Eine empirische Analyse von 281Facebook-Karrierepages in der DACH-Region
Rechtliches / Nutzungsbedingungen                               Einige Rechte vorbehalten - 2012    Inhalt steht unter ein...
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VorwortDer Einsatz von Facebookpages für Arbeitgebermarken-              schwierige Übertragbarkeit von Best-Practice Bei...
Executive Summary• Knapp 45 Prozent der untersuchten Unternehmen binden           78 Prozent der Karrierepages Duzen die ...
MethodikDefinition "Karrierepage":Eine Karrierepage im Sinne dieser Studie ist jede Facebookpage, dieaufgrund ihrer Ausric...
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Integration von StellenanzeigenJobbörsen-App (Allgemeine Karrierepages)   Im alltäglichen Betrieb erleichtern Job-Apps es ...
Gewinnspiel-Applikationen                                                             Wurde zum Untersuchungszeitpunkt ein...
Image-Applikationen                                           Werden auf der Page Image-Apps zur Vorstellung des          ...
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Teamvorstellung                                       Wird auf der Karrierepage das Facebook-Team vorgestellt?            ...
Videos                                                               Werden Videos zur Darstellung von Unternehmen,       ...
Ansprache            Die Gretchenfrage: Werden die Fans der Karrierepage geduzt            oder gesiezt?            Analys...
AnspracheHandlungsempfehlung aus der Praxis:Facebook gehört seinen Nutzern und wer sich dorthin begibt, solltesich an dere...
PostingfrequenzWie hoch ist die durchschnittliche Zahl der Postings jeKarrierepage im Untersuchungsmonat, wie hoch die max...
PostingfrequenzPosts pro Monat (Anzahl)
PostingfrequenzHandlungsempfehlung aus der Praxis:Als Orientierungsgröße empfehlen wir Unternehmenspages zu Beginnzwei bis...
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BilderHandlungsempfehlung aus der Praxis:Bilder und Fotos erfreuen sich bei Facebook großer Beliebtheit undsind pauschal g...
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VideosHäufigkeit von Posts mit Videos pro Monat (%)
VideosHandlungsempfehlung aus der Praxis:Die Chancen und Einsatzmöglichkeiten von Videos in der HR-Kommunikation haben wir...
Reaktion & Dialog                                     Wie hoch ist der Anteil der Karrierepages, die auf Fanaktivität     ...
Reaktion & Dialog                             Handlungsempfehlung aus der Praxis:                             Wenn Sie sic...
Mit der Facebook Recruiting Studie 2012 liegt erstmalig eine   In der Gesamtbetrachtung zeigt die Studie, dass sichempiris...
atenta ist eine Digitalagentur aus Hamburg, die sich mit Konzeptenund Lösungen für Recruiting, Employer Branding und Marke...
Jan Kirchner ist Partner und kaufmännischerGeschäftsführer. In dieser Funktion ist er für dieGeschäftsentwicklung, sowie B...
Kontakt                      Erfolgreiches Employer Branding und               Personalmarketing bei Facebook ist planbar....
