SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
1 von 19
Die Sprache schafft Bewusstsein
Durch bewusstes Reden und kraftvolles Formulieren wirken wir
nicht nur glaubhafter und kompetenter – wir stärken auch unser
Selbstvertrauen.




          SO KOMMUNIZIEREN WIR

                             © Paul Kral                         1
Unsere Gedanken steuern unsere
Sprache, unser Handeln




Gedanken    Worte          Wirkung




             © Paul Kral             2
Sender                                                      Empfänger

                                    1.                     Wie verstehe
Worüber informiere ich?
                                Sachebene                 ich den Inhalt?



     Wie sehe ich
                                   2.                 Wie redet der mit mir?
     den anderen,
  unsere Beziehung?         Beziehungsebene            Wie sieht er mich?



                                    3.                  Wie präsentiert er
Was sage ich von mir?       Selbstmitteilungs-           sich? In welchem
                                  ebene              Zustand befindet er sich?



  Wozu will ich den                                    Was soll ich jetzt tun,
                                   4.
anderen veranlassen?                                    fühlen, denken?
                               Appellebene
 Was will ich von ihm?                                 Was will er von mir?

     Je partnerschaftlicher, je kooperativer, je wechselseitiger, desto
                  erfolgreicher ist die Kommunikation.
                                  © Paul Kral                                           3
                                                          (nach von Schultz von Thun)
Sachseite


Fehler
• Den anderen als Feind erleben und behandeln
• Unsachlich argumentieren
• Unverständliche Ausdrucksweise
Maßnahmen
• Respekt vor der Meinung des anderen
• Metakommunikation führen lernen
• Feedback einfordern


                     © Paul Kral                4
Selbstoffenbarungsseite

Fehler
• Imponierverhalten
• Angriff
• Killerphrasen
Maßnahmen
• Echte Kommunikation führen
• Konzentration auf das,
  was der andere sagt
• Ehrlichkeit in den Aussagen
• Offenheit zeigen
                      © Paul Kral   5
Appellseite                 Fehler
                            • Appelle, die Gefühle
                              verändern sollen
                            • Aggressive Appelle
                            • Versteckte Appelle
                            • Kognitive Dissonanz
                            Maßnahmen
                            • Ursachenerforschung von
                              Ängsten in Gesprächen
                            • Schaffen einer
                              Vertrauensbasis
                            • Aufmerksamkeit in Bezug
                              auf versteckte Appelle

              © Paul Kral                            6
Beziehungsseite


Fehler
• Projektion
• Übertragung
Maßnahmen
• Bewusstmachung             Ich kann freilich nicht sagen ob es
                             besser wird, wenn es anders wird;
• Hinterfragung                     aber soviel kann ich sagen,
                              es muss anders werden, wenn es
                                                 gut werden soll.
                                          (Georg Christoph Lichtenberg)


                   © Paul Kral                                     7
Konfliktlösungsmöglichkeiten
        1

                                                              Kampf
                                     Flucht
 A             B
                                                 3


                                   A
Kampf
                                                                 B
        2


                                                      Vernichtung
 A
                                 „‚You cannot solve a problem at this level,
                                            where ist exists.“ (A. Einstein)
               B      Unterwerfung

                   © Paul Kral                                            8
Kompromiss                 Konfliktlösungsmöglichkeiten
             4

                                       Normen, Gesetze,
   A             B                       Vorgesetzte




                                   A                      B
             C
                                           6

   A             B                          Delegation


             5          Konsens

                     © Paul Kral                              9
Fragen zur
Gesprächsvorbereitung
        Konfliktgespräche
Sachebene

• Wie sehe ich den Sachverhalt?
• Was sind meine Interessen/ die
  Interessen der Anderen dabei?
• Wie wird der Gesprächspartner den
  Sachverhalt vermutlich sehen?
• Welche Interessen wird er haben?

                 © Paul Kral          11
Beziehungsebene
• Wie sehe ich die
  Beziehung zwischen
  dem Gesprächs-
  partner und mir?
• Wie wird der
  Gesprächspartner
  vermutlich unsere
  Beziehung sehen?

