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pfarrblatt der pfarre pradl
37. jahrgang 181 feber 2012
Liebe
Liebe
Liebe
Liebe
Pfarrgemeinde!
Pfarrgemeinde!
Pfarrgemeinde!
Pfarrgemeinde!
Am Sonntag,
den 18. März
werden also in
allen Pfarren Österreichs die
Pfarrgemeinderäte für die nächs-
ten fünf Jahre neu gewählt.
Es ist erfreulich, dass sich in
unserer Pfarre wieder acht Frau-
en, acht Männer und sechs Ju-
gendliche als Kandidaten für die
kommende Wahl aufstellen haben
lassen und bereit sind, Mitverant-
wortung zu übernehmen. Ich dan-
ke ihnen sehr, denn der Pfarrge-
meinderat hat eine besondere
Rolle und Aufgabe für eine leben-
dige christliche Gemeinde. Zu-
sammen mit dem Pfarrer gestal-
ten gewählte Frauen und Männer
das Pfarrleben als Ausdruck der
gemeinsamen Verantwortung al-
ler Gläubigen.
Allein in der Diözese Inns-
bruck werden rund 3000 neue
Pfarrgemeinderäte gewählt, dazu
kommen 500 Frauen und Män-
ner, die aufgrund ihrer kirchli-
chen Tätigkeit einem Pfarrge-
meinderat angehören. Das Leben
der Gemeinden wird von diesen
Leuten maßgeblich mitgetragen.
Sie bemühen sich, dass auch in
Zukunft viele Menschen sagen
können: Gut, dass es die Pfarre
gibt.
Daher sind die Wahlen zum
Pfarrgemeinderat wichtig, und
ich bitte, an der Wahl teilzuneh-
men, auch deshalb, damit sich die
Gewählten auf das Vertrauen ih-
rer Mitchristen stützen können.
Gehen Sie zur Wahl und ermun-
tern Sie auch andere dazu, wäh-
len Sie Personen Ihres Vertrau-
ens und geben Sie ihnen mit Ih-
rer Stimme den Auftrag, in Ihrem
Namen zu entscheiden und zu
handeln.
Der künftige Pfarrgemeinde-
rat in Pradl wird aus 14 Mitglie-
dern bestehen. Die Hälfte der Mit-
glieder muss gewählt werden.
Dies geschieht am 18. März bei
den Sonntagsmessen mit Ihrer
Stimme. Ein Stimmzettel liegt die-
sem Pfarrblatt bei.
Wahlberechtigt ist jeder Katho-
lik, der vor dem 1. Jänner 2012
das 14. Lebensjahr vollendet hat.
Für eine Wählbarkeit muss er das
16. Lebensjahr erreicht haben.
kontakt
kontakt
kontakt
kontakte
e
e
e
Impressum Mediengesetz §24
Impressum Mediengesetz §24
Impressum Mediengesetz §24
Impressum Mediengesetz §24:
:
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:
Kommunikationsorgan der Pfarre Pradl
Herausgeber, Redaktion, Alleininhaber:
Röm. kath. Pfarre Prad
Röm. kath. Pfarre Prad
Röm. kath. Pfarre Prad
Röm. kath. Pfarre Prad l
ll
l
Pradler Straße 27, 6020 Innsbruc
Pradler Straße 27, 6020 Innsbruc
Pradler Straße 27, 6020 Innsbruc
Pradler Straße 27, 6020 Innsbruc k
k
k
k
T e l . 3 6 2 5 2 5 , F a x 3 6 2 5 2 5
T e l . 3 6 2 5 2 5 , F a x 3 6 2 5 2 5
T e l . 3 6 2 5 2 5 , F a x 3 6 2 5 2 5
T e l . 3 6 2 5 2 5 , F a x 3 6 2 5 2 5 -
-
-
- 2
2
2
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E
E
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-mail: pfarre
mail: pfarre
mail: pfarre
mail: pfarre-
-
-
-pradl@stift
pradl@stift
pradl@stift
pradl@stift-
-
-
-wilten.a
wilten.a
wilten.a
wilten.at
t
t
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Herstellung: Steigerdruck GmbH., Axams
Es werden drei Frauen, zwei
Männer und zwei Jugendliche
gewählt. Von Amts wegen gehö-
ren dem Pfarrgemeinderat an:
der Pfarrer, die Pfarrsekretärin
Barbara Purtscheller, die pastora-
len Mitarbeiter Dr. Mira Stare
und Herr Maximilian aus dem
Stift Wilten, der Jugendheimleiter
Fabio Lösch und ein Vertreter des
Pfarrkirchenrates. Für einen
verbleibenden Sitz wird dann
noch ein Mitarbeiter berufen. Ein
Viertel des gesamten Pfarrge-
meinderates, in unserem Fall also
drei, sollten Vertreter der Jugend
sein.
Gewählt werden können auch
Personen, die zwar nicht in unse-
rem Pfarrgebiet wohnen, aber
sich unserer Pfarre zugehörig
fühlen und in dieser Pfarre mitar-
beiten. Die Berufungen werden
vom Pfarrer zusammen mit den
neu Gewählten vorgenommen.
Da das nächste Pfarrblatt, die
Osternummer der „Kontakte“ zur
Zeit der Wahl bereits in Druck ist,
können wir Sie über den Ausgang
der Wahl und die Zusammenset-
zung des neuen Pfarrgemeindera-
tes vorerst nur im Schaukasten
informieren.
Schon jetzt ein großer Dank
an jene Pfarrgemeinderäte, die in
der vergangenen Periode sich für
unsere Pfarre eingesetzt haben.
Ihr Pfarrer Siard O. Hörtnagl
Unterwegs zum
Menschen
Im März ist es wieder so-
weit: Rund 2.500 Freiwillige
machen sich auf und gehen
im Namen der Caritas von
Tür zu Tür. Die Haussamm-
ler sind wieder unterwegs.
Bitte weisen Sie die Sammler
nicht ab, sondern helfen auch
Sie mit Ihrer Spende! Sie
kommt Menschen in Tirol zu-
gute, die in Not geraten sind
und unsere Hilfe brauchen.
Danke für Ihre offenen Augen,
Ihre offenen Ohren und Ihr of-
fenes Herz. Danke für Ihre So-
lidarität.
Kandidaten Männer
2
PGR-Wahl
Martin Buchberger Erwin Groß
Florian Lösch Mag. Klaus Miller Alois Pernter
Michael Rädler Markus Unterberger Dr. Peter Zaderer
Kandidaten Frauen
Sonntag,
18.3.2012
Hildegard Bock Ana Bodrusic
Mag. Monika Fohringer Mag. Martina Fuchsig Martina Miller
Helga Payr Beate Troyer Hannelore Unterberger
Kandidaten Jugend
Markus Krause Stefan Riedinger Matthias Sauren
Roman Schöggl Bettina Spitaler Elisabeth Wolf
Anmeldung für den
Pfarrkindergarten
Für das kommende Schuljahr 2012/13 sind
noch Plätze frei.
Anmeldungen bitte bald im Pfarrkindergarten,
Reichenauer Straße 15.
Terminvereinbarung erbeten bei Tante Silvia, Tel. 36 70 03
Auf dem Weg mit dem Markusevangelium
Auf dem Weg mit dem Markusevangelium
Auf dem Weg mit dem Markusevangelium
Auf dem Weg mit dem Markusevangelium
3. Teil:
3. Teil:
3. Teil:
3. Teil: Der Weg nach Jerusalem
Der Weg nach Jerusalem
Der Weg nach Jerusalem
Der Weg nach Jerusalem -
-
-
-
und die letzte Woche Jesu
und die letzte Woche Jesu
und die letzte Woche Jesu
und die letzte Woche Jesu
Der Weg des Menschensohnes
Der Weg des Menschensohnes
Der Weg des Menschensohnes
Der Weg des Menschensohnes
nach Jerusalem (Mk 8,27
nach Jerusalem (Mk 8,27
nach Jerusalem (Mk 8,27
nach Jerusalem (Mk 8,27-
-
-
-10,52)
10,52)
10,52)
10,52)
Dieser Abschnitt stellt eine Großein-
heit des Markusevangeliums dar
und ist literarisch kunstvoll gestaltet.
