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2020W179001 E-Tutoring @ UIBK
LMS – Eine Einführung
Ing. Markus Schmid, MSc, MSc – Universität Innsbruck
CC BY-SA 4.0
• Aufgaben und Ziel eines LMS verstehen
• Begriffsdefinitionen klären
• Struktur von OpenOLAT verstehen
• Einstieg ins Kursmanagement
• Inhalte erstellen und verwalten
• Einsatz von E-Assessment in OLAT
Seite 2
Ziel des Vortrages
Universität Innsbruck
ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
• Benutzerverwaltung
• Kursverwaltung
• Rollen und Rechte Vergabe
• Kommunikationsmethoden und Werkzeuge für das Lernen
• Darstellung der Kursinhalte im Browser
Seite 3
LMS Kriterienrahmen (1)
(1) Schulmeister, R. (2005): Lernplattformen für das virtuelle Lernen (2. Auflage), München: Oldenbourg S. 55
Universität Innsbruck
ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
Seite 4
Vor- / Nachteile eines LMS
Vorteile Nachteile
• Ortsunabhängig
• Zeitpunktunabhängig
• Zentrale Verwaltung aller
Kurse
• Inhalte bleiben erhalten und
gehen nicht verloren ->
Wiederverwendung
• Techn. Herausforderungen
• Einarbeitungszeit
• Erstellung von Inhalten kann
aufwendiger sein
• Ohne Konzept schwierige
Umsetzung
Universität Innsbruck
ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
Größte Herausforderung:
• Oft fehlendes Konzept für die Integration in die Präsenzlehre
• Unfreiwillige Reduktion auf Dateiaustausch und Informationsbörse
→ LMS als „reine PDF-Schleuder“
Ein LMS ist ein Werkzeug – kein Konzept
Es dient der Anreicherung von oder Integration mit der Präsenz-LV
Seite 5
Organisation der Lehre
Universität Innsbruck
ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
Seite 6
Nicht jeder Stoff eignet sich für virtuelles Lernen
Gut möglich Schwer möglich
• Computerprozesse
• Planspiele
• Modelle und Simulationen
(Architektur, Mathematik. o.ä.)
• Vor- und Nachbereitung von
Lernsituationen (Exkursionen,
etc.)
• Gesprächs-
Kommunikationstraining
• Erwerben manueller
Fähigkeiten
• Komplexe Interaktionen
Universität Innsbruck
ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
Seite 7
Arten der Kommunikation im LMS
Synchron Asynchron
• Unterhaltung im virtuellen
Raum in Echtzeit zwischen
zwei oder mehreren Personen
(Benutzern).
• Chat
• Audiokonferenz
• Videokonferenz
• zeitlich versetzt stattfindende
Kommunikation im Internet.
• Diskussionsforum
• Mitteilungen
• E-Mail
• Wiki
• Blog
Universität Innsbruck
ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
Open Learning And Training
• Freie Software (Open Source)
• Aktive Community für Weiterentwicklung
• Modulare Kurserstellung
• Kursunabhängige Lerngruppen
• Kommunikations- und Kollaborationstool (Wiki, Forum, ..)
• Einfaches Mitgliedermanagement
• Terminverwaltung
• E-Assessment
• uvm.
Seite 8
OpenOlat als LMS an der Universität Innsbruck
Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020
ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
OpenOlat Kurse werden nicht automatisch angelegt!
VIS:
• Erstellen der LV
• Verwalten der Kursinformationen
• Anmeldung der Studierenden über LFU online
OpenOLAT:
• Kurs beantragen / erstellen
• Lerninhalte verwalten
Seite 9
Verbindung VIS - OpenOlat
Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020
ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
Berechtigungsgruppen in OLAT
➢ Studierende
• Zugriff auf freigegebene Kurse
• Verwendung von Lerngruppen
➢ Autoren
• Erstellen von Kurs- und Lernressourcen
• Hochladen von Videos, etc.
➢ Administratoren
Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020
ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
Seite 10
Berechtigungsgruppen in einem Kurs
➢ Teilnehmer:
• Zugriff auf freigegebene Funktionen und Unterlagen
• Keine Editor-Funktion
➢ Betreuer:
• Zusätzl. Nutzung des Bewertungswerkzeuges
➢ Besitzer:
• Innerhalb des Kurses ALLE Rechte
• Kurseditor
• Mitgliederverwaltung , etc.
Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020
ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
Seite 11
Kursbausteine / Kurseditor
Werkzeuge:
- Kurseditor
- Mitgliederverwaltung
- Bewertungswerkzeug
- Statistiken
Kurs:
- Kursinfo
- Zugang
- Prüfungsmodus
- Optionen
- Erinnerung
Kursvorschau:
Publizieren:
- Manuell
- Automatisch
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ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
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Baustein Parameter
➢ Titel & Beschreibung
➢ Sichtbarkeit
• Beschränkung aktiv → im Menü
ausgeblendet
➢ Zugang
• Beschränkung aktiv → Zugriff
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ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
Seite 13
Beschränkungen
➢ Für Lernende gesperrt:
• Zugriff für Benutzerrechte Besitzer / Betreuer
➢ Datumsabhängig
• Nur in best. Zeitraum möglich
➢ Gruppenabhängig
• Nur für best. Lerngruppen möglich
➢ Bewertungsabhängig
• Abhängig von erreichter Punktezahl anderer Bausteine
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Warum Änderungen publizieren?
➢ Vorteil:
• 2 getrennte Bereiche (Editor und „Live“ Modus)
• Kursvorschau
• Betreuer können Änderungen vornehmen während Studierende im Kurs
arbeiten
• Nicht jede Änderung sehen die Studierenden sofort
• Publizieren erst „wenn alles fertig ist“
➢ Nachteil:
• Änderungen erst sichtbar wenn publiziert (vergessen…)
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Kursressourcen / Lernressourcen
➢ Lernressourcen:
• Kursübergreifend / können gleichzeitig in mehrere Kurse eingebunden
werden (Tests, Wiki, etc.)
• Werden im Autorenbereich angelegt
➢ Kursressource:
• Kursintern, werden pro Kurs angelegt (Ordner, Aufgaben, Linkslist, etc.)
• Werden im Kurseditor angelegt
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Seite 16
Kurse Können mithilfe des Kurswizards angelegt werden.
Tests und
Fragebögen
Zu Prüfungs-, Übungs- und Evaluationszwecken. Resultate werden entweder
personalisiert oder anonymisiert gespeichert. Liegen im IMS QTI-Format (QTI =
Question & Test Interoperability) vor.
CP und SCORM Standardisierte E-Learning Formate, die auch in anderen Learning Management
Systemen als OLAT verwendet werden.
IMS Content Packaging (Version 1.1.2), SCORM Version 1.2 (Sharable Content Object Reference Model).
Ressourcenordner Materialsammlung zur Verwendung in mehreren Kursen
Wiki Zur Erstellung gemeinsamer Inhalte (z.B. für Gruppenarbeiten, als Wissensbasis)
Podcast Upload von Audio- und Videodateien
Blog Zur Veröffentlichung von fachbezogenen und persönlichen Informationen, z.B. als
Online-Tagebuch.
Glossar Zur Definition von Fachbegriffen.
Lernressourcen
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Seite 17
Einsatzmöglichkeiten Lernressource
➢ Semesterübergreifende Inhalte
• Wiki
• Tests
• u.v.m.
➢ Inhalte aus anderen Systemen
• SCORM
• QTI Test
➢ Verschiedene andere Medien
• Videos
• Podcasts ..
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Seite 19
Bewertbare Bausteine
➢ Bewertung
➢ Test
➢ Gruppen- Aufgabenbaustein
➢ Ankreuzliste
➢ ePortfolio
➢ Auf Punktebasis – Kein Notenschlüssel
Seite 20
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Fragetypen
» Single Choice
» Multiple Choice
» Kprim
» Drag & Drop
» Lückentext
» Nummerische Eingabe
» Hottext
» Hotspot
» Freitext
» Hochladen
» Zeichnen
Seite 21
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ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
Optionen
Können gesetzt werden:
- Im Kursbaustein
- Auf Testebene
- Test-Part
- Sektion
Seite 22
Vererbung der
Parameter
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Einbinden in Kurs
Kursbausteine:
- Test
- Personenbezogene Ergebnisse
- Ergebnisse im Bewertungswerkzeug
- Highscore Funktion
- Selbsttest
- Anonyme Ergebnisse
- Ergebnisse in Teststatistik
Seite 23
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Möglichkeiten
Test Selbsttest Fragebogen
Einsatzzweck: Prüfungstest Übung Umfrage
Herstellung mit: Testeditor Testeditor Fragebogeneditor
Fragetypen: Alle Alle limitiert
Einbindung mit
Kursbaustein:
Test Selbsttest Fragebogen
