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2008 09 Auszug Mitarbeitermagazin Siemens IS

K
Klaus Buck
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community International
4 community 04•2008
MÄRKTE
Infrastrukturen sowie standardisierte
Anwendungen. Das Auftragsvolumen
für SIS beträgt über 30 Millionen Euro,
verteilt auf einen Zeitraum von einein-
halb Jahren.
pWeltweite Prozess-Standardisierung des Unternehmens im Finanzwesen und Controlling
Daimler fährt ab auf SAP
Es ist das aktuell größte externe Projekt von Professional Services. Erstmals werden
die Erfahrungen aus der Konsolidierung und Harmonisierung des Siemens-internen Spiridon-
Programms extern vermarktet. Mit rund 90 SAP-Beratern von Siemens IT Solutions and Services
(SIS) läuft bei der Daimler AG das Projekt „common basic Finance & Controlling“ (cbFC).
In dessen Rahmen vereinheitlicht
Daimler die entsprechenden, gegen-
wärtig noch heterogenen Prozesse.
Voraussetzung dafür sind durchgängi-
ge Organisationsstrukturen und IT-
„Im Rahmen der Ausschreibung“, so
Daimlers cbFC-Programm-Manager
Volker Dollmann, „kamen fünf IT-
Unternehmen in die engere Auswahl.
Für SIS haben wir uns schließlich ent-
schieden, weil alles gepasst hat – die
fachliche Kompetenz ebenso wie das
Preis-/Leistungsverhältnis und das
Vertrauen, den richtigen Partner
gefunden zu haben.“
Federführend bei SIS sind Michael
Schenk, Global Account Manager für
die Daimler AG, Program Director
Christian Lange und Program Mana-
ger Bernd Bauer, die Dollmanns Ein-
schätzung bestätigen. „Bei Projekten
Das SIS-Projektteam v.l.n.r.:
Bernd Bauer, Program Manager; Klaus Buck,
Project Manager IT; Markus Hahneiser,
Project Manager Methods; Tommy Kiesel,
Project Manager PMO. Es fehlt Kristine
Schäfer, Projektleiterin in Portland
Urlaub
Sehnsüchtig schaue ich auf das
Meer. Endlich Sommer, Sonne und
vor allem Zeit. Ich muss an Vincent
denken, als ich mich auf das Hand-
tuch lege. Er war in China und hat
sich die Olympischen Spiele angese-
hen. Während ich mir vorstelle, was
er dort alles erlebt hat, entspanne
ich mich zusehends – „Auf Bahn 4
beginnt der Wettkampf um die kom-
plexesten Geschäftsprozesse“,
dröhnt es durch das Stadionmikro-
fon und ich sehe, wie sich die Port-
foliokollegen warmlaufen. Dann fällt
mein Blick auf die leere Mann-
schaftsbank der Programmierer. Die
laufen bei anderen Teams mit. Sie
tragen orange-weiß-grüne und rot-
weiß-rote Trikots– nur kein eigenes.
Selten hat jemand den Olympischen
Gedanken mit dieser Konsequenz
umgesetzt. Im Zentrum des Stadions
hüpft eine Gruppe an der Erschöp-
fungsgrenze im Dreieck. „Unaero-
bics“, erklärt eine Kampfrichterin.