Geographisch verläuft der Weg Jesu
vom Norden (Cäsarea Philippi) nach
Süden (Jericho, nahe bei Jerusalem).
Am Beginn dieses Weges stellt Jesus
seinen Jüngern zwei Fragen: „Für
wen halten mich die Menschen?“
und „Ihr aber, für wen haltet ihr
mich?“ Die Jünger sollen sich unaus-
weichlich und persönlich auseinan-
dersetzen mit der Frage, wer Jesus
ist. Petrus bekennt Jesus als Messi-
as. Seine Beziehung zu Jesus wird
jedoch auf dem weiteren Weg wie
auch in Jerusalem noch stark auf die
Probe gestellt.
Jesus bezeichnet sich auf dem Weg
nach Jerusalem nicht als „Messias“,
sondern als „Menschensohn". Er
kündet dreimal an, was mit ihm,
dem Menschensohn, geschehen
wird, und dass dies notwendig sei
(Mk 8,31; 9,31; 10,33-32): "Der
Menschensohn wird den Menschen
ausgeliefert und sie werden ihn tö-
ten; doch drei Tage nach seinem Tod
wird er auferstehen."
Nicht nur sein Leiden und seinen
Tod, sondern auch seine Auferste-
hung kündet Jesus an. Auf alle drei
Ankündigungen reagieren die Jünger
mit Unverständnis. Es folgt jeweils
eine Unterweisung Jesu. Er bemüht
sich, den Seinen die Augen für seine
Worte, seine Person wie auch für
seine Nachfolge zu öffnen.
Es ist kein Zufall, dass den Weg Jesu
nach Jerusalem zwei Blindenheilun-
gen umrahmen: die Heilung eines
Blinden bei Betsaida (Mk 8,22-26)
und die Heilung des blinden Barti-
mäus bei Jericho (Mk 10,46-52).
Jesus würdigt den Glauben des Bar-
timäus. Denn noch als Blinder wirft
dieser seinen Mantel, seine letzte
Sicherheit, weg und läuft auf Jesus
zu. Nach der Heilung folgt er Jesus
auf seinem Weg. So wird er zu sei-
nem Jünger und zum Vorbild für die
anderen Nachfolger Jesu.
Die letzte Woche Jesu in Jerusalem
Die letzte Woche Jesu in Jerusalem
Die letzte Woche Jesu in Jerusalem
Die letzte Woche Jesu in Jerusalem
(Mk 11,1
(Mk 11,1
(Mk 11,1
(Mk 11,1-
-
-
-16,8)
16,8)
16,8)
16,8)
Dieser Teil des Markusevangeliums
(Mk 11,1-16,8) ist geographisch
ganz auf Jerusalem konzentriert.
Umfangreich, in sechs Kapiteln,
stellt Markus im zeitlichen Rahmen
einer Woche Jesu Wirken in Jerusa-
lem dar, seine Passion und die Auf-
erstehungsbotschaft. Man findet
zahlreiche und präzise Tages- und
sogar Stundenangaben, etwa das
Dreistundenschema im Zusammen-
hang mit der Kreuzigung Jesu. Da-
durch bekommt man den Eindruck:
Zeit „verdichtet“ sich und jede Stun-
de, ja jeder Augenblick wird bedeut-
sam. Der Aufbau des Markusevange-
liums ist insgesamt ganz auf Kreuz
und Auferstehung Jesu hingeordnet
und von dorther konzipiert.
•1. Tag (Mk 11,1-11) – Symbolische
Handlung (Ritt auf einem jungen
Esel); Einzug Jesu in Jerusalem und
in den Tempel (er sieht sich alles
an); Übernachtung in Bethanien
•2. Tag (Mk 11,12-19) – Symboli-
sche Handlungen (Verfluchung des
Feigenbaumes, Tempelreinigung);
Übernachtung außerhalb der Stadt
•3. Tag (Mk 11,20-12,44 und Mk
13,1-37) – Lehrtätigkeit und Ge-
spräche im Tempel; Rede auf dem
Ölberg, dem Tempel gegenüber
•4. Tag (Mk 14,1-11) – Mahl und
Salbung in Bethanien
•5. Tag (Mk 14,12-72) – Pascha-
mahl mit den Jüngern; Ölberg; Ge-
fangennahme; Synedrion
•6. Tag (Mk 15,1-47) – Prozess vor
Pilatus; Kreuzigung und Grable-
gung
•7. Tag – Sabbat
•8. Tag (Mk 16,1-8) – das leere
Grab
Impulse, Fragen und Anregungen
Impulse, Fragen und Anregungen
Impulse, Fragen und Anregungen
Impulse, Fragen und Anregungen
zur persönlichen Vertiefung
zur persönlichen Vertiefung
zur persönlichen Vertiefung
zur persönlichen Vertiefung:
:
:
:
Die Frage Jesu an die Jünger gilt
auch uns: „Ihr aber, für wen haltet
ihr mich?“ (Mk 8,29). Wie lautet mei-
ne Antwort? Welche Auswirkung hat
diese Antwort in meinem Leben?
Bibellektüre: Die letzte Woche Jesu
Bibellektüre: Die letzte Woche Jesu
Bibellektüre: Die letzte Woche Jesu
Bibellektüre: Die letzte Woche Jesu
in Jerusalem (Mk 11,1
in Jerusalem (Mk 11,1
in Jerusalem (Mk 11,1
in Jerusalem (Mk 11,1-
-
-
-16,8)
16,8)
16,8)
16,8)
Man kann diese Lektüre nach dem
im Markusevangelium selbst vorge-
gebenen Tagesschema auf acht Ta-
ge aufteilen und vertieft lesen.
Mira Stare
Fortsetzung folgt
Blick vom
Ölberg auf
Jerusalem
Foto
M. Stare
Fa m i l i e n fa s t t a g
Fa m i l i e n fa s t t a g
Fa m i l i e n fa s t t a g
Fa m i l i e n fa s t t a g 2 01
2 01
2 01
2 01 2
2
2
2
An der Fastenaktion der Katholi-
schen Frauenbewegung "Teilen
macht stark" werden sich auch wie-
der die Frauen der Marianischen
Kongregation Pradl beteiligen. Am
18. März 2012, 4. Fastensonntag,
18. März 2012, 4. Fastensonntag,
18. März 2012, 4. Fastensonntag,
18. März 2012, 4. Fastensonntag,
nach den Gottesdiensten um 9.30
und 10.30 Uhr sind alle ins Jugend-
heim zum
"Fastensuppenessen
"Fastensuppenessen
"Fastensuppenessen
"Fastensuppenessen"
"
"
"
eingeladen. Dazu gibt es selbst gebackenes
Brot der Erstkommunionkinder. Die freiwilli-
gen Spenden sind für dieses Projekt be-
stimmt.
Exerzitien im Alltag 2012
Exerzitien im Alltag 2012
Exerzitien im Alltag 2012
Exerzitien im Alltag 2012
anhand des Heftes „Magnifikat“
anhand des Heftes „Magnifikat“
anhand des Heftes „Magnifikat“
anhand des Heftes „Magnifikat“
In unserer Pfarre werden in der kommenden Fastenzeit wieder „Exerzitien im
Alltag“ angeboten. Mit Hilfe des Heftes „Magnifikat“ (Ausgabe März) werden wir
gemeinsam und persönlich in den Reichtum des Stundengebetes und des Wor-
tes Gottes eintauchen. Dieses Heft enthält für jeden einzelnen Tag ein Morgen-
und Abendgebet aus dem reichen Gebetsschatz der Kirche, die Schriftlesungen
der Eucharistiefeier und einen aktuellen Impuls für den Tag.