                 © Paul Kral   12
Persönliche Ebene

• Wie geht es mir mit diesem Gespräch?
• Welche Gedanken und Gefühle habe ich
  in Bezug auf das Thema?
• Welche Gedanken und Gefühle wird der
  Gesprächspartner vermutlich in Bezug auf
  das Thema haben?

                   © Paul Kral               13
Zielebene

• Was sind meine Ziele in diesem
  Gespräch?
• Welche Teilziele kann ich definieren?
• Welche Kompromisse wären akzeptabel?



                 © Paul Kral              14
Ich-Botschaften nutzen

Konfliktträchtige                         Ich-Botschaften
Vorwürfe
                -                                            +
Du bist immer so laut.                    Ich kann Lärm nicht aushalten.

Du kommst immer zu spät.                  Ich möchte nicht warten.

Du passt schon wieder nicht auf.          Ich möchte etwas erklären.

Du bist so ungenau.                       Ich kenne mich nicht aus.


                                   © Paul Kral                             15
Jedes Gespräch gelingt nicht,
     jeder Konflikt wird nicht gelöst.


• Das Modell zur Bearbeitung schwieriger
  Situationen verlangt vom GEGENÜBER
  auch die Bereitschaft, einen Beitrag zur
  Lösung einzubringen.
• Das ist aber nicht „durchsetzbar“,
  „anordbar“ bzw. “durchsetzbar“.



                    © Paul Kral              16
Was gesagt, gemeint wurde
  und wie es gehört wird…




       © Paul Kral          17
…so schwer kann
Kommunikation sein.




 © Paul Kral          18
Lizenzierter Trainer für
Dr. Paul Kral
Know.learn&lead
Competence Management for Leadership,
Coaching, Knowledge
Communication and Education

e.   know@learnandlead.org
h.   http://www.learnandlead.org
b.   http://www.learnandlead.at
l.   http://linkedin.com
x.   http://www.xing.com
y.   http://www.yasni.de
t.   http://www.twitter.com/knowlearnlead
t.   http://www.twitter.com/knowlearnCOACH
p.   http://knowlearnlead.posterous.com/

t-Zeitung: http://paper.li/knowlearnlead




Gesellschafter der KM-A
h. http://www.km-a.net



                                             © Paul Kral                              19

Weitere ähnliche Inhalte

Ähnlich wie Konflikte richtig kommunizieren

Abwertung und Antreiber
Abwertung und AntreiberAbwertung und Antreiber
Abwertung und AntreiberPaul Kral
 
̶G̶̶e̶̶w̶̶a̶̶l̶̶t̶̶f̶̶r̶̶e̶̶i̶̶e̶ Wertschätzende Kommunikation
̶G̶̶e̶̶w̶̶a̶̶l̶̶t̶̶f̶̶r̶̶e̶̶i̶̶e̶ Wertschätzende Kommunikation̶G̶̶e̶̶w̶̶a̶̶l̶̶t̶̶f̶̶r̶̶e̶̶i̶̶e̶ Wertschätzende Kommunikation
̶G̶̶e̶̶w̶̶a̶̶l̶̶t̶̶f̶̶r̶̶e̶̶i̶̶e̶ Wertschätzende KommunikationAlexander Dodig
 
Statt vollständig und zu spät, lieber rasch und unvollständig kommunizieren
Statt vollständig und zu spät, lieber rasch und unvollständig kommunizierenStatt vollständig und zu spät, lieber rasch und unvollständig kommunizieren
Statt vollständig und zu spät, lieber rasch und unvollständig kommunizierenOlaf Hinz
 
GFK Seminare Bremen 2015 - neue Termine!
GFK Seminare Bremen 2015 - neue Termine!GFK Seminare Bremen 2015 - neue Termine!
GFK Seminare Bremen 2015 - neue Termine!gfkBremen
 
Storytelling Workshop Wer erzählt gewinnt
Storytelling Workshop Wer erzählt gewinntStorytelling Workshop Wer erzählt gewinnt
Storytelling Workshop Wer erzählt gewinntEd Wohlfahrt
 
