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ICH SEHE WAS,
WAS DU
NICHT SIEHST…
… UND DAS IST
CRITICAL
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©MarianneM.Spiller
DEUTSCHES
FORSCHUNGSZENTRUM
FÜR KÜNSTLICHE
INTELLIGENZ GMBH
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Standorte Saarbrücke...
Autorin
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Motorrad-Fan
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2015 Umstellung von Nagios 3
auf Icinga 2
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ES WAR EINMAL…
MEINE VORSTELLUNG…
©https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ferrari_Supercars_at_The_Quail_(14827322787).jpg
… VS. REALITÄT
©MarianneM.Spiller
▪ Unzureichende Investition in die Infrastruktur
▪ Zu wenig bzw. ungeeignetes Personal
▪ Fragwürdige Prioritätensetzung
▪ ...
MONITORING:VORTEILE FÜR
JEDEN EINZELNEN!
©MarianneM.Spiller
Anwender
Geschäftsleitung
Administration
VORTEILE FÜR ALLE
... die▪ Überwachung und Optimierung von Prozessen und Ressourcen
ermöglichen
...▪ Aufälligkeiten entdecken und zu deren B...
DAS PERFEKTE MONITORING –
WIE SIEHT ES EIGENTLICH AUS?
©MarianneM.Spiller
DAS PERFEKTE MONITORING –
WIE SIEHT ES EIGENTLICH AUS?$GRUEN!
Oder… ist es vielleicht doch nicht so einfach?
DER KOLLEGEN-FAKTOR
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DIE GRÜNDE
▪ Der Mensch ist ein Gewohnheitstier
▪ Das System ist nicht selbsterklärend
▪ Keine Schulungen und Unterweisung...
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UND WIE MACHE ICH ES NUN
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QUALITATIVE ÜBERWACHUNG
▪ Keine Defaults überwachen, sondern das, was für den Betrieb essentiell
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ZEIT EINPLANEN!
▪ Das Monitoring als erste Anlaufstelle etablieren, wenn es irgendwo
knallt, und das in die Köpfe aller Be...
AUS DESASTERN LERNEN!
▪ Störungen werden passieren!
▪ Störungen als Chance sehen
▪ Störungen als Basis für die regelmäßige...
Icinga▪ Director: produktiv im Einsatz seit Anfang 2016
Gründe▪ hierfür: Audit-Log, Bearbeitung möglich ohne auf FS-Ebene
...
SCHREIBE DOKUMENTATION - IMMER!
▪ Umfassende Dokumentation ist Pflicht
▪ Sowohl für sich selbst als auch für die Kollegen
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DAS PERFEKTE MONITORING
▪ ... verfolgt ein klar definiertes Ziel, das allen Beteiligten bekannt ist
▪ ... bildet die Reali...
PERFORMANCE DATA
©MarianneM.Spiller
Das Ergebnis eines Checks ist eine Momentaufnahme
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▪ es kann sogar in die Irre f...
PERFORMANCE DATA
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gemeinsam abrufbar machen
Ein weiterer Schritt, Information an▪
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▪ Beispiel: graphische Auswertung der Belüftungsanlage im
Badezimmer
▪ Darstellung der Luftfeuchtigkeit im Badezimmer (grü...
DASHBOARDS
▪ Ordentlich aufbereitete Graphen sind leicht verständlich
➜ auch für Laien
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▪ Unbedingt empfehlenswert!
▪ Graphen stellen den zeitlichen Verlauf dar...
▪ ... und machen Zusam...
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ICH DANKE FÜR EURE AUFMERKSAMKEIT!
https://www.unixe.de/
marianne.spiller@dfki.de
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▪ Vorher überlegen, was erreicht werden soll
▪ Sich auf das Wesentliche konzentrieren
▪ Notifications mit Bedacht versende...
OSMC 2017 | Ich sehe was, was du nicht siehst (… und das ist critical!) by Marianne Spiller
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OSMC 2017 | Ich sehe was, was du nicht siehst (… und das ist critical!) by Marianne Spiller

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If a department spends most of its time reacting to incoming catastrophes, this is mostly due to a non- existent or not optimal monitoring. Though, what does a “perfect” monitoring consist of? What must be considered in the run-up? And does the benefit justify the effort? This talk will also be a report on my experience with Icinga 2, though not only about integration of hardware, but also about integration of the team. And about interaction and the Icinga Director, the charm of graphs and of contributing to the community, about taking a trip into the world of home-automation- and why “finished” never means “really finished”.