„Das ist für hochmotivierte Sportler,
die von ihren Trainern nicht erfahren
haben, in was sie wann und wo
antreten sollen.“ Plötzlich sitze ich
als Trainer in einem TV-Studio, und
der Moderator fragt: „Petito, die Leis-
tungen Ihres Teams sind zuletzt
geradezu explodiert. Was ist das
Geheimnis Ihres Erfolgs?“ Und ich
höre mich antworten: „Das Geheim-
nis liegt in unserer Aufstellung in
drei spezialisierten Teams. Zunächst
haben wir die hervorragenden
Sportler, die die Topleistungen ablie-
fern. Als zweites, getrennt nach
sportlichen Disziplinen, Teams, die
den Markt beobachten, Regelände-
rungen durchgeben und Trainings-
empfehlungen aussprechen. Und
dann haben wir ein drittes Team,
das die Templates entwickelt, mit
denen wir Trainingsfortschritte
dokumentieren und festlegen, in
welchen Sportarten wir antreten.“
„Welche Ziele haben Sie sich für die-
ses Jahr gesetzt?“ „Wir wollen unsere
Leistung profitabel um das Doppelte
der restlichen globalen Leichtathletik
steigern.“ Dann spüre ich ein unan-
genehmes Brennen auf der Haut
und höre lachende Kinder. „Hallo
Osram“, ruft mir eines zu. Ich bewe-
ge meinen sonnengeröteten Kopf in
den Schatten und wundere mich:
„Ja, der Klimawandel muss nicht erst
kommen. Wir leben mitten drin.“
PETITOS
WELT
ren Workplace und Help Desk Ser-
vices. Dank unseres standardisierten,
länderübergreifenden Portfolios kön-
nen wir diese Kundenanfragen erfül-
len.“ Dabei darf „standardisiert“ nie
„starre Einheitslösung“ bedeuten. Dies
wird sichergestellt, indem Erfahrun-
gen beim Rollout unmittelbar aufge-
griffen und für künftige Portfolioent-
wicklungen und Rollouts berücksich-
tigt werden.
Ein global einheitliches Portfolio be-
deutet für Kunden auch, von Trend-
themen anderer Länder zu profitieren
pViele Länder, viele Kunden: Warum das Portfolio einheitlich sein muss
Weltweit aus einem Guss
Global standardisiert, aber nicht starr: So ist das Portfolio von Siemens IT Solutions and Services
(SIS). Dafür sorgt das Portfolio & Technology Management (PTM). Durch erfolgreiche, globale
Rollouts stellt PTM die Wettbewerbsfähigkeit dieser Portfolioentwicklung unter Beweis.
Die Vorteile eines einheitlichen Portfo-
lios, das stets Trends und zukunftswei-
sende Technologien berücksichtigt,
liegen auf der Hand: Höhere Effizienz
durch Nutzung vorhandener Lösun-
gen und ein geringeres Projektrisiko
dank reichlich Erfahrung. Inzwischen
haben sich schon erste Erfolge einge-
stellt, etwa im Public Sector: „Zehn
Lösungen können wir inzwischen glo-
bal anbieten – mit einem Vertriebsvo-
lumen von 130 Millionen Euro“, sagt
Sabine Erlinghagen, verantwortlich
für die Portfolioentwicklung im Public
Sector.
Dank des standardisierten Portfolios
profitieren Kunden aller Länder von
der umfangreichen Leistungspalette.
Dass die Lösungen einheitlich entwi-
ckelt werden, stellt PTM mit dem
SPLM-Prozess sicher. Ziel ist dabei der
globale Rollout einer Lösung. Wie bei-
spielsweise bei Workplace und Help
Desk Services, dem Dienstleistungspa-
ket rund um standardisierte Arbeits-
plätze. In 13 Ländern wurde der Rol-
lout bereits erfolgreich abgeschlossen.
„Die Vorteile für uns und die Kunden
sind eindeutig“, so Olaf Geisler, ver-
antwortlich für beide Portfolioelemen-
te. „Die Hälfte der grenzübergreifen-
den Kundenanforderungen adressie-
– bestenfalls mit Themen, die SIS aktiv
aufgreift. „PTM muss der Motor für
innovative und wettbewerbsfähige
Lösungen bleiben“, fordert daher SIS
CEO Christoph Kollatz. „Wir müssen
uns ständig fragen, ob unsere Leistun-
gen gut genug sind, wie wir noch bes-
ser werden können und was der Kun-
de künftig brauchen könnte“, ergänzt
Peter Arbitter, CEO von PTM.
Um aussichtsreiche Lösungen schnell
in Erfolge ummünzen zu können,
wurde ein Push-Portfolio identifiziert,
mit ausgewählten Lösungen, die den
Bedarf der Kunden aufgreifen und
schnell zu Aufträgen führen können.