Gemeinsame Abende: Donnerstags 1.3., 8.3., 15.3., 22.3. und 29.3. 2012
Zeit: 19.15 Uhr
Ort: Jugendheim (Clubraum), Reichenauer Straße 15
Begleiter: Pastoralassistentin Dr. Mira Stare und Mag. Maximilian Thaler
Voranmeldung: in der Pfarrkanzlei (Tel. 36 25 25), erbeten bis 27. Feber
Kosten: für das Heft „Magnifikat“
Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen und unseren gemein-
samen Weg durch die Fastenzeit
Pastoralassistentin Mira und Herr Maximilian
HL. MESSEN IN DER PFARRKIRCHE PRADL:
An Sonn- und Feiertagen um 9.30 Uhr, 10.30 Uhr und 19.00 Uhr
An allen Werktagen um 7.30 Uhr
Auf folgende Gottesdienste
weisen wir besonders hin:
Kreuzwegandachten in der Fastenzeit:
jeden Mittwoch und Freitag um 19.00 Uhr
Familienmesse für Kinder gestaltet:
am Sonntag, den 26. Feber und 18. März um 9.30 Uhr
Sonntag,
26. Feber 19.00 Uhr Hl. Messe mit den Firmlingen
Sonntag,
18. März 9.30 Uhr Hl. Messe mit den Erstkommunionkindern
Sonntag,
25. März
15.00 Uhr im Dom zu St. Jakob
Diakonatsweihe von D. Maximilian Thaler
Mittwoch,
22. Feber 19.00 Uhr Hl. Messe mit Aschenauflegung
Einkehrtag für Frauen
mit Dr. Inge Ladurner
Ermutigungen
Gedanken zur Bibelstelle 2Kor 12,10:
„In meiner Schwachheit bin ich stark“
Dienstag, 13. März 2012
Jugendheim Pradl, Reichenauer Straße 15
9.00 Uhr Vortrag - 11.00 Uhr Eucharistiefeier
gottesdienste
PFARRKREUZWEG
Samstag, 24. März 2012 in Rinn/Judenstein
Abfahrt 13.45 Uhr am Pradler Kirchplatz, um 14.00 Uhr Treff-
punkt am Parkplatz „Sportplatzweg“ in Rinn. Wir bilden Fahrge-
meinschaften; wer eine Mitfahrgelegenheit braucht, bitte sich
in der Pfarrkanzlei zu melden (Tel. 36 25 25).
KREUZWEGANDACHTEN MIT KINDERN
An den Donnerstagen 15. März und
22. März, um 18.00 Uhr in der Kir-
che.
Am Donnerstag, 29. März im Wohn-
heim Tivoli, Treffpunkt für die Kin-
der um 14.45 Uhr vor der Kirche
oder um 15.00 Uhr beim Wohn-
heim, Adele-Obermayr-Str. 14.
Die Heimbewohner freuen sich, mit
den Kindern gemeinsam zu beten
und zu singen.
L e b e n s k u l t u r
n a c h d e n d r e i
evangelischen Räten
(Grundlage für diesen Artikel ist ein
Vortrag von Sr. Annelies Herzig MSsR)
Wir als Prämonstratenser ver-
pflichten uns bei unserer ewigen
Ordensprofess, das ganze Leben
lang nach den drei Gelübden
der Ehelosigkeit, der Armut und
des Gehorsams zu halten.
Der Name evangelische Räte
kommt vom Evangelium her.
Hinweise auf die drei Gelübde
finden sich in den Evangelien an
mehreren Stellen – besonders
hilfreich erscheint mir, drei Stel-
len anzuführen.
Für die Ehelosigkeit wäre dies
Mk 19,12 „Denn es ist so: Man-
che sind von Geburt an zur Ehe
unfähig, manche sind von den
Menschen dazu gemacht und
manche haben sich selbst dazu
gemacht - um des Himmelrei-
ches willen. Wer das erfassen
kann, der erfasse es.“
Für die Armut Mt 19,21 „Jesus
antwortete ihm: Wenn du voll-
kommen sein willst, geh, ver-
kauf deinen Besitz und gib das
Geld den Armen; so wirst du ei-
nen bleibenden Schatz im Him-
mel haben; dann komm und fol-
ge mir nach.“
Für den Gehorsam gilt Mt 20,26
„Bei euch soll es nicht so sein,
sondern wer bei euch groß sein
will, der soll euer Diener sein.“
Auch in unserer Ordensregel des
Hl. Augustinus werden klarer-
weise die drei Gelübde behan-
delt.
Die evangelischen Räte sind als
Form zu verstehen, nicht als In-
halt. Sie sind ein Paket und kön-
nen nicht voneinander getrennt
werden.
Weil Jesus bei seiner Verkündi-
gung immer wieder vom Reich
Gottes gesprochen hat, ist es
unsere Aufgabe als Christen und
im Besonderen als Ordenschris-
ten, dieses Reich Gottes auf Er-
den spürbar zu machen. Die drei
evangelischen Räte haben ein
Woher und ein Wohin, sie sind
auf Gott ausgerichtet, der in Je-
sus Mensch geworden ist.
Die Dreizahl der Gelübde hat
eine eigene Bedeutung:
Ein erster Zugang erfolgt von
Christus her. Wo ich die Lebens-
form übernehme, will ich Chris-
tus annehmen und seine Le-
bensform nachahmen. Jesus
Christus ist also der evangeli-
sche Rat schlechthin.
Der zweite Zugang erfolgt nach
dem Hl. Thomas von Aquin vom
Menschen her. Es geht um das
ganze menschliche Leben in sei-
ner Tiefe, in seiner räumlichen
und zeitlichen Ausdehnung. Be-
sitz, Sexualität und Selbstbe-
stimmung markieren das Ganze
des Menschen. Armut, Ehelosig-
keit und Gehorsam fordern mich
also als ganzen Menschen her-
aus, sie fordern meine totale
Hingabe. Es geht um das ganze
Leben des Menschen, ohne et-
was auszusparen. Es geht dar-
um, alle drei Lebenskräfte für
das Reich Gottes zu aktivieren.
Wir müssen unsere Bedürfnisse
entwickeln und kultivieren und
unser Leibespotential, den
Wunsch nach Macht und Besitz
Gott überlassen.
Durch die Ganzhingabe wird die
Energie erneuert. Durch die
Konkupiszenz, das ist die Nei-
gung des Menschen zum Bösen
bzw. zur Sünde (1 Joh 2,16) ist
immer wieder Umkehr und Um-
denken nötig (Mt 1,15). Das
ganze Leben ist als ein Prozess
auf dem Weg zur Vollkommen-
heit zu verstehen (Thomas von
Aquin), die ewige Profess ist da-
her ein ewiger Prozess.
Zu diesem Prozess gehören
auch Umwege, Pausen und Still-
stand. Die Gelübde ein Leben
lang zu halten, ist mit intensiver
Arbeit verbunden, weil Armut,
Ehelosigkeit und Gehorsam im-
mer wieder aktualisiert und be-
lebt werden müssen.
Folgender Schlüssel kann viel-
leicht helfen, die Gelübde besser
zu verstehen: Das Grundmotiv
ist die Nachfolge. Wir gehen Je-
sus Christus hinterher. Wir wis-
sen also nicht genau, wo wir lan-
den, wir sind und bleiben in Be-
wegung und erhalten uns so un-
sere Lebendigkeit.
Gottesbild und Gelübde hängen
zusammen. Gelübde sind eine
alternative Lebensform, sie sind
eine Art und Weise, mit Liebe,
Professfeier im Stift Wilten: Unterschrei-
ben der drei Gelübde auf dem Altar
Freiheit und Besitz umzugehen.
Wenn ich etwas ergreife, ver-
zichte ich auf etwas anderes.
Gelübde sind in unserem Fall als
„Wiltener“ an die Gemeinschaft
von Wilten gebunden, wir leben
die Armut, die Ehelosigkeit und
den Gehorsam also in der Ge-
meinschaft und für die Gemein-
schaft.
Die evangelischen Räte erwach-
sen aus der Gottes- und Nächs-
tenliebe, also auch aus dem ers-
ten und wichtigsten Gebot.
Diese Liebe ist die Triebfeder
und das Ziel unserer Gelübde.
Die Erfahrung der Freude an die-
ser Lebensform treibt uns an.
Zeitliche Aufmerksamkeit, be-
hutsamer Umgang und Wert-
schätzung sind für das Biotop
einer Gemeinschaft wichtige
Grundvoraussetzungen und ver-
hindern einen kämpferischen,
kalten Lebensraum.
