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Webinar "Dual studieren in Österreich"

Teil 1 der 3-teiligen ApprEnt-Eventreihe zur Förderung des dualen Studiums in Österreich Für wen? Unternehmen, KMUS, HR-Zuständige, Studierende in dualen Studiengängen, Hochschulpersonal in dualen Studiengängen Worüber? Duales Studium und Kooperation zwischen Unternehmen und Hochschulen – für neue Impulse und Innovation, gezielte Aus- und Weiterbildung, höhere MitarbeiterInnenzufriedenheit und MitarbeiterInnenbindung! Ablauf? Definition und Bedeutung für Unternehmen, Hochschule, Studierende Gast-Interviews: Hochschulperspektive von FH. St Pölten sowie Unternehmensperspektive von A1 Telekom Austria Good Practice aus Österreich, Frankreich und UK Gemeinsamer Erfahrungsaustausch und Diskussion zu den Chancen und Herausforderungen bei stärkerer Vernetzung von Hochschulen und Unternehmen!

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Dual studieren in Österreich
Webinar & Diskussion
Isabell Grundschober (Donau Universität Krems)
Robert Frasch (Senat der Wirtschaft)
Erasmus+ Projekt ApprEnt
Isabell Grundschober
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Department Interaktive Medien und
Bildungstechnologien, Donau-Universität Krems
Portfolio: Isabellgru.eu
Robert Frasch
Experte für duale Berufsausbildung
Senat der Wirtschaft, Mittelstandsallianz
Lehrlingspower.at
http://www.robertfrasch.com/
Florian Schulte Photographie 2018
https://pixabay.com/de/office-business-unternehmen-2360063/ https://pixabay.com/de/universit%C3%A4t-vortrag-campus-bildung-105709/
In welchem Kontext arbeiten Sie?
Bitte im Chat kommentieren!
Ablauf des Webinars
• Über das Projekt ApprEnt
• Bedeutung und Definition von “dualen Studium”
• Good Practice:
• aus Hochschulperspektive
• aus Unternehmensperspektive
• Internationale Beispiele aus Frankreich und UK
• Erfahrungsaustausch und Diskussion
Webinar "Dual studieren in Österreich"
ApprEnt: Brücken bauen
https://pixabay.com/de/manhattan-bridge-new-york-br%C3%BCcke-3341613/, 23.4.2018

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Webinar "Dual studieren in Österreich"

  • 1. Dual studieren in Österreich Webinar & Diskussion Isabell Grundschober (Donau Universität Krems) Robert Frasch (Senat der Wirtschaft) Erasmus+ Projekt ApprEnt
  • 2. Isabell Grundschober Wissenschaftliche Mitarbeiterin Department Interaktive Medien und Bildungstechnologien, Donau-Universität Krems Portfolio: Isabellgru.eu Robert Frasch Experte für duale Berufsausbildung Senat der Wirtschaft, Mittelstandsallianz Lehrlingspower.at http://www.robertfrasch.com/ Florian Schulte Photographie 2018
  • 4. Ablauf des Webinars • Über das Projekt ApprEnt • Bedeutung und Definition von “dualen Studium” • Good Practice: • aus Hochschulperspektive • aus Unternehmensperspektive • Internationale Beispiele aus Frankreich und UK • Erfahrungsaustausch und Diskussion
  • 7. Mit der Universität verhält es sich wie mit einer Lehrperson, einem Kind schwimmen lehren möchte, ohne das Kind ins Wasser zu lassen. Die Lehrpersonen lehrt Regeln des Schwimmens und prüft die Atmung, die Bewegungen und vieles mehr. Nach erfolgreichem Abschluss der Schulung ist das Kind das erste Mal im Wasser und die Lehrperson wundert sich, wieso es nicht schwimmen kann. (André Zeitler 2018 ) Pixabay CC0, https://pixabay.com/de/sonnenbrillen-menschen-wasser-blau-1284419/
  • 8. 70% des Lernens einer erwachsenen Person ist informell (Schmidt-Hertha, 2011, p. 234)
  • 9. Formelles Lernen https://pixabay.com/de/mixer-ger%C3%A4t-k%C3%BCche-ausr%C3%BCstung-576331/ 23.4.2018 Duales Studium: 2 Lerntypen mixen• Kommunikations- kompetenz • Problemlöse-Fähigkeit • Kritische Analyse • Reflexion • Zeitmanagement • Teamarbeit (Fleming and Eames 2005, S. 28)
  • 10. 6 Charakteristika des dualen Studiums 1. Abwechselnd Praxis- und Theorie-Phasen 2. Tutoring/Mentoring in Betrieb und Hochschule 3. Formelle Ausbildung 4. Qualifikation oder Teilqualifikation 5. Formaler Vertrag zwischen Betrieb und Lernenden und/oder mit Hochschule 6. Angestelltenverhältnis https://apprent.eucen.eu/definition/, 23.4.2018 Formelles Lernen
  • 12. ...Chancen für Reflexion und persönliche Entwicklung ...konstruktives, formatives und zeitnahes Feedback ...Übereinstimmung von angestrebten Lernergebnissen, Lernaktivitäten und Überprüfung Es braucht...