2022_IAW_Menschen für Veränderungen gewinnen_slideshare.pdf
2022_IAW_Menschen für Veränderungen gewinnen_slideshare.pdf2022_IAW_Menschen für Veränderungen gewinnen_slideshare.pdf
2022_IAW_Menschen für Veränderungen gewinnen_slideshare.pdfMarianne Grobner
 
Job & Joy
Job & JoyJob & Joy
Job & JoyJowego
 
So findest du deinen Fixstern
So findest du deinen FixsternSo findest du deinen Fixstern
So findest du deinen FixsternLudwig Lingg
 
Stakeholder zu Fans des Produkts machen
Stakeholder zu Fans des Produkts machenStakeholder zu Fans des Produkts machen
Stakeholder zu Fans des Produkts machenBjörn Schotte
 
Durchsetzungs knowhow! - "go in and win"
Durchsetzungs knowhow! - "go in and win"Durchsetzungs knowhow! - "go in and win"
Durchsetzungs knowhow! - "go in and win"Know How! AG
 
Erfolgsfaktor Persönlichkeit
Erfolgsfaktor PersönlichkeitErfolgsfaktor Persönlichkeit
Erfolgsfaktor PersönlichkeitBerlin Office
 
Self leadership - Selbstführung - sich selbst auf Kurs bringen - heinz peter ...
Self leadership - Selbstführung - sich selbst auf Kurs bringen - heinz peter ...Self leadership - Selbstführung - sich selbst auf Kurs bringen - heinz peter ...
Self leadership - Selbstführung - sich selbst auf Kurs bringen - heinz peter ...Heinz Peter Wallner
 
Krisendialoge Kurzreferat vom 1.12.2013
Krisendialoge Kurzreferat vom 1.12.2013Krisendialoge Kurzreferat vom 1.12.2013
Krisendialoge Kurzreferat vom 1.12.2013Bernadette Bisculm
 
Kommunikation ohne Gewalt
Kommunikation ohne GewaltKommunikation ohne Gewalt
Kommunikation ohne Gewaltevoluzzer
 

Ähnlich wie Konflikte richtig kommunizieren (20)

Abwertung und Antreiber
Abwertung und AntreiberAbwertung und Antreiber
Abwertung und Antreiber
 
(E-Book) 10 Regeln Kommunikation
(E-Book) 10 Regeln Kommunikation(E-Book) 10 Regeln Kommunikation
(E-Book) 10 Regeln Kommunikation
 
Kommunikationsworkshop - FÖHR Agentur für Wissenstransfer
Kommunikationsworkshop - FÖHR Agentur für WissenstransferKommunikationsworkshop - FÖHR Agentur für Wissenstransfer
Kommunikationsworkshop - FÖHR Agentur für Wissenstransfer
 
̶G̶̶e̶̶w̶̶a̶̶l̶̶t̶̶f̶̶r̶̶e̶̶i̶̶e̶ Wertschätzende Kommunikation
̶G̶̶e̶̶w̶̶a̶̶l̶̶t̶̶f̶̶r̶̶e̶̶i̶̶e̶ Wertschätzende Kommunikation̶G̶̶e̶̶w̶̶a̶̶l̶̶t̶̶f̶̶r̶̶e̶̶i̶̶e̶ Wertschätzende Kommunikation
̶G̶̶e̶̶w̶̶a̶̶l̶̶t̶̶f̶̶r̶̶e̶̶i̶̶e̶ Wertschätzende Kommunikation
 
Stressmanagement
StressmanagementStressmanagement
Stressmanagement
 
Statt vollständig und zu spät, lieber rasch und unvollständig kommunizieren
Statt vollständig und zu spät, lieber rasch und unvollständig kommunizierenStatt vollständig und zu spät, lieber rasch und unvollständig kommunizieren
Statt vollständig und zu spät, lieber rasch und unvollständig kommunizieren
 
Smalltalk
SmalltalkSmalltalk
Smalltalk
 
GFK Seminare Bremen 2015 - neue Termine!
GFK Seminare Bremen 2015 - neue Termine!GFK Seminare Bremen 2015 - neue Termine!
GFK Seminare Bremen 2015 - neue Termine!
 
