene, öffentliche Einrichtungen, Unternehmen sowie die
Europäische Union und Nicht-Regierungsorganisationen.
Darüber hinaus bilden Beiträge und Spenden von mehr als 2.500
Mitgliedern – darunter 30 Kommunen – die Grundlage für eine                    Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus Töpfer
unabhängige Forschung und richtungsweisende Studien.                           Exekutivdirektor am Institute for Advanced Sustainability
                                                                               Studies in Potsdam, ehemaliger Bundesumweltminister,
                                                                               ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der
                                                                               Vereinten Nationen




Geschäftsstelle Freiburg                          Michael Sailer                                  Sie suchen weiterführende Informationen zu
Postfach 17 71                                    Sprecher der Geschäftsführung                   unserer Arbeit?
D - 79017 Freiburg                                Tel.: +49 30 405085-120                         www.oeko.de
Merzhauser Straße 173                             E-Mail: m.sailer@oeko.de
D - 79100 Freiburg                                                                                Sie möchten uns aktiv unterstützen und
Tel.: +49 761 45295-0                             Dr. Rainer Grießhammer                          Mitglied werden?
Fax: +49 761 45295-88                             Mitglied der Geschäftsführung                   www.oeko.de/mitmachen
                                                  Träger des Deutschen Umweltpreises 2010
Büro Darmstadt
                                                  Tel.: +49 761 45295-50
Rheinstraße 95
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Profilflyer Oeko-Institut

  • 1. Unabhängig, visionär, international Forschung und Beratung am Öko-Institut
  • 2. Herausforderung Nachhaltigkeit Nicht erst seit der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise Wir arbeiten: ist klar: Ohne eine nachhaltige Ausrichtung von Unternehmen ist wirtschaftlicher Erfolg langfristig nicht mehr gesichert. Die Unabhängig Forschungen der Klimawissenschaft und der Blick auf die Ver- Wir forschen an der Schnittstelle zwischen Technik, Politik und fügbarkeit von Ressourcen zeigen zudem, dass wir auch unsere Gesellschaft, um Strategien und Grundlagen für den Schutz der persönliche Lebensweise nachhaltig gestalten müssen, um die Umwelt und damit der natürlichen Lebensgrundlagen des Men- Natur als Grundlage unseres Lebens langfristig zu erhalten. Po- schen zu entwickeln. Wir sind werteorientierte Wissenschaftler- litik spielt bei der Rahmensetzung und als Unterstützer für die Innen und BeraterInnen, die unabhängig von Einzelinteressen Ausgestaltung dieser Handlungsfelder eine entscheidende Rolle. Konzepte für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft entwer- fen. Wir am Öko-Institut sind überzeugt, dass wir eine Welt gestal- ten können, in der sich die Menschen nach den Grundsätzen der Visionär Nachhaltigkeit frei entfalten können. Wir entwickeln für unsere Auftraggeber aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft außergewöhnliche Lösungen, insbesondere Wir entwickeln Lösungsvorschläge, wie die Vision einer nachhal- dort, wo uns Kurskorrekturen besonders wichtig sind. Ob „Ener- tigen Entwicklung global, national und lokal umgesetzt werden giewende“ oder „Modell Deutschland“ – unsere Studien skizzieren kann. Mit unseren Ideen, unserem Verständnis und unserem Wis- die Zukunft. Dabei vermitteln wir, wo sich Interessen gegenseitig sen wollen wir die relevanten Akteure von notwendigen Verän- zu blockieren drohen. Wir entwickeln wissenschaftliche Metho- derungen überzeugen und sie auf dem Weg dahin unterstützen. den weiter, um neue Wege für nachhaltige, praxisnahe Lösungen zu finden. International Wir beleuchten Fragestellungen und Herausforderungen zu Nachhaltigkeitsthemen wie Klima- oder Ressourcenschutz unter Einbezug des europäischen und internationalen Blickwinkels. Unsere Projektteams setzen sich interdisziplinär zusammen aus Natur-, Wirtschafts- und SozialwissenschaftlerInnen, Ingenieu- rInnen, JuristInnen und KommunikationsexpertInnen. Zudem kooperiert das Öko-Institut mit anderen wissenschaftlichen Insti- tutionen und engagiert sich in nationalen und internationalen Netzwerken, Gremien und Kommissionen.