Ob bewährte Lösungen, oder solche
kurz vor der Marktreife: SIS verfügt
über die Erfahrung und die Ressour-
cen, um die Projekte reibungslos abwi-
ckeln zu können. p
Olaf Geisler, verantwortlich für die
Portfolioelemente Workplace und Help
Desk Services
Kontakt:
georgia.netter@siemens.com
Portfolio & Technology
Management:
intranet.siemens.com/it-solutions/
ptm
Horizontal Push-Portfolio:
intranet.siemens.com/it-solutions/
horizontal-push-portfolio
Fortsetzung auf Seite 5
community International
community 04•2008 5
MÄRKTE
Kontakt:
bernd.bauer@siemens.com
Vor allem aber die Vorteile für die
Anwender sind schon auf den ersten
Blick sichtbar: Prägnante Bilder bie-
Kontakt: markus.aschenbrenner
@siemens.com
Das neue SIS Internet:
www.siemens.com/it-solutions/de
stehen allen Ländern auf der gemein-
samen, von SIS bereitgestellten Basis
Microsoft Sharepoint zur Verfügung.
Dadurch verringern sich die Kosten,
die Internetauftritte der Länder dem
neuen, globalen Erscheinungsbild
anzupassen.
Markus Aschenbrenner, SIS-Web-
stratege und Projektleiter bei Com-
munications (CC) über die neue
Internetpräsenz: „Wir sind nun bes-
tens für die Zukunft gerüstet. Micro-
soft Sharepoint bietet uns die Mög-
lichkeit, weltweit ein einheitliches
Erscheinungsbild für SIS zu errei-
chen. CC unterstützt die Länder
jederzeit beim Umstieg.“ p
pSiemens IT Solutions and Services mit neuem Webkonzept in frischem Look
Prägnanter, effizienter, kostengünstiger
Als neue Basis für das Web-Content-Management wurde bei Siemens Microsoft Sharepoint eingeführt. Zu den wichtigsten
Gründen zählt die Möglichkeit, das neue Webkonzept „Siemens New Web Appearance“ kostengünstig und standardisiert
konzernweit einsetzen zu können. Siemens IT Solutions and Services (SIS) geht als erste Division mit der Realisierung voraus
und ist seit 17. Juli mit dem globalen und deutschen Internetauftritt online.
dadurch erhöht sich die Bekanntheit
von SIS bei den Kernzielgruppen.
Außerdem sind die Kontaktdaten der
jeweiligen Ansprechpartner nun zen-
tral auf der Seite platziert. Das
erleichtert den Kunden die persönli-
che Kontaktaufnahme. Dies wieder-
um unterstützt den Vertrieb, denn
heutzutage informiert sich jeder Kun-
de durch das Online-Angebot des
Anbieters, bevor er persönlichen
Kontakt aufnimmt oder eine Kaufent-
scheidung trifft. Zudem verdeutlicht
die neue Internetpräsenz die Kompe-
tenz von SIS als einen der führenden
IT-Dienstleister. Die Inhalte sind
außerdem verstärkt auf die unter-
schiedlichen Bedürfnisse der Ziel-
gruppen wie potenzielle und beste-
hende Kunden, Journalisten oder
Analysten zugeschnitten.
Leichter haben es auch die SIS-Län-
der, die ihre Website an das neue Lay-
out anpassen. Die Inhalte und Bilder
dieser Größenordnung und an-
spruchsvollen Kunden wie Daimler“,
erläutert Schenk den Auftragserfolg,
„reicht es nicht aus, ein attraktives
Angebot zu machen und dann das Bes-
te zu hoffen. Genau so wichtig sind die
fachliche Expertise und die ‚Chemie’
zwischen den Beteiligten. Zudem hat
sich das Siemens-Topmanagement
engagiert eingesetzt. Damit ist es uns
gelungen, namhafte Wettbewerber wie
Accenture, Bearing Point und IBM aus
dem Feld zu schlagen.“
Das Ergebnis von cbFC werden unter
anderem weltweit standardisierte, effi-
ziente Finanzabschlüsse sein. Den
Auftakt macht die derzeit laufende
Implementierung bei der Daimler-
Tochter „Trucks Nafta“ mit Hauptsitz
Portland im US-Bundesstaat Oregon
und ihren 31 Untergesellschaften. Der
Start des Produktivbetriebs mit dem
neuen SAP-System ist für Januar 2010
geplant. Danach ist die Landesgesell-
schaft in Brasilien an der Reihe.
Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll
cbFC bei Daimler weltweit eingeführt
und zum Standard für die Produkti-
onsfinanzsysteme des Konzerns und
die Basis für Shared Services im
Finanzwesen werden. Nach Abschluss
des Projekts erwartet der Daimler-
Vorstand jährliche Einsparungen im
Millionenbereich für das Finanzwesen
und das Controlling. p
ten dem Nutzer sofort eine Orientie-
rung. Aktuelle Kampagnen bekom-
men mehr Platz und Beachtung,
out Centers (von hier
werden Sendungen an
Haushalte übertragen)
am Standort München
ebenfalls auf SIS. Mit
der Erfahrung von Pro-
jekten bei der BBC
unterstützt Siemens
Rundfunkanstalten bei
der Umstellung der Pro-
duktionsabläufe auf
eine filebasierte digitale
Infrastruktur. Dadurch
werden Arbeitsprozesse
beschleunigt, Produkti-
onskosten minimiert
und für eine nachhalti-
ge Wertschöpfung ge-
sorgt. Für ProSieben-
Sat.1 Produktion stand
die Prozessberatung im
Vordergrund. SIS erar-
beitete neue Prozess-
richtlinien und -stan-
dards gemeinsam mit
Vertretern vom Sender und Vermark-
tern. Diese sollen sicherstellen, dass
mit der neuen Technologie konzern-
weit auch neue, bandlose Prozesse
eingeführt werden. p
pAufträge von Axel Springer AG und ProSiebenSat.1 Produktion
Mediengeschäft wächst
Zwei namhafte Kunden für das Business Segment Media: Das Verlagshaus Axel Springer setzt
nun auch bei der Migration auf Apple die Zusammenarbeit mit Siemens IT Solutions and Ser-
vices (SIS) fort. Und auch ProSiebenSat.1 Produktion, technischer Dienstleister der ProSieben-
Sat.1 Group, baut bei der Umstellung auf digitales Filmmaterial auf SIS-Know-how.
Die Vertragsverlängerung mit der Axel
Springer AG (unter anderem „BILD“)
für weitere fünf Jahre beinhaltet
zusätzliche Leistungskomponenten.
SIS installiert, betreibt und pflegt die
bundesweit rund 12.000 festen und
mobilen Arbeitsplatzsysteme. Dies
umfasst die heutigen Windows- und
Macintosh-Arbeitsplätze der Mitarbei-
ter im Redaktions- und Verwaltungs-
bereich sowie Help Desk Services bei
Problemen mit der Hard- und Soft-
ware. Der Verlag profitiert dabei von
der professionellen Betreuung seiner
Clientsysteme und den daraus resul-
tierenden niedrigen IT-Kosten. Gleich-
zeitig wurden die Grundlagen geschaf-
fen, die geplante Migration aller
Arbeitsplatzsysteme von Microsoft- auf
Apple-Technologien mit SIS-Services
zu begleiten. Dies ist für SIS strate-
gisch wichtig, denn bisher lag der
Schwerpunkt auf Microsoft-Technolo-
gie. Mit der Erfahrung bei Axel Sprin-
ger wird SIS die Voraussetzung schaf-
fen, künftig eine steigende Apple-
Nachfrage im Markt mit Serviceleis-
tungen bedienen zu können.
ProSiebenSat.1 Produktion setzt bei
der Realisierung eines digitalen Play-
Die ehemalige Bibliothek des Firmengründers Axel Springer.
