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Merle Stuckmann<br />Institut für Sprache und Information<br />Abteilung für Informationswissenschaft<br />Heinrich-Heine-...
Was ist Virales Marketing?<br />Marketingstrategie, die über soziale Netzwerke und Mundpropaganda Aufmerksamkeit auf Marke...
Was ist Virales Marketing?<br />Beispiele:<br />Moorhuhn (Johnnie Walker)<br />Hotmail<br />
Warum Virales Marketing?<br />jeder Konsument ist täglich zwischen 2500 und 5000 Werbebotschaften ausgesetzt<br />Konsumen...
Virales Marketing & Web 2.0<br />Beziehungen werden immer intensiver über das Internet gepflegt<br />Web 2.0 bietet viele ...
Web 2.0 & Web 2.0-Tools<br />Web 2.0   WWW nicht nur reine Informationsquelle, Nutzer sollen selber aktiv werden und Inha...
Planung einer viralen Kampagne<br />Kampagnengut<br />wird im Idealfall nicht als Werbung wahrgenommen<br />Werbeanliegen ...
Planung einer viralen Kampagne<br />Zielgruppenspezifisches Streuen<br />„einfaches Seeding“: Kampagnengut wird Bestandsku...
Erfolgsmessung viraler Kampagnen<br />Quantitative Erfolgsmessung<br />Auswertung von Logfiles<br />Empfehlungs-Skripte<br...
Beispiel: BlendTecs „Will it blend?“<br />BlendTec, US-amerikanische Firma mit 186 Mitarbeitern, produziert Küchenmixer<br...
Beispiel: BlendTecs „Will it blend?“<br />
Beispiel: BlendTecs „Will it blend?“<br />Erstellung der Internetpräsenz willitblend.com<br />Hochladen der Videos bei You...
Beispiel: BlendTecs „Will it blend?“<br />Art und Form des Kampagnenguts waren optimal auf Produkt und Konsumenten abgesti...
Fazit<br />einfache, kostengünstige und gewinnbringende Form des Marketings<br />ausschlaggebend ist das richtige Kampagne...
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!<br />Noch Fragen?<br />Merle.Stuckmann@uni-duesseldorf.de<br />
Anhang<br />...<br />
Motivationen für das Weiterreichen viraler Werbung <br />Studie zum Verhalten von Konsumenten beim Erhalten und Weiterleit...
Motivationen für das Weiterreichen viraler Werbung<br />Welche Emails werden weitergeleitet?<br />Insgesamt nur etwa 40%<b...
Motivationen für das Weiterreichen viraler Werbung<br />Emails von Unternehmen werden meist direkt gelöscht<br />dieselbe ...
Fazit<br />Risiken:<br />Kampagnengut wird schlecht aufgenommen<br />negative Reaktionen verbreiten sich im Internet<br />...
Planung einer viralen Kampagne<br />Rahmenbedingungen<br />bestehende Kommunikationsnetze und Verhaltensmuster der anvisie...
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Einsatzmöglichkeiten von Web 2.0-Tools im Marketing: Virales Marketing

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Einsatzmöglichkeiten von Web 2.0-Tools im Marketing: Virales Marketing

