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BS Invest MS Mary Schulte insolvent - Fachanwälte setzen Schadenersatz durch

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Am 02. November kam das Aus für den von BS Invest, einer Tochtergesellschaft der renommierten Hamburger Reederei Bernhard Schulte, im Jahr 2004 aufgelegten Schiffsfonds MS "Mary Schulte". Das Amtsgericht Hamburg eröffnete jetzt das vorläufige Insolvenzverfahren über die Fondsgesellschaft. Aus Sicht der Anleger ist der Totalverlust ihres investierten Vermögens von gut 8,7 Mio. € eingetreten, das im Jahr 2000 in Dienst gestellte Vollcontainerschiff MS Mary Schulte investiert hatten.

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BS Invest MS Mary Schulte insolvent - Fachanwälte setzen Schadenersatz durch

  1. 1. BS Invest MS „Mary Schulte“ insolvent – Fachanwälte setzen Schadenersatz durchTotalverlust für Anleger06.11.2012 – Am 02. November kam das Aus für den von BS Invest, einer Tochtergesellschaft derrenommierten Hamburger Reederei Bernhard Schulte im Jahr 2004 aufgelegten Schiffsfonds MS„Mary Schulte“. Das Amtsgericht Hamburg eröffnete jetzt das vorläufige Insolvenzverfahren über dieFondsgesellschaft. Aus Sicht der Anleger ist der Totalverlust ihres investierten Vermögens von gut8,7 Mio. € eingetreten, das im Jahr 2000 in Dienst gestellte Vollcontainerschiff MS Mary Schulteinvestiert hatten..Die Anleger stehen jetzt vor der Frage, den drohenden Verlust zu akzeptieren, oder um ihr Geld zukämpfen - die Chancen stehen nicht schlecht. Allerdings ist zu beachten, dass die Verjährung vonSchadenersatzansprüchen möglicherweise schon zum Jahresende 2012 droht. Schnelles Handeln istdaher angeraten. Mehr Informationen zur Verjährung von Ansprüchen von Anlegern geschlossenerFonds:Gute Chancen für die Durchsetzung von SchadenersatzansprüchenWarum kommen wir zu dieser grundsätzlich optimistischen Einschätzung? Für Mandanten, die am BSInvest MS „Mary Schulte beteiligt sind, haben wir bisher sowohl die Beratungen, als auch denProspekt des Fonds geprüft und dabei nach unserer Auffassung Ansatzpunkte fürSchadenersatzansprüche festgestellt. Die Schadenersatzansprüche richten sich gegen die Berater,beratenden Banken und gegen die Gründungsgesellschafter des Fonds, die nach einer aktuellen BGH-Entscheidung ebenfalls für die Falschberatung haften.Völlig unzureichende Aufklärung über RisikenAus Gesprächen mit zahlreichen Anlegern wissen wir, dass diese über die Risiken, die sich in dergegenwärtigen Krise des Fonds verwirklicht haben, von ihren Beratern vor der Zeichnung des Fondsnicht informiert wurden. Geschlossene Fonds sind unternehmerische Beteiligungen die als solche dasRisiko bergen, dass das eingesetzte Kapital zumindest zu einem Teil verloren gehen kann. Die Risikender Beteiligung hätten daher einen wesentlichen Teil der Beratung bilden müssen.Einige Beratungsfehler, die wir immer wieder festgestellt haben:  Kein Hinweis auf Totalverlustrisiko: Ein Schiffsfonds ist eine unternehmerische Beteiligung. Als „Mitunternehmer“ tragen die Fondsanleger unternehmerische Risiken, die bis hin zum
  2. 2. Totalverlust des investierten Kapitals gehen. Nur ein geringer Teil der uns bekannten Schiffsfondsanleger wurde über diesen bedeutsamen Umstand informiert.  Schiffsfondsbeteiligung als Altersvorsorge nicht geeignet: Viele Mandanten berichten, dass ihnen die Schiffsfondsbeteiligung als Altersvorsorge bzw. Anlage im Alter empfohlen wurde. Da eine Schiffsfondsbeteiligung eine unternehmerische Beteiligung ist, die mit hohen Verlustrisiken verbunden ist, die bis zum Totalverlust führen können, ist sie als Altersvorsorge völlig ungeeignet. Der Bundesgerichtshof hat daher entschieden, dass Beteiligungen an geschlossenen Fonds nicht als Altersvorsorge empfohlen werden dürfen.  