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Atena Facebook-Recruiting-Studie 2012

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Atentafacebookrecruitingstudie2012 121022025409-phpapp01

  1. 1. Eine empirische Analyse von 281Facebook-Karrierepages in der DACH-Region
  2. 2. Rechtliches / Nutzungsbedingungen Einige Rechte vorbehalten - 2012 Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz.Bildmaterial für Blogger und Journalisten sowie Rohdaten für Datenvisualisierer gerne auf Anfrage: info@atenta.de
  3. 3. Inhaltsverzeichnis4…………………………………………………………………………………………………. Vorwort5……………………………………………………………………………. Executive Summary6………………………………………………………………………………………………. Methodik7…………………. geografische Verteilung der untersuchten Karrierepages8……………………………………………………….Fragen & Handlungsempfehlungen28……………………………………………………………………………………………………. Fazit29………………………………………………………………………………………………. Autoren31………………………………………………………………………………………………. Kontakt
  4. 4. VorwortDer Einsatz von Facebookpages für Arbeitgebermarken-  schwierige Übertragbarkeit von Best-Practice Beispielen aufbildung (Employer Branding) und Personalmarketing das eigene Unternehmenentwickelt sich in der DACH-Region seit 2009/ 2010 zu einemfesten Trend im HR-Marketing.  Furcht vor dem Hoheitsverlust über das eigene ArbeitgeberimageWährend das Thema in Branchen-Blogs, auf Fachkonferenzenund in der HR-Presse einen anhaltenden Spitzenplatz besetzt,  verzögerte Anpassung der Personalmarketing-Budgets ansind viele Unternehmen in der Praxis noch immer zaghaft bei aktuelle Entwicklungender Umsetzung. Aus der Beratungs- und Agenturpraxiswissen wir, dass es für diese Zögerlichkeit, die in Anbetracht  ein Mangel an Zahlenmaterial und empirisch fundiertendes Fachkräftemangels und der demografischen Entwicklung Handlungsempfehlungen.schwer nachvollziehbar erscheint, eine Reihe von Ursachengibt, die sich gegenseitig verstärken. Einige dieser Ursachen Zweck der Facebook Recruiting-Studie 2012 ist daher einesind: repräsentative Bestandsaufnahme, mit dem Ziel, interes- sierten HR-Verantwortlichen Entscheidungshilfen und fehlende Initiative bzw. Unterstützung Handlungsempfehlungen für die Einführung und den seitens des Managements erfolgreichen Betrieb von Facebook-Karrierepages an die Hand zu geben. geringe Marketing- und Social Media-Affinität in den Personalabteilungen Denn angesichts von mehr als 30 Mio. Facebooknutzern im DACH-Raum scheint es uns mehr als drängend, dass sich die fehlende Vertrautheit mit den Kommunikations- Personalmarketingpraxis der Unternehmen an die Gepflogenheiten im Social Web Kommunikationsgewohnheiten der Bevölkerung anpasst. schwierige Übertragbarkeit von Best-Practice Beispielen auf das eigene Unternehmen
  5. 5. Executive Summary• Knapp 45 Prozent der untersuchten Unternehmen binden  78 Prozent der Karrierepages Duzen die Mitglieder ihrer ihre Stellenanzeigen mithilfe einer Jobbörsen-App in ihre Community, 13 Prozent Siezen ihre Fans und rund 10 Karrierepage ein. Prozent kommunizieren ohne direkte Anrede (!).• Rund 43 Prozent der Karrierepages stellen ihrer Community  Durchschnittlich postet eine Karrierepage 12 Beiträge im mittels einer Image-App im Rahmen der Page das eigene Monat, insgesamt reicht die Spanne von 0 bis 86 Beiträgen. Unternehmen und seine Karriereperspektiven vor.  43 Prozent der Postings enthalten Bilder, bei denen es sich• Lediglich jedes siebte Unternehmen stellt auf der Karriere- vielfach aber lediglich um automatisch importierte page das Facebook-Team bzw. seine Ansprechpartner für Vorschaubilder handelt. Karrierefragen vor.  Knapp die Hälfte der untersuchten Karrierepages reagieren• Nahezu die Hälfte aller Karrierepages nutzen Videos zur nicht auf Aktivitäten ihrer Community(!). Darstellung des Unternehmens oder der Vermittlung von Karriereperspektiven. Durchschnittlich ist jeder zwanzigste  Vier Prozent der Karrierepages haben im Untersuchungs- Post ein Video. zeitraum ein Gewinnspiel veranstaltet