Anzahl Aufrufe
durch
Kursteilnehmer:
konfigurierbar unlimitiert einmalig
Aufzeichnung der
Resultate:
personalisiert anonymisiert anonymisiert
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LMS- Eine Einführung

  • 1. 2020W179001 E-Tutoring @ UIBK LMS – Eine Einführung Ing. Markus Schmid, MSc, MSc – Universität Innsbruck CC BY-SA 4.0
  • 2. • Aufgaben und Ziel eines LMS verstehen • Begriffsdefinitionen klären • Struktur von OpenOLAT verstehen • Einstieg ins Kursmanagement • Inhalte erstellen und verwalten • Einsatz von E-Assessment in OLAT Seite 2 Ziel des Vortrages Universität Innsbruck ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
  • 3. • Benutzerverwaltung • Kursverwaltung • Rollen und Rechte Vergabe • Kommunikationsmethoden und Werkzeuge für das Lernen • Darstellung der Kursinhalte im Browser Seite 3 LMS Kriterienrahmen (1) (1) Schulmeister, R. (2005): Lernplattformen für das virtuelle Lernen (2. Auflage), München: Oldenbourg S. 55 Universität Innsbruck ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
  • 4. Seite 4 Vor- / Nachteile eines LMS Vorteile Nachteile • Ortsunabhängig • Zeitpunktunabhängig • Zentrale Verwaltung aller Kurse • Inhalte bleiben erhalten und gehen nicht verloren -> Wiederverwendung • Techn. Herausforderungen • Einarbeitungszeit • Erstellung von Inhalten kann aufwendiger sein • Ohne Konzept schwierige Umsetzung Universität Innsbruck ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
  • 5. Größte Herausforderung: • Oft fehlendes Konzept für die Integration in die Präsenzlehre • Unfreiwillige Reduktion auf Dateiaustausch und Informationsbörse → LMS als „reine PDF-Schleuder“ Ein LMS ist ein Werkzeug – kein Konzept Es dient der Anreicherung von oder Integration mit der Präsenz-LV Seite 5 Organisation der Lehre Universität Innsbruck ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
  • 6. Seite 6 Nicht jeder Stoff eignet sich für virtuelles Lernen Gut möglich Schwer möglich • Computerprozesse • Planspiele • Modelle und Simulationen (Architektur, Mathematik. o.ä.) • Vor- und Nachbereitung von Lernsituationen (Exkursionen, etc.) • Gesprächs- Kommunikationstraining • Erwerben manueller Fähigkeiten • Komplexe Interaktionen Universität Innsbruck ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
  • 7. Seite 7 Arten der Kommunikation im LMS Synchron Asynchron • Unterhaltung im virtuellen Raum in Echtzeit zwischen zwei oder mehreren Personen (Benutzern). • Chat • Audiokonferenz • Videokonferenz • zeitlich versetzt stattfindende Kommunikation im Internet. • Diskussionsforum • Mitteilungen • E-Mail • Wiki • Blog Universität Innsbruck ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
  • 8. Open Learning And Training • Freie Software (Open Source) • Aktive Community für Weiterentwicklung • Modulare Kurserstellung • Kursunabhängige Lerngruppen • Kommunikations- und Kollaborationstool (Wiki, Forum, ..) • Einfaches Mitgliedermanagement • Terminverwaltung • E-Assessment • uvm. Seite 8 OpenOlat als LMS an der Universität Innsbruck Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
  • 9. OpenOlat Kurse werden nicht automatisch angelegt! VIS: • Erstellen der LV • Verwalten der Kursinformationen • Anmeldung der Studierenden über LFU online OpenOLAT: • Kurs beantragen / erstellen • Lerninhalte verwalten Seite 9 Verbindung VIS - OpenOlat Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
  • 10. Berechtigungsgruppen in OLAT ➢ Studierende • Zugriff auf freigegebene Kurse • Verwendung von Lerngruppen ➢ Autoren • Erstellen von Kurs- und Lernressourcen • Hochladen von Videos, etc. ➢ Administratoren Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien Seite 10
  • 11. Berechtigungsgruppen in einem Kurs ➢ Teilnehmer: • Zugriff auf freigegebene Funktionen und Unterlagen • Keine Editor-Funktion ➢ Betreuer: • Zusätzl. Nutzung des Bewertungswerkzeuges ➢ Besitzer: • Innerhalb des Kurses ALLE Rechte • Kurseditor • Mitgliederverwaltung , etc. Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien Seite 11