Die Gelübde werden vor allem
dann ganz konkret, wenn die
eigene Schwachheit erfahren
wird. „Wenn ich schwach bin,
bin ich stark.“ (2 Kor 12,10)
Die Fruchtbarkeit ist das Ziel
des Lebens, auch und gerade in
den Gelübden. Leben weiterge-
ben und fördern gehört für Or-
denschristen zu den wichtigsten
Aufgaben. Dazu zählt auch, die
Umwelt menschlicher zu ma-
chen. Fruchtbarkeit bedeutet
aber nicht, in einer Leistungsge-
sellschaft und einem Leistungs-
zwang unterzugehen, sondern
sie soll zum Leben aller führen.
Gelübde haben etwas mit einer
bewussten Entscheidung zu tun.
Indem ich mich entscheide, arm,
ehelos und gehorsam zu leben,
verzichte ich auf andere Dinge.
Diese Entscheidung schränkt
meine Freiheit nicht ein. Ich
kann frei sein von etwas und frei
sein für etwas. Das ist ein Balan-
ceakt, der das Ordensleben be-
gleitet.
Gelübde abzulegen bedeutet,
eine Tür im Lebenshaus zuzu-
machen, damit es weniger zieht
in meinem Leben. Wenn ich hin-
gegen alle Türen und Fenster in
meinem Lebenshaus offen lasse,
wird der Durchzug unerträglich.
Die Gelübde sind Halt und ge-
ben meinem Leben Fülle. Sie
sind etwas, das ich im Inneren
trage, auf das ich mich immer
wieder besinnen muss und auf
das ich zurückgreifen kann.
Gelübde sind keine Fessel, son-
dern ermöglichen mir, mich frei
zu bewegen – als Christ, als Or-
densmann in der Welt von heu-
te.
Dieser erste Einblick hat Ihnen,
geschätzte Leser, hoffentlich
einen kleinen Überblick ver-
schafft. In den nächsten Num-
mern der „Kontakte“ werden die
drei Gelübde Armut, Ehelosig-
keit und Gehorsam zu Wort
kommen.
Ihr
D.Maximilian Thaler OPraem.
Fortschritt
Orgelrenovierung
Liebe Orgelfreunde!
Immer wieder werde ich gefragt:
Wann wird denn nun die Orgel end-
lich fertig? Ich weiß es auch nicht,
und die Orgelbauer wissen es auch
nicht so recht. Nachdem der erste
Termin geplatzt ist, möchte ich lie-
ber vorsichtig sein und keinen kon-
kreten Zeitpunkt nennen. Aber bis
Ostern dürfen wir wohl hoffen. Die
Arbeiten sind aufwändiger als vor-
hergesehen. Bei so einem großen
Orgelwerk kommen Dinge
dazu, die man nicht vor-
hersieht.
Nachdem jetzt fast alle
Pfeifen ihren neuen Platz
gefunden haben, beginnt
für den Orgelbauer die
schwierige Aufgabe der
Intonation. Mit diesem
Wort ist die Gestaltung
des Klanges gemeint. Je-
de Pfeife hat ihren Ton.
Aber dieser muss erst
einer Feinabstimmung
unterzogen werden, d. h.
die Tonhöhe, Klangfarbe
und Lautstärke müssen
bei einer Generalüberho-
lung - was bei unserer
Orgel geschehen ist - an
jeder Pfeife mit Spezial-
Die Ministranten fühlen sich
als die großen Orgelbauer
und Intonateure und schauen
neugierig in den Orgelkasten.
Schau genau!
Gewonnen hat letztes Mal Reinhold Bock,
Hörmannstraße 8. Das Innsbrucker Wap-
pen ist natürlich an der Wand der Leitgeb-
halle angebracht.
Jetzt in der Fastenzeit betrachten wir vor
allem das Leiden und den Kreuzestod
Christi. An vielen Wänden und Häusern ha-
ben unsere Vorfahren das Zeichen des
Kreuzes angebracht. Daher die Frage: Auf
welchem Gebäude in Pradl finden wir das abgebildete Kreuz?
Richtige Antwort an Pfarre Pradl, 6020 Pradler Straße 27, senden, an
pfarre-pradl@stift-wilten.at mailen oder in den Briefkasten des Pfarr-
hauses werfen, Einsendeschluss ist der 9. März.
Für den Gewinner gibt es die große Don-Bosco-Kinderbibel von Lene
Mayer-Skumanz „Ich bin bei euch“.
werkzeugen eingestellt werden.
Auch der Stil der Orgel - in unserem
Fall einer romantischen Orgel - und
die Raumakustik sind dabei zu be-
rücksichtigen. Aufgrund der Vielzahl
der Register und Pfeifen braucht es
Zeit, bis all die vielen Kleinigkeiten
passen.
Die Spenden der Pfarrgemeinde
betragen inzwischen € 59.948,26.
Immer wieder finden sich auf den
Konten der Kirchenkassa Überwei-
sungen. Ich kann nur ein großes
„Vergelts Gott“ sagen und darf mich
entschuldigen, wenn ich mich nicht
persönlich bei jedem Spender be-
danke. Ohne Subventionen und
Spenden wäre die Renovierung nicht
möglich. Neben den Orgelkosten
schlagen ja auch die Tischlerarbei-
ten zu Buche. Es wurde ein neuer
Holzboden aus Eiche, neue Podien
für Sänger und Dirigent und ein neu-
er Notenkasten angefertigt, so dass
der Orgelraum nun wirklich ein ho-
mogener Platz in unserer Kirche ge-
worden ist. Wir dürfen uns freuen
auf die Fertigstellung aller Arbeiten.
Einige Probetakte konnte unser Or-
ganist Klemens bereits spielen.
Ihr Pfarrer Siard O. Hörtnagl
Spenden Orgelrenovierung:
BTV (BLZ 16000) 114-27 01 13
oder Sparkasse (BLZ 20503)
0100-13 16 97
#Neben den vielen schö-
nen Handarbeiten fanden
auch die selbst gemach-
ten Marmeladen der
Frauen reißenden Absatz
am Pfarrstandl des Ad-
ventmarktes. Einnahmen
von € 3.500,-- konnten
der Vinzenzgemeinschaft
übergeben werden, die
Bedürftige in Pradl un-
terstützt.
#Zum Fest der Hl. Cäcilia Ende November treffen sich die Chorge-
meinschaften gern zu einem geselligen Beisammensein. Hier Bilder
von der Cäcilienfeier des Pradler Kirchenchores.
#Die Sternsinger zeichne-
ten sich wieder durch
großen Fleiß aus und
sammelten in den sieben
Tagen ihrer Besuche in
den Wohnungen von
Pradl den sensationellen
Betrag von € 16.142,71.
kurz berichtet
#Heuer erlebten wir einen
strengen und schneerei-
chen Winter, was auch
von den Mesnern zusätz-
liche Arbeit verlangte,
um für die Kirchenbesu-
cher einen halbwegs frei-
en Zugang zu schaffen.
#Der etwas andere Pfarrball: Heuer nannte er sich nämlich „Pradler
Trachtenball“. Viele der Besucher zeigten Mut zur Tracht und ver-
gnügten sich in Dirndl und Lederhose bis in die Morgenstunden.
taufen
14.1. Greta Bartl 18.10.11
11.2. Philipp Böhm, Olympiastraße 15 26.10.11
todesfälle
22.11. Hedwig Jakschitz 90
23.11. Manfred Gintsberger, Amraser Straße 56 68
24.11. Erich Waldhart, Knollerstraße 5 90
4.12. D´Agosto Roman, Langstraße 1 94
10.12. Christine Egger, Hunoldstraße 11 67
11.12. Irmtraud Waizer, Egerdachstraße 9 67
16.12. Mathilde Gasperi-Dreizene, Gaswerkstraße 2 87
18.12. Annamarie Michlmayr, Pradler Platz 6 64
23.12. Katharina Schwienbacher, Langstraße 44 90
23.12. Heinz Rangger, Gumppstraße 1 65
26.12. Luise Krause 88
31.12. Adolf Wieser, Roseggerstraße 15 88
4.1. Dorothea Waldmüller, Amraser Straße 23a 89
10.1. Hilde Steiner, Roseggerstraße 13 97
10.1. Helmut Hösel, Gumppstraße 27 57
12.1. Rosa Fontanari, Pradler Straße 46 93
13.1. Klaus Kappeller, Hörmannstraße 15 45
21.1. Dr. Helmut Wachter 82
22.1. Franz Schrattenthaler, Amraser Straße 54 94
22.1. Josef Budweiser, Josef-Thoman-Straße 12 78
23.1. Maria Lechenbauer, Lindenstraße 4 94
25.1. Josefine Dornauer, Gabelsbergerstraße 19 97
28.1. Frieda Trawöger, Lindenstraße 9 81
►Die letzten Ausgaben des Pfarrblattes „Kontakte“ und die detaillier-
te wöchentliche Gottesdienstordnung können im Internet auf der
Seite www.dibk.at/pfarre-pradl abgerufen werden.
