Diese Präsentation wurde erfolgreich gemeldet.
Wir verwenden Ihre LinkedIn Profilangaben und Informationen zu Ihren Aktivitäten, um Anzeigen zu personalisieren und Ihnen relevantere Inhalte anzuzeigen. Sie können Ihre Anzeigeneinstellungen jederzeit ändern.
Zum Umgang mit Technikvisionen- und Utopien (Un)möglichkeiten neuer Technologien  im Spannungsfeld zwischen Risikoevaluati...
<ul><li>Beobachtungen: </li></ul><ul><li>Zunehmendes geistes- und sozialwissenschaftliches  </li></ul><ul><li>Interesse an...
<ul><li>Fragestellungen: </li></ul><ul><li>Wie realistisch / utopisch sind die diskutierten Visionen einzuschätzen? </li><...
<ul><li>Beispiele für „utopische Technikvisionen“: </li></ul><ul><li>Molecular Assembler  (bspw.Drexler / Freitas) </li></...
Bereits möglich  Vision Rudimentäres BCI  Neuro-Digital Interface  „ Schwache KI“  „Starke KI“ High-Tech Prothesen  Cybern...
Wie realistisch sind die Vorhaben? - „Vision-Assessment“ Inwiefern Soziopolitisch realisierbar? Laut derzt. Stand der natu...
<ul><li>Befragung hinsichtlich der Einschätzung ihrer praktischen Realisierbarkeit </li></ul><ul><li>(Machbarkeitsstudien ...
Gute empirische Gründe bezügl. einer physischen Gefährdung (Gesundheit, Umwelt etc.) existent? nein ja <ul><li>Wer / was i...
Visionen Technik / F & E Wirtschaft Gesellschaft Rationale, wiss. fundierte Machbarkeitsstudien von „Visionen“ (sowie eine...
Diskussion: > Wie sollte man mit visionären Technikvorstellungen umgehen? > Weshalb sind bestimmte „Visionen“ so schwer „t...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Vision Assessment