  • 3. Forschen. Beraten. Gestalten. Wissenschaftlich fundierte Analysen und Ergeb- nisse, Methodenentwicklung und umsetzungs- orientierte Lösungsvorschläge sind zentrale Forschen Elemente unserer Arbeit. Aufbauend auf hervor- Internationaler Ressourcenschutz ragender Fachkompetenz und interdisziplinärer Kooperation beraten wir unsere Auftraggeber für konstruktive Entwicklungspfade in eine ? Die Herausforderung: nachhaltige Zukunft. Nicht zuletzt übersetzen Die Nachfrage nach natürlichen Ressourcen steigt weltweit. Gleichzeitig mit ih- wir Wissenschaft in Alltag: Wir vermitteln zwi- rem verstärkten Abbau und Verarbeitung steigen die Belastungen für Mensch schen unterschiedlichen Positionen und leisten und Umwelt, wenn nicht nachhaltige Ansätze favorisiert werden. Entscheidungshilfen für eine ökologische Le- bensweise. ! Der Ansatz des Öko-Instituts: Das Öko-Institut erarbeitet internationale Lösungen, wie Ressourcen nachhal- Nachfolgend finden Sie sechs Beispiele un- tig genutzt und Rohstoffe durch effizientes und sozial verträgliches Recycling serer Arbeit, die exemplarisch für unsere Kern- zurück gewonnen werden können. Die WissenschaftlerInnen erforschen, wie kompetenzen stehen. die Zusammenarbeit zwischen industrialisierten Staaten und den Schwellenlän- dern optimiert werden kann. Sie entwickeln zugleich Eckpunkte für politische Strategien, um aufzuzeigen, wie neue Technologien und nachwachsende Roh- stoffe Beiträge zur Ressourceneffizienz leisten können. Ein Beispiel unserer Arbeit: Elektroschrott-Recycling in Ghana und Nigeria Schrott aus Computern, Fernsehern oder anderen Elektrogeräten enthält wert- volle Metalle, wie Gold, Silber und Kupfer aber auch Schadstoffe wie Quecksil- ber oder Cadmium. Wie Elektroschrott umweltgerecht recycelt und gleichzeitig Sozialstandards eingehalten werden können, hat das Öko-Institut in Ghana und Nigeria analysiert. Beraten Strategien für die Klima- und Energiepolitik ? Die Herausforderung: Die Klimawissenschaft lässt keinen Zweifel daran: Um den gefährlichen Klima- wandel zu begrenzen, müssen die Industrieländer ihren Treibhausgasausstoß bis zum Jahr 2050 um 95 Prozent verringen. Dies erfordert Anstrengungen in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft. ! Der Ansatz des Öko-Instituts: Energie- und Klimaschutz sind zentrale Arbeitsfelder des Öko-Instituts: Wir ent- werfen alternative und zugleich realisierbare Szenarien für ein nachhaltiges Wirtschaftssystem auf der Grundlage erneuerbarer Energiequellen und effizi- enter Technologien. Mit diesem Wissen beraten wir politische Entscheider für eine nachhaltige Energie- und Klimapolitik – international, national und lokal. Ein Beispiel unserer Arbeit: „Modell Deutschland“: Klimaschutzvisionen konkret In der Studie „Modell Deutschland – Klimaschutz bis 2050“ zeigt das Öko-Insti- tut, wie das Ziel, die Treibhausgase um 95 Prozent zu mindern, erreicht werden kann. Wir ermitteln für alle Sektoren der Wirtschaft die hierfür notwendigen Investitionen in Infrastruktur und effiziente Technologien. Damit gestalten wir die Diskussion um einen klimarelevanten Umbau der Gesellschaft aktiv mit.
