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Fom symposium - vortrag schaffner

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Unternehmenskrisen und Wissensmanagement

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Fom symposium - vortrag schaffner

  1. 1. Krisen kündigen sich an i Wi U h k i id Prof. Dr.-Ing. Michael Schaffner – mit Wissensmanagement Unternehmenskrisen vermeiden FOM-Symposium, Berlin, 14. Oktober 2014
  2. 2. Krisen kündigen sich an - mit Wissensmanagement Unternehmenskrisen vermeiden Agenda 1 Unternehmen und Krisen – eine Themeneingrenzungg g 2 Strategische Frühaufklärung 3 Wissensmanagement 4 Handlungsempfehlungen für die Praxis ProblemstellungProblemstellung Modell „schwache Signale“ Modell „(Wissens-)Vernetzung“ Handlungskonzept 2Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014
  3. 3. 1. Unternehmen und Krisen – eine Themeneingrenzung Morphologischer Kasten Art von Krisen eher unvorsehbare Krisen (z.B. Unfälle, Katastrophen, Unglücke) eher vorhersehbare Krisen (z.B. Wirtschaftskrisen, Führungs- probleme, Missbrauch, Sabotage, Unglücke) Produkt-/Produktionsfehler) Verortung der Krisenursachen Ursachen innerhalb Ursachen außerhalb Krisenursachen Krisen- management Krisen erkennen sich auf Krisen vorbereiten in Krisen handeln aus Krisen lernen, diese künftigmanagement vorbereiten künftig verhindern Unternehmens- k ik ti Kommunikation von Unternehmen ( ) Kommunikation in Unternehmen ( f f )kommunikation (z.B. Marktkommunikation, Krisenkommunikation) (z.B. interne Erfahrungsaustausch, Informationswege) Krise = verpasste Chance oder nicht vermiedene Gefahr 3Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014
  4. 4. 1. Unternehmen und Krisen – eine Themeneingrenzung Krisen-Lebenszyklus Wirksamkeit Maßnahmen / Unternehmens-Wirksamkeit der Krise kommunikation Imagekampagnen Krisen-Hotline Kundeninformation Krisen-Eildienst Mitarbeiter- Information Events / PR / Pressearbeit Nutzung des Krisenstab „Lernen aus Krisen“ Nutzung des Krisenhandbuchs Zeit 4Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 Krise entwickelt sich … deutet sich an … bricht aus … wird bewältigt
  5. 5. 1. Unternehmen und Krisen – eine Themeneingrenzung Zehnerregel der Krisenkosten Die Zehnerregel … … der Fehlerkosten: Je weiter sich ein Fehler unentdeckt in die späten Phasen des Werdeganges eines Produktes oder Prozesses bewegt umso größer werden die Kosten zureines Produktes oder Prozesses bewegt, umso größer werden die Kosten zur Behebung dieses Fehlers. … übertragen auf Krisenkosten Kosten derKosten der Krise 1 000 € 10 € 100 € 1.000 € 1 € 10 € 5Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 Zeit
  6. 6. 1. Unternehmen und Krisen – eine Themeneingrenzung Umkehrung der Aufwände Maßnahmen / Unternehmens-Wirksamkeit Vermutung: Kosten der Krisenvermeidung < Kosten der Krisenbehebung Arbeitsthese Umkehr ng der A f ände in der Unternehmenskomm nikation kommunikation Wirksamkeit der Krise Arbeitsthese: Umkehrung der Aufwände in der Unternehmenskommunikation Zeit 6Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 Krise entwickelt sich … deutet sich an … bricht aus … wird bewältigt
  7. 7. 1. Unternehmen und Krisen – eine Themeneingrenzung Krisenvorkehrung durch Management von Wissen Art von Krisen eher unvorsehbare Krisen (z.B. Unfälle, Katastrophen, Unglücke) eher vorhersehbare Krisen (z.B. Wirtschaftskrisen, Führungs- probleme, Missbrauch, Sabotage, Unglücke) Produkt-/Produktionsfehler) Verortung der Krisenursachen Ursachen innerhalb Ursachen außerhalb Krisenursachen Krisen- management Krisen erkennen sich auf Krisen vorbereiten in Krisen handeln aus Krisen lernen, diese künftigmanagement vorbereiten künftig verhindern Unternehmens- k ik ti Kommunikation von Unternehmen Kommunikation in Unternehmen strategische Frühaufklärung Wissensmanagement kommunikation Kommunikation von Unternehmen Kommunikation in Unternehmen strategische Frühaufklärung Wissensmanagement 7Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014