  1. 1. Merle Stuckmann<br />Institut für Sprache und Information<br />Abteilung für Informationswissenschaft<br />Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf<br />Einsatzmöglichkeiten von Web 2.0 Tools im Marketing: Virales Marketing<br />
  2. 2. Was ist Virales Marketing?<br />Marketingstrategie, die über soziale Netzwerke und Mundpropaganda Aufmerksamkeit auf Marken und Produkte lenkt<br />„viral“ = aus der Medizin entlehnt, Werbebotschaft wird wie ein Virus weitergetragen<br />Werbebotschaft kann unterschiedliche Formen annehmen: Videoclips, interaktive Spiele, Bilder, Textnachrichten<br />
  3. 3. Was ist Virales Marketing?<br />Beispiele:<br />Moorhuhn (Johnnie Walker)<br />Hotmail<br />
  4. 4. Warum Virales Marketing?<br />jeder Konsument ist täglich zwischen 2500 und 5000 Werbebotschaften ausgesetzt<br />Konsumenten versuchen Werbung auszublenden oder zu meiden<br />erhält man eine Werbebotschaft von Freunden oder Bekannten, wird diese bewusst und wohlwollend aufgenommen<br />
  5. 5. Virales Marketing & Web 2.0<br />Beziehungen werden immer intensiver über das Internet gepflegt<br />Web 2.0 bietet viele Möglichkeiten zur Verbreitung von Inhalten<br />Erreicht eine Vielzahl von Menschen und ist kostengünstig<br />
  6. 6. Web 2.0 & Web 2.0-Tools<br />Web 2.0  WWW nicht nur reine Informationsquelle, Nutzer sollen selber aktiv werden und Inhalte erstellen, bearbeiten und kommentieren<br />Blogs/Weblogs<br />Microblogging<br />SocialNetworking-Plattformen<br />File SharingCommunities<br />
  7. 7. Planung einer viralen Kampagne<br />Kampagnengut<br />wird im Idealfall nicht als Werbung wahrgenommen<br />Werbeanliegen wird indirekt vermittelt<br />interessant, innovativ oder besonders<br />Unterhaltungsfaktor <br />Neuheit und Einzigartigkeit<br />außergewöhnliche Nützlichkeit<br />kostenlos zugänglich<br />einfache Übertragbarkeit <br />
  8. 8. Planung einer viralen Kampagne<br />Zielgruppenspezifisches Streuen<br />„einfaches Seeding“: Kampagnengut wird Bestandskunden, Freunden oder Bekannten präsentiert<br />„erweitertes Seeding“: Kampagnengut wird über viele verschiedene Plattformen und Kanäle in Umlauf gebracht<br />WICHTIG: Streuung unter den „richtigen“ Konsumenten<br />
  9. 9. Erfolgsmessung viraler Kampagnen<br />Quantitative Erfolgsmessung<br />Auswertung von Logfiles<br />Empfehlungs-Skripte<br />Qualitative Erfolgsmessung<br />Meinungen der Nutzer in Blogs, Foren, Kommentaren<br />direkte Bewertungen<br />
  10. 10. Beispiel: BlendTecs „Will it blend?“<br />BlendTec, US-amerikanische Firma mit 186 Mitarbeitern, produziert Küchenmixer<br />hochwertige Produkte, geringe Bekanntheit der Marke<br />2006 wurde Marketingspezialist George Wright eingestellt<br />Produktion von Videos mit Gründer Tom Dickson<br />Demonstration der Mixer mit Murmeln, Brathähnchen etc.<br />
  11. 11. Beispiel: BlendTecs „Will it blend?“<br />
  12. 12. Beispiel: BlendTecs „Will it blend?“<br />Erstellung der Internetpräsenz willitblend.com<br />Hochladen der Videos bei YouTube<br />Seeding in diversen Blogs<br />fünf Tage nach dem Start der Kampagne bereits sechs Millionen Views bei YouTube<br />Umsatz im Einzelhandel nahm um 700 % zu<br />
  13. 13. Beispiel: BlendTecs „Will it blend?“<br />Art und Form des Kampagnenguts waren optimal auf Produkt und Konsumenten abgestimmt<br />Videoclips waren humorvoll, kurz, authentisch<br />Konsumenten wurden in die Kampagne involviert<br />enger Bezug der Kampagne zur aktuellen Popkultur <br />
  14. 14. Fazit<br />einfache, kostengünstige und gewinnbringende Form des Marketings<br />ausschlaggebend ist das richtige Kampagnengut:<br />muss die Konsumenten der Zielgruppe erreichen<br />muss innovativ, nützlich oder besonders sein<br />mit der richtigen Strategie und einem abgestimmten Kampagnengut sollte jede Zielgruppe erreichbar sein<br />
  15. 15. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!<br />Noch Fragen?<br />Merle.Stuckmann@uni-duesseldorf.de<br />
  16. 16. Anhang<br />...<br />
  17. 17. Motivationen für das Weiterreichen viraler Werbung <br />Studie zum Verhalten von Konsumenten beim Erhalten und Weiterleiten viraler Emails<br />66 Personen, die mindestens vier Stunden pro Woche mit dem Schreiben und Lesen von Emails verbrachten<br />
  18. 18. Motivationen für das Weiterreichen viraler Werbung<br />Welche Emails werden weitergeleitet?<br />Insgesamt nur etwa 40%<br />Nacktbilder, Witze, Warnungen vor Verbrechen und Spiele<br />nicht weitergeleitet: Emails mit nicht aktuellem, uninteressantem oder einfach „blödem“ Inhalt<br />Soziale Motivationen<br />Spaß und Unterhaltung<br />Hilfsbereitschaft und Fürsorge<br />Aufmerksamkeit<br />Pflichtgefühl<br />
  19. 19. Motivationen für das Weiterreichen viraler Werbung<br />Emails von Unternehmen werden meist direkt gelöscht<br />dieselbe Email von einem Freund oder Bekannten wird jedoch wahrgenommen und als positiv bewertet<br />Frauen neigen eher dazu, Nachrichten weiterzuleiten<br />Form und Inhalt viraler Botschaften sind nicht zu vernachlässigen<br />Veraltete oder uninteressante Emails werden nicht gelesen oder lösen Frustration aus<br />
  20. 20. Fazit<br />Risiken:<br />Kampagnengut wird schlecht aufgenommen<br />negative Reaktionen verbreiten sich im Internet<br />Um dies zu vermeiden:<br />genaue Planung der viralen Kampagne<br />guter Kontakt und eine positive Beziehung zur angesprochenen Community<br />
  21. 21. Planung einer viralen Kampagne<br />Rahmenbedingungen<br />bestehende Kommunikationsnetze und Verhaltensmuster der anvisierten Zielgruppe müssen effizient genutzt werden<br />Verfügbarkeit des Kampagnenguts<br />Weiterempfehlungsanreize<br />Besonderheit des Kampagnengutes<br />Prämien<br />

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