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Kurzvorstellung des Koordinators  18.02.2010 <ul><li>von 1982 – 1988 als dipl. Krankenpfleger auf Interdisziplinärer Inten...
Eurotransplant = Vermittlungsstelle für Organe Eurotransplant, Leiden Niederlande Gegründet 1967 Heute  ~ 124 Mio. Bevölke...
In Deutschland warten ca. 12.000 schwerkranke Patienten auf eine Transplantation.                           Die  Deutsche ...
Warten auf ein Organ     <ul><li>über 8.000 Menschen benötigen eine neue Niere </li></ul><ul><li>Wartezeit fünf bis sechs ...
Meilensteine der Transplantationsmedizin  Niere Erste erfolgreiche Nierentrans-plantation bei eineiigen Zwillingen durch J...
Deutsches Transplantationsgesetz - 1. Dezember 1997   Was regelt das Gesetz ? Hirntod Einwilligung  Voraussetzungen zur Or...
Deutsches Transplantationsgesetz    Erfolgsaussicht Verteilung von Organen Die Verteilung der gespendeten Organe erfolgt n...
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Standpunkte der Religionen    Islam Organspende gilt als Zeichen der Nächstenliebe Judaismus Das Hirntodkriterium und die ...
 
Organspende und Transplantation im TV / Kino...
Berliner Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher startet ungewöhnliche Werbeaktion für Organspenden. 10/2009
http://www.fuers-leben.de
Ablauf einer Organspende  Krankheit / Unfall  Eine schwere Hirnschädigung z.B. durch eine Hirnblutung oder einen Unfall fü...
Organspendeausweis     Ab dem vollendeten 14. Lebensjahr kann man einer Organspende widersprechen.  Ab dem 16. Lebensjahr ...
Informationen zum Thema im Web: <ul><li>www.dso.de - www.bzga.de </li></ul><ul><li>www.transplantationszentrum-stuttgart.d...
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Kurzvortrag Stuttgart Connection

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Organspende - Transplantation 18.02.10
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Kurzvortrag Stuttgart Connection

  1. 1. Organspende - Hilfe nach dem Tod 18.02.2010 Stuttgart Connection - &quot;Connect in the real world&quot; Martin Kalus Transplantationskoordinator Transplantationszentrum Klinikum-Stuttgart-Katharinenhospital Kriegsbergstr.60 70174 Stuttgart Telefon:0711278-34150 E-Mail: m.kalus@klinikum-stuttgart.de www.transplantationszentrum-stuttgart.de www.martin-kalus.de
  2. 2. Das Transplantationszentrum Stuttgart ist eine interdisziplinäre Einrichtung der Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, der Urologischen Klinik und der für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Katharinenhospital. Die drei Kliniken sind für die Übertragung von Nieren gemäß § 9 Transplantationsgesetz zugelassen. Mit dem Zentrum haben Dialysepatienten im Ballungsraum Stuttgart die Möglichkeit, eine Transplantation in der Nähe ihres Heimatortes durchführen zu lassen. Seit Gründung des Zentrums 1986 bis Anfang Februar 2010 wurden 1.170 Nieren transplantiert, darunter 213 von Lebendspendern. Jährlich werden zwischen 60 und 80 Nieren verpflanzt. Rund 275 Dialysepatienten sind auf der Stuttgarter Warteliste bei Eurotransplant für eine Nierentransplantation registriert. Kurzvorstellung des Transplantationszentrums 18.02.2010