Storytelling Workshop Wer erzählt gewinnt
Storytelling Workshop Wer erzählt gewinntStorytelling Workshop Wer erzählt gewinnt
Storytelling Workshop Wer erzählt gewinnt
 
2022_IAW_Menschen für Veränderungen gewinnen_slideshare.pdf
2022_IAW_Menschen für Veränderungen gewinnen_slideshare.pdf2022_IAW_Menschen für Veränderungen gewinnen_slideshare.pdf
2022_IAW_Menschen für Veränderungen gewinnen_slideshare.pdf
 
NPK2011: Informieren Sie noch oder beraten Sie schon?
NPK2011: Informieren Sie noch oder beraten Sie schon?NPK2011: Informieren Sie noch oder beraten Sie schon?
NPK2011: Informieren Sie noch oder beraten Sie schon?
 
Job & Joy
Job & JoyJob & Joy
Job & Joy
 
So findest du deinen Fixstern
So findest du deinen FixsternSo findest du deinen Fixstern
So findest du deinen Fixstern
 
Stakeholder zu Fans des Produkts machen
Stakeholder zu Fans des Produkts machenStakeholder zu Fans des Produkts machen
Stakeholder zu Fans des Produkts machen
 
Durchsetzungs knowhow! - "go in and win"
Durchsetzungs knowhow! - "go in and win"Durchsetzungs knowhow! - "go in and win"
Durchsetzungs knowhow! - "go in and win"
 
Erfolgsfaktor Persönlichkeit
Erfolgsfaktor PersönlichkeitErfolgsfaktor Persönlichkeit
Erfolgsfaktor Persönlichkeit
 
Self leadership - Selbstführung - sich selbst auf Kurs bringen - heinz peter ...
Self leadership - Selbstführung - sich selbst auf Kurs bringen - heinz peter ...Self leadership - Selbstführung - sich selbst auf Kurs bringen - heinz peter ...
Self leadership - Selbstführung - sich selbst auf Kurs bringen - heinz peter ...
 
Krisendialoge Kurzreferat vom 1.12.2013
Krisendialoge Kurzreferat vom 1.12.2013Krisendialoge Kurzreferat vom 1.12.2013
Krisendialoge Kurzreferat vom 1.12.2013
 
WOL @ HR RoundTable
WOL @ HR RoundTableWOL @ HR RoundTable
WOL @ HR RoundTable
 
Kommunikation ohne Gewalt
Kommunikation ohne GewaltKommunikation ohne Gewalt
Kommunikation ohne Gewalt
 

Kürzlich hochgeladen

ChatGPT zur kognitiven Entlastung (in Schule und Leben)
ChatGPT zur kognitiven Entlastung (in Schule und Leben)ChatGPT zur kognitiven Entlastung (in Schule und Leben)
ChatGPT zur kognitiven Entlastung (in Schule und Leben)University of Graz
 
Wohin . Akkusativ. Bewegung. Olena Karls. Rhaudefehn 2024
Wohin . Akkusativ. Bewegung. Olena Karls. Rhaudefehn 2024Wohin . Akkusativ. Bewegung. Olena Karls. Rhaudefehn 2024
Wohin . Akkusativ. Bewegung. Olena Karls. Rhaudefehn 2024OlenaKarlsTkachenko
 
Usage of German modal verbs for future tense
Usage of German modal verbs for future tenseUsage of German modal verbs for future tense
Usage of German modal verbs for future tenseAngelika Davey
 
Die Ukraine presentation fur Deutsch.pptx
Die Ukraine presentation fur Deutsch.pptxDie Ukraine presentation fur Deutsch.pptx
Die Ukraine presentation fur Deutsch.pptxIuliaKyryllova
 
Stadt Popasna.Stadt PopasnaStadt Popasna
Stadt Popasna.Stadt PopasnaStadt PopasnaStadt Popasna.Stadt PopasnaStadt Popasna
Stadt Popasna.Stadt PopasnaStadt PopasnaOlenaKarlsTkachenko
 
Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch
Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch. Ein TelefongesprächEin Telefongespräch. Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch
Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch. Ein TelefongesprächOlenaKarlsTkachenko
 