  • 4. Kernkompetenzen des Öko-Instituts Vermitteln Nachhaltigkeit für Unternehmen ? Die Herausforderung: Unternehmen werden heute neben ihren wirtschaftlichen Aktivitäten zuneh- mend an ihren sozialen und ökologischen Leistungen gemessen. Gesellschaft- liche Verantwortung wird damit auch zu einem Wettbewerbsfaktor. ! Der Ansatz des Öko-Instituts: Das Öko-Institut arbeitet gemeinsam mit Unternehmen daran, nachhaltige Produkte und Technologien zu konzipieren. Die WissenschaftlerInnen beraten Firmen zudem, wie sie Umwelt- und Klimaaspekte strategisch entwickeln und operativ umsetzen können. Nicht zuletzt begleiten wir Unternehmen bei der Kommunikation der Nachhaltigkeitskonzepte an ihre Stakeholder. Ein Beispiel unserer Arbeit: Ermittlung des „CO2-Fußabdrucks“ Im Product Carbon Footprint (PCF) Projekt erstellen ausgewählte Unternehmen gemeinsam mit dem Öko-Institut und weiteren Partnern Treibhausgasbilanzen für Produkte und Dienstleistungen. Ziel ist es, Unternehmen strategische Ein- sparpotenziale im Lebenszyklus von Produkten aufzuzeigen. Gemeinsam mit dem Umweltministerium und dem Umweltbundesamt hat das Öko-Institut Empfehlungen veröffentlicht für die Entwicklung einer international einheit- lichen Methode und zur Positionsklärung zu CO2-Labeln. Bewerten Risiken von Technologien und Anlagen ? Die Herausforderung: Nukleare und konventionelle Anlagen und Technologien stellen uns vor He- rausforderungen bei der Sicherheit für Mensch und Umwelt. Radioaktive und chemotoxische Abfälle müssen bearbeitet oder entsorgt werden. Auch der Rück- oder Umbau dieser Anlagen muss langfristig gefahrlos bleiben. ! Der Ansatz des Öko-Instituts: Die WissenschaftlerInnen bewerten bestehende Sicherheitskonzepte, entwer- fen Szenarien möglicher Risiken und forschen zu Optionen, diese zu minimie- ren. Sie behalten dabei die Umweltverträglichkeit der Technologien und Anla- gen ebenso im Blick wie die Interessen lokaler AnwohnerInnen oder anderer Akteure der Zivilgesellschaft. Ein Beispiel unserer Arbeit: Sichere Lagerung radioaktiver Abfälle Das Salzbergwerk Asse II, in dem seit den 1960er Jahren schwach- und mittelra- dioaktive Abfälle lagern, kämpft mit dem Eintritt von Wasser. Das Öko-Institut berät die Bundesregierung bei der Bewertung von Maßnahmen, wie die Asse stillzulegen und die radioaktiven Abfälle sicher zu lagern sind. Dafür spielen geologische, technische und Strahlenschutzfragen eine entscheidende Rolle.
  • 5. Unterstützen Entscheidungshilfen für nachhaltigen Konsum ? Die Herausforderung: Um anspruchsvolle Klima- und Umweltziele zu erreichen, müssen sich nicht nur Pro- dukte, sondern auch Konsummuster deutlich ändern. Mehr Transparenz unterstützt KonsumentInnen bei der Auswahl von ressourcen- und klimaschonend hergestellten Produkten und einer sparsamen Nutzung. Innovationsziele geben die Richtung für Po- litik und Unternehmen vor. ! Der Ansatz des Öko-Instituts: Haushaltsgeräte, Telekommunikation, Ernährung: Das Öko-Institut entwickelt Strate- gien für nachhaltigen Konsum in verschiedenen Bereichen. Die WissenschaftlerInnen beraten die EU-Kommission und Bundesministerien zu produktpolitischen Gesetzen und Programmen und formulieren konkrete Handlungstipps für KonsumentInnen. Ein Beispiel unserer Arbeit: Vergabekriterien für den „Klimaengel“ Das Umweltzeichen „Blauer Engel“ mit der Zusatzinformation „Schützt das Klima“ soll VerbraucherInnen beim umwelt- und klimafreundlichen Einkauf unterstützen. Das Öko- Institut leitet für die 100 wichtigsten Produktgruppen Kriterien ab, wann Spitzenmo- delle als energiesparend und umweltfreundlich gelten können. Die Ergebnisse dienen als Vergabegrundlage für den blauen „Klimaengel“ und gehen auch in die europäische Ökodesign-Richtlinie ein. Gestalten Ambitioniertes Umweltrecht ? Die Herausforderung: Zur Gestaltung einer nachhaltigen Umweltpolitik ist politische Steuerung auf interna- tionaler, europäischer und nationaler Ebene notwendig. Dabei entstehende Fragestel- lungen müssen unter juristischen, ökonomischen und sozialwissenschaftlichen Blick- winkeln gleichermaßen erörtert werden. ! Der Ansatz des Öko-Instituts: Ob Abfallrecht oder Immissionsschutz, Umweltgesetzbuch oder Unternehmensverant- wortung: Unsere WissenschaftlerInnen untersuchen, welche Steuerungsinstrumente für die Erreichung umweltpolitischer Ziele besonders wirksam sind. Dabei ist die interdiszi- plinäre Zusammenarbeit in den Projektteams Ausgangspunkt jeder wissenschaftlichen Arbeit. Ein Beispiel unserer Arbeit: Nachhaltigkeit im Kapitalmarkt- und Anlagerecht Umweltschutz, Klimawandel und Ressourcenmanagement stehen zunehmend im Fokus der Kapitalmärkte. Bisher fehlt jedoch ihre Integration in den Rechtsrahmen. Alle Ri- siken mit ökonomischen Folgen müssen bei Entscheidungen über Investitionen, Risiko- quantifizierungen oder Unternehmensbewertungen offengelegt werden. Das Öko-Insti- tut arbeitet zur Frage, wie rechtlich sichergestellt werden kann, dass umweltbezogenen Risiken und Chancen angemessen ermittelt und dargestellt werden. Damit wird die Basis geschaffen, Fehler zu vermeiden, die zur letzten Finanzmarktkrise geführt haben.