Dort wurden bereits die Staats- und Regierungschefs Putin,
Merkel und Clinton empfangen. Dort unterschreiben
Deutschland-Chef Andreas Ziegenhain (rechts) und Steffen
Naumann, Vorstand Finanzen und Dienstleistungen der
Axel Springer AG, die Vertragsverlängerung
Kontakt: j.loos@siemens.com
Business Segment Media:
intranet.siemens.com/
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Was ist das Geheimnis Ihres Erfolgs?“ Und ich höre mich antworten: „Das Geheim- nis liegt in unserer Aufstellung in drei spezialisierten Teams. Zunächst haben wir die hervorragenden Sportler, die die Topleistungen ablie- fern. Als zweites, getrennt nach sportlichen Disziplinen, Teams, die den Markt beobachten, Regelände- rungen durchgeben und Trainings- empfehlungen aussprechen. Und dann haben wir ein drittes Team, das die Templates entwickelt, mit denen wir Trainingsfortschritte dokumentieren und festlegen, in welchen Sportarten wir antreten.“ „Welche Ziele haben Sie sich für die- ses Jahr gesetzt?“ „Wir wollen unsere Leistung profitabel um das Doppelte der restlichen globalen Leichtathletik steigern.“ Dann spüre ich ein unan- genehmes Brennen auf der Haut und höre lachende Kinder. „Hallo Osram“, ruft mir eines zu. Ich bewe- ge meinen sonnengeröteten Kopf in den Schatten und wundere mich: „Ja, der Klimawandel muss nicht erst kommen. Wir leben mitten drin.“ PETITOS WELT ren Workplace und Help Desk Ser- vices. Dank unseres standardisierten, länderübergreifenden Portfolios kön- nen wir diese Kundenanfragen erfül- len.“ Dabei darf „standardisiert“ nie „starre Einheitslösung“ bedeuten. Dies wird sichergestellt, indem Erfahrun- gen beim Rollout unmittelbar aufge- griffen und für künftige Portfolioent- wicklungen und Rollouts berücksich- tigt werden. Ein global einheitliches Portfolio be- deutet für Kunden auch, von Trend- themen anderer Länder zu profitieren pViele Länder, viele Kunden: Warum das Portfolio einheitlich sein muss Weltweit aus einem Guss Global standardisiert, aber nicht starr: So ist das Portfolio von Siemens IT Solutions and Services (SIS). Dafür sorgt das Portfolio & Technology Management (PTM). Durch erfolgreiche, globale Rollouts stellt PTM die Wettbewerbsfähigkeit dieser Portfolioentwicklung unter Beweis. Die Vorteile eines einheitlichen Portfo- lios, das stets Trends und zukunftswei- sende Technologien berücksichtigt, liegen auf der Hand: Höhere Effizienz durch Nutzung vorhandener Lösun- gen und ein geringeres Projektrisiko dank reichlich Erfahrung. Inzwischen haben sich schon erste Erfolge einge- stellt, etwa im Public Sector: „Zehn Lösungen können wir inzwischen glo- bal anbieten – mit einem Vertriebsvo- lumen von 130 Millionen Euro“, sagt Sabine Erlinghagen, verantwortlich für die Portfolioentwicklung im Public Sector. Dank des standardisierten Portfolios profitieren Kunden aller Länder von der umfangreichen Leistungspalette. Dass die Lösungen einheitlich entwi- ckelt werden, stellt PTM mit dem SPLM-Prozess sicher. Ziel ist dabei der globale Rollout einer Lösung. Wie bei- spielsweise bei Workplace und Help Desk Services, dem Dienstleistungspa- ket rund um standardisierte Arbeits- plätze. In 13 Ländern wurde der Rol- lout bereits erfolgreich abgeschlossen. „Die Vorteile für uns und die Kunden sind eindeutig“, so Olaf Geisler, ver- antwortlich für beide Portfolioelemen- te. „Die Hälfte der grenzübergreifen- den Kundenanforderungen adressie- – bestenfalls mit Themen, die SIS aktiv aufgreift. „PTM muss der Motor für innovative und wettbewerbsfähige Lösungen bleiben“, fordert daher SIS CEO Christoph Kollatz. „Wir müssen uns ständig fragen, ob unsere Leistun- gen gut genug sind, wie wir noch bes- ser werden können und was der Kun- de künftig brauchen könnte“, ergänzt Peter Arbitter, CEO von PTM. Um aussichtsreiche Lösungen schnell in Erfolge ummünzen zu können, wurde ein Push-Portfolio identifiziert, mit ausgewählten Lösungen, die den Bedarf der Kunden aufgreifen und schnell zu Aufträgen führen können. 