Veröffentlicht in: Software
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OSMC 2017 | Ich sehe was, was du nicht siehst (… und das ist critical!) by Marianne Spiller

  1. 1. ICH SEHE WAS, WAS DU NICHT SIEHST… … UND DAS IST CRITICAL 14:15 ©MarianneM.Spiller
  2. 2. DEUTSCHES FORSCHUNGSZENTRUM FÜR KÜNSTLICHE INTELLIGENZ GMBH Weltweit agierendes Forschungsunternehmen Standorte Saarbrücken, Kaiserslautern, Bremen (mit Außenstelle Osnabrück), Projektbüro Berlin Führende Forschungseinrichtung in Deutschland im Gebiet innovativer Softwaretechnologien ©DFKIGmbHhttp://www.dfki.de/
  3. 3. Autorin Blogger Maaama! Urban Explorer Systems Engineer Hobbyfotografin Handarbeits-Freak Motorrad-Fan Hefeteig-Expertin Twitter-Orakel Retrocomputing MARIANNE SPILLER ©MarianneM.Spiller
  4. 4. 2013 Erste Tests: Wechsel von Nagios 3 zu Icinga 1 2015 Umstellung von Nagios 3 auf Icinga 2 Erste Blogartikel zum Thema Ausbau des neuen Systems 2016 Erster Besuch Icinga-Camp Berlin Performance Data Mehr Blogartikel 2017 iX-Artikel Icinga Director GitHub OSMC Icinga Camp Berlin Noch mehr Blog 2018 Wer weiß? Es bleibt spannend 🙃 ©MarianneM.Spiller
  5. 5. ES WAR EINMAL…
  6. 6. MEINE VORSTELLUNG… ©https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ferrari_Supercars_at_The_Quail_(14827322787).jpg
  7. 7. … VS. REALITÄT ©MarianneM.Spiller
  8. 8. ▪ Unzureichende Investition in die Infrastruktur ▪ Zu wenig bzw. ungeeignetes Personal ▪ Fragwürdige Prioritätensetzung ▪ Mangelhafte Übersicht bezüglich produktiver Hardware und deren Aufgaben MÖGLICHE GRÜNDE ©MarianneM.Spiller
  9. 9. MONITORING:VORTEILE FÜR JEDEN EINZELNEN! ©MarianneM.Spiller
  10. 10. Anwender Geschäftsleitung Administration VORTEILE FÜR ALLE
  11. 11. ... die▪ Überwachung und Optimierung von Prozessen und Ressourcen ermöglichen ...▪ Aufälligkeiten entdecken und zu deren Behebung animieren und zwar➜ bevor sie sich zu richtigen Problemen entwickeln! ... die▪ Sicherheit im Unternehmen unterstützen ... möglichst▪ vielfältige Information an zentraler Stelle darstellen ...▪ für Transparenz in alle Richtungen sorgen EIN GUTES MONITORING KANN...
  12. 12. DAS PERFEKTE MONITORING – WIE SIEHT ES EIGENTLICH AUS? ©MarianneM.Spiller
  13. 13. DAS PERFEKTE MONITORING – WIE SIEHT ES EIGENTLICH AUS?$GRUEN! Oder… ist es vielleicht doch nicht so einfach?
  14. 14. DER KOLLEGEN-FAKTOR 😇 👿 😶 😐 🤢 😭 😴 🙂 🤡 😱 🙄 😉 😍 😝 🙈 😤 😧 😡 🙉 🤕 😲 😑 😩🤠 🙃
  15. 15. DIE GRÜNDE ▪ Der Mensch ist ein Gewohnheitstier ▪ Das System ist nicht selbsterklärend ▪ Keine Schulungen und Unterweisungen ▪ Das System ist unzureichend dokumentiert ▪ Das Monitoring wird als nervend, nicht als unterstützend wahrgenommen
  16. 16. STOLPERFALLE NOTIFICATIONS Da ist ein Event... ... Nachricht an alle... ... alle n Minuten... > /dev/null 2>&1 ©MarianneM.Spiller
  17. 17. UND WIE MACHE ICH ES NUN BESSER? ©MarianneM.Spiller
  18. 18. ▪ Konzentration auf das absolut Wesentliche: ▪ ... nur an die Leute, die es betrifft... ▪ ... und nur bei Events, die wirklich sein müssen... ▪ ... und das nur zu Zeiten, zu denen eine Problemlösung denkbar ist ▪ Intervalle für Re-Notifizierungen sorgfältig wählen ▪ Unbedingt False Positives vermeiden! ▪ Sinnvolle Subjects und Bodies, die schnelles Verständnis und zeitnahe Bearbeitung ermöglichen SINVOLLE NOTIFICATIONS ©MarianneM.Spiller
  19. 19. QUALITATIVE ÜBERWACHUNG ▪ Keine Defaults überwachen, sondern das, was für den Betrieb essentiell ist bzw. was ihn stören kann ▪ Schon vor Umsetzung überlegen: was muss überwacht werden? ▪ Ggf. priorisieren und gruppieren ▪ Qualität geht vor Quantität
  20. 20. ZEIT EINPLANEN! ▪ Das Monitoring als erste Anlaufstelle etablieren, wenn es irgendwo knallt, und das in die Köpfe aller Beteiligten einpflanzen ▪ Anreize setzen und die Vorteile für den Einzelnen herausstreichen ▪ Das ist ein Prozess, der sich hinzieht ▪ Deshalb: großzügig Zeit einplanen!