  • 13. MentorInnen-Rolle Grundschober et al (2016), S. 3 u. S. 7 • Dialog-basierter Ansatz, gemeinsames identifizieren und evaluieren von erreichten Lernergebnissen • Den LernerInnen-Kontext und die LernerInnen-Identität berücksichtigen
  • 14. Good Practice in Österreich
  • 15. Good Practice in Österreich • Aus Perspektive der Hochschulen • FH Campus 02 Graz • FH St. Pölten • Aus Perspektive der Unternehmen • A1 https://pixabay.com/de/manhattan-bridge-new-york-br%C3%BCcke-3341613/, 23.4.2018
  • 16. Good-Practice FH St. Pölten Dualer Bachelor-Studiengang Smart Engineering Dr. Thomas Felberbauer, MSc. FH-Dozent Industrie 4.0 Stellvertretender Studiengangsleiter Smart Engineering (BA)
  • 17. Good-Practice FH St. Pölten • Wer studiert im dualen Studium? Wie sieht die Zielgruppe aus? • Wie sieht das Lern/Lehr-Format im dualen Studiengang aus? • Wer sind die MentorInnen? Wie passiert Mentoring? • Was sind die Stärken, was sind die Herausforderungen des dualen Studiengangs? • Empfehlungen an die Politik/Interessensvertretungen um das duale Studium in AT zu stärken? Dualer Bachelor-Studiengang Smart Engineering
  • 18. Good Practice FH Campus 02 • Dualer Bachelor Studiengang Business Software Development  Fachkräftemangel in der Region • Studierende • Potentielle Studierende außerhalb der üblichen Zielgruppen • Studierende: 18-20 Jahre alt zu Beginn des Studium • Lern/Lehrformat: • Semester 1-2: Mehrstufiger Matchmaking-Prozess • Semester 3-6: Integrierte Berufspraxis • 10-30h pro Woche arbeiten, 2 Tage FH, 3 Tage Unternehmen • Projekte im Alltagsbetrieb • Grobe Lernergebnisse als Rahmen • Individuelle Lernergebnisse in Abstimmung mit Lernumgebung am Arbeitsplatz • Mentoring: • An der Hochschule sowie am Arbeitsplatz • Schulung der MentorInnen notwendig (Mentoring-Methoden, Lernergebnisse)
  • 19. Good Practice Campus 02 Stärken Herausforderungen • Unterstützung beim Eintritt in den Arbeitsmarkt im MINT- Bereich • Fachkräftemangel entgegenkommen • Stärkere Kooperation zwischen Unternehmen und Hochschule als in rein berufsbegleitenden Studiengängen. Kommunikation zwischen Studierenden, Unternehmen und Hochschule
  • 20. Good Practice A1 • Im Bereich IT/ICTS sind andere Unternehmen eher „first choice“ • A1 braucht Fachkräfte um Kundenprojekte abzuwickeln • Man sucht auch gezielt nach externem know how • Daher Entscheidung duales Studium anzubieten • Partner FH Technikum Wien, Basis normaler Studiengang
  • 21. Good Practice A1 • 3 Monate im Unternehmen, 3 Monate an Universität • Absolventen sind dazwischen in mehreren Abteilungen • Dienstvertrag auf Basis 20 Stunden während gesamter Zeit • Führungskräfte unterstützen stark, jeder Student hat auch Mentor • Studium und Arbeit eng abgestimmt, z.B. Projektarbeiten • Abschluss Bachelor mit 3 Jahren Berufserfahrung
  • 22. Good Practice A1 • Herausforderungen • Abteilungen mit passenden Aufgaben finden (derzeit 12 Studenten, ab Herbst 13 neue) • Abstimmung Unternehmen/FH (Studiengangsleiter und Lektoren) • Bewusstsein bei Lektoren schärfen • Abbruch bzw. Abwerbung danach verhindern • Stärken • Eigener Nachwuchs inklusive externem, universitärem Wissen • Bindung an Unternehmen höher • Kosten insgesamt geringer als Recruiting über freien Arbeitsmarkt