  6. 6. MethodikDefinition "Karrierepage":Eine Karrierepage im Sinne dieser Studie ist jede Facebookpage, dieaufgrund ihrer Ausrichtung bzw. ihres strukturellen Aufbaus (Job-Integration, Karriereapps...) zu Employer Branding,Personalmarketing und Recruitingzwecken genutzt wird. Erfassungszeitraum: Mai 2012 Datenbasis: April 2012 (Gesamtmonat) Untersuchungsmenge: N = 281 Karrierepages davon: 224 Allgemeine Karrierepages 57 Azubi-Karrierepages
  7. 7. Geografische Verteilung der Unternehmen derenKarrierepages untersucht wurden:Wie die Karte zeigt, gibt es hinsichtlich der geografischen Verteilungder Unternehmen, die Karrierepages betreiben ein Nord-Süd-Gefällezugunsten des Südens. Cluster bilden sich (erwartungsgemäß) inHamburg und Berlin, an Ruhr, Rhein und Main sowie in München.Karte aufrufen: http://goo.gl/maps/w5MWR
  8. 8. Integration von Stellenanzeigen Wie hoch ist der Anteil der Karrierepages die über eine Jobbörsen-App ihre Stellenanzeigen in die Fanpage einbinden? Analyse: In der Gesamtbetrachtung weisen nur knapp die Hälfte der untersuchten Karrierepages ihre Besucher mithilfe der Einbindung einer Jobbörsen-App auf die Tatsache hin, das ihr Unternehmen Arbeitsplätze anbietet, bei den Azubipages sogar nur ein knappes Viertel. Aus Employer Branding Sicht wird hier viel Potenzial verschenkt, da für Besucher, insbesondere die, die mit dem Unternehmen erstmalig in Kontakt kommen, nicht erkennbar ist, das das Unternehmen Arbeitsplätze anbietet. Handlungsempfehlung aus der Praxis: Die Einbindung einer Job-Applikation bietet Ihrem Unternehmen die Möglichkeit, bereits beim ersten Kontakt klar als Arbeitgeber erkennbar zu sein. Über integrierte EmpfehlungsmechanismenNutzen eine Jobbörsen-App (gesamt) motivieren Job-Apps außerdem die Besucher von Karrierepages zum Weiterempfehlen offener Stellen innerhalb ihrer persönlichen Netzwerke und erlauben die Ausweitung von Mitarbeiterempfehlungsprogrammen in das soziale Netzwerk.
  9. 9. Integration von StellenanzeigenJobbörsen-App (Allgemeine Karrierepages) Im alltäglichen Betrieb erleichtern Job-Apps es denCommunity Managern auf offene Stellen hinzuweisen, ohne das sie aus Facebook heraus auf die Karriere-Website verlinken und somit einen Medienbruch herbeiführen müssen. Die Integration von Stellenangeboten in Karrierepages kann auf zwei Arten erfolgen:  Durch Einbindung einer interaktiven Jobbörsen-App, welche offene Stellen vollautomatisch von der Karrierewebsite einpflegt und Besuchern die Jobsuche über Filterkriterien wie Ort und Fachbereich ermöglicht.  Durch Einbindung einer statischen Jobliste. Diese Variante bietet sich i.d.R. nur an, wenn Unternehmen lediglich wenige Stellen (<10) an ein oder zwei Standorten anbieten, diese aber dauerhaft oder regelmäßig, wie bspw. Ausbildungsplätze oder Arbeitsplätze mit Jobbörsen-App (Azubi-Karrierepages) "traditionell" starker Fluktuation, wie Praktikantenstellen, Aushilfsjobs etc..
  10. 10. Gewinnspiel-Applikationen Wurde zum Untersuchungszeitpunkt eine Gewinnspiel-App zur Fangewinnung bzw. zum Fan-Engagement eingesetzt? Analyse: Im Untersuchungsmonat haben rund 4% der Karrierepages Gewinnspiele eingesetzt. Eine Interpretation dieses Wertes ist Nutzen Gewinnspiel-Apps schwierig, da Gewinnspiel-Apps naturgemäß nur temporär zum (gesamt) Einsatz kommen. Es zeigt jedoch, das dieser ursprünglich aus dem Produktmarketing stammende Mechanismus inzwischen auch im Facebook Personalmarketing und im Community Management von Karrierepages zum Einsatz kommt. Handlungsempfehlung aus der Praxis: Gewinnspiele können dazu eingesetzt werden, das Engagement der Community anzukurbeln und einen spielerischen Anreiz zur Auseinandersetzung mit dem Unternehmen und seinen Eigenschaften als Arbeitgeber zu schaffen. Teilweise werden Gewinnspiele auch zur Fan-Gewinnung, d.h. der Vergrößerung der Facebook-Community eingesetzt. In diesem Fall sollten Sie unbedingt darauf achten, die Anreize so zu setzten, das Sie in erster Linie Ihre Zielgruppe Nutzen Gewinnspiel-Apps Nutzen Gewinnspiel-Apps ansprechen und möglichst wenige "Gewinnspieltouristen" anziehen.(Allgemeine Karrierepages) (Azubi- Karrierepages) Nur so tragen Gewinnspiele zur quantitativen und qualitativen Vergrößerung Ihrer Community bei und zahlen nachhaltig auf Ihre Arbeitgebermarke ein.