  21. 21. AUS DESASTERN LERNEN! ▪ Störungen werden passieren! ▪ Störungen als Chance sehen ▪ Störungen als Basis für die regelmäßige Überarbeitung, Erweiterung und Anpassung des Systems nehmen
  22. 22. Icinga▪ Director: produktiv im Einsatz seit Anfang 2016 Gründe▪ hierfür: Audit-Log, Bearbeitung möglich ohne auf FS-Ebene rumhampeln zu müssen usw. Simple Anpassung z.B. von Schwellwerten auch für andere▪ Sync von LDAP▪ -Datenbestand KEEP IT SIMPLE AND STUPID!
  23. 23. SCHREIBE DOKUMENTATION - IMMER! ▪ Umfassende Dokumentation ist Pflicht ▪ Sowohl für sich selbst als auch für die Kollegen ▪ Damit beginnen, so lange man noch nah genug mit dem Thema verhaftet ist – nicht erst dann, wenn man meint, das System sei fertig ▪ Denn fertig wird es NIE!
  24. 24. DAS PERFEKTE MONITORING ▪ ... verfolgt ein klar definiertes Ziel, das allen Beteiligten bekannt ist ▪ ... bildet die Realität des Unternehmens wahrheitsgetreu ab ▪ … wird von allen einheitlich und bestimmungsgemäß genutzt ▪ ... wird ständig auf seine Tauglichkeit hin überprüft – und ggf. erweitert ▪ ... ist sauber dokumentiert ▪ ... erlaubt die unkomplizierte Anpassung von Schwellwerten ▪ … versendet die kleinst mögliche Menge an Notifications ▪ ... etabliert sich als erste Anlaufstelle im Problemfall
  25. 25. PERFORMANCE DATA ©MarianneM.Spiller
  26. 26. Das Ergebnis eines Checks ist eine Momentaufnahme ▪ es ist nicht zwingend aussagekräftig und ▪ es kann sogar in die Irre führen Das Sammeln und Aufbereiten der Ergebnisse ▪ erlaubt Trendanalyse und informierte Entscheidungen ▪ deckt Engpässe und Fehlkonfigurationen auf ▪ ermöglicht Vorhersagen PERFORMANCE DATA
  27. 27. PERFORMANCE DATA Ideal: Service▪ -Check und Graph gemeinsam abrufbar machen Ein weiterer Schritt, Information an▪ zentraler Stelle zu konsolidieren Aus der Welt der Heimautomatisierung: Entwurf und Verfeinerung openHAB2- Regelwerk
  28. 28. ▪ Beispiel: graphische Auswertung der Belüftungsanlage im Badezimmer ▪ Darstellung der Luftfeuchtigkeit im Badezimmer (grün) ➜ Sprunghafter Anstieg bei Benutzung der Dusche ▪ Berechnung des Deltas über definierbaren Zeitraum - im Beispiel 10 Minuten (gelb) ▪ Schaltung der Belüftungsanlage in Abhängigkeit dieses Deltas (blau)
  29. 29. DASHBOARDS ▪ Ordentlich aufbereitete Graphen sind leicht verständlich ➜ auch für Laien ▪ Peaks und Schwellwertüber- bzw. unterschreitungen können auch von Dritten erkannt werden ▪ Ein unkomplizierter Weg, auch administrationsferne Abteilungen einzubinden
  30. 30. PERFORMANCE DATA: FAZIT ▪ Unbedingt empfehlenswert! ▪ Graphen stellen den zeitlichen Verlauf dar... ▪ ... und machen Zusammenhänge auf einen Blick erkennbar ▪ Durchdachte Dashboards ermöglichen die Einbindung Externer
  31. 31. @sys_adm_ama sysadmam a ICH DANKE FÜR EURE AUFMERKSAMKEIT! https://www.unixe.de/ marianne.spiller@dfki.de ©MarianneM.Spiller
  32. 32. ▪ Vorher überlegen, was erreicht werden soll ▪ Sich auf das Wesentliche konzentrieren ▪ Notifications mit Bedacht versenden ▪ Kollegen einbinden, schulen, ernst nehmen ▪ Als “gutes Beispiel” vorangehen ▪ Sinnvolle Dokumentation verfassen ▪ Sich in die Community einbringen ▪ Agieren, nicht reagieren! OK 15:15 ZUSAMMENFASSEND. FRAGEN? ©MarianneM.Spiller

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