  8. 8. Krisen kündigen sich an - mit Wissensmanagement Unternehmenskrisen vermeiden Agenda 1 Unternehmen und Krisen – eine Themeneingrenzungg g 2 Strategische Frühaufklärung 3 Wissensmanagement 4 Handlungsempfehlungen für die Praxis Problemstellung Modell „schwache Signale“ Modell „(Wissens-)Vernetzung“ Handlungskonzept 8Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014
  9. 9. 2. Strategische Frühaufklärung „schwache Signale“ und Vernetzung Antizipation zukünftiger Entwicklungen und Ereignisse  Frühaufklärung (before fact approach) statt traditionelles Krisenmanagement (after fact approach)  klassische (kontrollorientierte) Realisierungsansätze der Frühaufklärung  z.B. Kennzahlen und Indikatoren  z.B. Modelle und Simulationen gehen von weitgehend kausallogischen, stabilen und prognostizierbareng g g p g Entwicklungen aus  aktuelle Problematik der Wirtschaftspraxis: Gefahr der Zeitschereaktuelle Problematik der Wirtschaftspraxis: Gefahr der Zeitschere  hohe Dynamik (Umweltturbulenz)  erschwerte Vorhersage, verkürzte Reaktionszeit  zunehmende Komplexität  erhöhter Bedarf an Reaktionszeitp Strategische Frühaufklärung setzt daher auf schwache Signale und Vernetzung. 9Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 © javier brosch - Fotolia.com
  10. 10. 2. Strategische Frühaufklärung Zeitvorteile durch „schwache Signale“ Wirksamkeit der Krise mögliche Vorbereitungszeit 100% Zeitvorteil durch „schwache Signale“ übliche Vorbereitungszeit 100% t1-x Erfassen der Krise anhand eines „schwachen Signal“ t1 Erfassen der Krise ohne „schwaches Signal“ t Ch i ht ht1+y Chance nicht mehr realisierbar bzw. Gefahr nicht mehr abwendbar Zeit t t t 0% 10Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 Zeit t1-x t1 t1+y
  11. 11. 2. Strategische Frühaufklärung Entdeckung „schwacher Signale“ Signalstärke / Wissenstand zur Krisen starkes Signalstarkes Signal, Zone schwindender Chancen Signal wird deutlich(er) und kann allgemein entdeckt werden noch schwaches Signal, aber Zone der größten Chancen Zeit t Rauschen 11Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 Zeit t1 in Anlehnung an: Ansoff, H. I. (1976): Managing Surprise and Discontinuity – Strategic Response to Weak Signals, in: zfbf, Jhg. 28, 1976, S. 129 – 152
  12. 12. 2. Strategische Frühaufklärung Verarbeitung „schwacher Signale“ Quellen „schwacher Signale“  Häufung gleichartiger Ereignisse mit Bezug zum Unternehmen  Verbreitung von neuartigen Meinungen, Ideen und Stellungnahmen  Veränderungen, Trendbrüche, Tendenzen (Technologien, Märkte, Belegschaft etc.) Fahndung nach „schwachen Signalen“  Scanning  kontinuierliches Durchsuchen des Umfeldes d h ö li h i l B b h Scanning  durch möglichst viele Beobachter  nach neuartigen Erkenntnissen, Entwicklungen etc.  Monitoring Umfeld Monitoring Bewertung Monitoring  Beschaffung vertiefender Informationen  zu den durch das Scanning bekannt gewordenen Erkenntnissen, Entwicklungen etc.  Bewertung  Trends / Trendlandschaften entwickeln  strategische Relevanz ermitteln 12Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 strategische Relevanz ermitteln  Antwortstrategien formulieren Grafik: vereinfachte Darstellung in Anlehnung an: Liebl, F. (1996): Strategische Frühaufklärung, München 1996, S. 11
  13. 13. 2. Strategische Frühaufklärung Basisaktivitäten der strategischen Frühaufklärung Scanning 360° R d it Monitoring  360°-Radar mit  gerichtete Suche (domänenintern) i ht t S h (d ä t )  analytisches und strukturiertes Vorgehen  systematische(re) und fokussierte ungerichtete Suche (domänenextern)  intuitive Bewertung der Relevanz durch den Beobachter  systematische(re) und fokussierte Suche nach weiteren Informationen  Beschreibung und Bewertung vondurch den Beobachter  wenig analytisch und strukturiert g g Trends und Charakteristiken der sich anbahnenden Veränderungen BewertungBewertung 13Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 Suchdomänen Informationsmanagement Wissensmanagement