  11. 11. Image-Applikationen Werden auf der Page Image-Apps zur Vorstellung des Unternehmens und der Präsentation der Arbeitgebermarke eingesetzt? Analyse: Während bei den allgemeinen Karrierepages mit 45% immerhin knapp jedes zweite Unternehmen eine Image-App zur Vorstellung des eigenen Unternehmens und seiner Arbeitgebermarke einsetzt, nutzt bei den Azubipages mit 33% nur jedes dritte Unternehmen diese Möglichkeit, um sich ihrer Zielgruppe vorzustellen. Da gerade angehende Azubis i.d.R. über wenig Kenntnis des Arbeitsmarktes und seiner Anbieter verfügen und auf Informationsangebote angewiesen sind, ist dieser Wert überraschend niedrig. Umso mehr, als dieses Informationsbedürfnis aus dem klassischen Personalmarketing auf Karrieremessen und in Schulen bekannt ist. Das fehlende Bewusstsein für diese Bringschuld weist darauf hin, das sich das Personalmarketing vieler Unternehmen im Wettbewerb um Fachkräfte noch nicht an den gewandelten Arbeitsmarkt angepasstHaben eine Image-App integriert (gesamt) hat. Analog zur Integration von Jobbörsen-Apps besteht folglich auch hier noch reichlich Optimierungspotenzial.
  12. 12. Image-Applikationen Handlungsempfehlungen aus der Praxis: Image-Apps gehören ebenso wie Job-Apps zum infrastrukturellen Teil von Facebook-Karrierepages. Sie dienen dazu der Zielgruppe das eigene Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren, Image-App Integration mögliche Karrierewege und Mitarbeiter-Benefits aufzuzeigen sowie(Allgemeine Karrierepages) Ansprechpartner aus der Personalabteilung vorzustellen und der Zielgruppe so Dialogbereitschaft zu signalisieren. Da Facebook-Karrierepages, neben aktiv Jobsuchenden vor allem passive Kandidaten ansprechen, können Unternehmen nicht davon ausgehen, das die Zielgruppe sich die Informationen auf der Unternehmenswebsite beschafft. Im Zweifel verlassen potenzielle Bewerber die Karrierepage aufgrund eines nichtssagenden ersten Eindrucks einfach wieder, ohne zumindest die Kernbotschaft "Wir bieten Karriereperspektiven" mit auf ihren eigenen Karriereweg zu nehmen. Image-App Integration (Azubi-Karrierepages)
  13. 13. Teamvorstellung Wird auf der Karrierepage das Facebook-Team vorgestellt? Analyse: Gerade einmal jedes siebte Unternehmen stellt auf der Karrierepage seine Ansprechpartner für Karrierefragen vor. Bei einem Dialogmedium wie Facebook ist das ein geradezu vernichtendes Ergebnis. Es zeigt deutlich, das der Großteil der Unternehmen über wenig Nutzererfahrung im Social Web verfügt und sich bisher nicht Team-Vorstellung auf die moderne Zwei-Weg-Kommunikation eingestellt hat. (gesamt) Handlungsempfehlung aus der Praxis: In einem Umfeld, in dem das Individuum und die Kommunikation mit dem persönlichen Netzwerk im Vordergrund steht, möchte niemand einen Dialog mit einer anonymen, sich hinter einem Firmenlogo versteckenden Bürokratie beginnen. Potenzielle Arbeitnehmer suchen hier den persönlichen und unkomplizierten Kontakt zu Unternehmensvertretern, die ihnen auf dem kurzen Dienstweg ihre Fragen beantworten und für einen weiterführenden Dialog zur Verfügung stehen. Die Vorstellung Ihres Facebook-Teams im Rahmen Ihrer Apps oder Teamvorstellung des Profilbanners Ihrer Karrierepage ist folglich ein wichtiger Schritt(Allgemeine Karrierepages) auf dem Weg zu erfolgreichem Personalmarketing bei Facebook.