Konjunktiv II - Theorie undd Beispiele - DaF mit Power
Konjunktiv II - Theorie undd Beispiele - DaF mit PowerKonjunktiv II - Theorie undd Beispiele - DaF mit Power
Konjunktiv II - Theorie undd Beispiele - DaF mit PowerMaria Vaz König
 
Kurzbeschreibung Schreibtools für die Toolbox.pdf
Kurzbeschreibung Schreibtools für die Toolbox.pdfKurzbeschreibung Schreibtools für die Toolbox.pdf
Kurzbeschreibung Schreibtools für die Toolbox.pdfHenning Urs
 

Kürzlich hochgeladen (8)

ChatGPT zur kognitiven Entlastung (in Schule und Leben)
ChatGPT zur kognitiven Entlastung (in Schule und Leben)ChatGPT zur kognitiven Entlastung (in Schule und Leben)
ChatGPT zur kognitiven Entlastung (in Schule und Leben)
 
Wohin . Akkusativ. Bewegung. Olena Karls. Rhaudefehn 2024
Wohin . Akkusativ. Bewegung. Olena Karls. Rhaudefehn 2024Wohin . Akkusativ. Bewegung. Olena Karls. Rhaudefehn 2024
Wohin . Akkusativ. Bewegung. Olena Karls. Rhaudefehn 2024
 
Usage of German modal verbs for future tense
Usage of German modal verbs for future tenseUsage of German modal verbs for future tense
Usage of German modal verbs for future tense
 
Die Ukraine presentation fur Deutsch.pptx
Die Ukraine presentation fur Deutsch.pptxDie Ukraine presentation fur Deutsch.pptx
Die Ukraine presentation fur Deutsch.pptx
 
Stadt Popasna.Stadt PopasnaStadt Popasna
Stadt Popasna.Stadt PopasnaStadt PopasnaStadt Popasna.Stadt PopasnaStadt Popasna
Stadt Popasna.Stadt PopasnaStadt Popasna
 
Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch
Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch. Ein TelefongesprächEin Telefongespräch. Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch
Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch
 
Konjunktiv II - Theorie undd Beispiele - DaF mit Power
Konjunktiv II - Theorie undd Beispiele - DaF mit PowerKonjunktiv II - Theorie undd Beispiele - DaF mit Power
Konjunktiv II - Theorie undd Beispiele - DaF mit Power
 
Kurzbeschreibung Schreibtools für die Toolbox.pdf
Kurzbeschreibung Schreibtools für die Toolbox.pdfKurzbeschreibung Schreibtools für die Toolbox.pdf
Kurzbeschreibung Schreibtools für die Toolbox.pdf
 