Kreuzweg der Pfarre Pradl
in Rinn/Judenstein 2011

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  • 1. pfarrblatt der pfarre pradl 37. jahrgang 181 feber 2012
  • 2. Liebe Liebe Liebe Liebe Pfarrgemeinde! Pfarrgemeinde! Pfarrgemeinde! Pfarrgemeinde! Am Sonntag, den 18. März werden also in allen Pfarren Österreichs die Pfarrgemeinderäte für die nächs- ten fünf Jahre neu gewählt. Es ist erfreulich, dass sich in unserer Pfarre wieder acht Frau- en, acht Männer und sechs Ju- gendliche als Kandidaten für die kommende Wahl aufstellen haben lassen und bereit sind, Mitverant- wortung zu übernehmen. Ich dan- ke ihnen sehr, denn der Pfarrge- meinderat hat eine besondere Rolle und Aufgabe für eine leben- dige christliche Gemeinde. Zu- sammen mit dem Pfarrer gestal- ten gewählte Frauen und Männer das Pfarrleben als Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung al- ler Gläubigen. Allein in der Diözese Inns- bruck werden rund 3000 neue Pfarrgemeinderäte gewählt, dazu kommen 500 Frauen und Män- ner, die aufgrund ihrer kirchli- chen Tätigkeit einem Pfarrge- meinderat angehören. Das Leben der Gemeinden wird von diesen Leuten maßgeblich mitgetragen. Sie bemühen sich, dass auch in Zukunft viele Menschen sagen können: Gut, dass es die Pfarre gibt. Daher sind die Wahlen zum Pfarrgemeinderat wichtig, und ich bitte, an der Wahl teilzuneh- men, auch deshalb, damit sich die Gewählten auf das Vertrauen ih- rer Mitchristen stützen können. Gehen Sie zur Wahl und ermun- tern Sie auch andere dazu, wäh- len Sie Personen Ihres Vertrau- ens und geben Sie ihnen mit Ih- rer Stimme den Auftrag, in Ihrem Namen zu entscheiden und zu handeln. Der künftige Pfarrgemeinde- rat in Pradl wird aus 14 Mitglie- dern bestehen. Die Hälfte der Mit- glieder muss gewählt werden. Dies geschieht am 18. März bei den Sonntagsmessen mit Ihrer Stimme. Ein Stimmzettel liegt die- sem Pfarrblatt bei. Wahlberechtigt ist jeder Katho- lik, der vor dem 1. Jänner 2012 das 14. Lebensjahr vollendet hat. Für eine Wählbarkeit muss er das 16. Lebensjahr erreicht haben. kontakt kontakt kontakt kontakte e e e Impressum Mediengesetz §24 Impressum Mediengesetz §24 Impressum Mediengesetz §24 Impressum Mediengesetz §24: : : : Kommunikationsorgan der Pfarre Pradl Herausgeber, Redaktion, Alleininhaber: Röm. kath. Pfarre Prad Röm. kath. Pfarre Prad Röm. kath. Pfarre Prad Röm. kath. Pfarre Prad l ll l Pradler Straße 27, 6020 Innsbruc Pradler Straße 27, 6020 Innsbruc Pradler Straße 27, 6020 Innsbruc Pradler Straße 27, 6020 Innsbruc k k k k T e l . 3 6 2 5 2 5 , F a x 3 6 2 5 2 5 T e l . 3 6 2 5 2 5 , F a x 3 6 2 5 2 5 T e l . 3 6 2 5 2 5 , F a x 3 6 2 5 2 5 T e l . 3 6 2 5 2 5 , F a x 3 6 2 5 2 5 - - - - 2 2 2 2 E E E E- - - -mail: pfarre mail: pfarre mail: pfarre mail: pfarre- - - -pradl@stift pradl@stift pradl@stift pradl@stift- - - -wilten.a wilten.a wilten.a wilten.at t t t Herstellung: Steigerdruck GmbH., Axams
  • 3. Es werden drei Frauen, zwei Männer und zwei Jugendliche gewählt. Von Amts wegen gehö- ren dem Pfarrgemeinderat an: der Pfarrer, die Pfarrsekretärin Barbara Purtscheller, die pastora- len Mitarbeiter Dr. Mira Stare und Herr Maximilian aus dem Stift Wilten, der Jugendheimleiter Fabio Lösch und ein Vertreter des Pfarrkirchenrates. Für einen verbleibenden Sitz wird dann noch ein Mitarbeiter berufen. Ein Viertel des gesamten Pfarrge- meinderates, in unserem Fall also drei, sollten Vertreter der Jugend sein. Gewählt werden können auch Personen, die zwar nicht in unse- rem Pfarrgebiet wohnen, aber sich unserer Pfarre zugehörig fühlen und in dieser Pfarre mitar- beiten. Die Berufungen werden vom Pfarrer zusammen mit den neu Gewählten vorgenommen. Da das nächste Pfarrblatt, die Osternummer der „Kontakte“ zur Zeit der Wahl bereits in Druck ist, können wir Sie über den Ausgang der Wahl und die Zusammenset- zung des neuen Pfarrgemeindera- tes vorerst nur im Schaukasten informieren. Schon jetzt ein großer Dank an jene Pfarrgemeinderäte, die in der vergangenen Periode sich für unsere Pfarre eingesetzt haben. Ihr Pfarrer Siard O. Hörtnagl Unterwegs zum Menschen Im März ist es wieder so- weit: Rund 2.500 Freiwillige machen sich auf und gehen im Namen der Caritas von Tür zu Tür. Die Haussamm- ler sind wieder unterwegs. Bitte weisen Sie die Sammler nicht ab, sondern helfen auch Sie mit Ihrer Spende! Sie kommt Menschen in Tirol zu- gute, die in Not geraten sind und unsere Hilfe brauchen. Danke für Ihre offenen Augen, Ihre offenen Ohren und Ihr of- fenes Herz. Danke für Ihre So- lidarität.