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  • 2. community International community 04•2008 5 MÄRKTE Kontakt: bernd.bauer@siemens.com Vor allem aber die Vorteile für die Anwender sind schon auf den ersten Blick sichtbar: Prägnante Bilder bie- Kontakt: markus.aschenbrenner @siemens.com Das neue SIS Internet: www.siemens.com/it-solutions/de stehen allen Ländern auf der gemein- samen, von SIS bereitgestellten Basis Microsoft Sharepoint zur Verfügung. Dadurch verringern sich die Kosten, die Internetauftritte der Länder dem neuen, globalen Erscheinungsbild anzupassen. Markus Aschenbrenner, SIS-Web- stratege und Projektleiter bei Com- munications (CC) über die neue Internetpräsenz: „Wir sind nun bes- tens für die Zukunft gerüstet. Micro- soft Sharepoint bietet uns die Mög- lichkeit, weltweit ein einheitliches Erscheinungsbild für SIS zu errei- chen. CC unterstützt die Länder jederzeit beim Umstieg.“ p pSiemens IT Solutions and Services mit neuem Webkonzept in frischem Look Prägnanter, effizienter, kostengünstiger Als neue Basis für das Web-Content-Management wurde bei Siemens Microsoft Sharepoint eingeführt. Zu den wichtigsten Gründen zählt die Möglichkeit, das neue Webkonzept „Siemens New Web Appearance“ kostengünstig und standardisiert konzernweit einsetzen zu können. Siemens IT Solutions and Services (SIS) geht als erste Division mit der Realisierung voraus und ist seit 17. Juli mit dem globalen und deutschen Internetauftritt online. dadurch erhöht sich die Bekanntheit von SIS bei den Kernzielgruppen. Außerdem sind die Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner nun zen- tral auf der Seite platziert. Das erleichtert den Kunden die persönli- che Kontaktaufnahme. Dies wieder- um unterstützt den Vertrieb, denn heutzutage informiert sich jeder Kun- de durch das Online-Angebot des Anbieters, bevor er persönlichen Kontakt aufnimmt oder eine Kaufent- scheidung trifft. Zudem verdeutlicht die neue Internetpräsenz die Kompe- tenz von SIS als einen der führenden IT-Dienstleister. Die Inhalte sind außerdem verstärkt auf die unter- schiedlichen Bedürfnisse der Ziel- gruppen wie potenzielle und beste- hende Kunden, Journalisten oder Analysten zugeschnitten. Leichter haben es auch die SIS-Län- der, die ihre Website an das neue Lay- out anpassen. Die Inhalte und Bilder dieser Größenordnung und an- spruchsvollen Kunden wie Daimler“, erläutert Schenk den Auftragserfolg, „reicht es nicht aus, ein attraktives Angebot zu machen und dann das Bes- te zu hoffen. Genau so wichtig sind die fachliche Expertise und die ‚Chemie’ zwischen den Beteiligten. Zudem hat sich das Siemens-Topmanagement engagiert eingesetzt. Damit ist es uns gelungen, namhafte Wettbewerber wie Accenture, Bearing Point und IBM aus dem Feld zu schlagen.