Konflikte richtig kommunizieren

  • 1. Die Sprache schafft Bewusstsein Durch bewusstes Reden und kraftvolles Formulieren wirken wir nicht nur glaubhafter und kompetenter – wir stärken auch unser Selbstvertrauen. SO KOMMUNIZIEREN WIR © Paul Kral 1
  • 2. Unsere Gedanken steuern unsere Sprache, unser Handeln Gedanken Worte Wirkung © Paul Kral 2
  • 3. Sender Empfänger 1. Wie verstehe Worüber informiere ich? Sachebene ich den Inhalt? Wie sehe ich 2. Wie redet der mit mir? den anderen, unsere Beziehung? Beziehungsebene Wie sieht er mich? 3. Wie präsentiert er Was sage ich von mir? Selbstmitteilungs- sich? In welchem ebene Zustand befindet er sich? Wozu will ich den Was soll ich jetzt tun, 4. anderen veranlassen? fühlen, denken? Appellebene Was will ich von ihm? Was will er von mir? Je partnerschaftlicher, je kooperativer, je wechselseitiger, desto erfolgreicher ist die Kommunikation. © Paul Kral 3 (nach von Schultz von Thun)
  • 4. Sachseite Fehler • Den anderen als Feind erleben und behandeln • Unsachlich argumentieren • Unverständliche Ausdrucksweise Maßnahmen • Respekt vor der Meinung des anderen • Metakommunikation führen lernen • Feedback einfordern © Paul Kral 4
  • 5. Selbstoffenbarungsseite Fehler • Imponierverhalten • Angriff • Killerphrasen Maßnahmen • Echte Kommunikation führen • Konzentration auf das, was der andere sagt • Ehrlichkeit in den Aussagen • Offenheit zeigen © Paul Kral 5
  • 6. Appellseite Fehler • Appelle, die Gefühle verändern sollen • Aggressive Appelle • Versteckte Appelle • Kognitive Dissonanz Maßnahmen • Ursachenerforschung von Ängsten in Gesprächen • Schaffen einer Vertrauensbasis • Aufmerksamkeit in Bezug auf versteckte Appelle © Paul Kral 6
  • 7. Beziehungsseite Fehler • Projektion • Übertragung Maßnahmen • Bewusstmachung Ich kann freilich nicht sagen ob es besser wird, wenn es anders wird; • Hinterfragung aber soviel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll. (Georg Christoph Lichtenberg) © Paul Kral 7
  • 8. Konfliktlösungsmöglichkeiten 1 Kampf Flucht A B 3 A Kampf B 2 Vernichtung A „‚You cannot solve a problem at this level, where ist exists.“ (A. Einstein) B Unterwerfung © Paul Kral 8
  • 9. Kompromiss Konfliktlösungsmöglichkeiten 4 Normen, Gesetze, A B Vorgesetzte A B C 6 A B Delegation 5 Konsens © Paul Kral 9
  • 10. Fragen zur Gesprächsvorbereitung Konfliktgespräche
  • 11. Sachebene • Wie sehe ich den Sachverhalt? • Was sind meine Interessen/ die Interessen der Anderen dabei? • Wie wird der Gesprächspartner den Sachverhalt vermutlich sehen? • Welche Interessen wird er haben? © Paul Kral 11
  • 12. Beziehungsebene • Wie sehe ich die Beziehung zwischen dem Gesprächs- partner und mir? • Wie wird der Gesprächspartner vermutlich unsere Beziehung sehen? © Paul Kral 12
  • 13. Persönliche Ebene • Wie geht es mir mit diesem Gespräch? • Welche Gedanken und Gefühle habe ich in Bezug auf das Thema? • Welche Gedanken und Gefühle wird der Gesprächspartner vermutlich in Bezug auf das Thema haben? © Paul Kral 13
  • 14. Zielebene • Was sind meine Ziele in diesem Gespräch? • Welche Teilziele kann ich definieren? • Welche Kompromisse wären akzeptabel? © Paul Kral 14
  • 15. Ich-Botschaften nutzen Konfliktträchtige Ich-Botschaften Vorwürfe - + Du bist immer so laut. Ich kann Lärm nicht aushalten. Du kommst immer zu spät. Ich möchte nicht warten. Du passt schon wieder nicht auf. Ich möchte etwas erklären. Du bist so ungenau. Ich kenne mich nicht aus. © Paul Kral 15
  • 16. Jedes Gespräch gelingt nicht, jeder Konflikt wird nicht gelöst. • Das Modell zur Bearbeitung schwieriger Situationen verlangt vom GEGENÜBER auch die Bereitschaft, einen Beitrag zur Lösung einzubringen. • Das ist aber nicht „durchsetzbar“, „anordbar“ bzw. “durchsetzbar“. © Paul Kral 16
  • 17. Was gesagt, gemeint wurde und wie es gehört wird… © Paul Kral 17
  • 18. …so schwer kann Kommunikation sein. © Paul Kral 18
  • 19. Lizenzierter Trainer für Dr. Paul Kral Know.learn&lead Competence Management for Leadership, Coaching, Knowledge Communication and Education e. know@learnandlead.org h. http://www.learnandlead.org b. http://www.learnandlead.at l. http://linkedin.com x. http://www.xing.com y. http://www.yasni.de t. http://www.twitter.com/knowlearnlead t. http://www.twitter.com/knowlearnCOACH p. http://knowlearnlead.posterous.com/ t-Zeitung: http://paper.li/knowlearnlead Gesellschafter der KM-A h. http://www.km-a.net © Paul Kral 19