  • 4. Kandidaten Männer 2 PGR-Wahl Martin Buchberger Erwin Groß Florian Lösch Mag. Klaus Miller Alois Pernter Michael Rädler Markus Unterberger Dr. Peter Zaderer
  • 5. Kandidaten Frauen Sonntag, 18.3.2012 Hildegard Bock Ana Bodrusic Mag. Monika Fohringer Mag. Martina Fuchsig Martina Miller Helga Payr Beate Troyer Hannelore Unterberger
  • 6. Kandidaten Jugend Markus Krause Stefan Riedinger Matthias Sauren Roman Schöggl Bettina Spitaler Elisabeth Wolf Anmeldung für den Pfarrkindergarten Für das kommende Schuljahr 2012/13 sind noch Plätze frei. Anmeldungen bitte bald im Pfarrkindergarten, Reichenauer Straße 15. Terminvereinbarung erbeten bei Tante Silvia, Tel. 36 70 03
  • 7. Auf dem Weg mit dem Markusevangelium Auf dem Weg mit dem Markusevangelium Auf dem Weg mit dem Markusevangelium Auf dem Weg mit dem Markusevangelium 3. Teil: 3. Teil: 3. Teil: 3. Teil: Der Weg nach Jerusalem Der Weg nach Jerusalem Der Weg nach Jerusalem Der Weg nach Jerusalem - - - - und die letzte Woche Jesu und die letzte Woche Jesu und die letzte Woche Jesu und die letzte Woche Jesu Der Weg des Menschensohnes Der Weg des Menschensohnes Der Weg des Menschensohnes Der Weg des Menschensohnes nach Jerusalem (Mk 8,27 nach Jerusalem (Mk 8,27 nach Jerusalem (Mk 8,27 nach Jerusalem (Mk 8,27- - - -10,52) 10,52) 10,52) 10,52) Dieser Abschnitt stellt eine Großein- heit des Markusevangeliums dar und ist literarisch kunstvoll gestaltet. Geographisch verläuft der Weg Jesu vom Norden (Cäsarea Philippi) nach Süden (Jericho, nahe bei Jerusalem). Am Beginn dieses Weges stellt Jesus seinen Jüngern zwei Fragen: „Für wen halten mich die Menschen?“ und „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ Die Jünger sollen sich unaus- weichlich und persönlich auseinan- dersetzen mit der Frage, wer Jesus ist. Petrus bekennt Jesus als Messi- as. Seine Beziehung zu Jesus wird jedoch auf dem weiteren Weg wie auch in Jerusalem noch stark auf die Probe gestellt. Jesus bezeichnet sich auf dem Weg nach Jerusalem nicht als „Messias“, sondern als „Menschensohn". Er kündet dreimal an, was mit ihm, dem Menschensohn, geschehen wird, und dass dies notwendig sei (Mk 8,31; 9,31; 10,33-32): "Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert und sie werden ihn tö- ten; doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen." Nicht nur sein Leiden und seinen Tod, sondern auch seine Auferste- hung kündet Jesus an. Auf alle drei Ankündigungen reagieren die Jünger mit Unverständnis. Es folgt jeweils eine Unterweisung Jesu. Er bemüht sich, den Seinen die Augen für seine Worte, seine Person wie auch für seine Nachfolge zu öffnen. Es ist kein Zufall, dass den Weg Jesu nach Jerusalem zwei Blindenheilun- gen umrahmen: die Heilung eines Blinden bei Betsaida (Mk 8,22-26) und die Heilung des blinden Barti- mäus bei Jericho (Mk 10,46-52). Jesus würdigt den Glauben des Bar- timäus. Denn noch als Blinder wirft dieser seinen Mantel, seine letzte Sicherheit, weg und läuft auf Jesus zu. Nach der Heilung folgt er Jesus auf seinem Weg. So wird er zu sei- nem Jünger und zum Vorbild für die anderen Nachfolger Jesu. Die letzte Woche Jesu in Jerusalem Die letzte Woche Jesu in Jerusalem Die letzte Woche Jesu in Jerusalem Die letzte Woche Jesu in Jerusalem (Mk 11,1 (Mk 11,1 (Mk 11,1 (Mk 11,1- - - -16,8) 16,8) 16,8) 16,8) Dieser Teil des Markusevangeliums (Mk 11,1-16,8) ist geographisch ganz auf Jerusalem konzentriert. Umfangreich, in sechs Kapiteln, stellt Markus im zeitlichen Rahmen einer Woche Jesu Wirken in Jerusa- lem dar, seine Passion und die Auf- erstehungsbotschaft. Man findet zahlreiche und präzise Tages- und sogar Stundenangaben, etwa das Dreistundenschema im Zusammen- hang mit der Kreuzigung Jesu. Da- durch bekommt man den Eindruck: Zeit „verdichtet“ sich und jede Stun-
  • 8. de, ja jeder Augenblick wird bedeut- sam. Der Aufbau des Markusevange- liums ist insgesamt ganz auf Kreuz und Auferstehung Jesu hingeordnet und von dorther konzipiert. •1. Tag (Mk 11,1-11) – Symbolische Handlung (Ritt auf einem jungen Esel); Einzug Jesu in Jerusalem und in den Tempel (er sieht sich alles an); Übernachtung in Bethanien •2. Tag (Mk 11,12-19) – Symboli- sche Handlungen (Verfluchung des Feigenbaumes, Tempelreinigung); Übernachtung außerhalb der Stadt •3. Tag (Mk 11,20-12,44 und Mk 13,1-37) – Lehrtätigkeit und Ge- spräche im Tempel; Rede auf dem Ölberg, dem Tempel gegenüber •4. Tag (Mk 14,1-11) – Mahl und Salbung in Bethanien •5. Tag (Mk 14,12-72) – Pascha- mahl mit den Jüngern; Ölberg; Ge- fangennahme; Synedrion •6. Tag (Mk 15,1-47) – Prozess vor Pilatus; Kreuzigung und Grable- gung •7. Tag – Sabbat •8. Tag (Mk 16,1-8) – das leere Grab Impulse, Fragen und Anregungen Impulse, Fragen und Anregungen Impulse, Fragen und Anregungen Impulse, Fragen und Anregungen zur persönlichen Vertiefung zur persönlichen Vertiefung zur persönlichen Vertiefung zur persönlichen Vertiefung: : : : Die Frage Jesu an die Jünger gilt auch uns: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ (Mk 8,29). Wie lautet mei- ne Antwort? Welche Auswirkung hat diese Antwort in meinem Leben? Bibellektüre: Die letzte Woche Jesu Bibellektüre: Die letzte Woche Jesu Bibellektüre: Die letzte Woche Jesu Bibellektüre: Die letzte Woche Jesu in Jerusalem (Mk 11,1 in Jerusalem (Mk 11,1 in Jerusalem (Mk 11,1 in Jerusalem (Mk 11,1- - - -16,8) 16,8) 16,8) 16,8) Man kann diese Lektüre nach dem im Markusevangelium selbst vorge- gebenen Tagesschema auf acht Ta- ge aufteilen und vertieft lesen. Mira Stare Fortsetzung folgt Blick vom Ölberg auf Jerusalem Foto M. Stare
  • 9. Fa m i l i e n fa s t t a g Fa m i l i e n fa s t t a g Fa m i l i e n fa s t t a g Fa m i l i e n fa s t t a g 2 01 2 01 2 01 2 01 2 2 2 2 An der Fastenaktion der Katholi- schen Frauenbewegung "Teilen macht stark" werden sich auch wie- der die Frauen der Marianischen Kongregation Pradl beteiligen. Am 18. März 2012, 4. Fastensonntag, 18. März 2012, 4. Fastensonntag, 18. März 2012, 4. Fastensonntag, 18. März 2012, 4. Fastensonntag, nach den Gottesdiensten um 9.30 und 10.30 Uhr sind alle ins Jugend- heim zum "Fastensuppenessen "Fastensuppenessen "Fastensuppenessen "Fastensuppenessen" " " " eingeladen. Dazu gibt es selbst gebackenes Brot der Erstkommunionkinder. Die freiwilli- gen Spenden sind für dieses Projekt be- stimmt. Exerzitien im Alltag 2012 Exerzitien im Alltag 2012 Exerzitien im Alltag 2012 Exerzitien im Alltag 2012 anhand des Heftes „Magnifikat“ anhand des Heftes „Magnifikat“ anhand des Heftes „Magnifikat“ anhand des Heftes „Magnifikat“ In unserer Pfarre werden in der kommenden Fastenzeit wieder „Exerzitien im Alltag“ angeboten. Mit Hilfe des Heftes „Magnifikat“ (Ausgabe März) werden wir gemeinsam und persönlich in den Reichtum des Stundengebetes und des Wor- tes Gottes eintauchen. Dieses Heft enthält für jeden einzelnen Tag ein Morgen- und Abendgebet aus dem reichen Gebetsschatz der Kirche, die Schriftlesungen der Eucharistiefeier und einen aktuellen Impuls für den Tag. Gemeinsame Abende: Donnerstags 1.3., 8.3., 15.3., 22.3. und 29.3. 2012 Zeit: 19.15 Uhr Ort: Jugendheim (Clubraum), Reichenauer Straße 15 Begleiter: Pastoralassistentin Dr. Mira Stare und Mag. Maximilian Thaler Voranmeldung: in der Pfarrkanzlei (Tel. 36 25 25), erbeten bis 27. Feber Kosten: für das Heft „Magnifikat“ Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen und unseren gemein- samen Weg durch die Fastenzeit Pastoralassistentin Mira und Herr Maximilian