433 Aufrufe

Veröffentlicht am

  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Vision Assessment

  1. 1. Zum Umgang mit Technikvisionen- und Utopien (Un)möglichkeiten neuer Technologien im Spannungsfeld zwischen Risikoevaluation und (Un)seriosität
  2. 2. <ul><li>Beobachtungen: </li></ul><ul><li>Zunehmendes geistes- und sozialwissenschaftliches </li></ul><ul><li>Interesse an „Technikvisionen“* </li></ul><ul><li>Aufkommen neuer Themenfelder wie „Nanoethik“ </li></ul><ul><li>Interesse der Medien an utopischen Technikvisionen </li></ul><ul><li>(Bill Joy Debatte in „Die Zeit“) </li></ul><ul><li>Verschiebung der gesellschaftlichen Risikodiskussion </li></ul><ul><li>weg von physischen Risiken hin zu „ethischen“ Gefährdungen (?) </li></ul><ul><li>Gefahr einer „Verselbstständigung“ der Chancen- und Risikodebatte ? </li></ul><ul><li>Stufen der Risikoevaluation*: </li></ul><ul><li>Konkrete physische Gefährdungen (  z.B. Strahlenschutz) </li></ul><ul><li>Indirekte / mittelbare Gefährdungen (  z.B. Naturschutz) </li></ul><ul><li>Ideelle Gefährdungen (  z.B. Schutz kulturellen Erbes) </li></ul>* In Anlehnung an Maslow * Themen wie bspw. der NBIC-Konvergenz“ und „Human Enhancement Technologies“ (HET) 4. „Metaphysische Gefährdung“ (  z.B. „Posthumanismus“)
  3. 3. <ul><li>Fragestellungen: </li></ul><ul><li>Wie realistisch / utopisch sind die diskutierten Visionen einzuschätzen? </li></ul><ul><li>- Welche Implikationen könnte die Beschäftigung mit utopisch-visionären </li></ul><ul><li>Aspekten haben? (F&E, Wirtschaft, Politik) </li></ul><ul><li>Inwieweit stimmen die Prämissen der philosophischen / sozialwiss. Debatten? </li></ul><ul><li>Was kann aus derzeitig verfügbaren Technologien werden? </li></ul><ul><li>- Was ist erwünscht / befürchtet und was ist realistisch? </li></ul>
  4. 4. <ul><li>Beispiele für „utopische Technikvisionen“: </li></ul><ul><li>Molecular Assembler (bspw.Drexler / Freitas) </li></ul><ul><li>Gentechnik zur „optimierenden Modifikation“ menschlicher Eigenschaften </li></ul><ul><li>Mensch-Maschine Hybridisierung („Cyborg“) </li></ul><ul><li>„ Starke KI“ (bspw. Moravec, Minsky, Kurzweil) </li></ul><ul><li>„ Mind Upload“ (Moravec) </li></ul><ul><li>Kryonik / Reanimation (Ettinger) </li></ul><ul><li>In der naturwiss. Scientific Community werden solche Ideen kaum anerkannt </li></ul><ul><li>In der philosophischen / sozialwissenschaftlichen Diskussion sowie den Medien </li></ul><ul><li>kommt ihnen jedoch zunehmendes Interesse zu* </li></ul>Hinter „utopischen Visionen“ stecken bestimmte Weltbilder und Interessen, die nicht nur ökonomisch zu sehen sind („Extropianismus“)
  5. 5. Bereits möglich Vision Rudimentäres BCI Neuro-Digital Interface „ Schwache KI“ „Starke KI“ High-Tech Prothesen Cybernetic HET Brain Imaging Technologien Upload / Brain Emulation Ansätze in der Gentherapie Genetic HET Nanomotoren Nanomedizin / Nanobots Rapid Prototyping Assembler Experimente mit Suspended Animation Kryonik … weshalb sind bestimmte „Visionen“ so schwer „tot zu kriegen“?
  6. 6. Wie realistisch sind die Vorhaben? - „Vision-Assessment“ Inwiefern Soziopolitisch realisierbar? Laut derzt. Stand der naturwiss. Erkenntnis theoret. realisierbar? nein ja Nach dzt. Stand ökonomisch/technisch realisierbar? nein ja <ul><li>Risiken </li></ul><ul><li>Ethische Fragestellungen </li></ul><ul><li>Soziopolitische Fragestellungen </li></ul><ul><li>Implikationen für die Zukunft der </li></ul><ul><li>Menschen </li></ul>vorläufig vergessen… vorläufig vergessen…
  7. 7. <ul><li>Befragung hinsichtlich der Einschätzung ihrer praktischen Realisierbarkeit </li></ul><ul><li>(Machbarkeitsstudien mit wiss. Begründung)* </li></ul><ul><li>- Naturwissenschaftler / Ingenieure (technische Realisierbarkeit?) </li></ul><ul><li>- Ökonomen (wirtschaftliche Realisierbarkeit sowie Interesse?) </li></ul><ul><li>- Verfechter der besagten Technologien (warum Verfechter?) </li></ul><ul><li>Transformation der Debatten auf wiss. Basis und „Entpolemisierung“ </li></ul><ul><li>2.) Befragung von Sozial- / Geisteswissenschaftler als auch von Naturwissen- </li></ul><ul><li>schaftlern bezüglich der Einschätzung der gesellschaftlichen Relevanz </li></ul><ul><li>benannter „Technikvisionen“ * </li></ul><ul><li>Gibt es „Verzerrungen“, d.h. als sehr unrealistisch eingestuften Technologien </li></ul><ul><li>kommt sehr großes geistes-/ sozialwiss. Interesse zu und umgekehrt? </li></ul><ul><li> Wenn ja, warum? </li></ul>3.) Wie hoch ist der fundierte Wissensstand hierüber in der Allgemein- bevölkerung? (von Interesse wären bspw. auch Lehrer) Example: * In Anlehnung der Delphi-Methode
  8. 8. Gute empirische Gründe bezügl. einer physischen Gefährdung (Gesundheit, Umwelt etc.) existent? nein ja <ul><li>Wer / was ist betroffen? </li></ul><ul><li>Art und Grad der Gefährdung? </li></ul><ul><li>Für wen bringt es dennoch Nutzen </li></ul><ul><li>(bspw. Schwerstkranke) </li></ul><ul><li>Woran liegt es, was kann evtl. </li></ul><ul><li>dagegen unternommen werden? </li></ul>FAPP zuwenig Wissen? ja nein Vorsicht und kleine Schritte… Sind die mögl. Gefährdungen „ ethischer“/gesellschaftl. Natur? Moratorium <ul><li>- Evaluation der Bedenken </li></ul><ul><li>Evaluation der Hintergründe </li></ul><ul><li>der Bedenken </li></ul>Akzeptanz Neu überdenken Gesellschaftliche Evaluation
  9. 9. Visionen Technik / F & E Wirtschaft Gesellschaft Rationale, wiss. fundierte Machbarkeitsstudien von „Visionen“ (sowie eine Analyse ihrer sozialen (Entstehungs)zusammenhänge) sind Voraussetzung für eine sinnvolle (Chancen-Risiken-)Evaluation und gesellschaftliche Diskurse
  10. 10. Diskussion: > Wie sollte man mit visionären Technikvorstellungen umgehen? > Weshalb sind bestimmte „Visionen“ so schwer „tot zu kriegen“? Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit ! Project-2050 Societal Implications of Emerging Technologies www.project2050.wins.info

×