  14. 14. Krisen kündigen sich an - mit Wissensmanagement Unternehmenskrisen vermeiden Agenda 1 Unternehmen und Krisen – eine Themeneingrenzungg g 2 Strategische Frühaufklärung 3 Wissensmanagement 4 Handlungsempfehlungen für die Praxis Problemstellung Modell „schwache Signale“ Modell „(Wissens-)Vernetzung“ Handlungskonzept 14Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014
  15. 15. 3. Wissensmanagement Begriffshierarchie von Daten – Information – Wissen 2 Zeichen + Syntax = Daten + Semantik = Information + Vernetzung = Wissen „Wissen [ist] der Prozess der zweckdienlichen Vernetzung von Informationen. Wissen entsteht als Ergebnis der Verarbeitung von Informationen durch das Bewusstsein.“ (NORTH) 15Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 North, K. (2011): Wissensorientierte Unternehmensführung; 5. Aufl., Wiesbaden 2011 Fotos: © Microsoft Clipart; © Andrey Armyagov - Fotolia.com; © Marzky Ragsac Jr. - Fotolia.com; © Francensco Ridolfi 3406726114 - Fotolia.com; © BäckersJunge - Fotolia.com
  16. 16. 3. Wissensmanagement Definition von Wissen „[Relevantes] Wissen bezeichnet die Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten,„[ ] g , die Individuen zur Lösung von Problemen einsetzen. Wissen stützt sich auf Daten und Informationen, ist im Gegensatz zu diesen jedoch immer an Personen gebunden “ (PROBST)immer an Personen gebunden. (PROBST) „Wissen ist »Wissen-wovon-für wen-wozu«. (STEINMÜLLER) „Die Unterscheidung in implizites und explizites Wissen unterstreicht di Si ht i O i ti l l b d S t ddie Sichtweise von Organisationen als lebende Systeme und nicht nur als informationsverarbeitende Gebilde.“ (REHÄUSER / KRCMAR) 16Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 Probst, G.; Raub, S.; Romhardt, K. (2010): Wissen managen; 6. Aufl., Wiesbaden 2010 Steinmüller, W. (1993): Informationstechnologie und Gesellschaft; Darmstadt 1993 Rehäuser, J.; Krcmar, H. (1996): Wissensmanagement im Unternehmen; in: Schreyögg, G.; Conrad, P. (Hrsg.): Managementforschung. Berlin 1996, S. 1-45
  17. 17. 3. Wissensmanagement Management von Wissen: relevante Modelle Wissenstreppe nach NORTH WiMa-Prozess nach PROBST 4: Wissensorientierte Unternehmensführung 3: Professionelle Wissensorganisation 2: Spezifische Einzellösungen H d l + richtig Kompe- tenz (Können) Wettbewerbs- fähigkeit + Einzigartigkeit, “besser als andere” 1: IT Lösungen Daten + Bedeu- tung Informa- tionen + Vernetzung (Kontext, Erfahrungen, Erwartungen) Wissen + Anwendung + Motivation Handeln handeln Zeichen + Syntax tung North, K.: Wissensorientierte Unternehmensführung; Wiesbaden 2011, S. 40 Probst, G.; Büchel. B.: Organisationales Lernen; Wiesbaden 1998, S. 94 Organisationales Lernen nach AGYRIS/SCHÖN SECI-Modell nach NONAKA/TAKEUCHI nach implizites Wissen explizites Wissen implizites Wissen S i li i E t li i von Sozialisierung Externalisierung explizites Wissen 17Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 Internalisierung Kombination Vahs, D.: Organisation; Stuttgart 2012, S. 463 in Anlehnung an: Nonaka, I.; Takeuchi, H.: Die Organisation des Wissens. Frankfurt 1997
  18. 18. 3. Wissensmanagement organisationale Wissenserzeugung und -transformation SECI-Modell nach NONAKA/TAKEUCHI S i li ti nach  Socialization  Externalization  Combination implizites Wissen explizites Wissen  Internalization implizites Wissen von Sozialisierung Externalisierung von explizites Wissen 18Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 Internalisierung Kombination in Anlehnung an: Nonaka, I./; Takeuchi, H. (1997): Die Organisation des Wissens. Campus Verlag. Frankfurt 1997