  3. 3. Kurzvorstellung des Koordinators 18.02.2010 <ul><li>von 1982 – 1988 als dipl. Krankenpfleger auf Interdisziplinärer Intensivstation im Zentrum für Innere Medizin des Katharinenhospitals in Stuttgart </li></ul><ul><li>von 1988 - 1991 als Dialysepfleger bei der Patientenheimversorgung in einem Stuttgarter Dialysezentrum </li></ul><ul><li>seit 1991 als Koordinator des Transplantationszentrums Stuttgart und der Deutschen Stiftung Organtransplantation </li></ul>
  4. 4. Eurotransplant = Vermittlungsstelle für Organe Eurotransplant, Leiden Niederlande Gegründet 1967 Heute ~ 124 Mio. Bevölkerung Mitgliedsländer: Niederlande Belgien Luxemburg Deutschland Österreich Slowenien Kroatien www.eurotransplant.org
  5. 5. In Deutschland warten ca. 12.000 schwerkranke Patienten auf eine Transplantation.                           Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) ist Koordinierungsstelle nach § 11 des Transplantationsgesetzes und damit für die Organisation der Organspende in Deutschland verantwortlich.                                                                                               Im Sinne der Gemeinschaftsaufgabe Organspende arbeitet sie mit Transplantationszentren, Kliniken und allen Institutionen und Organisationen zusammen, die sich für die Organspende engagieren. www.dso.de 7 Organspende – Regionen in Deutschland Deutsche Stiftung Organtransplantation = Koordinierungsstelle
  6. 6. Warten auf ein Organ <ul><li>über 8.000 Menschen benötigen eine neue Niere </li></ul><ul><li>Wartezeit fünf bis sechs Jahre </li></ul><ul><li>dabei drei mal wöchentlich belastende Dialyse </li></ul>Nieren Herz, Leber oder Lunge 12.000 Menschen warten bundesweit auf ein neues Organ – aber nur etwa 4.700 Transplantationen können jährlich durchgeführt werden <ul><li>keine Möglichkeit zur Überbrückung der Wartezeit </li></ul><ul><li>viele Patienten sterben, bevor ein Organ zur Verfügung steht </li></ul>
  7. 7. Meilensteine der Transplantationsmedizin Niere Erste erfolgreiche Nierentrans-plantation bei eineiigen Zwillingen durch Joseph E. Murray Boston, USA Pankreas Weltweit erste erfolgreiche Pankreastrans-plantation durch Richard Lillehei Minneapolis, Minnesota Lunge Weltweit erste Lungentransplantation durch James D. Hardy Jackson, Missisippi, USA Niere Erfolgreiche Transplantation nach Lebendspende zwischen genetisch nicht identischen Brüdern durch Joseph E. Murray Boston, USA . Niere Transplantation der Spenderniere eines Verstorbenen durch Joseph E. Murray Boston, USA 1954 1959 1962 1963 1966 1967 Herz Weltweit erste erfolgreiche Herztrans-plantation durch Christiaan Barnard Kapstadt Leber Weltweit erste erfolgreiche Lebertransplantation durch Thomas E. Starzl Pittsburgh, Pennsylvania, USA
  8. 8. Deutsches Transplantationsgesetz - 1. Dezember 1997 Was regelt das Gesetz ? Hirntod Einwilligung Voraussetzungen zur Organspende Der Hirntod des Verstorbenen muss durch zwei dafür qualifizierte Ärzte unabhängig voneinander nach den Richtlinien der Bundesärztekammer festgestellt werden. Es muss eine Einwilligung zur Organentnahme vorliegen. Dabei gilt die erweiterte Zustimmungslösung. Das bedeutet, wenn keine Entscheidung des Verstorbenen zu Lebzeiten bekannt oder dokumentiert ist, werden die Angehörigen gebeten, nach dessen mutmaßlichen Willen zu entscheiden.