  • 6. Das Öko-Institut auf einen Blick Das Öko-Institut ist eine der europaweit führenden, unabhängigen Forschungs- und Beratungseinrichtungen für eine nachhaltige Zu- „Die über 30-jährige Entwicklung des Öko-Insti- kunft. Seit der Gründung des Instituts im Jahr 1977 forschen wir tuts ist eine Erfolgsgeschichte! Die vielfältigen engagiert für Mensch und Umwelt. Dabei schließen unsere Wissen- Erfahrungen in Zusammenarbeit zwischen Zivil- schaftlerInnen jedes Jahr rund 200 Projekte in folgenden Arbeits- gebieten ab: gesellschaft, politischer Gestaltung und wirt- schaftlichen Entwicklungstendenzen haben Chemikalienmanagement diesem Institut eine außerordentlich breite Erfah- Energie und Klimaschutz Immissions- und Strahlenschutz rungsgrundlage und Beratungskompetenz gesi- Internationaler Ressourcenschutz chert. Auf dieser Grundlage wird dieses Institut Landwirtschaft und Biodiversität auch für die Zukunft in einer offenen, demokra- Mobilität, Transport und Verkehr tischen Gesellschaft von außerordentlich großer Nachhaltigkeit in Konsum und Unternehmen Bedeutung sein.“ Nukleartechnik und Anlagensicherheit Recht, Politik und Governance Risiko- und Technologiebewertung Das Öko-Institut ist ein gemeinnütziger Verein. Wir finanzieren un- sere Arbeit in erster Linie über Drittmittel für Projekte. Zu unseren wichtigsten Auftraggebern gehören Ministerien auf Bundes- und Landesebene, öffentliche Einrichtungen, Unternehmen sowie die Europäische Union und Nicht-Regierungsorganisationen. Darüber hinaus bilden Beiträge und Spenden von mehr als 2.500 Mitgliedern – darunter 30 Kommunen – die Grundlage für eine Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus Töpfer unabhängige Forschung und richtungsweisende Studien. Exekutivdirektor am Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam, ehemaliger Bundesumweltminister, ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen Geschäftsstelle Freiburg Michael Sailer Sie suchen weiterführende Informationen zu Postfach 17 71 Sprecher der Geschäftsführung unserer Arbeit? D - 79017 Freiburg Tel.: +49 30 405085-120 www.oeko.de Merzhauser Straße 173 E-Mail: m.sailer@oeko.de D - 79100 Freiburg Sie möchten uns aktiv unterstützen und Tel.: +49 761 45295-0 Dr. Rainer Grießhammer Mitglied werden? Fax: +49 761 45295-88 Mitglied der Geschäftsführung www.oeko.de/mitmachen Träger des Deutschen Umweltpreises 2010 Büro Darmstadt Tel.: +49 761 45295-50 Rheinstraße 95 E-Mail: r.griesshammer@oeko.de D - 64295 Darmstadt Tel.: +49 6151 8191-0 Dr. Kerstin Mölter Fax: +49 6151 8191-33 Mitglied der Geschäftsführung Büro Berlin Tel.: +49 761 45295-14 Schicklerstr. 5-7 E-Mail: k.moelter@oeko.de D - 10179 Berlin Tel.: +49 30 405085-0 Mandy Schoßig Fax: +49 30 405085-388 Leiterin Öffentlichkeitsarbeit & Bildnachweis: Titel: oben v.l.n.r © artaxx, © olly, © Gil Holten, © Kenneth Sponsler; unten v.l.n.r © Luis Ceifao, © sculpies, © Franz Kommunikation Pfluegl, © Wolfgang Jargstorff – alle fotolia.com; Innenseiten: links: © E-Mail: info@oeko.de Tel.: +49 30 405085-334 Bauer Alex, © Liddy Hansdottir; Mitte © Aleksejs Pivnenko, © Pixel; rechts © mapoli-photo, © asrawolf – alle fotolia.com www.oeko.de E-Mail: m.schossig@oeko.de Gestaltung: www.gestalter.de