  14. 14. Videos Werden Videos zur Darstellung von Unternehmen, Arbeitgebermarke oder Karriereperspektiven genutzt? Analyse: Jedes zweite Unternehmen nutzt im Rahmen seiner Karrierepage die Möglichkeit, seiner Community mithilfe von Videos Einblicke in die Arbeitswelt und die Berufsbilder seiner Mitarbeiter zu ermöglichen. Ein vielversprechendes Ergebnis, das daraufhin deutet, das sich Videos als fester Bestandteil des Personalmarketings etabliert haben. Dass einige Videos noch etwas unemotional und wenig authentisch Nutzen Videos daherkommen, betrachten wir dabei als Kinderkrankheit die sich mit (gesamt) steigender Erfahrung hoffentlich bessern wird. Handlungsempfehlung aus der Praxis: Professionelle Imagefilme sind ein fester Bestandteil moderner HR- Kommunikation. Relativ neu ist dagegen, das Unternehmen Videos mithilfe von Smartphones oder Digitalkameras selbst produzieren und im Rahmen der alltäglichen HR-Kommunikation einsetzen. Im Facebook-Kontext können Sie diesen Trend dazu nutzen um über regelmäßige Mitarbeiterinterviews oder Mitschnitte aus dem laufenden Unternehmensbetrieb einen lebendigen Einblick in Ihr Unternehmen zu bieten, oder um Video-Stellenanzeigen zu Nutzen Videos Nutzen Videos produzieren, die Sie dann mithilfe der Facebook-eigenen Videogalerie(Allgemeine Karrierepages) (Azubi-Karrierepages) oder einer separaten Video-App für Ihre Community bereit halten.
  15. 15. Ansprache Die Gretchenfrage: Werden die Fans der Karrierepage geduzt oder gesiezt? Analyse: Mit rund 78% hat sich der Großteil der Karrierepages an die allgemeine Tonalität bei Facebook angepasst und duzt die Mitglieder ihrer Community. 13% halten trotz der allgemeinen Facebook- Gepflogenheiten am Siezen fest. Das Siezen kommt der Interaktionsintensität auf Facebookpages erfahrungsgemäß nicht zugute, ist aber längst nicht so bemerkenswert wie die Beobachtung, das sich knapp 10% der Unternehmen bisher nicht entscheiden können und sich bis auf Weiteres in eine sachlich-verkrampfte Kommunikation ohne direkte Anrede flüchten. Dass ein Dialog ohne direkte und persönliche Ansprache nicht entstehen kann, scheint dabei eine weiteres Beispiel dafür zu sein,Ansprache wie schwer es machen Unternehmen fällt, Selbstverständlichkeiten(gesamt) es aus dem realweltlichen Geschäftsgebaren auf den Social Media Bereich zu übertragen.
  16. 16. AnspracheHandlungsempfehlung aus der Praxis:Facebook gehört seinen Nutzern und wer sich dorthin begibt, solltesich an deren Tonalität anpassen. Generell raten wir Unternehmendaher für die öffentliche Kommunikation bei Facebook zum Duzen.Zum einen, weil Facebook, anders als Xing und LinkedIn , einepersönlich informelle Kommunikationskultur aufweist und zumanderen weil die Abweichung von dieser niedrigschwelligenDialogkultur den Hauptzweck des Netzwerkes konterkariert und derInteraktion mit und innerhalb der Community schadet.Vor diesem Hintergrund ist festzuhalten, das Duzen bei Facebookweder von mangelnder Seriösität zeugt, noch dazu führt, dasBewerber im anschließenden persönlichen Gespräch automatisch diePersonaler duzen. Es bedeutet nichts weiter als die Anpassung andie Tonalität der Plattform.