  19. 19. 3. Wissensmanagement Methoden, Praktiken, Werkzeuge, Technologien Wissen erfassen Wissen aufbewahren Wissen anwenden B t P ti Wi t f Wi•Best Practice •Wissenslandkarte •Debriefing / Lessons Learned •Wiki •Wissenstransfer •Projekt- / Wissensdatenbank •Content Mgt. System •Document Mgt. System •Wissensmanager •Expertendatenbank •Yellow Pages •Business Intelligence •Storytelling •World Café •Wissensmodellierung • g y •selbsterklärende Ordnerstruktur •KM Cloud-Anwendung •… g •Knowledge- / Video-Podcast •… •… Wissen bewerten Wissen entwickeln Wissen verteilenWissen bewerten Wissen entwickeln Wissen verteilen •Suchmaschine •Tagging / Verschlagwortung •Wissensaudit •Betriebsbegehung •Jobrotation •E Learning •Wissensplattform •Groupware •Blogging / Microblogging•Wissensaudit •Wissensbilanz •… •E-Learning •Open Space •Kooperation mit Externen •Zukauf von Wissen •Blogging / Microblogging •Forum/Wissensmarktplatz •Double-Loup-Learning •Newsgroups/Feeds/RSS •Integration Expertenwissen •… •Knowledge Management App •… 19Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 in Anlehnung an: Kahlert, T; Langenberg, L. (Hrsg.) (2014): Wissensmanagement-Trends 2014-2023, Berlin 2014, S. 8 (vgl. www.pumacy.de)
  20. 20. Krisen kündigen sich an - mit Wissensmanagement Unternehmenskrisen vermeiden Agenda 1 Unternehmen und Krisen – eine Themeneingrenzungg g 2 Strategische Frühaufklärung 3 Wissensmanagement 4 Handlungsempfehlungen für die Praxis Problemstellung Modell „schwache Signale“ Modell „(Wissens-)Vernetzung“ Handlungskonzept 20Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014
  21. 21. 4. Handlungsempfehlungen für die Praxis Handlungskonzept gerichtete Suche • Stakeholder und Indikatoren definieren WiMa-Politik • Vision, Wissensziele • Schirm-Strategien • Methoden: z.B. Dokumentenanalyse, Marktbeobachtung ungerichtete Suche Off h it Schirm Strategien • organisat. Offenheit für • rechtzeitige Entdeckung und • richtige Interpretation • Offenheit • Methoden: z.B. Kreativitätstechniken, Brainstorming Ra sch nterdrück ng“ Umfeld Scanning Bewertung g p (u.a. auch Toleranz) Wissensbereiche • organisatorische … • wirtschaftliche … „Rauschunterdrückung“ Umfeld Monitoring Bewertung• technische Krisen etc. Organisation • Rollen der Akteure • Transparenz I t t Systematiken • Analyse von Trends und Unternehmens-• Instrumente zur • Info-Beschaffung • Interaktion • Feedback-Schleifen und Unternehmens anfälligkeiten • Methoden: z.B. Risikoabschätzung, Szenario, Cross-Impact,Informations und , p , Trendanalysen, Hype Cycle, SWOT, Informations- und Wissensvernetzung Vermeidung von Informations- 21Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 von Informations pathologien
  22. 22. 4. Handlungsempfehlungen für die Praxis Schritt 1: Managementbekenntnis Unternehmen bewegen sich in einem WechselspielUnternehmen bewegen sich in einem Wechselspiel zwischen Kontinuität und Diskontinuität (Routine und Krise) K i t ht fü U i h h it d i t d E l bKrise steht für Unsicherheit und ist das Erleben von Neuem und Unbekanntem Krisen sind einzigartig, wobei das bisherige „Wissen“ (über das was eintreten wird/könnte) entwertet wirdUnternehmen und Krisen erfordert komplexe Entscheidungen, ein Handeln unter Zeitdruck und mit unzureichenden Informationen Krisen eine frühzeitige Entdeckung von Krisen verlängert die Vorbereitungszeit, ist aber anspruchsvoll Früherkennung von Krisen ist mit klassischen, kontrollorientierten Ansätzen kaum/nicht möglich 22Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014
  23. 23. 4. Handlungsempfehlungen für die Praxis Schritt 2: Förderung von Selbstorganisation Strategische Frühaufklärung ist Wissensmanagement und erfordertund erfordert  flexible Anpassung,  beschleunigte Lernprozesse und  Problemlösungen und gelingt nicht mit einem… und gelingt nicht mit einem  zentral gesteuerten, deterministischen Managementansatz. D K l ität d I f ti b it d Wi i„Der Komplexität der Informationsverarbeitung und Wissensgenerierung kann nur durch die Selbstorganisation organisatorischer Einheiten und deren Vernetzung begegnet werden.“ [NORTH] 23Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 Vgl. herzu: North, K. (2001): Selbstorganisation zulassen; in: Wissensmanagement, Heft 09/2001,