  9. 9. Deutsches Transplantationsgesetz Erfolgsaussicht Verteilung von Organen Die Verteilung der gespendeten Organe erfolgt nach Regeln, die dem Stand der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft entsprechen, insbesondere nach den Kriterien Erfolgsaussicht und Dringlichkeit. Die internationale Verteilung übernimmt die Vermittlungsstelle Eurotransplant im niederländischen Leiden. Dringlichkeit Die Transplantation der gespendeten Organe darf nur in von den jeweiligen Landesregierungen dafür zugelassenen Kliniken, den Transplantationszentren, vorgenommen werden. Transplantation
  10. 10. Hirntod ENTSTEHUNG z.B. schwere Kopfverletzungen, Hirnblutungen, Entzündungen oder Tumore führen zu Schwellungen  Hirndruck steigt Definition: Als Hirntod bezeichnet man den endgültigen, durch keine Therapie behebbaren Ausfall der Gesamtfunktion des Groß- und Kleinhirns sowie des Hirnstamms. Jede bewusste Wahrnehmung, auch die der Schmerzempfindung und des Denkens, ist für immer verloren. Eine Wiedererlangung des Bewusstseins und der zentralen Steuerungsfähigkeit für alle Körperfunktionen ist ausgeschlossen. FOLGEN Durchblutungsstopp im Hirn  Gehirnzellen sterben DIAGNOSE vollständiger + endgültiger Ausfall der Hirnfunktionen = sicheres Todeszeichen
  11. 11. Standpunkte der Religionen Islam Organspende gilt als Zeichen der Nächstenliebe Judaismus Das Hirntodkriterium und die postmortale Organspende sind akzeptiert. Hinduismus Organspende gilt als Teil der Tradition, dem Leidenden zu helfen. Zeugen Jehovas Organspende ist akzeptiert Buddhismus Die Lebendspende und die postmortale Spende von Organen ist erlaubt Schintoismus Organentnahmen bei Verstorbenen werden abgelehnt Konfuzianismus Es ist die Unversehrtheit des Leichnams anzustreben
  12. 13. Organspende und Transplantation im TV / Kino...
  13. 14. Berliner Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher startet ungewöhnliche Werbeaktion für Organspenden. 10/2009
  14. 15. http://www.fuers-leben.de
  15. 16. Ablauf einer Organspende Krankheit / Unfall Eine schwere Hirnschädigung z.B. durch eine Hirnblutung oder einen Unfall führt zum Hirntod. Der Patient kann trotz Intensivmedizin nicht mehr gerettet werden. DSO wird benachrichtigt  MELDEPFLICHT nach § 11 TPG Das Krankenhaus meldet den möglichen Spender bei der DSO. Hirntod-Diagnose Der Hirntod wird von zwei Ärzten unabhängig voneinander festgestellt.  Hirntodprotokoll Entscheidung zur Organspende Diese wird durch den vorliegenden Organ-spendeausweis oder das Gespräch mit den Angehörigen geklärt. Koordinatoren der DSO unterstützen die Ärzte bei Angehörigengespräch. Medizinische Untersuchungen des Verstorbenen Die DSO veranlasst Laboruntersuchungen: u.a. Blutgruppe, Gewebemerkmale, übertragbare Krankheiten etc. Der Blutkreislauf zur Funktionserhaltung der übertragbaren Organe wird durch weitere künstliche Beatmung und intensivmedizinische Maßnahmen bis zur Organentnahme aufrecht erhalten. Übermittlung von Daten zur Organverteilung Die DSO sendet die Labordaten an die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant. Die Suche nach geeigneten Empfängern und die Vermittlung der Spenderorgane beginnt. Benachrichtigung Eurotransplant informiert die betreffenden Transplantationszentren die geeignete Empfänger auf ihrer Warteliste führen. Organentnahme DSO organisiert in Absprache mit dem Krankenhaus und den Transplantationszentren die Organentnahme und den Organtransport. Der würdevolle Umgang mit dem Verstorbenen ist oberstes Gebot. Transport Die Organe werden sorgfältig konserviert und zügig zu den Transplantationszentren transportiert. Transplantation Die Spenderorgane werden verpflanzt. Das Leben der Empfänger ist gerettet. anonymer Dankesbrief Empfänger können einen anonymen Dankesbrief über die DSO an Angehörige senden.
  16. 17. Organspendeausweis Ab dem vollendeten 14. Lebensjahr kann man einer Organspende widersprechen. Ab dem 16. Lebensjahr kann man sich dafür entscheiden, Organe zu spenden.
  17. 18. Informationen zum Thema im Web: <ul><li>www.dso.de - www.bzga.de </li></ul><ul><li>www.transplantationszentrum-stuttgart.de </li></ul><ul><li>www.martin-kalus.de </li></ul>

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