  17. 17. PostingfrequenzWie hoch ist die durchschnittliche Zahl der Postings jeKarrierepage im Untersuchungsmonat, wie hoch die maximaleZahl der Postings?Analyse:Im Durchschnitt posten Karrierepages rund 12 Beiträge pro Monat.Die Spanne reichte dabei im Untersuchungszeitraum von 0 bis 86Beiträgen.Wenn man davon absieht, das Unternehmen, die nichts posten, vonihren Fans nicht wahrgenommen werden und diejenigen, die mehr alszwei Beiträge täglich posten unter Umständen Gefahr laufen voneinem Teil ihrer Community "stumm geschaltet" zu werden, kommtdie Gesamtheit der Karrierepages dem häufig empfohlenen Optimumvon drei bis vier Beiträgen pro Woche statistisch bereits sehr nahe.
  18. 18. PostingfrequenzPosts pro Monat (Anzahl)
  19. 19. PostingfrequenzHandlungsempfehlung aus der Praxis:Als Orientierungsgröße empfehlen wir Unternehmenspages zu Beginnzwei bis vier Beiträge pro Woche. Mit wachsender Communitygrößewächst im Normalfall auch das Gespür für die Menge an Beiträgen,die die eigene Community goutiert und damit automatisch auch fürdie Grenzen.Abhängig ist die goutierte Menge u.a. von der Art und AufbereitungIhrer Beiträge. Bei einer guten Mischung aus Text-, Bild- undVideoposts, mit informativen und humorvollen Beiträgen, steigt dieBereitschaft zur häufigeren Auseinandersetzung mit IhremUnternehmen.Ein guter Indikator dafür, ob Sie mit Ihrem Content-Mix auf demrichtigen Weg sind, ist dabei die Interaktionsstatistiken der Fanpage.
  20. 20. BilderWie hoch war der Bilder-Anteil unter den Postings imUntersuchungsmonat?Analyse:In der Gesamtbetrachtung enthalten 43% aller Facebookbeiträge einFoto bzw. Bild und bei den Azubipages sogar knapp 50%. Das sindauf den ersten Blick überraschend hohe Werte, die den Anscheinerwecken, das Unternehmen die Macht der Bilder im Community-Management bereits voll erkannt haben und sie in großem Ausmaßfür ihre Zwecke einsetzen.In vielen Fällen trifft das zu, bei näherem Hinsehen zeigt sich aber,das es zwischen Erkenntnis und Umsetzung noch eine Lücke gibt.Denn längst nicht bei allen Bildbeiträgen handelt es sich um selbstgemachte Fotos oder ausgewählte Bilder, sondern um Vorschaubilder(Thumbnails), welche von Facebook automatisch aus Linkbeiträgenimportiert werden.
  21. 21. BilderHandlungsempfehlung aus der Praxis:Bilder und Fotos erfreuen sich bei Facebook großer Beliebtheit undsind pauschal gesprochen eine der Geheimzutaten für die erfolgreicheInteraktion mit der Community.Dies gilt umso mehr, wenn Unternehmen sich trauen, lebendige undwahrhaft menschliche Szenen aus dem Arbeitsalltag zu teilen undihren Fans so einen authentischen und ungeschönten Blick hinter dieKulissen zu ermöglichen.Sehr beliebt sind auch Meme-Grafiken, d.h. Kombinationen ausBildern und lustig- informativen Texten, die sich relativ einfacherstellen lassen und häufig von vielen Dutzend oder sogar mehr Fansgeteilt werden.
  22. 22. VideosWie hoch war der Video-Anteil unter den Postings imUntersuchungsmonat?Analyse:Im Untersuchungszeitraum war mit einem Anteil von rund 5% derGesamtbeiträge jeder 20. Beitrag auf den untersuchtenKarrierepages ein Video.Insgesamt wurden von den 281 untersuchten Karrierepages imUntersuchungsmonat 176 Videos geteilt. Daran lässt sich ablesen,das die Beliebtheit von Videos bei Facebooknutzern vielenUnternehmen bewusst ist und sie sich bemühen, diese Vorliebe auchzu bedienen.Gleichzeitig zeigt die Zahl aber auch, das es hinsichtlich dereigenständigen Produktion spontaner Unternehmens- undMitarbeitervideos noch ein großes Potenzial zu heben gilt.