“ Das Ergebnis von cbFC werden unter anderem weltweit standardisierte, effi- ziente Finanzabschlüsse sein. Den Auftakt macht die derzeit laufende Implementierung bei der Daimler- Tochter „Trucks Nafta“ mit Hauptsitz Portland im US-Bundesstaat Oregon und ihren 31 Untergesellschaften. Der Start des Produktivbetriebs mit dem neuen SAP-System ist für Januar 2010 geplant. Danach ist die Landesgesell- schaft in Brasilien an der Reihe. Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll cbFC bei Daimler weltweit eingeführt und zum Standard für die Produkti- onsfinanzsysteme des Konzerns und die Basis für Shared Services im Finanzwesen werden. Nach Abschluss des Projekts erwartet der Daimler- Vorstand jährliche Einsparungen im Millionenbereich für das Finanzwesen und das Controlling. p ten dem Nutzer sofort eine Orientie- rung. Aktuelle Kampagnen bekom- men mehr Platz und Beachtung, out Centers (von hier werden Sendungen an Haushalte übertragen) am Standort München ebenfalls auf SIS. Mit der Erfahrung von Pro- jekten bei der BBC unterstützt Siemens Rundfunkanstalten bei der Umstellung der Pro- duktionsabläufe auf eine filebasierte digitale Infrastruktur. Dadurch werden Arbeitsprozesse beschleunigt, Produkti- onskosten minimiert und für eine nachhalti- ge Wertschöpfung ge- sorgt. Für ProSieben- Sat.1 Produktion stand die Prozessberatung im Vordergrund. SIS erar- beitete neue Prozess- richtlinien und -stan- dards gemeinsam mit Vertretern vom Sender und Vermark- tern. Diese sollen sicherstellen, dass mit der neuen Technologie konzern- weit auch neue, bandlose Prozesse eingeführt werden. p pAufträge von Axel Springer AG und ProSiebenSat.1 Produktion Mediengeschäft wächst Zwei namhafte Kunden für das Business Segment Media: Das Verlagshaus Axel Springer setzt nun auch bei der Migration auf Apple die Zusammenarbeit mit Siemens IT Solutions and Ser- vices (SIS) fort. Und auch ProSiebenSat.1 Produktion, technischer Dienstleister der ProSieben- Sat.1 Group, baut bei der Umstellung auf digitales Filmmaterial auf SIS-Know-how. Die Vertragsverlängerung mit der Axel Springer AG (unter anderem „BILD“) für weitere fünf Jahre beinhaltet zusätzliche Leistungskomponenten. SIS installiert, betreibt und pflegt die bundesweit rund 12.000 festen und mobilen Arbeitsplatzsysteme. Dies umfasst die heutigen Windows- und Macintosh-Arbeitsplätze der Mitarbei- ter im Redaktions- und Verwaltungs- bereich sowie Help Desk Services bei Problemen mit der Hard- und Soft- ware. Der Verlag profitiert dabei von der professionellen Betreuung seiner Clientsysteme und den daraus resul- tierenden niedrigen IT-Kosten. Gleich- zeitig wurden die Grundlagen geschaf- fen, die geplante Migration aller Arbeitsplatzsysteme von Microsoft- auf Apple-Technologien mit SIS-Services zu begleiten. Dies ist für SIS strate- gisch wichtig, denn bisher lag der Schwerpunkt auf Microsoft-Technolo- gie. Mit der Erfahrung bei Axel Sprin- ger wird SIS die Voraussetzung schaf- fen, künftig eine steigende Apple- Nachfrage im Markt mit Serviceleis- tungen bedienen zu können. ProSiebenSat.1 Produktion setzt bei der Realisierung eines digitalen Play- Die ehemalige Bibliothek des Firmengründers Axel Springer. Dort wurden bereits die Staats- und Regierungschefs Putin, Merkel und Clinton empfangen. Dort unterschreiben Deutschland-Chef Andreas Ziegenhain (rechts) und Steffen Naumann, Vorstand Finanzen und Dienstleistungen der Axel Springer AG, die Vertragsverlängerung Kontakt: j.loos@siemens.com Business Segment Media: intranet.siemens.com/ it-solutions/media/de Fortsetzung von Seite 4 Die neue Homepage im globalen Internet von Siemens IT Solutions and Services