  • 10. HL. MESSEN IN DER PFARRKIRCHE PRADL: An Sonn- und Feiertagen um 9.30 Uhr, 10.30 Uhr und 19.00 Uhr An allen Werktagen um 7.30 Uhr Auf folgende Gottesdienste weisen wir besonders hin: Kreuzwegandachten in der Fastenzeit: jeden Mittwoch und Freitag um 19.00 Uhr Familienmesse für Kinder gestaltet: am Sonntag, den 26. Feber und 18. März um 9.30 Uhr Sonntag, 26. Feber 19.00 Uhr Hl. Messe mit den Firmlingen Sonntag, 18. März 9.30 Uhr Hl. Messe mit den Erstkommunionkindern Sonntag, 25. März 15.00 Uhr im Dom zu St. Jakob Diakonatsweihe von D. Maximilian Thaler Mittwoch, 22. Feber 19.00 Uhr Hl. Messe mit Aschenauflegung Einkehrtag für Frauen mit Dr. Inge Ladurner Ermutigungen Gedanken zur Bibelstelle 2Kor 12,10: „In meiner Schwachheit bin ich stark“ Dienstag, 13. März 2012 Jugendheim Pradl, Reichenauer Straße 15 9.00 Uhr Vortrag - 11.00 Uhr Eucharistiefeier gottesdienste
  • 11. PFARRKREUZWEG Samstag, 24. März 2012 in Rinn/Judenstein Abfahrt 13.45 Uhr am Pradler Kirchplatz, um 14.00 Uhr Treff- punkt am Parkplatz „Sportplatzweg“ in Rinn. Wir bilden Fahrge- meinschaften; wer eine Mitfahrgelegenheit braucht, bitte sich in der Pfarrkanzlei zu melden (Tel. 36 25 25). KREUZWEGANDACHTEN MIT KINDERN An den Donnerstagen 15. März und 22. März, um 18.00 Uhr in der Kir- che. Am Donnerstag, 29. März im Wohn- heim Tivoli, Treffpunkt für die Kin- der um 14.45 Uhr vor der Kirche oder um 15.00 Uhr beim Wohn- heim, Adele-Obermayr-Str. 14. Die Heimbewohner freuen sich, mit den Kindern gemeinsam zu beten und zu singen.
  • 12. L e b e n s k u l t u r n a c h d e n d r e i evangelischen Räten (Grundlage für diesen Artikel ist ein Vortrag von Sr. Annelies Herzig MSsR) Wir als Prämonstratenser ver- pflichten uns bei unserer ewigen Ordensprofess, das ganze Leben lang nach den drei Gelübden der Ehelosigkeit, der Armut und des Gehorsams zu halten. Der Name evangelische Räte kommt vom Evangelium her. Hinweise auf die drei Gelübde finden sich in den Evangelien an mehreren Stellen – besonders hilfreich erscheint mir, drei Stel- len anzuführen. Für die Ehelosigkeit wäre dies Mk 19,12 „Denn es ist so: Man- che sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht - um des Himmelrei- ches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es.“ Für die Armut Mt 19,21 „Jesus antwortete ihm: Wenn du voll- kommen sein willst, geh, ver- kauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du ei- nen bleibenden Schatz im Him- mel haben; dann komm und fol- ge mir nach.“ Für den Gehorsam gilt Mt 20,26 „Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein.“ Auch in unserer Ordensregel des Hl. Augustinus werden klarer- weise die drei Gelübde behan- delt. Die evangelischen Räte sind als Form zu verstehen, nicht als In- halt. Sie sind ein Paket und kön- nen nicht voneinander getrennt werden. Weil Jesus bei seiner Verkündi- gung immer wieder vom Reich Gottes gesprochen hat, ist es unsere Aufgabe als Christen und im Besonderen als Ordenschris- ten, dieses Reich Gottes auf Er- den spürbar zu machen. Die drei evangelischen Räte haben ein Woher und ein Wohin, sie sind auf Gott ausgerichtet, der in Je- sus Mensch geworden ist. Die Dreizahl der Gelübde hat eine eigene Bedeutung: Ein erster Zugang erfolgt von Christus her. Wo ich die Lebens- form übernehme, will ich Chris- tus annehmen und seine Le- bensform nachahmen. Jesus Christus ist also der evangeli- sche Rat schlechthin. Der zweite Zugang erfolgt nach dem Hl. Thomas von Aquin vom Menschen her. Es geht um das ganze menschliche Leben in sei- ner Tiefe, in seiner räumlichen und zeitlichen Ausdehnung. Be- sitz, Sexualität und Selbstbe- stimmung markieren das Ganze des Menschen. Armut, Ehelosig- keit und Gehorsam fordern mich also als ganzen Menschen her-
  • 13. aus, sie fordern meine totale Hingabe. Es geht um das ganze Leben des Menschen, ohne et- was auszusparen. Es geht dar- um, alle drei Lebenskräfte für das Reich Gottes zu aktivieren. Wir müssen unsere Bedürfnisse entwickeln und kultivieren und unser Leibespotential, den Wunsch nach Macht und Besitz Gott überlassen. Durch die Ganzhingabe wird die Energie erneuert. Durch die Konkupiszenz, das ist die Nei- gung des Menschen zum Bösen bzw. zur Sünde (1 Joh 2,16) ist immer wieder Umkehr und Um- denken nötig (Mt 1,15). Das ganze Leben ist als ein Prozess auf dem Weg zur Vollkommen- heit zu verstehen (Thomas von Aquin), die ewige Profess ist da- her ein ewiger Prozess. Zu diesem Prozess gehören auch Umwege, Pausen und Still- stand. Die Gelübde ein Leben lang zu halten, ist mit intensiver Arbeit verbunden, weil Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam im- mer wieder aktualisiert und be- lebt werden müssen. Folgender Schlüssel kann viel- leicht helfen, die Gelübde besser zu verstehen: Das Grundmotiv ist die Nachfolge. Wir gehen Je- sus Christus hinterher. Wir wis- sen also nicht genau, wo wir lan- den, wir sind und bleiben in Be- wegung und erhalten uns so un- sere Lebendigkeit. Gottesbild und Gelübde hängen zusammen. Gelübde sind eine alternative Lebensform, sie sind eine Art und Weise, mit Liebe, Professfeier im Stift Wilten: Unterschrei- ben der drei Gelübde auf dem Altar
  • 14. Freiheit und Besitz umzugehen. Wenn ich etwas ergreife, ver- zichte ich auf etwas anderes. Gelübde sind in unserem Fall als „Wiltener“ an die Gemeinschaft von Wilten gebunden, wir leben die Armut, die Ehelosigkeit und den Gehorsam also in der Ge- meinschaft und für die Gemein- schaft. Die evangelischen Räte erwach- sen aus der Gottes- und Nächs- tenliebe, also auch aus dem ers- ten und wichtigsten Gebot. Diese Liebe ist die Triebfeder und das Ziel unserer Gelübde. Die Erfahrung der Freude an die- ser Lebensform treibt uns an. Zeitliche Aufmerksamkeit, be- hutsamer Umgang und Wert- schätzung sind für das Biotop einer Gemeinschaft wichtige Grundvoraussetzungen und ver- hindern einen kämpferischen, kalten Lebensraum. Die Gelübde werden vor allem dann ganz konkret, wenn die eigene Schwachheit erfahren wird. „Wenn ich schwach bin, bin ich stark.“ (2 Kor 12,10) Die Fruchtbarkeit ist das Ziel des Lebens, auch und gerade in den Gelübden. Leben weiterge- ben und fördern gehört für Or- denschristen zu den wichtigsten Aufgaben. Dazu zählt auch, die Umwelt menschlicher zu ma- chen. Fruchtbarkeit bedeutet aber nicht, in einer Leistungsge- sellschaft und einem Leistungs- zwang unterzugehen, sondern sie soll zum Leben aller führen. Gelübde haben etwas mit einer bewussten Entscheidung zu tun. Indem ich mich entscheide, arm, ehelos und gehorsam zu leben, verzichte ich auf andere Dinge. Diese Entscheidung schränkt meine Freiheit nicht ein. Ich kann frei sein von etwas und frei sein für etwas. Das ist ein Balan- ceakt, der das Ordensleben be- gleitet. Gelübde abzulegen bedeutet, eine Tür im Lebenshaus zuzu- machen, damit es weniger zieht in meinem Leben. Wenn ich hin- gegen alle Türen und Fenster in meinem Lebenshaus offen lasse, wird der Durchzug unerträglich. Die Gelübde sind Halt und ge- ben meinem Leben Fülle. Sie sind etwas, das ich im Inneren trage, auf das ich mich immer wieder besinnen muss und auf das ich zurückgreifen kann. Gelübde sind keine Fessel, son- dern ermöglichen mir, mich frei zu bewegen – als Christ, als Or- densmann in der Welt von heu- te. Dieser erste Einblick hat Ihnen, geschätzte Leser, hoffentlich einen kleinen Überblick ver- schafft. In den nächsten Num- mern der „Kontakte“ werden die drei Gelübde Armut, Ehelosig- keit und Gehorsam zu Wort kommen. Ihr D.Maximilian Thaler OPraem.