  23. 23. VideosHäufigkeit von Posts mit Videos pro Monat (%)
  24. 24. VideosHandlungsempfehlung aus der Praxis:Die Chancen und Einsatzmöglichkeiten von Videos in der HR-Kommunikation haben wir bereits im Rahmen von "Frage 5"erläutert (vgl. Seite 13).Dem bleibt nur hinzuzufügen, dass es Ihrem Unternehmen nurgelingen kann, das Potenzial von Spontanvideos für sich zunutzen, wenn Sie den Karrierepage-Verantwortlichen Freiraumzum Experimentieren gewähren und Vorstöße in diese Richtungfördern statt sie zu unterdrücken.Um eine gute Qualität zu erreichen, stellen Sie ihrem Social MediaTeam eine Video-Handkamera mit Stativ und Richtmikrofon zurVerfügung (Kosten ca. 1000,- €) und ermöglichen Sieinteressierten Mitarbeitern die Teilnahme an einem Workshop fürVideo-Planung und –Schnitt.
  25. 25. Reaktion & Dialog Wie hoch ist der Anteil der Karrierepages, die auf Fanaktivität (Fanpostings & Kommentare) reagieren? Analyse: Lediglich 53% der untersuchten Unternehmen reagieren auf die Aktivitäten der Fans auf ihrer Karrierepage. Analog zu der auf 75% der Karrierepages fehlenden Team-Vorstellung zeigt auch dieser Wert deutlich, das ein Großteil der Unternehmen noch nicht bereit fürReaktion auf Fanaktivität (gesamt) einen echten Dialog mit ihrer Zielgruppe ist. Hier herrscht dringender Handlungsbedarf!
  26. 26. Reaktion & Dialog Handlungsempfehlung aus der Praxis: Wenn Sie sich mit Ihrer Karrierepage als attraktiver Arbeitgeber Reaktion auf Fankativität positionieren wollen, müssen Sie dem Dialog mit Ihrer Community(Allgemeine Karrierepages) höchste Priorität einräumen. Das Ausbleiben von Reaktionen auf Beiträge von Community- Mitgliedern vermittelt Ihren Fans den Eindruck, das Sie nicht an einem Dialog interessiert sind und wirkt sich unmittelbar negativ auf das Hauptziel Ihrer Karrierepage aus: die Gewinnung von Botschaftern für Ihre Arbeitgebermarke und den Aufbau einer reichweitenstarken Community für Ihr Personalmarketing. Aufgrund des Facebook-Algorithmus führen ausbleibende Reaktionen außerdem dazu, das Ihre Beiträge einem immer geringeren Teil Ihrer Fans angezeigt werden, da die fehlende Interaktion als Folge einer mangelhaften Qualität Ihrer Beiträge gedeutet wird. Ein niedrigschwelliges Dialogangebot und ein stetes Bemühen um Interaktion mit der Community sind daher Gemeinsamkeiten, die alle Reaktion auf Fanaktivität Best Practice Beispiele im Facebook Recruiting teilen! (Azubi-Karrierepages)
  27. 27. Mit der Facebook Recruiting Studie 2012 liegt erstmalig eine In der Gesamtbetrachtung zeigt die Studie, dass sichempirische Untersuchung zum Facebook Personalmarketing Facebook Karrierepages in Deutschland als fester Bestandteilvor, die die Infrastruktur und das Community-Management im Employer Branding und Personalmarketing Mix etablieren,von Karrierepages im DACH-Raum untersucht. während dieser Trend in Österreich und der Schweiz noch am Anfang steht.Als infrastrukturelle Kernelemente von Karrierepages habensich dabei Apps zur Integration von Stellenangeboten (Job- Mit Blick auf internationale Entwicklungen und Länder wie dieApps), zur Vorstellung von Unternehmen und USA und Grossbritanien erwarten wir für die kommendenKarriereperspektiven (Image- und Karriere-Apps) sowie die Jahre eine stetige Ausweitung und Beschleunigung diesesVorstellung des