Kein Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsbeteiligungen: Für Anteile an geschlossene Fonds gibt es keinen geregelten Zweitmarkt. Eine Veräußerung der Anteile ist daher in der Regel gar nicht oder nur mit erheblichen Preisabschlägen möglich. Hierüber wurden die uns bekannten Anleger mehrheitlich nicht informiert.  Keine Informationen über Risiken schwankender Charterraten: Der massive Ausbau der weltweiten Containerflotte hat zu einem erhöhten Wettbewerbsdruck und damit zu sinkenden Charterraten geführt. Dies ist kein außergewöhnliches Phänomen. Charterraten schwanken entsprechend der weltweiten Konjunkturentwicklung regelmäßig. Auf diesen Umstand hätten die Anlageberater zum Anlaß nehmen müssen, ihre Kunden darauf hinzuweisen, was dem Fonds und damit den Anlegern droht, wenn die Einnahmen nach dieser Zeit hinter den dem Prospekt zugrunde gelegten Annahmen zurückbleiben. Dies ist, so unsere Erfahrung aus zwischenzeitlich zahlreichen mit Anlegern geführten Gesprächen, nicht geschehen.  Hohe Weichkosten verschwiegen: Das von den Anlegern in den Fonds investierte Geld ist nicht nur für den Kauf des Fondsschiffes aufgewandt worden. Ein nicht unerheblicher Teil floss in nicht investive Verwendungen, also diverse Dienstleistungsvergütungen (einschließlich Vertriebskosten), Zwischenfinanzierungszinsen und Gründungskosten. Die Berater der Anleger, mit denen wir gesprochen haben, haben sie nicht über die geplante Mittelverwendung informiert.  Risiko des Widerauflebens der Anlegerhaftung verschwiegen: Als Kommanditist haften die Schiffsfondsanleger grundsätzlich nur in Höhe ihrer Einlage. Ist diese geleistet, erlischt die Haftung für Gesellschaftsverbindlichkeiten. Wie lebt jedoch wieder auf, wenn Ausschüttungen gezahlt werden, bei denen es sich nicht um Bilanzgewinne der Gesellschaft handelt. Dies ist bei Schiffsfonds regelmäßig der Fall. Aus diesem Grund müssen Schiffsfondsanleger im Falle der Insolvenz der Fondsgesellschaft in der Regel die gesamten Ausschüttungen an den Insolvenzverwalter zurückzahlen. Auf diesen Umstand wurden die wenigsten Schiffsfondsanleger hingewiesen.Falschberatung begründet Schadenersatzansprüche der AnlegerDie im Vertrieb des Schiffsfonds beteiligten Berater haben die Anleger mit denen wir bislanggesprochen haben über die Risiken dieser hochspekulativen Schiffsfondsbeteiligung gar nicht odernicht ausreichend informiert. Wir haben bei einer Analyse der Beratungen eine Vielzahl vonBeratungsfehlern festgestellt. Daher sehen wir vielversprechende Chancen zur Durchsetzung von
  3. 3. Schadenersatzansprüchen wegen der Verletzung von Pflichten aus den jeweils geschlossenenBeratungsverträgen.Haben auch Sie eine Beteiligung am BS-Invest Fonds MS „Mary Schulte" gezeichnet? Möchten Siewissen, ob Sie Chancen haben, Ihr investiertes Geld zurückzubekommen?Ihre AnsprechpartnerMathias Nittel, Rechtsanwalt | Fachanwalt für Bank- und KapitalmarktrechtAlexander Meyer, RechtsanwaltHeidelberg:Hans-Böckler-Straße 2 A, 69115 HeidelbergTel.: 06221 - 915770 | Fax: 06221 – 9157729München:Residenzstraße 25, 80333 MünchenTel.: 089 – 25549850 | Fax: 089 – 25549855Hamburg:Dörpfeldstraße 6, 22609 HamburgTel.: 040 - 53799042 | Fax: 040 - 53799043Berlin:Rotherstraße 19, 10245 BerlinTel.: 030 - 95999280 | Fax: 030 - 95999279Leipzig:Rosa-Luxemburg-Straße 27 (Listhaus)04103 LeipzigTel.: 0341 – 21 8296 00 | Fax: 0341 – 21 8296 01www.nittel.coinfo@nittel.cohttp://www.nittel.co/kanzlei/aktuell/bs-invest-ms-mary-schulte-insolvent-fachanwaelte-setzen-schadenersatz-durch.html

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