  • 15. Fortschritt Orgelrenovierung Liebe Orgelfreunde! Immer wieder werde ich gefragt: Wann wird denn nun die Orgel end- lich fertig? Ich weiß es auch nicht, und die Orgelbauer wissen es auch nicht so recht. Nachdem der erste Termin geplatzt ist, möchte ich lie- ber vorsichtig sein und keinen kon- kreten Zeitpunkt nennen. Aber bis Ostern dürfen wir wohl hoffen. Die Arbeiten sind aufwändiger als vor- hergesehen. Bei so einem großen Orgelwerk kommen Dinge dazu, die man nicht vor- hersieht. Nachdem jetzt fast alle Pfeifen ihren neuen Platz gefunden haben, beginnt für den Orgelbauer die schwierige Aufgabe der Intonation. Mit diesem Wort ist die Gestaltung des Klanges gemeint. Je- de Pfeife hat ihren Ton. Aber dieser muss erst einer Feinabstimmung unterzogen werden, d. h. die Tonhöhe, Klangfarbe und Lautstärke müssen bei einer Generalüberho- lung - was bei unserer Orgel geschehen ist - an jeder Pfeife mit Spezial- Die Ministranten fühlen sich als die großen Orgelbauer und Intonateure und schauen neugierig in den Orgelkasten.
  • 16. Schau genau! Gewonnen hat letztes Mal Reinhold Bock, Hörmannstraße 8. Das Innsbrucker Wap- pen ist natürlich an der Wand der Leitgeb- halle angebracht. Jetzt in der Fastenzeit betrachten wir vor allem das Leiden und den Kreuzestod Christi. An vielen Wänden und Häusern ha- ben unsere Vorfahren das Zeichen des Kreuzes angebracht. Daher die Frage: Auf welchem Gebäude in Pradl finden wir das abgebildete Kreuz? Richtige Antwort an Pfarre Pradl, 6020 Pradler Straße 27, senden, an pfarre-pradl@stift-wilten.at mailen oder in den Briefkasten des Pfarr- hauses werfen, Einsendeschluss ist der 9. März. Für den Gewinner gibt es die große Don-Bosco-Kinderbibel von Lene Mayer-Skumanz „Ich bin bei euch“. werkzeugen eingestellt werden. Auch der Stil der Orgel - in unserem Fall einer romantischen Orgel - und die Raumakustik sind dabei zu be- rücksichtigen. Aufgrund der Vielzahl der Register und Pfeifen braucht es Zeit, bis all die vielen Kleinigkeiten passen. Die Spenden der Pfarrgemeinde betragen inzwischen € 59.948,26. Immer wieder finden sich auf den Konten der Kirchenkassa Überwei- sungen. Ich kann nur ein großes „Vergelts Gott“ sagen und darf mich entschuldigen, wenn ich mich nicht persönlich bei jedem Spender be- danke. Ohne Subventionen und Spenden wäre die Renovierung nicht möglich. Neben den Orgelkosten schlagen ja auch die Tischlerarbei- ten zu Buche. Es wurde ein neuer Holzboden aus Eiche, neue Podien für Sänger und Dirigent und ein neu- er Notenkasten angefertigt, so dass der Orgelraum nun wirklich ein ho- mogener Platz in unserer Kirche ge- worden ist. Wir dürfen uns freuen auf die Fertigstellung aller Arbeiten. Einige Probetakte konnte unser Or- ganist Klemens bereits spielen. Ihr Pfarrer Siard O. Hörtnagl Spenden Orgelrenovierung: BTV (BLZ 16000) 114-27 01 13 oder Sparkasse (BLZ 20503) 0100-13 16 97
  • 17. #Neben den vielen schö- nen Handarbeiten fanden auch die selbst gemach- ten Marmeladen der Frauen reißenden Absatz am Pfarrstandl des Ad- ventmarktes. Einnahmen von € 3.500,-- konnten der Vinzenzgemeinschaft übergeben werden, die Bedürftige in Pradl un- terstützt. #Zum Fest der Hl. Cäcilia Ende November treffen sich die Chorge- meinschaften gern zu einem geselligen Beisammensein. Hier Bilder von der Cäcilienfeier des Pradler Kirchenchores. #Die Sternsinger zeichne- ten sich wieder durch großen Fleiß aus und sammelten in den sieben Tagen ihrer Besuche in den Wohnungen von Pradl den sensationellen Betrag von € 16.142,71. kurz berichtet
  • 18. #Heuer erlebten wir einen strengen und schneerei- chen Winter, was auch von den Mesnern zusätz- liche Arbeit verlangte, um für die Kirchenbesu- cher einen halbwegs frei- en Zugang zu schaffen. #Der etwas andere Pfarrball: Heuer nannte er sich nämlich „Pradler Trachtenball“. Viele der Besucher zeigten Mut zur Tracht und ver- gnügten sich in Dirndl und Lederhose bis in die Morgenstunden.
  • 19. taufen 14.1. Greta Bartl 18.10.11 11.2. Philipp Böhm, Olympiastraße 15 26.10.11 todesfälle 22.11. Hedwig Jakschitz 90 23.11. Manfred Gintsberger, Amraser Straße 56 68 24.11. Erich Waldhart, Knollerstraße 5 90 4.12. D´Agosto Roman, Langstraße 1 94 10.12. Christine Egger, Hunoldstraße 11 67 11.12. Irmtraud Waizer, Egerdachstraße 9 67 16.12. Mathilde Gasperi-Dreizene, Gaswerkstraße 2 87 18.12. Annamarie Michlmayr, Pradler Platz 6 64 23.12. Katharina Schwienbacher, Langstraße 44 90 23.12. Heinz Rangger, Gumppstraße 1 65 26.12. Luise Krause 88 31.12. Adolf Wieser, Roseggerstraße 15 88 4.1. Dorothea Waldmüller, Amraser Straße 23a 89 10.1. Hilde Steiner, Roseggerstraße 13 97 10.1. Helmut Hösel, Gumppstraße 27 57 12.1. Rosa Fontanari, Pradler Straße 46 93 13.1. Klaus Kappeller, Hörmannstraße 15 45 21.1. Dr. Helmut Wachter 82 22.1. Franz Schrattenthaler, Amraser Straße 54 94 22.1. Josef Budweiser, Josef-Thoman-Straße 12 78 23.1. Maria Lechenbauer, Lindenstraße 4 94 25.1. Josefine Dornauer, Gabelsbergerstraße 19 97 28.1. Frieda Trawöger, Lindenstraße 9 81 ►Die letzten Ausgaben des Pfarrblattes „Kontakte“ und die detaillier- te wöchentliche Gottesdienstordnung können im Internet auf der Seite www.dibk.at/pfarre-pradl abgerufen werden.
  • 20. Kreuzweg der Pfarre Pradl in Rinn/Judenstein 2011