  24. 24. 4. Handlungsempfehlungen für die Praxis Schritt 3: Verzicht auf technokratische Befangenheiten FühFührung – Wissensmanagement per Mission und nicht per Handlungsanweisung Organisation – loslassen, aber nicht alleine lassen Früh- aufklärung Personal – rollenspezifische Zuständigkeiten für alle, nicht nur spezifische Schlüsselrollen g und WiMa Technologie – technische Lösungen als Mittel, nicht als Zweck 24Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014
  25. 25. 4. Handlungsempfehlungen für die Praxis Schritt 4: Strukturumgebung für Scanning und Monitoring C verborgenes Wissens explizieren Identifizierung und E f E f h i z.B. Wissenslandkarten, Lessons Learned, Erfassung von Erfahrungswissen „rund um schwache Signale“ z.B. Wissenslandkarten, Lessons Learned, Best-Practices, motivierende Erfolgsbilanzen zwischenmenschliche Kommunikation fördern Förderung des persönlichen Informations-/Erfahrungsaustauschs z.B. . Lernen aus Suchfeldstrategien von Anderen, Communities of Practices, Wissenstransfer-Workshops, Yellow Pages, Unterstützung durch technische HilfsmittelUnterstützung durch technische Hilfsmittel Entwicklung von Kollaboration und Lernstrukturen z.B. Wikis, Blogs, Knowledge Books, DMS/CMS 25Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 g ,
  26. 26. 4. Handlungsempfehlungen für die Praxis Schritt 5: Rollen-/Rechte-Definitionen und Mitarbeiterschulung C Beispiel: Qualitätssicherung im Wissensprozess Wissensgenerierung und -prüfung Wissensverwendungsse sge e e u g u d p ü u g sse s e e du g Wissenskoordinator trägt Wissens-Wissensmanager Wissenskoordinator trägt Wissen in ein Projekt („push“) Wissens basis Wissensmanager prüft und stellt ein Autor erstellt Nutzer suchen nach geeignetem Wissen („pull“) Rollen-Freigabe; ReportsReports Experte gibt frei Administrator betreut Infrastruktur 26Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 ergänzt in Anlehnung an: Kusterer, S. (2008): Qualitätssicherung im Wissensmanagement; Wiesbaden 2008, S. 148 betreut Infrastruktur
  27. 27. 4. Handlungsempfehlungen für die Praxis Schritt 6: Sensitivität für „schwache Signale“ 1/2 Diskussionsergebnisse 27Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014
  28. 28. 4. Handlungsempfehlungen für die Praxis Schritt 6: Sensitivität für „schwache Signale“ 2/2 Diskussionsergebnisse 28Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014
  29. 29. 4. Handlungsempfehlungen für die Praxis Schritt 7: Wissenserzeugung durch Informationsvernetzung Diskussionsergebnisse 29Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014
  30. 30. 4. Handlungsempfehlungen für die Praxis Schritt 8: Vermeidung von Informationspathologien Diskussionsergebnisse 30Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014
  31. 31. 4. Handlungsempfehlungen für die Praxis Graphic Recording des Vortrags 31Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014
  32. 32. Krisen kündigen sich an - mit Wissensmanagement Unternehmenskrisen vermeiden Herzlichen DankHerzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit BIOS Dr.‐Ing. Schaffner Beratungsgesellschaft mbH  Prof. Dr.‐Ing. Michael Schaffner Körtestraße 6a  10967 Berlin michael@schaffner.de  www.schaffner.de Tel: +49 (0)30 69 81 68 01 FOM Hochschule für Oekonomie & Management gGmbH Hochschulzentrum Berlin  Prof. Dr.‐Ing. Michael Schaffner Professur für Allg. BWL ‐ Schwerpunkt Organisation,  Technologie und Innovationsmanagement 32Prof. Dr. M. Schaffner | Krisen kündigen sich an | FOM-Symposium in Berlin14.10.2014 © photolars - Fotolia.com Tel:  +49 (0)30 69 81 68 ‐ 01 Fax:  +49 (0)30 69 81 68 ‐ 02 mobil:  +49 (0)171 688 07 59 Technologie‐ und Innovationsmanagement Bismarckstraße 107  10625 Berlin michael.schaffner@fom.de  www.fom.de

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