Facebook-Teams etabliert. Trends. Damit einhergehend erwarten wir eine Professionalisierung der Herangehensweise, die sich bereits inDie Untersuchung hat jedoch auch gezeigt, das der zwei Punkten zeigt:Professionalisierungsgrad vieler Pages diesbezüglich nochOptimierungspotenzial aufweist und ein Großteil der Erstens bereiten Unternehmen ihren Einstieg bei FacebookUnternehmen die bestehenden Möglichkeiten zur genauer vor, als das in den Anfangsjahren der Fall war,Positionierung ihrer Employer Brand nicht ausschöpft. gehen dafür aber auch mit größerer Entschlossenheit und größeren Budgets vor.Der Blick auf das Dialogverhalten der Unternehmen und ihrCommunity-Management hat einen immensen Lernbedarf Zweitens werden Networking-Skills, Marketing-Affinität undaufgezeigt. Dabei offenbart insbesondere die Tatsache, dass Erfahrungen in der (HR-) Kommunikation mit Facebook et alnahezu die Hälfte aller Unternehmen nicht mit ihren zunehmend ein fester Bestandteil der StellenbeschreibungCommunities interagiert, dass es bis zur vollständigen zukünftiger Personalmarketer und Recruiter.Adaption von Facebook im Employer Branding undPersonalmarketing noch ein weiter Weg ist.
  28. 28. atenta ist eine Digitalagentur aus Hamburg, die sich mit Konzeptenund Lösungen für Recruiting, Employer Branding und Marketing imSocial Web beschäftigt. Neben individuellen Agenturprojektenfür Kunden unterschiedlichster Größe arbeiten wir ständig an unserenStandardprodukten jobstriker & jobspreader. Mit zwei eigenenOnline-Magazinen rund um die Themen Recruiting und Social Mediableiben wir am Puls der Zeit.Die “Wollmilchsau” dient uns als Sprachrohr für Ideen und Meinungenund ist mit 20.000 Lesern monatlich eins der meistgelesenen Blogs inder deutschen Recruiting-Szene. Unsere Blog-Leser inspirierten dieVeröffentlichung des Fachbuchs “Online-Personalsuche”. Internationalsind wir mit dem russischsprachigen Projekt “MoiFacebook” aktiv.Als Initiator und Partner der Social Media Recruiting Conference(SMRC) in Hamburg, Wien und Zürich bieten wir Unternehmen einForum für den Austausch über Methoden, Erfolgsstrategien und neueIdeen für das Recruiting und Employer Branding im Social Web.
  29. 29. Jan Kirchner ist Partner und kaufmännischerGeschäftsführer. In dieser Funktion ist er für dieGeschäftsentwicklung, sowie Beratung undKundenbetreuung zuständig.Alexander Fedossov ist Partner und technischerGeschäftsführer. Er verantwortet die Entwicklungunserer Produkte und sorgt für die konzeptionelleund technische Realisierung aller Projekte und Ideen.Tobias Kärcher ist unser kreativer Kopf. Er kümmertsich um Konzepte, Kreation und betreut alsProjektmanager unsere Agenturprojekte.
  30. 30. Kontakt Erfolgreiches Employer Branding und Personalmarketing bei Facebook ist planbar. Gerne unterstützen wir Sie über diese Studie hinaus,Antworten auf Ihre Fragen zum Einsatz von Social Media imPersonalmarketing zu finden und eine individuelle Strategie für Ihr Unternehmen zu entwickeln und umzusetzen. Bitte wenden Sie sich an: atenta - social web stuff Jan Kirchner Telefon: +49 (0)40 444 0557 22 Email: kirchner@atenta.de Web: www.atenta.de Blog: www.wollmilchsau.de Facebook: facebook.com/wollmilchsau Anschrift: Rothenbaumchaussee 79, 20148 Hamburg

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