  • 12. Kursbausteine / Kurseditor Werkzeuge: - Kurseditor - Mitgliederverwaltung - Bewertungswerkzeug - Statistiken Kurs: - Kursinfo - Zugang - Prüfungsmodus - Optionen - Erinnerung Kursvorschau: Publizieren: - Manuell - Automatisch Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien Seite 12
  • 13. Baustein Parameter ➢ Titel & Beschreibung ➢ Sichtbarkeit • Beschränkung aktiv → im Menü ausgeblendet ➢ Zugang • Beschränkung aktiv → Zugriff Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien Seite 13
  • 14. Beschränkungen ➢ Für Lernende gesperrt: • Zugriff für Benutzerrechte Besitzer / Betreuer ➢ Datumsabhängig • Nur in best. Zeitraum möglich ➢ Gruppenabhängig • Nur für best. Lerngruppen möglich ➢ Bewertungsabhängig • Abhängig von erreichter Punktezahl anderer Bausteine Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien Seite 14
  • 15. Warum Änderungen publizieren? ➢ Vorteil: • 2 getrennte Bereiche (Editor und „Live“ Modus) • Kursvorschau • Betreuer können Änderungen vornehmen während Studierende im Kurs arbeiten • Nicht jede Änderung sehen die Studierenden sofort • Publizieren erst „wenn alles fertig ist“ ➢ Nachteil: • Änderungen erst sichtbar wenn publiziert (vergessen…) Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien Seite 15
  • 16. Kursressourcen / Lernressourcen ➢ Lernressourcen: • Kursübergreifend / können gleichzeitig in mehrere Kurse eingebunden werden (Tests, Wiki, etc.) • Werden im Autorenbereich angelegt ➢ Kursressource: • Kursintern, werden pro Kurs angelegt (Ordner, Aufgaben, Linkslist, etc.) • Werden im Kurseditor angelegt Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien Seite 16
  • 17. Kurse Können mithilfe des Kurswizards angelegt werden. Tests und Fragebögen Zu Prüfungs-, Übungs- und Evaluationszwecken. Resultate werden entweder personalisiert oder anonymisiert gespeichert. Liegen im IMS QTI-Format (QTI = Question & Test Interoperability) vor. CP und SCORM Standardisierte E-Learning Formate, die auch in anderen Learning Management Systemen als OLAT verwendet werden. IMS Content Packaging (Version 1.1.2), SCORM Version 1.2 (Sharable Content Object Reference Model). Ressourcenordner Materialsammlung zur Verwendung in mehreren Kursen Wiki Zur Erstellung gemeinsamer Inhalte (z.B. für Gruppenarbeiten, als Wissensbasis) Podcast Upload von Audio- und Videodateien Blog Zur Veröffentlichung von fachbezogenen und persönlichen Informationen, z.B. als Online-Tagebuch. Glossar Zur Definition von Fachbegriffen. Lernressourcen Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien Seite 17
  • 18. Einsatzmöglichkeiten Lernressource ➢ Semesterübergreifende Inhalte • Wiki • Tests • u.v.m. ➢ Inhalte aus anderen Systemen • SCORM • QTI Test ➢ Verschiedene andere Medien • Videos • Podcasts .. Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien Seite 18
  • 19. Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien Seite 19
  • 20. Bewertbare Bausteine ➢ Bewertung ➢ Test ➢ Gruppen- Aufgabenbaustein ➢ Ankreuzliste ➢ ePortfolio ➢ Auf Punktebasis – Kein Notenschlüssel Seite 20 Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
  • 21. Fragetypen » Single Choice » Multiple Choice » Kprim » Drag & Drop » Lückentext » Nummerische Eingabe » Hottext » Hotspot » Freitext » Hochladen » Zeichnen Seite 21 Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
  • 22. Optionen Können gesetzt werden: - Im Kursbaustein - Auf Testebene - Test-Part - Sektion Seite 22 Vererbung der Parameter Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
  • 23. Einbinden in Kurs Kursbausteine: - Test - Personenbezogene Ergebnisse - Ergebnisse im Bewertungswerkzeug - Highscore Funktion - Selbsttest - Anonyme Ergebnisse - Ergebnisse in Teststatistik Seite 23 Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien
  • 24. Möglichkeiten Test Selbsttest Fragebogen Einsatzzweck: Prüfungstest Übung Umfrage Herstellung mit: Testeditor Testeditor Fragebogeneditor Fragetypen: Alle Alle limitiert Einbindung mit Kursbaustein: Test Selbsttest Fragebogen Anzahl Aufrufe durch Kursteilnehmer: konfigurierbar unlimitiert einmalig Aufzeichnung der Resultate: personalisiert anonymisiert anonymisiert Universität Innsbruck I Ing. Markus Schmid BSc. I 15.10.2020 ZID | Neue Medien und Lerntechnologien Seite 24