  • 23. UBO – Universität Brest, Bretange • 462 Studierende in dualen Studiengängen • LLL Centre • 1x jährlich ein Treffen zwischen VertreterInnen d. Studiengangs und Unternehmen zur Überarbeitung des Curriculums • 2 MentorInnen pro Studierende/n- am Arbeitsplatz und an der Hochschule • Hochschul-MentorIn besucht 1x pro Jahr den Arbeitsplatz des/der Studierende/n • Studierende präsentieren regelmäßig ihre Lernprozesse und Ergebnisse (oft basierend auf einem Lerntagebuch)
  • 24. UoC – University of Chester • „Degree Apprenticeships“ • Centre for Work Related Studies (CWRS) • Förderung für Unternehmen • Validierung von früheren und aktuellen Lernerfahrungen – Umwandlung in ECTS • Learning-contract, Lernergebnisse mit professional bodies sowie Unternehmen und ArbeitnehmerInnen abgestimmt • Kursen an der Universität & Lernen aus Erfahrung
  • 26. Nächster Schritte & Termine • Entwicklung eines MentorInnen- Trainings im blended learning Format • 12.12.2018 an der Donau Uni Krems zum Thema MentorInnen-Training. Günstiger oder ungünstiger Termin? • 2019: Finales Event TBC
  • 27. Isabell Grundschober Department for Interactive Media and Educational Technologies Danube-University Krems (Austria) @isabellgru Isabell Gru Isabellgru.eu Robert Frasch Experte für duale Berufsausbildung Senat der Wirtschaft, Mittelstandsallianz http://www.robertfrasch.com/
  • 28. Literatur • ApprEnt (2018): Higher Apprenticeship Definition. Retrieved from https://apprent.eucen.eu/definition/, 23.4.2018 • Ferns, S., Campbell, M., & Zegwaard, K. (2014). Work Integrated Learning. In S. Ferns (Ed.), HERDSA Guide: Work integrated learning in the curriculum (pp. 1–6). Australia: Higher Education Research and Development Society of Australasia. • Fleming, J., & Eames, C. (2005). Student Learning in Relation to the Structure of the Cooperative Experience. Asia- Pacific Journal of Cooperative Education, 6(2), 26–31. • Grundschober, Isabell (2018): The ApprEnt Field Visit in Brest – Learning from Good Practice at UBO. Retrieved from: https://isabellgru.eu/index.php/2018/05/17/the- apprent-field-visit-in-brest-learning-from-good-practice-at-ubo/, June 14, 2018 • Grundschober, I., Baumgartner, P., Gruber-Mücke, T., & Sickinger, R. (2016). A Pattern Language for Tacit Knowledge. PUARL Conference 2016, retrieved November 3, 2016, from https://drive.google.com/drive/folders/0B4I8ECUAe5tNRkhJVm11NUJtWGc • Kaider, F., Hains-Wesson, R., & Young, K. (2017). Practical typology of authentic work-integrated learning activities and assessments. Asia-Pacific Journal of Cooperative Education, 18(2), 153–165 • Polanyi, M. (2009). The Tacit Dimension. Chicago: The University of Chicago Press. • Polanyi, M. (2013). Personal Knowledge. Towards a Post-Critical Philosophy. Mansfield Centre, CT: Martino Publishing. • Quillien, J. (2008). Delight’s Muse. On Christopher Alexander’s The Nature of Order. Iowa: Culicidae Architectural Press. • Schmidt-Hertha, B. (2011). Formales, non-formales und informelles Lernen. In S. Bohlinger & G. Münchhausen (Eds.), Validierung von Lernergebnissen - Recognition and Validation of Prior Learning (pp. 233–251). Bielefeld: Bertelsmann.